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Handball

E-Jugend weiblich

Trainingszeiten

Mannschaft Zeit Ort Trainer
E-Jugend weiblich
(Jg. 2009/10)
(Bezirksliga)
Freitag 17:30 - 19:00 Uhr Rheinstrandhalle Frank "Erwin" Gierich,
Verena Kröpelin,
Inka Nimis

E-Jugend weiblich Saison 2019/20

Ergebnisse und Tabelle

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Rundenfazit / Dankeschön

PSK-Mädels schließen Saison mit hervorragendem 2. Platz in der Tabelle ab

Unsere weibliche E-Jugend hat eine hervorragende Saison 2019/20 gespielt, neun Siege aus 14 Partien führten zu einem bemerkenswerten zweiten Rang in der Abschlusstabelle. Insgesamt 13 Mädels der Jahrgänge 2009 und 2010 haben als „ein Team“ sich immer voll reingehängt und mit hoher Trainingsbeteiligung und -einsatz sich stetig weiterentwickelt.

Gerade die „Neuen“ wurden während des Rundenbetriebs vorbildlich integriert, waren sofort aktiv dabei und zeigten ebenso Sieges- und Kampfeswillen. Mit einer guten Mischung aus Spaß und Ehrgeiz wurden die Einheiten am späten Freitagnachmittag von allen absolviert, und auch das Trainerteam hatte viel Freude und Spaß mit den Mädels.

An den Spieltagen waren sowieso alle hoch motiviert, und alle Spiele wurden seriös und engagiert absolviert. Als Team zwangen wir so manchen Gegner gemeinschaftlich in die Knie und auch Niederlagen nahmen wir zusammen hin. Die drei Spiele gegen den Staffelsieger TG Eggenstein kann man schon hervorheben, da hier zwei ganz enge Partien abgeliefert wurden, und wir absolut bemerkenswert Gegenwehr leisteten. Nur in einem Spiel waren wir krankheitsbedingt nicht ebenbürtig.

Die individuelle Entwicklung der Spielerinnen nahm stetig zu, und auch im Mannschaftsspiel zeigten wir – gerade in der zweiten Saisonhälfte – tolle Fortschritte. Wir spielten jederzeit absolut fair, respektierten den Gegner und seine Leistungen und erlangten somit auch im Bereich Sozialkompetenz notwendige Fähigkeiten, die über alle Bereiche hinweg heutzutage unabdingbar sind.

Die Mannschaft bleibt nahezu komplett zusammen, und mit zwei Rückkehrern der Jahrgänge 2008 werden wir in der D-Jugend weiter unseren Weg gehen. Der Jahrgang 2010, immerhin vier Spielerinnen, wird mit den Mädels aus der letztjährigen BE-Runde wieder eine eigenständige weibliche E-Jugend bilden, die auch von zwei motivierten weiblichen Trainerinnen angeleitet wird. So kann der PSK gleich zwei rein weibliche Mannschaften stellen, was in Zeiten geburtenschwacher Jahrgänge und Bildung von Jugendspielgemeinschaften keine Selbstverständlichkeit darstellt. Hier zahlt sich der Ruf guter Jugendarbeit und eine tolle Vereinsgemeinschaft aus!

Zu dieser Gemeinschaft zählen natürlich auch alle Eltern, Verwandten, Freunde und Fans, denen es ebenso gilt, ein großes Dankeschön und Lob auszusprechen. Ihr habt uns mit Hallenaufbau, Kuchenspenden, Verkaufszeiten und Zeitnehmer- sowie Sekretärdiensten hervorragend unterstützt. Nur so konnte sich das Trainerteam auf seine Aufgaben fokussieren.

An dieser Stelle auch vielen Dank an Verena und Inka, die mit mir zusammen ein super Team gebildet und mich mit viel Engagement und Zeit bestens unterstützt haben.

Die erfolgreichen Spielerinnen: Lena, Sophie, Lilly, Amelie E., Amelie A., Mariela, Selma, Ani, Leonie, Lu, Mia, Sophia und Chiara.

Euer Erwin

TG Eggenstein – PSK, 22:20 (12:9)

Dem Spitzenreiter durchgängig Paroli geboten / Mädchenhandball auf höchstem Niveau

Am Samstag, 7. März, waren wir zu Gast beim verlustpunktfreien Spitzenreiter aus der Hardt-Gemeinde. Gute Trainingseinheiten und die Fortschritte der letzten Spiele ließen darauf hoffen, hier ein gutes Spiel abliefern zu können. Ja, selbst einen Punktgewinn oder gar Sieg traute das Trainerteam den PSK-Mädchen zu.

Vom Start weg entwickelte sich eine abwechslungsreiche und ausgeglichene Partie, wobei die TG nach dem frühen 0:1-Rückstand sich leichte Vorteile über ein 4:1 und 7:3 erarbeitete. Eine Auszeit wurde daher nach gespielten elf Minuten erforderlich, um eine bessere Abstimmung und mehr Konsequenz in der Abwehrarbeit anzumahnen. Dies wurde prompt umgesetzt, und der Anschluss war beim 9:8 in der 16. Minute wiederhergestellt.

Eggenstein agierte mit einer hervorragenden offensiven Abwehr, die bei uns zu einigen Ballverlusten führte. Und kamen wir zum Torabschluss, dann waren die unzähligen halbhohen Würfe eine leichte Beute für die starke Torfrau der Turngemeinschaft. In der 18. Minute lagen wir trotzdem nur ein Tor zurück, kassierten aber durch Unstimmigkeiten und kurzzeitige Aussetzer gleich zwei Gegentreffer in den letzten 25 Sekunden vor der Pause. Das war sehr ärgerlich und äußerst unnötig. Trotzdem viel Lob und Anerkennung in der Pausenansprache für den Einsatz und Kampfeswillen, welche uns weiterhin im Spiel hielten. Mit Verbesserung der technischen Fertigkeiten im Pass- und Laufspiel sowie konzentrierten Abschlüssen sollte der Anschluss wiederhergestellt werden.

Und so kam es auch, wir ließen uns in Hälfte zwei nicht abschütteln, hielten bravourös dagegen und zeigten im Wechsel mit der TG so manches spielerische Highlight, das genügend Applaus auf beiden Seiten der Anhängerschaft generierte. Eggenstein legte stets vor, doch beim 20:18 zehn Minuten vor dem Ende waren wir ganz nah dran – nur die Chance zum Anschlusstreffer wurde leider vergeben. Es spielten jetzt zwei Mannschaften auf höchstem Niveau gegeneinander, die so Werbung für den Mädchenhandball machten. Wir verloren diese tolle Partie knapp, doch es waren kaum tröstenden Worte von Nöten, da unsere Mannschaft alles gegeben hatte und selbst erkannte, welche Leistung hier vollbracht wurde.

Das letzte Spiel der Runde findet am Sonntag, 22. März (12 Uhr), bei der SG Stutensee-Weingarten statt. Mit der gleichen Leistung und dem notwendigen Kampfeswillen sollte uns ein positiver Rundenabschluss gelingen. Dies wäre gleichbedeutend mit dem zweiten Rang in der Tabelle und wäre sicher als großartiger Erfolg zu werten. Mit unserer lauten Fan-Gemeinde wollen wir das gemeinsam schaffen. Auf geht‘s PSK!

Es spielten: Lena, Sophie, Lilly, Amelie E., Amelie A., Mariela, Selma, Ani, Leonie.

PSK – SG Stutensee-Weingarten, 21:8 (11:3)

Angriff auf Platz zwei mit bärenstarker Leistung erfolgreich abgewehrt

Am Samstag, 15. Februar, fand das wichtige Heimspiel gegen den Tabellennachbarn der SG-Stutensee-Weingarten statt. Der Tabellendritte war angereist, uns den zweiten Rang streitig zu machen. Wir waren jedoch gut vorbereitet, hatten wir doch für den Handballkreis Karlsruhe am Freitag ein Demotraining zum offensiven 3:3-Spielsystem in der Eichelgartenhalle durchgeführt und dort tolle Manndeckungsaktionen gezeigt. Unsere Mannschaft war wie zur Vorwoche nur mit sieben Spielerinnen besetzt, jedoch reiste die SG auch nur mit acht Akteuren an.

Der Start verlief etwas holprig, und so ging der Gast bis zur dritten Minute mit 2:0 in Führung und wir mussten uns erst etwas sortieren. Mit Verbesserung der Abwehrarbeit und klaren Zuordnungen gelang nach sechs Zeigerumdrehungen eine 4:3-Führung. Diese Führung gaben wir danach auch nicht mehr ab und bauten dieselbe auf 6:3 bis zur Auszeit der Gastmannschaft aus. Durchatmen, Kräfte sammeln, weiter so! Und die Mädels setzten die Vorgaben bravourös um. Den Gästen gelang bis zur Halbzeitpause kein Treffer mehr, und unser schnelles Umschaltspiel ermöglichte eine fantastische Pausenführung von 11:3-Toren. Was der Gegner auch probiert hatte, ob grobe Fouls mit Stößen in der Luft oder beim Torwurf, oder Umreißen und üble Beschimpfungen, wir hielten als Team dagegen. Die Halbzeitansprache griff die unfaire Spielweise der Spielgemeinschaft deshalb auch auf, und es war klar, dass die zweite Hälfte auch hart werden würde.

Wegen eines Wechselfehlers gab es kurz nach Wiederanpfiff eine Disqualifikation für eine bereits mehrfach hinausgestellte Spielerin der SG, doch dem sehr gut leitenden Jungschiedsrichter blieb keine andere Wahl, als den roten Karton zu zücken. Dies beruhigte die Spielweise der Gäste etwas, und bis zur 32. Minute setzten wir uns auf 17:4 ab, da wir den Gegner bis dahin durch faire und konsequente Abwehrarbeit demoralisiert hatten. Beiden Mannschaften gelangen danach jeweils noch vier Tore bis zum Spielende und der anschließende Siegerkreisel ließ ein lautes „Heimsieg!“ durch die Halle schallen.

Es folgen jetzt noch zwei schwierige Auswärtspartien: Zuerst reisen wir nach Eggenstein zum unbesiegten Tabellenführer und danach folgt das dritte Spiel gegen die SG Stutensee-Weingarten. Mit einem Unentschieden oder Sieg aus einer der beiden Partien könnten wir uns den zweiten Tabellenplatz sichern, das sollte das Ziel zum Rundenabschluss sein. Anpfiff in Eggenstein ist am 7. März um 12.40 Uhr, dann hoffentlich wieder mit voller Mannschaftsstärke, viel Engagement und einer lauten Fan-Gemeinschaft.

Es spielten: Lena, Sophia, Lilly, Amelie E., Amelie A., Mariela, Selma.

JSG Neuthard/Büchenau – PSK, 9:29 (6:14)

Sieben aufrechte PSK´lerinnen spielen auswärts stark auf

Am Samstag, 8. Februar, waren die jungen PSK-Spielerinnen zu Gast bei der JSG aus dem Kreis Bruchsal. Schon am Freitag im Training war bekannt, dass es nur eine dünne Personaldecke sein würde, über Nacht schrumpfte das Team dann auf gerade mal sieben Aktive. Trotzdem war man frohen Mutes, ist der Gegner doch ein Neuling, der mit einer ganz jungen Truppe erstmals am Spielbetrieb teilnimmt.

Hoch motiviert und gut eingestellt starteten wir sogleich zielstrebig in die Partie. Nur beim Spielstand von 1:1 gestatteten wir den Gastgeberinnen einen Gleichstand. Bis zur vierten Minute erspielten wir uns eine 4:1-Führung, die über die Spielstände 7:2 und 11:5 bis zur ersten eigenen Team-Auszeit ausgebaut werden konnte. Durchatmen, Kräfte sammeln, Torwartwechsel.

Der Halbzeitstand von 14:6 Toren entsprach durchaus den Kräfteverhältnissen. Die JSG wusste ihrerseits ebenfalls zu gefallen, und eine aufmerksame Abwehrarbeit war durchgängig angebracht. Diese wurde konsequent angewandt und so blieb man auch nach dem Pausentee deutlich überlegen. Besonders schön, dass sich sechs Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten, wobei der Angriffsexpress von Lena mit 14 Treffern deutlich angetrieben wurde. Auch die Fehlerquote im Spielaufbau und bei den Würfen wurde gering gehalten und so setzte man sich immer weiter ab. Beim 21:7 in der 31. Minute hieß es dann wieder Team-Auszeit: Durchschnaufen, Spielerinnen loben und Torwartwechsel. Bis zum Ende bleiben wir konzentriert und deshalb gelangen den Gastgeberinnen in Hälfte zwei nur drei Treffer und wir freuten uns, hier eine tolle Partie abgeliefert zu haben.

Weiter geht es bereits am Samstag, 15. Februar, 12.30 Uhr, in der heimischen Eichelgartenhalle gegen die SG Stutensee-Weingarten. Schon jetzt gibt es erste Meldungen zur Abwesenheit, nichtsdestoweniger wollen wir im direkten Duell um Platz zwei wieder alles geben! Wir freuen uns auf diese Begegnung und natürlich auch über zahlreiche Unterstützung von der Tribüne.

Es spielten: Lena, Sophie, Lilly, Luise, Amelie A., Amelie E., Chiara.

PSK – TS Mühlburg, 13:15 (7:6)

Beste Saisonleistung der PSK-Mädels bringt leider kein Happy End

Am Sonntag, 2. Februar war Derby-Time in der Eichelgartenhalle beim PSK. Die TS Mühlburg war zu Gast, eine Mannschaft, mit der wir bisher durchaus auf Augenhöhe agieren konnten. Die Bilanz beider ausgetragener Begegnungen lautete 1:1 und es war alles angerichtet für ein tolles Handballspiel im Süd-West-Klassiker.

Von Beginn an war Tempo im Spiel, und zielstrebig suchten beide Angriffsreihen den schnellen Abschluss. So wechselte die Führung bis zur zwölften Minute ständig, und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Wir kämpften als Team bravourös in der Abwehr, und im Angriff wurden immer wieder Torwürfe von unterschiedlichen Spielerinnen generiert. Ein deutliches Plus an Torwürfen konnten wir verzeichnen, jedoch spiegelte sich dies im Spielstand leider nicht wider. Über 5:5 und 6:6 gelang uns eine knappe Pausenführung von 7:6 Toren.

„Weiter so und mit Herz und Verstand spielen“, lautete dann auch die Halbzeitansprache. Es gab außer der Torausbeute nichts zu bemängeln. Und die Mädels zeigten heuer wahre Spielfreude. Bis zur 30. Minute erspielten sie sich eine 12:7-Führung, die sehenswert war und mit viel Applaus von den Rängen honoriert wurde. Es folgte eine längere Spielunterbrechung, und diese bekam unserer Truppe überhaupt nicht. Mühlburg erwischte den besseren Re-Start und erzielte binnen fünf Minuten fünf Tore. Wir hingegen warfen weiterhin mit viel Mut und Zielstrebigkeit aufs Tor, hatten aber kein Wurfglück mehr, oder die Torhüterin von der TSM glänzte mit tollen Paraden. So ging der Gast aus dem Westen nach 36 Zeigerumdrehungen nach langer Zeit mal wieder in Führung und gab diese bis zum Ende auch nicht mehr ab. Wir hatten in der letzten Spielminute zwar noch die Chance zum Ausgleich, nachdem diese aber vergeben war, fiel der letzte bedeutungslose Treffer fast mit dem Schlusspfiff.

Hängende Köpfe und leichte Ungläubigkeit bei den Postlern ob dieses bitteren Ausgangs einer Partie, die die beste Saisonleistung unserer Mädels darstellte. Es gab nichts zu bemängeln, lediglich die Torausbeute hätte besser sein müssen, um auch Zählbares für die Tabelle mitzunehmen. Auf dieser Leistung können wir jedoch beruhigt aufbauen, und dann klappt es auch mit den Punkten wieder. Am Samstag, 8. Februar (11 Uhr) sind wir zu Gast bei der JSG Neuthard/Büchenau. Dort werden wir mit dieser Leistung sicher auch wieder Begeisterung beim Anhang auslösen können. Das ist unser Ziel!

Es spielten: Lilly, Mariela, Amelie A., Sophia, Ani, Sophie, Lena, Selma, Chiara.

TG Neureut – PSK 5:26 (3:12)

PSK-Mädels können sich in Hälfte zwei steigern

Als Gast der TG Neureut wollten wir am 26. Januar den holprigen Rückrundenstart vergessen machen und gegen einen „Rundenneuling“ weiter am Zusammenspiel feilen. Diverse Absagen ließen unser Team auf acht Spielerinnen schrumpfen, und trotzdem war man sich sicher, gegen den Tabellenletzten bestehen zu können. Die Marschrichtung war klar: Mit guter Abwehrarbeit Druck auf den Angriff erzeugen und durch schnelle Ballgewinnen viele Tore erzielen.

So schlug die Kugel bereits nach 17 Sekunden bei den Gastgebern ein, und man stellte sich auf viele Tore ein. Doch auch die TG präsentierte sich deutlich verbessert und so kam der Ausgleich nach etwas mehr als einer Minute nicht unverdient. Viele Fehlwürfe prägten danach unser eigenes Angriffsspiel. Wurde im vergangenen Spiel die Torfrau regelgerecht abgeworfen, zielte man dieses Mal direkt am Tor vorbei. Nach 14 Zeigerumdrehungen gab es die erste Verschnaufpause und im Team-Time-out wurde nochmals an die PSK-Spielerinnen appelliert, die Zuordnung in der Abwehr zu verbessern, um die Angriffe strukturierter und energieschonender vortragen zu können. Über die Spielstände 7:2 und 8:3 gelang eine Pausenführung von 12:3 Toren.

In der Pause wurde das Augenmerk dann auf ein verbessertes Zusammenspiel und gemeinsam vorgetragene Angriffe gelenkt. Hier sollten die Mädels sich steigern, auch im Hinblick auf kommende Aufgaben. Und das Umsetzen der Vorgabe gelang den Postlerinnen dann gut. Bis zur 31. Minute ließ man zehn weitere Tore folgen, und die Neureuter Mannschaft blieb die erste Viertelstunde ohne eigenen Treffer. Trotz mehrmaligem Spieler- und Positionswechsel blieb der Spielfluss konstant und die Abwehr ließ nur noch einen weiteren Treffer zu. Ziemlich ausgepowert ersehnte man den Schlusspfiff herbei und freute sich auf frischen Kuchen vom Geburtstagskind Amelie A.

Kommenden Monat folgen nun drei Spiele: Am 02. Februar (11 Uhr) geht es zu Hause gleich mit dem Derby gegen die TS Mühlburg los, ein echter Prüfstein also. Hier wird sich zeigen, wie viel Steigerung noch möglich ist, um auch gegen gleichstarke Mannschaften bestehen zu können.

Es spielten: Lilly, Lena, Sophia, Amelie E., Amelie A., Mia, Lu und Chiara.

JSG Neuthard/Büchenau – PSK, 4:14 (0:8)

Holpriger Start ins neue Jahr / PSK-Mädels fehlt der Spielrhythmus

Am 19. Januar fand unser erstes Spiel im neuen Jahr statt. Nach einer langen Spielpause – wir hatten zuletzt Anfang Dezember gespielt – freute man sich schon darauf, endlich wieder im Wettkampfmodus zu sein. Die Gastgeber der Spielgemeinschaft sind „Neulinge“ und rangieren im unteren Tabellenbereich, und so hoffte das Trainerteam auf eine positive Spielgestaltung der PSK-Mädels. Unser Ziel war es außerdem, auch unseren neuen Mitspielerinnen Ani, Amelie und Sophia möglichst viel Einsatzzeit im ersten Rundenspiel zu geben.

Obwohl wir recht früh die Initiative ergriffen, passte einiges nicht zusammen. Im Angriff wurde mehrfach die Torhüterin der JSG ab- oder angeworfen, so dass viele Würfe nicht im eigentlichen Ziel, dem Tor landeten. In der Abwehr fanden wir überhaupt keine Zuordnung und gestatteten den Gastgeberinnen viele freie Würfe. Erst in der vierten Minute gingen wir durch einen Penalty mit 1:0 in Führung, und nach zehn Zeigerumdrehungen musste eine korrigierende Auszeit genommen werden. Das 2:0 fiel dann wiederum zwei Minuten später und etwas Besserung war in Sicht. Mit zunehmender Spieldauer gewannen wir die Oberhand und setzten uns folgerichtig bis zur Halbzeitpause mit 8:0 ab, wobei Sophie mit tollen Paraden die Null festhielt.

Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie die erste und war durch viele Fehler unsererseits geprägt. Pässe kamen nicht an, Bälle wurden nicht gefangen, Zweikämpfe nicht gewonnen und das Zielwasser der Halbzeitpause zeigte auch keine echte Wirkung. Man merkte den Mädels deutlich an, dass einfach der Spielrhythmus fehlte und heute nicht viel gelingen wollte. Außerdem wurde kräftig durchgewechselt, was auch die eine oder andere Unordnung herbeiführte.

Ein Lob geht an unsere Spielerinnen, die zum ersten Mal im Einsatz waren. Sie machten ihre Sache gut und zeigten vollen Einsatz. „Hauptsache gewonnen!“ war dann auch die Devise nach dem Spiel. Am Sonntag, 26. Januar folgt schon der nächste Einsatz in Neureut gegen die TG, Anpfiff ist um 14.10 Uhr. Bis dahin wird fleißig trainiert und dann stellt sich der Spielrhythmus mit jedem weiteren Spiel sicher auch wieder ein.

Es spielten: Sophie, Lilly, Selma, Mariela, Ani, Lena, Sophia, Amelie E., Leonie, Amelie A.

PSK – TG Eggenstein, 13:20 (9:10)

Kraft reicht nur für eine Halbzeit / PSK kann Ausfälle nicht kompensieren

Am 7. Dezember war der Tabellenführer TG Eggenstein zu Gast in der heimischen Eichelgartenhalle. Das Hinspiel konnte der Spitzenreiter knapp für sich entscheiden und die PSK-Spielerinnen waren heiß darauf, auch heuer wieder eine gute Partie abzuliefern. Aufgrund des Spielausfalls und der langen Pause fehlte ein wenig der Spielrhythmus, jedoch waren unsere Mädels sogleich auf Betriebstemperatur. Nach dem 0:1 ging es mutig nach vorne und dafür wurde man in der fünften Minute mit einer 3:1-Führung belohnt. Die TG hielt jedoch dagegen und stellte wieder eine tolle Abwehr, die uns höchste Aufmerksamkeit und Konzentration abverlangte. So blieb es lange bei einem knappen Vorsprung der Postler, der sich in den Spielständen 6:5, 7:6 und 9:8 widerspiegelte. Kurz vor der Halbzeitpause ging jedoch die Mannschaft aus der Hardt in Führung, was bis dahin noch keine Vorentscheidung sein musste.

9:10 zur Halbzeitpause, viel Lob und Anerkennung wurden in der Pausenansprache verteilt. Das Augenmerk sollte in der zweiten Hälfte auf bessere Abwehrzuordnung und zielstrebigere und mannschaftliche Angriffsaktion gelegt werden. Leider gelang dies nur bedingt, denn die TGE startete bis zur 28. Minute einen 5:0-Lauf, und uns selbst gelang das erste Tor nach dem Wechsel erst in der 32. Minute. Die Kräfte schwanden zunehmend, denn Verletzungen (Finger, Fuß und Knie) und Erkrankungen (zweimal Erkältung) zehrten an den Spielerinnen und verhinderten trotz großem Einsatz eine durchgängige Gegenwehr und Konzentration. So mussten die tapferen PSK‘lerinnen den Gegner bis zum Endstand von 13:20 davonziehen lassen und waren doch recht enttäuscht. Aber: Eggenstein ist aktuell eben den Tick besser, weil sie durchgängig eine tolle Abwehrarbeit leisten und konzentrierte Abschlüsse zu Stande bringen. Daher war das PSK-Trainerteam auch nicht unzufrieden mit der gezeigten Leistung und konnte schnell tröstende Worte finden. Mit neuem Schwung und Elan gilt es nun, in 2020 den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen.

Zuvor folgt aber eine notwendige Pause und am 19. Januar sind wir dann um 15.30 Uhr zu Gast bei der JSG Neuthard/Büchenau. Zuvor werden wird jedoch noch unsere gemeinsame Weihnachtsfeier genießen, uns an Weihnachten reich beschenken lassen und entspannt den Jahreswechsel angehen. Wir wünschen allen Familien, Freunden und Helfern eine schöne und erholsame Winterzeit sowie frohe Weihnacht und natürlich einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Spielausfall bremst die weibliche E-Jugend nicht aus

Mit viel Vorfreude wollten wir nach circa einem Monat Pause mal wieder ein richtiges Handballspiel bestreiten. Da unsere Mannschaft in den letzten Wochen kräftig Zuwachs bekommen hatte, waren auch die Neuen ganz gespannt, wie sich so ein Spiel anfühlen wird. Leider erhielten wir kurz vor Spielbeginn die Nachricht, dass die JSG Neuthard/Büchenau nicht antreten könne.

Und da wir alle schon mal da waren, entschieden wir uns kurzfristig für ein bunt gemischtes Trainingsspiel, bei dem auch die Jungs der E-Jugend, Mädchen der BE-Runde und sogar Minis mitwirken wollten. Das Spiel bereitete allen sehr viel Freude, und in der Halbzeitpause wollte der Ersatz-Schiedsrichter (Trainer Erwin) schon Schluss machen. „Nix da, wir wollen weiter rennen“, so kam es ihm gleich entgegen geschallt. Also gut, dann eben weitermachen, und alle hängten sich bis zum Schluss voll rein. Das Ergebnis war nebensächlich, im Vordergrund stand die Bewegung, Spielfreude und die Gemeinschaft. So schallte dann auch nach Spielende das bekannte „Ein Team“ sehr laut aus insgesamt 16 Mündern, die wunderbar und spontan auf diesen Spielausfall reagiert hatten.

Vor Weihnachten bestreiten wir noch ein Spiel, am Samstag, 7. Dezember, sind wir Gastgeber im Spitzenspiel gegen die TG Eggenstein. Anpfiff in der Eichelgartenhalle ist um 12.30 Uhr.

Über lautstarke Unterstützung von möglichst vielen Fans würden wir uns sehr freuen.

PSK – TG Neureut, 32:3 (18:1)

Postler dominieren auch zweites Spiel gegen verbesserte TG

Zum zweiten Spiel gegen die junge Mannschaft der TG Neureut wurden den Mädchen des PSK vom Trainerteam besondere Aufgaben gestellt. Es sollte einiges „ausprobiert“ und als Vorbereitung für die nächsten, individuellen und taktischen Entwicklungsschritte umgesetzt werden. Das Spiel begann recht flott und alle Mannschaftsteile hängten sich voll rein. Dadurch gelang eine schnelle und komfortable Führung, die den einen oder anderen technischen Fehler ohne ernsthafte Konsequenz zuließ. Mit zunehmender Spieldauer sortierte sich auch die Abwehr besser und ein mannschaftliches Zusammenspiel gelang im Angriff wiederholt gemäß den gesetzten Vorgaben. Obwohl die TG bestimmt kein echter Prüfstein war, konnte man doch erkennen, dass auch diese junge Mannschaft schon eine Entwicklung vollzogen hat. Zielstrebiger und verbessert im Aufbauspiel gelangen einige Vorstöße, die im Hinspiel so noch nicht erkennbar waren. Trotzdem nahmen wir eine verdiente 18:1-Führung mit in die Halbzeitpause.

Im zweiten Abschnitt ließen wir nicht locker und mit einem starken Pressing in des Gegners Hälfte gelangen viele einfache Ballgewinne, die auch zu Torerfolgen führten. Das war auch eine der gestellten Aufgaben, die unsere Mädels hervorragend umsetzten. Am Ende stand ein ungefährdeter Sieg zu Buche, den die PSK‘lerinnen sich toll erspielt hatten.

Jetzt haben wir einen Monat Pause und können im Training an der weiteren Entwicklung feilen.

Unser nächstes Spiel findet am in der heimischen Eichelgartenhalle am Samstag, 23. November (11.45 Uhr), gegen die JSG Neuthard/Büchenau statt. Wir freuen uns drauf und erhoffen uns viel Unterstützung von den Rängen.

Es spielten: Amelie, Mariela, Lu, Lena, Sophie, Leonie, Mia, Lilly, Chiara.

TG Eggenstein – PSK, 17:15 (12:10)

Spitzenspiel hält, was es verspricht / TGE gewinnt knapp aber verdient

Erster gegen Zweiter lautete die Spielpaarung in Eggenstein. Der Tabellenführer war bisher mit blütenweißer Weste in der Staffel notiert und unsere junge Truppe wollte als Gast hier Zählbares mitnehmen. Eine tolle Trainingseinheit am Freitag und viel Vorfreude erzeugten die nötige Spannung und Motivation, um hier eine gute Figur abzugeben. So begann die Partie in den Anfangsminuten auch recht ausgeglichen und es gelang uns mit viel Spielfreude das Mittelfeld schnell zu überbrücken und bis zum 4:3 (10.) immer ein Tor vorzulegen. Zwar geriet man in der zwölften Minute mit 4:6 ins Hintertreffen, doch sah die Spielweise bis zum 8:9-Anschluss in der Folgezeit weiterhin vielversprechend aus. Die Gastgeber stellten eine bärenstarke Abwehr, die unserem Angriff alles abverlangte. Selbst mussten wir in der Abwehr ordentlich arbeiten, um die technisch versierten und zielstrebig agierenden Angreifer aus der Hardt-Gemeinde zurückzuhalten. Eine kleine Schwächephase bescherte dem Tabellenführer dann eine 12:10-Halbzeitführung.

„Nichts passiert, Mädels. Alles ist ok und im normalen Bereich“, lautete dann auch das Halbzeitlob. Mit einer verbesserten Abwehrarbeit und mehr Durchsetzungskraft aller Positionen im Angriff wollten wir weiterhin dranbleiben. Die zweite Hälfte glich dann auch einer ordentlichen Abwehrschlacht beider Seiten, wobei wir deutlich mehr Mühe hatten, unsere Angriffe bis zum Abschluss durchzuspielen. Erst in der 27. Minute gelang uns der nächste Treffer zum 14:11-Anschluss. Eggenstein hingegen generierte vermehrt gute und harte Abschlüsse, wobei erneut Sophie ein ums andere Mal als Torfrau hervorragend parierte. Mit viel Wille und Kampfgeist gelang uns dann nach etwas mehr als 36 Minuten der 15:15-Ausgleich. Leider ging uns zum Ende hin doch die Puste aus, hatten wir doch mit insgesamt neun Spielerinnen nur begrenzte Wechselmöglichkeiten. So gewann die TG verdient diesen Vergleich, und es bleibt sicher spannend, wie sich die Mannschaften im Laufe der Runde weiterentwickeln und wie die Partien sich dann gestalten werden.

Unser nächstes Spiel findet in der heimischen Eichelgartenhalle am Sonntag, 20. Oktober, 11.30 Uhr, gegen die TG Neureut statt. Wir freuen uns darauf und erhoffen uns viel Unterstützung von den Rängen.

Es spielten: Amelie, Mariela, Lu, Lena, Sophie, Leonie, Mia, Lilly.

TS Mühlburg – PSK, 8:12 (1:7)

E-Mädels gelingt im Kollektiv die Revanche für Heimspielniederlage

Am Mittwochabend fand das Nachholspiel gegen die Turnerschaft Mühlburg in der Carl-Benz-Halle statt. Positiv gestimmt durch den zuletzt guten Auftritt gegen die SG Stutensee und mit dem Willen, die Heimspielpleite vergessen zu machen, fanden sich acht Spielerinnen der Postler ein, in Mühlburg ihr Bestes zu geben. Dieses Mal war Mühlburg nicht in Unterzahl, denn 14 Spielerinnen wollten sich engagiert unseren Mädels entgegenstellen. Das Spiel begann jedoch verheißungsvoll, denn schnell waren wir auf Betriebstemperatur und es wurde sich durch tolle Abwehrarbeit im Kollektiv bis zur neunten Minute eine klare 6:0-Führung erarbeitet. Beeindruckend, wie stark unsere dezimierte Truppe sich den vehemente Angriffsbemühungen der TS´ler entgegenstellte. Wie gegen Stutensee packten alle hinten an und halfen sich gegenseitig aus; das verhinderte viele positive Abschlüsse der Turnerschaft und zehrte an deren Nerven. Und wenn mal ein Wurf durch kam, dann stand im Tor unsere Sophie wie ein Fels in der Brandung und ließ keinen Ball rein! Bezeichnend dafür war, dass der 1:7-Treffer durch einen Penalty erzielt wurde. Bis zur Halbzeitpause gelang uns dann selbst nur noch ein Treffer, da im Angriff zu überhastet und meist zentral auf die Beine der statischen Torfrau geworfen wurde. Positiv sicher die vielen Torwurfmöglichkeiten, schlecht leider, dass nur wenige ihr Ziel fanden.

Apropos Ziel. In der Pause wurde dann erläutert, dass die Mühlburgerinnen längst noch nicht geschlagen sind und sicher mit noch mehr Eifer versuchen werden, dem Spiel eine Wendung zu geben. Und so drehte die Turnerschaft tatsächlich mächtig auf und erzielte schnell zwei Tore zum Zwischenstand von 3:7 in der 22. Minute. Für uns dauerte es bis zur 28. Minute, bis die nächsten beiden Treffer bejubelt werden konnten. Und mit einem 3:0-Lauf verkürzte Mühlburg noch weiter auf 6:9 (34.). Jetzt hieß es Ruhe bewahren und dagegen halten. Während in der Abwehr noch immer ordentlich gekämpft wurde, ging die spielerische Linie im Angriff komplett verloren. Die Bälle wurden leichtfertig geradezu hergeschenkt, Torwürfe wurden rar, da schon das Fangen des Spielgeräts Schwierigkeiten bereitete. Und Pässe kamen nicht an, da man wartete, bis der Gegner dazwischen ging und uns den Ball vor der Nase wegschnappte. Aber auch Mühlburg ließ ordentlich Federn, hatten die besten beiden Spielerinnen doch komplett durchgespielt und auch nicht alle Würfe zum Erfolg gebracht. So endete ein typisches Mittwochabend-Spiel etwas chaotisch aber dennoch erfolgreich und man darf als Trainer vielleicht auch nicht immer so ehrgeizig sein, dass ALLES klappen muss!

Die Chance auf Besserung ("gezügelter Ehrgeiz") bietet sich dem Trainer schon am Sonntag, 12. Oktober, als Gast der TG Eggenstein. Dort kommt es zum Spitzenspiel Erster gegen Zweiter, das sicher interessant wird, da auch bei der TG zwei Spielerinnen in den bisherigen Partien herausragten. Diese gilt es im Abwehrkollektiv zu bremsen. Anpfiff ist um 14.30 Uhr und wir würden uns über viel Unterstützung sehr freuen.

PSK – SG Stutensee, 14:9 (6:2)

E-Mädchen gewinnen als Team und mit kämpferischem Einsatz

Am Sonntag, 6. Oktober, war die SG Stutensee zu Gast in der heimischen Eichelgartenhalle. Nach der weniger guten Leistung gegen Mühlburg war man auf Seiten der Postler gewillt, mit viel Einsatz und Willen ein positives Ergebnis zu erzielen. Die Mannschaft der SG konnte in ihren bisherigen Auftritten sehr überzeugen und gehört sicher zu den spielstarken Mannschaften in dieser Staffel.

Bei den PSK´lern gingen sieben Spielerinnen daher mit viel Engagement diese anspruchsvolle Aufgabe an. Zusammen wurde hinten kräftig zugepackt und leidenschaftlich verteidigt. So gelang es, die gegnerische Mannschaft frühzeitig von Tempoläufen und Torwürfen abzuhalten. Selbst gingen wir mutig in den Angriff über und generierten viele Torchancen. Im Positionsspiel waren wir jedoch etwas zu statisch und waren zu dicht an den Verteidigerinnen dran, sodass kaum Lücken entstanden. Trotzdem gelang es, eine verdiente 6:2-Führung in die Halbzeitpause mitzunehmen. Viel Lob und Anerkennung wurde hier verteilt, hatten die Mädels doch eine ganz tolle Halbzeit dargeboten.

Nun ging es darum, auch in Hälfte zwei konsequent zu verteidigen und vorne mit dem nötigen Abstand zur Abwehr druckvoll zu agieren. Da wir keine Wechselmöglichkeit hatten, mussten alle Spielerinnen durchhalten. Stutensee machte sogleich ordentlich Druck und unser junges Team hatte mächtig viel zu tun, die SG´ler auf Distanz zu halten. Doch heute stimmten der Einsatz und der Wille, auch in einem kampfbetonten Spiel zu bestehen. Trikotziehen, Klammern von hinten und seitliches Anrempeln machten uns nichts aus, wir hielten einfach dagegen. Und so gelang ein toller Sieg, den wir uns als „ein Team“ redlich verdient und erkämpft hatten.

Am Mittwoch, 9. Oktober, 18 Uhr, geht es nun auswärts gegen die Turnerschaft Mühlburg und mit der gleichen Leistung und dem gleichen Willen können wir sicher auch in diesem Spiel positive Akzente setzen.

PSK – TS Mühlburg, 14:18 (6:8)

Heimpremiere gründlich misslungen

Die neue Saison ist noch jung und schon musste unsere weibliche E-Jugend den ersten Dämpfer hinnehmen. Im Derby gegen Mühlburg zog unsere Mannschaft verdient den Kürzeren und das in heimischer Halle. Gegen nur fünf (!) Spielerinnen geriet man gleich zu Beginn mit 0:4 in Rückstand und fand kein probates Mittel, um im eigenen Angriff die numerische Überzahl sinnvoll auszunutzen. Zu eigensinnig und umständlich wurde agiert, Trainingsvorbereitung und taktische Spieleinstellung wurde mal wieder außen vorgelassen. Anstatt breit und schnell zu spielen, wurde lethargisch und überhastet mit unzähligen technischen Fehlern auf engstem Raum agiert. Mühlburg war wacher und agiler sowie körperlich präsenter und zeigte vor allen Dingen mehr Einsatz. Nach einem Zwischenspurt konnte bis zur Halbzeitpause zwar auf 6:8 verkürzt werden, doch sollte sich das große Manko auch in der zweiten Halbzeit fortsetzen.

Zwei der nun sechs Spielerinnen bei der Turnerschaft konnten in der Abwehr weiterhin nicht gestoppt werden. Egal wer hier zum Einsatz kam, die Zuordnung stimmte immer noch in Überzahl weiterhin nicht. Und so machte Mühlburg einfach weiter wie in Hälfte eins und überrumpelte die unsortierte Abwehr der Postlerinnen ein ums andere Mal. Beim 10:15 in der 30. Minute war die Messe gelesen und so verlor man mangels Einstellung und Siegeswillen eigentlich nicht gegen einen Gegner in Unterzahl, sondern lediglich gegen zwei Spielerinnen, die besonders motiviert waren und mit tollem Einsatzwillen – auch in der Abwehr – glänzten.

Es kommen im Laufe der Runde weitere Mannschaften, in denen das Niveau einzelner Spielerinnen ähnlich gelagert sein wird. Bleibt zu hoffen, dass die PSK'lerinnen bis dahin die richtigen Schlüsse aus dieser lehrreichen Erfahrung gezogen haben werden. Auch gegen Mühlburg werden wir noch zwei weitere Male spielen, genug Gelegenheit also, um Wiedergutmachung anzustreben. Am kommenden Wochenende sind wir spielfrei und am Donnerstag, 3.10., ist bereits die erste Chance, – dann als Gast der Turnerschaft – ein anderes Gesicht zu zeigen.

Es spielten: Amelie, Mariela, Lu, Lena, Sophie, Leonie, Mia.

TG Neureut – PSK, 4:31 (0:14)

Gelungener Saisonstart der weiblichen E-Jugend

Am 15.09. fand unser erstes Rundenspiel als Gast der TG Neureut statt. So knapp nach den Ferien und mit nur einer absolvierten Trainingseinheit war nicht ganz klar, wie sich der Start gestalten würde. Dementsprechend nervös und aufgeregt war unsere Mannschaft, kannten wir die TG auch nicht von früheren Begegnungen. Sehr erfreulich war, dass bei den Postlern nur eine Spielerin fehlte und alle anderen acht mit viel Vorfreude ihrem Einsatz entgegenfieberten. Ganz hervorragend auch, dass das Warmmachprogramm von der Mannschaft selbst gestaltet wurde und hier nur wenig Einfluss seitens des Trainerteams erforderlich war.

Und genau so ging die Partie auch los. Sehr wenig Hilfestellung von außen war notwendig, da die PSK'lerinnen gleich das Heft in die Hand nahmen und mächtig Dampf machten. Schnelle Überbrückung des Spielfeldes und auch gelungene Abspiel- und Fangaktionen brachten uns in viele Torwurfgelegenheiten. Diese wurden zwar nicht immer zum Erfolg geführt, jedoch war früh klar, wer hier als Sieger die Platte verlassen würde. Die Nervosität wich schnell einem gesunden Selbstvertrauen und das führte dazu, dass sich bis zum Ende der Partie alle Spielerinnen mehrfach in die Torschützenliste eintragen konnten. Auch war für das gesamte Team gut, dass wir insgesamt vier verschiedene Torfrauen eingesetzt haben.

Den deutlichen Sieg werden wir jedoch nicht überbewerten, da die junge TG-Mannschaft noch in der Findungsphase steckt und als Runden-Neuling doch mehr mit sich selbst beschäftigt war als mit uns. Es wird sicher spannend sein, wie sich die weiteren zwei Begegnungen gestalten, wenn auch die Mannschaft aus dem Nordwesten von Karlsruhe sich weiterentwickelt hat. Wir bauen trotzdem auf diesem gelungenen Saisonauftakt auf und werden im Training alles geben, um gut vorbereitet in die nächsten Partien zu gehen.

Weiter geht es bereits am Sonntag, 22. September (13.30 Uhr), in der heimischen Eichelgartenhalle gegen die TS Mühlburg. Wir freuen uns auf diese Begegnung und natürlich auch über zahlreiche Unterstützung von der Tribüne.