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Volleyball

Saison 2018/19


12. und letzter Spieltag am 07.04.2019 - Auswärts in Neuweier

TV Neuweier – PSK  3:2 / 104:96 (22:25/ 25:18/ 17:25/ 25:18/ 15:10)

Was in Neuweier bleibt, bleibt in Neuweier. Im Endeffekt brachten wir einen unglaublich verdienten Punkt aus der Mikrohalle an der Schule in dem Dorf nahe Bühl mit zurück nach Karlsruhe, der für uns das wunderbar tolle Gefühlt eines erreichten Saisonziels bedeutete: Platz 3 der Bezirksliga! Oberes Tabellendrittel! Das war das Ziel! Relegation ????
Aber erst einmal der Reihe nach, wir blenden zurück: Vor einigen Jahren wurden 8 Männer einer demokratisch diktatorisch geführten Spezialeinheit wegen einer Niederlage verurteilt, die sie nicht verdient hatten. Sie brachen aus dieser Situation aus und tauchten in Karlsruhe beim PSK unter. Seitdem werden sie von der ganzen Liga und der Schiedsrichterpolizei gejagt. Aber sie helfen anderen und sich gegenseitig, wenn sie in Not sind. Sie wollen nicht so ganz ernst genommen werden, aber ihre Gegner müssen sie ernst nehmen. Also wenn Sie mal ein Problem haben und nicht mehr weiter wissen, dann suchen Sie doch das Eight-Team! Ja, in so einem Bus saßen wir… ein dunkler Bus mit verdunkelten Scheiben. Erster Satz: Viele Dinge funktionieren, doch als es eng wird hat unser Hannibal einen Plan, der funktioniert. 25:22. Zweiter Satz: Die Mannschaft wird vom Gegner gefangen genommen und die Lage scheint aussichtslos. 18:25. Dritter Satz: Wenn B.A. Julius zusammen mit Womanizer Faceman Hagen die Muskeln und ihren Charme spielen lassen, sieht der Gegner einfach alt aus. 25:17. Vierter Satz: Die örtliche Polizei funkt mal wieder dazwischen und irritiert das Team, das sich aus der Falle nicht so richtig befreien kann. 18-25. Letzter Satz: Ein Irrer landet mit einem Flugzeug in der riesigen Halle unterbricht das Spiel. Aber es reicht, die armen Geprügelten stehen als Sieger da, obwohl der Sieg nicht erreicht werden kann. 10:15. Das Ende der Geschichte besteht darin, dass wir leider keine Relegation bestreiten dürfen. Ein Ausnahmefall in den oberen Ligen verhindert damit die Krönung einer wirklich erfolgreichen Saison und man könnte eine politische Verschwörung vermuten. Das Eight-Team wäre bereit gewesen…

Chris

11. Spieltag am 24.03.2019 - Heimspiele in der PSK Halle 1

PSK – VSG Liedolsheim-Hochstetten   0:3   (24:26/ 27:29/ 19:25)
PSK – VC Kammachi Bühl   3:0   (25:7/ 25:17/ 25:16)

Schon vor dem letzten Heimspieltag war klar, dass wir noch 3 Punkte benötigen, um den Klassenerhalt sicher zu stellen. Beste Voraussetzung war, dass wir gleich als Erstes den Tabellenführer aus Liedolsheim vor der Brust hatten. Die Geschichte des Spieltags lieferte wie immer unser drehender Motivator an der Außenseite (unser Trainer Phil), der in seiner Spieltagsansprache diesmal an die aussichtslose Situation der Mighty Ducks erinnerte, die am Ende doch gewannen. Mit diesem prägenden Bild starteten wir „quack“voll in die Partie und boten richtig Paroli. Es gab schon einige schöne Spielzüge des Gegners zu bewundern, doch punktemäßig konnten wir den ersten Satzball für uns verbuchen. Doch am Ende reichte es leider nicht für den Satzgewinn (24:26). Nun war das Messer jedoch zwischen den Zähnen und die Eishockeyschläger bis aufs Schärfste gewetzt. Es entwickelte sich erneut ein packender Fight zwischen uns und unserem Gegner mit Traumkombinationen und einer soliden Führung zum Satzende. Doch erneut packte Liedolsheim-Hochstetten in der Schlussphase ein paar Kohlen drauf, und erneut hieß es mit 27:29, zwei Punkte zu wenig. Im dritten Satz schien von außen gesehen unsere Gegenwehr gebrochen und das Spiel ging damit viel zu deutlich mit 0:3 verloren. Trotz aufopferungsvollem Kampf schonte der Trainer insgeheim einige angeschlagene Spieler, die nun im Spiel gegen den Tabellenletzten richtig Dampf machen sollten. Und wir legten los wie der ICE auf der Fahrt von Hamburg nach Berlin. Nach 15 min war problemlos das erste Ziel erreicht und die Gegenwehr überschaubar – 25:7. Nun kam jedoch der anstrengende Teil der Strecke, die mit einigen Gleisstörungen bestückt war, sich jedoch  immer noch gut fahren ließ. Schnell brachten wir dann auch den letzten Streckenabschnitt hinter uns und tüteten das Spiel mit 3:0 Sätzen ein. Damit wird unser Hochgeschwindigkeitszug auch im nächsten Jahr mindestens in der Bezirksliga halt machen.

Chris

10. Spieltag am 09.03.2019 - Auswärts in Flehingen

Flehingen 2 – PSK   2:3   (12:25/ 25:18/ 25:9/ 22:25/ 7:15)

Überraschungsei Flehingen. Der Satzverlauf ähnelt der Auswahl selbiger Schokoladenartikel im Supermarkt. Man hofft immer wieder auf den Hauptgewinn, der sich in jedem 7. Ei versteckt. Man schüttelt und rüttelt, und dann öffnet man es und stellt fest, dass ein fehlendes Stück für die aktuelle Kollektion von Happy Hippos enthalten ist. Klarer Satz, volle Überzeugung, 25:12 für uns. Dann geht es weiter mit Schütteln, diesmal ist es nicht so klar, Verunsicherung stellt sich ein, und wir entscheiden uns dann doch immer wieder mal falsch, ein Tierchen kommt heraus, dass man gar nicht gebrauchen kann 25:18 für Flehingen. Nächster Satz, so denkt man sich, du musst es doch können, die Wahrscheinlichkeit ist doch auf deiner Seite und plötzlich geht gar nichts mehr. Heraus kommt ein Puzzle aus 2 Teilen, das auch noch hässlich ist. So einen Mist haben wir noch nie gezogen, ebenso wie wir einen Satz noch nie so deutlich einstellig abgegeben haben 9:25. Jetzt geht es mit Druck in die nächste Runde, denn es wird ja maximal 5 Eier geben. Und wieder probiert man und macht, und dann kommt plötzlich die liebe Oma und hält einem das nächste Ei unter die Nase. Vom Anfangsverlauf des Satzes her völlig unverdient, aber man macht es auf und packt etwas für die gewünschte Sammlung aus 25:22 für uns und damit Satzausgleich. Verhaltene Freude, weil es ist einem ja schon eher in den Schoß gefallen. Jetzt wird zum Schluss noch einmal eine Serie vom Papa (Phil) gefordert, und man ist natürlich wieder zuversichtlich. Und siehe da, Ruck-Zuck findet man wieder zurück in die alte Form und zieht den fehlenden Hauptgewinn 15:7. Und wem das jetzt alles zu abstrakt war, und wer das nicht versteht, der kommt einfach mal zu einem Spiel PSK gegen Flehingen in die Halle und bringt sich eine Palette Überraschungseier mit..… Zwei süße Eier haben wir in jedem Fall mit nach Hause genommen.

Christoph

9. Spieltag am 17.02.2019 - Heimspiele in der PSK Halle 1

PSK – VSG Kleinsteinbach 3   3:2   (22:25/ 27:25/ 25:21/ 16:25/ 15:13)
PSK – VSG Ettlingen-Rüppurr 3   0:3   (21:25/ 23:25/ 22:25)

Schon ein wenig aufregend war die bevorstehende Aufgabe, denn unser Gegner kam als zukünftiger Tabellenführer zu uns in die Halle, um sich einfach ein paar nötige Punkte für den Aufstieg abzuholen. Aber weit gefehlt, denn es sollte den anwesenden Zuschauern ein kleines Kampfspektakel geboten werden. Eine wunderschöne Anekdote des Spieltags, das einleitende Gleichnis des Trainerfuchses, doch den Gegner als Kobra und uns als Team von Erdmännchen zu sehen. Falls jemand daher die zockelnde Erdmännchenhaltung gesehen hat, ist das darauf zurückzuführen. Im ersten Satz waren wir immer dran, aber nicht mittendrin und so endete der erste Durchgang eher standesgemäß (22:25). Im nächsten Satz entwickelte sich eine gewisse Unzufriedenheit mit den Schiedsrichterentscheidungen, die auf uns etwas willkürlich wirkten. Folglich lagen wir in der Crunchtime schon relativ weit zurück, kamen aber dann in toller Erdmännchenmanier zurück und feuerten einen Ball nach dem anderen ins gegnerische Feld (27-25). Den Flow nahmen wir auch in den Folgesatz mit und konnten uns schnell nach vorne absetzen. Trotz einer beängstigenden Aufholjagd des Gegners war dies unser Satz, und damit war uns schon einmal ein Punkt sicher (25-21). Doch der Flow war irgendwie verloren gegangen, und so erspielte sich unser wütender Gegner im Folgesatz den Satzausgleich. Der letzte Satz schien irgendwie ebenfalls an uns vorbei zu laufen, und so lagen wir schon 3-9 und 7-11 zurück. Was dann folgte, wird als die Rache der Scharrtiere in die Erinnerung der Anwesenden eingehen. 15:12 bedeutete am Ende den Doppel-Sieg für unser Team und einen dicken Schleimbeutel in die Suppe des Kleinsteinbacher Aufstiegsplans.

Und er sprach: Wo denn Licht ist, da ist auch Schatten! Unter diesem Motto gingen wir ausgepowert aber glücklich in das 2. Spiel in der festen Überzeugung auch hier den Großteil der Punkte bei uns zu behalten. Doch wieder einmal weit gefehlt. Unglücklicherweise war es einfach eine Leistung, die uns in der Crunchtime zu wenig Punch bescherte, und wo uns in jedem der drei Sätze der Zug zum guten Ende für uns fehlte. Grundsätzlich waren wir immer dabei, aber es war einfach zu wenig an diesem Tag. Trotz des vorherigen Sieges blieb so ein sehr bitterer Nachgeschmack, weil diese Punkte wirklich wichtig und eingeplant waren. Leider durften wir sie nicht auf der Habenseite verbuchen

Christoph

8. Spieltag am 20.01.2019 – Auswärts in Forchheim

FT Forchheim – PSK   2:3   (25:17/ 19:25/ 28:30/ 25:22/ 13:15)

Lasst uns auf des Messers Schneide tanzen!

Schon mal den Trainer an den Rand des Wahnsinns gebracht? Satz 3 bis 30 Punkte verlängerbar? Happy End für die Mannschaft eingetütet? Alles war geboten an diesem Tag. Aber zunächst einmal der Reihe nach: Wie immer begannen wir in schlafmütziger PSK-Manier und gaben gleich mal den ersten Satz deutlich mit 8 Punkten Unterschied ab. Macht nichts, denn Satz 2 ging ja fast genauso klar an uns, und alles war wieder beim Alten. In Satz 3 brachen wir es wirklich fertig, dass Bank und Mannschaft sich am Ende die Augen rieben und die Haare rauften. Zwar lagen wir zunächst zurück, doch machte uns dieses Spiel so viel Spaß, dass wir in Führung liegend immer wieder den Satzball vergaben. Irgendwann passierte es dann doch, und mit einem Lächeln im Gesicht freuten wir uns schon einmal über den mindestens einen gewonnenen Punkt. Und dann waren wir im 4. Satz auch noch überlegen, wenn da nicht doch noch einmal eine Crunch Time gekommen wäre. Und wieder war der Satz weg. Und was ging dann im Tiebreak? Nach der negativen Generalprobe beim SSC machten wir es heute besser und schlossen das Spiel mit dem kleinstmöglichen Abstand ab. Insgesamt macht der Gegner zwar einen Punkt mehr, überließ uns dafür aber den finalen Tiebreakpunkt. Unsere Freude war unbändig, und die Gastgeber fegten an diesem Abend noch zahlreiche herumliegende PSK-Nerven vom Boden der Forchheimer Halle. Dürfen sie behalten, wir tragen für sie die schweren zwei Punkte nach Hause.

Christoph

7. Spieltag am 12.01.2019 – Auswärts in KA-Wildpark

SSC Karlsruhe 5 – PSK   3:2   (12:25/ 25:23/ 25:17/ 20:25/ 15:11) 

Wildes Parkettspiel im Wildpark

„Was für eine schöne Halle!“ staunten wir nicht schlecht als wir im Herzen des Fußballleistungszentrums das Aufwärmprogramm begannen und uns auf ein spannendes Spiel vorbereiteten. Unter den wachsamen Augen unserer nahezu vollzähligen Damenmannschaft begannen wir furios und nach 13 Minuten war der erste Satz schon gleich vorbei. Mit annähernd null Fehlern schufen wir die Grundlage, um dann ein wenig zu sehr abzuheben. Leider blieb der Gegner bodenständig und schlug knapp im 2. Satz zurück. Auch eine Aufholjagd zum Schluss brachte uns nicht mehr ins Spiel und dann folgte auch noch ein zäher 3. Satz, der uns erneut durch die Lappen ging. Doch es sollte uns dann doch noch einmal gelingen, ins Spiel zurückzufinden und wir machten den Tiebreak für uns klar. 
Naja, lange nicht gespielt, so ein langes Duell und das zeigte sich auch dann. Kein richtiges Durchkommen und viel Krampf bedeuteten am Ende nur einen Punkt. Aber wir hatten sehr viel Spaß, haben toll gekämpft und die Zuschauer hatten auch ein wenig Spaß.

Christoph

6. Spieltag am 15.12.2018 – Auswärts in Liedolsheim

VSG Hochstetten-Liedolsheim – PSK   3:0   (25:15/ 25:13/ 25:21)

Schi-Scha-Chancenlos – Ausflug ohne Punkte

Groß waren die Erwartungen nachdem wir andächtig dem Spiel des SSC gegen die Liedolsheimer zugesehen hatten. Gut gelaunt und euphorisch rechneten wir uns etwas Zählbares, wenn nicht gar 3 Punkte in der Fremde aus. Aber weit gefehlt…, kein Spiel in dieser Saison gaben wir so sang- und klanglos ab wie das an diesem Tag. Ein Sinnbild der Ratlosigkeit: Unser Trainer Phil, sitzend, zuschauend, reglos. Der Gegner spielte tolle Spielzüge, wir hauten alles rein, aber an diesem Tag blieb uns häufig nur der Blick in den trüben Rückspiegel, wo die Bälle aufs Parkett klatschten. „Schnell vergessen und weitermachen“, so lautete dann das Motto unter der Dusche. Und ganz leise schlich auch das Aufstiegsgespenst aus der Kabine und flüsterte „Tschüssi“… aber auch nur ganz leise… „Vielleicht bis nächste Saison!“ Ein verstummendes Lachen war zu hören.

Christoph

5. Spieltag am 01.12.2018 – Heimspiele in der PSK Halle 1

PSK - TV Neuweier   3:1   (24:26/ 25:21/ 25:21/ 25:19)
PSK - TV Flehingen 2   3:2   (25:13/ 17:25/ 25:20/ 22:25/ 15:10)

Heimspieltag gegen Neuweier und Flehingen, „endlich wieder zu Hause“, sprach der Terminplaner. Von der Freude und diesmal von 20 motivierten Butterbrezeln und mindestens 40 Zuschauern unterstützt, stürzten wir uns sogleich in diese sehr wichtige Partie. Der Druck, mit einem Doppelsieg Tabellenführer werden zu können lähmte uns jedoch zu Beginn und wir konnten nicht in unser Spiel hineinfinden. Zu viele Eigenfehler und ein guter gegnerischer Block waren einfach zu wenig für einen Satzgewinn – 24-26. Jetzt war es jedoch an uns, kämpferisch und mit spielerischer Eleganz zurückzuschlagen. Immer wieder konnte unsere starke Mitte mit krachenden Bällen ihr Ziel finden und wir ließen uns auch nicht von der Stellerumstellung aus dem Tritt bringen. Den 11-16 Rückstand drehten wir dann in ein 25-21. Die Kraft schien den Gegner nun etwas zu verlassen und immer sollten uns in den Folgesätzen die Aufschläge und starke Angriffe in Front bringen. An dieser Stelle wurde der Autor darauf aufmerksam gemacht, dass es die eingewechselten Spieler waren, die in dieser Phase regelmäßig für Aufschwung sorgten (es fiel die Formulierung der Trainer hätte ein goldenes Händchen bewiesen). Der Satz und auch der Folgesatz gingen jedenfalls 25-21 und 25-19 mit großem Applaus an uns und wir konnten so das erste Spiel 3:1 nach Sätzen für uns entscheiden.

Nun wartete noch der TV Flehingen auf uns. Die Mannschaft war uns noch gut bekannt, denn vor vielen, vielen Jahren durften wir in Flehingen als neugegründete Herrenmannschaft mit wachsender Verzweiflung die Funktionsweise eines Aufsteigers bewundern. Doch diesmal sollte es anders kommen. Furios wie ein Jugendteam packten wir alle Tricks aus. Auch tarnten wir diesmal den gelernten Außenangreifer unseres Teams im weißen Liberogewand, jedoch merkte der Gegner nicht, dass es nicht der Michi war. Der erste Satz war mal gleich eine Ansage – 25-13. Doch im 2. Satz riss irgendwie der Faden und die 6 tapferen Gegner kämpften sich einen frühen hohen Vorsprung heraus. Leider waren wir nicht wirklich in der Lage, diesen Vorsprung zu verkürzen und der Satz war mit 17-25 futsch. Gehörig Wut hatte sich jetzt in unserem Bauch angesammelt, der eine euphorisierende Wirkung hatte. Wenig Probleme hatten wir daher im 3 Satz und alle rechneten nach dem 25-20 schon mit weiteren drei Punkten für die Heimmannschaft. Geradezu fabelhaft spielten wir bis zu den ersten 20 Punkten, jedoch schlug der Gegner trotzdem noch einmal zurück und gewann 22-25. Es hieß wie so oft in den letzten Trainings: Tiebreak! Und jetzt kam dort unsere Erfahrung darin zum Vorschein. Von vorne herein führten wir den letzten Satz des Tages an und gewannen ihn mit Geschick und starkem Willen mit 15:10 Punkten.
Mit den 2 Siegen waren alle durchaus zufrieden und es konnte ein wunderbarer Ausklang mit Pizza und unserem Damenteam in der heimischen Halle gefeiert werden. Vielen Dank an alle Zuschauer, die uns unterstützt haben.

Christoph

4. Spieltag am 18.11.2018 – Auswärts in Bühl

VC Kammachi Bühl – PSK   1:3   (27:29/ 26:24/ 11:25/ 23:25)

Eigentlich erwarteten wir nach den drei letzten kampflos verlorenen Spielen der Kammachi Bühler ein kurzes Stelldichein im beschaulichen Bühlertal, jedoch wurden wir gleich mit der Nachricht begrüßt, dass deren riesiger und sehr starker Außenspieler endlich wieder dabei sei. Im Gegenzug mussten wir auf unseren etatmäßigen Steller verzichten und auch der kurzfristig umdisponierte Ersatzsteller war verhindert, sodass mal wieder unser Diagonalangreifer Josh auf dieser Position einspringen musste. Das Spiel begann mit der PSK-typischen Nervosität, aber schnell sollte klar werden, dass wir dem Gegner auf Augenhöhe begegnen können. Im Laufe des Satzes spielten wir einen Vorsprung heraus, den wir knapp mit 29-27 ins Ziel brachten. Im 2. Satz knüpften wir an die starke Leistung an, unser Gegner schien langsam müde zu werden, und wir erreichten zuerst die 20 Punktemarke. Plötzlich hagelten die versprochenen starken Außenangriffe auf uns nieder und wir gerieten ins Hintertreffen, das wir nicht mehr ausgleichen konnten: 24-26. Nun begann das Spiel wieder beim Unentschieden nach Sätzen, aber erneut machten wir den frischeren Eindruck und zogen früh auf 14-6 davon. Mit unseren Jokern Hagen und Joni finalisierten wir das Ergebnis klar mit 25-11. Nach diesem eindeutigen Satz drehten unsere Gegner noch einmal auf, aber auch wir konnten uns noch einmal steigern und erneut stand am Ende mit einem 25-23 ein weiterer Satzgewinn für uns zu Buche. Ein wirklich tolles Erlebnis können wir vorweisen, haben wir doch in Bühl eine richtig gute Partie gezeigt, toll gekämpft und viel Spaß gehabt.

Christoph

3. Spieltag am 27.10.18 - Heimspiele in der Halle 1

PSK - FT Forchheim   3:1   (21:25, 25:14, 25:16, 25:16)
PSK - SSC Kalrsruhe   0:3   (27:29, 17:25, 21:25)

Vor heimischer Kulisse spielt es sich doch am liebsten. Unser kleines Schmuckkästchen wartete an diesem Tag, wie gelegentlich sonst auch, mit einer kleinen Überraschung eines tief von der Decke herabhängenden Seils auf. Da war guter Rat teuer. Doch die stark in logischem Denken ausgebildeten PSK-Herren fanden schnell eine gute, jedoch in der Ausführung gefährliche Lösung, und wir konnten das Seil wieder halbwegs befestigen. Den Schreck des unerwarteten Ereignisses schienen wir mit in den ersten Satz  zu nehmen und so dümpelte das Spiel auf die Crunch-Time zu. Aber dann fuhr der Zug einfach irgendwie ohne uns los, und der Satz war plötzlich weg. Geschockt ob der Tatsache entwickelten wir eine gehörige Portion Wut im Bauch und kamen im Folgesatz viel besser ins Spiel. Mit viel Einsatz gewannen wir immer wieder lange Ballwechsel, sodass es am Ende des Satzes dann eine relativ klare Angelegenheit für uns wurde. Nun wollten wir die Linie in Satz 3 beibehalten und spulten immer wieder eingespielte Angriffe ab. Auch in der Annahme ließen wir uns nicht mehr beirren. Innerhalb kurzer Zeit brachten wir den Vorsprung ins Ziel und nahmen uns vor keinen Tie-Break mehr zu spielen.. Bis zur Mitte des 4. Satzes hatte dieser Vorsatz auch Bestand, jedoch überraschte uns erneut eine Schwächephase. Nach Auszeiten und Spielerwechseln war dann wieder Feuer unter dem Dach, und die an diesem Tag sehr zahlreichen erschienenen weiblichen Fans durften den ersten Heimsieg der Saison beklatschen. 

Nach einer kurzen Abkühlungsphase ging es im nächsten Spiel gegen den SSC aus der Waldstadt. Die körperlich augenscheinlich extrem überlegenen Männer taten sich gegen uns jedoch lange sehr schwer, und so schnupperten wir am Satzerfolg, der uns jedoch leider ganz knapp verwehrt blieb (27:29). Auch im nächsten Satz hielten wir stark dagegen, doch die vorhergegangenen Sätze schienen ihren Tribut einzufordern, sodass der Satz etwas zu deutlich an den Gegner ging. Nun wurde es natürlich schwer, aber wir fighteten noch einmal richtig zurück. Lange konnten wir den Satz offen halten. Jedoch brachten uns immer wieder Unkonzentriertheiten um den Lohn der Anstrengungen. So endete das Spiel mit dem schlimmsten aller unerwünschten Ereignisse, einem Ass des Gegners. Uns blieben an diesem Tag also nur die 3 Punkte des Vorspiels und das witzige und schon fast traditionelle Pizzaessen mit den Damen des PSK bis der Hausmeister uns auf die fortgeschrittene Uhrzeit von 22:30 Uhr hinwies. Schön war es trotzdem und die zahlreichen Geburtstags(bier)kästen unseres „Jungspunds“ werden uns noch die nächsten Wochen beglücken, zumindest für das Après-Training.

Christoph

2. Spieltag am 21.10.18 - Auswärts in Kleinsteinbach

VSG Kleinsteinbach 3 - PSK   3:1   (25:20, 25:19, 24:26, 25:23)

Der 2. Spieltag führte uns in das beschauliche Pfinztal, wo wir bei strahlendem Sonnenschein dem nächsten Auswärtsspiel entgegen fieberten. Insbesondere unser etatmäßiger Steller jedoch fieberte wegen einer bronchialen Grippe, sodass der Trainer zu Beginn auf den jungen, schnellen Newbie auf dieser Position ausweichen musste, um die Nummer 1 auf der Bank zu schonen. Zu Beginn war ein wenig Verunsicherung zu merken, jedoch fanden wir gut ins Spiel und gestalteten die Show bis zur Mitte des Satzes offen. Durch eine Fehlerserie büßten wir leider entscheidende Punkte ein und mussten den Satz viel zu schnell mit 20:25 abgeben. Weiter ging es mit einem guten Start in den 2. Satz, doch erneut blieben wir nach einer Aufschlagserie um einige Punkte zurück. Diesen Vorsprung sollte der Gegner bis zum Ende halten. Da konnten auch einige Umstellungen keine Veränderung mehr bewirken (19:25). Im 3. Satz ging es noch einmal darum, das Spiel etwas teurer zu machen, und wir erspielten uns zum Satzfinale einen zarten Vorsprung. Am Ende waren es die Nerven des Gegner, die uns den Satzerfolg bescherten (26:24). Nun witterten wir Morgenluft . Mit einer soliden Leistung ging es in den 4. Satz, doch auch hier gerieten wir mit einer Serie kurz in Rückstand. Dass wir jedoch noch einmal wirklich herankamen, schreiben wir an dieser Stelle einmal der grandiosen Moral des Teams an diesem Tag zu. Doch leider spielte nun uns das Nervenkostüm einen Streich, und das Spiel endete für uns schneller als uns lieb war mit einem 3:1 für den Gegner. Gerne hätten wir noch einen Tiebreak gespielt. So blieb uns am Ende nur das schöne Herbstwetter mit der Hoffnung auf einen erfolgreichen Heimspieltag am nächsten Wochenende.

Christoph

1. Spieltag am 07.10.18 - Auswärts in Ettlingen

VSG Ettlingen/Rüppurr 3 - PSK   1:3   (25:17, 22:25, 22:25, 19:25)

Nach langer Zeit der Entbehrung führte uns der erste Spieltag in das nicht sehr weit entfernte Ettlingen zu unserem Angstgegner: In bisher 2 gemeinsamen Spielzeiten glückte uns noch kein einziger Satz gegen die Ettlinger. Aber dieser Tag war nicht wie jeder andere, obwohl er so begann. In den ersten Ballwechseln hielten wir noch gut mit, aber urplötzlich brach unser Spielfluss ab, sodass wir 5-7 Punkte abgeben mussten. Einige Spielerwechsel brachten Belebung ins Spiel, wir konnten jedoch das Unheil des Satzverlustes nicht mehr abwenden. Im 2. Satz waren wir voller Emotion, mit mit viel Wut im Bauch und bereit zu härteren Bandagen zu greifen. Unseren Angriff konnten auch gut gestellte Blöcke des Gegners nicht mehr aufhalten. In einem nervenaufreibenden Satz-Finale behielten wir die besseren Nerven und holten uns diesen zu 22. In Anbetracht unserer Vorgeschichte ein geschichtsträchtiges Ereignis. Im dritten Satz konnten wir an die Leistung anknüpfen und hielten den Satz lange offen. Zum Ende hin zeigte sich erneut unser unbändiger Wille, Punkte mit nach Hause zu nehmen, und wir konnten davon ziehen und den Satz erneut zu 22 gewinnen. Im 4. Satz schienen dem Gegner sowohl die Kräfte als auch die Nerven auszugehen, und wir spielten den Satz von vornherein in Führung liegend souverän herunter. Am Ende war mit 25-19 der erste Dreier gegen die Ettlinger ein großer Erfolg der mannschaftlichen Geschlossenheit.

Christoph