Spielberichte

Herren 1

Remis zum Abschluss: PSK beendet Landesligasaison auf Platz drei

Der PSK hat die Hallenrunde 2021/22 auf dem dritten Platz beendet. Im letzten Spiel der Landesliga in der Eichelgartenhalle trennten sich die Gelb-Blauen und der TV Neuthard mit einem 31:31(16:15)-Unentschieden. Die Karlsruher bleiben damit zu Hause das dritte Jahr in Folge ungeschlagen.

Die Gäste kamen zunächst besser rein in die Partie und gingen mit 1:0, kurz darauf mit 2:1 in Führung. Eine Zeitstrafe für den TVN brachte den PSK dann endlich ins Spiel. Mit guten Kombinationen starteten die Hausherren eine Serie und setzten sich auf 6:3 ab. Diesen Schwung konnte der PSK im weiteren Verlauf allerdings nicht nutzen. Im Angriff tat man sich durchaus schwer, hinten fand die Abwehr so recht kein Mittel gegen die weiten Kreuzbewegungen des gegnerischen Rückraums. Dank Paraden von Torhüter Stoll und Einzelaktionen im Offensivspiel konnte der PSK seine Führung halten und einen knappen Vorsprung mit in die Kabine nehmen (16:15).

Mit der gezeigten Leistung in seinem letzten Spiel als Trainer zeigte sich Thomas Grimm alles andere als zufrieden. Im zweiten Durchgang wollte er von seinem Team mehr Tempo und Einsatz sehen. Doch nach der Pause ging die Partie plötzlich in eine ganz andere Richtung. Neuthard stellte nun eine sehr starke Abwehr, die kaum noch freie Wurfchancen des PSK zuließ. Und vorne trafen jetzt – im Gegensatz zur ersten Halbzeit – auch die Außenspieler des TVN. Folglich waren die Gäste tonangebend und legten meist zwei bis drei Tore vor (18:20, 20:23). Doch auch wenn weiterhin nicht alles lief: Der PSK gab nicht auf, stemmte sich besonders in Person von Henke gegen die drohende Niederlage. Der Kampf wurde belohnt, denn eine Viertelstunde vor dem Ende hatte man endlich wieder ausgeglichen (24:24). Eine spannende Schlussphase bahnte sich an, in der zunächst wieder der TVN am Drücker blieb und mit seinen erfahrenen Spielern die Führung eroberte. Angepeitscht von den zahlreichen Fans hielt der PSK mit jugendlicher Unbekümmertheit dagegen und glich durch Henke aus (30:30/58.). Die nervenaufreibenden Schlussminuten lassen sich atmosphärisch noch am ehesten mit dem Spielberichts-Stenogramm nacherzählen: Auszeit Neuthard, 30:31 per Siebenmeter für die Gäste, Siebenmeter für den PSK, Bretzinger zum 31:31-Ausgleich. Noch 13 Sekunden, Neuthard am Ball, Parade Stoll, Konterpass auf Philipp Reither, der ins leere Tor – doch leider war der Pass zuvor knapp im Aus. So blieb es beim letztlich leistungsgerechten 31:31.

Auch, wenn mehr drin gewesen wäre, so war man aufseiten des PSK doch zufrieden. Platz drei in der Meisterrunde hätte man vor der Saison mit Kusshand genommen. Das Team hat sich hervorragend entwickelt und konnte so manchen Favoriten ärgern. Der Dank gilt zum Abschluss allen Fans, Freunden und Sponsoren. Die PSK-Spieler freuen sich auf ein Wiedersehen im September, wenn die neue Landesligasaison beginnt.

Es spielten: Stoll, Freund (beide Tor); Ph. Reither (8/4), Henke (6), Pa. Reither (5), Armbrust (5/1), Strüwing (2), Bretzinger (2/1), Herr (1), V. Erndwein (1), Gondal (1), Borsch, Heck, Bauer.

Ein Tag zum Vergessen: PSK verliert in Bretten deutlich

Eine Woche vor Ostern hat der PSK einen mehr als gebrauchten Tag erwischt. Bei der SG Sulzfeld/Bretten musste sich das Team von Trainer Thomas Grimm klar mit 23:31 (10:18) geschlagen geben. Leider konnten die Karlsruher zu keiner Zeit an die starke Leistung der Vorwochen anknüpfen, als man unter anderem Aufstiegsfavorit Knittlingen zu Hause besiegt hatte.

Den Gastgebern aus Sulzfeld und Bretten merkte man vom Start weg an, dass sie sich für die Hinspielniederlage revanchieren wollten. Spielfreudig, wach und willensstark machten diese ordentlich Druck und enteilten nach dem zwischenzeitlichen 3:2 auf 5:3, kurz darauf auf 8:3. Nur drei PSK-Tore in knapp 14 Minuten waren deutlich zu wenig und veranlassten Grimm zum Time-out. Viel besser wurde es aber auch danach nicht. Immer wieder ließen sich die PSK-Abwehrspieler vom Gegner überlaufen, und im Angriff fehlte es an Tempo, Spielwitz und Präzision. In Überzahl konnte der PSK dann kurz auf vier Tore verkürzen, doch bis zur Halbzeit hatten die dominanten Hausherren ihre Führung trotzdem auf 18:10 ausgebaut.

Eine Halbzeit zum Vergessen, da war man sich in der Kabine einig. Auch, dass es im zweiten Durchgang von so ziemlich allem mehr brauchen würde: mehr Einsatz, mehr Tempo, mehr Sicherheit in Pass und Abschluss. Mit zwei Kreisläufern und einer etwas defensiveren Deckungsvariante wollte man noch einmal bei null beginnen. Das klappte, allerdings nur sehr kurz. Der PSK konnte seine Fehler weiter nicht ablegen, musste sich jeden Treffer krampfhaft erkämpfen – während die SG weiter nach Belieben traf. Näher als fünf Tore sollten die Gelb-Blauen dann nicht mehr herankommen. Auch, weil an diesem Tag nahezu alles schiefging, was schiefgehen kann: von vergebenen Chancen aus drei Metern bis zu unglücklichen Abwehraktionen, die zur Zeitstrafe oder einer Roten Karte führten. Gut zehn Minuten vor Schluss, beim Stand von 27:18, war die Partie endgültig entschieden, und es ging jetzt nur noch darum, diese halbwegs ordentlich zu Ende zu bringen. Dass selbst dies aufgrund haarsträubender Fehler Sekunden vor Spielende nicht gelang, war dann wohl symptomatisch für diesen gebrauchten Tag. Die SG gewann auch in der Höhe verdient mit 31:23.

Satz mit X… das war keine Sternstunde des PSK, der nie zu seinem Spiel fand und eigentlich gar nicht da war. Doch solche Tage gibt es eben auch, das gilt es zu akzeptieren. Die gute Nachricht: In zwei Wochen können es die Gelb-Blauen nochmal besser machen. Zum Abschluss einer schon jetzt überaus erfolgreichen Saison kommt am Samstag, 30. April (17 Uhr), der TV Neuthard nach Rüppurr. Die PSK-Spieler wollen zu Hause ungeschlagen bleiben und hoffen auf ein volles Haus.

Es spielten: Freund (Tor); Ph. Reither (9/1), Pa. Reither (4), Armbrust (2), Strüwing (2), Bretzinger (2/1), Herr (1), B. Erndwein (1), Heck (1), Gondal (1), Bauer.

Sensationssieg: PSK bezwingt Tabellenführer und bleibt zu Hause eine Macht

Viel famoser kann man seine Heimserie wohl nicht ausbauen: Mit einem überragenden Sieg hat der PSK nicht nur seine weiße Weste in der Eichelgartenhalle bewahrt, sondern dem Tabellenführer und Aufstiegsfavoriten auch die zweite Saisonniederlage beigebracht. Mit 32:30 (13:17) bezwangen die Gelb-Blauen den TSV Knittlingen und setzten damit ein großes Ausrufezeichen in der Landesliga-Aufstiegsrunde. Aus einer starken Mannschaftsleistung stach Michael Strüwing heraus, der mit zwölf Treffern maßgeblichen Anteil am Erfolg seines Teams hatte.

Das als Topspiel angekündigte Duell der beiden Teams hielt von Beginn an, was es versprach. Die favorisierten Gäste legten zunächst vor und spielten ihre körperliche Überlegenheit gut aus. So führte der TSV meist mit einem bis zwei Toren, doch die Hausherren ließen sich keineswegs abschütteln. Mit schnellen Beinen im Angriff gelang ein ums andere Mal der Ausgleich, ehe der eingewechselte Strüwing in der 19. Minute für die erste PSK-Führung sorgte. Knittlingen wehrte sich nach einer Auszeit insbesondere mit Topscorer Hörandel, der denn auch für die etwas deutlichere 17:13-Pausenführung verantwortlich zeichnete.

Nach der Pause wollte man weiter so gut mithalten und den Rückstand nicht größer werden lassen. Und das gelang den frenetisch angefeuerten Karlsruhern auch. Stück für Stück arbeiteten sie sich wieder heran, glichen nach rund siebeneinhalb Minuten erneut aus (21:21). Der TSV nahm die zweite Auszeit, doch jetzt hatte sich die Ausgangslage endgültig gedreht. Jetzt legte der PSK vor, erst mit zwei, dann sogar mit drei Toren. Inzwischen hatte sich auch die Abwehr stabilisiert, Torhüter Stoll half seinem Team mit starken Paraden. Und vorne: immer wieder Strüwing! Wie entfesselt spielte der 24-Jährige auf und nutzte die Freiräume konsequent aus, die sich durch die doppelte Manndeckung gegen die Reither-Zwillinge ergaben. Knittlingen kam noch einmal auf ein Tor heran (29:28/54.), doch mit der eigenen Halle im Rücken ließ sich der PSK den Sieg nicht mehr nehmen. Die endgültige Entscheidung fiel 50 Sekunden vor Schluss mit – wie sollte es an diesem Abend anders sein – Strüwings zwölftem Treffer.

Ein Handballfest hatten die Zuschauer in Rüppurr erlebt. Noch dazu mit einem Ausgang, der so nicht unbedingt zu erwarten war. Die Mannschaft hat sich gegenüber der Vorwoche deutlich gesteigert. Zudem machte sich der breite Kader bemerkbar, der inzwischen in der Lage ist, auch eine Manndeckung zu kompensieren. Jetzt mischt der PSK sogar noch im Aufstiegsrennen mit und will seine Form ins nächste Auswärtsspiel bei der SG Sulzfeld/Bretten transportieren. Die Partie findet am Samstag, 9. April, um 18.30 Uhr in Bretten statt.

Es spielten: Stoll, S. Erndwein (beide Tor); Strüwing (12), Henke (5), Ph. Reither (5/3), Pa. Reither (4), Armbrust (3), B. Erndwein (1), V. Erndwein (1), Bretzinger (1), Herr, Borsch, Heck.

Hartes Stück Arbeit: Revanche gegen Langensteinbach gelingt

Wohl keiner anderen Partie trauerten die PSK-Spieler so sehr hinterher wie dem ersten Saisonauftritt in Langensteinbach. Damals, in der Landesliga-Vorrunde, musste man sich denkbar knapp und obendrein ziemlich unglücklich geschlagen geben. Entsprechend groß waren die Revanchegelüste des Teams, selbst nach mehr als fünf Monaten. Und die Revanche gelang: Mit einem wiederum engen 36:34(17:16)-Heimsieg sicherten sich die Gelb-Blauen die nächsten beiden Punkte in der Meisterrunde und gehen nun mit breiter Brust ins Top-Spiel gegen Favorit TSV Knittlingen am kommenden Samstag (Anpfiff 19 Uhr, Eichelgartenhalle).

Bis zum Heimerfolg gegen den SVL war es aber ein hartes Stück Arbeit. Trotz des schnellen 1:0 kam der PSK nur schwer ins Spiel und lief zunächst einem Rückstand hinterher. Beim Stand von 4:7 (9.) hatte Trainer Thomas Grimm genug gesehen und bat seinen Mannen zum Gespräch. Doch die Gäste blieben auch danach spielbestimmend und setzten sich nun mit fünf Toren ab. Eine Rote Karte für die Gäste öffnete die Tür für den PSK dann wieder und ermöglichte es, den Rückstand zu verkürzen (12:13). Jetzt schien der PSK den Kampf endlich anzunehmen. In den letzten Minuten der Halbzeit gelang der neuerliche Ausgleich, ehe man schließlich sogar eine schmeichelhafte 17:16-Führung mit in die Kabine nehmen konnte.

Der zweite Durchgang begann vielversprechend. Drei Tore in Folge bauten die PSK-Führung auf 20:17 aus. Sollte der Knoten jetzt endlich platzen? Der SVL ließ sich jedenfalls nicht weiter abschütteln. Zwar legten die Hausherren im Angriff stets gut vor. Doch die unzureichende Defensive verhinderte ein beruhigenderes Polster. So kam es, wie es kommen musste: Die Gäste glichen aus und gingen kurz darauf wieder in Führung (24:25, 42.). Es bahnte sich eine nervenaufreibende Schlussphase an – mit wechselnden Führungen, viel Hektik und Siegchancen auf beiden Seiten. Beim Stand von 32:32 rund fünf Minuten vor Abpfiff ging es ins große Finale. Ein gehaltener Siebenmeter von Stoll sollte den PSK schließlich auf die Siegerstraße führen. Insbesondere Strüwing riss sodann die Verantwortung an sich und erzielte die entscheidenden Tore. Dem SVL gelang letztlich nur noch der Anschlusstreffer zum 35:34, ehe Philipp Reither mit seinem elften Treffer den Deckel drauf machte.

Mit Sicherheit hatten die PSK-Fans an diesem Abend keine Sternstunde ihrer Mannschaft erlebt. Doch auch solche Spiele, in denen längst nicht alles rund läuft, muss man gewinnen – besonders, wenn man vorne mitspielen will. Nun gilt es, die Woche über gut zu trainieren, um gegen die starken Knittlinger eine Chance zu haben.

Es spielten: Stoll, S. Erndwein (beide Tor); Ph. Reither (11/3), Pa. Reither (8), Strüwing (6), B. Erndwein (4), Henke (3), Herr (1), Armbrust (1), Heck (1), V. Erndwein (1), Bauer, Borsch.

Déjà-vu in Durlach: PSK mit erneutem Unentschieden

So mancher Handballfan fühlte sich am Sonntagnachmittag wohl wie ein Zeitreisender. Exakt drei Monate nach dem ersten Duell standen sich erneut der PSK und die TS Durlach in der Werner-Stegmaier-Halle (besser bekannt als Untere Hub) gegenüber. Und damals wie heute lautete das Ergebnis nach 60 spannenden Minuten: Unentschieden! Ein regelrechtes Déjà-vu dieses 25:25 (13:10), bei dem ein paar Dinge dann aber doch anders liefern.

Dieses Mal war der PSK tatsächlich Gast in Durlach, beim ersten Aufeinandertreffen hatte man Heimrecht in fremder Halle. Und waren die Gelb-Blauen an jenem 20. November ebenfalls zunächst im Hintertreffen, dauerte es jetzt viel länger, bis sie auch wirklich im Spiel waren. Beim 2:10 nach rund 19 Minuten hatten viele den PSK bereits abgeschrieben. Doch ein überragender Simon Erndwein im Tor brachte sein Team zurück und wieder auf drei Tore heran (7:10). Dieser Abstand blieb bis zur Pause, und aufseiten der Gäste konnte man froh sein, dass noch alles offen war.

In der zweiten Halbzeit kämpfte sich der PSK noch näher an den favorisierten Gegner heran. Die Abwehr stand nun besser und vorne gelang es endlich einmal, gemeinschaftliche Lösungen zu finden – abseits der weiterhin tragenden Einzelaktionen. Und siehe da: Drei Tore in Folge von Philipp Reither brachten den ersten Ausgleich, ehe Bretzinger den PSK kurz darauf in Führung warf (21:22/54.). Es begann eine Schlussphase, die jetzt so gar nichts mehr mit dem Vorgängerspiel gemein hatte. Denn dieses Mal war es der PSK, der sich leicht absetzte und in den letzten Minuten die Trümpfe in der Hand hielt. Der TSD gelang jedoch der letztlich verdiente Ausgleichstreffer. Beim letzten Wurf von Bretzinger wenige Sekunden vor Abpfiff rettete dann der Pfosten die Serie der Durlacher Remis-Könige.

Einmal mehr hat der PSK gezeigt, dass er mit den Top-Teams der Liga mithalten kann. Ein Zuschauer brachte es mit seiner Aussage auf den Punkt: “Hätten wir über die gesamte Zeit mitgespielt und nicht nur 40 Minuten, wäre vielleicht noch mehr drin gewesen.” Nach der Faschingspause empfängt der PSK am Samstag, 19. März, um 19 Uhr  den SV Langensteinbach und will dann die ärgerliche Niederlage aus der Vorrunde wettmachen.

Es spielten: Stoll, S. Erndwein (beide Tor); Bretzinger (7), Pa. Reither (6), Ph. Reither (5/2), Henke (3), Armbrust (2), B. Erndwein (1), Strüwing (1), Heck, Wittmann, Gondal, Bauer.

In eigener Halle bleibt der PSK eine Macht

Die PSK-Handballer haben ihr erstes Heimspiel in der Meisterrunde gewonnen. In der sehr gut besuchten Eichelgartenhalle setzte sich das Team von Trainer Thomas Grimm souverän mit 34:29 (19:16) gegen die SG Sulzfeld/Bretten durch. Kein Wunder, würden Statistiker nun sagen, ist man doch schon seit langer Zeit zuhause eine Macht. Leicht machten es die Gäste den Gelb-Blauen allerdings nicht.

Ein Start nach Maß brachte die schnelle 3:1-Führung für den PSK, auf dessen Seite Rückkehrer Henke sein Comeback feierte und im Angriff belebend wirkte. Grundsolide, phasenweise – etwa bei einem Kempa-Anspiel – gar hochklassig, hatten die Hausherren die Partie zunächst im Griff. Die für ihren Kampfgeist bekannte SG ließ sich aber nicht abschütteln und hatte Mitte der Halbzeit wieder ausgeglichen (8:8). Trotz einer Auszeit sollte es eng bleiben, ehe ein Zwischenspurt vor der Pause eine Drei-Tore-Führung brachte. Zum ersten Mal auffällig in dieser Phase: der agile A-Jugendspieler Benedikt Erndwein, der mit seiner Schnelligkeit immer wieder einfache Tore erzielen konnte.

Nach Wiederanpfiff setzten er und sein Team den gelungenen Auftritt fort. Trotz einiger Zeitstrafen wurde die Führung bei drei Toren gehalten und sogar ausgebaut (28:23/49.). Großen Anteil daran hatte auch Keeper Simon Erndwein, der sich mit einigen starken Paraden auszeichnen konnte. Wenige Minuten später war der PSK mit einer zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Führung längst auf die Zielgerade eingebogen. Daran änderte auch eine harte, aber gebenswerte Rote Karte für die Hausherren nichts mehr. Endstand schließlich: 34:29.

Endlich wieder vor eigenem Publikum – die Spielfreude merkte man dem PSK die ganze Partie über an. Trainer und Team waren denn auch sichtlich zufrieden mit dem Auftritt und konnten sich verdientermaßen von den Fans feiern lassen. Jetzt heißt es zunächst durchschnaufen, denn erst nach einem spielfreien Wochenende steht die nächste Aufgabe an. Die hat es allerdings in sich: Die TS Durlach und damit ein weiterer Aufstiegsfavorit ist der Gegner beim Auswärtsspiel am Sonntag, 20. Februar. Anpfiff ist bereits um 16 Uhr.

Es spielten: Stoll, S. Erndwein (beide Tor); Ph. Reither (8/1), Henke (7), B. Erndwein (6), Pa. Reither (5), Herr (3), Heck (2), Armbrust (1), Gondal (1), Bretzinger (1), Brath.

PSK schlägt Neuthard – und immer wieder Stoll …

Der PSK ist endgültig in der Meisterrunde angekommen. Im nächsten schweren Auswärtsspiel beim ambitionierten TV Neuthard setzte sich das Team von Trainer Thomas Grimm verdient mit 29:27 (17:14) durch und rückt damit auf Platz vier vor. Das große Plus der Karlsruher an diesem Abend: eine geschlossene Teamleistung und ein überragender Tim Stoll im Tor.

Nach fahrigem Beginn und einer frühen Zeitstrafe (2.) schafften es die Gelb-Blauen, ihre unbekümmerte Spielweise auf die Platte zu bringen. Eine konzentrierte Abwehr im Verbund mit dem Torhüter ermöglichte viele Ballgewinne und Tore über den Gegenstoß. Drei Treffer in Folge markierten die erste Drei-Tore-Führung der Gäste (2:5). Der TVN ließ sich so recht jedoch nicht abschütteln. Was sich der PSK im Angriff gemeinsam hart erarbeitete, lösten die Gastgeber mit Einzelaktionen ihrer individuell hochklassigen Spieler. Zwei verschiedene Konzepte, die beide erfolgreich waren, sodass sich die Partie Mitte der Halbzeit wieder völlig ausgeglichen gestaltete (8:8). Das junge PSK-Team ließ sich in der Folge aber auch vom zwischenzeitlichen Rückstand nicht aus dem Konzept bringen. Ein Zwischenspurt vor der Pause brachte den alten Abstand zurück (14:17).

Trotz zweier vergebener Siebenmeter nach Wiederanpfiff blieb der PSK weiter in Führung. Vorne machten die teils offensiv gedeckten Reither-Brüder mächtig Alarm und steuerten enorm wichtige Tore aus dem Rückraum bei. Doch wie schon im ersten Durchgang kam der TVN zurück, erneut Mitte der Halbzeit. Jetzt deutlich aggressiver verteidigend, hatten die Hausherren beim 23:23 (46.) wieder ausgeglichen. In der Phase hätte das Spiel kippen können, mehrfach hatte Neuthard die Führung in der Hand. Doch immer wieder glänzte Stoll mit herausragenden Paraden und entnervte die TVN-Angreifer regelrecht. So blieb die Führung beim PSK und hatte auch in der Schlussphase bestand. Philipp Reither sorgte rund eine Minute vor dem Ende mit seinem achten Treffer für die Entscheidung.

Die Spieler wussten, bei wem sie sich nach der Partie zu bedanken hatten. Vor Freude tanzend, stürzten sie auf ihren Torwart zu, der seinen Kasten zwischenzeitlich vernagelt hatte. Über allem stand jedoch eine vorbildliche Leistung des gesamten Teams, inklusive unserer jungen A-Jugend-Spieler. Das machte Spaß auf der Platte und ebenso beim Zuschauen auf der Tribüne. Kommenden Sonntag steht nun endlich wieder ein Heimspiel an. Gegner in der Eichelgartenhalle ist um 17 Uhr die SG Sulzfeld/Bretten.

Es spielten: Stoll, S. Erndwein (beide Tor); Pa. Reither (9), Ph. Reither (8/1), Armbrust (4/2), Herr (3), Bretzinger (3), Strüwing (2), B. Erndwein, V. Erndwein, Heck, Gondal, Bauer.

Auftakt in die Meisterrunde: PSK schlägt sich beim Favoriten wacker

Es ist die Sahnehaube auf eine schon jetzt erfolgreiche Saison: Nach der erfolgreichen Vorrunde in der Landesliga misst sich der PSK nun mit den besten Teams der Parallelstaffel. In dieser sogenannten Meisterrunde geht es um nichts anderes als den Aufstieg in die Verbandsliga. Das Team von Trainer Thomas Grimm hat sich vorgenommen, in den acht Spielen noch mal alles zu geben und am Ende eine möglichst gute Platzierung zu erreichen.

Erste Hürde war am vergangenen Sonntag direkt der absolute Topfavorit TSV Knittlingen. Und die Gelb-Blauen schlugen sich bei der recht engen 30:35(15:17)-Niederlage im Enzkreis durchaus wacker. Nach einem ausgeglichenen Start (2:2, 4:4) sorgte der PSK für die erste Überraschung in der Partie, als man sich Mitte der ersten Halbzeit auf 6:10 absetzte. Trotz Überzahl gelang es jedoch nicht, den Vorsprung zu halten. Der TSV holte Tor um Tor auf und glich kurz darauf wieder aus. Bis zur Pause blieb es wieder umkämpft, ehe sich Knittlingen ein Zwei-Tore-Polster herausspielte.

Im zweiten Durchgang verlor der PSK dann etwas den Anschluss, musste meist einem Rückstand von drei bis vier Toren hinterherlaufen. „Zu viele Fehler, vergebene Wurfchancen und Siebenmeter“ sollten die Spieler später selbstkritisch monieren. Die Hausherren nutzten ebenjene Fehler eiskalt aus und waren bei jeder kleinen Schwäche zur Stelle. So blieb dem PSK in den Schlussminuten nur noch, etwas Ergebniskosmetik zu betreiben. Für den ganz großen Wurf reichte es nicht mehr.

Gut verkauft, vieles richtiggemacht, aber eben nicht alles – so lautete denn auch das Fazit nach der Partie. Dennoch hat das Team bewiesen, dass es auch mit den Topteams mithalten kann und möchte dies am kommenden Sonntag (17.30 Uhr) beim TV Neuthard erneut unter Beweis stellen.

Es spielten: Stoll, S. Erndwein (beide Tor); Henke (7), Pa. Reither (6), Ph. Reither (6/1), Armbrust (5/1), B. Erndwein (3), Gondal (2), Bretzinger (1), Herr, Strüwing, Heck.

Zum Vorrundenabschluss: PSK holt Unentschieden gegen Topfavorit Durlach

Erfolgreicher Abschluss der Vorrunde für das PSK-Wolfsrudel: Im “Heimspiel” gegen Topfavorit TS Durlach erkämpften sich die Gelb-Blauen am Samstagabend ein 33:33(17:17)- Unentschieden. “Heimspiel”, weil die Partie durch die weiterhin nicht nutzbare Eichelgartenhalle in der Unteren Hub, einer Heimhalle des Gegners, stattfinden musste. Und erkämpft, weil der PSK zwischenzeitlich mit fünf Toren im Hintertreffen war – doch bis zum Ende nicht aufgab.

Die ersten Spielminuten gehörten der TSD, die sich schnell auf 1:5 absetzen konnte. Der PSK war körperlich und geistig noch nicht auf der Platte, ließ Gegentore viel zu einfach zu. Zwei Tore für Strüwing weckten die Mannschaft dann auf, die sich über 5:5 einen 9:6-Vorsprung erarbeitete. Eine Auszeit brachte die Gäste wieder heran, in der ersten Halbzeit jedoch nicht mehr in Führung. Denn bis zur Pause legte der PSK nach den Ausgleichstreffern der Durlacher immer wieder um einen Treffer vor – eine bemerkenswerte Leistung angesichts der Tatsache, dass das Team von Trainer Grimm quasi permanent in Unterzahl agierte. Ein Blick auf die Zeitstrafenverteilung im Online-Spielbericht spricht Bände. In die Halbzeit ging es schließlich beim Stand von 17:17.

Der zweite Durchgang startete mit umgekehrten Vorzeichen. Denn jetzt war es die Turnerschaft, die das Spiel bestimmte und sich die Führung holte (20:21, 21:24). Der PSK tat sich sichtlich schwer im Angriff, prallte reihenweise an der inzwischen deutlich stärkeren TSD-Defensive ab. Vier Durlacher Tore in Folge (22:27, 46.) fühlten sich für viele Zuschauer bereits wie eine Vorentscheidung an. Nach einem Time-out besannen sich die Gelb-Blauen auf ihre Stärken, erspielten sich mit viel Tempo Lücken. Einzig die Gegentore fielen weiterhin zu schnell und zu leicht. Aber: Man blieb in Schlagdistanz. Knapp drei Minuten vor dem Ende stand es 30:32 – und eine fulminante Schlussphase begann. Nach der ersten (!) Zeitstrafe für die TSD holte der PSK Tor um Tor auf und war plötzlich wieder vorne (33:32, 59.). Dann jedoch die schnelle Antwort der Durlacher, ein unergiebiger PSK-Angriff und die TSD-Auszeit. In den letzten Sekunden verteidigte der PSK mit Mann und Maus und ließ nur noch einen direkten Freiwurf für Durlach zu, den der Block entschärfte. So bleib es am Ende bei einem leistungsgerechten Unentschieden.

Das war sie also, die Vorrunde im neuen Modus. Wie bereits berichtet, hat der PSK die Teilnahme an der Aufstiegsrunde im neuen Kalenderjahr und somit den Klassenverbleib sicher. Eine klasse Leistung des jungen Teams, das sich nach der Auftaktniederlage in Langensteinbach von Spiel zu Spiel steigerte. Ehe die Aufstiegsrunde startet (so Corona will), können sich die PSK-Spieler nun auf eine spielfreie Adventszeit freuen. Bis dahin wünscht die Mannschaft allen Fans und Sponsoren frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.

Es spielten: Stoll, S. Erndwein (beide Tor); Henke (8), Ph. Reither (7/3), Strüwing (6), Herr (4), Pa. Reither (4), Bretzinger (2), Armbrust (1), Wittmann (1), Heck, B. Erndwein.

Nach Krimi in Neuenbürg: PSK sichert sich Teilnahme an der Aufstiegsrunde – und den Klassenverbleib

Es war ein Kampf, doch der Kampf wurde belohnt: Mit 29:26 (14:15) hat das PSK-Wolfsrudel  sein Auswärtsspiel beim HC Neuenbürg 2 gewonnen und sich damit einen Spieltag vor dem Hinrunden-Ende einen Platz unter den Top 3 gesichert. Somit wird das Team von Thomas Grimm im neuen Jahr in der Aufstiegsrunde spielen. Das bedeutet auch: So früh wie wahrscheinlich noch nie ist der Klassenverbleib unter Dach und Fach, einem weiteren Jahr in der Landesliga steht nichts im Weg.

Nach der kurzen Herbstpause standen die Vorzeichen eigentlich alles andere als gut. Wegen eines Brandes in der Eichelgartenhalle konnte nicht wie üblich trainiert werden, zudem fehlten mehrere Spieler verletzungsbedingt. Ausreden wollten die PSK-Spieler aber nicht gelten lassen, sondern sich unbedingt die nächsten Punkte holen. Rein ins Spiel: Neuenbürg erwischte den etwas besseren Start. Auch, weil sich die PSK-Defensive noch nicht gefunden hatte (1:0, 2:1). Beim 3:5 waren es jedoch die Karlsruher, die sich erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung herausspielen konnten. Dass auch diese Führung nicht lange Bestand hatte, sollte sich wie ein roter Faden durch die gesamte Partie ziehen: Kein Team konnte sich entscheidende Vorteile verschaffen, und die Führung wechselte regelmäßig hin und her. Mit einer besseren Chancenverwertung hätte der PSK vielleicht schon höher führen können. So blieb der HCN dran und nahm eine knappe 15:14-Führung mit in die Kabine.

Der zweite Durchgang begann mit einer Drangphase der Hausherren – und ziemlich vielen Fehlern der an diesem Tag orange-rot auflaufenden PSK-Spieler. Würfe in den Block, nachlässige Abwehrarbeit und insgesamt wenig Durchschlagskraft brachten die Gastgeber mit drei Toren in Front (18:15, 20:17). Doch dann zeigte der PSK endlich sein Kämpferherz. Mit starker Abwehr und unbändigem Willen arbeiteten sich die jungen Wilden Stück für Stück zurück – erst zum Ausgleich, dann zum Führungstreffer (22:23) und schließlich, in der 51. Spielminute, zum 23:26. Der HCN nahm eine Auszeit, wollte mit offensiver Abwehr nochmal herankommen. Die Karlsruher behielten jedoch die Nerven und brachten den Sieg mit dem 26:29-Schlusstreffer von Herr unter Dach und Fach.

Die Freude nach Abpfiff war riesig. Nach drei Kantersiegen war es dieses Mal ein echter Krimi. Die Mannschaft hat eine starke Moral gezeigt und sich die Aufstiegsrunde auf jeden Fall verdient. Nun geht es am kommenden Samstag, 20. November (19.30 Uhr), in der Eichelgartenhalle um Platz eins. Zu Gast ist Favorit TS Durlach. Aufgrund des Brandes bitten wir alle Fans, sich vorab  auf unserer Homepage zu informieren, ob und wo das Spiel stattfindet.

Es spielten: Stoll, Erndwein (beide Tor), Pa. Reither (8), Ph. Reither (6/3), Herr (5), Henke (5), Bretzinger (3), Strüwing (2), Armbrust, Baader, Cihlar, Heck.

Der nächste Kantersieg: PSK fegt KIT/MTV aus der Eichelgartenhalle

10, 16, 22 – nein, hier werden nicht die Lottozahlen gezogen, und doch sorgen diese Zahlen beim PSK-Wolfsrudel für Hauptgewinn-ähnliche Glücksgefühle: Nach einem Zehn-Tore-Sieg gegen Walzbachtal und 16 Toren Differenz beim Auswärtserfolg in Knielingen fegten die Gelb-Blauen nun die SG KIT/MTV Karlsruhe mit 22 (in Worten: zweiundzwanzig!) Toren aus der Rüppurrer Eichelgartenhalle. Die zahlreichen Fans kamen beim 48:26(22:14)-Kantersieg voll auf ihre Kosten.

Den Grundstein legte der PSK bereits in der ersten Hälfte, in der man den Gegner schon in der siebten Spielminute zur ersten Auszeit zwang. Mit vier Treffern in Folge hatten sich die jungen Wilden da schon auf 6:2 abgesetzt und das Tempo entschieden vorgegeben. Torwartparaden, Ballgewinne, Kontertore: Gefühlt war der PSK in dieser Phase schon viel weiter enteilt. Durchaus tückisch, denn begünstigt durch Fehler im Aufbauspiel des PSK wollte sich die SG nicht abschütteln lassen. Ein Time-out brachte die Hausherren schließlich wieder in die Spur, bis zur Pause war der Vorsprung auf immerhin acht Tore angewachsen.

Viel zu bemängeln gab es angesichts der komfortablen Führung nicht. Aber um im Lotto-Bild zu bleiben: Nur auf Glück wollte sich der PSK im zweiten Durchgang keineswegs verlassen, sondern konzentriert und temporeich weitermachen. Und das gelang: Schnell hatten sich die Gelb-Blauen zweistellig abgesetzt (26:16, 36.) und dachten gar nicht daran, einen Gang zurückzuschalten. Der Gegner schwächte sich zudem mit zwei unnötigen Roten Karten selbst und wollte weiter mit Tempo dagegenhalten. Der PSK stand jedoch überaus stabil, ließ kaum etwas zu und spielte sich vor den eigenen Anhängern geradezu in einen Rausch. Die zwei Punkte waren längst im Sack. Jetzt, beim Stand von 43:23 (53.), ging es nur noch um die Höhe des nächsten Heimsiegs – und um die Frage, ob die 50-Tore-Marke noch geknackt werden würde. Dass dies letztlich nicht mehr gelang, konnte das PSK-Wolfsrudel angesichts einer überragenden Mannschaftsleistung verkraften.

Nun hat die Mannschaft zwei spielfreie Wochenenden, um sich auf die nächste Ziehung am Samstag, 13. November (18 Uhr), beim HC Neuenburg 2 vorzubereiten. Man darf gespannt sein, welche Zahlen dann in der Lostrommel sein werden.

Es spielten: Stoll, Erndwein (beide Tor); Ph. Reither (14/4), Herr (6), Henke (6), Armbrust (5), Pa. Reither (5), Bretzinger (4/1), Baader (2), Heck (2), Gondal (2), Strüwing (1), Bauer (1), Seeger.

PSK holt klaren Start-Ziel-Sieg in Knielingen

Nach dem souveränen Sieg gegen die HSG Walzbachtal 2 fuhr das PSK-Wolfsrudel mit breiter Brust nach Knielingen – aber auch mit viel Respekt, waren die vergangenen Partien in der Reinhold-Crocoll-Halle doch nicht immer erfreulich für die Gelb-Blauen. Doch nach einer hektischen Anfangsphase (1:0, 2:1, 2:4) wurde der Mannschaft relativ schnell klar, dass dieses Spiel anders, positiver laufen würde. Dem schnellen PSK-Spiel hatten die Hausherren nämlich nicht viel entgegenzusetzen. Und auch die TVK-Auszeit beim Stand von 4:7 (14.) vermochte die Überlegenheit des PSK nicht zu bremsen. Durch einfache Rückraumwürfe und Konter konnte man sich bis zur Pause bereits komfortabel auf 10:17 absetzen.

Das gleiche Bild auch im zweiten Durchgang: Leichte Tore des PSK, aber auch wenig Gegenwehr der Knielinger Abwehr. In Person von Spielmacher und Ex-PSK’ler Patrick Estedt versuchten die Gastgeber zwar, ins Spiel zurückzukommen und zumindest offensiv Akzente zu setzen. Dennoch wurde die Führung weiter ausgebaut und in der 43. Minute war schließlich die Zehn-Tore-Marke geknackt. Zur 20 reichte es am Ende nicht ganz, mit 37:21 fiel der Auswärtserfolg des PSK aber trotzdem mehr als deutlich aus.

Kantersieg? Arbeitssieg? Im PSK-Lager war man sich im Nachhinein durchaus uneins. Spielerisch geht sicherlich mehr, allerdings war mehr an einem gebrauchten Tag des TV Knielingen auch schlicht nicht nötig. Einig war sich das Team, dass die gute Stimmung und das gestärkte Selbstvertrauen auch am kommenden Sonntag zum Sieg führen sollen. Dann gastiert die SG KIT/MTV Karlsruhe in der Eichelgartenhalle, Spielbeginn ist um 18.30 Uhr.

Es spielten: Stoll, Erndwein (beide Tor); Pa. Reither (12), Ph. Reither (9/2), Henke (7), Bretzinger (3), Herr (2), Armbrust (2), Strüwing (1), Cihlar (1), Heck, Gondal, Bauer.

Zehn-Tore-Sieg gegen Walzbachtal: PSK setzt famose Heimserie fort

Das PSK-Wolfsrudel bleibt zu Hause auch in der neuen Saison eine Macht: Mit 34:24 (14:12) setzten sich die Gelb-Blauen am späten Sonntagabend gegen die HSG Walzbachtal 2 durch und holten sich die ersten Punkte der noch jungen Spielrunde.

Im Vergleich zum Auftakt in Langensteinbach entwickelte sich diesmal ein ganz anderes Spiel. Hatte man in der vergangenen Woche noch einen Traumstart  hingelegt, kam der PSK jetzt deutlich schleppender ins Spiel. Nach zehn Minuten stand es lediglich 3:3. Aufgrund vieler Unterbrechungen und Stoppfouls mochte so recht kein Spielfluss aufkommen. Die Abwehrreihen und Torhüter dominierten das Geschehen, sodass sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Als das Tempo anzog, spielte sich der PSK einige Vorteile heraus und profitierte von vergebenen Chancen der HSG sowie starken Paraden von PSK-Keeper Stoll. Zur Halbzeit stand somit eine knappe 14:12-Führung auf der Anzeigetafel.

Nach dem Seitenwechsel zunächst dasselbe Bild, ehe sich die Hausherren erstmals ein Fünf-Tore-Polster erarbeiten konnten (21:16/43.). Wiederum ein krasser Gegensatz zur Vorwoche: Eine deutliche Führung gelang dem PSK damals nicht mehr, das Resultat ist bekannt. Ein positives Vorzeichen also? Offenbar ja, denn nach der Gästeauszeit blieben die Gelb-Blauen dominant, hielten die HSG mit sechs bis sieben Toren auf Distanz. Maßgeblichen Anteil hatte hier einmal mehr Stoll, der zahlreiche freie Bälle entschärfte – und seine Vorderleute denn auch mit zielgenauen Langpässen in den Gegenstoß schickte. Im Angriff ließen sich die jungen Wilden des Teams auch von einer doppelten Manndeckung nicht beeindrucken. Mit hohem Tempo erspielten sie sich permanent Lücken in der HSG-Abwehr und bauten die Führung sukzessive aus. Routinier Armbrust sorgte mit dem letzten seiner sechs Treffer schließlich für den 34:24-Schlusspunkt unter eine Partie, deren Ausgang nach der ersten Halbzeit wohl niemand vorhergesagt hätte.

Mit der Gewissheit, nicht nur Leistung bringen, sondern auch Punkte einfahren zu können, will der PSK den Schwung nun in die nächste Aufgabe transportieren. Am kommenden Sonntag, 17. Oktober (Anwurf 15:30 Uhr), kommt es beim TV Knielingen 2 zum Duell der vormaligen Aufsteiger. Der PSK trifft auf einen heimstarken Gegner und ist folglich gut beraten, diese Partie konzentriert anzugehen.

Es spielten: Stoll, Kehl (beide Tor); Ph. Reither (8/5), Armbrust (6), Pa. Reither (6), Herr (4), Henke (3), Bretzinger (2), Wittmann (2), Heck (2), Cihlar (1), Kungl, Gondal, Bauer.

Zweite Halbzeit auf Messers Schneide: PSK verliert erstes Spiel knapp

Nach fast einem Jahr ohne Pflichtspiel schloss sich für das PSK-Wolfsrudel nun ein Kreis: Bei der letzten Partie vor dem coronabedingten Saisonabbruch am 24. Oktober 2021 hatte man den damaligen Verbandsliga-Absteiger SV Langensteinbach in der Eichelgartenhalle empfangen und einen überzeugenden 37:31-Heimsieg gefeiert. Zum Auftakt der neuen Spielrunde gastierte man nun – quasi im Rückspiel – beim SVL. Und der war von Beginn an auf Revanche aus.

Die ersten zehn Minuten gehörten jedoch eindeutig den unbekümmert aufspielenden Gelb-Blauen, die sich nach zwischenzeitlichem 1:1 bis auf 2:8 absetzen konnten. Überragend in dieser Phase Mittelmann Henke, der alleine sechs Treffer zu dieser Führung beisteuerte. Bedingt durch nun einige Fehler im Aufbauspiel sowie Nachlässigkeit in der Defensive kämpften sich die Gastgeber sukzessive zurück. In der 19. Minute dann erstmals wieder der Ausgleich (10:10) – plus Zeitstrafe für den PSK. Dieser besann sich jedoch auf seine mannschaftliche Geschlossenheit und nahm so eine knappe 15:14-Führung mit in die Kabine.

PSK-Trainer Grimm appellierte für den zweiten Durchgang nochmals an mehr Ballsicherheit und saubere Auslösehandlungen. Mit einem ähnlich starken Auftritt wie zu Beginn der ersten Halbzeit wollte man die Führung verteidigen und ausbauen. Nach Wiederanpfiff entwickelte sich ein Spiel auf Messers Schneide. Die Führung wechselte hin und her, doch auch wenn der PSK oft mit einem Treffer vorlegen konnte: Die etwas mehr Luft verschaffende Zwei-Tore-Führung mochte einfach nicht gelingen. Diesen Vorteil zog schließlich der SVL an Land, der in der 59. Spielminute erstmalig mit 26:24 vorlegte. In der restlichen Spielzeit kämpften die PSK’ler unermüdlich, kamen noch mal auf einen Treffer heran. Unglücklich musste man sich am Ende jedoch mit 25:27 geschlagen geben.

Objektiv betrachtet wäre nach dem Spielverlauf ein Unentschieden sicherlich fair gewesen. Doch auch der Sieg für den PSK war keinesfalls unmöglich. Das zeigt, dass die Mannschaft auch nach der langen Pause intakt ist und weiterhin in der Landesliga mithalten kann. Zum ersten Heimspiel trifft das Wolfsrudel am kommenden Sonntag, 10. Oktober, auf die HSG Walzbachtal 2. Spielbeginn ist um 19 Uhr, Zuschauer sind zugelassen. Welche Regeln für den Besuch gelten, finden Interessierte hier: online-psk.de/handball/

Es spielten: Stoll, S. Erndwein (beide Tor); Henke (10), Ph. Reither (4/2), Pa. Reither (3), Armbrust (3/1), Herr (2), Baader (2), Wittmann (1), Bauer, Heck, Kungl, V. Erndwein.

Herren 2

Erfolg in Niefern: PSK nur noch ein Schritt vom Aufstieg entfernt

Am 10. April fuhr die Zweite Mannschaft bis nach Niefern hinter Pforzheim, um sich einen weiteren Sieg in Richtung Meisterschaft zu holen. Zur Erinnerung:  Zwei von drei Spielen muss man bis zum Saisonende gewinnen, um sich Platz eins in der Bezirksliga zu sichern. Die SG TSG Niefern/TG 88 Pforzheim ist in der unteren Tabellenhälfte platziert, doch bereits in den ersten Minuten zeigten die Hausherren, dass man sie nicht unterschätzen darf.

Der PSK spielte zu Beginn eine 3-2-1-Abwehr, die am Wochenende zuvor gegen Langensteinbach sehr effektiv war. Jedoch fehlten dieses Mal die Aggressivität und der Wille, um eine so offensive Abwehr zu spielen. So brach die Spielgemeinschaft immer wieder durch und kam schnell in Führung. Nachdem der PSK die ersten Minuten verschlafen hatte, galt es nun, den Rüchstand aufzuholen. Nach nur zehn Minuten konzentriertem Handball hatte man das Spiel gedreht, doch der Gastgeber ließ nicht nach und versuchte erneut, das Spiel zu dominieren. Langsam, aber stetig baute der PSK seine Führung aus und es ging mit einer 13:10-Führung  in die Halbzeitpause. Wenn nicht wieder die schlechte Chancenverwertung gewesen wäre, hätte man hier schon mit fünf Toren mehr führen können.

Unzufrieden mit der Defensive, stellte der PSK auf eine 5-1-Abwehr um. Damit wurde es am Kreis enger, jedoch war es auch schwieriger, Würfe aus dem Rückraum zu verhindern. Nun konnte sich Torwart Freund beweisen. Er parierte einige Bälle aus dem Rückraum und konnte so viele Konter einleiten. Doch auch hier führte die minderwertige Chancenverwertung zu einer mageren Ausbeute. Die Unzufriedenheit der Spieler mit der unorthodoxen Spielleitung des Schiedsrichters führte ebenfalls zu mangelnder Konzentration am eigenen Handballspiel. Nichtsdestoweniger konnten die Gastgeber nicht mehr aufholen, und der PSK gewann mit 24:19.

Damit ist der PSK nur noch ein Sieg von der Meisterschaft entfernt. Jedoch hat sich das Team in Niefern nicht mit Ruhm bekleckert. Magere Chancenverwertung, unkonzentriertes und hastiges Aufbauspiel und eine langsame Abwehr stehen auf der Mängelliste. Über Ostern hat die Mannschaft nun eine kurze Pause, um sich dann am Samstag, 30. April, 15 Uhr, in der Eichelgartenhalle gegen BG Mühlacker mit voller Stärke die letzten zwei Punkte zu holen.

Es spielten: Kehl, Freund (beide Tor); Gondal (8), S. Woschek (3), Wittmann (3), Heck (3), Erndwein (3), de Bel (2), Pastor Castro (1), Lautenschläger (1), L. Woschek, Seeger.

Nach Sieg in Langensteinbach: Aufstieg nun in der eigenen Hand

Beim stärksten Rivalen um die Meisterschaft, dem SV Langensteinbach,  musste der PSK am 2. April antreten. Die Ausgangslage war wie folgt: Mit einem Sieg hätte sich der SVL den ersten Platz in der Bezirksliga sichern können. Wollte der PSK dies verhindern, hätte seinerseits ein Sieg hergemusst. Die schwere Niederlage im Hinspiel hatten die PSK-Spieler noch nicht vergessen. Doch anstatt sich entmutigen zu lassen, waren sie motiviert, sich beim Rivalen zu revanchieren. Der PSK musste mit einigen Ausfällen klarkommen. Neben Trainer Jürgen Ohlhäuser standen drei Stammspieler krankheits- oder verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Glücklicherweise konnten zwei Spieler von der Reservebank wie auch zwei Spieler aus der A-Jugend in diesem schwierigen Spiel aushelfen. Als Trainer begleitete Tim Stoll, Torwart der Ersten Mannschaft und Trainer der A-Jugend, die Männer und plante mit ihnen eine Strategie, um gegen Langensteinbach zu gewinnen.

In der Anfangsphase fielen nur wenige Tore. Beide Mannschaften versuchten, erstmal durch eine starke Abwehrleistung ins Spiel zu finden. Auch im Angriff waren der SVL und der PSK auf Augenhöhe. Lediglich die schlechtere Chancenverwertung des PSK führte zum Rückstand. Doch Langensteinbach konnte sich nie mehr als drei Tore absetzen. So führten die Gastgeber zur Halbzeit mit 12:10. Bis auf die Chancenverwertung hatte der PSK nicht viele Fehler gemacht. Jedoch wurde die im Training zuvor erarbeitete Strategie nur bedingt umgesetzt. Um die Abwehr von Langensteinbach zu durchbrechen, musste man mit langen, schnellen Pässen den Gegner ins Laufen bringen. Außerdem mussten die Spieler viel mehr an ihrem Tempospiel arbeiten. Das alles verlangte viel Laufarbeit, doch anders würde man den SV Langensteinbach nicht schlagen können.

Die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit liefen genauso ab, wie die erste Halbzeit endete. Im Angriff wurden die Chancen weiterhin nicht genutzt, wodurch sich der SVL weiter absetzen konnte. Obwohl Langensteinbach mit  inzwischen fünf Toren führte, hatte man nicht das Gefühl, dass sie das Spiel dominierten. Langsam aber sicher wirkte die Taktik von Trainer Stoll, und man kam immer öfter zum Torerfolg. Die durch ein schnelles und langes Passspiel erzeugten Lücken konnten von den flinken Spielern im Rückraum ausgenutzt werden, und die Langensteinbacher wurden immer wieder dazu gezwungen, grobe Fouls zu begehen, um den PSK am Torwurf zu hindern. In der 42. Minute war der SVL sogar in doppelter Unterzahl. Doch nun begann die aggressive Aufholjagd. In der Abwehr wurde sehr offensiv gedeckt, der Gegner zu Fehlern gezwungen. Entweder mussten sie halbe Chancen aus zwölf bis 13 Metern nehmen oder sie verloren den Ball mit Fehlpässen. Ein Konter nach dem anderen brachte den PSK immer näher heran.

Selbst als die Hausherren nicht mehr in Unterzahl spielten, wurden sie weiterhin vom PSK überrumpelt. Das Momentum war klar aufseiten des PSK. Zehn Minuten vor Schluss erzielte man endlich den Ausgleich – das Spiel war wieder offen. Kurz darauf gelang dem PSK die erste Führung im gesamten Spiel. Langensteinbach versuchte, mit einer Auszeit wieder Ruhe ins eigene Spiel zu bringen. Doch die Karlsruher durchkreuzten diesen Plan. Ähnlich wie der PSK in der ersten Halbzeit scheiterten jetzt die Langensteeinbacher Schützen immer wieder an PSK-Torwart Mayer. Währenddessen durchbrach die Offensive weiterhin erfolgreich die Abwehr des Heimvereins und konnte so in der 55. Minute ihre Führung auf vier Tore ausbauen. Von da an galt es für den PSK, langsam die letzten Minuten ohne Fehler herunterzuspielen. Das langsamere Tempo erschwerte jedoch den Angriff und half Langensteinbach, wieder ihr Konzept zurückzuerlangen. Schritt für Schritt holte der Gegner auf, und man lag plötzlich in der vorletzten Minute mit nur einem Tor vorne. Glücklicherweise erzielte de Bel auf Rechtsaußen aus einem schwierigen Winkel den letzten Treffer. So gewann der PSK mit einer starken Teamleistung verdient mit 28:26.

Mit den zwei Punkten ist der PSK nun auf der Zielgeraden. Nur noch zwei der letzten drei Partien muss man gewinnen, um sich die Meisterschaft zu sichern. Als Nächstes geht es am Sonntag, 10. April, zur SG TSG Niefern/TG 88 Pforzheim. Spielbeginn ist um 17.30 Uhr.

Es spielten: Mayer, Freund (beide Tor); B. Erndwein (6), Gondal (5), Wittmann (4), Heck (3), de Bel (3), Pastor Castro (2), Brath (2), L. Woschek (1), Gessler (1), V. Erndwein (1), S. Woschek, Seeger.

Ungefährdeter Auswärtssieg – trotz mehr Mühee als nötig

Am 19. März hatte die Zweite Mannschaft des PSK ihr drittes Auswärtsspiel in Folge, dieses Mal in Mühlacker. Wieder eine unbekannte Mannschaft, bei der das Hinspiel wegen Corona verlegt wurde. In der Tabelle belegten sie den vorletzten Platz. Doch bei der Analyse ihrer Spiele stellte sich heraus, dass die meisten Ergebnisse sehr knapp waren. Man durfte die Mannschaft aus Mühlacker also nicht unterschätzen. Außerdem hatte der PSK einige Ausfälle zu beklagen.

Nichtsdestoweniger hatte der PSK eine sehr starke Anfangsphase. Mühlacker wurde regelrecht überrannt. Bereits nach sechs Minuten führte man mit fünf Toren, ohne dem Gegner einen einzigen Treffer zu erlauben. Von der Trance aufgeweckt, zeigte nun der Gastgeber etwas Gegenwehr. Um das Momentum des PSK zu unterbrechen, wurde das Ass des PSK mit der Nummer 19 mit einer Manndeckung aus dem Spiel genommen. Die Taktik zeigte Wirkung. Die restlichen Spieler schienen etwas unsicher, wie sie mit dieser Situation umgehen sollten. Nach kurzer Eingewöhnungsphase fand der PSK seinen Rhythmus und kam wieder zum Torerfolg. Außerdem wurden regelmäßig Spielzüge angesetzt, welche die isolierten Spieler wieder ins Geschehen einbanden. Beim Gastgeber machte die Nummer 10 auf Halb Links viel Druck und konnte so einige Treffer selbst erzielen oder Lücken für seine Mitspieler erzeugen. Das reichte jedoch nicht aus, um die ersten verschlafenen Minuten wieder aufzuholen und so ging man mit 12:18 in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann sehr chaotisch. Der PSK erarbeitete sich zwar immer wieder in der Abwehr den Ball. Jedoch verspielte man im darauffolgenden Tempospiel oft mit Fehlpässen gute Torchancen. Nach zehn Minuten entschied man sich, das Konterspiel komplett aufzugeben und sich in Ruhe die Tore zu erspielen. Trotz der vielen Fehler schaffte es Mühlacker nicht, den Vorsprung des PSK einzuholen. Den Gastgebern fehlten die Ideen, die Kraft und am Ende dann auch die Zeit, um eine Aufholjagd zu starten. Damit gewann der PSK mit 33:25 gegen HC Blau-Gelb Mühlacker.

Der PSK hätte bereits zu Beginn der zweiten Halbzeit den Sack zumachen können und hat sich selbst den frühen Sieg verspielt. Außerdem sollten die Spieler nochmals das Fünf gegen Fünf üben, damit man bei der nächsten Manndeckung nicht wieder so überrascht wird.

Es spielten: Mayer ( Tor), Gondal (8), Heck (8), S. Woschek (5), Gessler (4), Horn (3), Kurzmann (2), de Bel (1), Lautenschläger (1), Pastor Castro (1).

Trotz Harzballs: PSK holt sich Auswärtssieg in Bretten

Am 5. März fuhr die Zweite Mannschaft nach Bretten, um dort gegen die SG Sulzfeld/Bretten anzutreten. Ähnlich wie gegen Langensteinbach war es trotz Rückrunde das erste Spiel gegen diesen Gegner. Dem Tabellenstand (PSK Platz drei, SG Sulzfeld/Bretten Platz vier) und den bisher bestrittenen Partien zufolge schien es, als würden zwei gleichstarke Mannschaften aufeinandertreffen.

Doch bereits beim Aufwärmen merkte man schnell, dass irgendwas beim Gegner nicht stimmte. Nur sechs Spieler der Spielgemeinschaft wärmten sich zu Beginn auf der anderen Hallenhälfte auf. 15 Minuten vor Spielbeginn kamen noch ein paar weitere hinzu. Doch man wunderte sich, ob diese Spieler bereits zuvor woanders ein Spiel bestreiten mussten, oder ob die Party in der Nacht zuvor etwas zu lange ging. Selbst während der ersten Halbzeit stieß noch ein weiterer Spieler verspätet zu seiner Mannschaft hinzu.

Doch anstatt sich auf den Gegner zu fokussieren, konzentrierte sich der PSK auf sein eigenes Spiel. Zu Beginn musste man sich erstmal wieder daran gewöhnen, mit Harz am Ball zu spielen. Glücklicherweise zeigten hier die zwei Topscorer des PSK, Gondal und Poss, dass ein wenig Harz ihre Kompetenz nicht beeinflussen kann. Zu unserer Überraschung schien es, als ob Sulzfeld/Bretten selbst nicht mit dem geharzten Ball umgehen könne. Neben vielen Fehlpässen und schlechten Torwürfen musste die Spielgemeinschaft auch noch gegen eine eisenharte Abwehr ran, die dem Gegner auf zehn Metern Abstand zum Tor keinen Abschluss mehr erlaubte. Eine wirklich starke erste Halbzeit des PSK brachte die Gäste zu 13:7-Halbzeitführung.

In der zweiten Hälfte war der PSK nicht ganz so dominant. Die Abwehr – nun zu langsam, um Würfe aus dem Rückraum zu unterbinden – erlaubte es dem Gegner, den Rückstand zeitweise auf drei Tore zu verringern. Und der Angriff litt unter schlechter Chancenverwertung. Von dieser schlechten Phase aufgeweckt, ließ der PSK in der Abwehr wieder weniger Tore zu und vorne trafen wieder zuvor erwähnte Topscorer, sodass die Spielgemeinschaft immer mit vier oder mehr Toren dem PSK hinterherlief. So gewann der PSK verdient mit 26:22 gegen Sulzfeld/Bretten.

Besonders mit der ersten Halbzeit kann der PSK zufrieden sein. In der zweiten Halbzeit müssen sich die Spieler weiterhin darauf konzentrieren, aktiv in Abwehr zu sein, anstatt auf die Aktionen des Gegners zu warten. Außerdem müssen einige Spieler des PSK lernen, mit Harz am Ball umzugehen, damit mit Chancenverwertung nicht so sehr darunter leidet. Zudem weiß man nicht, ob man tatsächlich die wahre Stärke der Spielgemeinschaft gesehen hat, oder ob einige Spieler geschwächt in die Partie gegangen sind. Beim Rückspiel am 26. März werden wir vielleicht überrascht.

Es spielten: Mayer (Tor); Poss (9), Gondal (9), Seeger (2), L. Woschek (2), S. Woschek (1), Horn (1), Kurzmann (1), de Bel (1), Brath, Erndwein,, Pastor Castro.

Die Leistung vom Hinspiel auch auswärts bestätigt

Ins Sportinstitut der Universität Karlsruhe ging es am vergangenen Samstag für den PSK zum Rückspiel bei der SG KIT/MTV Karlsruhe 3. Im Hinspiel hatte man deutlich mit 41:31 gewonnen und wollte diesen Erfolg nun natürlich wiederholen. Einige Spieler aus der Ersten Mannschaft, bekleidet mit Fan-Shirts und bewaffnet mit Trommeln, waren angereist, um ihre Kollegen lautstark zu unterstützen.

In der ersten Phase waren beide Mannschaften gleichauf. Auf jedes Tor, das die eigene Mannschaft in Führung brachte, folgte ein Gegentreffer zum Ausgleich. Generell fiel es der Spielgemeinschaft KIT/MTV schwerer, Tore zu erzielen. Jedoch fanden sie jedes Mal kleine Lücken in der Abwehr des PSK und konnten dadurch lange mithalten. In der 14. Minute konnte sich der PSK dann mit drei Tore absetzen. Die SG versuchte, diesen Rückstand wieder einzuholen, doch der PSK konnte die Tordifferenz bis zum Ende der ersten Halbzeit halten.

Obwohl man führte, war das Team um Trainer Jürgen Ohlhäuser besonders mit der Abwehrleistung nicht zufrieden. Im zweiten Durchgang verteidigten die PSK‘ler offensiver, provozierten so Fehlpässe und zwangen den Gegner, von schlechten Positionen zu werfen. Ohne Lösungen gegen die neue Abwehr des PSK brach KIT/MTV zusammen und schaute lediglich zu, wie die Gäste ein Tor nach dem anderen machten. In den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit erzielte die Heimmannschaft gerade mal zwei Tore. Danach zeigte der Gegner wieder etwas Gegenwehr, doch der PSK behielt das Momentum und dominierte das Spiel bis zum Ende. So gewannen die Blauen verdient mit 36:22.

Auf diesem Sieg können sich die Spieler nicht lange ausruhen, denn schon bald geht es gegen den direkten Verfolger SG Sulzfeld/Bretten 3.

Es spielten: Mayer, Erndwein (beide Tor), Poss (9), Gondal (7), Wittmann (6), Horn (5), Brath (4), Seeger (2), de Bel (1), Woschek (1), Ohmer (1), Gessler.

Zu eingeschüchtert vom Tabellenführer

Top-Spiel in der Eichelgartenhalle: Die Herren 2 hatten am Sonntagabend den Erstplatzierten SV Langensteinbach 3 zu Gast. Obwohl bereits die Rückrunde läuft, war es coronabedingt die erste Partie gegen diesen Gegner. So war dem PSK nicht klar, was ihn auf dem Weg zur Tabellenspitze erwarten würde.

Zu Beginn merkte der PSK sofort, dass Langensteinbach im Vergleich zu anderen Teams in der Liga mit viel Tempo spielt. Während sich die Gegner noch an den harzfreien Ball gewöhnten, konnten die PSK‘ler gerade so mithalten. Doch nach kurzer Eingewöhnungsphase und damit weniger Fehlpässen hatte der SVL keine Schwierigkeiten mehr, die sonst starke Abwehr des PSK zu überwinden. Auf der anderen Spielfeldhälfte kämpfte man gegen eine starke und ehrgeizige Defensive, die kein einziges Tor zulassen wollte. Mit Müh und Not konnte man einige Siebenmeter gegen Langensteinbach herausholen, die aber nicht unfair spielten, sondern immer wieder mit einem Fuß im Torraum standen. Komplett eingeschüchtert gaben die PSK‘ler in der Abwehr kaum Gegenwehr und der Angriff war steif und unkreativ.

Zur Halbzeitpause lag der Gast aus Langensteinbach mit stolzen sieben Toren vorne. Von der Ansprache des Trainers aufgerüttelt, zeigte der PSK besonders in der Abwehr einen großen Fortschritt. Plötzlich war es nicht mehr so einfach für die Gäste, ein Tor zu erzielen. Doch die Offensive des PSK war weiterhin von vielen Fehlpässen und schlechter Chancenauswertung geprägt. Trotz der starken Paraden von Mayer, die den PSK noch lange am Leben hielten, war es letztendlich unmöglich, die verschlafene erste Halbzeit wieder auszugleichen.

Letztlich gewann Langensteinbach verdient mit 21:28. Zuletzt gegen TSG Pforzheim und dieses Mal gegen Langensteinbach sieht man, dass der PSK sich schnell von starken Gegnern einschüchtern lässt und zusammenbricht. In der Abwehr gilt es, einige Lücken zu schließen und das Passspiel im Angriff muss weiter einstudiert werden, wenn man an der Spitze mithalten möchte.

Es spielten: Mayer (Tor); Gondal (8), Horn (2), Erndwein (2), S. Woschek (2), Heck (2), Kurzmann (1), Seeger (1), de Bel (1), Ohmer (1), Brath (1), L. Woschek, Borsch, Gessler.

Überzeugende Revanche – und spielerischer Fortschritt

Am 6. Februar stand es für die Zweite Mannschaft das Rückspiel gegen die HSG Ettlingen 3 an. Beim Hinspiel hatten die Ettlinger dem PSK den ersten Punkt mit einem Unentschieden (26:26) abgenommen. Die PSK’ler waren nun heiß darauf, zu zeigen, welche der beiden Mannschaften die bessere ist. Schon beim Aufwärmen bemerkte man, dass die Ettlinger, im Gegensatz zum Hinspiel, bei dem sie mit einer vollen Bank angetreten waren, dieses Mal mit einer leicht dezimierten Truppe aufliefen.

In der Anfangsphase waren die beiden Mannschaften gleichauf. Der PSK versuchte es zunächst mit mehreren Würfen aus dem Halbfeld. Jedoch waren die Schützen zu Beginn des Spiels nicht sehr erfolgreich. Doch die Ettlinger konnten die geringe Chancenverwertung aufgrund der harten, aber fairen Abwehr des PSK nicht ausnutzen. Der PSK wechselte die Taktik und erzeugte spielerisch Lücken in der Abwehr des Gegners. Besonders die Außenspieler profitieren von dem großen Platz, den das schnelle Spiel ihrer Kollegen erzeugte und trafen mehrmals hintereinander. Damit entstand der erste signifikante Vorsprung von drei Toren gegen die Ettlinger. Die HSG versuchte, die Tordifferenz auszugleichen, doch auf jeden Treffer folgte ein Gegentreffer auf der anderen Seite.

Dieses Hin und Her zog sich bis zur 35. Minute. Mit Simon Erndwein im Tor, der selbstbewusste Konter warf, konnten die PSK‘ler jetzt nicht verwertete HSG-Torwürfe besser bestrafen. Damit trafen die PSK‘ler fünfmal ohne Gegentreffer und erhöhten ihren Vorsprung nochmals signifikant. Die Ettlinger wollten noch nicht aufgeben, doch so langsam ging ihnen die Puste und die Zeit aus. Gegen eine jetzt müde Mannschaft erhöhte der PSK den Vorsprung stetig und gewann das Spiel verdient mit einem Endergebnis von 34:22.

Besonders in dieser Partie war zu sehen, dass der PSK mehr und mehr versucht, in der Offensive durch Spielzüge und schnelle Pässe zum Torerfolg zu kommen. So gelang letztlich eine überzeugende Revanche.

Es spielten: Mayer (Tor), S. Erndwein (Tor); Gondal (11), Horn (4), Seeger (4) V. Erndwein (4), Kurzmann (3), Brath (3), Borsch (2), Woschek (2), Ohmer (1), Ehmann.

Dominanter Auftritt: PSK schlägt Mühlburg deutlich

Am 15. Januar fand das Rückspiel der Zweiten Mannschaft gegen die TS Mühlburg 2 statt,  dieses Mal in der eigenen Halle.  Im Hinspiel gewann der PSK mit 25:20 durch Kampfgeist und schlechte Chancenverwertung des Gegners. Dieses Mal sollte der Sieg durch spielerische Dominanz errungen werden.

Zu Beginn des Spiels gab es nur wenige Tore. Beide Mannschaften wussten nicht so recht, wie man die gegnerische Abwehr überwinden sollte. Nach zehn Minuten war der Spielstand erst 2:2. Einige Minuten danach befanden sich beide Mannschaften im Gleichgewicht. Mit der Einwechslung des PSK’lers Lukas Poss mit der Nummer 23 wendete sich das Blatt. Durch schnelle Lauftäuschungen überwand er die gegnerische Abwehr und erzielte zwei Treffer hintereinander. Damit gewann er das Momentum für seine Mannschaft. Motiviert trafen auch seine Mitspieler, und Mühlburg verlor die Kontrolle über das Spiel. Selbst eine Auszeit konnte die Hausherren  nicht mehr aufhalten. So ging der PSK verdient mit 12:5 in die Halbzeit.

Aus der Pause kam der PSK verschlafen. In den zehn Minuten nach Wiederanpfiff erzielten die Mühlburger genauso viele Tore wie in der gesamten ersten Halbzeit. An der Tordifferenz änderte sich jedoch nicht allzu viel. Auf jeden Treffer der Mühlburger folgte ein Gegentor des PSK. In der 45. Minute wurden die Blauhemden auch in der Abwehr wieder aufmerksam. Die Mühlburger fanden keine Wege mehr, die Abwehr des PSK zu knacken. Während die Mühlburger in den letzten 15 Minuten lediglich einen Treffer erzielten, warf der PSK ein Tor nach dem anderen. Damit gewann man schließlich eindeutig mit 26:13.

Im Gegensatz zum Hinspiel wartete der PSK nicht auf die Fehler des Gegners, sondern provozierte sie durch eine starke Abwehrleistung. Wenn man es mit dem Beginn der Saison vergleicht, sieht man besonders in der Abwehr, dass die Mannschaft so langsam zu einem Team zusammenwächst. Die Tore des PSK werden weiterhin hauptsächlich durch Einzelaktionen erzielt. Hier arbeitet die Mannschaft noch daran, mit mehr Teamarbeit Chancen zu erarbeiten.

Es spielten: Mayer, Kehl (beide Tor); Poss (9), Woschek (4), B. Erndwein (3), V. Erndwein (2), Gondal (2), Heck (2), Horn (1), Kurzmann (1),  Gessler (1), Brath (1), Klein und de Bel.

PSK ist trotz stärkerer Offensive letztlich chancenlos

Am 21. November spielte die zweite Herrenmannschaft des PSK gegen TGS Pforzheim 3. Da die eigene Halle noch geschlossen war, fand das Heimspiel in der Reinhold-Crocoll Sporthalle in Knielingen statt. Mit nur zehn Spielern, drei davon Torhüter, reiste die TGS an, um den Karlsruhern zu zeigen, wie man in Pforzheim Handball spielt. Sie hatten zwar bisher nur einen Sieg und zwei Niederlagen in der Runde, jedoch war der eine Sieg, den sie erlangen konnten, gegen Ettlingen. Ettlingen war bis zu diesem Zeitpunkt die einzige Mannschaft, die dem PSK mit einem Unentschieden einen Punkt abnehmen konnte.

In den ersten Minuten wurden die PSK’ler komplett überrumpelt. Keine drei Minuten waren vergangen und sie lagen bereits mit drei Toren hinten. Kurz schien es, als ob der PSK nur verschlafen hätte, und man begann sofort die Verfolgungsjagd. Doch anstatt den Punkteabstand zu verkleinern, vergrößerte er sich langsam, aber stetig. Besonders die Spieler Hager und Aschenbrenner bereiteten der PSK-Defensive große Schwierigkeiten. Zur Halbzeit lag der PSK mit 11:18 bereits sieben Tore zurück.

Trotz der schwachen ersten Hälfte ließ der PSK nicht die Köpfe hängen, und man versuchte, in der Abwehr die Starspieler der Pforzheimer mit fairen Mitteln aufzuhalten. Während einer der beiden gestoppt werden konnte, war es unmöglich, beide Spieler gleichzeitig aus dem Spiel zu nehmen. In der Abwehr war man trotz unterschiedlicher Taktiken eher selten der Sieger. Stattdessen konnte sich der PSK im Angriff beweisen. Mit weniger Ballverlusten und klügeren Pässen konnte der PSK eine lange Zeit mit der TGS mithalten. Besonders die Pässe an den Kreis haben in der zweiten Hälfte öfter ihr Ziel gefunden. Insgesamt konnten die PSK‘ler trotz stärkerer Offensive die Pforzheimer nicht schlagen.
Am Ende gewann die TGS verdient mit 37:27.

Die erste Niederlage der neu zusammengemischten Herren 2 war direkt eine mit zweistelliger Tordifferenz. Als Trost kann man sagen, dass die zwei zuvor erwähnten Spieler normalerweise in der zweiten Mannschaft der TGS Pforzheim in der Verbandsliga spielen und nur der dritten Mannschaft aufhelfen, wenn sie Zeit haben. Nichtsdestoweniger muss die Mannschaft besonders an ihrer Abwehr arbeiten, wenn sie beim Rückspiel in Pforzheim eine Chance haben möchte.

Es spielten: Kehl (Tor); Gondal (8/3), Ohmer (4), de Bel (3), Woschek (3), Horn (2), Erndwein (2), Kurzmann (2), Brath (2), Seeger (1), Ehrmann, Gessler.