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Triathlon

Berichte

Ironman 70.3 Zell am See

Gemeinsam mit drei Freunden starteten Jan und ich am Freitag nach Österreich, um am besonders durch die Ironman 70.3 WM 2015 bekannten Triathlon in Zell am See zu starten.

Hatte es am Vorabend und in der Nacht vor dem Wettkampf noch teils stark geregnet, blieb es am Renntag zunächst trocken und auch bei angenehmen Temperaturen. Zunächst stürzten sich die Profis, bei denen so namhafte Athleten wie Boris Stein (späterer Sieger), Nils Frommhold und Andreas Dreitz dabei waren, in den kühlen See. Anschließend ging es per rolling swim start für die Age Grouper weiter.

Die Schwimmstrecke verlief gerade wie an einer Schnur gezogen bis zur Wendeboje und auf der anderen Seite ebenso gerade wieder zurück, an sich kein schwieriger Schwimmkurs. Dennoch konnten wir beide unsere eigenen Erwartungen nicht ganz erfüllen ohne genau zu wissen, woran es lag. Sicherlich waren auf der Rückstrecke aufgrund der noch tief stehenden Sonne die Bojen schwer zu erkennen, allerdings stellte der Kurs wie eben beschrieben auch keine allzu hohen Anforderungen an die Orientierungsfähigkeit der Schwimmer.

In der Wechselzone lief alles wohl geordnet ab, die Organisation bei Ironman ist zuverlässig gut, auch wenn sie bekanntermaßen ihren Preis hat. Die Radstrecke ist auf jeden Fall speziell. Nach 20 flachen bis leicht abschüssigen Kilometern beginnt der Anstieg auf den Filzensattel. Dieser zieht sich über ca. 12 km hin und erreicht am Ende seine härtesten Steigungen mit deutlich zweistelligen Prozenten. Auf der Kuppe befindet sich zunächst eine wohlverdiente Verpflegungsstation, kurz dahinter geht es dann in eine ebenso steile wie kurvige Abfahrt. Reifenpannen aufgrund überhitzter Felgen und auch Stürze waren hier leider keine Seltenheit. Wohlweislich hatte sich am Fuße des Gefälles der technische Support eine Niederlassung gesucht und alle Hände voll zu tun, Schläuche zu ersetzen oder gleich neue Laufräder auszugeben.

Der Rest der Strecke verläuft ohne größere Steigungen und nach 90 km erreicht man schließlich wieder die Wechselzone. Es wird also keine 2. Runde gefahren.

Die Laufstrecke besteht aus 2 Runden und auch diese hat so ihre Steigungen, z.B. auf dem Weg in die Altstadt von Zell, wo man sein Rundenbändchen bekommt oder am Scheitelpunkt der Strecke, wo glücklicherweise eine Verpflegungsgasse ist, die einem einen willkommenen Grund liefert, das Tempo etwas zu drosseln;). Der Support der Zuschauer ist besonders im Bereich der Wechselzone, der Altstadt und im Zielbereich spürbar, wo eine tolle Stimmung herrschte.

Die Temperaturen nahmen beim Laufen deutlich zu, auch die Sonne zeigte sich kurzzeitig. Noch während des Rennens kam allerdings ein Gewitter auf, so dass die Veranstaltung seitens des Ausrichters unterbrochen wurde. Das Unwetter war zwar heftig, aber glücklicherweise kurz, so dass anschließend die Strecke wieder freigegeben wurde und alle Teilnehmer den Wettkampf beenden durften.

Unsere Rennen verliefen recht unterschiedlich. Nach mäßigem Schwimmen, lieferte Jan eine sehr ordentliche Radleistung ab, hatte aber beim abschließenden Halbmarathon etwas Probleme, das Tempo zu halten. Ich hatte an diesem Tag wenig Glück und zwei Reifenpannen auf der Radstrecke und auch beim Laufen wollte sich nicht so richtig der flow einstellen, so dass ich am Ende eunfach nur froh war, im Ziel zu sein und ein Weizen (selbstverständlich alkoholfrei;)) zu trinken.

Fazit: Insgesamt ist es ein sehr schönes Rennen, der See liegt idyllisch in einem Tal von Bergen umrandet, die Radstrecke führt durch das wunderschöne Salzburger Land und wer Kletterpartien mag, ist hier definitiv am richtigen Ort. Etwas grenzwertig ist sicherlich die oben genannte Abfahrt mit nicht unbeträchtlichem Unfall- und Pannenrisiko. Aus eigener Erfahrung würde ich eher Aluminium- statt Carbonbremsflanken empfehlen.


Erfolgreicher Start in die Triathlonsaison 2017 beim Heidesee Triathlon

Der Heidesee Triathlon des TV Forst bildet für die meisten Triathleten der Region den Auftakt zum Wettkampfgeschehen. Zum ersten Mal wird geht es  ums Ganze und das auf einer leicht verkürzten Olympischen Distanz (1 –32 –7,5).

 

 

Der frühe Termin bringt meist auch niedrige Wassertemperaturen mit sich, doch das konnte am gestrigen Sonntag die 11 PSK Triathlon Athleten nicht vom Start  abhalten. Für die erste Startgruppe fiel der Startschuss um 12 Uhr: Eine Schwimmrunde über einen Kilometer im teils wirklich kalten Wasser und jeweils drei flachen Rad- und Laufrunden waren zu bewältigen, bevor zum Ziel abgebogen werden durfte.  

 

 

Glückwunsch an alle PSK Starter zu den tollen Ergebnissen. Drei Athleten sollen an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben: 

Christian Piri, der den 10. Gesamtplatz und den zweiten Platz in seiner Altersklasse erreichte. 
Sven Egolf, der den dritten Platz in seiner Altersklasse errang und Silke Piri, die ihre Altersklasse gewinnen konnte!

Heidesee Triathlon 2017

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Titel:
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Beschreibung:
Künstler:
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Aufnahmedatum:
14.05.2017. 10:55
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SONY - ILCE-6000
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35 mm
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16
 

Hawaii 2016, nicht nur ein Traum von Silke Freynhagen, ähh Piri :)

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Aloha

Nachdem ich erstmal alle Eindrücke und Ereignisse verarbeiten musste, um zu begreifen, dass das alles wirklich wahr ist, nun mein Rennbericht von den aufregendsten 11:10:34 auf Hawaii.

Zuerst einmal möchte ich meinen Mann ein riesengroßes Dankeschön aussprechen, der es mir überhaupt ermöglicht hat die letzten Wochen meiner Vorbereitungen für Hawaii so durchzuziehen. Der mir den Rücken gestärkt und nebenbei noch den Umzug gemanagt hat.  Auch einen riesen Dank an meinen Arbeitgeber Objektkultur Software GmbH und meine beiden Chefs Jean und Stefan, die mir den Urlaub ermöglicht haben. Ohne solch einen toleranten Arbeitgeber hätte ich mich nicht so auf das Rennen vorbereiten können.

 

Ein riesen Dank auch an meine Trainerin Heidi Sessner, die mich verletzungsfrei gehalten hat und der ich diese Form zu verdanken habe. Danke für deine Trainingsplanung, Tipps und Feedback.

 

Nun zum Rennbericht

Was soll ich sagen voller Vorfreude und Neugier landeten ich und mein Liv Rädchen auf Big Island. Ich kannte Hawaii bisher nur von Bildern und den Rennen zuvor und war sc

hon als Kind total fasziniert von Hawaii. Nun war ich da und es war noch schöner als ich es mir vorgestellt hatte.

Es war verdammt heiß.... Bei der Hitze soll ich hier radeln und Laufen? Aber ich bin ja früh genug da um mich zu akklimatisieren.

Die ganze Insel stand Kopf für den Ironman und egal wann und wo man hinschaute rannten oberkörperfrei mit Pulsgurt, braungebrannte Athleten am Straßenrand wie wenn es kein Morgen mehr gäbe. „Warum rasen die so?“ Oh Gott ich bin eine Schnecke. Die Frauen.... total taff und durchtrainiert von oben bis unten. Ich eher wie ein kleines Mädel. Egal ich mache mein Ding und ne die ihrs. Schließlich haben wir am Renntag alle dieselben Bedingungen

Das Schwimmen im Meer fand ich vom ersten Tag an total aufregend. Was da am Pier morgens los ist.... Beeindruckend.

Und schon am nächsten Tag machten Chris und ich beim Hoala Swim Wettkampf mit. Schwimmstreckentest. Nach dem üblichen Hauen und Stechen fand ich in meinen Rhythmus „aber was war das?“ Auf einmal verabschiedete sich meine Schwimmbrille da diese in der Mitte gerissen war. Toll was nun? Umdrehen?  weiter schwimmen? Ich entschied mich für Augen zu und durch. Spaß hatte ich keinen. Und vor allem dachte ich die Schwimmstrecke endet nie und ich schwimm bis nach San Francisco zurück. Die Augen brannten und der zweite Gedanke was „scheisse, wenn die Augen so rot werden dann sehe ich bei meiner Hochzeit wie ein Albino aus.“

Nun ja ich schaffte es und wusste auch wenn mir das im Rennen passiert es geht auch ohne Brille im Meer.

Als nächstes haben wir die Radstrecke bis nach Hawaii getestet. Alles prima was die alle haben mit dem Wind. Kaum den Gedanken fertig gedacht fegte der Wind von vorne und von der Seite. Ok das ist die berühmte Hawaiianische Brise der du, wenn du Pech hast der gesamten Strecke Stand halten musst. Ich klammerte mich mehr in den Aero und versuchte mich so klein wie möglich zu machen. Was war denn das? Es fing auch noch an zu Regnen und dann zu Schütten. „Toll da bist du auf Hawaii und selbst dort regnet es.“ Aber ein warmer Sommerregen konnte mir nichts und der hörte auch schnell wieder auf.

Ok fehlt nur noch das Energie Lab. Das berühmte von den Athleten gefürchtete. Warum aber? Wir liefen rein und ich merkte nur, dass es ein heißer Tag war. Ok mehr hat das nicht zu bieten? Rein war ok aber raus? Bääää was war da los? Ich hatte das Gefühl meine Schuhsolen schmelzen. Es war so heiß und mir lief der Schweiß runter untertrieben ich schmolz fast dahin.
„Ok wenn du hier wieder heil rauskommst ohne gegrillt am Boden zu liegen dann hast es fast geschafft.“
Ich hatte jetzt einen netten Vorgeschmack bekommen und der Respekt stieg. Aber die Freude auf diese Extreme Herausforderung auch.

Aufregend war schon das Bike Check-in am Vortag. Sowie die Start Unterlagen abholen. Die Helfer hier sind alle total goldig und nett und bewundern einen schon vor dem Rennen und freuen sich total, wenn man sagt man kommt aus Germany und ist zum ersten Mal hier.

Man bekommt sogar einen eigenen Betreuer der mit dir in die Wechselzone geht und dir alles zeigt. Sowas kennen wir aus Deutschland gar nicht. Man kommt sich echt als was ganz Besonderes vor. Was für ein Gefühl hier zu sein immer wieder kamen die Glücksgefühle und sehr Stolz hoch, wohl mit dem Wissen, dass hier echt die Elite startet und ich als Rookie hier ganz tief stapeln muss. Aber das war mir egal denn ich habe es mit einem harten Rennen hierhergeschafft.

Der Abend zuvor wurde noch die Henkersmahlzeit eingenommen. Immer ein doofes Gefühl aber schon gleich wieder die Freude auf das Essen nach dem Rennen.

Raceday. Der Wecker klingelt um kurz vor 4:00 Uhr.

Alles ist schon vorgerichtet sodass alles ganz schnell und automatisch geht. Essen rein was geht. Mulmiges Gefühl im Bauch. Heute ist der Tag. Dein Tag. Ironman World Championship und klein Silke am Start.

Was für mich auch neu war das Bodymarking. Jeder Athlet bekommt seine Startnummer groß auf den Oberarm drauf. Riesenschlange davor ein Getümmel und ein Gedränge aber es geht ruck zuck. Ich treffe in der Schlange noch meinen Hochzeitsfotografen und Pastor. Schön vertraute Gesichter zu sehen. Startnummer 2088 ist auf beiden Armen drauf. Da fühlt man sich schon groß. Irgendwie geht dann alles ganz schnell. Das erste Mal dass ich ganz auf mich allein gestellt bin. Rad Aufpumpen, Sachen anbringen…. Aber alles klappt und ruck zuck schwimme ich mich noch ein.

Dann bin ich auch schon an der Startlinie mit lauter Pinken Badekappen. Vorne paddeln immer wieder die Surfer um die Linie zu halten. Ganz schön lange biss es auf einmal peng macht und sich alles in Bewegung setzt. Hauen stechen schlagen Tritte Wassergesprudel. Aber ich lasse mich nicht aus der Ruhe bringen. Das Schwimmen wird zur Prügelei bis zur Boje und danach noch weiter. Aber gut irgendwann kommst du da wieder raus. Nach 1 Stunde 24 habe ich Bleiente es auch geschafft. Der Gedanke „verdammt warum kannst du nicht einfach schneller schwimmen.““ Egal jetzt geht es ja erst richtig los.“ Aufholjagt.

Schnell finde ich mein Rad und ruck zuck trebbel ich auch schon los.  Noch etwas verunsichert aber es rollt. Dann sah ich auch schon Chris und Julia die mir zujubeln und ich total happy bin sie zu sehen und mich das beflügelt. Raus auf dem Highway und überholen was geht und aber auch nicht überzocken.

 Silke Rad

Wasser Schnappen immer kühlen trinken und essen. Ich bin voll bei mir und immer wieder genieße ich es auf diesen Highway in Kona zu fahren. Der Wind bläst heftig und ich muss mich extrem in den Aero klammen und mächtig dagegen lehnen da ich immer wieder seitlich versetzt werde. Aber auch hier mein Mantra „Beschützt und sicher“ selbst der heftigste Wind kann einem starken Krieger nichts ausmachen. Ich trebbel weiter mit dem Wissen bald in Hawi zu sein. Und ich spüre, dass ich noch gut Körner für den Rückweg habe. Ich habe strikt die Anweisung von Heidi befolgt halte dich zurück und drücke erst, wenn du über 100 km auf dem Tacho hast. Bei km 110 wage ich es Druck zu machen und haue in die Pedale. Der Wind bläst auch auf dem Rückweg ziemlich aber jetzt verfliegen die km. Jede Frau die ich hole weiß ich, dass ich wieder einen Platz gut mache und innerlich denke ich“ tja gut geschwommen aber ich hol dich auf dem Rad“ Geiles Gefühl an den Männern und braungebrannten Frauen vorbeizufahren und ich immer noch mit einem Lächeln.

Ich bin so dankbar mein Rad schnurrt wie ein Kätzchen und immer wieder danke ich, dass ich keinen Platten habe oder sonstige Pannen.

Geschafft Schuhe auf und Rad in die Hand eines Helfers

Silke Lauf.

Shit fühlen sich die ersten Meter auf den Beinen an. Und der Weg bis zu dem Laufbeutel ewig lang.

So Schuhe an Kappe auf und Zielentschlossen laufe ich los. Es geht richtig gut und ich sammle auch hier schon eigne ein. Ich strahle Chris an der immer wieder am Rand steht. Ich denke an Julias Worte „Ein Marathon geht immer“ Und schwubs habe ich auch schon 21 km auf der Uhr. Wahnsinn aber ich weiß, dass der harte Teil erst noch kommt. Schwämme trinken Gel ich nehme alles mit. Eis unter die Mütze. Die Stimmung beim Laufen Bombe. Ich freue mich schon mal bis hierhin überhaupt gekommen zu sein. Viele Männer und Frauen gehen schon. Sogar 2 Profifrauen kommen mir gehend entgegen. Doch nicht kann mich abhalten weiter zu rennen. Ich merke langsam wie mein Magen rebelliert und ich dringend ein Dixi brauche. Doch wie mir auffällt habe ich überhaupt noch keine Dixi wahrgenommen. Ein bisschen Panik steigt in mir hoch. Vor dem Energie Lab dann Chris der ein Video macht aber ich renne schnurstracks erstmal auf das blaue Häuschen zu. Puhhh weiter geht es in das Energie Lab rein. Das kennst du schon durchhalten. Ich komme zum Wendepunkt und renne wieder raus. Wieder spinnt der Magen. Vor lauter Dixi lass ich meine Spezial Need Verpflegung sausen. Doch die Helfer sind hier so motoviert und ein kleiner Junge rennt mir nach und gibt mir meinen Beutel. Total happy nehme ich diesen.

 Silke Lauf 2

Ich hatte hier ein Minzgel drin um mal einen andren Geschmack in den Mund zu bekommen denn langsam kann ich Schoko und Mocca nicht mehr im Mund haben. Nochmal Dixi Stopp und dann geht es heim. Chris immer wieder mit dem Rad neben mir. Noch 12 km. Meine Schulter schmerzt und die Füße unten quietschen durch das viele Wasser im Schuh. 7 km. Ach was sind schon 7 km. Doch ich merke wie schwer die Beine sind und hier und da was zwickt. Chris ruft“ Beeil dich mal Daylight Finish“ ich schaue auf die Uhr. Das erste Mal. Und sehe, dass die 10 vorne dran nicht mehr reicht. Ich aber jetzt schon auf Bestzeit aus bin. Puhhh zieht dich der Rückweg. Dann die Palani Road. Time to fly noch 2 km, den Spruch you got a good Job kann ich langsam nicht mehr hören aber gut. Chris gibt mir kurz vorm Ziel noch meinen Ehering, den ich stolz an den rechten Ringfinger ziehe. Es beginnt alles zu kribbeln und große Anspannung fällt ab da ich weiß, dass ich jetzt gleich den Zielbogen sehe. Ich biege ab und laufe bei Jubelnden Menschen Leuten auf den Zielbogen zu. Es dämmert. Und die Emotionen kommen raus. Es kullern ein paar Tränen und ich sehe meinen Namen oben im Bogen

Silke Freynhagen 11.10:23 und eine Stimme die ruft „You are an IRONMAN“ ich bin geflashed, erleichtert. Ein langer Tag geht zu Ende. Sofort kommen 3 Helfer auf mich zu legen mir ein Handtuch um und fragen „are you ok“ YES strahle ich sie an I´m so happy. Everythin is fine.

Ich bekomme meine Hula Kette. Wie man sich so darüber freuen kann ich weiß es nicht. Aber mit der Kette um den Hals laufe ich in den Finisher Bereich. Congratulation kommt von überall her. Ich will zu Chris. Ich bin so glücklich. Kann es noch immer nicht glauben. Bestzeit auf Hawaii und es hat so viel Spaß gemacht. Wie genial ist das denn? Mythos Hawaii. Ich kann gut verstehen, dass man hier als Athlet einfach starten will. Und ja ich gebe zu hier würde ich gerne noch einmal starten wollen. -Irgendwann- 

 

Eure Silke


Silvesterlauf in Forchheim 2016


Zum Jahresende waren einige unserer Athleten nochmals sportlich aktiv. Sie waren bei der 29. Auflage des Silvesterlaufs der Sportfreunde Forchheim am Start.

Hier konnte sie mit sehr guten Ergebnissen glänzen.

Lady first:

Amelie Zimmermann 0:40:24.7 2. Platz bei den Frauen

 

Nun zu unsereren Männer:

Benedikt Rieker 0:34:58.4  1.Platz M35

Stefan Aschenbrenner 0:38:51.1 4. Platz M35

Frederick Hein 0:42:50.3 10.Platz M35

Mario Weber 0:48:48.7 29.Platz M35

 

An alle ein großes Lob für die hervorragenden Leistungen am Ende eines Jahres, bei etwas frischen Temperaturen.

Wir wünschen allen unseren Abteilungsmitgliedern, Förderen, Sponsoren und Freunde einen guten Start in das Jahr 2017, und mögen alle privaten wie sportlichen Ziele in Erfüllungen gehen.

Mit vollem Elan ins neue Jahr.


Bericht Triathlon Großweier am 26.06.16

Bericht von Theresa

Endlich war es soweit. Monatelang hatte es gedauert, bis ich wieder schmerzfrei Sport machen konnte. Nachdem die Verletzung, nach der Verletzung, nach der Verletzung..... gut überstanden war, stand einem Wiedereinstieg ins Training aber nichts mehr im Wege.

Nachdem ich den BWTV Nachwuchs Cup - wer hätte es gedacht, verletzungsbedingt- aufgeben musste, stand immer noch der Sprint in Großweier an.

Erst eine Woche vorher habe ich mich entschieden mit zu machen und es war eine gute Eintscheidung. Bei top Wetter ging es früh morgens auf nach Großweier. Nach dem Einchecken und ablegen der Laufsachen ging es mit den Rädern zum Achernsee. Dort erwartete zumindest einige Athleten eine positive Überraschung. Der See war laut aktuellen Messungen wohl über all wärmer als 23°, das heißt Neoprenverbot. "Jawoll!" , dachte ich mir, das kommt mir zu Gute. Und so war es auch, mit dem Startschusss in der zweiten Startgruppe begann die wohl beste Disziplin.

Unter den ersten fünf meiner Startgruppe konnte ich nach 750m das Wasser verlassen und es ging nach einem -fast- reibungslosen Wechsel aufs Rad ( na gut, ich hatte mein Handtuch neben den Kleiderbeutel geworfen... war am Ende trotzdem da :D).

Die Radstrecke war flach und die 25 km gingen relativ schnell und unspektakulär vorbei. Allerdings wurde ich von gefühlt hundert Athleten überholt, könnte aber schon fast eine realistische Zahl sein. Umso größer war meine Motivation dann beim Laufen.

Zwei mal 2,5 km auf einer schöner Strecke durchs Dorf und den Wald. Auf der ersten Runde verlor jemand vor mir seine Startnummer, diese habe ich ihm dann kurz aufgehoben und so hatte ich spontan einen super Laufpartner. In der zweiten Runde konnten wir das Tempo gut anziehen. So konnte ich dann noch die Erstplatzierte meiner Altersgruppe überholen und mir den Sieg sichern.

Okay zugegebn, dass ist in der AK weibliche Jugend nicht ganz so schwer ;) Zufrieden gabs dann bei der anschließenden Tombola noch eine Stärkung.

Ein kleiner und wirklich schöner Triathlon, den man nur empfehlen kann.


Challenge Heilbronn 19.06.2016

Am 19.06 fand in Heilbronn die Challenge statt.
Absolvieren konnte man entweder die Halbdistanz, Olympische Distanz oder Sprint Distanz.
Dieses Jahr musste aber das Schwimmen im Neckar auf Grund von Hochwasser und Treibgut abgesagt werden. Dies wurde im Vorfeld zeitig kommuniziert.
Das Schwimmen wurde durch eine Laufstrecke ersetzt, woraus aus dem Triathlon ein Duathlon wurde.
Sprint und Olympische Distanz mussten vor dem Radfahren 1,5 km laufen, bei der Mitteldistanz waren es 5km.

Auf der Mitteldistanz wurden, nichtsdestotrotz die Deutschen Meisterschaften ausgetragen.

Auch einige Mitglieder unser Abteilung waren am Start.

Ergebnisse:

Olympische Distanz

Ellen Meyer-Rogge 2:27:55; 24. Gesamtrang W; 3. AK SEN3

Lars Schmack 2:01:05; 20. Gesamtrang M; 3. AK3
Dirk Meyer-Rogge 2:30:37; 227. Gesamtrang M; 16. AK SEN4

Mitteldistanz

Silke Freynhagen 5:03:45; 23. Gesamtrang 23 W; 6. AK3

Christian Piri 4:26:04; Gesamtrang 44 M; 7. AK3
Christian Hellmann 4:51:06; Gesamtrang 201 M; 40. AK3
Ralf Fischer 5:21:45; Gesamtrang 438 M; 63 AK SEN3

In der Wertung der Deutschen Meisterschaft erreichte Christian Piri einen hervorragenden 4. Platz!
Ralf Fischer wurde 42., Christian Hellmann 27. und Silke Freynhagen wurde 5.

Herzlichen Glückwunsch allen Startern und Finishern


PSKler beim Ironman 70.3 und Ironman 5150 im Kraichgau am Start

Das wohl bekannteste Format des Triathlonsports zog am Wochenende wieder tausende Triathleten in das Kraichgau. Bei perfektem Rennwetter gab es entweder die Mitteldistanz oder die Olympische Distanz zu bewältigen.

Dieses Event ließen sich natürlich einige PSK Athleten nicht nehmen und stellten sich der Herausforderung. Für viele war es auch das Saison-Highlight, an dem sich das stundenlange Training und Schwitzen bezahlt machen sollte.

Am Start für die Mitteldistanz waren Jan und Lars Schmack, Mathias Gilles, Mario Weber bei den Männern und bei den Frauen Isabelle Hutzel und Birgit Ertel.

In der Olympischen Distanz gingen an den Start: Thomas Martin, Jan Burst, Bettina Georg und Stefanie Plieninger.

Geschwommen wurde im Hardtsee. Die anschließende Radrunde ging profiliert durch das Kraichgau; Laufstrecke war ein Rundkurs welcher um Bad Schönborn ging. Rennverlauf in der Mitteldistanz.

Hier muss man schon bei der ersten Disziplin die guten Schwimmzeiten unserer Athleten loben. Alle kamen mit einer sehr guten Platzierung aus dem Wasser. Bei der anschließenden Radrunde wurde es durch die teils knackigen Anstiege erwartungsgemäß schwer. Hier galt es sich die Kräfte sinnvoll einzuteilen, um beim abschließenden Halbmarathon nochmal alles aus sich herauszuholen.

Leider wurde Birgit Ertel das Opfer eines technischen Defekts, konnte aber dank der Hilfe unseres Sponsors D-Cycle nach einer 40-minütigen Zwangspause das Rennen wiederaufnehmen.

Bei Disziplin 3 gaben alle nochmal ihr Bestes und kämpften gegen den inneren Schweinehund an.

Auch durch die Anfeuerungsrufe der Zuschauer wurde das letztes bisschen Energie noch zusammengekratzt.

Das Resultat waren sehr gute Ergebnisse, mit denen alle Athleten zufrieden sein können.

 

Rennverlauf Olympische Distanz

Dieses Rennen begann zuerst mal mit einer Absage. Die dunklen Wolken kündigten ein Gewitter an, wodurch das Schwimmen zur Sicherheit aller Beteiligten abgesagt wurde.

Dies traf vor allem die gute Schwimmer hart, da sie nun nicht mehr von ihren guten Leistungen aus dem Schwimmen in den anderen Disziplinen profitieren konnten. Somit ging es sofort auf die Radstrecke. Diese war nicht weniger leicht als zuvor bei der Mitteldistanz.

Durch das richtige Einteilen der Kräfte ging es auf den Laufkurs. Auch hier säumten viele Zuschauer die Strecke, welche die Athelten auf ihren letzten Meter tatkräftig unterstützten.

Nach unbestätigten Berichten, war auch eine Kuhglocke zur Anfeuerung im Einsatz. ;-)

Im Ziel fanden sich alle Athleten nochmal ein, um bei alkoholfreien Bier und/oder Erfrischungsgetränken ihre tollen Leistungen gebührend zu feiern.

Glückwunsch allen Starterinnen und Startern!


Bericht zum Heidesee-Triathlon 08.05.2016

Bei sommerlichen Temperaturen starteten letzten Sonntag beim traditionellen Heidesee Triathlon des TV Forst 7 PSK Triathleten ihre Saison.

Nachdem das Wettkampterrain erkundet war, die Startunterlagen abgeholt und die Räder eingecheckt waren, fiel der Startschuss für Gruppe 1 pünktlich um 12:00 Uhr. 180 Männer der Altersklassen 20-40 und 55-75 stürtzen sich als erstes ins kühle Nass und bewältigten die ca. 1km lange Schwimmstrecke im wohl temperierten 19° warmen Heidesee. Gefühlsmässig waren es eher 11° vorne und 8° hinten ;-)

Nach knapp 17:30 Minuten stieg Lars als schnellster PSKler aus dem Wasser und machte sich auf die 32km lange sehr flache, dafür aber umso windigere Radstrecke, die vom Heidesee aus in Richtung Hambrücken in 3 Runden bewältigt werden musste.

Um 13:20 Uhr waren dann die 180 Damen aller Altersklassen und die Herren der AK 45-50 an der Reihe. Nicht weniger spektakulär als bei den Männer aus Startgruppe 1 ging es hier zur Sache.

Es dauerte eine gute Weile, bis sich das Feld entzerrte, denn alle waren darauf aus die Ideallinie um die Bojen herum zu finden.

Isabelle beendete als schnellste PSKlerin Disziplin 1 und wechselte als 8. Frau aufs Rad.

Auf der abschließenden Laufstrecke, die sich auf 3 Runden á 2.5 km erstreckte und größtenteils über Waldboden ging, holten die PSK Athleten - angetrieben von den zahlreichen Zuschauern an der Strecke - nochmal alles aus sich heraus.

Am Ende des 1. Wettkampfes der noch jungen Triathlon Saison 2016 wirkten alle Beteiligten sehr zufrieden mit ihren Leistungen und so war der Heidesee Triathlon nicht nur aus PSK-Sicht eine sehr gelungene und tolle Veranstaltung.

Herzlichen Glückwunsch an alle Starterinnen und Starter!

Vielen Dank an Judith und Marc, welche den Bericht aus Sicht der Triathlon Newcomer erstellt haben.