Leichtathletik

Aktuelle Mitteilung der Abteilungsleitung:

„Liebe Interessierte an der PSK-Leichtathletik,

in letzter Zeit erreichen mich vermehrt Anfragen zur Teilnahme an einer unserer Leichtathletik-Trainingsgruppen. Einerseits freue ich mich sehr über das Interesse, andererseits sind wir als Verein verpflichtet, unserer Verantwortung in der Corona-Pandemie gerecht zu werden und ein sicheres Training für die bereits den einzelnen Gruppen angehörenden Kindern zu gewährleisten.

Daher können die Trainingsgruppen 6-9 Jahre sowie 9-14 Jahre vorläufig keine weiteren Teilnehmer aufnehmen. Wir geben unser Bestes, um die Kapazitäten zu erhöhen. Dies ist jedoch angesichts der Gesamtlage nicht einfach und kann unter Umständen nicht kurzfristig gelingen. Gerne können Sie sich in einigen Wochen nochmals an mich wenden und sich über die aktuelle Situation informieren. Bis dahin bitte ich um Verständnis, dass derzeit kein Schnuppertraining in den genannten Gruppen möglich ist.

In der Trainingsgruppe 4-6 Jahre haben wir momentan noch Kapazitäten. Bei Interesse bitte ich jedoch um eine kurze Anfrage im Vorfeld.“

LEICHTATHLETIK | Post Südstadt Karlsruhe e.V.

Als Abteilung Leichathletik des Post Südstadt Karlsruhe e.V. versuchen wir vom Breitensport und der Heranführung von Kindern und Jugendlichen bis zum Leistungssport alles abzudecken.

Der Post Südstadt Karlsruhe e.V. ist Mitglied der Leichathletikgemeinschaft Region Karlsruhe (www.lgr-karlsruhe.de) und ermöglicht damit disziplinspezifisches, leistungsorientiertes Training auf  höchstem Niveau als auch die Möglichkeit vereinsübergreifende Staffeln zu bilden.

Allgemeines

Finden Sie hier einen Elternbrief zur Umsetzung des aktuellen Hygienekonzept des PSK.

Aktuelles

Die Saison 2020 – Der Jahresrückblick

Eigenartig war sie schon  – die Freiluftsaison 2020. Als wir Anfang März von heute auf morgen ohne Trainingsmöglichkeiten waren, da die Europahalle von einem Tag auf den anderen ohne Vorwarnung geschlossen wurde, schleppten wir in weiser Voraussicht am Samstag noch eine Hantelstange und Gewichte ins Stadion, um in Zukunft dort unser Krafttraining irgendwie zu improvisieren, auch das vergebens. Montag morgens wurden alle Sportanlagen wegen Corona gesperrt. Wegen der Kontaktsperre suchten wir dennoch nach Trainingsmöglichkeiten, denn schließlich standen ja die Olympischen Spiele noch im Terminplan – auch wenn die Hoffnung von Tag zu Tag geringer wurde, dass Tokyo wirklich stattfinden würde, der DLV und die Landesverbände eine Meisterschaft nach der anderen absagten, wir wollten uns nicht unterkriegen lassen. „ Ich beschwor meine Trainingsgruppe nicht in völlige Apathie zu verfallen, so gut es geht sich weiter sportlich zu betätigen, denn es war völlig klar – wer jetzt völlig untätig wird und jedes Training einstellt, wird es nicht schaffen für 2021 wieder das bisherige Leistungsniveau zu erreichen“  erläutert Coach Udo Metzler die damalige Situation. Auf Trimmpfaden, am Berg der Klotzanlage, auf asphaltierten Feldwegen – überall wo es möglich schien wurde trainiert und noch immer keimte die Hoffnung, dass nach dem Fußball auch unsere Sportart noch Chancen bekommt unter besonderen Bedingungen Wettkämpfe ausrichten zu können. Das Training auf den harten Böden blieb nicht ohne Auswirkung, leider haben sich zahlreiche Athleten im Laufe dieser Wochen verletzt, wurden vor allem Überlastungsreaktionen sichtbar, die bei einigen Athleten zum Abbruch der Saison führten.

Im April durften die wenigen Kaderathleten unter strengen Vorgaben wieder im Stadion trainieren –alle anderen mussten draußen bleiben und weiter hoffen, Mitte Mai öffneten sich die Tore auch für die anderen Athleten. Strenge Vorgaben erforderten die Aufteilung der Trainingsgruppe und damit eine Verdopplung der Betreuungszeit – aber dann gab es Licht am Ende des Tunnels. Erste Coronasportfeste wurden von der LG Region Karlsruhe durchgeführt, der DLV wollte mit einer „ late season“ den Athleten noch eine sinnvolle Perspektive für die abgesagten Olympischen Spiele und die abgesagte EM bieten – und die Athleten nahmen diese Möglichkeit dankend an.

Tabea Müller – eigentlich mit dem Ziel angetreten die 12-Sekundenmarke zu knacken, verletzte sich Anfang Mai nach tollen Trainingsleistungen wieder einmal am Beuger und musste die ganzen Sportfeste aussetzen. Ende Juli folgte der erste Wettkampf und so waren die erreichten 12,57s über 100m für Tabea natürlich nicht befriedigend. Von Wettkampf zu Wettkampf konnte sich Jan Kirstein nach dieser schwierigen Vorbereitung steigern und erzielte in Mosbach mit 11,19s eine sehr gute Zeit nur knapp über seiner PB. Über 200m stehen in diesem Jahr 22,57s in den Bestenlisten und geben das Ziel für 2021 vor – eine Zeit unter 22s.

Nach einigen Anpassungsproblemen kam Neuzugang Tobias Kaloghlian dann doch noch in Schwung. Der im Oktober aus Argentinien nach Karlsruhe gekommene Hürdenläufer, der hier am KIT Umwelttechnologie studiert und in diesem Jahr sogar noch der Jugendklasse angehört, versuchte sich erstmalig an den 400m Hürden, musste hier mächtig Lehrgeld bezahlen und blieb so bei 57,93s hängen. In seiner bisherigen Paradedisziplin über die 110m Hürden erreichte Tobi immerhin noch 14,98s über die A-Jugendhürde und hat sich für 2021 einiges vorgenommen.

Julian Howard startete erstmals in dieser Saison in Osterode und gewann den Wettkampf guten Sprüngen mit 7,85m und konnte mit einem sehr überzeugenden Wettkampf in Weinheim fortsetzen, was er beim Meeting in Osterode schon angedeutet hat. Mit 7,95m eingestiegen produzierte er bei diesem Wettkampf in Weinheim aber noch immer zu viele ungültige Versuche, ehe die 8,03m des Franzosen nochmal Energie frei setzten, Julian bei halbem Brett 8,06m folgen ließ und damit den insgesamt mit zu vielen Pannen versehenen Wettkampf gewinnen konnte. Nächstes Ziel – die DM.

Dort hat Julian den Titel aber sprichwörtlich verloren. Als Jahresbester mit 8,06m angereist war eigentliches Ziel die Meisterschaft mit nach Karlsruhe zu nehmen – doch das gelang leider nicht. Alle Horizontalsprünge – also Weitsprung und Dreisprung – mussten auf einem dafür extra erstellten Podest durchgeführt werden, da die Renovation der Sprunganlagen nicht rechtzeitig fertig geworden war. Dadurch war die Anlaufrichtung vorgegeben und ein Wechsel auch bei Gegenwind nicht möglich. Bis auf wenige Versuche blies den Athleten dann auch permanent Gegenwind entgegen, der zwischen 0,4m/s und 3,2m/s allen Springern das Leben schwer machte und zu einer Flut von ungültigen Versuchen führte. Dabei hatte eigentlich alles gut begonnen – schon beim Einspringen zauberte Julian aus kurzem Anlauf einen Sprung nahe der 8m in die Grube, der erste Versuch war wieder gültig und mit 7,70m trotz verhaltenem Anlauf und 2,0m/s Gegenwind ein toller Einstieg. Doch der Wind wurde stärker und blies bei all seinen Sprüngen immer von vorne. Julian sprang trotz Gegenwind 3x an bzw. über die 8m-Marke – leider immer ungültig. Alleine Maxi Entholtzner erwischte einen der seltenen Phasen von Rückenwind und nutzte die Chance im 5. Versuch nach einem bis dahin eher schlechten Wettkampf. Sein Sprung war knapp gültig, ließ keinen Platz mehr am Plastilin und so stellte er den Wettkampfverlauf eigentlich auf den Kopf. Julian versuchte zu kontern und packte einen tollen Versuch deutlich über 8m aus – doch hier war der Eindruck genauso knapp im Plastilin wie zuvor bei Maxi Entholzner am Plastilin. Mit 7,96m wurde Maxi Entholtzner zum ersten Mal Deutscher Meister im Freien und ließ einen sichtlich frustierten Julian Howard zurück. ” Heute hat nicht der Beste sondern der Glücklicher gewonnen” war nicht nur die Meinung seines Coaches Udo Metzler, sondern der Eindruck aller beim Weitsprung versammelten Trainerkollegen.
Bei allem Frust gilt es festzuhalten – unter diesen schwierigen Bedingungen der Coroankrise gab es in 2020 keinen Weitspringer, der eine solch starke Performance bei all seinen Sprüngen gezeigt hat. Das sollte Zuversicht geben für die nicht weniger einfache Vorbereitung auf 2021 und damit hoffentlich auf die Olympischen Spiele in Tokyo.

Udo Metzler

Corona-Lockerungen: Die aktuellen Trainingszeiten

Die ab 1. Juli gültige Corona-Verordnung Sport bringt einige Erleichterungen: Der Mindestabstand in unmittelbaren Sport-, Spiel- und Übungssituationen ist aufgehoben. Hallentraining ist wieder mit bis zu 20 Personen möglich. Trainingsgeräte dürfen auch von mehreren Personen hintereinander genutzt werden. Umkleiden und Dusche sind unter Einhaltung des Mindestabstands ebenfalls nutzbar. Die Dokumentationspflicht bleibt bestehen.

Die Verordnung zum nachlesen: https://km-bw.de/CoronaVO+Sport+ab+1_+Juli

Für die Trainingsgruppen bedeutet das:

4-6 Jahre: Start ab 6. Juli, immer in Halle 1

6-9 Jahre: Start ab 30. Juni, auf dem Sportplatz (Treffpunkt: Leichtathletik-Garage), ab 7. Juli bei sehr schlechten Wetterbedingungen optional in Halle 1

9-14 Jahre: Training läuft wieder seit 12. Mai, (Treffpunkt: Leichtathletik-Garage), ab 7. Juli bei sehr schlechten Wetterbedingungen optional in Halle 1

Während der Sommerferien findet kein reguläres Kinder- und Jugendtraining statt.

Senioren: Training läuft wieder seit 12. Mai, ab 6. Juli optional auch wieder in der Halle

Deutscher Vize-Meistertitel für Julian Howard

09.08.2020 SR – Das Eintracht Stadion in Braunschweig ist ebenso wie das Leichtathletik-Stadion in Ulm traditioneller Austragungsort Deutscher Leichtathletik-Meisterschaften (ich selbst war noch Anfang der 2000er dort aktiv 😊). Während die Athleten ansonsten vor besetzten Rängen ihre besten Leistungen darboten, fanden die Wettkämpfe in diesem Jahr – anlog zum Fußball – vor Geisterkulisse ohne Zuschauer statt. Egal – rein ins Geschehen…

Leider wurden die Umbaumaßnahmen der Weitsprunganlage nicht rechtzeitig fertiggestellt, sodass die Springen auf einem Podest ihren Wettkampf absolvieren mussten. Diese Schwierigkeit wurde mit den herausfordernden Windverhältnissen im Stadion kombiniert (die Ecken sind nicht bebaut, sodass der Wind meist quer durch das Stadion pfeift). In Summe keine optimalen Bedingungen also.

Dennoch gelang das Einspringen von Julian gut und bei kurzem Anlauf waren bereits Sprünge an die 8-Meter-Marke zu sehen. Auch seinen ersten offiziellen Sprung brachte Julian in die Grube. Zwar standen lediglich 7,70m auf der Anzeigetafel aber gleichzeitig 2,0m/s Gegenwind.

Der Wind wurde im Verlauf des Wettkampfs stärker und neben vier ungültigen Versuchen war noch ein gültiger über 7,41m dabei. Der fünfte Versuch ging hätte ein 8-Meter-Sprung sein können, doch nach genauer Inspektion des Absprungbalkens entschieden die Schiedsrichter aufgrund eines minimalen Abdrucks im Plastilin auf Übertritt.

Glück hatte Sebastian Entholzner, der einen der wenigen Sprünge bei Rückenwind durchführen konnte. Mit 7,96m verwies er damit Julian auf Rang 2.

Dennoch ein gutes Ergebnis. Gerade im Hinblick auf die hoffentlich dann in 2021 stattfinden Olympischen Spiele in Tokio. Wir drücken weiter die Daumen.

Julian Howard mit Deutscher Jahresbestleistung

Die Kurpfalzgala in Weinheim war am vergangenen Samstag eine der wenigen Stationen der Leichtathleten auf dem Weg nach Braunschweig. Bei hochsommerlichen Temperaturen hatten die Athleten aber nicht nur mit diesen klimatischen Bedingungen zu kämpfen, sondern mit einer ganzen Reihe von organisatorischen Unzulänglichkeiten, die bei solch einer Veranstaltung nicht passieren dürfen. So verzögerte sich schon der erste Start der Hürdensprinter zu Beginn der Veranstaltung um mehr als 1 Stunde, weil die Zeitmessung nicht funktionierte und auch die Weitspringer hatten ihr Päckchen zu tragen. Auch hier verzögerte sich der Weitsprung der Männer um 50 Minuten, da der Frauenwettbewerb deutlich länger gedauert hatte. Zudem kam man auf die Idee die Anlaufrichtung zu verändern – kaum hatten die Athleten die Anlauflängen ausgemessen, wurde die Entscheidung erneut korrigiert und die alte Anlaufrichtung gewählt. Vom Beginn des Aufwärmens um 13:50 Uhr bis zum Ende des Wettbewerbs um 17:45 Uhr waren die Weitspringer fast 4 Stunden mit diesem Wettbewerb befasst. Dass schließlich noch derart tolle Leistungen dabei erzielt wurden zeigt, wie heiß die Athleten auf dieses Kräftemessen waren.
Sehr konzentriert ging Julian ans Werk und setzte die Marschroute seines Coaches Udo Metzler um – den Wettbewerb mit einem gültigen Versuch zu beginnen. Mit 7,95 Meter begann eine technisch sehr gute Sprungserie, die bei nicht ganz einfachen Windbedingungen nicht nur seine sehr gute Form aufzeigte, sondern auch klar machte, dass der Sieg an diesem Tag nur über ihn erfolgen konnte. Im dritten Versuch sprang der Franzose Augustin Bey mit neuer Bestweite von 8,03 Meter an die Spitze des Feldes. Bei Julian folgten drei weitere sehr weite aber leider ungültige Versuche, ehe er im fünften Versuch mit 8,06 Meter eine neue deutsche Jahresbestleistung erzielte und dabei nur das halbe Brett nutzte. Mit einem erneut sehr weiten aber ungültigen Versuch beendete Julian den Weitsprungwettbewerb und darf getrost als Favorit auf den DM-Titel nach Braunschweig reisen. Zu seinem wahrscheinlich letzten Weitsprungwettbewerb in dieser verrückten Coronasaison, ehe für den 31-jährigen Referendar der ersehnte Urlaub ansteht und die neue Vorbereitung auf die Saison 2021.
– Udo Metzler –

Ansprechpartner

Abteilungsleiter: Benedikt Rieker
Telefon: 0721 / –
E-Mail: benedikt.rieker@post-suedstadt-ka.de

Trainingszeiten

  • Alter
  • 4-6 Jahre

  • 6-9 Jahre

  • 9-14 Jahre







  • Tag / Zeit
  • Montag
    16:45 – 17:45 Uhr
  • Dienstag
    16:45 – 17:45 Uhr
  • Dienstag
    17:45 – 19:45 Uhr
    Donnerstag
    17:00 – 19:00 Uhr
  • Samstag
    15:00 – 17:00 Uhr
  • Montag
    17:45 – 20:15 Uhr
  • Ort
  • Halle 1 / PSK Außenanlage

  • Halle 1 / PSK Außenanlage

  • Halle 1 / PSK Außenanlage

    Europahalle / Stadion

  • PSK Außenanlage / Wald

  • Halle 1 / PSK Außenanlage

Historie

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