Leichtathletik

Die Bedingungen, unter denen Trainings stattfinden können (zulässige Personenzahl, Testpflicht,…), orientieren sich an den jeweiligen behördlichen Vorgaben sowie an der jeweils aktuellen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg.

Bitte informieren Sie sich auch tagesaktuell in den regionalen Medien!

Aus organisatorischen Gründen müssen wir auf eine Voranmeldung über die untenstehende Buchungsmaske bestehen (Ausnahme: Senioren).

Jede Woche freitags wird die Anmeldung für die kommende Woche geöffnet, d.h. jede Woche muss die betreffende Sporteinheit neu gebucht werden.

6-9-Jährige können wegen der großen Nachfrage nur EIN Training wöchentlich buchen. Ein Besuch des Dienstags- UND des Donnerstagstrainings ist leider nicht möglich.

Bei absehbarer Nichtteilnahme bitten wir darum, die Anmeldung wieder zu stornieren. So haben auch noch am Trainingstag andere Kinder die Möglichkeit, den freigewordenen Platz zu erhalten.

Die Trainingsgruppen treffen sich auf dem Basketball-Freiplatz, die 9-15-Jährigen bei sehr schlechtem Wetter dienstags in der Halle 1. Die 4-6- und die 6-9-Jährigen werden bis 1h vor Trainingsbeginn per Mail informiert, sofern die Wetterbedingungen kein Training zulassen.

Angesichts der großen Nachfrage herrscht derzeit ein Aufnahmestopp (Ausnahme: Senioren)! Daher werden Interessierte vor dem Besuch eines Probetrainings dringend um Kontaktaufnahme mit der Abteilungsleitung gebeten. Wir bemühen uns dann darum, so vielen Kindern wie möglich die Teilnahme zu ermöglichen.

Wir bitten um Beachtung unseres aktuellen Hygienekonzepts: https://online-psk.de/wp-content/uploads/2021/08/Hygienekonzept-PSK-allg.-Stand-21.8.2021.pdf

Bitte bei einer Teilnahme auf ausreichend warme Kleidung der Kinder achten (am besten mehrere Schichten, die je nach Bedarf an- und abgelegt werden können, da der Weg von den Umkleiden zu den Outdoor-Trainingsflächen weit ist). Die Kinder sollten außerdem etwas zu trinken mitbringen.


LEICHTATHLETIK | Post Südstadt Karlsruhe e.V.

Als Abteilung Leichathletik des Post Südstadt Karlsruhe e.V. versuchen wir vom Breitensport und der Heranführung von Kindern und Jugendlichen bis zum Leistungssport alles abzudecken.

Der Post Südstadt Karlsruhe e.V. ist Mitglied der Leichathletikgemeinschaft Region Karlsruhe (www.lgr-karlsruhe.de) und ermöglicht damit disziplinspezifisches, leistungsorientiertes Training auf  höchstem Niveau als auch die Möglichkeit vereinsübergreifende Staffeln zu bilden.

Allgemeines

Beachten Sie bitte unser allgemeines Hygienekonzept: https://online-psk.de/wp-content/uploads/2021/05/Hygienekonzept-PSK-allg.-Stand-20.5.2021.pdf

Aktuelles

Schwierige Saison 2021 für die Leistungsgruppe

(von Coach Udo Metzler)

Noch ist sie nicht ganz zu Ende – die Südd. Meisterschaften der Aktiven und die Südd. Meisterschaften der U23 stehen noch aus – doch die wichtigen Wettkämpfe liegen hinter uns und der bange Blick geht in den Herbst. Viele Fragezeichen stehen vor uns – über allem steht die bange Frage, wo werden unsre Athleten ihr Wintertraining absolvieren, wie soll man Athleten auf die großen Höhepunkte der Saison 2022, die Hallen-DM, WM in Eugene, Universiade in Chendu / China oder die Heim-EM in München vorbereiten, wenn es keine Halle gibt. Eigentlich kann man angesichts der Planlosigkeit der Karlsruher Politik nur den Kopf schütteln – seit Jahren ist bekannt, dass die Europahalle saniert werden muss und dass man für die Bauzeit Ersatz schaffen muss, soll der Leistungssport in Karlsruhe nicht untergehen. Aber passiert ist nichts. Man stelle sich vor, man hätte dem KSC gesagt, die Mannschaften sollten doch zum Training nach Waldhof oder Hoffenheim fahren – ein Sturm der Entrüstung wäre über Karlsruhe herein gebrochen. Genau einen solchen Vorschlag gab es von Seiten der Stadt – wir sollten doch zum Training nach Mannheim fahren……da haben wohl einige Verantwortliche den Knall nicht gehört………!!

Aber nun zurück zum sportlichen Ablauf dieses schwierigen Jahres. Seit Ende Oktober gab es für alle Nichtkaderathleten keine Möglichkeiten mehr in der Halle zu trainieren, darunter auch Teilnehmer an vergangenen Deutschen Meisterschaften die eben nicht Kader oder nicht mehr Kaderathleten sind. Nachdem wir schon in der Vorbereitung 2019 auf 2020 ab Februar mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatten, viele Wettkämpfe ausfielen und erste eine ” late season” dem ein oder anderen die Möglichkeiten eröffnete, die unter schwierigsten Bedingungen erarbeitete Form darzustellen, brachen eine große Zahl der Athleten ihr Vorbereitungstraining ab und verzichtete angesichts dieser ausweglosen Situation auf eine Saison 2021. Keine Halle, kein Kraftraining…..

Julian Howard musste auf die Hallensaison und auf die Chance sich für Tokyo zu qualifizieren verzichten – aus gesundheitlichen Gründen. Seit Dezember plagten ihn Pathellaprobleme und machten ein normales Training zunichte – der geplante Start in seinem “Wohnzimmer” beim Indoormeeting musste ebenso ausfallen wie die Hallen-DM und die Hallen-EM in Polen, für die Julian schon qualifiziert war. Da sich der Zustand der Sehne nicht verbesserte und Julian zudem mitten in den Prüfungen seines Referendariats war, kamen Julian und sein Coach Udo Metzler überein auch auf die Sommersaison zu verzichten und die Verletzung für die letzte große Herausforderung abheilen zu lassen – die EM in München 2022, Highlight und Abschluss einer langen sportlichen Karriere.  Dafür hat Julian sein Deputat auf 15 Stunden reduziert, um noch einmal seinen Trainingsumfang ausweiten und einige Tage auch zweimal pro Tag trainieren zu können.

Dass die wegen der Zugangsverbote für Nichtkader die dauernden Trainingseinheiten auf Asphalt nicht gut sind, musste auch Tobias Kaloghlian erfahren, der wegen seiner schon länger anhaltenden Pathellaprobleme die Saison im Juni abbrechen musste, um die Problematik auszuheilen und zum ”Wintertraining wieder angreifen zu können.

Mannschaftskollege Frederic Lewandowski hat nichts mit dem Torschützenkönig der Bundesliga zu tun, sondern ist Student an der Hochschule in Pforzheim und Hürdenläufer. Auch bei Frederic mit PB 15,05s war anzumerken, dass bis Ende April keine Technikarbeit an der Hürde möglich war. Trotz dieser monatelang anhaltenden Technikausfälle gelang es ” Fredi” mit 15,20s Bawü-Meister der U20 zu werden und die Norm für die DM U20 in Rostock zu knacken. Er startete auch mehrmals über die im kommenden Jahr unausweichlich hohen Männerhürden und machte seine Sache nicht schlecht – er erreichte mit 15,25s eine gute Leistung. Bei den ausstehenden Südd. Meisterschaften wird er über die Männerhürde starten und versuchen seine PB weiter zu verbessern.

Auch Jan Kirstein musste im Winter auf viele Einheiten verzichten – bis der in Pforzheim arbeitende Ingenieur am Abend seine Arbeit beenden konnte, war es schon dunkel und ein Training deshalb stark auf das Wochenende reduziert – dass lässt sich nicht kaschieren und deshalb Hut ab, dass er überhaupt noch einige Wettkämpfe absolvieren wollte. Dass seine Leistungen deutlich hinter den erreichten Zeiten aus 2019 lagen war damit vorprogrammiert und so musste sich Jan mit 11,69s und 23,49s zufrieden geben, ehe er Mitte Juli die Saison abbrach.

Besser erging es Julian Jake Bowe, dem Neuzugang aus Stuttgart, der als Kaderathlet den Winter über in der Halle trainieren und sein Krafttraining absolvieren durfte. Mit 11,29s über 100m und 22,85s über 200m konnte er seine selbst gesteckten Ziele nicht ganz erfüllen, kämpfte bei einigen Wettkämpfen auch mit der Technik seines Weitsprungs, doch bleiben schließlich 6,95m bei den BaWü-Meisterschaften als bestes Ergebnis für die Bestenliste.

Die Südd. Meisterschaften der Aktiven in Walldorf und die Südd. Meisterschaften der U23 in Frankfurt beschließen ein schwieriges Jahr und es bleibt spannend, ob die Stadt Karlsruhe tatsächlich noch ein verwertbare Lösung für das Wintertraining zustande bringen wird….die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Die Saison 2020 – Der Jahresrückblick

Eigenartig war sie schon  – die Freiluftsaison 2020. Als wir Anfang März von heute auf morgen ohne Trainingsmöglichkeiten waren, da die Europahalle von einem Tag auf den anderen ohne Vorwarnung geschlossen wurde, schleppten wir in weiser Voraussicht am Samstag noch eine Hantelstange und Gewichte ins Stadion, um in Zukunft dort unser Krafttraining irgendwie zu improvisieren, auch das vergebens. Montag morgens wurden alle Sportanlagen wegen Corona gesperrt. Wegen der Kontaktsperre suchten wir dennoch nach Trainingsmöglichkeiten, denn schließlich standen ja die Olympischen Spiele noch im Terminplan – auch wenn die Hoffnung von Tag zu Tag geringer wurde, dass Tokyo wirklich stattfinden würde, der DLV und die Landesverbände eine Meisterschaft nach der anderen absagten, wir wollten uns nicht unterkriegen lassen. „ Ich beschwor meine Trainingsgruppe nicht in völlige Apathie zu verfallen, so gut es geht sich weiter sportlich zu betätigen, denn es war völlig klar – wer jetzt völlig untätig wird und jedes Training einstellt, wird es nicht schaffen für 2021 wieder das bisherige Leistungsniveau zu erreichen“  erläutert Coach Udo Metzler die damalige Situation. Auf Trimmpfaden, am Berg der Klotzanlage, auf asphaltierten Feldwegen – überall wo es möglich schien wurde trainiert und noch immer keimte die Hoffnung, dass nach dem Fußball auch unsere Sportart noch Chancen bekommt unter besonderen Bedingungen Wettkämpfe ausrichten zu können. Das Training auf den harten Böden blieb nicht ohne Auswirkung, leider haben sich zahlreiche Athleten im Laufe dieser Wochen verletzt, wurden vor allem Überlastungsreaktionen sichtbar, die bei einigen Athleten zum Abbruch der Saison führten.

Im April durften die wenigen Kaderathleten unter strengen Vorgaben wieder im Stadion trainieren –alle anderen mussten draußen bleiben und weiter hoffen, Mitte Mai öffneten sich die Tore auch für die anderen Athleten. Strenge Vorgaben erforderten die Aufteilung der Trainingsgruppe und damit eine Verdopplung der Betreuungszeit – aber dann gab es Licht am Ende des Tunnels. Erste Coronasportfeste wurden von der LG Region Karlsruhe durchgeführt, der DLV wollte mit einer „ late season“ den Athleten noch eine sinnvolle Perspektive für die abgesagten Olympischen Spiele und die abgesagte EM bieten – und die Athleten nahmen diese Möglichkeit dankend an.

Tabea Müller – eigentlich mit dem Ziel angetreten die 12-Sekundenmarke zu knacken, verletzte sich Anfang Mai nach tollen Trainingsleistungen wieder einmal am Beuger und musste die ganzen Sportfeste aussetzen. Ende Juli folgte der erste Wettkampf und so waren die erreichten 12,57s über 100m für Tabea natürlich nicht befriedigend. Von Wettkampf zu Wettkampf konnte sich Jan Kirstein nach dieser schwierigen Vorbereitung steigern und erzielte in Mosbach mit 11,19s eine sehr gute Zeit nur knapp über seiner PB. Über 200m stehen in diesem Jahr 22,57s in den Bestenlisten und geben das Ziel für 2021 vor – eine Zeit unter 22s.

Nach einigen Anpassungsproblemen kam Neuzugang Tobias Kaloghlian dann doch noch in Schwung. Der im Oktober aus Argentinien nach Karlsruhe gekommene Hürdenläufer, der hier am KIT Umwelttechnologie studiert und in diesem Jahr sogar noch der Jugendklasse angehört, versuchte sich erstmalig an den 400m Hürden, musste hier mächtig Lehrgeld bezahlen und blieb so bei 57,93s hängen. In seiner bisherigen Paradedisziplin über die 110m Hürden erreichte Tobi immerhin noch 14,98s über die A-Jugendhürde und hat sich für 2021 einiges vorgenommen.

Julian Howard startete erstmals in dieser Saison in Osterode und gewann den Wettkampf guten Sprüngen mit 7,85m und konnte mit einem sehr überzeugenden Wettkampf in Weinheim fortsetzen, was er beim Meeting in Osterode schon angedeutet hat. Mit 7,95m eingestiegen produzierte er bei diesem Wettkampf in Weinheim aber noch immer zu viele ungültige Versuche, ehe die 8,03m des Franzosen nochmal Energie frei setzten, Julian bei halbem Brett 8,06m folgen ließ und damit den insgesamt mit zu vielen Pannen versehenen Wettkampf gewinnen konnte. Nächstes Ziel – die DM.

Dort hat Julian den Titel aber sprichwörtlich verloren. Als Jahresbester mit 8,06m angereist war eigentliches Ziel die Meisterschaft mit nach Karlsruhe zu nehmen – doch das gelang leider nicht. Alle Horizontalsprünge – also Weitsprung und Dreisprung – mussten auf einem dafür extra erstellten Podest durchgeführt werden, da die Renovation der Sprunganlagen nicht rechtzeitig fertig geworden war. Dadurch war die Anlaufrichtung vorgegeben und ein Wechsel auch bei Gegenwind nicht möglich. Bis auf wenige Versuche blies den Athleten dann auch permanent Gegenwind entgegen, der zwischen 0,4m/s und 3,2m/s allen Springern das Leben schwer machte und zu einer Flut von ungültigen Versuchen führte. Dabei hatte eigentlich alles gut begonnen – schon beim Einspringen zauberte Julian aus kurzem Anlauf einen Sprung nahe der 8m in die Grube, der erste Versuch war wieder gültig und mit 7,70m trotz verhaltenem Anlauf und 2,0m/s Gegenwind ein toller Einstieg. Doch der Wind wurde stärker und blies bei all seinen Sprüngen immer von vorne. Julian sprang trotz Gegenwind 3x an bzw. über die 8m-Marke – leider immer ungültig. Alleine Maxi Entholtzner erwischte einen der seltenen Phasen von Rückenwind und nutzte die Chance im 5. Versuch nach einem bis dahin eher schlechten Wettkampf. Sein Sprung war knapp gültig, ließ keinen Platz mehr am Plastilin und so stellte er den Wettkampfverlauf eigentlich auf den Kopf. Julian versuchte zu kontern und packte einen tollen Versuch deutlich über 8m aus – doch hier war der Eindruck genauso knapp im Plastilin wie zuvor bei Maxi Entholzner am Plastilin. Mit 7,96m wurde Maxi Entholtzner zum ersten Mal Deutscher Meister im Freien und ließ einen sichtlich frustierten Julian Howard zurück. ” Heute hat nicht der Beste sondern der Glücklicher gewonnen” war nicht nur die Meinung seines Coaches Udo Metzler, sondern der Eindruck aller beim Weitsprung versammelten Trainerkollegen.
Bei allem Frust gilt es festzuhalten – unter diesen schwierigen Bedingungen der Coroankrise gab es in 2020 keinen Weitspringer, der eine solch starke Performance bei all seinen Sprüngen gezeigt hat. Das sollte Zuversicht geben für die nicht weniger einfache Vorbereitung auf 2021 und damit hoffentlich auf die Olympischen Spiele in Tokyo.

Udo Metzler

Corona-Lockerungen: Die aktuellen Trainingszeiten

Die ab 1. Juli gültige Corona-Verordnung Sport bringt einige Erleichterungen: Der Mindestabstand in unmittelbaren Sport-, Spiel- und Übungssituationen ist aufgehoben. Hallentraining ist wieder mit bis zu 20 Personen möglich. Trainingsgeräte dürfen auch von mehreren Personen hintereinander genutzt werden. Umkleiden und Dusche sind unter Einhaltung des Mindestabstands ebenfalls nutzbar. Die Dokumentationspflicht bleibt bestehen.

Die Verordnung zum nachlesen: https://km-bw.de/CoronaVO+Sport+ab+1_+Juli

Für die Trainingsgruppen bedeutet das:

4-6 Jahre: Start ab 6. Juli, immer in Halle 1

6-9 Jahre: Start ab 30. Juni, auf dem Sportplatz (Treffpunkt: Leichtathletik-Garage), ab 7. Juli bei sehr schlechten Wetterbedingungen optional in Halle 1

9-14 Jahre: Training läuft wieder seit 12. Mai, (Treffpunkt: Leichtathletik-Garage), ab 7. Juli bei sehr schlechten Wetterbedingungen optional in Halle 1

Während der Sommerferien findet kein reguläres Kinder- und Jugendtraining statt.

Senioren: Training läuft wieder seit 12. Mai, ab 6. Juli optional auch wieder in der Halle

Deutscher Vize-Meistertitel für Julian Howard

09.08.2020 SR – Das Eintracht Stadion in Braunschweig ist ebenso wie das Leichtathletik-Stadion in Ulm traditioneller Austragungsort Deutscher Leichtathletik-Meisterschaften (ich selbst war noch Anfang der 2000er dort aktiv 😊). Während die Athleten ansonsten vor besetzten Rängen ihre besten Leistungen darboten, fanden die Wettkämpfe in diesem Jahr – anlog zum Fußball – vor Geisterkulisse ohne Zuschauer statt. Egal – rein ins Geschehen…

Leider wurden die Umbaumaßnahmen der Weitsprunganlage nicht rechtzeitig fertiggestellt, sodass die Springen auf einem Podest ihren Wettkampf absolvieren mussten. Diese Schwierigkeit wurde mit den herausfordernden Windverhältnissen im Stadion kombiniert (die Ecken sind nicht bebaut, sodass der Wind meist quer durch das Stadion pfeift). In Summe keine optimalen Bedingungen also.

Dennoch gelang das Einspringen von Julian gut und bei kurzem Anlauf waren bereits Sprünge an die 8-Meter-Marke zu sehen. Auch seinen ersten offiziellen Sprung brachte Julian in die Grube. Zwar standen lediglich 7,70m auf der Anzeigetafel aber gleichzeitig 2,0m/s Gegenwind.

Der Wind wurde im Verlauf des Wettkampfs stärker und neben vier ungültigen Versuchen war noch ein gültiger über 7,41m dabei. Der fünfte Versuch ging hätte ein 8-Meter-Sprung sein können, doch nach genauer Inspektion des Absprungbalkens entschieden die Schiedsrichter aufgrund eines minimalen Abdrucks im Plastilin auf Übertritt.

Glück hatte Sebastian Entholzner, der einen der wenigen Sprünge bei Rückenwind durchführen konnte. Mit 7,96m verwies er damit Julian auf Rang 2.

Dennoch ein gutes Ergebnis. Gerade im Hinblick auf die hoffentlich dann in 2021 stattfinden Olympischen Spiele in Tokio. Wir drücken weiter die Daumen.

Julian Howard mit Deutscher Jahresbestleistung

Die Kurpfalzgala in Weinheim war am vergangenen Samstag eine der wenigen Stationen der Leichtathleten auf dem Weg nach Braunschweig. Bei hochsommerlichen Temperaturen hatten die Athleten aber nicht nur mit diesen klimatischen Bedingungen zu kämpfen, sondern mit einer ganzen Reihe von organisatorischen Unzulänglichkeiten, die bei solch einer Veranstaltung nicht passieren dürfen. So verzögerte sich schon der erste Start der Hürdensprinter zu Beginn der Veranstaltung um mehr als 1 Stunde, weil die Zeitmessung nicht funktionierte und auch die Weitspringer hatten ihr Päckchen zu tragen. Auch hier verzögerte sich der Weitsprung der Männer um 50 Minuten, da der Frauenwettbewerb deutlich länger gedauert hatte. Zudem kam man auf die Idee die Anlaufrichtung zu verändern – kaum hatten die Athleten die Anlauflängen ausgemessen, wurde die Entscheidung erneut korrigiert und die alte Anlaufrichtung gewählt. Vom Beginn des Aufwärmens um 13:50 Uhr bis zum Ende des Wettbewerbs um 17:45 Uhr waren die Weitspringer fast 4 Stunden mit diesem Wettbewerb befasst. Dass schließlich noch derart tolle Leistungen dabei erzielt wurden zeigt, wie heiß die Athleten auf dieses Kräftemessen waren.
Sehr konzentriert ging Julian ans Werk und setzte die Marschroute seines Coaches Udo Metzler um – den Wettbewerb mit einem gültigen Versuch zu beginnen. Mit 7,95 Meter begann eine technisch sehr gute Sprungserie, die bei nicht ganz einfachen Windbedingungen nicht nur seine sehr gute Form aufzeigte, sondern auch klar machte, dass der Sieg an diesem Tag nur über ihn erfolgen konnte. Im dritten Versuch sprang der Franzose Augustin Bey mit neuer Bestweite von 8,03 Meter an die Spitze des Feldes. Bei Julian folgten drei weitere sehr weite aber leider ungültige Versuche, ehe er im fünften Versuch mit 8,06 Meter eine neue deutsche Jahresbestleistung erzielte und dabei nur das halbe Brett nutzte. Mit einem erneut sehr weiten aber ungültigen Versuch beendete Julian den Weitsprungwettbewerb und darf getrost als Favorit auf den DM-Titel nach Braunschweig reisen. Zu seinem wahrscheinlich letzten Weitsprungwettbewerb in dieser verrückten Coronasaison, ehe für den 31-jährigen Referendar der ersehnte Urlaub ansteht und die neue Vorbereitung auf die Saison 2021.
– Udo Metzler –

Ansprechpartner

Abteilungsleiter: Benedikt Rieker
Telefon: 0721 / –
E-Mail: benedikt.rieker@post-suedstadt-ka.de

Trainingszeiten

  • Gruppe
  • Breitensport
    w / m
  • Breitensport
    Dienstagsgruppe
    w / m
  • Breitensport
    Donnerstagsgruppe
    w / m
  • Leistungsgruppe
    w / m


  • Seniorengruppe

  • Alter
  • 4-6 Jahre

  • 6-9 Jahre


  • 6-9 Jahre


  • 9-15 Jahre





  • Tag / Zeit
  • Montag
    16:45 – 17:45 Uhr
  • Dienstag
    16:45 – 17:45 Uhr

  • Donnerstag
    14:45 – 15:45 Uhr

  • Dienstag
    17:45 – 19:45 Uhr
    Donnerstag
    17:30 – 19:00 Uhr
  • Montag
    17:45 – 20:15 Uhr
  • Ort
  • Halle 1 / PSK Außenanlage

  • Halle 1 / PSK Außenanlage


  • PSD Bank-Halle / PSK Außenanlage


  • Halle 1 / PSK Außenanlage

    Europahalle / Stadion

  • Halle 1 / PSK Außenanlage

Historie

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