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Handball

Herren 1

Trainingszeiten

Mannschaft Zeit Ort Trainer
Herren 1
(Bezirksliga)
Mittwoch 20:00 - 22:00 Uhr
Freitag 18:00 - 20:00 Uhr
Eichelgartenhalle Thomas Grimm

1. Mannschaft Saison 2018/19

hinten von links: Trainer Thomas Grimm, Steffen Armbrust, Nils Bauer, David Herr, Loris Schimanski, Michael Strüwing, Dennis Ried, Abteilungsleiter Martin Pfistermeister.
vorne von links: Luis Cihlar, Vincent Riekert, Tim Stoll, Nicolas Freund, Adrian Kriewitz, Luca Bretzinger.
es fehlt: Philipp Kungl.

Ergebnisse und Tabelle

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SSC Karlsruhe - PSK, 38 : 27 (22 : 16)

Im letzten Saisonspiel ging es für den PSK zum Zweitplatzierten SSC Karlsruhe. Mit einem Sieg und günstigem Ergebnis im Parallelspiel Mühlburg gegen Eggenstein hätte man sich sogar noch Platz zwei und damit die Vizemeisterschaft holen können. Doch diese Hoffnungen wurden nach ordentlichem Start in die Partie schnell enttäuscht: Gerade defensiv waren die Gelb-Blauen alles andere als stabil und so musste Trainer Grimm schon in der zehnten Minute seine Auszeit nehmen (9:5). Zwar kam die Mannschaft dann auf 10:9 an den Gegner heran, doch bis zur Pause setzte sich der SSC über viele einfache Tore wieder deutlich ab und nahm eine Sechs-Tore-Führung mit in die Kabine.

So hatte man sich das wahrlich nicht vorgestellt und auch wenn das Team sich vornahm, es in der zweiten Halbzeit besser zu machen, schien die Luft irgendwie raus zu sein. Denn nach Wiederanpfiff wurde das PSK-Spiel nicht besser. Stattdessen konnten die Hausherren ihre Führung zwischenzeitlich auf bis zu 15 Tore ausbauen (31:16). Auch wenn an diesem Tag nahezu gar nichts klappte, war dieser Rückstand doch deutlich zu hoch für die eigenen Ambitionen. Zumindest in der Schlussphase hielt der PSK nochmals etwas dagegen und konnte ein wenig Ergebniskosmetik betreiben.

Schlussendlich beendet der PSK die Saison auf Platz 5, der im Vergleich zum möglichen zweiten Tabellenplatz zunächst etwas enttäuschend wirkt. Es ist jedoch nicht zu vergessen, wo die Mannschaft herkam: Nach einem Fehlstart nach Maß fand man sich in der Hinrunde noch mitten im Abstiegskampf wieder. Doch im neuen Jahr raffte sich das Team zusammen und legte eine so nicht zu erwartende Serie von acht Siegen in Folge hin. Aus eigener Kraft warf man sich aus dem Tabellenkeller und kann somit mit dem fünften Platz durchaus zufrieden sein. Nun geht es in die kurze Pause und dann gilt es, in der Vorbereitung Gas zu geben, um nächstes Jahr wieder voll angreifen zu können.

Es spielten:

Stoll, Freund (beide Tor), Bretzinger (6/3), Riekert (5), Reither Pa. (5), Reither Ph. (5/4), Kungl (2), Kriewitz (2), Armbrust (1), Bauer (1), Schimanski und Cihlar.

PSK - HSG Li-Ho-Li 2, 30 : 24 (16 : 14)

Das sonnige Wetter lässt dieser Tage so manchen schon vom Schwimmbad träumen – offensichtlich auch die Rüppurrer Eichelgartenhalle, die am Samstag aber leider (wieder einmal) an der falschen Stelle ihren Beitrag dazu leisten wollte. Erneut tropfte es vom Hallendach, sodass die Partie der zweiten Mannschaft vorab „ins Wasser“ fiel. Handwerksmeister Armbrust löste das Problem schließlich gekonnt, indem er kurzerhand einen Mülleimer hoch oben unter dem Dach befestigte, welcher die unliebsamen Tropfen rechtzeitig auffing. Als dann Schiedsrichter und Gegner dem ordnungsgemäßen Anpfiff der Begegnung zustimmten, konnten die Aktiven die Sache schon wieder mit Humor nehmen. In der Kabine wurde reichlich gewitzelt: „Die kalte Dusche vermeiden wir“, „Wir machen sie nass“ und „Wenn hier einer baden geht, dann der Gegner“, war von den bestens aufgelegten Spielern zu hören und diese gute Grundstimmung kombiniert mit Konzentration und Einsatz wollte man mit ins Spiel nehmen.

Der PSK begann jedoch verhalten und konnte sich in der Anfangsphase keine entscheidenden Vorteile erspielen. Dies gelang erst Mitte der Halbzeit, als man sich durch vier Tore in Folge erstmals deutlicher absetzen konnte (11:6). Doch die Gäste waren nicht gewillt, abreißen zu lassen und nutzten eine Überzahlsituation, um wieder den Anschluss herzustellen. Bis zur Pause war die Partie wieder ziemlich offen.

Auch nach Wiederanpfiff sollte es ein Spiel bleiben, in dem beide Teams gute und schlechte Momente hatten. Der PSK – defensiv mittlerweile klar stabilisiert – ließ im Angriff etwa viel zu viele Wurfchancen ungenutzt. So betrug der Vorsprung meist nur wenig beruhigende drei Tore und die Entscheidung sollte erst in der Schlussviertelstunde fallen. Da konnte man sich schließlich befreien (27:20) und insbesondere über das geforderte Tempospiel zum Erfolg kommen. Am Ende stand ein ordentlicher 30:24-Sieg gegen eine Mannschaft zu Buche, die sich nicht aufgab und sehr gut mithielt.

Nun hat der PSK mehrere Wochen Pause, ehe es am 27. April zum letzten Saisonspiel beim Tabellenzweiten SSC Karlsruhe geht. Anpfiff im Otto-Hahn-Gymnasium ist dann um 18 Uhr.

Es spielten:

Stoll, Freund (beide Tor), Armbrust (6), Reither (4), Kriewitz (4), Ried (4), Bretzinger (4/2), Riekert (3), Herr (2), Bauer (2), Henke (1), Strüwing und Kungl.

HSG Ettlingen/Bruchhausen 2 - PSK, 27 : 32 (14 : 15)

Der PSK festigt vorübergehend seinen dritten Tabellenplatz. Mit einem äußerst glanzlosen, letztlich aber doch ungefährdeten 27:32-Auswärtssieg beim Tabellenschlusslicht HSG Ettlingen/Bruchhausen 2 konnte die eigene Serie auf nunmehr sieben Siege in Folge ausgebaut werden.

Wer im Publikum jedoch auf ein schönes Handballspiel hoffte, in dem sich der tabellarische Unterschied der beiden Teams deutlich zeigt, der wurde schon in der Anfangsphase enttäuscht und dürfte sich schnell an das Hinspiel erinnert gefühlt haben. Denn der PSK begann äußerst verschlafen, konnte seltsamerweise aber dennoch in Führung gehen (1:3). Im Angriff wurden jedoch unzählige freie Würfe vergeben und es schien so, dass sich diese Unsicherheit im Abschluss auch in die Abwehr übertrug. Denn dort ließ man die HSG viel zu frei gewähren und hatte vor allem die Übergänge an den Kreis nicht unter Kontrolle. Ettlingen konnte ausgleichen und die träge Partie bis zum Pausenstand von 14:15 völlig offen gestalten.

Trainer Grimm zeigte sich in der Kabine folglich alles andere als begeistert, denn das Team setzte mitnichten seine Vorgaben um. Eine offensiv-aggressive Abwehr sollte eigentlich gespielt werden, aus der es mit hohem Tempo nach vorne gehen sollte. Dafür hatte er bewusst einen großen Kader inklusive Unterstützung dreier A-Jugendspieler mit nach Bruchhausen genommen, die für Entlastung sorgen sollten und ihre Sache auch gut machten. Doch jeder einzelne Spieler musste sich im zweiten Durchgang dringend steigern.

Nach Wiederanpfiff schien sich ein weiterhin enger Schlagabtausch anzukündigen (15:15, 16:16). Dann kamen aber acht Minuten, die rückblickend als die besten des PSK bezeichnet werden müssen. Denn in diesen brachte man das geforderte Tempo endlich auf die Platte. Acht Tore in Folge bis zum Zwischenstand 17:25 zeigten deutlich, wie einfach es doch mit stabiler Abwehr und einem schnellen Ball gehen kann. Doch entgegen der Erwartung setzte sich der PSK nicht weiter vom Gegner ab, sondern nahm unverständlicherweise wieder das Tempo heraus und erlaubte sich auch defensiv die eine oder andere Verschnaufpause zu viel. So durften die Gastgeber in den letzten Minuten noch Ergebniskosmetik betreiben.

Kommende Woche geht es im letzten Heimspiel gegen die HSG Li-Ho-Li, mit der man aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen hat. Der PSK möchte natürlich einerseits gewinnen, andererseits aber auch spielerisch wieder überzeugen. Angepfiffen wird die Partie am Samstag, 30. März um 19 Uhr in der Rüppurrer Eichelgartenhalle.

Es spielten:

Stoll, Freund (beide Tor), Bretzinger (10/5), Herr (5), Henke (4), Ried (3), Reither Pa. (2), Armbrust (2), Bauer (2), Strüwing (2), Kungl (1), Reither Ph. (1), Riekert und Schimanski.

PSK - TV Knielingen 2, 31 : 28 (17 : 11)

So gut die Faschingspause für die Vielspieler des PSK war, so schlecht tat sie dem maroden Dach der Eichelgartenhalle. Erneut hatte es in den vergangenen Tagen massiv auf das Spielfeld geregnet, weshalb der Heimspieltag wieder einmal nicht wie geplant stattfinden konnte. So musste man nach Neureut ausweichen, wo mit dem TV Knielingen 2 eine nie ganz ausrechenbare Mannschaft zu Gast war. Das Hinspiel hatte der PSK deutlich und verdient verloren – es war also noch eine Rechnung offen.

Der PSK begann engagiert, aber gerade defensiv noch nicht so konsequent wie von Trainer Grimm gefordert. Als sich die Gelb-Blauen jedoch stabilisierten und mit Tempo nach vorne gingen, wurde die Führung deutlicher (7:4). Knielingen nahm früh die Auszeit, konnte aber in der Folge auch nicht weiter als auf zwei Tore verkürzen. Die Heimmannschaft war jetzt nämlich scheinbar richtig im Spiel angekommen und konnte viele einfache Tore aus erster und zweiter Welle erzielen. Ein paar technische Fehler weniger und man hätte mit einem noch deutlicheren Spielstand als dem 17:11 in die Kabine gehen können.

Weiter volles Tempo hieß die Devise für die zweiten 30 Minuten. Entgegen der Gewohnheit kam der PSK hochkonzentriert aus der Pause und spielte sich durch starke Abwehr und Gegenstöße einen deutlichen Vorsprung von bis zu elf Toren heraus (23:12, 25:14) – und dieser sollte an diesem Abend noch wichtig werden! Denn nach dem 26:16 stellte die Mannschaft das Handballspielen unverständlicherweise nahezu vollständig ein. Vor dem Hintergrund des bereits sicher geglaubten Sieges gingen die Spieler nicht nur fahrlässig mit ihren Torchancen um; sie ließen auch defensiv erheblich nach. Knielingen konnte durch acht (!) Tore in Folge verkürzen (28:26). Eine heiße Schlussphase schien sich anzubahnen. In der behielt der PSK gerade noch so die Nerven und konnte dank des großen Vorsprungs letztlich den Sieg über die Zeit retten.

Freuen konnten sich die Spieler über die zwei Punkte und den sechsten Sieg in Folge. Dennoch darf man einen solchen Vorsprung nicht in dieser Art und Weise (fast) noch verspielen. Ein erneuter Lerneffekt für das junge PSK-Team, das bereits kommenden Sonntag wieder gefordert ist. Dann geht es um 16 Uhr zum Auswärtsspiel bei der HSG Ettlingen/Bruchhausen 2.

Es spielten:

Freund, Stoll (beide Tor), Strüwing (6), Bretzinger (6/3), Armbrust (5), Herr (4), Kriewitz (4), Kungl (3), Bauer (2), Ried (1) und Schimanski.

PSK - HSG Ettlingen/Bruchhausen 2, 30 : 20 (15 : 11)

Das Ergebnis stimmte beim Nachholspiel am Mittwochabend, doch mit Ruhm bekleckerten sich die PSK-Spieler gegen Tabellenschlusslicht Ettlingen/Bruchhausen 2 nicht gerade. In einem unterdurchschnittlich schwachen Bezirskligaspiel behielt der PSK mit 30:20 (15:11) die Oberhand und verbringt die närrische Handballpause damit auf Platz 5.

Hoch waren die Erwartungen im Vorfeld der Partie, denn in den vergangenen Wochen hatte das Team von Trainer Grimm starke Leistungen gezeigt und die Punkte wie am Fließband gesammelt. So sollte einem souveränen Heimsieg gegen die HSG eigentlich nichts im Weg stehen. Nach gutem Start (2:0) verloren die Hausherren leider ein bisschen ihr Konzept. Man beschäftigte sich mit allen Dingen, nicht aber dem eigenen Spiel, das erheblich unter technischen Fehlern und vergebenen Torchancen litt. Ettlingen konnte in 19. Minute deshalb zum 8:8 ausgleichen. Was den PSK dann wieder deutlich in Führung brachte, war eine solide Abwehrleistung mit Ballgewinnen, die einfache Tore über erste und zweite Welle ermöglichte. In die Pause ging es mit einer Vier-Tore-Führung.

Im zweiten Durchgang wollten sich die Gelb-Blauen eigentlich von ihrer besseren Seite zeigen, doch wiederum war das Spiel von Fehlern geprägt – glücklicherweise aber auf beiden Seiten, weshalb der PSK seinen Vorsprung behaupten konnte (17:13, 19:15, 24:17). Der kleine PSK-Kader hatte in den zurückliegenden Wochen doch reichlich Kraft gelassen, was man den Spielern mental und physisch deutlich anmerkte. So gab es letztlich keinen Schönheitspreis zu gewinnen, wenngleich das Team in den Schlussminuten nochmals das Tempo anzog und zumindest ergebnistechnisch einen standesgemäßen Sieg einfahren konnte.

Damit beendet der PSK einen perfekten Monat – alle Spiele wurden gewonnen. Dadurch sieht auch die Tabelle wieder freundlicher aus. Mit 16:16 Punkten rangieren die PSK-Handballer nun im oberen Mittelfeld. Nach der wohlverdienten Pause wollen die Spieler nahtlos an die letzten Wochen anknüpfen und bis zum Saisonende weiter punkten.

Es spielten:

Freund, de Bel (beide Tor), Strüwing (8), Kriewitz (5), Armbrust (4/1), Bretzinger (4/1), Ried (3), Kungl (2), Riekert (2), Bauer (2) und Schimanski.

 

PSK - MTV Karlsruhe, 28 : 25 (12 : 15)

Mit nur neun Feldspielern trat der PSK im Heimspiel gegen den MTV Karlsruhe an, wollte aber dennoch die Euphorie der vergangenen Wochen mitnehmen. Im Hinspiel hatte man die erste Halbzeit klar dominiert, doch der Gegner kam nach der Pause stark zurück, sodass der Sieg des PSK am Ende nochmals knapp wurde. Die Gelb-Blauen waren also gewarnt, auch weil dem neue MTV-Trainer Brani Glivarec (vergangene Saison noch Coach beim PSK) die Akteure bestens bekannt waren.

Die Hausherren starteten vielversprechend, gerieten dann jedoch in den nachfolgenden Minuten zunehmend ins Hintertreffen (3:6, 4:7, 5:8). Die Deckung fand keinen richtigen Zugriff auf den Kreisläufer und die Außenspieler des MTV und vorne leisteten sich die PSK-Spieler zu viele Fehler im Spielaufbau und Abschluss. Trainer Grimm versuchte, seine Mannen mit einer Auszeit in die Spur zu bringen und appellierte an mehr Konzentration und Einsatzbereitschaft. Zumindest vorübergehend zeigten die Worte Wirkung: Der PSK kam bis auf einen Treffer heran (11:12). Doch kurz vor der Halbzeit ließ die Konzentration wieder nach, weshalb man mit einem 12:15-Rückstand in die Kabine gehen musste.

Dort wurden Lösungen für Angriff und Abwehr besprochen – jedem Spieler war bewusst, dass noch alles möglich sei, aber auch, dass man sich in allen Belangen steigern müsse. Nach Wiederanpfiff schien es dann aber kurzzeitig so, als müsse sich der PSK bereits vom möglichen Sieg verabschieden. Der MTV kam hochmotiviert zurück aufs Parkett und baute seine Führung auf fünf Treffer aus. Doch anstatt nun aufzugeben, verstanden die PSK’ler diesen Rückschlag als deutliches Zeichen, nun entschlossen dagegen zu halten. Mit einem Sechs-Tore-Lauf, den auch eine frühe Gäste-Auszeit nicht aufhalten konnte, spielte man sich in die Partie zurück und übernahm nach langer Zeit wieder die Führung (18:17). Diese wurde dann dank einer verbesserten Leistung in Offensive und Defensive bis zum Spielende nicht mehr hergegeben. Mit 28:25 behielt der PSK letztlich der Oberhand und durfte beide Punkte mit dem Heimpublikum bejubeln.

Bereits am kommenden Mittwoch (27.02.19) steht die nächste Partie an. Im Nachholspiel empfängt der PSK um 20 Uhr die HSG Ettlingen/Bruchhausen 2 und möchte erneut als Sieger vom Platz gehen.

Es spielten:

Stoll, Freund (beide Tor), Kriewitz (6), Kungl (6), Riekert (6), Bretzinger (5/4), Ried (3), Strüwing (2), Armbrust, Schimanski und Bauer.

TS Durlach 2 - PSK, 22 : 27 (12 : 18)

Auswärtsspiele in Durlach standen für den PSK in den vergangenen Jahren unter keinem guten Stern: In einer fast schon beängstigenden Regelmäßigkeit kam man dort oft böse unter die Räder. Dieses Mal sollte jedoch alles anders werden. Zum einen, weil es nicht in die Weiherhofhalle, sondern in die ungewohnte Spielstätte „Untere Hub“ ging; zum anderen, weil der PSK in den letzten Spielen eine positive Serie starten konnte. So ging man – unterstützt durch Spieler aus der A-Jugend und der zweiten Mannschaft – optimistisch in die Partie.

Nach vor allem defensiv noch unsortiertem Start mit wechselnden Führungen, gelang es dem PSK in der zwölften Minute erstmals, sich etwas vom Gegner abzusetzen (6:9). Die Abwehr hatte sich nun stabilisiert und im Angriff zeigte das Team genau das, was Trainer Thomas Grimm sehen wollte: Einen schnellen Ball und klar herausgespielte Torchancen. Somit konnte die Führung in der Folge auf bis zu sieben Tore ausgebaut werden (10:17). In die Pause ging es schließlich beim Stand von 12:18.

Unbedingt wollte man im zweiten Durchgang an die gezeigte Leistung anknüpfen. Die Hausherren versuchten nun, mit einer offensiveren Deckung neue Akzente zu setzen, was zwischenzeitlich auch gelang. Durlach kam wieder näher heran und konnte nun auch leichtere Tore erzielen, da der PSK nicht mehr ganz so konzentriert arbeitete. Bewegte man sich vorne allerdings wieder besser ohne Ball, so wurden auch weiter gute Wurfmöglichkeiten erarbeitet – einzig die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. In dieser Phase konnten sich die Gäste aber einmal mehr auf ihr starkes Torhütergespann verlassen, das der Abwehr den nötigen Rückhalt gab und sogar ein direktes Tor beisteuern konnte. Die TSD konnte – begünstigt durch zwei Zeitstrafen des PSK – nochmal verkürzen (21:24), wirklich gefährlich wurde es aber nicht mehr. Beim Schlusspfiff des souveränen Schiedsrichtergespanns durfte sich der PSK nicht nur über den langersehnten Auswärtssieg in Durlach freuen, sondern auch über die erfolgreiche Fortführung der eigenen Serie.

Diese Serie möchten die Spieler am kommenden Sonntag ausbauen. Um 18:15 Uhr gastiert die Mannschaft des MTV Karlsruhe in der Eichelgartenhalle. Dabei kommt es auch zu einem Wiedersehen mit Trainer Brani Glivarec, der den PSK in der vergangenen Saison betreute und nun während der Runde den MTV übernahm. Wie immer baut das Team auf die lautstarke Unterstützung der Fans.

Es spielten:

Freund (1), Stoll (beide Tor), Bretzinger (8/4), Ph. Reither (4), Kriewitz (4), Riekert (3), Armbrust (3), Kungl (2), Schimanski (1), Freund (1), Strüwing (1), Pa. Reither, Ried und Pastor Castro.

PSK - TS Mühlburg, 28 : 24 (17 : 10)

Der PSK kann offenbar den Schwung der letzten Wochen mitnehmen: Im Derby gegen die TS Mühlburg setzte sich das Team von Trainer Thomas Grimm mit 28:24 (17:10) durch und konnte damit die nächsten beiden Punkte auf der Habenseite verbuchen. Mit dem Sieg verschafften sich die Gelb-Blauen außerdem ein kleines Polster zum Tabellenende.

Nach einer sehr gelungenen Trainingswoche überraschte es kaum, dass der PSK gleich zu Beginn der Partie voll zur Stelle war. Nur beim 0:1 war man in Rückstand – ansonsten bestimmten die PSK-Spieler klar das Geschehen. Über die erste Welle und den erweiterten Gegenstoß konnten sich die Hausherren kontinuierlich absetzen und sogar fast zweistellig in Führung gehen (14:4, 16:7). Basis war eine sehr starke Abwehr, die kaum freie Torchancen zuließ und einige Bälle gewinnen konnte. In die Kabine ging es schließlich mit einem leistungsgerechten 17:10.

Die Pause tat dem PSK nicht allzu gut, denn nach Wiederanpfiff erlaubte sich die Defensive nun immer wieder einige Aussetzer, welche die Mühlburger zu ihren Gunsten nutzen konnten. Doch der Abstand blieb zunächst bestehen, was nicht zuletzt an der hervorragenden Torwartleistung lag. Die PSK-Keeper Stoll und Freund zeigten sich beide in absoluter Topform und konnten unter anderem vier Strafwürfe parieren. Durch Unkonzentriertheiten ließ man die TSM sieben Minuten vor dem Ende unnötigerweise nochmal herankommen (24:21). Doch mit einer Leistungssteigerung in der Schlussphase machte der PSK alles klar und sicherte sich trotz einer deutlich schwächeren zweiten Halbzeit am Ende ungefährdet die zwei Punkte.

Kommende Woche möchte der PSK die kleine Erfolgsserie gerne ausbauen. Nach zwei Heimspielen gastiert das Team am Samstag, 16. Februar bei der TS Durlach 2. Spielbeginn in der Werner-Stegmaier-Halle ist um 18 Uhr.

Es spielten: Stoll, Freund (beide Tor), Bretzinger (7/5), Herr (5), Armbrust (3), Strüwing (3), Kriewitz (3), Riekert (3), Kungl (2), Ried (1), Bauer (1) und Schimanski.

PSK - TG Eggenstein 2, 32 : 26 (17 : 13)

Selbst im Abschlusstraining am Freitagabend war noch nicht ganz klar, ob das Heimspiel des PSK gegen die TG Eggenstein 2 stattfinden würde. Bei einem Finaleinzug der deutschen Handballnationalmannschaft hätte man die Partie verlegt. Nach der ärgerlichen Niederlage gegen Norwegen hatten dann auch die PSK-Spieler beim gemeinsamen Public Viewing die Gewissheit, dass am Sonntag statt WM-Finale auf der Couch Bezirksligahandball in der Eichelgartenhalle auf dem Programm stehen würde. Das Team freute sich aber die Aufgabe und wollte die eigene Negativserie mit einem Heimsieg beenden.

Diesen Willen merkte man den Gelb-Blauen vom Start weg an. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase erspielte sich der PSK aufbauend auf einer soliden Deckung die ersten Vorteile (6:3, 7:4, 8:5). In der Offensive überzeugte das Team mit schnellem und druckvollem Spiel und konnte immer wieder Lücken in die Abwehr der Gäste reißen. Ein paar vergebene Chancen weniger und man hätte sich sogar noch deutlicher absetzen können. In die Pause nahm der PSK dennoch eine verdiente Vier-Tore-Führung mit.

Die Halbzeitpause wurde unter anderem dazu genutzt, um an das Hinspiel in Eggenstein zu erinnern. Ähnlich deutlich hatte man dort vor dem Seitenwechsel geführt, um dann mit einem unerklärlichen Einbruch nach Wiederanpfiff das Spiel aus der Hand zu geben und am Ende noch zu verlieren. Das wollte man dieses Mal um jeden Preis vermeiden und mit der gleichen Entschlossenheit weiterspielen. Und tatsächlich ließ die Konzentration nicht nach: Der PSK machte weiterhin zwar nicht alles, aber doch vieles richtig und konnte sich zwischenzeitlich auf bis zu sechs Tore absetzen (21:15). Völlig abreißen ließ die TGE jedoch nicht, sodass von einer Vorentscheidung noch keine Rede sein konnte. Dies lag auch daran, dass der PSK die Konzentration nicht immer ganz durchhielt. Selbst in Unterzahl ließ man sich aber an diesem Tag nicht aus dem Konzept bringen und den Gegner nie näher als drei Tore herankommen. So behielt der PSK auch in der Schlussphase die Oberhand, konnte die Führung noch einmal ausbauen und letztlich völlig verdient mit 32:26 gewinnen.

Die lautstark unterstützenden Fans hatten einen überzeugenden Heimsieg und die wohl beste Saisonleistung der Mannschaft gesehen, die endlich zeigte, welches Potenzial in ihr steckt. Diesen Schwung gilt es nun in die nächsten Partien mitzunehmen. Nach einem spielfreien Wochenende empfängt der PSK am Samstag, 9. Februar die TS Mühlburg zum Derby. Angepfiffen wird die Partie um 16 Uhr.

Es spielten: Freund, Soll (beide Tor), Bretzinger (8/2), Armbrust (4), Kungl (4), Riekert (4), Kriewitz (4), Bauer (4), Strüwing (3), Herr (1), Schimanski und Ried.

KIT SC 2010 - PSK, 37 : 34 (16 : 13)

Zum ersten Handballspiel im noch jungen Jahr ging es für den PSK in Neureut gegen den Tabellenführer KIT SC. Trotz schwieriger Trainingsbedingungen in den vergangenen Wochen nahm man sich vor, mit vollem Elan in die Partie zu gehen und mit einem Sieg in 2019 zu starten. Trainer Grimm konnte hierzu personell aus dem Vollen schöpfen und aus 14 Spielern wählen.

Nach nervösem Start auf beiden Seiten gehörte die weitere Anfangsphase dem PSK, der in der Deckung stabil stand und vorne mit Überzeugung in die Zweikämpfe ging. Beides ließ jedoch in den kommenden Minuten deutlich nach. KIT konnte somit nach knapp 12 Minuten in Führung gehen (5:4). Abschütteln ließen sich die Gelb-Blauen trotzdem nicht. Mit ein paar technischen Fehlern weniger hätte man sogar selbst wieder vorlegen können – Chancen dazu gab es zur Genüge. Stattdessen handelte man sich einige Zeitstrafen ein, was die Gastgeber zu ihren Gunsten nutzen und die Führung ausbauen konnten (14:10). Vor der Pause drehte der PSK nochmal auf und hielt mit reichlich Tempo in der Offensive dagegen. In die Kabine musste man schließlich mit einem Drei-Tore-Rückstand, der allerdings noch keine Vorentscheidung für den Ligaprimus darstellte.

In der Halbzeitpause wurde das fehlerhafte Rückzugsverhalten ebenso angesprochen wie die zu überhasteten Abschlüsse in der Offensive. Diese Dinge wollte man im zweiten Durchgang unbedingt besser machen. Doch sah es zwischenzeitlich so aus, als könne man an den Gegner heranrücken (18:16, 19:17), enteilte der KIT SC immer wieder und traf den PSK an seiner an diesem Tag verwundbarsten Stelle: Der zweiten Welle und dem erweiterten Gegenstoß. Hier kam das Studententeam zu leichten Tore, währenddessen sich der PSK jeden Treffer mühsam erarbeiten musste. Knapp sechs Minuten vor dem Ende keimte noch einmal Hoffnung auf, als man plötzlich wieder bis auf einen Treffer herankam. Doch in der Schlussphase, die durchaus das Potenzial für ein Happy-End barg, erlaubte sich der PSK dann wiederum einige Fehler zu viel. So gewann KIT nicht unverdient mit 37:34.

Der PSK muss weiter an der Deckung und dem Rückzugsverhalten arbeiten, denn 37 Gegentore sind deutlich zu viele. Die Spieler möchten dies in der nächsten Partie, die dann endlich wieder einmal ein „richtiges“ Heimspiel sein wird, besser machen. Anpfiff gegen die TG Eggenstein 2 ist am Sonntag, 27.1. um 17:15 Uhr.

Es spielten:

Freund, Stoll (beide Tor), Bretzinger (11/9), Riekert (6), Strüwing (5), Pa. Reither (4), Herr (3), Kriewitz (2), P. Reither (1), Kungl (1), Ried (1), Schimanski, Armbrust und Bauer.

PSK - TV Malsch, 26 : 27 (12 : 9)

Sehr viel Zeit hatten die PSK-Spieler nach der Niederlage in Linkenheim, um den Kopf frei zu bekommen. Von einer optimalen Spielvorbereitung konnte in Hinblick auf die lange für das Training gar nicht nutzbare Eichelgartenhalle jedoch keine Rede sein. Auch die Partie gegen den TV Malsch musste auswärts, nämlich in der Reinhold-Crocoll-Halle in Knielingen ausgetragen werden. All diese Umstände sollten jedoch nicht als Ausreden gelten – für den PSK zählte nichts anderes als der Sieg.

Nach dem schnellen 0:1 des TVM übernahmen die Gelb-Blauen schnell die Spielführung und konnten sich in den folgenden Minuten vom Gegner absetzen (3:1, 5:1, 9:5). Auf Basis einer stabilen Abwehr ging es mit hohem Tempo nach vorne. Auch im Positionsangriff wusste der PSK zu überzeugen und spielte sich immer wieder gute Torchancen heraus. Einigen vergebenen Chancen zu viel war es geschuldet, dass man „nur“ mit drei Toren Führung in die Halbzeitpause gehen konnte. Die Wurfausbeute wollte man im zweiten Durchgang verbessern, um sich einen komfortablen Vorsprung herauszuspielen.

Zunächst sah es so aus, als würde dieses Vorhaben aufgehen, doch weiter als vier Tore (14:10) konnte sich der PSK einfach nicht vom TV Malsch absetzen. Die Deckung arbeitet zwar weiter konsequent im Verbund, doch im Angriff taten sich die PSK-Spieler zunehmend schwerer. Leider häuften sich auch einfache technische Fehler. In der Folge kam der TVM wieder heran und konnte in der 57. Minute ausgleichen. Mit einer starken Willensleistung setzte sich der PSK zweimal wieder mit zwei Toren ab (25:23, 26:24). Nach dem erneuten Anschlusstreffer des TV Malsch waren noch dreißig Sekunden auf der Uhr. Auszeit PSK. Was dann passierte, konnte keiner in der Halle (ob im positiven oder negativen Sinn) so richtig fassen: In zwei Angriffen verlor der PSK den Ball oder vergab die Tormöglichkeit, sodass Malsch mit zwei erfolgreichen Kontern das Spiel in den Schlusssekunden gewann.

Mangelnde Konzentration in der Schlussphase kostete den PSK einen so wichtigen und schon sicher geglaubten Sieg, der stattdessen den Gästen als verfrühtes Weihnachtsgeschenk unter den Baum gelegt wurde. Eine solch unglückliche Niederlage sieht man nicht alle Tage. Dennoch müssen nun die positiven Dinge aus der Partie mitgenommen werden, um im neuen Jahr die Kurve zu kriegen. Bis dahin wünschen die PSK-Handballer allen Fans und Gönnern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Es spielten:

Stoll (im Tor), Kungl (5), Armbrust (5/2), Strüwing (5/1), Kriewitz (3), Bretzinger (3/1), Riekert (2), Bauer (2), Herr (1), Schimanski und Henke.

HSG Li-Ho-Li 2 - PSK, 28 : 27 (12 : 17)

Eigentlich wollte der PSK nach zuletzt zwei Niederlagen in Linkenheim beide Punkte mitnehmen. In der ersten Halbzeit schien dieses Ziel auch absolut möglich zu sein, da man sich zwischenzeitlich recht komfortabel von der HSG absetzen konnte (3:7, 5:9). Die Gastgeber steckten jedoch nicht auf und kamen begünstigt durch viele Fehler des PSK mehrfach wieder auf ein Tor heran. Dass man trotzdem mit einem Vorsprung von fünf Toren in die Pause ging, war einer ordentlichen Deckung und vielen Treffern über die erste Welle zu verdanken.

Doch der PSK schaffte es im zweiten Durchgang wieder einmal, die Führung zu verspielen. Li-Ho-Li glich in der 47. Minute erstmalig wieder aus und hatte nun das Selbstvertrauen ganz klar auf seiner Seite. Jetzt war es ein enges Spiel, in dem der PSK weder vorne, noch hinten zu überzeugen wusste. Nach einer Auszeit beim Stand 28:27 für die Gastgeber hatte man noch genug Zeit für den Ausgleich, aber sinnbildlich für die Leistung im Positionsspiel gelang kein gefährlicher Abschluss. Letztlich stand eine ernüchternde 28:27-Niederlage zu Buche, die Aktive wie Fans ratlos zurückließ.

Es spielten:

Stoll, Erndwein (beide Tor), Cihlar (8), Strüwing (4), Bretzinger (4), Herr (3), Kriewitz (3), Bauer (3), Armbrust (2), Kungl, Ried und Schimanski.

TV Knielingen 2 - PSK, 35 : 27 (18 : 11)

Eigentlich wollte der PSK nach der unglücklichen Heimniederlage gegen Spitzenreiter SSC Karlsruhe in Knielingen unbedingt zwei Punkte anpeilen. Doch schon früh zeichnete sich ab, dass dies an diesem Tag nichts werden würde. Die – zumindest vom Ergebnis her – noch ausgeglichene Anfangsphase (2:1, 3:2, 5:4) zeigte bereits grundsätzliche Probleme. Denn während der TVK mit voller Überzeugung in die Aktionen ging und in der Abwehr beherzt zugriff, ließen die PSK-Spieler die nötige Lauf- und Kampfbereitschaft sträflich vermissen. Es schien fast so, als sei man weder körperlich, noch mental bereit für dieses Spiel gewesen. Knielingen konnte sich folglich auf bis zu fünf Tore absetzen und auch eine Auszeit des PSK stoppte den eigenen Negativlauf nicht. Zur Pause waren die Gastgeber bereits auf 18:11 enteilt.

Man konnte nicht mal sagen, dass der TVK besonders überragend spielte, doch die Hausherren machten ihre Sache nicht schlecht und wussten als geschlossene Truppe zu überzeugen. Der PSK blieb diesen Beweis hingegen auch in der zweiten Hälfte schuldig. Eklatante Abwehrfehler und Stückwerk im Angriff ließen früh die noch letzte Hoffnung auf ein Happy End schwinden. Im Gegenteil: Beim Stand von 25:15 in der 42. Spielminute drohte ein richtiges Debakel. Da die Partie längst entschieden war, schalteten die Knielinger nun einen Gang zurück und erlaubten dem PSK, ein paar Tore wettzumachen. Mehr als Ergebniskosmetik war für die Mannschaft jedoch nicht mehr drin, die sich über das Endergebnis wahrlich nicht beschweren kann. Am Ende blieben beide Punkte auch in der Höhe völlig verdient in Knielingen.

Noch nie war in dieser Saison eine Niederlage des PSK so eindeutig, vielleicht noch nie so verdient. Großer taktischer Analysen bedarf es in der Nachbereitung dieses verkorksten Sonntags allerdings nicht. Vielmehr muss das Team in Zukunft die für unseren Sport grundlegendsten Tugenden an den Tag legen, sonst lässt sich kein Blumentopf gewinnen. Der PSK ist nun gefordert, am kommenden Sonntag, 18.11. eine Reaktion zu zeigen, wenn um 19 Uhr die HSG Ettlingen/Bruchhausen 2 nach Rüppurr kommt.

Es spielten: Freund, Stoll (beide Tor), Kriewitz (5), Bauer (5), Strüwing (5), Herr (4), Cihlar (3), Armbrust (2), Bretzinger (2), Kungl (1) und Schimanski.

 

PSK - SSC Karlsruhe, 26 : 27 (13 : 14)

Nach zuletzt drei Siegen in Folge ging es für den PSK zu Hause nun gegen den noch verlustpunktfreien SSC Karlsruhe. Angesichts der Tabellenplatzierung schienen die Rollen in dieser Partie klar verteilt und doch rechnete man sich keine allzu schlechten Chancen aus.

Mut machte die beherzte Anfangsphase der Gastgeber, in der man immer wieder in Führung gehen konnte (2:0, 6:4). Vorne wurden teilweise gute Lösungen gegen den defensiven Abwehrverbund des SSC gefunden. Die PSK-Defensive ließ jedoch hinsichtlich Absprache und Aggressivität zu wünschen übrig. So kamen auch die Gäste oft zu einfachen Toren, die sie stets im Spiel hielten. Beim Stand von 8:8 Mitte der ersten Halbzeit war das Spiel wieder völlig ausgeglichen. Das blieb es auch bis fünf Minuten vor der Pause, ehe der SSC wiederum Abstimmungsprobleme beim PSK ausnutzte und somit eine knappe Führung erspielen konnte (13:14).

Im zweiten Durchgang musste sich insbesondere die Abwehr steigern und in der Offensive wollte man die doppelte Überzahl gleich nach Wiederanpfiff nutzen. Doch nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich bleib der Gegner weiterhin in Führung. Zu selten konnten die Gelb-Blauen durch ein mannschaftlich geschlossenes Angriffsspiel überzeugen, zu oft wurde das Glück in mäßig erfolgreichen Einzelaktionen und Distanzwürfen gesucht. Einzig der stabilisierten Verteidigung in Verbindung mit Kontertoren von Rechtsaußen Cihlar war es zu verdanken, dass man den Anschluss an den SSC nicht gänzlich verlor (18:19, 20:21). Dennoch sah sich der PSK drei Minuten vor Spielende einem Drei-Tore-Rückstand gegenüber. Mit viel Leidenschaft erzielte das Team in den Schlussminuten durch drei Tore in Folge den Ausgleich – und belohnte sich trotzdem nicht mit einem Punkt! Nahezu in letzter Sekunde setzten die Gäste den Lucky-Punch zum 26:27-Auswärtssieg.

Gerne hätten die PSK-Spieler einen, noch lieber natürlich zwei Punkte in Rüppurr behalten. Beides wäre mit einer besseren Offensivleistung durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. Im vollen November-Spielplan bleibt jedoch keine Zeit, den Punkten lange nachzutrauern. Am Sonntag geht es um 15:30 Uhr zum TV Knielingen 2.

Es spielten: Freund, Stoll (beide Tor), Bretzinger (8/2), Cihlar (7), Herr (3), Kungl (3), Armbrust (3/1), Strüwing (1), Kriewitz (1), Schimanski und Bauer.

 

MTV Karlsruhe - PSK, 30 : 34 (14 : 20)

„Alles zurück auf Anfang“, heißt es beim PSK nach dem Auswärtsspiel beim MTV Karlsruhe am Samstagabend. Durch den dritten Sieg in Folge ist die eigene Punktebilanz nun wieder völlig ausgeglichen. „Jetzt kann die Saison für uns beginnen“, sagte Trainer Thomas Grimm im Anschluss an die Partie, der sich mit dem Ergebnis, nicht aber der Spielweise über 60 Minuten zufrieden zeigte.

Zu Beginn gab es allerdings wenig zu bemängeln, denn die PSK-Spieler waren vom Start weg hellwach und agierten in der Abwehr höchst aufmerksam. Wie wichtig das ist, musste man noch in der vergangenen Saison auswärts beim MTV erkennen, als man durch eine schwache Defensivleistung mächtig unter die Räder gekommen war. Dieses Mal jedoch setzten sich die Gelb-Blauen direkt vielversprechend mit drei Toren ab (1:4). Und auch wenn vorne nicht immer richtige Entscheidungen getroffen wurden, konnten immer wieder leichte Tore erzielt, die Führung damit ausgebaut werden. Vor der Pause drehte der PSK dann noch einmal richtig auf und traf nun auch aus dem Rückraum nach Belieben. Mit einigen Ballverlusten weniger hätte die Führung zur Pause noch höher ausfallen können – dennoch nahm man einen Vorsprung von sechs Toren (14:20) nebst der Erkenntnis mit in die Kabine, die wahrscheinlich beste Halbzeit im bisherigen Saisonverlauf gespielt zu haben.

Der MTV ist jedoch bekannt dafür, niemals aufzugeben, weshalb trotz des komfortablen Vorsprungs Vorsicht geboten war. Zunächst schien weiter alles nach Plan zu laufen – man setzte sich auf nun acht Tore ab – doch dann verlor der PSK viel zu häufig den klaren Kopf. Das hatte zu Folge, dass man dauernd durch teilweise unnötige Zeitstrafen in Unterzahl war und damit den MTV geradezu zurück ins Spiel einlud. Vorne war nun Sand im Getriebe und so richtig überzeugend kamen die PSK-Angreifer nicht mehr zu gefährlichen Abschlüssen. Richtig gefährlich wurde es dennoch nicht mehr, denn der MTV kam zu keinem Zeitpunkt näher als drei Tore heran. Mit einer konzentrierteren Leistung wie im ersten Spielabschnitt wäre es aber ein Leichtes gewesen, sich viel unnötige Hektik und Aufregung zu ersparen. Letztlich gewann der PSK ungefährdet mit 34:30.

Erfreulich war eine vom gesamten Team starke erste Halbzeit, die andeutete, dass noch reichlich Potenzial in der Mannschaft steckt. Die Leistung in der zweiten Halbzeit, insbesondere die Disziplinlosigkeit, sollte sich aber in Zukunft nicht wiederholen! Mit dem verlustpunktfreien Spitzenreiter SSC Karlsruhe hat der PSK bereits kommenden Sonntag (Spielbeginn 19 Uhr) einen Gegner zu Gast, der solche Phasen gnadenlos bestraft.

Es spielten: Freund (im Tor), Bretzinger (8/3), Herr (7/1), Strüwing (4), Kriewitz (4), Armbrust (4/1), Riekert (3), Bauer (2), Cihlar (1), Ried (1), Schimanski und Kungl.

 

PSK - TS Durlach 2, 31 : 25 (14 : 15)

Nach dem erlösenden ersten Sieg in Mühlburg wollten die PSK-Spieler zu Hause gegen die TS Durlach 2 unbedingt nachlegen. Unter der Woche hatte man sich gut auf die Partie vorbereitet und sich vorgenommen, den Schwung aus der Vorwoche mitzunehmen.

Dennoch kam der PSK nicht wirklich gut in die Partie, die nach rund zehn Minuten noch völlig ausgeglichen war (4:4). Es folgte eine Phase mit wechselnden Führungen, doch dann machten sich die Probleme in der Abwehr der Hausherren immer mehr bemerkbar. Durlach kam zu überaus einfachen Treffern aus dem Rückraum oder sogar aus der Nahwurfzone, da Absprache und Aggressivität auf Seiten des PSK nahezu gänzlich fehlten. Den durchaus ordentlichen Offensivbemühungen der Gelb-Blauen allein war es zu verdanken, dass man (noch) nicht weiter in Rückstand geriet. Durch drei Tore in Folge konnte sich die Turnerschaft dann jedoch absetzen (11:14). Eine Auszeit war dringend nötig, um auf die Versäumnisse in der Deckung hinzuweisen. Mit neuem Elan schaffte man es, bis zur Halbzeit wieder auf ein Tor heranzukommen.

Auch nach der Pause blieb es zunächst eng, ehe der PSK sich in der Abwehr stabilisierte und mit Tempo nach vorne spielte. Mit einem Fünf-Tore-Lauf, den auch eine Auszeit der Gäste nicht unterbrechen konnte, setzte man sich innerhalb von fünf Spielminuten auf 23:18 ab. Jetzt wurden vorne in nahezu jedem Angriff leichte Tore erzielt und in der Deckung kaum noch etwas zugelassen. In der Folge wuchs der Vorsprung auf bis zu neun Tore (31:22). Die letzten Spielminuten nutzte der Gegner noch zur Ergebniskosmetik, doch am letztlich souveränen PSK-Sieg bestand am Ende kein Zweifel.

Kommende Woche geht es für den PSK zum MTV Karlsruhe, wo man im Vorjahr eine deftige Klatsche hinnehmen musste. Dieses Mal möchte man es auf jeden Fall besser machen und die nächsten Punkte einfahren. Anwurf ist am Samstag, 27. Oktober um 19 Uhr in der Dragonerhalle.

Es spielten: Freund, Stoll (beide Tor), Riekert (8), Bretzinger (8/5), Kriewitz (6), Armbrust (4/1), Strüwing (2), Kungl (1), Cihlar (1), Bauer (1), Schimanski und Ried.

 

TS Mühlburg - PSK, 18 : 20 (10 : 11)

Unterschiedlicher hätten die Voraussetzungen beim ewig jungen Derby Mühlburg gegen PSK nicht sein können. Während die Gastgeber makellos mit drei Siegen in die Saison gestartet waren und sich an der Tabellenspitze befanden, hatten die Gelb-Blauen noch immer keine Punkte auf der Habenseite. Gerade dieser große Unterschied sollte dem PSK in der Mühlburger Carl-Benz-Halle jedoch zugutekommen, denn gegen den Tabellenführer konnte man ohne riesige Erwartungen unbeschwert in die Partie starten.

Dies zahlte sich in den ersten Spielminuten aus, in denen die PSK-Spieler leicht zu Torerfolgen kamen und in der Abwehr äußerst konzentriert arbeiteten (0:2). Nach etwas mehr als sieben Minuten war aber auch die Turnerschaft mit etwas Verspätung in der Partie angekommen und konnte den Ausgleich erzielen. In der Folge ging es hin und her, wobei Mühlburg meist mit einem Tor vorlegen konnte. Der PSK ließ sich aber nicht beirren und konzentrierte sich auf sein geduldiges Angriffsspiel. Hinten hielt Torhüter Freund nahezu alles, was zu halten war. Dieser gute Defensivverbund war ausschlaggebend dafür, dass man einen knappen Vorsprung mit in die Kabine nehmen konnte (10:11).

Der Start in die zweite Hälfte erinnerte leider stark an die bisherigen Auftritte der Mannschaft: Die eigene Linie wurde im Angriff verloren und die Turnerschaft konnte über den Gegenstoß aus einem 10:11-Rückstand eine 13:11-Führung machen. Wichtig, dass der PSK in dieser Phase den Anschluss nicht verpasste: Mit drei Toren in Folge wurde der alte Abstand wiederhergestellt (13:14). Ein weiterer Rückschlag hätte dann die Disqualifikation von PSK-Keeper Freund werden können, wäre da nicht sein Kollege Stoll gewesen, der nahtlos an der starken Torhüterleistung anknüpfte. In der torarmen Schlussphase der Partie, die ohnehin wahrlich kein Schützenfest war, konnte er gleich zwei Siebenmeter entschärfen. Der PSK behielt hingegen die Nerven und sicherte sich am Ende unter großem Jubel den ersten Saisonsieg.

Die Fans hatten ein wahrscheinlich nicht sehr schönes, dafür aber äußerst spannendes Spiel gesehen, in dem der PSK durch seine mannschaftliche Geschlossenheit und die nötige Ruhe in der entscheidenden Phase überzeugen konnte. Das positive Gefühl gilt es nun in das nächste Heimspiel zu transportieren. Zu Gast in der Eichelgartenhalle ist am kommenden Sonntag die Turnerschaft Durlach 2, Spielbeginn ist um 15:30 Uhr.

Es spielten: Freund, Stoll (beide Tor), Kriewitz (6), Armbrust (5/3), Bretzinger (4/2), Bauer (3), Kungl (1), Riekert (1), Schimanski, Cihlar und Ried.

 

PSK - KIT SC 2010, 31 : 33 (17 : 20)

0:6-Punkte – das ist die ernüchternde Bilanz des PSK nach den ersten drei Spieltagen der noch jungen Saison. Zu ungewohntem Datum unter der Woche (am Tag der deutschen Einheit) musste man sich in einer hitzigen Partie dem Studententeam des KIT SC mit 31:33 (17:20) geschlagen geben. Hauptverantwortlich dafür war eine schwache erste Halbzeit, in der das Team über weite Strecken nicht überzeugen konnte.

Dabei war eigentlich alles angerichtet, um die ersten Zähler einzufahren: Die Eichelgartenhalle füllte sich am frühen Abend mit vielen Zuschauern und die Mannschaft konnte mit deren lautstarker Unterstützung die ersten Minuten vollkommen ausgeglichen gestalten (1:1, 2:2, 3:4). Durch Zeitstrafen und unüberlegte Abschlüsse im Angriff kam es dann aber zum Bruch im Spiel des PSK. Die Gäste konnten ihre Führung bis zum 4:10 auf sechs Tore ausbauen – dringender Redebedarf bei Trainer Grimm, der sogleich die grüne Karte legte. Von seinen Spielern forderte er mehr Tempo von hinten heraus sowie mehr Aufmerksamkeit in der Defensive. Eine der beiden Vorgaben, nämlich das Tempospiel, konnten die PSK-Spieler umsetzen, wodurch man in der Folge leichter zu aussichtsreichen Torchancen kam. Doch in der Abwehr passierten weiterhin zu viele Fehler – 20 Gegentore im ersten Spielabschnitt sprechen eine deutliche Sprache.

Die gute Nachricht war, dass noch längst nichts verloren war. Kämpferisch schienen die Gelb-Blauen inzwischen auf dem Parkett angekommen zu sein und drei Tore sind im Handball nicht die Welt. Dennoch sollte der Plan, den Rückstand sukzessive zu verkürzen, leider nicht aufgehen. Zwar spielte der PSK weiterhin mit viel Kampf und Leidenschaft, doch man brachte sich dadurch auch immer wieder in Unterzahlsituationen, in denen die Gäste zur Stelle waren. Mehrmals konnte im zweiten Durchgang zwar der Anschlusstreffer erzielt werden – zuletzt beim 31:32 22 Sekunden vor Spielende – doch für den richtungsweisenden und symbolträchtigen Ausgleich fehlten ein ums andere Mal Konzentration und auch ein wenige Spielglück in der Abwehr. Erneut musste man also im letzten Angriff auf einen Ballverlust des Gegners und ein Happy-End hoffen, erneut behielt dieser aber wie schon in den Spielen zuvor die Nerven und machte mit dem 32. Treffer den Sack zu.

So groß die Enttäuschung beim Blick auf die Statistik auch sein mag – dem Team helfen nackte Zahlen in der derzeitigen Situation freilich nicht. Bis zum nächsten Spiel am Sonntag, 14.10. um 16 Uhr bei der TS Mühlburg hilft es einzig, den Kopf wieder frei zu bekommen, auf den durchaus vorhandenen guten Dingen aufzubauen und an den offenbarten Schwächen in jeder Trainingsarbeit hart zu arbeiten.

Es spielten: Stoll, Freund (beide Tor), Bretzinger (10/3), Riekert (5), Herr (4), Kungl (3), Kriewitz (3), Armbrust (2), Cihlar (2), Schimanski (1), Bauer (1) und Ried.

 

TG Eggenstein 2 - PSK, 27 : 26 (11 : 16)

Nach dem missglückten Saisonstart in Malsch hatten die PSK-Spieler zwei Wochen Zeit, sich auf die nächste Auswärtspartie bei der TG Eggenstein 2 vorzubereiten. Die Trainingseinheiten liefen allerdings alles andere als nach dem Geschmack von Trainer Thomas Grimm, muss der PSK doch weiterhin auf einige verletzte oder erkrankte Spieler verzichten. Für Ausreden sollte in Eggenstein dennoch kein Platz sein: Man wollte unbedingt beide Punkte mitnehmen und den ersten Saisonsieg einfahren.

Nach einer äußerst ausgeglichenen Anfangsphase gelang es den Gastgebern, sich auf bis zu drei Tore abzusetzen (6:3). Knackpunkt war die noch nicht sortierte PSK-Defensive, die zu viele klare Torchancen aus der Nahdistanz zuließ. Die TGE-Angreifer verwandelten sicher, während die PSK’ler im Gegenzug die eine oder andere Chance liegen ließen. Allmählich stabilisierte man sich in der Deckung und besann sich im Angriff auf ein schnelles, druckvolles Spiel in die Tiefe. Folglich kam der PSK wieder heran und konnte sich außerdem auf einen gut aufgelegten Torhüter Freund verlassen. Sein gehaltener Siebenmeter in der 17. Spielminute gab schließlich die Initialzündung zur Wende im Spiel. Über den 9:9-Ausgleich setzten sich die Gäste nun konsequent ab und konnten sich bis zur Pause eine scheinbar komfortable Führung erspielen (11:16).

Scheinbar deshalb, weil die alten Geister den PSK nach Wiederanpfiff erneut einholten: Unverständlicherweise nahm man nun wenige Prozente aus dem Spiel heraus und brachte damit die TGE wieder in ebendieses zurück. Die Hausherren hatten sich nun auch moralisch einen Vorteil erspielt, konnten in der 43. Minute erneut ausgleichen und in Führung gehen (22:21, 24:22). Zwar kämpften sich die PSK-Spieler wieder heran, doch nach Handball sah das beim besten Willen nicht aus. Statt die Probleme im Angriff als Team zu lösen, verlor man sich übermäßig in kräfteaufreibenden Einzelaktionen, die zu selten von Erfolg gekrönt waren. Keeper Freund sowie ein bisschen Spielglück ermöglichten dem PSK dennoch den 26:26-Ausgleich 18 Sekunden vor Schluss. Im Modus „Alles oder nichts“ spielte Eggenstein dann abgeklärter und erzielte Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer.

Eine gute Halbzeit wird dem PSK diese Saison in keiner Partie zum Sieg reichen. Diesen hat man erneut ganz klar in der zweiten Hälfte verspielt, als man sein Konzept im Angriff verlor und auch defensiv nicht mehr den gewünschten Zugriff hatte. Viel Zeit zur Aufarbeitung bleibt jedoch nicht: Bereits am Mittwoch, 3. Oktober kommt mit dem KIT SC ein unberechenbarer Gegner in die Eichelgartenhalle. Im ersten Heimspiel sollte sich der PSK über die gesamte Spielzeit von seiner besseren Seite zeigen, um die Punkte in Rüppurr zu behalten.

Es spielten: Freund (Tor), Herr (8), Bretzinger (6/5), Kriewitz (4), Riekert (3), Bauer (2), Armbrust (1), Kungl (1), Cihlar (1), Schimanski und Baader.

 

TV Malsch - PSK, 30 : 28 (12 : 14)

Zwei Punkte waren das Ziel beim ersten Saisonspiel des PSK. In Malsch traf man auf eine ausgeglichene und eingespielte Truppe, gegen die die vergangenen Partien stets eng umkämpft waren. Umso mehr wollte man den Schwung aus den erfolgreichen Testspielen mitnehmen und von Beginn an mit viel Tempo überzeugen. Der TVM kam zunächst etwas besser in die Partie und konnte in den Anfangsminuten vorlegen (1:0, 2:1, 3:2). Begünstigt wurde dies auch durch einige technischer Fehler der PSK-Spieler, die Malsch direkt bestrafte. Als man diese mehr und mehr abgestellt hatte, konnte man selbst in Führung gehen (5:6, 8:9). Das Spiel blieb aber weiterhin eng, denn obwohl die Postler im Angriff immer wieder Lösungen fanden und gut in die Tiefe gingen, ließ die Chancenverwertung zu wünschen übrig. Trotz vergebener Chancen setzten sich die Gelb-Blauen bis zur Halbzeit mit zwei Toren auf 12:14 etwas ab.

Diese Führung wollte man nach Wiederanpfiff ausbauen, was auch direkt gelang. Dann jedoch kam es völlig unverständlich zu einem Bruch im Spiel. Vorne wurden nun vorschnell wenig aussichtsreiche Abschlüsse gesucht und das eigene Angriffskonzept über den Haufen geworfen - der konterstarke TVM konnte die Partie drehen (16:15). Geschockt von dieser verschlafenen Phase lief der PSK in den folgenden Minuten dem Rückstand hinterher, doch in der 48. Minute gelang der Ausgleich und alles schien wieder offen. Zur Unzeit kam nun eine doppelte Zeitstrafe, die die Hausherren nutzen konnten (24:21). Einmal mehr bewies der PSK sodann Comeback-Qualitäten und kämpfte sich wieder zum 24:24 heran. Doch der Verlust von Abwehrchef Armbrust setzte den Karlsruhern in der Schlussphase stark zu. Man hatte kaum mehr Zugriff auf die Angreifer des TVM und vorne wurden weiterhin Chancen liegen gelassen. Somit konnte Malsch den knappen Vorsprung zum Spielende verwalten und ließ den PSK nicht mehr näher als zwei Tore heran.

Der Einsatz stimmte an diesem ersten Spieltag, da waren sich die Beteiligten nach Spielende einig. Dennoch gibt es in den kommenden Wochen viel zu tun. Der PSK muss in Zukunft geduldiger spielen und seine Chancen konsequenter nutzen. Möglichkeit dazu besteht in zwei Wochen beim nächsten Auswärtsspiel in Eggenstein. Anpfiff ist am Sonntag, 30. September um 15 Uhr.

Es spielten: Stoll, Freund (beide Tor), Bretzinger (9/3), Bauer (7/3), Armbrust (5/3), Herr (2), Cihlar (2), Kriewitz (2), Riekert (1), Strüwing, Kungl und Schimanski.

 

PSK überzeugt auch beim zweiten Testspiel in Forst

Im zweiten Testspiel beim Landesligisten TV Forst wollte man an die gute Leistung in Heidelsheim anknüpfen, im Angriff aber vor allem schneller und flüssiger spielen. Das gelang vom Start weg sehr gut. Beide Teams machten ordentlich Tempo. So kam der PSK zwar zu einfachen Toren aus erster und zweiter Welle, jedoch auch die sehr jungen, schnellen Spieler des Gegners. Als sich das Spiel etwas beruhigte gewann der PSK dank solider Abwehrleistung die Oberhand und ging mit fünf Toren Führung in die Halbzeit.

Nach dieser leistete sich das Team eine mehrere Minuten andauernde Verschnaufpause auf dem Platz, was der Gegner sofort ausnutzte und somit verkürzen konnte. Dann besann man sich jedoch wieder auf seine Stärken und spielte im Angriff mit mehr Geduld. So konnte bis zum Endstand 31:26 der alte Vorsprung wieder hergestellt werden. Eine insgesamt zufriedenstellende Leistung, die Spaß macht auf die nun bald beginnende Runde.

Los geht es für den PSK am Sonntag, 16. September beim TV Malsch. Spielbeginn in der Bühnsporthalle ist um 17:30 Uhr. Wir bauen auf die Unterstützung unserer Fans.

 

Erfolgreiches erstes Testspiel trotz dünnem Kader

Das erste Testspiel führte die erste Mannschaft nach Untergrombach. Gegen die SG Heidelsheim/Helmsheim 2 wollte Trainer Grimm insbesondere die eingeübten Abwehrformationen in der Praxis erproben. Gleichzeitig musste er jedoch auch von Beginn an die Kräfte dosiert einsetzen - mit einem Kader von nur acht Spielern hatte er nicht die nötige Manpower für dauerhaft laufintensive Abwehrformationen. Dennoch begann man das Spiel optimistisch und stellte gleich eine sehr gute und stabile Abwehr. Das Umschaltspiel funktionierte und ermöglichte dem PSK immer wieder einfache Tore. So konnte man sich bis zur Pause schon einen kleinen Vorsprung herausarbeiten.

Im zweiten Durchgang wollte der PSK vorne geduldiger spielen und hinten weiter viele Ballgewinne generieren. Beides klappt mal mehr, mal weniger gut - insgesamt konnte man aber mit dem Auftritt des Teams recht zufrieden sein. Ungefährdet gewann der PSK am Ende mit 34:26 und auch wenn Ergebnisse Nebensache waren, nimmt man dieses kleine Erfolgserlebnis nun mit in die finale Phase der Vorbereitung

Rückblick und Ausblick: Die Saisonvorbereitung 2018

Die Herrenteams sind seit Juni mehrmals die Woche im Einsatz und erarbeiten sich die konditionellen wie spielerischen Grundlagen für die neue Hallensaison. Diese steht nun schon vor der Tür und es Zeit, auf die vergangenen Monate und insbesondere die außergewöhnlichen Einheiten zurückzublicken...

Indoorcycling: Schwitzen mit Spaß und guter Musik

Radfahren drinnen? In einem kleinen Raum? Dass das durchaus geht und außerdem richtig Spaß machen kann, das konnten die Herrenteams bei einer Indoor-Cycling mit PSK-Trainer Joachim Schröder Mitte Juni erfahren. Aufgeteilt in zwei Gruppen mussten zunächst die Räder individuell auf den jeweiligen Spieler eingestellt werden. "Wenn das nicht passt, habt ihr in der nächsten Stunde keinen Spaß", mahnte der Coach, also sollte doch alles stimmen. Dann konnte es losgehen: Nach einem gemütlichen Einfahren wurde nach und nach die Intensität gesteigert bis der Schweiß ordentlich floss. Die Schwierigkeit, gleichzeitig aber auch der Reiz beim Indoor-Cycling: Man tritt immer zum jeweiligen Takt der Musik in die Pedale! Mit einem guten Mix aus 80ern und modernen Songs schaffte es Joachim Schröder, die Handballer bis zum Schluss zu motivieren. Eine anstrengende, aber auch sehr spaßige Einheit, wie die Spieler nach dem Training befanden.

Outdoor-Fitness, oder: Wo man überall Muskelkater bekommen kann

Ganz neue Übungen standen in zwei Outdoor-Fitness-Einheiten mit PSK-Trainer und Triathlet Benedikt Rieker auf dem Programm. Unter freiem Himmel kamen die Herren auf dem PSK-Gelände so richtig an ihre Grenzen. Stabilisationsübungen mit Eigengewicht aber auch neue Übungsformen mit kleinen Gummibändern sorgten für Abwechslung und Spaß. Spaß deshalb, weil Benedikt das Team bestens motivierte und alle Übungsteile sehr informativ erklärte. Beendet wurden die Einheiten jeweils mit einem intensiven Body-Workout, das zwar jeder für sich absolvierte. Doch der Teamgeist mit gegenseitiger Motivation sorgte dafür, dass alle das Programm voll durchzogen. Der Erfolg der Einheiten zeigte sich auch noch einige Tage später, was ein interner WhatsApp-Chatverlauf zweier Spieler belegt: "Hast du auch nen schönen Ganzkörper-Muskelkater seit Mittwoch? - "Ja, das ist Wahnsinn!"

Großfeldhandball: Ursprung des Handballs mit anschließendem Grillfest

Zurück in die Vergangenheit ging es für die Herren am 4. August. Ein Großfeldspiel stand auf dem Programm. Glücklicherweise hatten sich in die beiden bunt gemischten Mannschaft auch einige Athleten gemischt, die in ihrer Karriere noch auf dem Großfeld spielen durften. Geballte Spielerfahrung, gepaart mit jugendlicher Laufbereitschaft - das konnte ja nur gut werden. So sah man auf dem Fußballplatz des PSK ein interessantes und teilweise auch sehr anschauliches Spiel, das erst im 11-Meter-Werfen seinen Sieger fand. Ergebnisse waren an diesem Tag jedoch nur Nebensache, denn ganz klar stand der Spaß im Vordergrund. Im Anschluss an das Spiel saß man gemeinsam mit den alten Damen gemütlich beim Grillen zusammen und verbrachte trotz brutaler Hitze noch einen angenehmen Abend auf dem PSK.

Sportabzeichen: Gold im Blick

Über den eigenen Tellerand hinausschauen und mal andere Sportarten ausprobieren - das kann eigentlich nie schaden. So versuchten sich am 13. August eine 22 Spierinnen und Spieler von Herren und Alten Damen am Sportabzeichen. Unter fachkundiger Durchführung von Bernd Großhans und seine Team galt es die Disziplinen Sprint, Sprung, Wurf und Ausdauerlauf zu absolvieren, und zwar in einer je nach Alter vorgegebenen Zeit oder Weite. Besonders der Weitsprung sollte viele an ihre Grenzen bringen. Auch wenn es am Ende nicht für alle mit dem begehrten Gold reichte, hatten wir doch reichlich Spaß an der Veranstaltung.

Turmberglauf: Quälerei - aber die Aussicht entschädigt!

Am 15. August trafen sich die Herrenspieler nicht wie gewohnt in der Eichelgartenhalle, sondern auf dem Turmberg. Keiner wusste so recht, was einen erwarten würde. Trainer Thomas löste dann das Rätsel auf: Zu Fuß sollte es laufenderweise die Treppen hinuntergehen. Und von dort an der steilen Straße wieder zum Turmberg hinauf. Also ging es los - die jungen Sportlerinnen, die uns auf den Treppen aufwärts entgegen kamen, beneideten wir nicht wirklich. Unten angekommen wurde am "Turmbergomat" eine Karte gezogen und gestempelt. Durch das Stempeln am zweiten Automaten auf dem Berg konnte so überprüft werden, wie lange man für den Aufstieg gebraucht hat. Dieser zog sich durch die Steigung tatsächlich etwas hin, doch irgendwann kamen alle schwer schnaufend aber wohlbehalten im Ziel an. Eine herrlichen Sonnenuntergang über Karlsruhe, die tolle Aussicht und ein kühles Getränk entschädigten schnell für die Quälerei.

Nun befinden sich Herren 1 und 2 auf der Zielgeraden der Vorbereitung. Im Training geht es an den taktischen Feinschliff und in zwei Trainingsspielen können die einstudierten Spielweisen unter realen Bedingungen erprobt werden. Richtig los geht es dann für beide Mannschaften am 16. September n Malsch, wo das erste Saisonspiel ansteht. Wir bauen dabei wie immer auf die Unterstützung unserer Fans.