Spielberichte

Herren 1

Neue Jagdgründe für das PSK-Rudel!

Nach 40 Jahren Abstinenz durften sich PSK-Fans in Rüppurr wieder auf ein Landesligaspiel der Herren 1 freuen. Nach einer anstrengenden Vorbereitung, die Corona-bedingt viel im Wald und weniger in der Sporthalle stattgefunden hatte, durfte die junge PSK-Truppe um Trainer Grimm ihr erstes Spiel in der neuen Liga bestreiten. Als Herausforderer hatte sich der TV Neuthard nach Rüppurr begeben. Die gestandene Landesligatruppe sollte kein einfacher Auftakt für den PSK werden, zumal man auf Kungl und Herr verzichten musste. Wider aller Umstände bekam die begrenzte Zahl an Zuschauern ein Handballfest der Extraklasse zu sehen.

Trotz der aktuellen Lage in der Flugbranche bewiesen die Reither-Twins, dass in den Handballhallen weiterhin geflogen werden darf, und eröffneten das Spiel mit einem gelungenen Kempa-Spielzug zum 1:0 für den PSK. Im Anschluss spielten beide Mannschaften mit offenem Visier, und nach 5 Minuten stand es bereits 4:4. Das Team aus Neuthard war nicht so leicht zu beeindrucken und konnte durch eine stabile Abwehrleistung auf 4:8 davonziehen. Folgerichtig nahm der PSK das erste Time-out im Spiel, um die Abwehr neu zu justieren. Die frische Defensivtaktik sowie ein Torhüterwechsel brachten die erhoffte Wende für den PSK, und man konnte nach 13 Minuten abermals mit 9:8 in Führung gehen. Doch auch die anschließende Auszeit des TVN zeigte seine Wirkung. Die Gäste fanden gute Lösungen gegen die PSK-Deckung, und vor allem die Außenspieler trafen wie am Fließband. Mit einem Halbzeitstand von 15:18 ging es in die Pause.

Trotz des Rückstands wollte sich das PSK-Rudel in der zweiten Hälfte keinesfalls aufgeben und weiter mutig nach vorne spielen – hatte man doch in Hälfte eins zeitweise gezeigt, zu was man auch in der neuen Liga fähig ist. Die Anfangsminuten des zweiten Durchgangs gehörten nun eindeutig den Gastgebern. Durch eine erneut umgestellte starke Deckung und einige gut ausgespielte Konter konnte das Ruder wieder herumgerissen werden, und der PSK ging erneut in Führung. An Torhüter Erndwein, der nun wieder zwischen den Pfosten stand, bissen sich die Neutharder ein ums andere Mal die Zähne aus. Beim Stand von 20:18 für das Heimteam musste der Gästetrainer erneut eingreifen und, bereits nach 38 Minuten, seine zweite Auszeit nehmen.

Leider hatte der dünne Kader des PSK nun noch den Ausfall von Neu-Herrenspieler Henke zu verkraften, der mit einer Schulterverletzung für den Rest des Spiels nicht mehr zur Verfügung stand. Es entwickelte sich im Anschluss ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem sich niemand mehr absetzen konnte. Die pfeilschnellen PSK-Außen, angeführt von Jung-Wolf Wittmann, konnten den routinierten Neutharder Spielern immer wieder entwischen und das Spiel bis zum Ende offenhalten. In den Schlusssekunden hatte der PSK sogar noch die Chance, mit einem Siebenmeter das Spiel zu gewinnen, doch das nervenaufreibende und kräftezehrende Spiel hatte bei jedem seinen Tribut gefordert. Der Strafwurf wurde nicht verwandelt, und die beiden Teams trennten sich mit einem verdienten 30:30-Unentschieden.

Die Fans hatten ein temporeiches, spannendes und von beiden Seiten hochkarätiges Handballspiel mit 60 Toren gesehen. Das Rudel des PSK kann sich kämpferisch an diesem Tag nichts vorwerfen. Mit dieser mannschaftlichen Geschlossenheit, und der Moral niemals aufzugeben, blickt man optimistisch nach vorne. Am Sonntag, 4. Oktober (17 Uhr), in Büchenau wird die Stärke des Rudels allerdings erneut auf die Probe gestellt werden.

Es spielten: Erndwein, Stoll (beide Tor); Wittmann (8/2), Pa. Reither (5), Ph. Reither (5), Henke (4), Cihlar (4), Armbrust (2), Bauer (1), Heck (1), Strüwing, Baader.

43 Buden: PSK feiert Torfestival in Büchenau

Glanzparaden, eine den Gegner entnervende Abwehr und Treffer aus nahezu allen Lagen – bei seinem ersten Auswärtsspiel in der Landesliga hat der PSK am Sonntagabend ein regelrechtes Feuerwerk abgebrannt. Mit 43:29(22:14) setzte sich das Karlsruher Rudel erstaunlich deutlich beim TV Büchenau durch und sorgte bei seinen Fans für Entzückung. Diese konnten zwar nicht in der Halle, dafür aber vor dem Bildschirm mitfiebern, da die Gastgeber die Partie frei zugänglich im Internet übertrugen.

Wirklich Freude an diesem tollen Service hatte aber wohl ausschließlich der PSK-Anhang. Denn nach ausgeglichenem Start (3:3, 5:5) übernahmen die mutig agierenden Gelb-Blauen immer mehr die Spielführung. Mit einer starken Abwehr vor dem glänzend aufgelegten Keeper Freund gingen die Gäste mit viel Tempo in die Offensive – und trafen dort mehrheitlich gute Entscheidungen. So konnte man sich auf 10:5 absetzen und den TVB zur ersten Auszeit zwingen. Die Hausherren kamen in der Folge zwar einige Male auf vier Tore heran. Doch dann legte der PSK wieder einen Zahn zu, setzte zum Zwischenspurt an und erhöhte auf acht Tore. Das i-Tüpfelchen auf eine denkwürdige Halbzeit setzte Youngster Henke kurz vor der Pausensirene mit einem beidhändigen Kempa.

Für den zweiten Durchgang erwartete der PSK einen nun mit viel Wut aufspielenden Gegner. Doch ohne sich beirren zu lassen, spielte das Rudel weiter, traf von überall und baute die Führung aus. Besonders Linksaußen Herr erwischte einen Sahnetag und verwandelte Wurf um Wurf. Aber auch die anderen Spieler machten ihre Sache hervorragend. So setzte sich der PSK auf zwölf Tore ab (16:28/38.). Es schien so, als ob die Hausherren allmählich die Hoffnung verloren. Denn die sich phasenweise in einen Rausch spielenden Karlsruher machten die Tür für den TVB nicht mehr auf, sondern zogen ihr Spiel bis zum Ende konsequent durch. Top-Torschütze Philipp Reither markierte mit seinem zwölften Treffer den Schlusspunkt.

“Der Erfolg lag ganz klar in einer guten Abwehr und dem strukturierten, schnellen Angriff.”

Thomas Grimm zeigte sich hochzufrieden mit seinem Team. “Der Erfolg lag ganz klar in einer guten Abwehr und dem strukturierten, schnellen Angriff”, sagte der PSK-Trainer nach der Partie. Beim Blick auf die Anzeigetafel musste sich mancher noch etwas ungläubig die Augen reiben. Einen Auswärtssieg in dieser Höhe hatte vorher niemand erwartet. Lange auf seinen Lorbeeren ausruhen kann sich das PSK-Rudel allerdings nicht. Am Sonntag, 11. Oktober (17 Uhr), empfängt man Mitaufsteiger Sulzfeld/Bretten in Rüppurr und möchte dann nachlegen.

Es spielten: Freund, Stoll (beide Tor); Ph. Reither (12/7), Henke (8), Herr (7), Pa. Reither (7), Wittmann (5), Armbrust (3), Kungl (1), Heck und Bauer.

PSK macht es spannend, belohnt sich aber mit dem ersten Heimsieg

Als endlich die Sirene durch die Rüppurrer Eichelgartenhalle schallt, ist nicht nur die Freude der 40 Heimfans spürbar. Riesengroß ist auch die Erleichterung bei Spielern und dem Trainerteam: Knapper als nötig schlagen die PSK-Handballer den Gast aus Sulzfeld/Bretten nach einer spannenden Schlussphase und sammeln damit die nächsten beiden Landesliga-Punkte.

60 Minuten vor dem 31:30(16:11)-Sieg beginnt die Partie zunächst ausgeglichen: Während der PSK stets ein Tor vorlegen kann, ziehen die Gäste meist sofort nach. Rund zehn Minuten dauert dieses Hin- und Her, ehe sich die Gelbhemden durch drei Treffer der Reither-Brüder ein wenig absetzen können (7:4). Die SG-Trainer haben genug gesehen und nehmen die Auszeit, doch weil der PSK seine Sache in Angriff und Abwehr gut macht, bleibt es weiter beim Rückstand aus Sulzfelder Sicht. Dann, in den Schlussminuten der ersten Halbzeit, eine Hochphase der Hausherren: Während sich Sulzfeld/Bretten mit mehreren Zeitstrafen schwächt, verfolgt der PSK konsequent und mit ruhigem Kopf seinen Matchplan, setzt sich bis zur Pause mit sechs Toren ab.

Wohlwissend, dass der Mitaufsteiger im zweiten Durchgang alles in die Waagschale werfen würde, läuft es für den PSK nach Wiederanpfiff jedoch wie im Traum. Wittmann und Bauer können über den Gegenstoß auf 18:12 erhöhen und auch beim 21:15 (36.) scheint alles auf einen sicheren Heimsieg hinauszulaufen. Vielleicht ist es dieser gefährliche Gedanke, der dann plötzlich zum Bruch im PSK-Spiel führt. In der nun deutlich temporeicheren Partie erlauben sich die Karlsruher zu viele Fehler, vergeben beste Chancen und rennen nur noch hinterher. Auf einmal steht es 21:21 – alles wieder auf Anfang. Mit einer Auszeit bringt das Trainerteam Grimm/Ohlhäuser seine Mannen wieder in die Spur, die sich – scheinbar unbeeindruckt – etwas Luft verschaffen können (25:21). Doch das Spiel bleibt hektisch, wird umkämpfter. Und zweieinhalb Minuten vor Schluss erzielt die SG den Anschlusstreffer. In Unterzahl gelingt dann Henke aus spitzem Winkel der wichtige Treffer zum 30:28, Stoll hält mit einer wichtigen Parade. Die Entscheidung? Sulzfeld antwortet schnell (30:29/59.), doch Patrick Reither tankt sich mit einer Willensleistung gegen die SG-Abwehr durch – 31:29. Die Gäste verkürzen ein letztes Mal, aber das reicht nicht mehr. Schlusspfiff. Sieg für das Karlsruher Wolfsrudel!

Vorwerfen lassen muss sich das Team die Nachlässigkeiten in der zweiten Halbzeit, die sich ohne Probleme auch hätten rächen können. Letztlich ist der Heimsieg sicherlich verdient und macht den Saisonstart des PSK mit fünf Punkten aus drei Spielen nahezu perfekt. Kommenden Samstag (20 Uhr) wartet dann eine Herkulesaufgabe auf die Liga-Neulinge: Der PSK gastiert bei der TS Durlach, der nicht wenige die besten Chancen auf den Aufstieg nachsagen.

Es spielten: Erndwein, Stoll (beide Tor); Ph. Reither (9/4), Pa. Reither (7), Henke (4), Herr (4), Kungl (3), Wittmann (3), Bauer (1), Heck, Strüwing, Armbrust.

Lehrstunde in Durlach: PSK mit erster Saisonniederlage

Nach drei ungeschlagenen Spielen hat der PSK seine erste Saisonniederlage hinnehmen müssen – und die hatte es in sich: Beim Aufstiegsfavoriten TS Durlach setzte es am späten Samstag eine herbe 28:44(23:12)-Klatsche. Die Gelbhemden waren in allen Belangen unterlegen, machten es den Hausherren oftmals aber auch viel zu leicht.

Bereits beim 4:0 nach nicht einmal fünf Minuten deutete sich ein Debakel an. Während der PSK vorne die Bälle verlor oder am Torwart scheiterte, bestrafte die Turnerschaft jeden Fehler konsequent und unaufhaltsam mit einem Gegenstoßtor. Die logische Folge: Eine frühe Sechs-Tore-Führung für Durlach, die PSK-Trainer Grimm zur ersten Auszeit veranlasste. Diese zeigte aber nur insofern Wirkung, als der Rückstand zunächst rund acht Minuten gehalten werden konnte. Dann legten die Gastgeber wieder einen Zahn zu, erhöhten auf zehn Tore (19:9/27.) und gingen schließlich mit dem schon vorentscheidenden 23:12 in die Pause.

In der Kabine appellierte Grimm daran, sich nicht kampflos zu ergeben und zumindest die Rückwärtsbewegung zu verbessern. Doch an diesem Abend konnte sein Team die Vorgaben einfach nicht umsetzen. Weiter tat man sich im Angriff schwer, vergab beste Gelegenheiten und schickte damit wiederum die Durlacher Außenspieler auf die Reise. Beim Stand von 35:20 (45.) drohte es sogar eine historische Pleite zu werden. In der Schlussviertelstunde, in der die Gastgeber längst munter durchgewechselt hatten, konnte der PSK wenigstens noch ein paar Treffer erzielen, wenngleich das Wort “Ergebniskosmetik” bei am Ende 16 Toren Minus auch nicht wirklich angebracht wäre.

Das war nichts – in diesem Punkt waren sich nach dem Spiel aufseiten des PSK alle einig. Die ambitionierte TS Durlach hatte dem Karlsruher Wolfsrudel eine Lehrstunde in Sachen Abwehrstärke und Tempohandball erteilt. Mit mehr Wille, besserer Wurfausbeute und dem Quäntchen Glück wäre zwar nicht der Sieg, aber vielleicht ein besseres Resultat möglich gewesen. Sofern die Saison in Anbetracht der steigenden Corona-Zahlen fortgesetzt wird, empfängt der PSK am kommenden Samstag (16 Uhr) Verbandsliga-Absteiger SV Langensteinbach und will dann zuhause ein anderes Gesicht zeigen. Wir bitten unsere Fans, sich kurzfristig im Internet oder auf Instagram zu informieren, ob das Spiel tatsächlich stattfindet.

Es spielten: Freund, Gegenheimer (beide Tor); Ph. Reither (7/2), Strüwing (5), Pa. Reither (5), Henke (4), Cihlar (3), Kungl (2), Herr (1), Armbrust (1), Heck, Bauer.

Erfolgreich zurückgemeldet: PSK bleibt zu Hause ungeschlagen

Eine Woche nach der deutlichen Auswärtsniederlage in Durlach hat sich der PSK eindrucksvoll zurückgemeldet. Gegen Verbandsliga-Absteiger SV Langensteinbacher gelang dem Karlsruher Wolfsrudel vor eigenem Publikum ein 37:31(14:15)-Sieg. Damit setzt der PSK seine erfolgreiche Heimserie fort und bleibt in der Eichelgartenhalle weiterhin ungeschlagen.

Die Gelb-Blauen erwischten dieses Mal gleich einen guten Start und lagen nach einer Minute bereits mit 2:0 in Führung. Doch nach dem zwischenzeitlichen 4:4 kam der SVL besser ins Spiel, war besonders über Außen und den Gegenstoß erfolgreich. Mit drei Toren in Folge gingen die Gäste in Führung (7:4) – und behielten diese auch im weiteren Verlauf. Die Gründe: Vorne vergaben die Hausherren zu viele Chancen, hinten stand man nicht überall kompakt genug. Außerdem wurde man von zumindest diskussionswürdigen Entscheidungen der Unparteiischen einige Male durch Zeitstrafen und Siebenmeter geschwächt. Entsprechend schwer tat sich der PSK bei seiner Aufholjagd, konnte aber bis zur Pause doch noch bis auf einen Treffer verkürzen.

“Noch ist für uns alles drin.”

Thomas Grimm ermutigte sein Team in der Kabine. “Noch ist für uns alles drin”, sagte der PSK-Trainer. Mehr Tempo nach vorne und eine offensivere Ausrichtung der Abwehr sollten im zweiten Durchgang zum Erfolg führen. Doch nach Wiederanpfiff war erneut Langensteinbach am Drücker, stellte den alten Abstand wieder her (15:18/34.). Positiv jedoch: Im Angriff fanden die Karlsruher jetzt immer wieder gute Lösungen und konnten so verhindern, dass sich der Favorit weiter absetzt. Als Philipp Reither und Herr zum 20:20 ausglichen, schien das Spiel zu kippen. Einzig der so wichtige Führungstreffer wollte zunächst nicht gelingen, dann aber doch, gute zehn Minuten vor Schluss. Endlich. In dieser finalen Phase lief der PSK zur Höchstform auf und zeigte eine tadellose Leistung. Torwart und Abwehrverbund ließen kaum mehr etwas zu, und im Angriff nutzten die PSK-Spieler die großen Freiräume, die durch eine doppelte Manndeckung entstanden. Über 31:27 und 33:28 (56.) bahnte sich die Entscheidung an. Bis zum Schlusspfiff machte der PSK dann mit viel Tempo alles klar und siegte verdient mit 37:31.

Es war ein ganz anderes Gesicht, das die Mannschaft in diesem Spiel zeigte. Mit viel Leidenschaft aber auch spielerisch überzeugend gelang ein so nicht unbedingt zu erwartender Sieg – trotz langem Rückstand. Nun hat der PSK ein spielfreies Wochenende vor sich und gastiert dann – Stand jetzt – am Sonntag, 8. November (17.30 Uhr), bei Titelaspirant TSV Knittlingen.

Es spielten: Erndwein, Stoll (beide Tor); Ph. Reither (10/4), Pa. Reither (7), Henke (4), Herr (4), Kungl (3), Strüwing (3), Wittmann (3), Heck (2), Bauer (1), Armbrust, Cihlar.

Herren 2

Am 4. Oktober bestritt die zweite Herrenmannschaft ihr erstes Spiel der Saison 20/21 gegen die SG TSG Niefern/TG 88 Pforzheim. Mit der neu zusammengewürfelten Mannschaft (aufgrund von Abgängen und Neuzugängen) wusste niemand, wie sich die Mannschaft in der neuen Bezirksliga 3 schlagen würde. Aufgrund der Corona-Krise hatte die Mannschaft wenig Trainingseinheiten in dieser Konstellation. Auch der Gegner war bisher unerkundetes Territorium.

Die Anfangsphase war wie erwartet etwas langsamer. In den ersten fünf Minuten erzielten beide Seiten jeweils nur einen Treffer. Doch dann legten beide Mannschaften eine Schippe drauf und trafen nacheinander öfter das Tor. Nach einer Weile konnten sich jedoch die Pforzheimer einen kleinen Vorsprung aufbauen. Dies gelang ihnen nicht durch spielerische Dominanz, sondern durch die schlechte Chancenverwertung der PSK’ler. Darunter waren vier Siebenmeter bereits in der ersten Halbzeit. Außerdem konnten die Karlsruher die mehrmalige Überzahl durch Zeitstrafen der Pforzheimer nicht ausnutzen, um das Ergebnis wieder auszugleichen.

In der zweiten Halbzeit konnten die Karlsruher endlich aufholen, indem sie die erkämpften Strafwürfe verwandelten. Jedoch war die Chancenverwertung aus dem Spiel heraus weiterhin eher mager. Besonders die schön ausgespielten Chancen für unsere Außenspieler wurden nur selten mit einem Tor belohnt. In der Endphase stand es 18:18, und beide Mannschaften versuchten das entscheidende Tor zu erzielen. In den letzten Sekunden konnte der PSK-Keeper den scheinbar letzten Wurf der Gegners parieren, jedoch ging der Abpraller direkt an den Kreisspieler der Pforzheimer, der von seiner Position aus einen einfachen Siegestreffer erzielen konnte. Damit gewann die SG TSG Niefern/TG 88 Pforzheim mit 19:18.

Es spielten: Mayer, S. Endwein (beide Tor), Ohmer (5/4), B. Erndwein (3), Klein (3), Heck (3), de Bel (2/2), Kurzmann (1), Gessler (1), Gress.

Herren 2 mit Sieg im ersten Heimspiel

Am zweiten Spieltag spielten wir erneut gegen einen Gegner aus dem Kreis Pforzheim, den HC Blaugelb Mühlacker. Da es unser erstes Heimspiel in der neuen Saison war, waren wir natürlich top-motiviert. Unterstützung erhielten wir von unserem Abteilungsleiter Martin und von Torhüter Nico aus der Ersten Mannschaft.

Im Spiel zündeten wir den Turbo und gingen schnell in Führung. Nachdem wir schon 3:0 führten, meldeten sich auch die Gäste zum ersten Mal mit einem Tor. Die Gäste holten auf und glichen schnell zu einem 3:3 aus. Nach dieser Aufholjagd wechselte der Turbo die Seiten und Mühlacker ging mit 7:4 in Führung. Den PSK´lern fiel es vorerst schwer, den Rückstand aufzuholen, deshalb stand es in der 20. Spielminute 8:10. Nachdem es in der 25. Minute 10:13 stand, erzielten die Gäste trotz mehreren Torchancen inklusive eines Siebenmeters kein Tor, während der PSK dreimal in Folge netzen konnte. Somit wurde die erste Halbzeit mit 13:13 beendet.

Die zweite Halbzeit startete mit einem ausgeglichenen Schlagabtausch beider Teams. Die Gäste gingen in Führung, wir glichen aus, gingen in Führung und das gleiche Spiel nochmal. Ab der 43. Spielminute zeigten wir dann, dass das unsere Halle ist, in der wir spielen und gingen mit 19:17 in Führung. Diese Zwei-Tore-Führung bauten wir zwischenzeitig auf vier Tore Abstand aus. Die Gäste kamen in den letzten fünf Minuten noch einmal zurück und verkürzten auf 28:26. Nach einer Motivierenden Auszeitansprache verteidigten wir unsere Führung und beendeten das Spiel mit 29:26. Diese zwei Punkte bleiben in Rüppurr!

Es spielten: Mayer, Freund (beide Tor); Ohmer (9/3), Klein (4), Quicker (4), de Bel (3), Pfistermeister (3), Gessler (2), Heck (2), Gress (1), Kurzmann (1).

Das Spiel wurde vom PSK wegen der zu diesem Zeitpunkt überdurchschnittlich hohen Corona-Infektionszahlen in Pforzheim und dem Enzkreis vorsichtshalber abgesagt. Die Partie wurde mit 2:0 Punkten für die Gastgeber gewertet.