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Handball

Herren 1

Trainingszeiten

Mannschaft Zeit Ort Trainer
Herren 1
(Bezirksliga)
Mittwoch 20:00 - 22:00 Uhr
Freitag 18:00 - 20:00 Uhr
Eichelgartenhalle Thomas Grimm

1. Mannschaft Saison 2019/20

hinten von links: Trainer Thomas Grimm, Philipp Kungl, Nils Bauer, David Herr, Patrick Reither, Robin Heck, Steffen Armbrust.
vorne von links: Dennis Ried, Michael Strüwing, Loris Schimanski, Tim Stoll, Nico Freund, Vincent Riekert, Luca Bretzinger, Philipp Reither.
es fehlt: Luis Cihlar.

Ergebnisse und Tabelle

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PSK – TSV Rintheim 2, 37:27 (17:13)

Advent, Advent, die Halle brennt

Bereits in Festlaune war die junge PSK-Truppe bei ihrem letzten Heimspiel vor Weihnachten. Trotz des etwas ausgedünnten Kaders war die Marschroute vor Spielbeginn klar: Man wollte Aufsteiger TSV Rintheim 2 von Beginn an die Tabellenverhältnisse klarmachen und zu keinem Zeitpunkt Hoffnung bei den Gästen aufkeimen lassen. Kurz vor Spielbeginn musste sich so mancher Zuschauer auch über das etwas ungewöhnliche Schiedsrichterduo Blumenrode/Scheurer wundern, da Schiedsrichterkollege Schmid aus etwas dubiosen Umständen leider nicht pfeifen konnte.

Die Anfangsphase der Partie gehörte ohne Zweifel den Hausherren. Mit einem 3:0-Lauf konnte man sich direkt vom TSV absetzen, der sein erstes Tor erst in der fünften Spielminute erzielte. Ganz kampflos wollten die Rintheimer sich allerdings nicht ergeben und zeigten in der Folge ein ums andere Mal, dass der Aufstieg in die Bezirksliga durchaus kein Zufall war. Die Gäste fanden auf die Angriffsbemühungen des PSK stets eine Antwort und das Spiel war bis zum 7:6 nach 15 Minuten durchaus auf Augenhöhe. Als beim PSK allerdings der A-Jugend-Rückraum des vergangenen Jahres das Heft in die Hand nahm, konnte der Gegner das Tempo nicht mehr mitgehen. Durch eine schnelle erste und zweite Welle sowie viel Bewegung im Positionsangriff konnte man konsequent durch die Lücken in der Rintheimer Defensive marschieren und so mit einem 5:0-Lauf auf 12:6 davonziehen. Bis zur Pause konnte man das hohe Tempo nicht ganz halten, aber näher als vier Tore sollte der TSV im Verlauf des gesamten Spiels nicht mehr kommen. Mit ein paar Fehlern weniger hätte der Halbzeitstand von 17:13 auch durchaus höher ausfallen können. Aber dies sollte in der zweiten Hälfte korrigiert werden.

Mit Anpfiff der zweiten Halbzeit begann nun auch die stärkste Phase der Postler. Die noch nicht ganz bereite Mannschaft aus Rintheim wurde von den Hausherren regelrecht überrollt und bereits nach sechs Minuten und einer Neun-Tore-Führung des PSK musste der TSV seine zweite Auszeit opfern. Spannend konnten die Gäste die Partie allerdings nicht mehr machen. Auch wenn man das Spiel am Ende etwas ruhiger und weniger hektisch hätte beenden können, kann der PSK mit einem Endstand von 37:27 durchaus zufrieden sein und sich über die zwei vorweihnachtlichen Geschenke von Spieler Riekert und Trainer Grimm freuen.

Am nächsten Wochenende gilt es, im letzten Saisonspiel 2019 gegen die TG Eggenstein die Tabellenführung erneut zu verteidigen und sich die verdiente Herbstmeisterschaft zu sichern. Zu erwähnen ist an dieser Stelle noch, dass der PSK durch den Sieg am Wochenende jedes seiner Heimspiele im Kalenderjahr 2019 gewinnen konnte. Weiterhin eine erfolgreiche Jagd für das Rüppurrer Wolfsrudel im neuen Jahr.

PSK: Stoll, von Wagner (beide Tor), Ph. Reither (12/3), Riekert (5), Pa. Reither (5/1), Armbrust (4), Henke (3), Herr (2), Strüwing (2), Heck (2), Bauer (1), Pastor Castro (1).

TSV: Harrer, M. Knochenhauer (beide Tor), Diercks (8/2), Pfeiffer (7/1), Dräger (5), Haupt (3), Schilling (2), L. Knochenhauer (2), Röse, Weise, Eith.

Spielfilm: 1:0, 3:0, 3:3, 7:4, 7:6, 12:6, 13:9, 14:10, 16:10, 18:13 (HZ), 19:13, 22:13, 24:15, 25:17, 27:17, 31:21, 34:24, 36:36, 37:27 (EN).

Weitere Eindrücke vom Kantersieg

 

HSG Walzbachtal 3 – PSK, 25:33 (15:16)

Pünktlich zum Advent: PSK erobert sich die Tabellenführung in der Bezirksliga

Mit einem umkämpften, am Ende aber doch recht deutlichen 33:25(16:15)-Sieg bei der HSG Walzbachtal 3 startete der PSK erfolgreich in die Adventszeit. Mit 17:1 Punkten führen die Karlsruher nun die Tabelle in der Handball-Bezirksliga an, gefolgt vom SSC Karlsruhe (16:2), dem TV Malsch (15:3) und dem TV Knielingen 2 (14:4).

Die Partie in der berühmt-berüchtigten Wössinger TV-Halle begann für die Gäste vollkommen nach Plan. Innerhalb weniger Minuten führte der PSK mit 3:0. Die in der Anfangsphase noch nervöse HSG kam dann zwar etwas besser ins Spiel, doch durch viel Bewegung im Angriff und eine konsequente Deckung hatten sich die Gelb-Blauen bis zur 16. Minute eine Fünf-Tore-Führung herausgespielt. Und trotz einer Auszeit der Hausherren war man kurz danach gar auf sieben Tore enteilt (12:5). Bis zur 24. Minute konnte der PSK diesen Vorsprung relativ problemlos verteidigen. Doch in der Schlussphase der ersten Halbzeit ließ die Konzentration merklich nach. Hinzu gingen die Versuche mit neuen Formationen in Angriff und Abwehr nicht auf. Durch eigene Fehler brachte man Walzbachtal zurück in die Partie; bis zur Pause verkürzte die HSG auf 15:16.

Nach Wiederanpfiff wollte der PSK an die positiven Momente aus dem ersten Durchgang anknüpfen. Zunächst waren aber weiter die Gastgeber am Drücker. Sie erzielten zunächst den Ausgleich und kurz darauf gar die erste Führung in der Partie. Drei Tore in Folge rückten dann das Ergebnis wieder zurecht (17:19). Der PSK war jetzt kämpferisch voll da und hielt in der Abwehr energisch dagegen. Frühzeitige Abschlüsse im Angriff ließen zum letzten Mal den Ausgleich der HSG zu (20:20/42.). Danach blieben die Gäste aber konzentriert, erarbeiteten sich einige Bälle in der Abwehr und konnten sich somit ein beruhigendes Polster (23:29) für die Schlussphase erarbeiten. Dass das Ergebnis in diesen letzten Minuten noch so deutlich wurde, war der nachlassenden Konzentration aufseiten der Hausherren zu verdanken. Zahlreiche Konter führten letztlich zum 33:25-Endstand für den PSK.

Ausgelassen feierte die Mannschaft im Anschluss den Sieg, vor allem aber den langersehnten Sprung auf Platz eins. Zu kritisieren gibt es lediglich, dass man den ersten Durchgang nicht konsequenter zu Ende spielen konnte. In der zweiten Halbzeit zeigte der PSK jedoch eine ansprechende Leistung und möchte diesen Rückenwind in das nächste Heimspiel am kommenden Sonntag (17 Uhr) gegen den TSV Rintheim 2 mitnehmen.

PSK: Stoll, von Wagner (beide Tor), Ph. Reither (10/1), Pa. Reither (7), Henke (6), Armbrust (4), Strüwing (3), Kungl (1), Riekert (1), Heck (1), Bauer, Schimanski.

HSG: Kinsch, Zengerle (beide Tor), Erkert (8), Max (6/3), Buchwald (3), Hertle (3), Winkler (2), Schwald (2), Fischer (1), Marxen, Dörr, Burger, Grether, Thurn.

Spielfilm: 0:1, 0:3, 2:3, 5:7, 5:12, 7:14, 9:14, 11:16, 15:16 (HZ), 16:16, 17:16, 17:18, 17:19, 20:20, 20:24, 21:26, 22:27, 23:29, 25:30, 25:33 (EN).

PSK – SG KIT/MTV 2, 40:23 (24:11)

Schützenfest in Rüppurr

„Am kommenden Samstag (17.30 Uhr) möchte man gegen die SG KIT/MTV Karlsruhe eine bessere Leistung zeigen und zwar von Beginn an.“ So lautete das Schlusswort des vorangegangenen Spielberichts – und der PSK hielt Wort. Dank einer konzentrierten Leistung schlug man die SG KIT/MTV 2 klar mit 40:23 (24:11). Es war der bis dato höchste Saisonsieg der Karlsruher, die damit weiter den zweiten Platz in der Bezirksliga belegen.

Nach ausgeglichenem Auftakt (1:1, 2:2) übernahmen die Hausherren immer mehr die Kontrolle und waren nach knapp neun Minuten auf 9:3 enteilt. Die SG nahm früh ihre Auszeit, konnte dem PSK-Sturmlauf aber weiter kaum etwas entgegensetzen. Auf Basis einer soliden Deckung ging es mit viel Tempo in den Gegenstoß. Im Positionsangriff profitierten die Postler von der Manndeckung gegen Philipp Reither, die ihre Wirkung völlig verfehlte. Denn die Freiräume nutzten die anderen Spieler und kombinierten sich flüssig zu besten Tormöglichkeiten aus sechs Metern. Da auch der Abschluss an diesem Abend passte, führte man bald mit zehn Toren (17:7/18.). Kurz vor der Pause legte der PSK in Sachen Tempohandball noch eine Schippe drauf und nahm eine komfortable 24:11-Führung mit in die Kabine.

Im zweiten Durchgang knüpften die Gelb-Blauen an ihre Leistung aus den ersten 30 Minuten an und konnten nun auch den A-Jugend-Spielern ausreichend Spielzeit gewähren. Nach dem 32:16 (39.) ließ die Konzentration etwas nach, sodass die SG durch fünf Tore in Folge zum 32:21 etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte. Der PSK antwortete seinerseits mit einer Sieben-Tore-Serie (39:21). Hinzu kam Siebenmeter-Killer Stoll, der sein Tor bei den Strafwürfen regelrecht vernagelte. Die Partie war längst entschieden, in der Schlussphase fehlte dann etwas die Spannung. So endete eine einseitige Partie mit 40:23.

Dieses Mal konnte der PSK gegen ein Team aus der unteren Tabellenregion durchweg überzeugen und ließ nie einen Zweifel aufkommen, wer das Spiel gewinnen würde. Positiv auch, dass sich jeder Spieler in die Torschützenliste eintragen und somit seinen Teil zum Erfolg beisteuern konnte. Am kommenden Sonntag (16 Uhr) geht es für den PSK zur HSG Walzbachtal 3. Auch dort wird man wieder eine konzentrierte Leistung brauchen.

PSK: Stoll (Tor), Ph. Reither (8/2), Cihlar (5), Pa. Reither (4), Kungl (4), Riekert (4), Bauer (4), Herr (3), Heck (2), Wittmann (2), Armbrust (2/1), Strüwing (1), Henke (1).

SG: Lingscheid (Tor), Günther (7), Lukwata (4/2), Knörr (2), von Lewinski (2), Pitzal (2), Seidel (2), Janisch (2), Linsler (1), Stewen (1), Niegsch, Beckereit, Müller.

Spielfilm: 1:0, 1:1, 2:2, 5:2, 9:3, 11:5, 14:5, 15:7, 20:10, 24:11 (HZ), 24:12, 27:14, 29:14, 30:15, 32:16, 32:21, 39:21, 40:22, 40:23 (EN).

HSG Ettlingen 2 – PSK, 27:31 (15:14)

PSK entführt trotz Abschlussschwäche zwei Punkte aus Ettlingen

Der Torabschluss war das beherrschende Thema beim Auswärtsspiel des PSK in Ettlingen. Reihenweise wurden Chancen entweder leichtfertig vergeben, oder aber man scheiterte am stark aufgelegten Erndwein im HSG-Tor. Mit Krampf und Kampf setzten sich die Karlsruher am Ende aber doch mit 31:27 (14:15) durch und entführten zwei Punkte aus Bruchhausen.

Der PSK ging nicht mit der nötigen Spannung in die Partie und drohte in der Anfangsphase, leichte Beute der „Albtal-Tigers“ zu werden. Nach dem 1:1 enteilten die Hausherren auf 4:1 und profitierten dabei nicht nur von der erwähnten Abschlussschwäche, sondern auch von einer sehr unsortierten PSK-Defensive. Erst durch konsequentere Torwürfe und Ballgewinne konnte man auf 5:6 verkürzen (15.). Aus der fälligen HSG-Auszeit kamen wiederum die Hausherren besser zurück auf die Platte, konnten sich beim 9:6 wieder ein Drei-Tore-Polster herauswerfen. Zumindest kämpferisch schien der PSK nun in der Partie angekommen zu sein (9:9/19.). Bis zur Halbzeit blieb das Spiel zwar ausgeglichen – dennoch liefen die Gäste ständig einem Rückstand hinterher und verpassten es, selbst in Führung zu gehen. So ging es dann auch mit 15:14 für Ettlingen in die Kabine.

Gleich den Ausgleich erzielen und mit einer konzentrierten Leistung den Bock umstoßen: So lautete die Vorgabe des PSK für den zweiten Durchgang. Aber auch nach Wiederanpfiff dauerte es eine Weile, bis man dem Ziel langsam näherkam. Beim 19:17 (42.) war Ettlingen immer noch in Front. Eine Abwehrumstellung sollte dann die Wende bringen. Die HSG kam mit der offensiven Deckung überhaupt nicht zurecht, die Folge waren drei PSK-Treffer in Serie und damit die erste Führung in der Partie (19:20). Die HSG glich noch einmal aus, musste in den folgenden Minuten aber immer mehr abreißen lassen. Eine zweite Hochphase der Gäste führte rund sieben Minuten vor dem Ende zum 22:28. Das Spiel schien entschieden und doch ließ man die HSG wieder auf drei Tore heran. Einmal mehr behielt der PSK dann die Nerven und sicherte sich den Sieg.

Es war wahrlich kein schönes Spiel und man muss sich einige Vorwürfe gefallen lassen. Auch gegen ein Team aus dem Tabellenkeller muss man mit der nötigen Einstellung und Konsequenz auftreten, geschenkt bekommt man in dieser Liga nichts. Auch das wird die junge PSK-Mannschaft noch lernen. Sie bewies jedoch Kampfgeist und strahlte in der zweiten Halbzeit jederzeit die Überzeugung aus, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Am kommenden Samstag (17.30 Uhr) möchte man gegen die SG KIT/MTV Karlsruhe eine bessere Leistung zeigen – und zwar von Beginn an.

PSK: Freund, Stoll (beide Tor), Ph. Reither (7/1), Pa. Reither (6/1), Wittmann (6/1), Kungl (5), Cihlar (2), Armbrust (2), Riekert (1), Heck (1), Bauer (1), Herr.

HSG: Erndwein, Klodt (beide Tor), Rössler (6/1), Roskos (5), Fleck (4/1), Rapp (3), Gladitsch (3/1), C. Bregler (2), Rauch (2), Schwarz (1), M. Bregler (1), Witte.

Spielfilm: 1:0, 1:1, 4:1, 6:2, 6:5, 9:6, 9:9, 11:11, 14:14, 15:14 (HZ), 16:14, 17:15, 17:17, 19:17, 19:19, 19:20, 20:21, 20:24, 22:28, 25:28, 26:30, 27:31 (EN).

PSK – TV Knielingen 2, 29:24 (15:14)

Mit Nervenstärke zum nächsten Sieg

Der PSK bleibt vor eigenem Publikum ohne Makel. In einem aufregenden, teilweise auch anschaulichen Bezirksligaspiel setzten sich die Karlsruher mit 29:24 (15:14) gegen den TV Knielingen 2 durch und sicherten sich somit den nächsten Heimsieg. Dabei präsentierten sich die Hausherren vor allem in der Schlussphase nervenstark und ließen sich auch von einer zwischenzeitlichen Aufholjagd des TVK nicht aus der Ruhe bringen.

Der Beginn des Spiels stand unter dem Einfluss einer chaotischen Vorbereitung: Aufgrund einer Fehlplanung in der Hallenvermietung waren große Teile der Eichelgartenhalle durch Volleyballerinnen belegt, weshalb sich beide Teams kürzer als gewohnt und nur auf engem Raum warmmachen konnten. Mit dieser Situation kamen die Gäste scheinbar deutlich besser zurecht, führten sie doch nach knapp drei Minuten bereits mit 2:0. Der PSK war hingegen sehr nervös und erlaubte sich einfache Fehler in der Defensive. Folglich lief man auch in den kommenden Minuten einem Rückstand hinterher (2:4, 4:5, 5:6). Dass dieser nie größer als zwei Tore wurde, war einem ordentlichen Offensivspiel zu verdanken. Auch über die zweite Welle kamen die Hausherren zu vergleichbar leichten Torerfolgen. Nach dem 6:6-Ausgleich folgte dann die erste PSK-Führung (7:6/14.), die Knielingen zwar kurz darauf wieder drehen konnte – doch die Gelb-Blauen waren nun deutlich griffiger und legten ihrerseits mit zwei Toren vor (13:11). Mit dem Pausenpfiff musste man dann aber noch den Anschlusstreffer hinnehmen.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst eng umkämpft, bis zum 18:18 in der 39. Minute konnte sich keine Mannschaft entscheidende Vorteile erarbeiten. Doch dann kam die vielleicht stärkste PSK-Phase an diesem Tag: Gestützt auf eine stabile Abwehr erzielten die Postler fünf Tore in Folge (23:18) und zwangen die Gäste zu einer Auszeit. Diese sollte zunächst keine Wirkung zeigen, doch als die letzten zehn Spielminuten anbrachen, schien es der PSK einmal mehr spannend machen zu wollen. Vorne nun statisch und leichtsinnig, ließ man den Gegner wieder ins Spiel zurück- und bis auf ein Tor herankommen (24:23/52.). Jetzt war Nervenstärke gefragt und die stellte der PSK denn auch unter Beweis. Zugute kamen dem Heimteam zwei Rote Karten für den TVK, sodass man in Überzahl alles klarmachte und letztlich mit fünf Toren Differenz gewann.

Dass der PSK Nervenstärke bewies, ist neben den zwei Punkten die gute Nachricht – dass sie überhaupt nötig war, die weniger gute. Hier muss und wird das junge Team noch dazulernen, um einen herausgespielten Vorsprung künftig besser zu verwalten. Kommenden Samstag (18 Uhr) gastiert der PSK bei der HSG Ettlingen 2 und möchte dort den nächsten Schritt machen.

PSK: Freund, Stoll (beide Tor), Ph. Reither (10/3), Herr (4), Pa. Reither (3), Henke (2), Bauer (2), Cihlar (2), Riekert (2), Kungl (1), Strüwing (1), Heck (1), Schimanski (1), Pastor Castro.

TVK: Böhme, Julianasson (beide Tor), Bidlingmaier (6), Stutz (5/4), Weinbrecht (4), Dinescu (4), Estedt (3), Schwager (2), Borrmann, Mack, Grabus, Vogelmann, Werner.

Spielfilm: 0:1, 0:2, 2:2, 2:4, 5:6, 7:6, 10:8, 12:10, 15:13, 15:14 (HZ), 16:14, 17:15, 18:18, 23:18, 24:20, 24:23, 25:23, 26:23, 27:24, 28:24, 29:24 (EN).

Heimsieg gegen Knielingen

 

TV Malsch – PSK, 26:26 (13:13)

PSK erkämpft Punkt in Krimi-Schlussphase

Die Siegesserie des PSK ist in Malsch gerissen und doch bleibt das Team von Trainer Thomas Grimm weiter ungeschlagen. In einem spannenden, bis zuletzt offenen Spiel erkämpften sich die Karlsruher nach zwischenzeitlichem Fünf-Tore-Rückstand noch ein Unentschieden – es war am Ende ein gewonnener Punkt, mit dem man durchaus zufrieden sein konnte.

Begonnen hatte die Partie vielversprechend mit der schnellen 1:0-Führung für den PSK, doch auch die Gastgeber erwischten einen guten Start und waren nach rund acht Minuten erstmals selbst in Front (4:3). Es folgte die stärkste Phase der Postler, die sich defensiv auf den bestens aufgelegten Keeper Freund verlassen und somit gestärkt in den Angriff gehen konnten. Dort wurden vermehrt gute Lösungen gefunden, ein kleines Polster beim 5:8 war die Belohnung. Und auch nach der TVM-Auszeit bleiben die Gelb-Blauen am Drücker und hielten den Gegner mit zwei Toren auf Distanz. Ärgerlich, dass kurz vor der Halbzeitpause noch einige Chancen liegen gelassen wurden und sich auch in der Abwehr Fehler häuften. Diese Einladungen nutzte Malsch zum 13:13-Ausgleich – es war wieder alles offen.

Bestimmte im ersten Durchgang noch der PSK das Geschehen in der Anfangsphase, so waren die Gastgeber nach Wiederanpfiff deutlich präsenter. Über 15:13 und 18:15 bauten die Einheimischen ihren Vorsprung beim 20:16 (40.) erstmals auf vier Treffer aus. Als sich der PSK dann durch mehrere Zeitstrafen sowie eine weiterhin schwache Torausbeute selbst schwächte, schien der Zug allmählich abzufahren; zum Start der Schlussviertelstunde war der TVM auf gefährliche fünf Tore enteilt (23:18). Zum Glück ließ der PSK nun nicht ganz abreißen und wehrte sich nach Kräften gegen die drohende Niederlage. Aufbauend auf einer aggressiven Abwehr vor dem inzwischen eingewechselten, stark haltenden Stoll im Tor, verkürzte man den Rückstand sukzessive bis auf ein Tor (24:23/54.). Nun bot sich den Zuschauern in der Bühnsporthalle noch vor dem „Tatort“ ein echter Krimi: Nach dem 26:24 dezimierte sich Malsch durch zwei Zeitstrafen. So wurde es zum Ende hin immer hektischer. Riekert sorgte mit dem letzten seiner insgesamt sechs Tore für den Anschlusstreffer (26:25/59.) und nach einem erneuten PSK-Ballgewinn wurde Patrick Reither hart im Konter gestoppt. Den fälligen Siebenmeter verwandelte sein Bruder Philipp sicher zum umjubelten 26:26-Ausgleich. In der Schlussminute wäre gegen nun völlig verunsicherte Mälscher sogar noch der Lucky Punch möglich gewesen, ob des Spielverlaufs ging die Punkteteilung aber absolut in Ordnung.

„Die Mannschaft kann stolz darauf sein, was sie heute geleistet hat“, meinte der gesperrte Kreisläufer Steffen Armbrust. „Wir haben nie aufgegeben und uns am Ende mit dem Punkt belohnt.“ Arbeiten muss der PSK an einer besseren Chancenverwertung und mehr Konzentration im Abschluss, dann sollten auch wieder doppelte Punktgewinne machbar sein. Möglichkeit, es besser zu machen, besteht bereits am kommenden Sonntag (17.15 Uhr), wenn man die Badenligareserve des TV Knielingen empfängt.

PSK: Stoll, Freund (beide Tor), Riekert (6) Ph. Reither (6/5), Herr (3), Strüwing (3), Pa. Reither (3), Bauer (2), Heck (1), Kungl (1), Cihlar (1), Schimanski.

TVM: Karollus, Grünwald (beide Tor), Manuel (5), Ebser (5/3), Jung (4), Kassel (4), Gräßer (1), Piatka (1), Krämer (1), Riedinger (1), Knoch (1), Reiss (1), Engel (1), Weissinger (1).

Spielfilm: 0:1, 1:1, 2:1, 2:3, 4:4, 5:8, 7:10, 9:12, 13:13 (HZ), 15:13, 17:14, 20:17, 22:17, 23:18, 24:23, 25:23, 26:24, 26:25, 26:26 (EN).

PSK – SSC Karlsruhe, 31:27 (15:13)

PSK siegt im Spitzenspiel und bleibt weiter ungeschlagen

Viertes Spiel, vierter Sieg – als einziges Team der Handball-Bezirksliga bleibt der PSK weiterhin ungeschlagen. Im Gipfeltreffen mit Tabellenführer SSC Karlsruhe setzten sich die Gelb-Blauen in der gut besuchten Rüppurrer Eichelgartenhalle mit 31:27 (15:13) durch. Es war ein erstes großes Ausrufezeichen, das die PSK'ler in den von Trainer Thomas Grimm postulierten „Wochen der Wahrheit“ setzten.

Wie es sich für ein Spitzenspiel gehört, waren beide Mannschaften vom Start weg hoch motiviert. Die ersten Punktsiege konnte der PSK erringen (2:0), der vor allem durch eine aggressive Deckung zu überzeugen wusste. Auch im Positionsspiel agierten die Gastgeber mit viel Tempo und hatten in Philipp Reither einen eiskalten Torschützen in ihren Reihen. Mitte der ersten Halbzeit kam der SSC jedoch wieder heran, konnte vor allem über die starke rechte Angriffsseite Nadelstiche setzen. Kurioserweise machten die folgenden Auszeiten der beiden Trainer – so richtig sie auch zum jeweiligen Zeitpunkt waren – eher den Gegner stärker: Nach der PSK-Auszeit kamen die Gäste auf 10:9 heran, auf das Time-Out von Gästecoach Rüdiger Salowsky folgte die Vier-Tore-Führung für den PSK (15:11/26.). In die Pause ging es mit einem leistungsgerechten 15:13.

Die ersten Minuten nach Wiederanpfiff sollten dann wegweisend für die Hausherren sein. Mit drei Toren in Folge setzte man sich auf 18:13 ab – es war der bisher deutlichste Vorsprung, der knappe sieben Minuten später noch ausgebaut wurde (22:16). Von einer Vorentscheidung war indes noch längst keine Rede. Denn im zweiten Durchgang entwickelte das nicht immer hochklassige Spitzenspiel eine besondere Dynamik mit vielen überhasteten Aktionen, letztlich sechs Zeitstrafen und zwei Roten Karten. Wohlgemerkt: Es war kein unfaires Spiel, aber es ging eben um sehr viel und das merkte man auch auf dem Feld. Der PSK war sich dieser Bedeutung bewusst, steckte auch Rückschläge weg und sah sich beim 27:21 (48.) schon fast am Ziel. Diese Rechnung hatten die Gastgeber aber ohne nie aufgebende SSC’ler gemacht, die mit einer unkonventionellen, aber effektiven Deckungsvariante wieder bis auf einen Treffer herankamen (27:26). Zu leichtfertig verloren allerdings die PSK-Spieler den Ball und schienen auch in der Rückwärtsbewegung kräftemäßig nachzulassen. Eine Serie von drei PSK-Toren sorgte schließlich für die Entscheidung in einer Crunchtime, die ihren Namen gar erst nach der Schlusssirene verdiente, als es nochmals richtig hektisch wurde und Kreisläufer Armbrust vom Feld geschickt wurde. Seine daraus resultierende Spielsperre war der einzige Wermutstropfen für die Hausherren, der in der Jubeltraube über den immens wichtigen Heimsieg aber schnell unterging.

In den „Wochen der Wahrheit“ geht es für den PSK nach einem spielfreien Wochenende als nächstes zum TV Malsch. Die heimstarke Mannschaft musste bisher erst eine Niederlage einstecken und wird dem PSK alles abverlangen. Mit einer fokussierten Leistung möchten die Karlsruher aber auch im Süden des Bezirks etwas Zählbares mitnehmen.

PSK: Freund, Stoll (beide Tor), Ph. Reither (13/3), Armbrust (6), Riekert (4), Pa. Reither (3), Kungl (2), Bauer (2), Herr (1), Cihlar, Heck, Henke.

SSC: Kuhn (Tor), Necker (7), Kunert (5/5), Schmitz (4), Ott (3), Weis (2), Zinkand (2), Mirbach (2), Frings (1), Dreixler (1), Brander, Pistorius, Neuenhaus.

Spielfilm: 1:0, 2:0, 3:1, 6:2, 6:4, 10:6, 10:8, 13:10, 15:13 (HZ), 16:13, 18:13, 22:16, 22:18, 24:19, 27:21, 27:26, 28:27, 30:27, 31:27 (EN).

 

PSK – TS Durlach, 26:25 (15:12)

Starker Kampf mit musikalischem Abschluss

Der Männerchor des PSK feierte den nächsten gelungenen Auftritt in der Eichelgartenhalle. Gestärkt durch den guten Saisonauftakt setzte der ungeschlagene PSK mit einem weiteren Sieg gegen Durlach seine Serie fort. Nach zwei umkämpften Spielen gegen LiHoLi und Mühlburg hatte man sich vorgenommen, direkt für klare Verhältnisse zu sorgen, um die Partie so früh wie möglich für sich zu entscheiden. Die Vorzeichen hierfür standen allerdings nicht optimal, da in Kapitän Kungl und Allrounder Strüwing zwei sehr wichtige Stützen des jungen PSK-Rudels fehlten. Vor Anpfiff schwor Trainer Grimm die Truppe noch einmal ein, den Sieg für die beiden Spieler zu erkämpfen.

Zu Beginn des Spiels sah es so aus, als würde die Angriffs-Maschinerie des PSK direkt wieder ins Rollen kommen. Es gelang der Heimmanschaft, durch drei Siebenmeter in Folge, welche von Ph. Reither sicher verwandelt wurden, mit 3:1 in Führung zu gehen (4.). Die junge Durlacher Truppe wollte sich allerdings nicht ganz kampflos ergeben. Durch eine stabile 6:0-Deckung und viel Dynamik im Angriff konnten immer wieder Schwächen der PSK‘ler konsequent ausgenutzt werden. So stand es nach zehn Minuten ausgeglichen 5:5. In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem der PSK zwar nie in Rückstand geriet, sich allerdings auch nicht wirklich absetzen konnte. Aufgrund einer doppelten Unterzahl in der 20. Minute konnte die TS Durlach den Rückstand wieder auf ein Tor verkürzen; der PSK ließ sich davon allerdings nicht aus der Ruhe bringen. Durch eine gut stehende Defensive und konsequentes Tempospiel nach vorne gelang es der Heimmannschaft, sich den Vorsprung von 15:12 zur Pause zu sichern.

Diesen Vorsprung wolle man in der zweiten Hälfte ausbauen, um das Spiel am Ende deutlich für sich zu entscheiden, so Trainer Grimm in der Kabine. Dank eines sehr unkonzentrierten Starts in Hälfte zwei ging dies allerdings gründlich in die Hose. Nach fünf Minuten war die Führung dahin und nur eine Minute später befand sich der PSK zum ersten Mal in Rückstand. Das Spiel drohte zu kippen, da die Mannschaft nun auch noch in Unterzahl geriet, und Durlach mit einem Strafwurf die Chance bekam, auf zwei Tore davonzuziehen. Torhüter Freund konnte dies allerdings durch eine herausragende Parade und der Mannschaft so neuen Kampfgeist einflößen. Angetrieben durch die gute Unterstützung der Heimfans konnten die PSK‘ler die Führung trotz Unterzahl zurückerobern und das Momentum war wieder aufseiten der Hausherren. Dieser Übermut stieg Kreisläufer Armbrust wohl zu Kopf, als er versuchte, das gegnerische Anspiel zu unterbinden, sich so seine dritte Zeitstrafe und dadurch die Rote Karte einhandelte. Trotz dieser Schwächung gab sich das Team nicht auf und kämpfte unerbittlich gegen die Angriffsbemühungen der Durlacher an. In dieser Phase konnten sich beide Torhüter auf dem Platz durch einige Paraden auszeichnen, und das Spiel blieb bis zum Ende offen. Als die Durlacher eine Minute vor Schluss den Ausgleichstreffer zum 25:25 erzielten, hatte die Spannung ihren Höhepunkt erreicht. 30 Sekunden vor Schluss nahm Trainer Grimm seine letzte Auszeit – genau zum richtigen Zeitpunkt, da der PSK drauf und dran war, den Ballbesitz aus den Händen zu geben. Durch einen clever eingesetzten Trickspielzug gelang es in der Folge, Pa. Reither auf der Halblinksposition völlig frei zu spielen. Und dieser erzielte daraufhin den Siegtreffer zum 26:25. Das PSK-Rudel konnte somit ausgelassen mit den zahlreich erschienenen Fans feiern und seine Siegeshymne in der ganzen Halle erklingen lassen. Am Sonntag, 20. Oktober (16 Uhr), empfängt der PSK die ebenfalls ungeschlagene Mannschaft des SSC Karlsruhe zum Topspiel in der Eichelgartenhalle und hofft, hier wieder in voller Besetzung aufspielen zu können.

PSK: Freund, Stoll (beide Tor), Ph. Reither (9/6), Cihlar (3), Pa. Reither (3), Riekert (3), Armbrust (2), Henke (2), Herr (2), Heck (1), Ried (1), Bauer.

TSD: Bönisch, Kiefer (beide Tor), Schneider (7/7), Riedlin (5), Kolb (4), Strohecker (4), Bodenbach (4), Nischke, Schroth, Krahl, Kehler, Niedermaier, Menold.

Spielfilm: 1:0, 3:1, 3:3, 5:3, 7:5, 8:8, 10:8, 13:11, 15:12 (HZ), 16:13, 17:14, 17:17, 17:18,19:18, 22:22, 24:22, 24:24, 25:24, 25:25, 26:25 (EN).

PSK – TS Mühlburg, 31:26 (16:15)

Starke zweite Halbzeit sichert den Derby-Sieg

Für Emotionen war im Derby der PSK-Handballer gegen die Turnerschaft Mühlburg gesorgt: Erst die bewegende Schweigeminute für das vor kurzem von uns gegangene PSK-Urgestein Klaus Schultheiß, dann die hart umkämpfte Partie, in der sich beide Mannschaften 60 Minuten lang nichts schenkten. Dass man sich am Ende über die nächsten beiden Punkte freuen durften, lag maßgeblich an einer starken zweiten Hälfte der Gelb-Blauen.

Das Spiel brauchte ein paar Minuten, bis es an Fahrt aufnahm. Das 1:0 des PSK sollte zunächst die einzige Führung der Hausherren bleiben. Denn in der Folge war die TSM spielbestimmend und kam viel zu einfach zu Toren. Nicht unverdient war somit die erste Zwei-Tore-Führung für die Gäste (3:5/15.). Als Mühlburg wenige Minuten später immer noch mit zwei Treffern führte, stellte Trainer Grimm sein Team mit einer Auszeit neu ein. Mehr Tempo im Angriff wollte er sehen, zudem eine stabilere Deckung auf der rechten Abwehrseite. Die Worte kamen an, denn nach dem 10:10 übernahm der PSK wieder die Führung und konnte diese auch mit in die Kabine nehmen (16:15).

Wie schon in der Vorwoche kam man gestärkt aus der Pause und erhöhte direkt auf 18:15. Trotz einer Zeitstrafe kamen die Gäste jedoch wieder heran, erzielten in der 40. Minute den Ausgleich (20:20). Dann die entscheidende Phase der Partie: Durch vier Tore in Folge setzte sich der PSK entscheidend ab. Ausschlaggebend war eine gute Deckung, der wieder sehr gut aufgelegte Freund im PSK-Tor sowie eine Offensive, in der die flinken PSK-Angreifer die Lücken stark ausnutzten. Vor allem Rechtsaußen Riekert drehte im zweiten Durchgang auf, ebenso die Reither-Zwillinge und A-Jugendspieler Henke. Über allem stand aber eine starke Mannschaftsleistung des PSK, der sich den Sieg nicht mehr nehmen ließ und somit verdient mit 31:26 gewann.

Nach einer kurzen Spielpause geht es für den PSK mit einem weiteren Heimspiel weiter. Am Sonntag, 6. Oktober (17.15 Uhr), gastiert die TS Durlach 2 in der Eichelgartenhalle. Dann möchte man aufseiten des PSK an den bisher gezeigten Leistungen anknüpfen und den bisher makellosen Saisonstart vegolden.

PSK: Freund, Stoll (beide Tor), Armbrust (5), Riekert (5), Bretzinger (4/4), Pa. Reither (3), Ph. Reither (3), Herr (3), Henke (3), Kungl (2), Strüwing (2), Bauer (1), Schimanski.

TSM: Kuhn, Seibert (beide Tor), Lichtenwalter (6), Debellemaniere (6), Rüdinger (6/3), Riedling (2), Pyko (2), Klein (1), Schmid (1), Raad (1), Benkendorf (1/1), Leiser, Brenner.

Spielfilm: 1:0, 1:1, 3:3, 3:5, 7:9, 10:10, 13:13, 15:13, 16:15 (HZ), 17:15, 18:15, 18:17, 20:20, 24:20, 26:22, 28:23, 28:25, 30:25, 31:26 (EN).

HSG Li-Ho-Li 2 – PSK, 25:31 (12:13)

Gelungener Saisonauftakt für die PSK-Handballer

Start geglückt: Gegen die verstärkte Landesliga-Reserve der HSG Li-Ho-Li setzte sich der PSK mit 31:25 (13:12) durch und entführte damit beide Punkte aus Linkenheim. Der letzte Sieg im ersten Saisonspiel gelang den Rüppurrern in der Saison 2016/17, als man zum Auftakt mit 35:20 gegen die HSG Walzbachtal 3 gewinnen konnte. Ganze drei Jahre mussten die Fans also warten.

Und das Warten hatte sich tatsächlich gelohnt, denn nach nervösem Beginn beider Mannschaften nahmen die Gäste immer mehr die Zügel in die Hand und konnten offensiv und defensiv überzeugen. Es dauerte bis zur 14. Minute, ehe man diese Überlegenheit auch zur Führung nutzen konnte (5:6). Mit einer besseren Chancenverwertung hätte sich der PSK weiter absetzen können. Dies gelang dann erst in Überzahl, welche man sehr zielstrebig ausspielte und sich eine Vier-Tore-Führung erspielte (9:13/23. Minute). Ärgerlich, dass die Postler die HSG bis zur Pause viel zu einfach verkürzen ließen.

Entscheidend sei nun, so Trainer Thomas Grimm, dass man mit viel Einsatz in den zweiten Durchgang starte. Dies gelang seinen Spielern ausgesprochen gut. Vom 12:13 entfernte sich der PSK auf 12:15 und hielt diesen Abstand auch über weite Strecken konstant. Zehn Minuten vor dem Ende dann die erste Sechs-Tore-Führung für den PSK. Aus einer stabilen Defensive heraus gelangen vorne einfache Tore aus sechs Metern. Auch als Li-Ho-Li mit einer Manndeckung für Verwirrung sorgen wollte, fand man immer wieder die richtigen Lösungen und brachte den ersten Saisonsieg damit ungefährdet unter Dach und Fach.

Zum ersten Auftritt vor heimischem Publikum empfängt der PSK am kommenden Sonntag, 22. September (18:30 Uhr), die TS Mühlburg. Im Lokalderby möchte man an die starke Leistung anknüpfen und die nächsten Punkte einfahren.

PSK: Freund (Tor), Ph. Reither (10), Pa. Reither (5), Kungl (5), Armbrust (5/3), Cihlar (2), Herr (2), Riekert (1), Bauer (1), Ried, Pastor Castro, Heck, Strüwing.

HSG: Wilhelm, Jentho (beide Tor), Jahnke (7), Sebold (6), Seitz (5), Dierfeld (2), N. Neher (1), M. Neher (1), Werner (1), Funke (1), Kunz (1/1), Berger, Kiefer, Weber.

Spielfilm: 1:0, 2:0, 2:1, 5:3, 5:6, 9:10, 9:13, 12:13 (HZ), 12:14, 12:15, 14:16, 14:19, 16:20, 19:23, 19:25, 21:27, 24:29, 25:31 (EN).

Rückblick: Eine intensive Vorbereitung geht zu Ende

Auf eine intensive Vorbereitung blicken die beiden Herrenteams des PSK zurück. Los ging es Anfang Juli mit dem Teil, der wohl den wenigsten Spielern Spaß macht, aber dennoch jedes Jahr aufs Neue notwendig ist: Die Trainer Grimm und Bretzinger baten ihre Mannen in den heimischen Oberwald, wo sie sich bei verschiedenen Laufeinheiten die Grundlagenausdauer holen sollten. In der Halle wurde parallel dazu mehr Wert auf Kräftigung und Koordination gelegt, Fitnesstrainerin Anne leitete außerdem einige Übungen zu Stabilität und Verletzungsprävention (vielen Dank!). Später kamen vermehrt technisch-taktische Aspekte sowie insgesamt sechs Trainingsspielen mit mal besseren, mal schlechteren Leistungen hinzu.

Bis an die Grenzen beim Outdoor-Fitness

Wie im Vorjahr konnte man in Benedikt Rieker einen erfahrenen Athletiktrainer gewinnen, der die PSK-Spieler vier Wochen lang beim Outdoor-Fitness an ihre Grenzen brachte. Die Einheiten auf dem Rasenplatz begannen meist mit einer noch moderaten Mobilisierungsphase und steigerten sich dann exponentiell. Spätestens beim abschließenden Work-Out kam auch der letzte Spieler mächtig ins Schwitzen. „Ja es ist total anstrengend, aber es macht auch richtig Spaß“, war im Anschluss an das Training von mehreren Handballern zu hören, die allesamt sehr gut mitzogen und sich außerdem gegenseitig zu Höchstleistungen pushten. Herzlichen Dank an Benedikt, der unsere Spieler wie immer mit viel Leidenschaft und in einer sehr angenehmen Atmosphäre „quälte“.

Über den Tellerrand geschaut

Gemeinsam mit Spielerinnen der Alten Damen absolvierte ein Teil der Mannschaft das Sportabzeichen. Bei Disziplinen wie Kugelstoßen oder Weitsprung konnten die Ballwerfer über den eigenen Tellerrand hinausschauen und sich in den anderen Disziplinen versuchen. Schön ist bei dieser Gelegenheit auch stets der abteilungsübergreifende Kontakt zu anderen PSK-Aktiven, durch den ein interessanter Austausch möglich ist. Auch wenn es am Ende nicht für alle zu Gold reichte, so war man doch stolz auf die Leistung abseits der Sporthalle.

So leicht bergab, so schwer hinauf

Über die Dächer von Karlsruhe ging es beim Turmberglauf. Dieses Mal schickte Trainer Grimm die Teilnehmer zunächst entlang der Straße den Berg hinunter. Ohne große Anstrengung ging es für die Spieler ganz leicht, ja fast schwebend hinab – nur um unten festzustellen, dass es aufwärts ganz anders aussieht. Denn nach einem kurzen Stück in der Ebene ging es die unzähligen Stufen wieder hinauf auf den Turmberg. Dort schwer hechelnd angekommen, entschädigte jedoch der herrliche Ausblick über die Fächerstadt für die Strapazen.

Handball von anno dazumal

Wie war es eigentlich, als Handball noch nicht in der Halle, sondern auf dem Fußballplatz gespielt wurde? Das konnten die Herren gemeinsam mit einigen Spielerinnen der Alten Damen am eigenen Leib erfahren, denn die Trainer organisierten wieder ein Großfeldhandball-Spiel beim PSK. Auch einige alte Recken hatten für das Spiel angekündigt, welches denn auch allen Beteiligten viel Spaß machte. Ja, die doch etwas abweichenden Regeln sorgten hier und da für rauchende Köpfe, aber im Großen und Ganzen konnten sich die Zuschauer trotzt der Hitze über eine ansehnliche Partie freuen. Bis 1967 wurde Großfeldhandball gespielt, einige unserer Vereinsmitglieder haben diese Zeit mitgemacht. Wie das damals so war, erklärt PSK-Urgestein Dieter Arnold in unserer Rubrik „Historie“ (hier klicken). In dem Video finden sich auch einige Szenen vom Vorbereitungs-Großfeldspiel. Im Anschluss an die sportliche Betätigung ließen die Spielerinnen und Spieler den Tag bei Essen und Trinken gemütlich auf dem Vereinsgelände ausklingen

Jetzt freuen sich die Handballer des PSK, dass es endlich wieder losgeht. Beide Teams hoffen dabei auf die Unterstützung der Fans. Team 1 startet bereits am Sonntag, 15. September, um 18.30 Uhr bei der HSG Li-Ho-Li 2, für die Zweite Mannschaft beginnt die Runde eine Woche später. Am Sonntag, 22. September, empfängt man um 16.30 Uhr die TS Mühlburg 2.

Die Saisonvorbereitung in Bildern

 

Leistungskurve zeigt nach oben / Sieg gegen Neuenbürg

Die Leistungskurve bei den Herren 1 zeigt deutlich nach oben: Nachdem man am vergangenen Wochenende in Heidelsheim die spielerischen Vorgaben schon deutlich besser umgesetzt hatte, konnte man nun beim Testspiel gegen den Landesligisten HC Neuenbürg 2 einen weiteren Schritt nach vorne machen. Einem nervösen PSK-Start folgten überzeugende Auftakthandlungen im Angriff sowie eine stabile Abwehr, aus welcher der starke Keeper Freund herausragte. Über einige Ballgewinne kam man auch zu den gewünschten „einfachen“ Toren aus erster und zweiter Welle. Trainer Grimm probierte im weiteren Verlauf noch einiges aus, was den Spielfluss jedoch nur marginal schadete. So setzte man sich am Ende deutlich mit 36:24 gegen die an diesem Tag sicherlich nicht auf der Höhe befindliche Oberliga-Reserve aus Neuenbürg durch. Bevor es ernst wird, gastiert am kommenden Sonntag, 8. September (16.30 Uhr), das Team der Rhein-Neckar-Löwen 3 zum letzten Testspiel in der Eichelgartenhalle.

"Eine deutliche Steigerung zum Donnerstag"

"Das war eine deutliche Steigerung zum Donnerstag. Es war noch nicht alles perfekt, aber wir hatten sehr gute Phasen", resümierte Thomas Grimm nach dem Testspiel bei der SG Heidelsheim/Helmsheim/Gondelsheim 2. Der PSK-Coach hatte beim 37:32-Sieg seiner Mannschaft gesehen, dass die Auslösehandlungen nun besser und druckvoller gespielt wurden. Auch in der Abwehr konnte der PSK phasenweise mit sehr guter Zusammenarbeit überzeugen. So gelang der eine oder andere Ballgewinn und von da aus ging es mit viel Tempo in erster und zweiter Welle nach vorne. "Im Gegenstoß machen wir aber noch zu viele Fehler und verlieren den Ball zu schnell", so der Coach weiter. Nach der Trainingseinheit am kommenden Montag steht am Mittwoch, 4. September, ein spontan organisiertes Testspiel in der Eichelgartenhalle auf dem Programm. Zu Gast ist die Oberliga-Reserve des HC Neuenbürg, Anpfiff ist um 19.30 Uhr.

Licht und Schatten: Test gegen Landesligist

Licht und Schatten sah Trainer Thomas Grimm im zweiten Testspiel bei der TG Neureut. Mit noch immer nicht vollständigem Kader ging der Start des PSK beim Landesligisten zunächst mächtig in die Hose. Danach kam man besser in die Partie, ließ allerdings zu viele Chancen liegen. Auch die technischen Fehler häuften sich, sodass die Offensive kaum zum Zug kam. Positive Elemente gab es in der Abwehr, die in ballorientiert ausgelegten Formationen überzeugen konnte. Nach der Pause gelang es, auch im Angriff Akzente zu setzen – wenn mit Tempo agiert wurde. Letztlich musste man sich dem Gegner mit 23:27 geschlagen geben. Es bleibt die Erkenntnis, dass es in den verbleibenden zwei Wochen bis zum Saisonstart noch einiges zu tun gibt. Gerade im Angriffsspiel muss der PSK variabler, spielfreudiger und entschlossener auftreten, um nicht allzu leicht ausrechenbar zu sein. Das nächste Testspiel findet am kommenden Samstag, 31. August, statt. Bei der Auswärtspartie gegen die SG Heidelsheim/Helmsheim/Gondelsheim 2 werden die Spieler versuchen, die in Neureut gezeigten Defizite auszugleichen. Spielbeginn ist um 16 Uhr.

Erstes Testspiel in Östringen / Niederlage mit gemischter Truppe

Die Herren des PSK haben ihr erstes Testspiel der laufenden Vorbereitung verloren. Bei der dritten Mannschaft der Rhein-Neckar Löwen unterlagen die Karlsruher am Ende recht deutlich mit 21:29. Allerdings war der PSK mit einer bunt gemischten Truppe angetreten und hatte in der Östringer Stadthalle nach langer Zeit überhaupt wieder den Handball – wohlgemerkt auch noch einen geharzten – in der Hand. Obwohl man es von Beginn an schaffte, sich ordentliche Möglichkeiten herauszuspielen, war die Chancenverwertung das große Problem. Mit einer besseren Ausbeute und weniger technischen Fehlern hätte man das Spiel offener gestalten können. Trainer Thomas Grimm sah allerdings auch gute Ansätze in Angriff und Abwehr. In den kommenden Trainingswochen wird nun vermehrt auf technische Inhalte sowie die Spieltaktik wert gelegt. Das nächste Testspiel steht indes schon am kommenden Freitag, 23. August, an (Spielbeginn 18.30 Uhr). Die Zweite Mannschaft empfängt dann den TV Malsch 2 in der Rüppurrer Eichelgartenhalle.