Handball

Aktuelles

Einladung zur Abteilungsversammlung

Das PSK-Team Handball lädt alle Mitglieder zur nächsten Abteilungsversammlung ein.

Termin: Freitag, 11. November, 20 Uhr

Ort: Klassenzimmer der Eichelgartenhalle, Rosenweg 1, 76199 Karlsruhe

Agenda:
Top 1: Begrüßung
Top 2: Bericht Abteilungsleitung
Top 3: Wahl der Delegierten
Top 4: Sonstiges

Anträge zur Aufnahme in die Tagesordnung können noch bis zum 31. Oktober schriftlich per E-Mail an teamhandball@web.de eingericht werden.

Wir stellen vor: Unsere Herrenteams der Saison 2022/23

Unsere Handball-Mädels suchen Mitspielerinnen

Will weiter auf die Jugend setzen: Trainer Tim Stoll bereitet die Herren 1 derzeit auf die neue Landesliga-Saison vor.

“Die Mannschaft brennt auf die Saison”: Interview mit dem neuen Herren-Trainer Tim Stoll

Vom Torwart zum Trainer: Mit Tim Stoll hat ein PSK-Eigengewächs die 1. Mannschaft übernommen. Im Interview berichtet der 26-jährige Student von seiner ersten Zeit in der neuen Rolle und gibt einen Ausblick auf die Landesliga-Saison.

Du bist seit dem 1. Juni Herrentrainer. Wie hast du die ersten Wochen erlebt?

Ich habe bisher sehr großen Spaß an meiner neuen Aufgabe. In den ersten Wochen nach der Saison war mein Kopf voller Ideen, was man alles umsetzen könnte. Inzwischen habe ich meine Gedanken strukturiert und einen klaren Zeitplan im Kopf, was bis Rundenstart alles zu tun ist.

Mit 26 Jahren ist man ja eigentlich im besten Handballalter. Wieso hast du dich entschieden, zugunsten des Trainerjobs als Spieler aufzuhören?

Diese Frage haben mir schon sehr viele Leute gestellt. Die neun Saisons als Torhüter der Herren 1 waren wunderbar und ich hatte nicht geplant, so früh schon die Handballschuhe an den Nagel zu hängen. Als das Angebot kam, meine Mannschaft zu übernehmen, war ich erst mal sehr überrascht. Nach einigen Gesprächen mit meinen Teamkollegen habe ich dann immer mehr Lust bekommen, mich der neuen Herausforderung zu stellen und mein gelerntes Wissen anzuwenden.

Wie läuft die Vorbereitung bisher? Bist du zufrieden?

Die ersten Wochen liefen gut. Man merkt, dass die Mannschaft auf die neue Saison brennt und bereit ist, dafür zu arbeiten. Wir sind aktuell natürlich erst am Anfang und es gibt noch einiges zu tun, aber wenn die Motivation so bleibt, bin ich sehr guter Dinge, dass wir bis Rundenstart bereit sein werden.

Auf welchen Spielstil können sich die Zuschauer freuen?

Durch neue Regeln und Taktiken hat sich der Handball in den vergangenen 20 Jahren stark verändert. Ich vertrete die Philosophie, dass man sich auf diese Veränderungen einlassen muss, sonst bleibt man zwangsläufig auf der Strecke. Mit der offensiven Spielweise und Laufbereitschaft, die alle Jugendmannschaften vertreten, befinden wir uns hier bereits auf einem guten Weg. Ich möchte das fortführen und weiterentwickeln, sodass wir unseren Zuschauern einen spektakulären, schnellen und torreichen Handball bieten können.

In den vergangenen Jahren hat der PSK sein Team konsequent verjüngt, inzwischen besteht der Großteil aus Eigengewächsen. Wie möchtest du diesen Weg fortsetzen?

Meiner Erfahrung nach ist es immer einfacher, Spieler des eigenen Vereins in die Mannschaft zu integrieren, da diese mit der Spielphilosophie bereits vertraut sind. Ich hoffe, dass wir weiterhin von der guten Jugendarbeit profitieren und regelmäßig neue Spieler aus der Jugend auch in die 1. Herrenmannschaft integrieren können.

Der PSK hat zuletzt bis zum Schluss vorne mitgespielt. Wo siehst du dein Team in der neuen Landesliga-Saison? Und wer sind die Aufstiegsfavoriten?

Die letzte Saison lief mit dem dritten Platz natürlich sehr gut für uns. Niemand hätte gedacht, dass wir mit den Top-Teams der Landesliga auf Augenhöhe spielen. Da das Team fast komplett zusammengeblieben ist, sind die eigenen Ansprüche natürlich sehr hoch. Realistisch betrachtet braucht es aber immer einige Zeit, bis sich Trainer und Team aufeinander eingestellt haben und die neuen Ideen dann auch greifen. Ich glaube, wenn wir unser ganzes Potenzial abrufen, können wir mit jedem Team in der Landesliga mithalten. Zu den Aufstiegsfavoriten würde ich uns allerdings nicht zählen. Erfahrene Teams wie Neuthard, Sulzfeld/Bretten, Durlach und Odenheim haben uns da sicher noch einiges voraus.

Stelle dir vor, es ist der letzte Spieltag. Was muss rückblickend passiert sein, damit du mit dem ersten Jahr als Coach zufrieden bist?

Mir persönlich ist wichtig, dass eine Entwicklung erkennbar ist und wir uns von Spiel zu Spiel verbessern. Wenn wir am Ende der Saison einen Schritt nach vorne gemacht haben und die neuen Konzepte greifen, dann bin ich als Trainer zufrieden. Und wenn wir unsere Heimserie halten können, wäre das natürlich noch ein schöner Bonus.

Zum Schluss noch eine schnelle, persönliche This-Or-That-Runde. Kaffee oder Tee?

Ganz klar Kaffee.

Halle oder Sand?

Halle, definitiv.

Bier oder Wein?

Bier.

Abwehr oder Angriff?

Als Spieler definitiv lieber Abwehr, als Trainer macht es mehr Spaß, Angriffskonzepte zu entwerfen.

Pizza oder Burger?

Meistens Pizza.

Berge oder Meer?

Hat beides seinen Reiz, wenn ich entscheiden müsste, vermutlich Berge.

Blau oder Rot?

Rot.

Kraft oder Schnelligkeit?

Aus Erfahrung schlägt Schnelligkeit Kraft immer auf dem Handballfeld, leider fehlt mir die gravierend. Ein guter Mix ist sicher sinnvoll.

Film oder Serie?

Film.

Harz oder harzfrei?

Definitiv Harz.

Herzlichen Dank für das Interview und viel Erfolg mit deinem Team.

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Termine

Ansprechpartner

BereichNameKontakt
AbteilungsleiterUwe BretzingerTel.: 0171/5526364
handball@post-suedstadt-ka.de
JugendleiterN.N.

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Trainingszeiten 2022

MannschaftZeitOrtTrainer
Herren 1Mittwoch 20:30 – 22:00 Uhr
Freitag 18:45 – 20:30 Uhr
EichelgartenhalleTim Stoll
Herren 2Dienstag 20:30 – 22:00 Uhr
Freitag 18:45 – 20:30 Uhr
EichelgartenhalleJürgen Ohlhäuser
Alte DamenMittwoch 19:00 – 20:30 UhrUhlandschuleHeidi Mußgnug
A-Jugend männlich
(Jg. 2004/05)
Dienstag 20:30 – 22:00 Uhr
Mittwoch 19:00 – 20:30 Uhr
EichelgartenhallePhilipp Kungl, Patrick Reither
B-Jugend männlich
(Jg. 2006/07)
Dienstag 17:30 – 19:00 Uhr
Freitag 17:30 – 19:00 Uhr
Friedrich-List-Halle
Rheinstrandhalle
Melissa Looft, Uli Stritt
C-Jugend männlich
(Jg. 2008/09)
Dienstag 19:00 – 20:30 Uhr
Freitag 17:15 – 18:45 Uhr
EichelgartenhallePhilipp Reither, Luis Gessler, Fernando Pastor Castro
C-Jugend weiblich
(Jg. 2008/09)
Mittwoch 17:30 – 19:00 Uhr
Freitag 16:00 – 17:30 Uhr
Friedrich-List-Halle
Rheinstrandhalle
Erwin Gierich
D-Jugend männlich
(Jg. 2010/11)
Mittwoch 17:30 – 19:00 Uhr
Donnerstag 17:30 – 19:00 Uhr
Friedrich-List-Halle
Eichelgartenhalle
Viktor Henke, Christoph Krol
E-Jugend männlich
(Jg. 2012/13)
Donnerstag 17:30 – 19:00 UhrEichelgartenhalleHenry Borsch
E-Jugend weiblich
(Jg. 2012/13)
Freitag  15:45 – 17:15 UhrEichelgartenhalleMona Locher, Mareike Lesch
E-Jugend Beschäftigungsrunde
(Jg. 2014/15)
Freitag 15:45 – 17:15 UhrEichelgartenhalleThomas Estedt, Kerstin Schwörer, Adrian Boos
Minis
(4–6 Jahre)
Mittwoch 15:00 – 16:30 UhrAlbschuleNicole Grimm, Marion Bretzinger, Jana Bretzinger

Veranstaltungen

Historie

Leben in der Gegenwart, Blick in die Zukunft – aber auch Erinnern an die Vergangenheit

Bei ihren Trainingseinheiten und Spielen leben Handballer im Hier und Jetzt, denken in der Regel von Woche zu Woche, von Punktspiel zu Punktspiel. Für die Verantwortlichen indes geht der Blick stets auch in die Zukunft, denn wir wollen unsere Abteilung immer besser machen. Mit einer ausschließlich vorwärts gewandten Sichtweise kann dieses Vorhaben allerdings nicht gelingen.
Als Handballabteilung mit viel Tradition sollten wir unsere eigene Geschichte nicht vergessen, uns stattdessen auch an vergangene Zeiten erinnern. Glücklicherweise haben wir in unserem Verein noch einige Urgesteine, die schon so manches erlebt haben. Gemeinsam mit ihnen soll auf dieser Seite nach und nach (und ohne Anspruch auf Vollständigkeit) eine kleine Historie des Handballsports beim PSK entstehen – als Erinnerung an glorreiche Zeiten, Mahnung in Hinblick auf gemachte Fehler und als kurzweilige Lektüre für die jüngeren Mitglieder sowie alle anderen interessierten Leser. Und womöglich können wir dadurch auch so manchen Input für zukünftige Aufgaben bekommen. Denn mit Sicherheit war früher nicht immer alles besser – aber auch nicht zwingend schlechter…

Wie ich zum Handball beim PSK kam...

Martin Pfistermeister, Abteilungsleiter

“Begonnen habe ich mit dem Handball beim TuS Rüppurr. Da wir dort kein Team mehr zusammen bekamen, wechselte ich im April 1994 zum PSK. Stark in Erinnerung sind mir noch die legendären Hochstetten-Turniere. Mit Freunden zusammen Handball spielen, Spaghetti essen, Cola aus der Dose trinken – das war für uns Jungs richtig cool. Schon damals gab es eine gute Jugendarbeit mit vielen Freizeiten. So sind über die Jahre viele Freundschaften entstanden. Auch deshalb bin ich bis heute gerne ein Teil des Team Handball beim PSK.”

Nicole Grimm, Trainerin Minis

Nicole Grimm (Trainerin Minis): “An Pfingsten 1994 fand das traditionelle Pfingstturnier in Hochstetten statt. Da bin ich damals noch als Freundin mit meinem Mann Thomas mitgegangen und wurde dort von der weiblichen A-Jugend angesprochen, ob ich nicht Lust hätte, mitzuspielen. Von da an war ich Spielerin beim PSK. Aktuell bin ich begeisterte Minitrainerin, Spielerin bei den “Alten Damen” und nach wie vor sehr gerne Mitglied der PSK-Familie.”

Frank "Erwin" Gierich, Trainer weibliche E-Jugend

„Tatsächlich hat mich die Liebe zum PSK geführt. Als Achtzehnjähriger lernte ich meine damalige Freundin Klaudia (PSK-Spielerin) kennen. Ursprünglich war der TV Heidelsheim (Bruchsal) mein Stammverein. Klaudia nahm mich mit zu den Spielen, und ich fühlte mich gleich wohl beim PSK. Als Linkshänder war ich zwar talentiert, jedoch recht trainingsfaul, und trotzdem schenkten mir die Trainer ihr Vertrauen. Viele Freunde habe ich beim PSK gefunden und seit vielen Jahren wohne ich mit meiner Familie auch in Karlsruhe. Der PSK ist meine sportliche Heimat, und das lässt mich dem Handballsport weiterhin treu bleiben.“

Leo Paha, Trainer D-Jugend

„Durch meinen besten Freund bin ich zum Handball gekommen. Damals hat Rolf Arnold noch die Minis trainiert. Nach vielen Jugendjahren beim PSK suchte ich in der B-Jugend eine neue sportliche Herausforderung in Walzbachtal, für die ich heute noch aktiv bei den Herren spiele. Der Kontakt zum PSK ist nie abgebrochen und mein langjähriger Jugendtrainer Philipp Kungl überzeugte mich von einem Trainerengagement. Aktuell trainiere ich die D-Jugend und es bereitet mir viel Freude, den Jungs etwas von dem zurückzugeben, was mir der PSK damals gegeben hat. Ich schätze vor allem das familiäre Umfeld und die Tatsache, dass von meiner damaligen Minimannschaft quasi noch alle Handball spielen und viele für den PSK aktiv sind. Das ist einzigartig und beschreibt für mich die PSK-Familie.“

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Viktor Henke, Spieler A-Jugend

„Zum PSK bin ich über Philipp Wittmann gekommen, er spielt ebenfalls mit mir in der A-Jugend. Mich begeistert der Teamgeist und Zusammenhalt in den Mannschaften, was auch im Trainerteam zu spüren ist. Weiterhin aktiv bin ich, da ich als Trainer und auch als Spieler immer wieder Spaß habe, in die Halle zu kommen. Dort treffe ich meine Freunde und wir haben gemeinsam Spaß am Handball.“

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Tim Stoll, Torwart 1. Mannschaft

„Mein Bruder hat mich damals zum Mini-Training mitgenommen, und ab da bin ich die gesamte Jugend beim PSK geblieben. Neben dem Spielbetrieb haben mich vor allem die Teamaktivitäten außerhalb der Halle an den Verein gebunden: Sei es durch Übernachtungspartys in der E-/D-Jugend oder durch die Trainingslager auf der Loreley. Hier hat sich eine Kameradschaft entwickelt, wegen der ich immer noch gerne Teil des PSK-Teams bin. Nach dem Abi wollte ich dann solche Erfahrungen an die nächste Generation weitergeben. Seitdem fünf Jahren bin ich Trainer, erst der D-Jugend, inzwischen der B-Jugend und bin schon gespannt, wie meine Reise in der Handballabteilung des PSK weitergeht.“

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Großfeldhandball: Als noch bei Regen und Schnee gespielt wurde

Schnee oder Regen? Das war für die Handballer schon früher kein Problem – und das, obwohl man bis 1967 noch draußen gespielt hat. Großfeldhandball erfreute sich als Gegenpol zum Fußball großer Beliebtheit. So lagen die Zuschauerzahlen bei den internationalen Begegnungen zwischen 15 000 und 40 000. Der Spielstil war freilich ein anderer: Mehr Platz, mehr Spieler und auch mehr Distanz zum Tor. Experten waren also notwendig. Fliegende Torhüter etwa, wurfgewaltige Schützen, knallharte Abwehrspieler.

An die Regeln, die Besonderheiten und so manche Anekdote erinnert sich PSK-Urgestein Dieter Arnold im Video; dazwischen versuchen sich die neuzeitlichen PSK-Handballer am altertümlichen Spiel.

(Musik: One Second von FRAMETRAXX)

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