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Handball

A1-Jugend männlich

Trainingszeiten

Mannschaft Zeit Ort Trainer
A1-Jugend männlich
(Jg. 2000/01)
(Badenliga)
Dienstag 19:00 - 20:30 Uhr
Mittwoch 19:00 - 20:30 Uhr
Eichelgartenhalle Philipp Kungl, Dieter Arnold, Leo Paha

A1-Jugend Saison 2018/19

von links: Trainer Philipp Kungl, Patrick Reither, Philipp Wittmann, Simon Greß, Viktor Henke, Felix Heck,
Simon Erndwein, Anton Lundberg, Pascal Joram, Lukas Poss, Philipp Reither, Betreuer Dieter Arnold
und Co-Trainer Leo Paha.
es fehlt: Nils Doll

Foto: Max Lill

Ergebnisse und Tabelle

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Die eigenen Erwartungen übertroffen: Saisonabschlussbericht des Trainers

Platz vier in der Badenliga – wer hätte uns das vor der Saison zugetraut? Nach vielen vergeblichen Anläufen hat die Mannschaft im Mai des vergangenen Jahres endlich den Sprung geschafft und durfte sich mit absoluten Topmannschaften aus Baden messen. In der Vorbereitung hat man gespürt, wie sehr die Jungs wollen und Lust haben auf dieses Abenteuer. Ich war mir da schon durchaus bewusst, dass wir eine gute und homogene Truppe sind, aber dass wir nach einer kurzen Eingewöhnungsphase so gut mithalten würden, hat auch mich als Trainer ehrlicherweise etwas überrascht.

Ich finde, wir haben in dieser Saison punktetechnisch (fast) das Maximum herausgeholt. Mit Ausnahme der Niederlage in Pforzheim, bei der wir uns zu sicher fühlten, gehen alle anderen Ergebnisse in Ordnung. Geschlagen geben mussten wir uns nur den Topteams vor uns (Walzbachtal, Leutershausen auswärts, Nußloch) sowie in Edingen-Friedrichsfeld – bei diesem ersten Saisonspiel waren wir noch nicht wirklich bereit. Demgegenüber stehen aber teilweise überragende Siege. Vor allem in der eigenen Halle wusste der PSK zu überzeugen. Unvergessen bleibt etwa der deutliche Kantersieg gegen die JSG Leutershausen/Heddesheim in der Eichelgartenhalle. Aber auch aus den Niederlagen konnten wir immer etwas mitnehmen und von den Topmannschaften in puncto Abgeklärtheit und Konstanz dazulernen. Für jeden einzelnen Spieler aber auch für mich als Trainer war die Saison somit unglaublich lehrreich und ich denke, wir alle konnten wertvolle Erfahrungen mitnehmen.

Doch nicht nur das Sportliche hat mich in dieser Saison begeistert: Der Teamgeist und die Geschlossenheit der Mannschaft waren schon beeindruckend. Wir konnten zusammen Spaß haben, aber auch mal ernst sein, im Training kicken oder hochkonzentriert arbeiten. Nie musste ich mich zu einer Einheit oder zum Spiel „schleppen“, immer überwiegte die Vorfreude – das ist euer Verdienst! Und ein weiteres Kompliment: Immer, wenn ihr außerhalb des Spielfeldes gebraucht wurdet, sei es bei Bewirtungen oder beim Arbeitseinsatz in Dieters Garten, wart ihr sofort zur Stelle. Das ist in der heutigen keineswegs selbstverständlich und zeigt, was für tolle Jungs (oder besser: junge Männer) ihr seid.

Ich könnte seitenweise über mein mir sehr ans Herz gewachsenes Team schreiben, möchte es aber an dieser Stelle mit einigen Danksagungen belassen. Vielen Dank an meine Co-Trainer/Betreuer Dieter und Leo, die mich immer bestens unterstützt und entlastet haben. Ohne euch wäre dieses Jahr keineswegs so schön gewesen. Außerdem bedanken möchte ich mich bei den Eltern für die Unterstützung bei den (teilweise doch etwas weiteren) Auswärtsfahrten und im Besonderen bei Claudia, die unermüdlich und stets zuverlässig am Zeitnehmertisch ihren Dienst verrichtete. Zu guter Letzt Danke an Simon E., Philipp R., Patrick, Philipp W., Nils, Lukas, Felix, Simon G., Anton, Pascal und Viktor für eine überragende Saison. Für einige geht es nun bei den Aktiven weiter – behaltet euren Spaß am Handball auch dort weiter. Die anderen dürfen nochmal ein Jahr in der Jugend verbringen, sollen aber auch behutsam an den Herrenbereich herangeführt werden. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich darauf, euch weiterhin zu begleiten – ob als Trainer oder Mitspieler :)

Euer Philipp

 

TSG Germania Dossenheim - PSK, 23:44 (9:22)

Kantersieg im letzten Spiel krönt tolle Badenligasaison

Hochmotiviert gingen die PSK-Jungs in das letzte Saisonspiel bei der TSG Dossenheim. Denn mit einem Sieg konnte man sich aus eigener Kraft den vierten Tabellenplatz sichern. Das trieb die Spieler von der ersten Minute an. Nach kurzer Eingewöhnungsphase konnten wir uns immer weiter vom Gegner absetzen und schon zur Pause für eine Vorentscheidung sorgen (9:22).

Nach dem Seitenwechsel wurde das Team in zwei Blöcke geteilt: Im ersten Teil durfte der junge Jahrgang ran, die letzten 15 Minuten der Partie gehörten dann den älteren Spielern, die ihr letztes Jugendspiel bestritten. Beide Formationen machten ihre Sache sehr gut und konnten den Vorsprung bis zum Spielende deutlich ausbauen. So konnte der PSK einen tollen Kantersieg feiern und sich Platz vier erobern. Einzig die schwere Verletzung eines TSG-Spielers trübte die ansonsten rundum positive Stimmung. Die ganze Mannschaft wünscht dem Spieler aufrichtig eine gute Genesung.

Es spielten:

Simon E. (Tor), Philipp R. 16/7, Patrick 9, Philipp W. 6, Nils 4, Viktor 4, Pascal 2, Simon G. 2, Felix 1, Lukas und Anton.

PSK - TSV Birkenau, 30:22 (17:11)

Wichtiger Schritt zum Ziel Platz Vier

Nach einer so stark nicht zu erwartenden Saison ist unser Ziel der vierte Tabellenplatz. Um dieses zu erreichen, war ein Sieg gegen den direkten Konkurrenten TSV Birkenau unbedingt nötig. Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen die beiden Topteams der Liga wollten wir außerdem wieder zurück in die Erfolgsspur. Und dann war die Partie ja auch noch das letzte Heimspiel der Saison - mehr als genug Gründe also für die PSK-Spieler, alles in die Waagschale zu werfen.

Das Duell begann ausgeglichen, doch der Gast konnte in der Anfangsphase meist knapp in Führung gehen. Unsere Defensive war noch nicht ganz da und im Angriff ließen wir zu viel freie Chancen liegen. Dann schaffte es der PSK aber, mit viel Tempo nach vorne zu gehen - das wurde vor der Partie auch explizit gefordert, da der TSV bereits sein viertes Spiel in dieser Woche absolvierte. Sukzessive setzten wir uns mit diesem Tempospiel vom Gegner ab (16:10), wobei die Pausenführung bei etwas mehr Konzentration noch deutlicher hätte ausfallen können.

Das war jedoch Jammern auf hohem Niveau und so lautete die Zielvorgabe für die zweiten dreißig Minuten, weiter volles Tempo zu gehen, jede Chance zu erster oder zweiter Welle zu nutzen. Umso unverständlicher dann, warum die Spieler nach Wiederanpfiff eher das Spiel verlangsamten und somit Birkenau wieder in ebenjenes zurückließen (20:17, 21:18). Doch die Abwehr und Torhüter Simon steigerten sich in der Folge und so wurde auch das Spiel nach vorne wieder flüssiger und geordneter. Die Gäste konnten nun konditionell nicht mehr mithalten, sodass der PSK sich vorentscheidend absetzte (26:20). Eine sehr gute Schlussphase unserer Mannschaft, die nur von einem unnötigen und gefährlichen Foulspiel getrübt wurde - zum Glück verletzte sich Patrick in diesem Gegenstoß nicht schwer. Letztlich gewannen wir auch in der Höhe absolut verdient und machten damit einen wichtigen Schritt in Richtung Platz vier. Mit einem Sieg kommende Woche in Dossenheim können wir uns diesen nun aus eigener Kraft sichern.

Es spielten: Simon E. (Tor), Philipp R. 11/4, Patrick 4, Philipp W. 3, Nils 3, Viktor 3, Felix 3, Anton 2, Lukas 1, Pascal und Simon G.

 

PSK - HSG Walzbachtal, 22:28 (7:15)

Klare Niederlage gegen den Badischen Meister

Leider mussten wir unser Heimspiel wieder einmal auswärts (in Neureut) austragen, da es erneut in die Eichelgartenhalle geregnet hatte. Doch auch dort wollten wir im Kreisduell der HSG Walzbachtal bestmöglichst Paroli bieten. Die kamen allerdings mit besonders viel Motivation und großem Anhang in die Halle: Mit einem Punkt konnte das Team frühzeitig die Badische Meisterschaft klar machen. Bis zum 3:3 ließen wir uns von der besonderen Situation nicht nervös machen und konnten in der Anfangsphase sogar vorlegen. Dann jedoch kam die HSG besser ins Spiel und setzte sich deutlicher von uns ab (3:7). Auch die Auszeit des PSK versprach nur kurzzeitig Besserung. Zu viele Chancen wurden vergeben und defensiv waren wir meist zu spät. Walzbachtal konnte somit eine Acht-Tore-Führung in die Kabine mitnehmen.

Doch etwas enttäuscht ob der eigenen Teamleistung versuchten die Trainer ihre Jungs aufzubauen und ihnen Lösungen für den zweiten Durchgang an die Hand zu geben. Auf keinen Fall wollte man sich beim "Heimspiel" aus der Halle schießen lassen. Etwas besser kamen wir dann nach Wiederanpfiff zurück und kämpften nun zumindest in der Abwehr energischer. Mit mehr Tempo nach vorne gelangen nun auch einfachere Treffer. Berücksichtigen muss man in dieser Betrachtung aber auch, dass die HSG bereits einige Gänge zurückgeschaltet hatte. So konnten wir nur noch etwas Ergebniskosmetik betreiben - Walzbachtal siegte klar mit 28:22.

Es spielten: Simon E. (Tor), Philipp R. 9/3, Patrick 3, Philipp W. 2 , Nils 2, Viktor 2, Simon G. 2, Pascal 1, Anton 1, Felix und Lukas.

Auf diesem Weg möchten wir der HSG Walzbachtal herzlich zur Badischen Meisterschaft gratulieren! Das Team von Trainer Thorsten Kunzmann hat sich diesen Titel mit einer tollen Saison absolut verdient. Besonders freuen wir uns für unsere ehemaligen Spieler Tim Kiefer und Leon Lagasse. Beide haben beim PSK als kleine Handballer angefangen und haben sich in den vergangenen Jahren toll weiterentwickelt. Herzlichen Glückwunsch!

 

SG Nußloch - PSK, 27:16 (16:7)

Chancenlos in Nußloch

Uns war klar, dass wir in Nußloch ein perfektes Spiel abliefern müssten, um bei diesem Topteam eine Chance zu haben. Mit einem Rumpfkader waren die Voraussetzungen leider alles andere als gut und im späteren Spielverlauf sollte uns eine fragwürdige rote Karte noch weiter schwächen. Ausreden sind dennoch fehl am Platz, denn der PSK geriet in der ersten Halbzeit nicht aufgrund der äußeren Umstände ins Hintertreffen: Nach torarmen und ausgeglichenem Start verschaffte sich die SG eindeutige Vorteile (5:2). Wir kamen vorne überhaupt nicht zu unserem gewohnt flüssigen Spiel und nahmen uns wenig erfolgversprechende Distanzwürfe. Generell vermisste das Trainerteam die nötige Körpersprache und Einstellung - so kam dann auch das Halbzeitergebnis 16:7 zustande.

Nach deutlichen Worten in der Kabine wurde der zweite Durchgang offener und zumindest kämpferisch konnte die Mannschaft nun Akzente setzen. Defensiv stand der PSK phasenweise ordentlich, vorne wurden aber zu viele freie Chancen vergeben. Letztlich konnte man wenigstens ein völliges Desaster verhindern, musste sich an diesem Tag jedoch trotzdem deutlich geschlagen geben. Gratulation an die SG Nußloch zu einem völlig verdienten Sieg. Wir haben nun knapp vier Wochen Pause, um uns zum absoluten Kracher im Kreisderby gegen den Tabellenführer und designierten Badischen Meister HSG Walzbachtal vorzubereiten.

Es spielten: Simon E. (Tor), Philipp W. 5/2, Patrick 4, Nils 3, Lukas 1, Philipp R. 1, Felix 1, Pascal 1 und Simon G.

PSK - TV Sulzfeld, 32:23 (15:9)

Mannschaft zeigt deutliche Reaktion und feiert Kantersieg

Nach der schwächsten Saisonleistung in Leutershausen erwartete das Trainerteam eine Steigerung in allen Belangen. Gegen den TV Sulzfeld wollte man zu Hause wieder so auftreten, wie schon die ganze Runde - mit viel Kampf, Einsatz und Spaß. Nach einer recht ausgeglichenen Anfangsphase konnte sich der PSK deutlicher vom Gegner absetzen. Eine stabile Abwehr legte dabei den Grundstein für einfache Tore aus der ersten und zweiten Welle. Bis zur Pause war der Vorsprung deshalb auf ein beruhigendes Polster angewachsen (15:9).

Vor Wochenfrist waren die PSK-Jungs in der zweiten Halbzeit vollkommen eingebrochen, am heutigen Tag stand jedoch eine ganz andere Truppe auf der Platte. Auch wenn längst nicht alles klappte, kämpften wir um jeden Ball, verteilten die Last in Angriff und Abwehr auf viele verschiedene Schultern und konnten Sulzfeld regelrecht überrennen. So war der Abstand schnell auf zehn Tore angewachsen (22:12, 40. Spielminute). In der Schlussphase ließ die Konzentration in der Deckung merklich nach. Doch offensiv begeisterten die Jungs mit klugem, abgezocktem Spiel. Die aus unzähligen Zeitstrafen des Gegners resultierenden Überzahlsituationen spielten wir so gut aus, wie noch nie in der bisherigen Runde. Alles in allem letztlich also ein absolut verdienter Kantersieg. Noch wichtiger als das Ergebnis war den Trainern jedoch das Auftreten des gesamten Teams, das eine tolle Reaktion zeigte. Nächste Woche fahren wir zum absoluten Spitzenspiel nach Nußloch und wollen uns auch dort wieder als eingeschworene Truppe präsentieren.

Es spielten: Simon E. (Tor), Philipp R. 13/6, Patrick 7, Lukas 4, Philipp W. 2, Nils 2, Felix 1, Pascal 1, Anton 1 und Simon G. 1.

JSG Leutershausen/Heddesheim - PSK, 31:20 (13:16)

Eine zweite Halbzeit wie ein Albtraum

Nicht nur weil die JSG Leutershausen/Heddesheim in der Vorwoche in Walzbachtal gewinnen konnte, war man auf Seiten des PSK gewarnt: Das Hinspiel in eigener Halle hatten wir deutlich gewonnen und nahezu alles hatte an diesem Tag bei uns funktioniert. Es war also klar, dass die JSG auf Wiedergutmachung aus sein würde. Doch zu Beginn schien es fast so weiter zu gehen wie im Hinspiel. Den PSK-Spieler gelang fast alles, Würfe gingen aus unmöglichsten Positionen ins gegnerische Tor, während die Hausherren einige Fehler mehr machten. Wir konnten uns deshalb immer wieder etwas absetzen - schade, dass wir das Glück auf unserer Seite nicht noch besser nutzten. Denn mit ein paar Ballverlusten und unnötigen Aktionen weniger hätten wir sogar eine noch deutlichere Führung als das 13:16 in die Kabine nehmen können.

Trotz der dünnen Personaldecke wollte der PSK in der zweiten Hälfte an die Leistung anknüpfen, doch es sollte anders kommen. Innerhalb von zehn Minuten war das Polster aufgebraucht, die JSG übernahm die Führung (19:18). Die PSK-Spieler hatten kein Wurfglück mehr und ließen sich von diesem Umstand so herunterziehen, dass auch die Defensivarbeit nahezu gänzlich eingestellt wurde. Alles Eingreifen half nichts: Trainer und Zuschauer mussten dabei zusehen, wie die A-Jugend sich dem Gegner ergab und sich mit elf Toren Unterschied aus der Halle schießen ließ. Ein enttäuschender Tag für den PSK mit der schlechtesten Halbzeit der Saison, die sich unter anderem in nur vier (!)eigenen Treffern widerspiegelt.

Es spielten: Simon E. (Tor), Viktor (8/1), Philipp R. 5, Patrick 4, Philipp W. 1, Felix 1, Pascal 1, Simon G. und Anton.

 

PSK - SG Edingen/Friedrichsfeld, 32:24 (14:14)

Revanche glückt dank überzeugender zweiter Halbzeit

Nach der langen Winterpause wollten wir trotz einiger Ausfälle mit einem Heimsieg in das neue Jahr starten. Gegen die SG Edingen/Friedrichsfeld hatten wir im ersten Saisonspiel noch deutlich verloren, sodass nun die Revanche ausgegebenes Ziel war.

Im Vergleich zu den vorherigen Parteien stellte der PSK dieses Mal von Beginn an eine starke, konsequente Abwehr, die nur wenige klare Torchancen zuließ. Vorne allerdings waren die PSK-Spieler in der ersten Hälfte häufig nicht mutig genug und nahmen sich lieber den Rückraumwurf, anstatt mit Entschlossenheit in die Lücke zu gehen. Edingen konnte deshalb immer wieder knapp in Führung gehen (3:4, 6:7, 9:10). Zur Pause erarbeiteten wir uns dann ein Remis.

In der Kabine wurden vor allem Lösungen für die Offensive besprochen. Es war klar, dass wir dieses Spiel nur dann gewinnen würden, wenn wir gegen den massiven Mittelblock der Gäste die Zweikämpfe für uns entscheiden. Diese Vorgabe setzte das Team hervorragend um und startete mit einem Fünf-Tore-Lauf in den zweiten Durchgang (19:14). Nun waren alle Akteure voll im Spiel angekommen, ließen sich auch von kleinen Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen und zeigten eine sehr starke Leistung. Das große Plus war einmal mehr die mannschaftliche Geschlossenheit: Die Baustellen auf den Außenpositionen konnten gemeinsam adäquat besetzt werden und beide Torhüter zeigten darüber hinaus eine sehr starke Leistung. Am Ende stand also ein verdienter 32:24-Sieg für den PSK zu Buche.

Es spielten: Lenard, Simon E. (beide Tor), Viktor 9, Philipp R. 7/3, Patrick 6, Lukas 5, Philipp W. 2, Felix 1, Pascal 1 und Simon G. 1.

PSK - TSG Germania Dossenheim, 42:35 (22:14)

"Abwehrschlacht" im letzten Spiel des Jahres

Im letzten Spiel des Jahres wollten die A1-Spieler unbedingt einen Sieg gegen Tabellenschlusslicht TSG Dossenheim einfahren. Gerade in Hinblick auf die angespannte Personalsituation (einige Spieler waren verletzt oder gesundheitlich angeschlagen) war man jedoch gut beraten, die Partie mit vollem Ernst und Einsatz anzugehen. Nach ausgeglichener Startphase konnte sich der PSK immer weiter vom Gegner absetzen und wusste im Angriff zu überzeugen (10:3, 14:8). Gleichwohl machte die Defensive keinen guten Eindruck, weshalb auch Dossenheim zu leichten Toren und somit regelmäßig wieder näher heran kam. Bis zur Pause betrug der Vorsprung dennoch sieben Tore.

Doch die 14 Gegentore waren eindeutig zu viel. In der zweiten Halbzeit wollte man defensiv stabiler stehen. Dieses Vorhaben konnten die PSK-Jungs jedoch zu keiner Zeit umsetzen, egal in welcher Abwehrformation und mit welchen Konstellationen wir agierten. So entwickelte sich eine regelrechte "Abwehrschlacht", in der die Abwehrreihen auf beiden Seiten oftmals eine bequeme Zuschauerrolle einnahmen. Am Sieg des PSK änderte sich zwar nichts mehr, aber im neuen Jahr müssen wir unbedingt wieder defensiv stabiler werden, um auch gegen die Topteams eine Chance zu haben. Vielen Dank an B-Jugendspieler Finn, der uns auf Linksaußen aushalf und seine Sache sehr ordentlich machte.

Es spielten: Simon E. (Tor), Philipp R. 14/5. Viktor 10, Philipp W. 5, Patrick 4, Lukas 3, Anton 3, Pascal 2, Felix 1, Finn und Simon G.

PSK - JSG Schwarzbachtal, 31:28 (16:9)

A-Jugend zeigt sich verbessert und holt "Heimsieg"

In Knielingen ging es gegen die JSG Schwarbachtal um Wiedergutmachung - nicht für das sehr erfolgreiche Hinspiel in Bammental, sondern für die äußerst schwache Vorstellung in Pforzheim vor Wochenfrist. Die personell etwas dezimierten PSK-Jungs hatten sich einiges vorgenommen und legten los wie die Feuerwehr (4:0). Beim Stand von 7:1 nahmen die Gäste bereits die Auszeit. Doch auch danach blieb der PSK spielbestimmend. Lediglich einige Angriffe wurden nicht konsequent zu Ende gespielt, sodass die JSG den Abstand nicht komplett verlor. In die Pause nahmen wir dennoch einen Sieben-Tore-Vorsprung mit.

Nach der Pause sah lange Zeit alles nach einem Kantersieg des PSK aus, denn die Gelb-Blauen kratzten mehrfach an der Zehn-Tore-Marke (22:13, 23:14). Vielleicht kräftebedingt, vielleicht aber auch mit dem schon sicher geglaubten Sieg im Hinterkopf ließ die Mannschaft in den letzten 20 Minuten gehörig nach und ließ die Gäste immer näher herankommen. Es fehlte nun an konsequenter Abwehrarbeit und druckvollem Angriffsspiel. Richtig gefährlich wurde es zwar nicht mehr, aber man hätte deutlich höher gewinnen können als der letztendliche Spielstand 31:28. 40 sehr gute Minute reichten dieses Mal für den Sieg, doch in Zukunft müssen wir über die gesamte Spielzeit noch konstanter und abgeklärter werden.

Es spielten: Simon E. (Tor), Philipp R. 11/6, Viktor 7, Patrick 4, Philipp W. 3, Nils 2, Pascal 2, Anton 1 und Simon G. 1.

TGS Pforzheim - PSK, 30:23 (14:11)

Eigene Leistung reicht nicht zum erneuten Sieg

Nach dem Sieg gegen die TGS Pforzheim war es das erklärte Ziel, die Leistung im direkten Rückspiel zu bestätigen und auch in Pforzheim zu gewinnen. Trainer Philipp warnte aber vor der Partie vor dem spielstarken Gegner, denn es war klar, dass dieser zu Hause ganz anders auftreten würde und Wiedergutmachung betreiben wollte. Deshalb wollte man von Beginn an hochkonzentriert und mit hundertprozentiger Einstellung auftreten. Leider konnte die Mannschaft dieses Vorhaben nicht umsetzen und sah sich immer wieder Rückständen ausgesetzt (3:4, 4:6, 7:8). Zwar blieb der PSK am Gegner dran, was einer ganz ordentlichen Defensivleistung geschuldet war - doch im Angriff konnten die Gelb-Blauen nicht überzeugen. Zu statisch, kaum gemeinsame Lösungen und viele vergebene Chancen. Folglich nahm die TGS eine 14:11-Führung mit in die Kabine.

Der in der Pause geforderte "Reset" schien jedoch auch nach Wiederanpfiff zunächst nicht zu gelingen (15:11), doch nun wehrten sich die PSK-Spieler nach Kräften und kämpften sich mehrfach auf ein Unentschieden heran. Diese "Hochphasen" waren jedoch immer nur von kurzer Dauer, der mental so wichtige Führungstreffer sollte nicht gelingen. Leider wurde auch die Abwehr in der zweiten Hälfte deutlich schwächer, was unter anderem auch an den sehr langen, zermürbenden Angriffen des Gegners lag. Letztlich konnte man dem Lauf der TGS nichts mehr entgegensetzen und verlor verdient mit 30:27.

Man kann in Pforzheim zweifellos verlieren, doch was stört, ist die Höhe der Niederlage sowie die Art und Weise. Denn mit einer halbwegs normalen Leistung wäre deutlich mehr drin gewesen. Das Ergebnis zeigt auch den letzten Träumern deutlich, dass wir gerade in Bezug auf die Konstanz und die Mentalität noch nicht so weit sind, wie man mit Blick auf unseren Tabellenplatz vermuten könnte. Die Lösung muss folglich lauten: Weiterhin harte, ehrliche Arbeit und voller Einsatz in jedem Spiel.

Es spielten: Simon E. (Tor), Philipp R. 9/4, Viktor 5, Patrick 3, Philipp W. 1, Nils 1, Lukas 1, Felix 1, Anton 1, Simon G. 1 und Pascal.

 

PSK - TGS Pforzheim, 36:26 (20:12)

Heimsieg in Auswärtshalle

Da unsere Heimhalle nach einem Brand derzeit nicht für den Sportbetrieb freigegeben ist, mussten wir nun in die Sporthalle Neureut ausweichen. Das Heimspiel gegen die TGS Pforzheim war also für beide Teams gewissermaßen ein Auswärtsspiel, mit dem Unterschied, dass das Harzverbot uns in die Karten spielte. Wir so oft starteten wir sehr konzentriert in die Partie und setzten uns über 3:0 bis zum 6:1 vom Gegner ab. Die TGS kam nach einer Auszeit nun zwar leichter zu Torerfolgen, doch der PSK blieb auch in der Folge die dominierende Mannschaft (14:4). Zugute kamen uns viele vergebene Chancen der Pforzheimer, die teilweise auf den harzfreien Ball, teilweise auf die Paraden von Torwart Simon zurückzuführen waren. In die Pause nahmen wir so einen beruhigenden Acht-Tore-Vorsprung mit.

Nach dem Seitenwechsel stand auch unsere Abwehr deutlich besser, weshalb die TGS zu keinem Zeitpunkt nochmals gefährlich nah an uns herankam. In einer sehr torreichen Schlussphase der Partie konnte die Mannschaft die Führung schließlich zuletzt auf zehn Tore hochschrauben und damit "auswärts" einen deutlichen Heimsieg feiern.

Nächsten Sonntag geht es direkt zum Rückspiel nach Pforzheim, wo uns mit großer Wahrscheinlichkeit ein ganz anderes Spiel erwarten wird. Mit viel Ehrgeiz und Haftmittel wird uns die TGS alles abverlangen, weshalb der PSK hochkonzentriert auftreten muss.

Es spielten: Simon E. (Tor), Philipp R. 9/2, Patrick 8, Philipp W. 6, Viktor 5, Nils 2, Lukas 2, Felix 1, Anton 1, Pascal 1 und Simon G. 1.

TSV Birkenau - PSK, 27:29 (12:15)

Überraschender Auswärtssieg in Birkenau

Teil 2 der beiden schweren Auswärtsspiele führte unsere Mannschaft nach Birkenau zu einem absoluten Topteam der Badenliga. Für die beiden fehlenden Trainer Philipp und Leo fuhren Aushifscoach Tim (Trainer B-Jugend) und Betreuer Dieter mit. Der PSK kam super in die Partie und konnte in der Anfangsphase mit starker Offensive überzeugen (0:2). Birkenau gelang zwar immer mal wieder der Ausgleich, doch die Karlsruher fanden stets die richtige Antwort. Auch defensiv ließ man nur wenig zu, weshalb die Führung weiter ausgebaut werden konnte. In die Kabine ging es dann mit einer 12:15-Führung.

Gewonnen war die Partie längst noch nicht, das war allen Spielern klar. Folglich startete man mit der nötigen Ernsthaftigkeit in den zweiten Durchgang und konnte nahtlos an die erste Halbzeit anknüpfen. Zwischenzeitlich betrug die höchste Führung des PSK sechs Tore (14:20). Durch unnötige Fehler und vergebene Chancen kam der TSV jedoch plötzlich auf 21:22 heran. Das Team behielt aber die Nerven und Trainer Tim fand in der hektischen Schlussphase die richtigen, beruhigenden Worte, sodass der PSK am Ende einen verdienten 27:29-Auswärtssieg einfahren konnte. Vielen Dank an dieser Stelle an Tim, der die A-Jugendtrainer hervorragend vertreten hat.

Eingeplant war der Sieg in Birkenau nicht unbedingt, weshalb die Freude umso größer war. Mit 4:2 Punkten ist der PSK besser als erwartet durch den von Auswärtsspielen geprägten November gekommen. Nach einem spielfreien Wochenende gilt die Konzentration den vier Spielen im Dezember, in denen man an die starken Leistungen anknüpfen und Punkte einfahren möchte.

Es spielten: Simon E. (Tor), Philipp R. 8/5, Nils 5, Viktor 4, Patrick 4, Simon G. 3, Philipp W. 2, Anton 1, Lukas 1, Pascal 1 und Felix.

HSG Walzbachtal - PSK, 27:18 (11:11)

Im Kreisderby nur eine Halbzeit auf Augenhöhe

Teil 1 von zwei äußerst schweren Auswärtsspielen in der Saison: In Wössingen ging es im Kreisderby gegen den noch ungeschlagenenen Spitzenreiter HSG Walzbachtal. Der PSK kam vor allem offensiv nur schleppend in die Partie, doch auch die Gastgeber hatten Schwierigkeiten. So blieb es eng umkämpft und torarm. Meist konnte die HSG in knapp in Führung gehen, doch wir verloren den Anschluss nie so ganz. In den letzten Minuten vor der Halbzeit waren wir dann richtig angekommen und konnten kurz vor Schluss sogar noch den 11:11 Ausgleich erzielen.

In der Kabine wurde daran appelliert, nun keineswegs nachzulassen und mit dem gleichen Mut weiter zu spielen. Leider konnten wir das nach Wiederanpfiff nicht umsetzen. Während Walzbachtal mit fünf Toren in Folge perfekt zurückkam, scheiterten wir nun am HSG-Torhüter, was das Selbstvertrauen der Spieler zusätzlich schwächte. Große Probleme machte uns das oft auf den Punkt gespielte Sieben-gegen-Sechs-Spiel der Gastgeber, die dadurch nahezu jeden Angriff treffen konnten. Letztlich verloren wurde die Partie, die spätestens beim 24:14 in der 47. Spielminute entschieden war, jedoch im eigenen Angriffsspiel, indem man zu keinem Zeitpunkt mehr an die Leistung der ersten Hälfte anknüpfen konnte.

Ob der tabellarischen Ausgangslage hielt sich die Enttäuschung zwar noch in Grenzen, doch es wäre durchaus ein besseres Endergebnis für uns drin gewesen - nur eine Halbzeit auf Augenhöhe reichte dazu jedoch nicht aus. Kommende Woche geht es nun zum nächsten Kracher auswärts bei der TSV Birkenau.

Es spielten: Simon E. (Tor), Viktor 6/2, Patrick 5, Nils 2, Anton 1, Simon G. 1, Lukas 1, Philipp R. 1, Felix 1, Philipp W. und Pascal.

TV Sulzfeld - PSK, 28:29 (15:15)

PSK behält die Nerven und sichert sich in Bretten beide Punkte

Noch in den Herbstferien ging es für unser Team nach Bretten zum Spiel gegen den TV Sulzfeld. Der Gegner ließ zuletzt mit einer starken Leistung in Wössingen aufhorchen. Grund genug für uns, hochkonzentriert und mit Respekt in die Partie zu gehen. Davon merkte man jedoch in den ersten Minuten nichts, denn unsere Spieler schienen gedanklich noch in den Ferien zu sein. Der TV hingegen war hellwach und konnte schnell mit 3:0 in Führung gehen. Ein Fehlstart nach Maß, der uns aber glücklicherweise nicht komplett aus der Bahn warf. Als wir nämlich vorne auch endlich unsere Chancen verwandelten und uns hinten besser bewegten, kamen wir mit sechs Toren in Folge zurück in die Partie und lagen nun selbst in Front (5:7). Bis zur Halbzeit sollte es jedoch eng umkämpft bleiben, was sich im Pausenstand von 15:15 bestens widerspiegelt.

Im zweiten Durchgang wollten wir bessere Lösungen im Angriff finden und uns in der Defensive besser absprechen. Die Hausherren waren wiederum schneller zurück und setzen sich auf drei Tore ab. Insbesondere ihren starken Rückraumspieler bekamen wir in dieser Phase nur schwer unter Kontrolle. Doch irgendwie sollte es die Geschichte dieses Spiels bleiben, dass sich das jeweils im Rückstand befindliche Team immer wieder zurück kämpft. So war es dann auch bei uns! Jetzt waren die PSK-Jungs voll da, fanden vorne besonders über den Kreis gute Lösungen und hinten vernagelte Torhüter Simon das Tor. Kurz vor Schluss waren wir mit zwei Toren in Front und brachten den knappen, aber nicht unverdienten Sieg somit über die Ziellinie.

Kommenden Samstag geht es nun in Wössingen gegen den Tabellenprimus HSG Walzbachtal - ein Duell, auf das sich alle Spieler schon richtig freuen. Anpfiff ist um 18 Uhr in der TV-Halle.

Es spielten: Simon E. (Tor), Viktor 7, Simon G. 6, Patrick 5, Lukas 3, Nils 2, Philipp R. 2/1, Philipp W. 2/2, Anton 1, Pascal 1 und Felix.

PSK - SG Nußloch, 22:24 (13:12)

Knappe Heimniederlage gegen abgezocktes Topteam

Zwei Wochen hatten die PSK-Jungs Pause, da kam mit der SG Nußloch - im letzten Jahr Viertplatzierter in der A-Jugend-Badenliga - die nächste Topmannschaft in die Rüppurrer Eichelgartenhalle. Vor richtig vielen Zuschauern (der Oberwaldlauf war gleichzeitig) kamen jedoch die Gäste zunächst besser in die Partie und dominierten der Anfangsphase klar (0:2, 2:4, 2:7). Da wir weder vorne noch hinten Zugriff bekamen, war eine Auszeit dringend notwendig. Danach wurden wir in der Abwehr stabiler und fanden vorne nun bessere Lösungen gegen die offensive Abwehr der SG. Beim Stand von 9:11 war der PSK wieder in Schlagdistanz und konnte sich mit einer echten Willensleitung kurz darauf sogar eine 12:11-Führung mit in die Halbzeitpause nehmen.

Nach Wiederanpfiff entwickelte sich sodann eine spannende, torarme Partie. Der PSK konnte zunächst immer ein Tor vorlegen, Nußloch sofort wieder sofort ausgleichen. Für fast acht (!) Minuten stand es dann 16:16 - kein Team kam im Angriff zu überzeugenden Abschlüssen. Die SG brach den Bann zuerst (16:18) und wir mussten dringend etwas in unserem Offensivspiel verändern. Wir entschieden uns für die Variante mit dem siebten Feldspieler, die uns gleich zweimal den Ausgleich ermöglichte (18:18, 20:20) . Doch dann trafen die PSK-Angreifer mehrmals falsche Entscheidungen, die beim Sieben gegen Sechs tödlich sind. Nußloch nutzte das clever aus, zog mit drei Toren davon und konnte den Sieg am Ende über die Zeit retten.

Die Mannschaft hat sich teuer verkauft und geht nun erst einmal in die Herbstferien. An deren Ende haben wir dann unser nächstes Auswärtsspiel beim TV Sulzfeld.

Es spielten: Simon E. (Tor), Philipp R. 9/4, Viktor 5, Patrick 2, Anton 2, Philipp W. 1, Lukas 1, Simon G. 1, Nils 1, Felix und Pascal.

PSK - JSG Leutershausen/Heddesheim, 33:20 (15:9)

In einem regelrechten Rausch zum ersten Heimsieg

Nach zuvor zwei Auswärtsspielen stand am Samstag endlich das erste Spiel vor eigenem Publikum an. In dieses musste die A1 zwar personell dezimiert gehen, doch man wollte gegen den Tabellenführer JSG Leutershausen/Heddesheim dennoch alles in die Waagschale werfen. Nach ausgeglichenem Beginn und einer zwischenzeitlichen Führung der Gäste (2:3) übernahmen die PSK-Jungs immer mehr die Spielführung und setzten sich mit drei Treffern vom Gegner ab. Mit einer offensiv ausgerichteten Abwehrformation wurden die Spieler der JSG weit vom Tor fern gehalten und bei den Rückraumwürfen war unser Torwart Simon meist zur Stelle. Vorne lief der Ball flüssig und mit viel Tiefe, sodass wir auch zu einfachen Toren kamen. Auch ohne Viktor, der verletzungsbedingt ausschied (gute Besserung an dieser Stelle!), knüpfte der PSK an die starke Leistung an und nahm einen komfortablen Vorsprung mit in die Kabine (15:9).

Für den zweiten Durchgang erwartete man einen Gegner, der nun mit viel Wut im Bauch und vollem Tempo auf das Spielfeld kommen würde. Umso wichtiger war es für uns, dass wir unsere Leistung nach Wiederanpfiff bestätigen konnten. Trotz der dünnen Personaldecke gingen die Jungs immer wieder in die zweite Welle und spielten sich zwischenzeitlich regelrecht in einen Rausch (26:16, 46. Spielminute). Einzig die Überzahlsituationen hätten wir noch cleverer ausspielen können. Dieses Manko fiel jedoch nicht entscheidend ins Gewicht, sodass wir am Ende einen verdienten Heimsieg feiern konnten.

Es spielten: Simon E. (Tor), Philipp R. 13/6, Philipp W. 7, Nils 4, Patrick 4, Simon G. 2, Viktor 1, Anton 1 und Felix 1.

 

JSG Schwarzbachtal - PSK, 24:33 (11:15)

Kantersieg in Bammental

Mit ganz anderen Voraussetzungen als beim ersten Saisonspiel fuhren die PSK-Jungs am Sonntag nach Bammental: Trainer Philipp hatte den gesamten Kader zur Verfügung und unter der Woche konnte ordentlich zusammen trainiert werden. Folglich wollten wir uns von unserer besten Seite zeigen und etwas Zählbares aus Heidelberg mit nach Hause nehmen. Wir starteten von Beginn an hochkonzentriert und konnten im Angriff mit schnellem, mannschaftlichem Spiel überzeugen. Die Deckung stand außerdem sehr gut und konnte den einen oder anderen Ballgewinn erzielen. Somit lagen wir bis Mitte der Halbzeit immer wieder in Führung, wenn auch recht knapp. Als wir kurzzeitig unsere klare Linie in der Offensive verließen, konnte die JSG ausgleichen und in Führung gehen (9:8), doch wir besannen uns schnell wieder auf unsere Stärken und setzten uns bis zur Halbzeit wieder mit vier Toren ab.

Vier Tore waren absolut in Ordnung und doch wäre eine noch höhere Führung möglich gewesen. In der zweiten Halbzeit wurde nahtlos an der starken Leistung angeknüpft. Und auch wenn das Spiel ruppiger wurde und man öfters in Unterzahlsituationen kam, ließ der PSK die Gastgeber zu keinem Zeitpunkt näher als fünf Tore heran. Jeder Spieler konnte seine Stärken gewinnbringend ins Team einbringen und so stand am Ende ein ungefährdeter und verdienter 24:33-Sieg zu Buche.

Es spielten: Simon E. (Tor), Philipp R. 9/5, Nils 7, Viktor 7, Patrick 7, Philipp W. 1, Anton 1, Pascal 1, Lukas, Felix und Simon G.

SG Edingen/Friedrichsfeld - PSK, 34:24 (19:12)

A1 zahlt Lehrgeld beim ersten Spiel in der Badenliga

Willkommen in der Badenliga - so kann man das erste Saisonspiel der A1-Jugend zusammenfassen. Mit einem Kader von neun Spielern reisten wir nach Friedrichsfeld bei Mannheim, ein Team, das wir noch von der Quali kannten und denen wir uns nur sehr knapp geschlagen geben mussten. Die Partie begann vielversprechend und gestaltete sich bis zum 8:8 nach etwas mehr als 13 Minuten vollkommen ausgeglichen. Dann setzte sich allerdings der Gegner nach und nach ab. Wir waren zu passiv in der Abwehr und kamen vorne zu keinem Zeitpunkt in unser gewohntes Zusammenspiel. Auch nach einer Auszeit wurde es nicht besser und so musste der PSK mit einem deutlichen Rückstand in die Kabine (19:12).

Im zweiten Durchgang kamen die Momente des Aufbäumens zu selten. Schwächen im Abschluss und technische Fehler machten es der SG weiterhin leicht, ihr souveränes Spiel aufzuziehen. Die Abgeklärtheit, die der Gegner an den Tag legte, war eine kleine Lehrstunde für unser junges Team, das zwar zu keinem Zeitpunkt aufgab, trotz aller Anstrengungen an diesem gebrauchten Tag jedoch nicht mehr näher heran kam. Edingen/Friedrichsfeld gewann am Ende auch in der Höhe verdient mit 34:24.

Es gibt viel zu tun in den nächsten Wochen und Monaten, das haben alle Zuschauer deutlich gesehen. Vor allem die Dinge, die uns eigentlich stark machen, müssen schnellstmöglich wieder besser werden, denn in dieser Liga gibt es keinen schwachen Gegner.

Es spielten: Simon E. (Tor), Viktor 7/1, Philipp R. 6/3, Philipp W. 4/1, Patrick 3, Anton 2, Felix 1, Simon G. 1 und Pascal.

 

A-Jugend siegt beim Rasenturnier in Wössingen

Am 7. Juli machte sich eine gemischte Truppe aus Spielern der A1, der A2 und mit B-Jugendspieler Ali auf den Weg nach Wössingen zum Rasenturnier. Als Abwechslung zur Saisonvorbereitung wollten wir einfach ein bisschen Spaß haben und ohne großen Druck ein paar Dinge testen. Im ersten Spiel gegen die HSG Walzbachtal 2 konnten wir direkt überzeugen und mit viel Tempo das Spiel früh zu unseren Gunsten entscheiden. Dann kam es - wieder einmal - zum ewigen Duell mit der TS Durlach. Wir probierten die gesamte Partie über das Angriffsspiel mit dem siebten Feldspieler aus, was schon ganz gut gelang. Am Ende gewannen wir knapp mit einem Tor. Das letzte Gruppenspiel bestritt der PSK gegen das Team aus Münchberg/Buckow (nahe Berlin), das seit vielen Jahren Stammgast beim TV Wössingen ist. Nach schludrigem Beginn konnten wir vor allem durch unser hohes Gegenstoßtempo überzeugen und auch diese Partie gewinnen.

Somit standen wir im Halbfinale gegen den TV Sinsheim, den wir ebenfalls besiegen konnten. Das interessanteste Spiel des Tages sollte dann das Finale gegen Gastgeber und Badenligakonkurrent HSG Walzbachtal 1 sein. Gegen die starke Mannschaft hielten wir sehr gut dagegen und erwirkten ein Unentschieden - die Entscheidung musste im Siebenmeterwerfen her. Dieses erinnerte in seiner Spannung stark an so manches Elfmerterschießen bei der Fußball WM. Letztlich waren wir um Haaresbreite nervenstärker als der Gegner und gewannen überraschend das Turnier. Der lange Tag mit Wartezeiten hatte sich letztlich also gelohnt uns es hab neben einem Geldpreis auch noch einen Pokal sowie einen neuen Handball. Vielen Dank an den TV Wössingen und die HSG Walzbachtal für das schöne Rasenturnier - wenn es zeitlich passt, kommen wir im nächsten Jahr gerne wieder.

 

Badenliga, wir kommen!

Nachdem sich die A1-Jugend in der ersten Qualirunde bereits vorzeitig einen Platz in der Landesliga gesichert hatte, ging es nun in Hemsbach um die Qualifikation zur Badenliga. Im ersten Gruppenspiel trafen wir erneut auf die SG Heidelsheim/Helmsheim/Gondelsheim, die wir in der letzten Partie sehr deutlich beherrscht hatten. Dieses Mal erwischte jedoch die SG den bedeutend besseren Start, während die PSK-Jungs noch nicht richtig angekommen schienen (0:2). Allmählich kamen wir jedoch zu unserem gewohnten Spiel und konnten das Spiel drehen. Mit schönen Kombinationen setzte sich der PSK auf zwischenzeitlich fünf Tore ab. Heidelsheim konnte in der zweiten Halbzeit durch einige Überzahlsituationen zwar noch einmal näher herankommen, den Sieg des PSK aber nicht mehr verhinden.

Eine Mammutaufgabe wartete dann im zweiten Spiel auf die Gelbhemden des PSK: Die Spieler der SG Edingen-Friedrichsfeld waren unserer Mannschaft körperlich deutlich überlegen. Diese Überlegenheit nutzten diese von Beginn an gekonnt aus, doch der PSK hielt mit Schnelligkeit und Spielwitz dagegen. Zur Halbzeit war man deshalb am Gegner dran (8:9). Deutlicher wurde es für die SG dann erst im zweiten Durchgang, als sich deren Abwehr stabilisierte und kaum noch einfache Treffer von uns zuließ. Dennoch brachen die PSK-Spieler in dieser Phase nicht ein. Nach einer Auszeit und einer Abwehrumstellung kämpften wir uns noch einmal heran und mussten uns am Ende nur ganz knapp mit 16:17 geschlagen geben.

Platz zwei in der Gruppe bedeutete direkt im Anschluss das Halbfinalspiel gegen den Tabellenersten der Parallelgruppe - und natürlich (wie konnte es anders sein) kam es wieder einmal zum ewigen Duell PSK gegen TS Durlach. "Für die Begegnung hätten wir alle nicht extra nach Hemsbach fahren müssen", sagten die beiden Karlsruher Unparteiischen lachend ob des Aufeinandertreffens der beiden Kreisvertreter. Doch nun war man nun mal in Hemsbach - und es ging um nichts Anderes als den Einzug ins Finale! Wie so häufig war Durlach zunächst stärker. Vor allem deren Defensive stand äußerst defensiv und zwang uns regelmäßig ins Zeitspiel. Zur Pause lag man mit drei Treffern zurück. Viel mehr Kampf und Einsatzbereitschaft forderte Trainer Philipp von seinen Spielern. Und diesen zeigten sie in der zweiten Hälfte endlich. Dennoch blieb die TS weiter in Front. Erst nach uns nach konnte sich der PSK herankämpfen und siehe da: Anderthalb Minuten vor dem Ende stand es plötzlich 10:10-Unentschieden. Durlach nahm nun eine Auszeit, doch ihr Angriff danach war nicht erfolgreich. Ballbesitz für den PSK, noch 27 Sekunden, Auszeit. Durchschnaufen. Für den letzten Angriff der Partie wurde eine klare Auslösehandlung vorgegeben. Anpfiff der Schiris, der Arm geht hoch. Wir spielen die Auslösehandlung...und erzielen den 11:10-Siegtreffer. Der Jubel über den Finaleinzug kannte keine Grenzen! Jetzt war klar: Noch ein Sieg und wir hätten den Platz in der Badenliga sicher. Als Zweitplatzierter müsste man auf eines der Bundesligaquali spielenden Teams hoffen.

Mitten in die Ruhephase vor dem Finale schlug dann die sich auf der Tribüne ausbreitende Nachricht wie eine Bombe ein: Die A-Jugend der HG Oftersheim/Schwetzingen hatte sich erfolgreich zur Jugendbundesliga qualifiziert. Somit hatte also auch der Verlierer seinen Platz in der Badenliga. DER PSK IN DER BADENLIGA!!! Alle Beteiligten brauchten eine Weile, um das Ganze überhaupt zu begreifen, aber dann brachen bei den Spielern und Trainern alle Dämme. Zur Sicherheit musste dann im Anschluss noch das Finale wiederum gegen Edingen ausgespielt werden. Die Trainer der Teams wollten zum Abschluss ein lockeres, vor allem verletzungsfreies Spiel sehen. Dieses war am Ende sicherlich nicht besonders sehenswert, da beide Teams mit ihren Gedanken wo ganz anders waren und sich jeweils eine schwache und schludrige Halbzeit leisteten. In der jeweils anderen Halbzeit zeigten sie dann aber, worum sie im Finale stehen. Letztlich endete eine äußerst faire Partie gegen einen starken, sympathischen Gegner wiederum mit 16:17 für Edingen.

Das Trainerteam ist stolz auf die Mannschaft, die es nach vielen erfolglosen Anläufen dieses Jahr zum ersten Mal geschafft hat. Nun werden wir über Pfingsten einige Wochen pausieren und den Akku aufladen, ehe die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt. Badenliga, wir kommen!!!