Spielberichte

Herren 1

Auftakt in die Meisterrunde: PSK schlägt sich beim Favoriten wacker

Es ist die Sahnehaube auf eine schon jetzt erfolgreiche Saison: Nach der erfolgreichen Vorrunde in der Landesliga misst sich der PSK nun mit den besten Teams der Parallelstaffel. In dieser sogenannten Meisterrunde geht es um nichts anderes als den Aufstieg in die Verbandsliga. Das Team von Trainer Thomas Grimm hat sich vorgenommen, in den acht Spielen noch mal alles zu geben und am Ende eine möglichst gute Platzierung zu erreichen.

Erste Hürde war am vergangenen Sonntag direkt der absolute Topfavorit TSV Knittlingen. Und die Gelb-Blauen schlugen sich bei der recht engen 30:35(15:17)-Niederlage im Enzkreis durchaus wacker. Nach einem ausgeglichenen Start (2:2, 4:4) sorgte der PSK für die erste Überraschung in der Partie, als man sich Mitte der ersten Halbzeit auf 6:10 absetzte. Trotz Überzahl gelang es jedoch nicht, den Vorsprung zu halten. Der TSV holte Tor um Tor auf und glich kurz darauf wieder aus. Bis zur Pause blieb es wieder umkämpft, ehe sich Knittlingen ein Zwei-Tore-Polster herausspielte.

Im zweiten Durchgang verlor der PSK dann etwas den Anschluss, musste meist einem Rückstand von drei bis vier Toren hinterherlaufen. „Zu viele Fehler, vergebene Wurfchancen und Siebenmeter“ sollten die Spieler später selbstkritisch monieren. Die Hausherren nutzten ebenjene Fehler eiskalt aus und waren bei jeder kleinen Schwäche zur Stelle. So blieb dem PSK in den Schlussminuten nur noch, etwas Ergebniskosmetik zu betreiben. Für den ganz großen Wurf reichte es nicht mehr.

Gut verkauft, vieles richtiggemacht, aber eben nicht alles – so lautete denn auch das Fazit nach der Partie. Dennoch hat das Team bewiesen, dass es auch mit den Topteams mithalten kann und möchte dies am kommenden Sonntag (17.30 Uhr) beim TV Neuthard erneut unter Beweis stellen.

Es spielten: Stoll, S. Erndwein (beide Tor); Henke (7), Pa. Reither (6), Ph. Reither (6/1), Armbrust (5/1), B. Erndwein (3), Gondal (2), Bretzinger (1), Herr, Strüwing, Heck.

Zum Vorrundenabschluss: PSK holt Unentschieden gegen Topfavorit Durlach

Erfolgreicher Abschluss der Vorrunde für das PSK-Wolfsrudel: Im “Heimspiel” gegen Topfavorit TS Durlach erkämpften sich die Gelb-Blauen am Samstagabend ein 33:33(17:17)- Unentschieden. “Heimspiel”, weil die Partie durch die weiterhin nicht nutzbare Eichelgartenhalle in der Unteren Hub, einer Heimhalle des Gegners, stattfinden musste. Und erkämpft, weil der PSK zwischenzeitlich mit fünf Toren im Hintertreffen war – doch bis zum Ende nicht aufgab.

Die ersten Spielminuten gehörten der TSD, die sich schnell auf 1:5 absetzen konnte. Der PSK war körperlich und geistig noch nicht auf der Platte, ließ Gegentore viel zu einfach zu. Zwei Tore für Strüwing weckten die Mannschaft dann auf, die sich über 5:5 einen 9:6-Vorsprung erarbeitete. Eine Auszeit brachte die Gäste wieder heran, in der ersten Halbzeit jedoch nicht mehr in Führung. Denn bis zur Pause legte der PSK nach den Ausgleichstreffern der Durlacher immer wieder um einen Treffer vor – eine bemerkenswerte Leistung angesichts der Tatsache, dass das Team von Trainer Grimm quasi permanent in Unterzahl agierte. Ein Blick auf die Zeitstrafenverteilung im Online-Spielbericht spricht Bände. In die Halbzeit ging es schließlich beim Stand von 17:17.

Der zweite Durchgang startete mit umgekehrten Vorzeichen. Denn jetzt war es die Turnerschaft, die das Spiel bestimmte und sich die Führung holte (20:21, 21:24). Der PSK tat sich sichtlich schwer im Angriff, prallte reihenweise an der inzwischen deutlich stärkeren TSD-Defensive ab. Vier Durlacher Tore in Folge (22:27, 46.) fühlten sich für viele Zuschauer bereits wie eine Vorentscheidung an. Nach einem Time-out besannen sich die Gelb-Blauen auf ihre Stärken, erspielten sich mit viel Tempo Lücken. Einzig die Gegentore fielen weiterhin zu schnell und zu leicht. Aber: Man blieb in Schlagdistanz. Knapp drei Minuten vor dem Ende stand es 30:32 – und eine fulminante Schlussphase begann. Nach der ersten (!) Zeitstrafe für die TSD holte der PSK Tor um Tor auf und war plötzlich wieder vorne (33:32, 59.). Dann jedoch die schnelle Antwort der Durlacher, ein unergiebiger PSK-Angriff und die TSD-Auszeit. In den letzten Sekunden verteidigte der PSK mit Mann und Maus und ließ nur noch einen direkten Freiwurf für Durlach zu, den der Block entschärfte. So bleib es am Ende bei einem leistungsgerechten Unentschieden.

Das war sie also, die Vorrunde im neuen Modus. Wie bereits berichtet, hat der PSK die Teilnahme an der Aufstiegsrunde im neuen Kalenderjahr und somit den Klassenverbleib sicher. Eine klasse Leistung des jungen Teams, das sich nach der Auftaktniederlage in Langensteinbach von Spiel zu Spiel steigerte. Ehe die Aufstiegsrunde startet (so Corona will), können sich die PSK-Spieler nun auf eine spielfreie Adventszeit freuen. Bis dahin wünscht die Mannschaft allen Fans und Sponsoren frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.

Es spielten: Stoll, S. Erndwein (beide Tor); Henke (8), Ph. Reither (7/3), Strüwing (6), Herr (4), Pa. Reither (4), Bretzinger (2), Armbrust (1), Wittmann (1), Heck, B. Erndwein.

Nach Krimi in Neuenbürg: PSK sichert sich Teilnahme an der Aufstiegsrunde – und den Klassenverbleib

Es war ein Kampf, doch der Kampf wurde belohnt: Mit 29:26 (14:15) hat das PSK-Wolfsrudel  sein Auswärtsspiel beim HC Neuenbürg 2 gewonnen und sich damit einen Spieltag vor dem Hinrunden-Ende einen Platz unter den Top 3 gesichert. Somit wird das Team von Thomas Grimm im neuen Jahr in der Aufstiegsrunde spielen. Das bedeutet auch: So früh wie wahrscheinlich noch nie ist der Klassenverbleib unter Dach und Fach, einem weiteren Jahr in der Landesliga steht nichts im Weg.

Nach der kurzen Herbstpause standen die Vorzeichen eigentlich alles andere als gut. Wegen eines Brandes in der Eichelgartenhalle konnte nicht wie üblich trainiert werden, zudem fehlten mehrere Spieler verletzungsbedingt. Ausreden wollten die PSK-Spieler aber nicht gelten lassen, sondern sich unbedingt die nächsten Punkte holen. Rein ins Spiel: Neuenbürg erwischte den etwas besseren Start. Auch, weil sich die PSK-Defensive noch nicht gefunden hatte (1:0, 2:1). Beim 3:5 waren es jedoch die Karlsruher, die sich erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung herausspielen konnten. Dass auch diese Führung nicht lange Bestand hatte, sollte sich wie ein roter Faden durch die gesamte Partie ziehen: Kein Team konnte sich entscheidende Vorteile verschaffen, und die Führung wechselte regelmäßig hin und her. Mit einer besseren Chancenverwertung hätte der PSK vielleicht schon höher führen können. So blieb der HCN dran und nahm eine knappe 15:14-Führung mit in die Kabine.

Der zweite Durchgang begann mit einer Drangphase der Hausherren – und ziemlich vielen Fehlern der an diesem Tag orange-rot auflaufenden PSK-Spieler. Würfe in den Block, nachlässige Abwehrarbeit und insgesamt wenig Durchschlagskraft brachten die Gastgeber mit drei Toren in Front (18:15, 20:17). Doch dann zeigte der PSK endlich sein Kämpferherz. Mit starker Abwehr und unbändigem Willen arbeiteten sich die jungen Wilden Stück für Stück zurück – erst zum Ausgleich, dann zum Führungstreffer (22:23) und schließlich, in der 51. Spielminute, zum 23:26. Der HCN nahm eine Auszeit, wollte mit offensiver Abwehr nochmal herankommen. Die Karlsruher behielten jedoch die Nerven und brachten den Sieg mit dem 26:29-Schlusstreffer von Herr unter Dach und Fach.

Die Freude nach Abpfiff war riesig. Nach drei Kantersiegen war es dieses Mal ein echter Krimi. Die Mannschaft hat eine starke Moral gezeigt und sich die Aufstiegsrunde auf jeden Fall verdient. Nun geht es am kommenden Samstag, 20. November (19.30 Uhr), in der Eichelgartenhalle um Platz eins. Zu Gast ist Favorit TS Durlach. Aufgrund des Brandes bitten wir alle Fans, sich vorab  auf unserer Homepage zu informieren, ob und wo das Spiel stattfindet.

Es spielten: Stoll, Erndwein (beide Tor), Pa. Reither (8), Ph. Reither (6/3), Herr (5), Henke (5), Bretzinger (3), Strüwing (2), Armbrust, Baader, Cihlar, Heck.

Der nächste Kantersieg: PSK fegt KIT/MTV aus der Eichelgartenhalle

10, 16, 22 – nein, hier werden nicht die Lottozahlen gezogen, und doch sorgen diese Zahlen beim PSK-Wolfsrudel für Hauptgewinn-ähnliche Glücksgefühle: Nach einem Zehn-Tore-Sieg gegen Walzbachtal und 16 Toren Differenz beim Auswärtserfolg in Knielingen fegten die Gelb-Blauen nun die SG KIT/MTV Karlsruhe mit 22 (in Worten: zweiundzwanzig!) Toren aus der Rüppurrer Eichelgartenhalle. Die zahlreichen Fans kamen beim 48:26(22:14)-Kantersieg voll auf ihre Kosten.

Den Grundstein legte der PSK bereits in der ersten Hälfte, in der man den Gegner schon in der siebten Spielminute zur ersten Auszeit zwang. Mit vier Treffern in Folge hatten sich die jungen Wilden da schon auf 6:2 abgesetzt und das Tempo entschieden vorgegeben. Torwartparaden, Ballgewinne, Kontertore: Gefühlt war der PSK in dieser Phase schon viel weiter enteilt. Durchaus tückisch, denn begünstigt durch Fehler im Aufbauspiel des PSK wollte sich die SG nicht abschütteln lassen. Ein Time-out brachte die Hausherren schließlich wieder in die Spur, bis zur Pause war der Vorsprung auf immerhin acht Tore angewachsen.

Viel zu bemängeln gab es angesichts der komfortablen Führung nicht. Aber um im Lotto-Bild zu bleiben: Nur auf Glück wollte sich der PSK im zweiten Durchgang keineswegs verlassen, sondern konzentriert und temporeich weitermachen. Und das gelang: Schnell hatten sich die Gelb-Blauen zweistellig abgesetzt (26:16, 36.) und dachten gar nicht daran, einen Gang zurückzuschalten. Der Gegner schwächte sich zudem mit zwei unnötigen Roten Karten selbst und wollte weiter mit Tempo dagegenhalten. Der PSK stand jedoch überaus stabil, ließ kaum etwas zu und spielte sich vor den eigenen Anhängern geradezu in einen Rausch. Die zwei Punkte waren längst im Sack. Jetzt, beim Stand von 43:23 (53.), ging es nur noch um die Höhe des nächsten Heimsiegs – und um die Frage, ob die 50-Tore-Marke noch geknackt werden würde. Dass dies letztlich nicht mehr gelang, konnte das PSK-Wolfsrudel angesichts einer überragenden Mannschaftsleistung verkraften.

Nun hat die Mannschaft zwei spielfreie Wochenenden, um sich auf die nächste Ziehung am Samstag, 13. November (18 Uhr), beim HC Neuenburg 2 vorzubereiten. Man darf gespannt sein, welche Zahlen dann in der Lostrommel sein werden.

Es spielten: Stoll, Erndwein (beide Tor); Ph. Reither (14/4), Herr (6), Henke (6), Armbrust (5), Pa. Reither (5), Bretzinger (4/1), Baader (2), Heck (2), Gondal (2), Strüwing (1), Bauer (1), Seeger.

PSK holt klaren Start-Ziel-Sieg in Knielingen

Nach dem souveränen Sieg gegen die HSG Walzbachtal 2 fuhr das PSK-Wolfsrudel mit breiter Brust nach Knielingen – aber auch mit viel Respekt, waren die vergangenen Partien in der Reinhold-Crocoll-Halle doch nicht immer erfreulich für die Gelb-Blauen. Doch nach einer hektischen Anfangsphase (1:0, 2:1, 2:4) wurde der Mannschaft relativ schnell klar, dass dieses Spiel anders, positiver laufen würde. Dem schnellen PSK-Spiel hatten die Hausherren nämlich nicht viel entgegenzusetzen. Und auch die TVK-Auszeit beim Stand von 4:7 (14.) vermochte die Überlegenheit des PSK nicht zu bremsen. Durch einfache Rückraumwürfe und Konter konnte man sich bis zur Pause bereits komfortabel auf 10:17 absetzen.

Das gleiche Bild auch im zweiten Durchgang: Leichte Tore des PSK, aber auch wenig Gegenwehr der Knielinger Abwehr. In Person von Spielmacher und Ex-PSK’ler Patrick Estedt versuchten die Gastgeber zwar, ins Spiel zurückzukommen und zumindest offensiv Akzente zu setzen. Dennoch wurde die Führung weiter ausgebaut und in der 43. Minute war schließlich die Zehn-Tore-Marke geknackt. Zur 20 reichte es am Ende nicht ganz, mit 37:21 fiel der Auswärtserfolg des PSK aber trotzdem mehr als deutlich aus.

Kantersieg? Arbeitssieg? Im PSK-Lager war man sich im Nachhinein durchaus uneins. Spielerisch geht sicherlich mehr, allerdings war mehr an einem gebrauchten Tag des TV Knielingen auch schlicht nicht nötig. Einig war sich das Team, dass die gute Stimmung und das gestärkte Selbstvertrauen auch am kommenden Sonntag zum Sieg führen sollen. Dann gastiert die SG KIT/MTV Karlsruhe in der Eichelgartenhalle, Spielbeginn ist um 18.30 Uhr.

Es spielten: Stoll, Erndwein (beide Tor); Pa. Reither (12), Ph. Reither (9/2), Henke (7), Bretzinger (3), Herr (2), Armbrust (2), Strüwing (1), Cihlar (1), Heck, Gondal, Bauer.

Zehn-Tore-Sieg gegen Walzbachtal: PSK setzt famose Heimserie fort

Das PSK-Wolfsrudel bleibt zu Hause auch in der neuen Saison eine Macht: Mit 34:24 (14:12) setzten sich die Gelb-Blauen am späten Sonntagabend gegen die HSG Walzbachtal 2 durch und holten sich die ersten Punkte der noch jungen Spielrunde.

Im Vergleich zum Auftakt in Langensteinbach entwickelte sich diesmal ein ganz anderes Spiel. Hatte man in der vergangenen Woche noch einen Traumstart  hingelegt, kam der PSK jetzt deutlich schleppender ins Spiel. Nach zehn Minuten stand es lediglich 3:3. Aufgrund vieler Unterbrechungen und Stoppfouls mochte so recht kein Spielfluss aufkommen. Die Abwehrreihen und Torhüter dominierten das Geschehen, sodass sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Als das Tempo anzog, spielte sich der PSK einige Vorteile heraus und profitierte von vergebenen Chancen der HSG sowie starken Paraden von PSK-Keeper Stoll. Zur Halbzeit stand somit eine knappe 14:12-Führung auf der Anzeigetafel.

Nach dem Seitenwechsel zunächst dasselbe Bild, ehe sich die Hausherren erstmals ein Fünf-Tore-Polster erarbeiten konnten (21:16/43.). Wiederum ein krasser Gegensatz zur Vorwoche: Eine deutliche Führung gelang dem PSK damals nicht mehr, das Resultat ist bekannt. Ein positives Vorzeichen also? Offenbar ja, denn nach der Gästeauszeit blieben die Gelb-Blauen dominant, hielten die HSG mit sechs bis sieben Toren auf Distanz. Maßgeblichen Anteil hatte hier einmal mehr Stoll, der zahlreiche freie Bälle entschärfte – und seine Vorderleute denn auch mit zielgenauen Langpässen in den Gegenstoß schickte. Im Angriff ließen sich die jungen Wilden des Teams auch von einer doppelten Manndeckung nicht beeindrucken. Mit hohem Tempo erspielten sie sich permanent Lücken in der HSG-Abwehr und bauten die Führung sukzessive aus. Routinier Armbrust sorgte mit dem letzten seiner sechs Treffer schließlich für den 34:24-Schlusspunkt unter eine Partie, deren Ausgang nach der ersten Halbzeit wohl niemand vorhergesagt hätte.

Mit der Gewissheit, nicht nur Leistung bringen, sondern auch Punkte einfahren zu können, will der PSK den Schwung nun in die nächste Aufgabe transportieren. Am kommenden Sonntag, 17. Oktober (Anwurf 15:30 Uhr), kommt es beim TV Knielingen 2 zum Duell der vormaligen Aufsteiger. Der PSK trifft auf einen heimstarken Gegner und ist folglich gut beraten, diese Partie konzentriert anzugehen.

Es spielten: Stoll, Kehl (beide Tor); Ph. Reither (8/5), Armbrust (6), Pa. Reither (6), Herr (4), Henke (3), Bretzinger (2), Wittmann (2), Heck (2), Cihlar (1), Kungl, Gondal, Bauer.

Zweite Halbzeit auf Messers Schneide: PSK verliert erstes Spiel knapp

Nach fast einem Jahr ohne Pflichtspiel schloss sich für das PSK-Wolfsrudel nun ein Kreis: Bei der letzten Partie vor dem coronabedingten Saisonabbruch am 24. Oktober 2021 hatte man den damaligen Verbandsliga-Absteiger SV Langensteinbach in der Eichelgartenhalle empfangen und einen überzeugenden 37:31-Heimsieg gefeiert. Zum Auftakt der neuen Spielrunde gastierte man nun – quasi im Rückspiel – beim SVL. Und der war von Beginn an auf Revanche aus.

Die ersten zehn Minuten gehörten jedoch eindeutig den unbekümmert aufspielenden Gelb-Blauen, die sich nach zwischenzeitlichem 1:1 bis auf 2:8 absetzen konnten. Überragend in dieser Phase Mittelmann Henke, der alleine sechs Treffer zu dieser Führung beisteuerte. Bedingt durch nun einige Fehler im Aufbauspiel sowie Nachlässigkeit in der Defensive kämpften sich die Gastgeber sukzessive zurück. In der 19. Minute dann erstmals wieder der Ausgleich (10:10) – plus Zeitstrafe für den PSK. Dieser besann sich jedoch auf seine mannschaftliche Geschlossenheit und nahm so eine knappe 15:14-Führung mit in die Kabine.

PSK-Trainer Grimm appellierte für den zweiten Durchgang nochmals an mehr Ballsicherheit und saubere Auslösehandlungen. Mit einem ähnlich starken Auftritt wie zu Beginn der ersten Halbzeit wollte man die Führung verteidigen und ausbauen. Nach Wiederanpfiff entwickelte sich ein Spiel auf Messers Schneide. Die Führung wechselte hin und her, doch auch wenn der PSK oft mit einem Treffer vorlegen konnte: Die etwas mehr Luft verschaffende Zwei-Tore-Führung mochte einfach nicht gelingen. Diesen Vorteil zog schließlich der SVL an Land, der in der 59. Spielminute erstmalig mit 26:24 vorlegte. In der restlichen Spielzeit kämpften die PSK’ler unermüdlich, kamen noch mal auf einen Treffer heran. Unglücklich musste man sich am Ende jedoch mit 25:27 geschlagen geben.

Objektiv betrachtet wäre nach dem Spielverlauf ein Unentschieden sicherlich fair gewesen. Doch auch der Sieg für den PSK war keinesfalls unmöglich. Das zeigt, dass die Mannschaft auch nach der langen Pause intakt ist und weiterhin in der Landesliga mithalten kann. Zum ersten Heimspiel trifft das Wolfsrudel am kommenden Sonntag, 10. Oktober, auf die HSG Walzbachtal 2. Spielbeginn ist um 19 Uhr, Zuschauer sind zugelassen. Welche Regeln für den Besuch gelten, finden Interessierte hier: online-psk.de/handball/

Es spielten: Stoll, S. Erndwein (beide Tor); Henke (10), Ph. Reither (4/2), Pa. Reither (3), Armbrust (3/1), Herr (2), Baader (2), Wittmann (1), Bauer, Heck, Kungl, V. Erndwein.

Herren 2

Dominanter Auftritt: PSK schlägt Mühlburg deutlich

Am 15. Januar fand das Rückspiel der Zweiten Mannschaft gegen die TS Mühlburg 2 statt,  dieses Mal in der eigenen Halle.  Im Hinspiel gewann der PSK mit 25:20 durch Kampfgeist und schlechte Chancenverwertung des Gegners. Dieses Mal sollte der Sieg durch spielerische Dominanz errungen werden.

Zu Beginn des Spiels gab es nur wenige Tore. Beide Mannschaften wussten nicht so recht, wie man die gegnerische Abwehr überwinden sollte. Nach zehn Minuten war der Spielstand erst 2:2. Einige Minuten danach befanden sich beide Mannschaften im Gleichgewicht. Mit der Einwechslung des PSK’lers Lukas Poss mit der Nummer 23 wendete sich das Blatt. Durch schnelle Lauftäuschungen überwand er die gegnerische Abwehr und erzielte zwei Treffer hintereinander. Damit gewann er das Momentum für seine Mannschaft. Motiviert trafen auch seine Mitspieler, und Mühlburg verlor die Kontrolle über das Spiel. Selbst eine Auszeit konnte die Hausherren  nicht mehr aufhalten. So ging der PSK verdient mit 12:5 in die Halbzeit.

Aus der Pause kam der PSK verschlafen. In den zehn Minuten nach Wiederanpfiff erzielten die Mühlburger genauso viele Tore wie in der gesamten ersten Halbzeit. An der Tordifferenz änderte sich jedoch nicht allzu viel. Auf jeden Treffer der Mühlburger folgte ein Gegentor des PSK. In der 45. Minute wurden die Blauhemden auch in der Abwehr wieder aufmerksam. Die Mühlburger fanden keine Wege mehr, die Abwehr des PSK zu knacken. Während die Mühlburger in den letzten 15 Minuten lediglich einen Treffer erzielten, warf der PSK ein Tor nach dem anderen. Damit gewann man schließlich eindeutig mit 26:13.

Im Gegensatz zum Hinspiel wartete der PSK nicht auf die Fehler des Gegners, sondern provozierte sie durch eine starke Abwehrleistung. Wenn man es mit dem Beginn der Saison vergleicht, sieht man besonders in der Abwehr, dass die Mannschaft so langsam zu einem Team zusammenwächst. Die Tore des PSK werden weiterhin hauptsächlich durch Einzelaktionen erzielt. Hier arbeitet die Mannschaft noch daran, mit mehr Teamarbeit Chancen zu erarbeiten.

Es spielten: Mayer, Kehl (beide Tor); Poss (9), Woschek (4), B. Erndwein (3), V. Erndwein (2), Gondal (2), Heck (2), Horn (1), Kurzmann (1),  Gessler (1), Brath (1), Klein und de Bel.

PSK ist trotz stärkerer Offensive letztlich chancenlos

Am 21. November spielte die zweite Herrenmannschaft des PSK gegen TGS Pforzheim 3. Da die eigene Halle noch geschlossen war, fand das Heimspiel in der Reinhold-Crocoll Sporthalle in Knielingen statt. Mit nur zehn Spielern, drei davon Torhüter, reiste die TGS an, um den Karlsruhern zu zeigen, wie man in Pforzheim Handball spielt. Sie hatten zwar bisher nur einen Sieg und zwei Niederlagen in der Runde, jedoch war der eine Sieg, den sie erlangen konnten, gegen Ettlingen. Ettlingen war bis zu diesem Zeitpunkt die einzige Mannschaft, die dem PSK mit einem Unentschieden einen Punkt abnehmen konnte.

In den ersten Minuten wurden die PSK’ler komplett überrumpelt. Keine drei Minuten waren vergangen und sie lagen bereits mit drei Toren hinten. Kurz schien es, als ob der PSK nur verschlafen hätte, und man begann sofort die Verfolgungsjagd. Doch anstatt den Punkteabstand zu verkleinern, vergrößerte er sich langsam, aber stetig. Besonders die Spieler Hager und Aschenbrenner bereiteten der PSK-Defensive große Schwierigkeiten. Zur Halbzeit lag der PSK mit 11:18 bereits sieben Tore zurück.

Trotz der schwachen ersten Hälfte ließ der PSK nicht die Köpfe hängen, und man versuchte, in der Abwehr die Starspieler der Pforzheimer mit fairen Mitteln aufzuhalten. Während einer der beiden gestoppt werden konnte, war es unmöglich, beide Spieler gleichzeitig aus dem Spiel zu nehmen. In der Abwehr war man trotz unterschiedlicher Taktiken eher selten der Sieger. Stattdessen konnte sich der PSK im Angriff beweisen. Mit weniger Ballverlusten und klügeren Pässen konnte der PSK eine lange Zeit mit der TGS mithalten. Besonders die Pässe an den Kreis haben in der zweiten Hälfte öfter ihr Ziel gefunden. Insgesamt konnten die PSK‘ler trotz stärkerer Offensive die Pforzheimer nicht schlagen.
Am Ende gewann die TGS verdient mit 37:27.

Die erste Niederlage der neu zusammengemischten Herren 2 war direkt eine mit zweistelliger Tordifferenz. Als Trost kann man sagen, dass die zwei zuvor erwähnten Spieler normalerweise in der zweiten Mannschaft der TGS Pforzheim in der Verbandsliga spielen und nur der dritten Mannschaft aufhelfen, wenn sie Zeit haben. Nichtsdestoweniger muss die Mannschaft besonders an ihrer Abwehr arbeiten, wenn sie beim Rückspiel in Pforzheim eine Chance haben möchte.

Es spielten: Kehl (Tor); Gondal (8/3), Ohmer (4), de Bel (3), Woschek (3), Horn (2), Erndwein (2), Kurzmann (2), Brath (2), Seeger (1), Ehrmann, Gessler.