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Handball

Trainingswochenende auf der Loreley

Rückblick auf die sieben Jahre in der Loreley....Kinder, wie die Zeit vergeht

 

Fünfmal und kein bisschen langweilig

Trainingswochenende auf der Loreley

Bereits zum fünften mal fuhren die Jugendmannschaften des PSK vom 4. - 6. Juli mit ihren Betreuern Richtung Loreley, wo inzwischen traditionell das Trainingswochenende stattfindet. So machten sich am Freitagnachmittag die 42 Jugendlichen und 12 Betreuer mit insgesamt 6 Kleinbussen, jeder Menge Taschen und diversem Trainingsmaterial auf den Weg nach St. Goarshausen. Da jeder Bus mit einer speziellen Schlager-CD ausgestattet war, auf der auch der Hit des Vorjahres schlechthin ("Schatzi, schenk mir ein Foto") enthalten war, kam so etwas wie Langeweile gar nicht erst auf. Hinzu kam, dass sich die Verkehrslage deutlich angenehmer gestaltete als befürchtet. Kurz vor 18 Uhr fuhren wir schon am schönen Rheinufer entlang. Von nun an gab es in den Bussen aber nur noch eines: Schnell den Radio an und das Viertelfinalspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Frankreich verfolgen! Mit bester Laune - Mats Hummels hatte gerade das 1:0 für Deutschland erzielt - ging es mit der Fähre über den Rhein und dann hinauf zur Jugendherberge.

Nach dem Abendessen hieß es dann zunächst Zimmer beziehen. Dann konnte das restliche Spiel auf einer Großleinwand verfolgt werden, ehe der eigentliche Programmpunkt für diesen ersten Abend begann. Thomas hatte sich mit der handwerklichen Unterstützung von Jogi wieder vielerlei Spiele und Übungen zum "Teambuilding" überlegt. So lernten sich die jüngeren und älteren Spieler besser kennen und mussten im Anschluss bei gemeinschaftlichen Geschicklichkeits- und Balanceübungen Teamfähigkeit beweisen. Außerdem wurden auf Plakaten die Vorteile von gemeinsamem Spielen gesammelt. Die Spiele und Übungen machten den Kindern und Jugendlichen sichtlich Spaß. Während es dann für die Teilnehmer gegen 22 Uhr ins Zimmer ging, erholten sich die Betreuer noch beim Abendspiel von den Reisestrapazen und feierten gemeinsam mit Nicole in ihren Geburtstag hinein.

Gefühlte 3 Stunden Schlaf später marschierte bereits der Wecker (Steffen, bewaffnet mit seiner Stimme, trommelnden Fäusten und Trillerpfeife) durch die Gänge der Jugendherberge. Einige Spieler hatten sich aber wie gehabt schon viel früher aus den Betten gestohlen, um ein frühmorgendliches Fußballmatch zu starten. Nach dem Frühstück starteten dann die unterschiedlichen Trainingseinheiten. Die Spieler wurden in drei Gruppen (D-Jugend, C-Jugend und B/A-Jugend) eingeteilt und absolvierten dann nacheinander verschiedene Einheiten zu den Bereichen Kraft, Technik und Koordination.

Beim Krafttraining unter der Leitung von Steffen, Marcel und Nicole machten die Nachwuchshandballer nicht nur Bekanntschaft mit den berühmt-berüchtigten 800-Gramm-Bällen und Deuserbändern, sondern durften auch Geschick, Körperspannung und Zusammenarbeit bei einer Menschenpyramide beweisen. Die Einheit "Koordination" von Erwin und Claudia K. verlangte Körper und Geist wieder alles ab: Kombinationen an der Koordinationsleiter und diverse Übungen mit Bällen stellten für viele Spieler eine große Herausforderung dar. Mit kleinen Wettkämpfen kam aber auch der Spaß nicht zu kurz. Sehr individuell auf die unterschiedlichen Gruppen abgestimmt war dieses Mal das Techniktraining von Markus, Claudia P. und Philipp. Die D-Jugend durfte sich an Ball-Passübungen und Stoßbewegungen versuchen. Bei der C-Jugend wurde die Gruppe weiter unterteilt in Außen- und Rückraumspieler, die dann ein auf ihre Position zugeschnittenes Programm erhielten. Für die "alten Hasen" hatten die Trainer dann ein recht komplexes Training mit vielen handballspezifischen Abläufen auserwählt.

Wie immer kümmerte sich Heidi zusammen mit Marion um die Torhüter Simon, Yannick und Jonah, die viele Dinge zum Thema Körperstabilität und auch Torwartbegungen lernen konnten. Umrahmt und zeitlich voneinander getrennt wurden die verschiedenen Einheiten vom Mittag- und Abendessen. Nach der letzten Einheit gab es zudem noch einen kleinen Abendsnack, ehe ein langer und intensiver Tag für viele schon etwas früher zu Ende ging: die meisten Spieler fielen hundemüde in ihre Betten.

Somit hatte Weckmeister Steffen dann am Sonntagmorgen schon reichlich mehr Mühe, alle aus dem Bett zu bekommen. Um 7.45 Uhr waren aber doch alle zum Frühstück erschienen. Danach ging es für alle nochmal in die Sporthalle, wo wieder ein Turnier mit gemischten Mannschaften ausgetragen wurde. Bei den 5 Teams gingen die jeweiligen Betreuer zwischen die Pfosten und zeigten sich nicht minder ehgeizig als ihre Spieler. Trotz der anstrengenden Einheiten wurden schöne Spiele geboten, die von den Schiedsrichtern Markus und Erwin souverän geleitet wurden. Da das Team Thomas am Ende den letzten Platz belegte, durfte diese Gruppe dann den letzten Küchendienst nach dem Mittagessen übernehmen. Nachdem die Zimmer aufgeräumt und alles in den Bussen verstaut wurde, ging es schließlich wieder auf den Rückweg nach Karlsruhe, der sich wieder recht unkompliziert gestaltete. Die erschöpften aber auch glücklichen Spieler wurden dann von ihren Eltern am PSK-Brunnen abgeholt, wo alle Loreleyteilnehmer nochmal gemeinsam lautstark unser Motto "EIN TEAM" brüllten.

Letztlich bleibt zu sagen, dass das Wochenende auf der Loreley auch zum fünften Mal keinesfalls langweilig wurde. Der Dank gilt den Betreuern Martin, Uwe, Steffen, Marcel, Thomas, Heidi, Claudia, Claudia, Marion, Nicole, Erwin und Philipp sowie auch allen Kindern und Jugendlichen, die nicht nur bei den Trainingseinheiten super mitgezogen haben, sondern auch außerhalb des Trainings mit vorbildlichem Verhalten zu einem gelungenen Trainingscamp beigetragen haben.