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Handball

Herren 1

1. Mannschaft Saison 2017/18

hinten von links: Trainer Branimir Glivarec, Steffen Armbrust, Philipp Kungl, David Herr, Stefan Reither, Rudger Heß, Michael Strüwing, Co-Trainer Martin Pfistermeister.
vorne von links: Sebastian Hertel, Tim Stoll, Rolf de Bel, Michael Dankowski, Alexander Herrmann, Janik Proft.
es fehlen: Dennis Ried, Jan Kiefer, Vincent Riekert und Luca Bretzinger.

PSK - MTV Karlsruhe, 31 : 25 (12 : 14)

Im letzten Saisonspiel war für die erste Mannschaft des PSK Wiedergutmachung angesagt: Im Hinspiel beim MTV Karlsruhe war man Anfang des Jahres regelrecht untergegangen und wollte sich nun mit einem überzeugenden Heimsieg revanchieren. Die ersten zehn Minuten der Partie gehörten auch direkt den Gelb-Blauen. Hochmotiviert zeigte das Team eine gute Abwehrleitung und ging mit vollem Tempo in die erste und zweite Welle. Glück hatte man auch etwas, denn die Gäste scheiterten mehrfach am Aluminiumgehäuse. So konnte der PSK mit 7:4 in Führung gehen und der MTV musste sich mit einem Timeout erst wieder neu ordnen. Die Spielunterbrechung kam für die Hausherren zur Unzeit. Die Spieler schalteten nun unverständlicherweise einen Gang zurück und ließen die Gäste wieder ins Spiel kommen. Vorne wurden nun keine guten Lösungen mehr gefunden und zahlreiche Fehlwürfe ermöglichten dem MTV die Führung über Konter (8:9). Diese konnte bis zur Pause sogar noch auf 12:14 ausgebaut werden.

Es war klar, dass im zweiten Durchgang eine deutliche Leistungssteigerung her musste, um das Spiel zu gewinnen. Co-Trainer Pfistermeister appellierte mit einer emotionalen Ansprache an den Kampfgeist der Spieler - und dies schien sich nach Wiederanpfiff auszuzahlen. Schnell konnte man den Rückstand aufholen und kurze Zeit später durch vier Tore in Folge von Bretzinger davonziehen (20:15). Da stand nun eine ganz andere PSK-Mannschaft auf dem Platz, die die Zuschauer im Angriff mit einem sehr variablen, teilweise auch hochklassigen Kombinationsspiel begeisterte. Hinten vernagelte Torhüter Stoll das Tor zwischenzeitlich, sodass auch Zeitstrafen den PSK nicht aus der Bahn werfen konnten. Näher als drei Tore ließ man den Gast nicht mehr herankommen und konnte am Ende einen überzeugenden Heimsieg zum Saisonabschluss feiern.

Für den PSK spielten:

Stoll, de Bel (beide Tor), Bretzinger (7), Strüwing (4), Kungl (4), Ried (3), Riekert (3), Pa. Reither (3), Armbrust (3), Ph. Reither (2), Herr (1), Heß (1/1), Ptok und Heck.

Im Anschluss an das ebenfalls erfolgreiche Spiel der zweiten Mannschaft begann die große Saisonabschluss-Feier. Mit kleinen Präsenten bedankten sich die Spieler bei unserem treuen Hausmeister Ralph sowie den Zeitnehmern Heidi und Bernd. Verabschiedet wurden außerdem die beiden scheidenden Trainer Pfistermeister und Glivarec sowie der langjährige PSK-Spieler Rude Hess, den es ins Ausland zieht. Euch allen danken wir für eure tolle Unterstützung im Team Handball und wünschen für die Zukunft alles Gute. Die Spieler freuen sich nun auf eine kurze Pause nach der langen Saison.

 

SSC Karlsruhe - PSK, 30 : 24 (14 : 13)

Im Spiel beim Tabellendritten SSC Karlsruhe musste der PSK personell dezimiert antreten. Das Team präsentierte sich jedoch von Beginn an sehr gut und konnte Mitte der Halbzeit sogar bis auf fünf Tore davonziehen (7:12). Bis zur Pause konnten die Gastgeber jedoch das Spiel drehen und in Führung gehen.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich dann ein enges Spiel, in dem der PSK weiter am Gegner dran blieb. Doch im Gegensatz zur ersten Halbzeit legte nun meist der SSC vor. Bis zur Schlussphase blieben die Gelb-Blauen dran, vor allem durch die treffsicheren Riekert (9 Tore) und Strüwing (7). Erst in den letzten Minuten brachte der SSC den Sieg unter Dach und Fach. Der PSK hat sich unterm Strich jedoch ordentlich verkauft und möchte sich im letzten Spiel gegen den MTV Karlsruhe nun mit einem Sieg von den eigenen Fans verabschieden.

Es spielten:

Stoll, de Bel (beide Tor), Riekert (9), Strüwing (7), Bretzinger (6/2), Armbrust (1), Ptok (1), Ried, Proft und Pfistermeister.

PSK - TV Malsch, 28 : 26 (12 : 12)

Vor einer Woche hatte sich der PSK beim Auswärtsspiel in Knielingen leider nicht für eine gute Leistung belohnt – diese Belohnung in Form von zwei Punkten wollte man sich nun vor heimischem Publikum gegen den TV Malsch abholen. Ein Sieg sollte nicht nur auch rechnerisch sämtliche Abstiegssorgen in der in diesem Jahr wahnsinnig engen Bezirksliga vertreiben. Er ermöglichte auch die Orientierung Richtung oberes Tabellendrittel.

Nach der schnellen 1:0-Führung kam der PSK jedoch nur sehr schleppend in die Partie. Während die Abwehr einen ganz guten Job machte, lief im Angriff dagegen nur wenig zusammen. Hier fehlte es oftmals an Konzept und der nötigen Konzentration im Torabschluss. Vor allem der Chancenverwertung war es geschuldet, dass die Partie eng umkämpft war und man sich nie weiter als mit einem Tor vom Gegner absetzen konnte. Doch gegen Ende der Halbzeit waren die Gelb-Blauen scheinbar endlich im Spiel angekommen und konnten erstmals ein Stück enteilen (10:7, 11:8). Vor der Pause verspielte man die eigene Führung jedoch unnötigerweise, sodass es mit einem Unentschieden in die Kabine ging.

Besonders diese verschlafene Phase vor der Halbzeit gefiel Trainer Glivarec ganz und gar nicht. Er forderte von seinem Team noch mehr Einsatz und Kampf für den zweiten Durchgang, denn es war klar, dass die Mälscher bis zum Ende nicht aufgeben würden. Doch auch nach Wiederanpfiff brauchte der PSK zu lange, um wieder wach zu sein. Diese Phase nutzten die Gäste, um ihrerseits in Führung zu gehen. Es sollte ein Spezifikum dieser Partie bleiben, dass sich Ausgleich und Führungen stetig abwechselten, sodass wohl kein Zuschauer eine Prognose zum Spielausgang abgeben wollte. Wichtig war jedoch, dass der PSK auch in den Situationen, in denen wenig lief, nicht aufgab und weiter kämpfte. Vor allem die beiden Youngsters Philipp und Patrick Reither halfen dem Team weiter und sorgten mit Gegenstoßtoren für Entlastung. Die Entscheidung zugunsten der Rüppurrer sollte erst in den letzten vier Spielminuten fallen, welche rückblickend als beste Phase des gesamten Spiels gesehen werden müssen. Eine Strafzeit des TVM nutzen die PSK-Spieler durch drei Tore in Folge clever aus und gewannen somit am Ende mit 28:26.

Kommende Woche kann der PSK nun ganz befreit beim Tabellendritten SSC Karlsruhe aufspielen. Das Team möchte die Saison so weit oben wie möglich abschließen und wird auch in der Waldstadt wieder alles in die Waagschale werfen.

Es spielten:

Stoll, de Bel (beide Tor), Herr (6), Strüwing (5), Reither P. (5), Armbrust (3), Reither Ph. (2), Bretzinger (2/1), Riekert, Heck, Kungl, Ried, Ptok (je 1) und Bauer.

 

TV Knielingen 2 - PSK, 26:25 (16:14)

Im Auswärtsspiel beim Tabellenführer TV Knielingen 2 verlor der PSK am Ende denkbar knapp mit 26:25 (16:14), zeigte jedoch eine sehr respektable Leistung in der Reinhold-Crocoll-Halle. Nach missglücktem Start (0:2) kam die Glivarec-Truppe nach und nach besser in die Partie. Als sich die Abwehr zunehmend stabilisiert hatte und vorne Chancen auch verwertet wurden, setzte man sich zwischenzeitlich mit zwei Treffern ab. TVK-Spielertrainer Estedt nahm seine Auszeit. Zunächst behielt der PSK dann jedoch die Oberhand - durch zu viele eigene Fehler verspielte man vor der Halbzeit den Vorsprung und musste mit einem Minus von zwei Toren in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel offenbarte sich den Fans dann das immer gleiche Muster: Der TVK legte ein oder zwei Tore vor und der PSK erzielte stets postwendend den Anschluss- oder Ausgleichstreffer. Zu oft verpasste man es, in entscheidenden Situationen wieder selbst in Front zu gehen. Nichtsdestotrotz hatte man in der Schlussphase noch alle Möglichkeiten auf zumindest einen Punkt. Doch ein bisschen standen sich die PSK-Spieler hierbei selbst im Weg, sodass man sich letztlich knapp geschlagen geben musste.

Es spielten:

Stoll (Tor), Armbrust (8/4), Herr (4), Strüwing (4), Kungl (3), Bauer (3/1), Bretzinger (2), Ried (1), Riekert, Ptok, Heß und Pastor Castro.

TG Eggenstein 2 - PSK, 20 : 21 (11 : 13)

Eine Woche nach dem starken Heimsieg gegen Ettlingen wollte der PSK den Schwung mit in die nächste Partie bei der TG Eggenstein 2 nehmen. Im Hinspiel hatte man einigermaßen deutlich gegen den Gegner gewonnen, war sich aber bewusst, dass die Aufgabe auswärts ungleich schwerer werden würde. Trainer Glivarec konnte jedoch auf einen kompletten 14-Mann-Kader zurückgreifen und sah sein Team gut gerüstet für die Aufgabe.

Schon zu Beginn zeichnete sich ab, dass dieses Spiel kein Schützenfest werden würde. Nach dem 0:1 für den PSK waren es zunächst meist die Hausherren, die vorlegen konnten. Dies lag jedoch nicht unbedingt an der Defensivarbeit der Gelb-Blauen, die einen sehr ordentlichen Job machte. Zu bemängeln waren hingegen die liegen gelassenen Chancen im Angriff, die Eggenstein auch zu einfachen Toren nutzen konnte. Mitte der ersten Halbzeit war bei Stand von 6:6 alles ausgeglichen. Dann übernahm der PSK aber immer mehr die Initiative, verwandelte die freien Bälle jetzt sicherer und ließ in der Deckung kaum eine Wurfchance der TG zu. Folglich konnte man sich durch drei Tore in Folge erstmalig absetzen (6:9). In der Folge ließen die PSK’ler den Gegner jedoch wieder ins Spiel kommen und so blieb es bis zur Pause eng umkämpft. Zwei Tore Vorsprung konnte der PSK noch mit in die Kabine nehmen.

Nach Wiederanpfiff schien es, als könnte man sich nun wieder etwas weiter entfernen (11:14) doch Eggenstein kam wieder einmal heran, erzielte den Ausgleich und konnte in der 40. Spielminute sogar in Führung gehen. Der PSK schwächte sich in dieser Phase in vielerlei Hinsicht selbst. Unnötige Zeitstrafen brachten das Team immer wieder in Unterzahlsituationen und vorne scheiterte man mehrfach am starken Keeper der Gastgeber. So bahnte sich eine heiße Schlussphase an, in der aber der PSK immer wieder vorlegen konnte. In der 58. Minute erzielte Ptok von Rechtsaußen das 20:21, doch Eggenstein hatte nach einer Auszeit noch 34 Sekunden für den Ausgleich. Die PSK-Abwehr schaffte es schließlich, einen Passfehler zu provozieren, erkämpfte sich so den Ball und behielt letztendlich die Nerven sowie beide Punkte.

„Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit dem Spiel insgesamt weniger“, meinte Trainer Glivarec nach Abpfiff. Tatsächlich hätte man sich das Leben mit einer konzentrierteren Chancenverwertung viel leichter machen können. Die Zähler nimmt der PSK jedoch sehr gerne mit und reist nach der Osterpause mit Selbstvertrauen im Gepäck zum Tabellenzweiten nach Knielingen. Angepfiffen wird die Partie am Sonntag, 8. April um 15:30 Uhr in der Reihold-Crocoll-Halle.

Es spielten:

Stoll (Tor), Herr (7), Strüwing (3), Ptok (2), Kungl (2), Armbrust (2/1), Bretzinger (2/1), Reither, Heß, Ried (je 1), Bauer, Riekert, Proft und de Bel (n.e.).

 

PSK - HSG Ettlingen/Bruchhausen 2, 33 : 18 (17 : 7)

Die Aufarbeitung der denkwürdigen Partie in Durlach stand für die erste Mannschaft des PSK in der Trainingswoche im Vordergrund. Jedem einzelnen Spieler war klar, dass im Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten HSG Ettlingen/Bruchhausen 2 Wiedergutmachung angesagt sein musste – dementsprechend konzentriert und intensiv wurden die Einheiten zur Vorbereitung genutzt und die Stimmung im Team war geprägt von einer Mischung aus großer Vorfreude und Anspannung.

Diese guten Voraussetzungen brachte der PSK von Beginn an sofort auf die Platte und überraschte die Gäste in der Anfangsphase mit einer kompromisslosen Deckung sowie einem überfallartigen, dynamischen Offensivspiel. In der 13. Spielminute hatten sich die Gelb-Blauen bereits auf 9:1 abgesetzt und die Gäste sahen sich bereits zur ersten Auszeit der Partie gezwungen. In der Folge kam die HSG zwar hin und wieder zu Toren aus dem Rückraum oder von der Kreisposition – spielbestimmend blieb jedoch der PSK, der sich nur wenige Fehler leistete und mit einer geschlossenen Teamleistung zu überzeugen wusste. In dieser Phase kam auch A-Jugendspieler und Debütant Philipp Reither zu seinem ersten Treffer im Trikot der ersten Mannschaft (16:5). Zur Pause konnte man dann einen komfortablen Vorsprung von 17:7 in die Kabine mitnehmen.

Trainer Glivarec zeigte sich in der Pause zufrieden mit dem Ergebnis, sprach aber auch einige Verbesserungsmöglichkeiten für den zweiten Spielabschnitt an. Das Ziel: Den Abstand zum Gegner in jedem Fall zu halten oder sogar auszubauen, um am Ende nicht nur das Spiel, sondern auch den direkten Vergleich zu gewinnen. Das Hinspiel hatte man mit 35:27 verloren, sodass ein Sieg mit mindestens acht Toren dazu nötig wäre. Dieses Vorhaben – so viel sei bereits vorweggenommen – geriet in der zweiten Hälfte zu keinem Zeitpunkt in Gefahr, denn näher als auf zehn Tore kam Ettlingen nicht mehr an den PSK heran. Und immer wenn sich dieser auf seine Stärken und das klare Spiel im Angriff besann, lief es rund und konnte die Führung ausgebaut werden. Am Ende stand somit ein deutlicher 33:18-Kantersieg auf der Anzeigetafel. Mit einer starken Leistung rehabilitierte sich der PSK vom Durlach-Spiel und möchte die vielen guten Dinge sowie den Schwung aus dieser Partie mit in den letzten Saisonabschnitt nehmen.

Es spielten:

Stoll, de Bel (beide Tor), Armbrust (7/4), Herr (4), Ried (4), Kiefer, Kungl, Heß, Riekert (je 3), Bretzinger (2), Bauer (2), Reither P. (2), Strüwing und Proft.

 

TS Durlach 2 - PSK, 35 : 19 (10 : 10)

Im Gastspiel bei der TS Durlach erlebte der PSK am Samstagabend ein Debakel. Einer desaströsen zweiten Halbzeit war es am Ende geschuldet, dass man beim Tabellennachbarn mit 35:19 (10:10) unterging. Der PSK muss sich nun in der Trainingswoche sammeln, um kommenden Samstag gegen die HSG Ettlingen/Bruchhausen 2 wichtige Punkte mitzunehmen.

Schlecht begann die Partie in der Durlacher Weiherhofhalle eigentlich nicht. Die Gelb-Blauen gingen zunächst in Person von Herr mit 0:1 in Führung und hielten das Spiel auch im weiteren Verlauf komplett offen. In der hier noch torarmen Begegnung konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Erst in der 20. Spielminute gelang dem PSK erstmals eine Zwei-Tore-Führung (5:7). Bis zur Pause holte die Turnerschaft auf und es ging mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Kabine.

Im zweiten Durchgang wollte man eigentlich vor allem in der Abwehr zulegen, um auch die erste und zweite Welle endlich ins Rollen zu bringen. Doch das Unheil nahm nun bereits seinen Lauf: Völlig kopflos und verunsichert präsentierte sich der PSK auf dem Parkett und musste folgerichtig vier Gegentreffer in Folge hinnehmen (14:10). Auch eine frühe Auszeit in der 40. Minute brachte keine Besserung. Technischer Fehler im Offensivspiel luden die nun mit reichlich Rückenwind aufspielenden Gastgeber geradezu zum Gegenstoß ein. Sehr bald war die Partie entschieden und Durlach konnte den PSK bis zum Endstand von 35:19 regelrecht vorführen. Nicht die Niederlage, sondern diese mangelnde Gegenwehr in der zweiten Hälfte muss sich die Mannschaft in aller Härte vorwerfen lassen und hat dafür zu sorgen, dass sich ein solcher Auftritt nicht mehr wiederholt.

Es spielten: Stoll, de Bel (beide Tor), Bretzinger (6/1), Herr (5), Ried (3), Armbrust (3/2), Prok 1, Strüwing 1, Kiefer, Kungl, Heck, Riekert und Proft.

 

PSK - TSV Rintheim 2, 27 : 20 (13 : 11)

Eine Woche nach der ärgerlichen Niederlage im Derby gegen die TS Mühlburg empfing der PSK die Landesligareserve des TSV Rintheim in der heimischen Eichelgartenhalle. Nachdem sich die Personalsituation im Laufe der Woche wieder etwas entspannt hatte, ging man entsprechend motiviert und gut vorbereitet in die Partiem um wichtige zwei Punkte einzusammeln.

Nach einem etwas hektischen Beginn der Partie waren es dann die Hausherren, die nach zwei Minuten mit 1:0 in Führung gingen. Bis zum 3:3 entwickelte sich eine offene Partie, die auf beiden Seiten von etwas zu passiven Abwehrreihen geprägt war. Den Gästen gelang es dann nach zehn Minuten erstmals, sich leicht abzusetzen (3:5, 4:6, 4:9). Der PSK tat sich in dieser Phase enorm schwer, zu eigenen Toren zu kommen und auch in der Abwehr bekam man weiterhin kaum Zugriff auf die gegnerische Angriffsreihe. Durch einige Umstellungen durch Trainer Glivarec agierte man dann jedoch im Angriff wieder konsequenter und kam vor allem in Person von Herr und Ried wieder zu einfachen Toren. Auch in der Abwehr begann man nun wieder, den Kampf anzunehmen und durch eine gute Abwehrarbeit gemeinsam mit einem gute Torhüter de Bel einige Bälle zu gewinnen. Folgerichtig gelang es den Postlern, bis zur 25. Minute wieder den Anschluss herzustellen (10:10) und durch zwei Tore kurz vor der Pausensirene sogar mit 13:11 in Führung zu gehen.

In die zweite Halbzeit starteten die Gelb-Blauen hellwach, bis zum 16:12 konnte man die Führung leicht ausbauen. Die Abwehr funktionierte nun im Gegensatz zum ersten Spielabschnitt sehr gut, doch im Angriffsspiel verpasste man es durch leichtfertige technische Fehler oder Fehlwürfe, sich deutlicher abzusetzen. Dementsprechend bot sich den Zuschauern weiter eine Partie, die jederzeit offen und umkämpft blieb (17:13, 17:15, 19:16). Immer wenn es schien, der PSK könne sich leicht absetzen, konterte der TSV mit schnellen Toren. Aus einer Auszeit der Gäste beim Stand von 22:19 knapp zehn Minuten vor Spielende kam der PSK dann mit dem Willen, eine schnelle Vorentscheidung herbeizuführen. Dies war dann spätestens drei Minuten vor dem Ende geschafft, als man nach einem 3:0-Lauf mit 25:19 in Führung lag.

Am Ende konnte sich die PSK-Truppe somit über einen hart erkämpften 27:20 Heimsieg freuen. Auch heute war jedoch wieder die fehlende Konstanz der vergangenen Wochen zu erkennen, tat man sich doch in der ersten Viertelstunde der Partie sehr schwer, passende Lösungen in Abwehr und Angriff zu finden, während man dann gerade in der zweiten Halbzeit eine bessere Leistung zeigte. Am kommenden Samstag will man in der Partie bei der TS Durlach 2 um 17.30 Uhr in der Weiherhofhalle alles versuchen, um solch eine gute Leistung dann auch wieder konstant über 60 Minuten zu zeigen.

Es spielten:

de Bel, Stoll (beide Tor), Ried (5), Herr (4), Heß (4), Reither (4/2), Strüwing (3), Riekert (2), Bretzinger (2), Armbrust (2/1), Ptok (1), Kiefer und Proft.

 

TS Mühlburg - PSK, 30 : 20 (12 : 9)

Nach einer langen Spielpause gastierte der PSK am vergangenen Samstag bei der Turnerschaft Mühlburg. Obwohl die Mannschaft krankheitsbedingt auf einige Spieler verzichten musste, nahm man die schwere Aufgabe selbstbewusst an und wollte im Derby alles geben.

Beide Teams starteten erstaunlich nervös in die Partie. Es dauerte fast drei Minuten, ehe der PSK den ersten Treffer der Partie erzielen konnte. Durch eine gute Abwehrarbeit und konzentrierte Abschlüsse erspielten sich die Gelb-Blauen in der Anfangsphase immer wieder leichte Vorteile (1:2, 2:3). Doch erlaubte man sich mal einen Fehler in der Deckung oder im Angriff, waren die Gastgeber sofort zur Stelle. Mitte der Halbzeit war das Spiel absolut ausgeglichen (15:15), dann jedoch nahm beim PSK die Konzentration merklich ab, was die TSM bis zur Pause in eine Drei-Tore-Führung ummünzen konnte.

Aus der Pause kam der PSK dann wieder einmal deutlich schlechter zurück als der Gegner: Schon nach knapp sechs gespielten Minuten musste die zweite Auszeit genommen werden, da die TSM ihren Vorsprung inzwischen auf sieben Tore ausbauen konnte. Man wollte nun mit einer offensiveren Deckung Bälle gewinnen und mit Tempo nach vorne spielen. Zwischenzeitlich gelang das gut, auch weil der eingewechselte Torhüter de Bel so manche Parade zeigte. Leider fehlte es aber im Angriff an Tempo und Durchsetzungsvermögen. Mühlburg spielte hingegen abgeklärt weiter und sorgte acht Minuten vor dem Ende per Strafwurf für die Vorentscheidung (27:19). Ohne große Gegenwehr konnten die Gastgeber danach den Spielstand weiter verbessern und letztendlich zu deutlich mit 30:20 gewinnen.

Trotz der angespannten Personalsituation war in dieser Partie deutlich mehr drin. In jedem Fall, da waren sich die Verantwortlichen allesamt einig, sind zehn Tore Differenz am Ende zu hoch. Hätte man die guten Ansätze aus der ersten Halbzeit auch im zweiten Durchgang konsequent verfolgt, wäre es so weit wohl nicht gekommen. Auf der eigenen Suche nach der Konstanz bekommt es der PSK kommende Woche mit dem Tabellenletzten TSV Rintheim 2 zu tun. Zu Hause will der PSK hier in jedem Fall beide Punkte holen.

Es spielten:

Stoll, de Bel (beide Tor), Reither (6), Bretzinger (6/3, Bauer (3), Kiefer (2), Riekert (2), Armbrust (1), Proft, Strüwing, Hertel und Heß.

 

PSK - KIT SC 2010, 33 : 31 (18 : 13)

Ein Sieg musste her, das war nach zuletzt drei Niederlagen in Folge allen Beteiligten klar. Im Hinspiel hatte man den KIT SC deutlich geschlagen, doch dieser kam nun mit einer deutlich verstärkten Truppe in die Rüppurrer Eichelgartenhalle – die Zuschauer konnten sich also auf ein spannendes Spiel gegen die Ex-Mannschaft von Trainer Glivarec einstellen.

Der PSK war jedenfalls hellwach und konnte in der Anfangsphase mit starker Abwehrarbeit punkten. Gegenstoßtore und Tempo nach vorne waren die logische Folge der stabilen Deckung. So konnte man sich über die Spielstände 3:1 und 6:2 sogar bis auf sechs Tore vom Gegner absetzen (14:8/23‘). Besonders hervorzuheben war außerdem die starke Einstellung der Mannschaft, die aufopferungsvoll kämpfte, Bällen hinterhersprang und sich gegenseitig aushalf. So ließ man sich auch von einer längeren organisatorischen Spielunterbrechung am Schiedsgericht nicht aus dem Konzept bringen und konnte mit fünf Toren Vorsprung in die Kabine gehen.

Warum die Gelb-Blauen dann aus dieser völlig verschlafen zurückkamen, lässt sich nicht erklären: KIT kam nun besser ins Spiel – begünstigt durch eine stark nachgelassene PSK-Abwehr und den überhasteten Angriff der Heimmannschaft. Selbst eine frühe Auszeit konnte den Lauf nicht stoppen. In der 37. Spielminute glichen die Gäste erstmalig wieder aus und konnten kurz darauf die erste Führung erzielen (20:21). Das Spiel schien zu kippen. Zehn Minuten vor Schluss schienen alls Trümpfe bei den KIT’lern zu liegen, lagen diese inzwischen mit vier Treffern in Front. Was den PSK allerdings auszeichnete: Man gab sich zu keinem Zeitpunkt auf, blieb dran und konnte in der Schlussphase vor allem in der Abwehr nochmal zulegen. Bretzinger erwies sich von Linksaußen zudem als nervenstark und treffsicher. Somit konnte der PSK die verrückte Partie in den letzten Minuten doch noch einmal umbiegen und letztlich für sich entscheiden.

Die Spieler haben nun vier Wochen Zeit, sich auf die nächste Partie bei der TS Mühlburg vorzubereiten (Sa, 24.02. um 18 Uhr, Carl-Benz-Halle). Anknüpfen lässt sich dabei an die starke erste Spielhälfte, während man hingegen in Zukunft deutlich wacher aus der Halbzeitpause kommen muss.

Es spielten:

Stoll, de Bel (beide Tor), Armbrust (8/2), Bretzinger (6/3), Ried (5), Herr (4), Kiefer (3), Strüwing (3), Riekert (3), Hertel (1), Bauer, Kungl und Proft.

 

TG Neureut - PSK, 29 : 23 (14 : 12)

Das Hinspiel gegen die TG Neureut war den PSK-Spielern vor der Auswärtspartie am vergangenen Sonntag noch bestens in Erinnerung – und das nicht nur, weil die Begegnung das Eröffnungsspiel der laufenden Saison war. Denn nach einer völlig verschlafenen Anfangsphase lag man nach etwas mehr als zwölf Minuten mit 0:10 im Hintertreffen, ehe der erste eigene Torerfolg gelang. Nicht nur deshalb war man für das Rückspiel also gewarnt und gut beraten, dieses Mal von Beginn an wach zu sein.

Bis zum 3:3 (7‘) war die Partie völlig ausgeglichen. Die TGN konnte ihren Vorteil durch den ersten Angriff nutzen und immer wieder in Führung gehen. Doch dann gelang es dem PSK zunehmend, die Hausherren mit einer offensiv ausgelegten und aggressiven Deckung zu Fehlern und schlechten Wurfchancen zu zwingen. Zwar mussten sich auch die Gelb-Blauen jeden Treffer hart erarbeiten, doch aus der gelungenen Abwehrarbeit konnte man Kapital schlagen und mit drei Treffern in Folge die Führung übernehmen und ausbauen (4:7). Nach seiner Auszeit kam die Heimmannschaft wieder leichter zu Torerfolgen und konnte die Partie in den folgenden elf Minuten wieder drehen. Da der PSK nun nicht mehr ganz so stark verteidigte und im Angriff mit zu wenig Tempo und Tiefe agierte, konnte auch die fällige Auszeit von Coach Glivarec nicht verhindern, dass Neureut spielbestimmend blieb und sich bis zur Halbzeit auf 15:12 absetzen konnte.

Der PSK-Trainer ärgerte sich in der Kabine zu Recht darüber, dass seine Spieler die Schwächephase der TG nicht konsequenter und mutiger ausnutzten. Im zweiten Durchgang wollte man unbedingt an den starken Beginn anknüpfen und die taktischen Vorgaben besser umsetzen. Zwar kam man nach Wiederanpfiff direkt wieder ran und konnte auch danach den Rückstand zunächst auf zwei Tore begrenzen. Doch die harte rote Karte gegen Spielmacher Herr nahm dem PSK nun vor allem im Angriff einige Optionen. In der Defensive schienen den Spielern außerdem zunehmend die Kräfte auszugehen und Zeitstrafen taten ihr Übriges dazu. Somit konnte sich Neureut Stück für Stück absetzen (19:15, 21:16, 25:18). Neben der deutlich nachlassenden Deckung kam man weder in die erste noch mit Tempo in die zweite Welle und im Positionsangriff tat man sich gegen die kompakte 6:0-Deckung nach wie vor äußerst schwer. Beim Stand von 27:19 (50‘) war die Partie endgültig entschieden. Dank dem eingewechselten Torhüter de Bel, der in der Schlussphase noch so manche Parade zeigte, konnte das Ergebnis am Ende noch in einem einigermaßen ordentlichen Rahmen gehalten werden.

Leider schaffte es der PSK nicht, an der gezeigten Leistung zu Beginn anzuknüpfen. Insgesamt machte man letztlich einfach zu viele Fehler und setzte Vorgaben nicht konsequent um – sonst hätte man den Favoriten noch länger ärgern können.

Es spielten: Stoll, de Bel (beide Tor), Bretzinger (7/1), Strüwing (4), Herr, Armbrust, Riekert, Ried (je 3), Dankowski, Kiefer, Kungl, Hertel, Hess und Proft.

MTV Karlsruhe - PSK, 36 : 28 (23 : 13)

Die Runde geht weiter: Nach der langen Weihnachtspause startete der PSK am Sonntagabend mit einem Auswärtsspiel beim MTV Karlsruhe. In der letzten Partie der Hinrunde galt es, den Gegner keinesfalls zu unterschätzen. Denn in der Vorwoche konnte dieser sensationell den bisherigen Tabellenführer SSC schlagen.

Dass dieser Sieg nicht von ungefähr kam, das bewiesen die Hausherren vom Start weg und machten dem PSK erhebliche Probleme in der Defensive. Vor allem über den Kreis kam der MTV zu vielen einfachen Toren und konnte die Abwehr des PSK mit einfachsten Mitteln aushebeln. Schon früh konnte sich der Gegner deshalb stückweise absetzen (4:1, 12:7, 15:9). Auch eine Abwehrumstellung brachte nicht die gewünschten Effekte – zu inkonsequent, zu passiv agierten die Spieler auch weiterhin in der Deckung. Somit waren keinerlei schnelle Gegenstöße über erste und zweite Welle möglich, da man nahezu in jedem Angriff einen Gegentreffer kassierte. Hinzu kam, dass auch das eigene Positionsspiel lahmte. Nur selten gelangen Lösungen durch Auslösehandlungen und es fehlte an Tempo und Tiefe im Spiel. Mit einem unglaublichen Rückstand von 13:23 ging es deshalb in die Kabine.

Der Frust saß bei so manchem Spieler schon tief und doch versuchte Coach Glivarec, seine Spieler wieder aufzurichten. Zumindest wollte man in der zweiten Halbzeit nichts unversucht lassen und vielleicht mit einer kleinen Portion Glück noch Richtung Unentschieden schielen. Zunächst schien es so, als könnte eine kleine Aufholjagd gelingen, denn mit einer nun offensiven Deckung holte man etwas auf (26:18). Nach ihrer Auszeit kam der MTV aber wieder besser ins Spiel und stellte den alten Vorsprung wieder her. Der PSK mühte sich, der PSK versuchte einiges – und doch kam man zu keinem Zeitpunkt näher als sechs Tore an den Gegner heran. Die eigene Chancenverwertung und weggeworfene Bälle im Angriff machten die weitere Aufholjagd schwer. Bei den Gastgebern lief hingegen nahezu alles an diesem Tag und somit sicherten sich diese auch verdient den Sieg.

Leider war die Hypothek nach der ersten Halbzeit viel zu hoch, um noch etwas erreichen zu können. Machten die PSK-Spieler im zweiten Durchgang noch ein recht ordentliches Spiel, so muss über den Auftritt zuvor deutlich gesprochen werden. Mit 23 Gegentoren nach 30 Minuten kann man gegen keinen Gegner der Welt gewinnen. Vor allem nicht gegen die zweitplatzierte TG Neureut, bei der man kommenden Sonntag (17 Uhr) gastiert. Hier muss die Mannschaft von Beginn an ganz anders auftreten, sonst droht dem PSK ein Debakel.

Es spielten:

Stoll, de Bel (beide Tor), Herr (8), Bretzinger (8/2), Strüwing (5), Heß, Reither (je 3), Armbrust 1, Kiefer, Ptok, Proft und Riekert.

 

PSK - SSC Karlsruhe, 24 : 29 (13 : 14)

Hätte man den PSK-Spielern gesagt, dass sie in der letzten Partie des Jahres ein Topspiel Zweiter gegen Dritter austragen dürfen, so hätte das vermutlich keiner geglaubt. Umso mehr freute man sich auf das schwierige Heimspiel gegen den SSC Karlsruhe. Wohlwissend, dass der eigene Tabellenplatz zwar eine schöne Momentaufnahme, nicht aber eine Garantie für Punkte ist, war jedem Spieler bewusst, dass gegen diesen Topgegner eine absolute Höchstleistung gezeigt werden musste.

Der Start in die Partie war gleich vielversprechend. Zwar konnten in der Anfangsphase meistens die Gäste vorlegen, doch der PSK präsentierte sich als bissiger, unangenehmer Gegner. In der Abwehr beherzt zugreifend und vorne immer wieder steil in die Lücken gehend konnte man mehrfach den Ausgleich erzielen, verpasste es aber, selbst in Front zu gehen (3:3, 5:5, 8:8). Nach einer Auszeit drückte der SSC deutlich aufs Tempo und es schien so, als könnte sich der Gast nun entscheidender absetzen. Doch die Gelb-Blauen setzten sich weiter energisch zur Wehr und erzielten in Person von Herr kurz vor dem Pausenpfiff den erneuten Anschlusstreffer.

„Diese Phase war nur ein kleiner Wind, jetzt erwartet uns ein Sturm“, warnte Trainer Glivarec sein Team vor dem Gegner. Man rechnete damit, dass der SSC mit noch mehr Tempo und Einsatzwillen in den zweiten Durchgang starten würde. Dass man nach Wiederanpfiff dann tatsächlich weiter in Rückstand geriet, lag jedoch weniger am „Sturm“ des SSC, sondern vielmehr am eigenen Unvermögen im Angriff. Zu viele beste Tormöglichkeiten wurden ausgelassen – die erfahrene Gastmannschaft nutzte ihre Gelegenheiten hingegen konsequent. Und auch die Überzahlsituationen, von denen beide Teams reichlich hatten, konnte der SSC besser ausspielen (19:22, 20:24). Der PSK gab sich jedoch zu keinem Zeitpunkt auf und ließ den Rückstand nicht weiter anwachsen. Die Spieler versuchten noch einmal alles, aber am Ende sicherte sich der Gast einen nicht unverdienten aber vielleicht ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallenen Sieg.

Über weite Strecken hat sich der PSK teuer verkauft. Leider war man vor allem im Angriff phasenweise zu unkonzentriert, als dass man den Gegner noch mehr hätte ärgern können. Nun steht erst einmal die Weihnachtspause an, ehe man im neuen Jahr wieder voll angreifen möchte. Die PSK-Spieler wünschen bis dahin allen Sponsoren und Fans schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Es spielten:

Stoll, de Bel (beide Tor), Bretzinger 6, Reither 5, Herr 4, Kungl 4, Armbrust 3/3, Heß 1, Strüwing 1, Dankowski, Hertel, Herrmann und Proft.

 

Das letzte Spiel des Jahres - die Bilder dazu

 

TV Malsch - PSK, 27 : 32 (13 : 12)

Spiele in und gegen Malsch sind nicht erst seit dem verlorenen Abstiegsendspiel in der vorletzten Saison besonders für den PSK. Gerade zu Hause sind die Mälscher mit einem lautstarken Publikum im Rücken stark, weshalb der PSK in der Vergangenheit dort kaum etwas Zählbares mitnehmen konnte. Dennoch wollte man den Schwung der letzten Partien nutzen und auch bei diesem Gegner alles in die Waagschale werfen – die Tabellensituation als Momentaufnahme (PSK auf Platz vier) sollte dabei niemanden täuschen.

Denn gleich zu Beginn zeigte sich, dass zum Sieg ein langer Weg zu gehen sein würde. Der TV erwischte nämlich einen Start nach Maß und ging sofort in Führung (0:2). Nach der verschlafenen Startphase waren die Gelb-Blauen aber vor allem in der Defensive im Spiel angekommen. Durch eine konsequente Abwehrarbeit ging es in die schnellen Gegenstöße und da sich der Gegner in Unterzahl am sechsten Feldspieler versuchte, konnte sogar Torhüter Tim(o) Stoll seinen ersten Saisontreffer erzielen. Im Positionsspiel leistete sich der PSK jedoch zu viele Fehler, sodass die Partie nach etwas mehr als 16 Minuten wieder völlig ausgeglichen war (7:7). Bis zur Pause blieb es knapp, doch Malsch konnte einen minimalen Vorsprung mit in die Kabine nehmen.

Aus dieser kam der PSK im Gegensatz zum Spielbeginn hellwach und riss mit drei Toren in Folge die Führung wieder an sich. Die 5:1-Deckung ließ nun kaum noch freie Chancen der Gastgeber zu und vorne kam man durch mehr Tiefe in den Aktionen zu gut herausgespielten Toren – zum ersten Mal konnte sich ein Team deutlicher absetzen (15:19). Doch wer den TV Malsch kennt, der weiß, dass sich diese Mannschaft zu keinem Zeitpunkt aufgibt. Jede Nachlässigkeit auf Seiten des PSK wurde in der Folge konsequent genutzt und ehe man sich versah, waren die Hausherren neun Minuten vor Schluss plötzlich wieder in Front (24:23). Eine nervenaufreibende Schlussphase schien sich anzubahnen. Der PSK zeigte sich hier jedoch entschlossen, ließ über vier Minuten keinen gegnerischen Treffer mehr zu und setzte sich zwei Minuten vor dem Ende vorentscheidend auf 25:29 ab. Der umjubelte Sieg war dem PSK nun nicht mehr zu nehmen und das Team konnte die Fortführung der eigenen Serie gebührend feiern.

Nach einer kurzen Pause steht am Sonntag, 10.12. das letzte Spiel im Jahr 2017 an. In der Eichelgartenhalle erwarten die PSK-Handballer mit dem Zweitplatzierten SSC Karlsruhe einen der Favoriten auf den Aufstieg. Spielbeginn ist um 16:30 Uhr.

Es spielten: Stoll (Tor, 1), Kungl (5), Bretzinger (5/2), Reither (4), Riekert (4), Herr (3), Kiefer (3), Strüwing (3), Armbrust (3/1), Ried (1), Bauer, Hertel und Proft.

PSK - TV Knielingen 2, 21 : 20 (9 : 9)

Gegen die zweite Mannschaft des TV Knielingen wollte der PSK zu Hause die nächsten beiden Punkte einfahren. Nach der doch sehr schwachen Leistung der Vorwoche galt es, deutlich engagierter und konzentrierter aufzutreten.

In der von Beginn an torarmen Partie war der PSK bis zur neunten Spielminute knapp in Führung. Dann jedoch wendete sich das Blatt zunehmend zu Gunsten der Gäste, die sich insbesondere über Kreisanspiele bis auf zwei Tore absetzen konnten (4:6). Vorne sorgte dann Strüwing in drei Angriffen in Folge für einfache Treffer aus dem Rückraum und brachte seine Farben damit wieder heran; Reither traf kurz darauf zum 8:8-Ausgleich. Mit einem leistungsgerechten Unentschieden ging es schließlich auch in die Kabinen.

Im zweiten Durchgang sollten sich die PSK-Spieler vor allem im Offensivspiel steigern und an der Chancenverwertung arbeiten – auf gelungenen Abwehraktionen wollte man dahingegen aufbauen und die Basis für schnelle Gegenstöße legen. Nach Wiederanpfiff dann fast der gleiche Verlauf wie zu Spielbeginn: Die Hausherren legten zunächst vor, dann konnte der TVK immer wieder in Führung gehen. Rund 15 Minuten vor Schluss war die Partie beim Stand von 15:15 wieder völlig ausgeglichen. Beide Teams machten reichlich Fehler und keine Mannschaft konnte sich mit mehr als einem Tor absetzen. In der 58. Minute behielt Armbrust dann die Nerven und verwandelte auch seinen dritten Strafwurf sicher – die 21:20-Führung für den PSK. Knielingen hatte nun den Ball. Doch die PSK-Defensive arbeitete gut, zwang den Gegner ins Zeitspiel und eroberte sich kurz darauf den Ball. Bei noch 12 verbleibenden Sekunden wurden in der Auszeit letzte Anweisungen gegeben – nun wollte man sich in keinem Fall mehr den Sieg nehmen lassen. Dies tat der PSK auch nicht und spielte die letzten Sekunden unaufgeregt zu Ende.

Zwei weitere wichtige Punkte waren auf dem PSK-Konto verbucht und doch gibt es weiterhin einiges zu tun. Vor allem in den Angriffsbemühungen muss das Team einen Zahn zulegen, um solche Spiele in Zukunft früher zu entscheiden. Kommenden Sonntag gastiert die Mannschaft nun zum schweren Auswärtsspiel beim TV Malsch. Spielbeginn ist um 17:30 Uhr.

Es spielten:

Stoll, de Bel (beide Tor), Bretzinger (6), Strüwing (4), Reither (3), Riekert (3), Armbrust (3/3), Kiefer (1), Heß (1), Hertel, Kungl und Ried.

 

PSK - TG Eggenstein 2, 24 : 18 (12 : 11)

Ein wichtiges Heimspiel erwartete den PSK am Sonntag in der Rüppurrer Eichelgartenhalle. Gegen die Zweitvertretung der TG Eggenstein wollte das Team unbedingt in die Erfolgsspur zurück und nach der deutlichen Niederlage in Ettlingen zwei weitere Punkte auf der Habenseite einfahren. Trainer Branimir Glivarec konnte personell aus dem Vollen schöpfen und einen 14-Mann-Kader aufbieten.

Bereits nach 40 Sekunden kam der PSK zu seinem ersten Treffer per Siebenmeter-Strafwurf und auch in den folgenden Minuten schien es zunächst so, als könne man sich deutlichere Vorteile gegenüber dem Gegner erarbeiten (3:1, 5:2). Allerdings fanden die Gelb-Blauen in der Deckung nicht immer entscheidend Zugriff auf die Angreifer der TGE – eine Reihe von Strafwürfen, die die Gäste sicher verwandeln konnten, waren die Folge. Da auch vorne beste Torchancen liegen gelassen wurden, blieb die Partie äußerst eng. Nach etwas mehr als 20 Minuten gelang Eggenstein die erste Führung im Spiel – eine kritische Phase für die Hausherren, die kurz darauf auch noch eine doppelte Zeitstrafe absitzen mussten. In der Unterzahl schlug man sich jedoch ordentlich, sodass der PSK mit einer knappen 12:11-Führung in die Pause gehen konnte.

Trainer Glivarec zeigte sich nicht zufrieden mit dem ersten Durchgang. Vor allem die teilweise doch sehr unorganisierte und leise Abwehr sollte in der zweiten Hälfte verbessert werden. Nach Wiederanpfiff blieb das Spiel weiterhin eng. Bei beiden Teams mochte an diesem Tag auch aufgrund zahlreicher Unterzahlsituationen kein rechter Spielfluss aufkommen. Der PSK legte aber in der Defensive etwas zu und konnte in einigen Situationen überzeugen. Obwohl Spielmacher Herr bereits nach 37 Minuten mit der dritten Zeitstrafe auf die Tribüne musste, setzte man sich nun deutlicher ab und hielt die TGE auf Distanz (17:13, 20:14). Den herausgespielten Vorsprung hielt der PSK bis zum Schluss, ohne in irgendeiner Phase des Spiels wirklich zu überzeugen. Doch auch die Gäste konnten nicht mehr viel aufbieten und so gewann der PSK letztlich mit 24:18.

Die Zuschauer hatten ein äußerst schwaches Bezirksligaspiel gesehen, bei dem beide Teams nicht glänzen konnten. Auf Seiten des PSK zeigte man sich nach Spielende zumindest mit den zwei Punkten zufrieden. Denn auch solche Partien muss man gewinnen, wenn man mit dem Abstieg nichts zu tun haben möchte. Über die Art und Weise wird in der kommenden Trainingswoche zu reden sein. Luft nach oben hat das Team in allen Belangen und wird in den weiteren Partien – so zum Beispiel am Samstag um 19.00 Uhr gegen den TV Knielingen 2 – ein anderes Gesicht zeigen müssen, um am Ende mit Punkten belohnt zu werden.

Es spielten:

Stoll (Tor), Reither 6, Strüwing 6/3, Riekert 3, Kiefer 2, Armbrust 2/1, Heß, Kungl, Ried, Proft, Bretzinger je 1, Herr, Bauer und Hertel.

Zwei glanzlose Punkte gegen Eggenstein

 

HSG Ettlingen/Bruchhausen 2 - PSK, 35 : 27 (16 : 10)

Im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Branimir Glivarec ging es für die erste Mannschaft des PSK am Samstag nach Ettlingen. Gegen den Mitaufsteiger wollte man unbedingt die nächsten beiden Punkte einfahren. Wer jedoch aufgrund des schlechten Saisonstarts der Albstädter auf einen Selbstläufer hoffte, sah sich bereits beim Warmmachen getäuscht: Die HSG hatte sich mit einigen Spielern aus der ersten Mannschaft verstärkt und konnte einen kompletten Kader aufbieten. Dennoch nahm sich der PSK vor, alles zu geben und sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren.

Vom Start weg machte der wurfgewaltige Rückraum der Gastgeber den Gelb-Blauen erhebliche Probleme. Während der PSK seine Tore mühevoll erarbeiten musste, gelangen der HSG einfache Tore aus der Ferne oder über den Gegenstoß. Durch die Treffer von Herr blieb man jedoch noch in Schlagdistanz. Als sich jedoch die Fehler im Angriff häuften und man immer wieder am starken Ettlinger Torhüter scheiterte, konnte sich die HSG jedoch deutlicher absetzen (10:4). In der fälligen Auszeit wurde die Abwehr neu geordnet. Außerdem sollte aufgrund vieler Abpraller zunächst die eigene Zone gesichert werden, ehe es nach vorne ging. Allmählich kam der PSK dann auch im Angriff wieder zu sich und erspielte sich viele freie Chancen. Beim 12:9 war man wieder in der Nähe des Gegners. Doch bis zur Pause zogen diese noch einmal an und setzten sich auf sechs Tore ab.

Zu Recht moniert wurden die vielen vergebenen Chancen. Mehr Treffsicherheit und mehr Tiefe in den Angriffsaktionen wurden für den zweiten Spielabschnitt eingefordert, ebenso wie ein aggressiveres Angehen der Schützen in der Deckung. Dennoch gelang es nach Wiederanpfiff zunächst nicht, den Abstand entscheidend zu verkürzen (17:11, 18:12, 19:13). Zunehmend zahlte sich jedoch die umgestellte Abwehrformation aus, mit der man die Hausherren zu Distanzwürfen aus weiter Ferne zwang und Ballverluste provozierte. Immer wenn der PSK aber den weitere Anschluss erreichte, drückte die HSG wieder kräftig aus Gaspedal. So kam man zwar beim 21:19 erstmals wieder auf zwei Tore heran und war auch später noch nicht chancenlos (25:22 / 48.), doch für mehr sollte es an diesem Tag nicht reichen. Zu oft ließ man sich außerdem auf Diskussionen über Schiedsrichterentscheidungen ein und vergaß dabei den eigenen Einsatz- und Kampfeswillen. Letztendlich konnte die HSG vielleicht etwas zu deutlich aber unter dem Strich verdient gewinnen.

Mit einer nun komplett ausgeglichenen Bilanz von 6:6 Punkten erwartet der PSK mit der Zweitvertretung der TG Eggenstein nun wiederum ein Team, bei dem man erst am Spieltag selbst erfahren wird, wie dieses zusammengesetzt ist. Zuhause möchten sich die Spieler aber in jedem Fall wieder besser präsentieren und die Partie erfolgreich gestalten.

Es spielten:

Stoll, de Bel (beide Tor), Herr (9), Kungl (5), Bretzinger (3/1), Kiefer (2), Heß (2), Armbrust (2/1), Ried, Riekert, Proft (je 1) und Strüwing (1/1).

PSK - TS Durlach 2, 29 : 23 (17 : 9)

Nach einer schwierigen Woche mussten die Spieler am Sonntag den Fokus auf den nächsten Gegner, die TS Durlach 2, legen. In der Vergangenheit hatte man sich gegen diese Mannschaft immer recht schwer getan. Außerdem musste der PSK auf zwei wichtige Säulen verzichte, nämlich auf Mittespieler Herr sowie Kreisläufer Heß. Verstärkt wurde das Team deshalb mit Ried als Backup für die Rückraumspieler.

Wie schon so oft in dieser Saison kamen die Hausherren nur schleppend in die Partie und sahen sich schnell einem 0:2 Rückstand gegenüber. Erst als es gelang, die Angriffe konzentriert auszuspielen und treffsicherer zu werden, konnte das Spiel gedreht werden (4:3 / 9. Minute). Auch die Defensive hatte sich deutlich stabilisiert und Torhüter Stoll hatte einen Sahnetag erwischt: Mit zahlreichen Paraden entnervte er die Durlacher Angreifer zunehmend und konnte immer wieder schnelle Gegenstöße einleiten. Vorne traf Linksaußen Reither nach Belieben – er sorgte für die erste Zwei-Tore-Führung des PSK, die das Team in der Folge erfolgreich weiter ausbauen konnte. Über die Spielstände 10:6 und 14:7 ging man schließlich mit 17:9 in die Kabine.

Jedem Spieler war klar, dass dies noch nicht zum Sieg reichen würde. Konzentriert wollte man auch die zweiten 30 Minuten angehen und dem Gegner früh den Zahn ziehen. Nach Wiederanpfiff schlichen sich nun jedoch auch einige Fehler in der Defensive ein. Hinzu kamen einige Zeitstrafen für den PSK, die man jedoch recht gut überstehen und die TSD weiter auf Distanz halten konnte. In der 40. Spielminute war der Vorsprung erstmals zweistellig und viele Zuschauer dürften nun erwartet haben, dass der PSK noch weiter davonzieht. Dass dies am Ende nicht der Fall war, lag wohl auch am Kräfteverschleiß des etwas dünnen Kaders. Der Sieg war aber zu keiner Zeit ernsthaft in Gefahr und so konnte man auch zu Hause endlich die ersten beiden Saisonpunkte einfahren.

Am Samstag gastiert der PSK nun beim Mitaufsteiger HSG Ettlingen/Bruchhausen 2 und möchte auch diese Partie unbedingt für sich entscheiden. Anpfiff in der Franz-Kühn-Halle Bruchhausen ist um 17 Uhr.

Es spielten:

Stoll (Tor), Reither (10), Armbrust (4/1), Kungl, Proft, Bretzinger (je 3), Strüwing (2), Riekert (2), Kiefer (1), Ried (1) und Hertel.

 

Erster Heimsieg - die Bilder vom Spiel

 

TSV Rintheim 2 - PSK, 24 : 31 (11 : 16)

Die erste Mannschaft des PSK bleibt in der Ferne weiter ungeschlagen. Beim Auswärtsspiel gegen den TSV Rintheim 2 konnte das Team von Trainer Thiergärtner die nächsten Punkte einfahren und am Ende mit 24:31 (11:16) gewinnen.

Zunächst jedoch hatte der PSK – wie schon des Öfteren in dieser Spielzeit – erhebliche Probleme, in die Partie zu kommen. Die Gastgeber präsentierten sich hingegen vom Start weg wach und konnten sich mit viel Tempo schnell auf 4:1 absetzen. Aber die Gelb-Blauen waren nun bereit, dieses hohe Tempo mitzugehen und wurden dafür belohnt. Durch fünf Tore in Folge konnte der Rückstand zunächst egalisiert und die eigene Führung schließlich ausgebaut werden (4:6). Auch nach der Auszeit des TSV blieb der PSK spielbestimmend. Vor allem die schnelle zweite Welle, aber auch herausgespielte Angriffe im Positionsspiel erwiesen sich in dieser Phase als großes Plus. Mit einer etwas aufmerksameren Verteidigung hätte man zur Pause schon deutlicher führen können. Allerdings musste man auch auf den Mittelblock und Kreisläufer Heß verzichten, der sich nach einem Zusammenstoß einen so breiten Cut an der Stirn zuzog, dass er noch während des Spiels im Krankenhaus genäht werden musste – gute Besserung an dieser Stelle! So ging es mit einer komfortablen, nicht aber vorentscheidenden Fünf-Tore-Führung in die Kabine.

Coach Thiergärtner ermahnte seine Spieler, nicht nachzulassen und dieses Mal wacher zurück in die Partie zu kommen. Man wollte gleich nach Wiederanpfiff nachlegen und somit schon zeitig für klare Verhältnisse sorgen. Rund fünf Minuten konnten das Heimteam den Anschluss noch einigermaßen halten. Dann jedoch zog der PSK immer weiter davon (15:22). Die Abwehr hatte sich stabilisiert, Torhüter Stoll parierte glänzend und schickte somit immer wieder Reither auf die Reise, der mit insgesamt neun Treffern zum besten Torschützen der Partie avancierte. Diese gute Defensivleistung, gepaart mit schnellen Gegenstößen entschied das Spiel endgültig zu Gunsten des PSK (17:27/47.). Zwar schlichen sich am Ende noch ein paar Flüchtigkeitsfehler im Abschluss und Passspiel ein, doch der deutliche und verdiente Sieg war den Postlern nicht mehr zu nehmen.

Die Auswärtsbilanz mit zwei Siegen aus zwei Spielen kann sich durchaus sehen lassen. Kommenden Sonntag möchte der PSK jedoch auch zu Hause punkten. Dann geht es gegen die Zweitvertretung des Landesligisten TS Durlach. Spielbeginn in der Rüppurrer Eichelgartenhalle ist um 16 Uhr.

Es spielten:

Stoll, de Bel (beide Tor), Reither (9), Herr (6), Armbrust (6/3), Strüwing, Kiefer (je 3), Proft, Kungl (je 2), Heß und Riekert.

PSK - TS Mühlburg, 30:32 (14:17)

Eine lange Pause im Ligaspielbetrieb lag hinter der ersten Mannschaft des PSK und Trainer Thiergärtner konnte die Trainingswochen nicht effektiv nutzen, da immer wieder Spieler fehlten. Auch das Pokalspiel unter der Woche konnte nicht wirklich neue Aufschlüsse geben und doch: Im ewig jungen Derby gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TS Mühlburg sollte am Sonntagnachmittag für Ausreden kein Platz sein. Man wollte an die gute Leistung im letzten Ligaspiel anknüpfen und die favorisierten Gäste mit viel Tempo bespielen.

Doch mit großem Selbstvertrauen im Gepäck war die Turnerschaft schneller und wacher in der Partie angekommen und konnte direkt mit 0:2 in Führung gehen. Erst nach knapp fünf Minuten gelang es auch dem PSK, Akzente im Angriff zu setzen. Immer wenn es die Gelb-Blauen schafften, lange, laufintensive Offensivaktionen auszuspielen, brachten sie die stabile Mühlburger Defensive in Schwierigkeiten. Da auch die eigene Defensive nun beherzter zugriff, war das Spiel wieder völlig offen (7:7). Nach der Auszeit der Gäste fingen sich diese wieder und konnten insbesondere durch ihren treffsicheren Torschützen Rüdinger vorlegen. Vor allem er hielt den PSK mit seinen Rückraumtoren auf Distanz und konnte nach der Pausensirene die Führung mit einem direkt verwandelten Freiwurf noch auf 14:17 ausbauen.

Besonders moniert wurde in der Kabine die mangelhafte Chancenverwertung. Tatsächlich scheiterte man in vielen guten Wurfsituationen am TSM-Torwart und des Öfteren am Gehäuse. Die Ausbeute wollte der PSK im zweiten Durchgang verbessern und in der Abwehr aggressiver auf die Angreifer heraustreten. Wach und bereit starteten die PSK-Spieler in Halbzeit zwei und konnten durch zwei Tore in Folge direkt den Anschluss wiederherstellen (16:17). Doch statt des möglichen Ausgleichs kam es nun zum Bruch im Spiel: Vorne warf man kaum noch Tore und fing sich hinten Treffer am laufenden Band. Rüdinger konnte weiter walten, wir er mochte und immer wieder einnetzen. Beim 17:24 hatte Thiergärtner genug gesehen und legte die grüne Karte. Von nun an wollte man das Spiel der TSM mit einer Manndeckung stören. Doch auch diese Maßnahme zeigte zunächst keine Wirkung, da man im Angriff einfach zu ineffektiv war. Der Rückstand konnte nicht verkürzt werden (18:24, 21:27). Als weiterer Rückschlag kam eine rote Karte für Armbrust hinzu. Doch statt sich nun komplett hängen zu lassen, rappelte sich der PSK auf und konnte in der Schlussphase noch ordentlich aufholen. Jedoch kam das Aufbäumen zu spät und Mühlburg konnte den Sieg ins Ziel bringen.

Es spielten:

Stoll (Tor), Herr (6), Bretzinger (5/2), Heß, Strüwing (je 4), Armbrust (4/2), Kungl (3), Reither (2), Riekert, Proft (je 1), Kiefer und Hertel.

Derbytime in Rüppurr

 

KIT SC 2010 - PSK, 24 : 32 (10 : 14)

So ein „richtiges“ Auswärtsspiel war die Partie im Sportinstitut des KIT für einige nicht – denn gleich mehrere Spieler des PSK tummeln sich unter der Woche auf dem Campus der Karlsruher Universität, dann allerdings eher mit Laptop und Kugelschreiber, als mit dem Handball in der Hand. Am Samstag sollte es aber ausschließlich um das runde Leder gehen. Gegen das Studententeam KIT SC wollten die Postler unbedingt die ersten Punkte einfahren und sich damit von der Auftaktpleite gegen Neureut freispielen.

Der Start in das Spiel gehörte denn auch gleich den Gelb-Blauen, die in den ersten Minuten die Spielleitung in die Hand nahmen und das Tempo bestimmten. Durch Tempogegenstöße und druckvolles Offensivspiel lag man nach neuneinhalb Minuten schon mit 1:4 in Front – ein ganz anderer Auftakt, als noch vor Wochenfrist. Auch die Defensivabteilung arbeitete ordentlich und verteidigte gut. Einigen Unachtsamkeiten sowie unglücklichen Abprallern war es geschuldet, dass die Hausherren verkürzen konnten (6:7). Der PSK besann sich jedoch wieder auf seine Stärken, gelangte im Angriff durch Auslösehandlungen zum Erfolg und konnte somit eine Vier-Tore-Führung mit in die Kabine nehmen.

Nach dem Seitenwechsel knüpfte der PSK an die gute erste Halbzeit an und stand defensiv weiterhin äußerst stabil. Kamen einmal Rückraumwürfe durch den Block hindurch, zeigte sich Torhüter Stoll als sicherer Rückhalt. Und noch ein anderer drehte im zweiten Spielabschnitt mächtig auf. Linksaußen Reither bereicherte die PSK-Offensive mit zahlreichen Kontertoren und konnte innerhalb kürzester Zeit sechs blitzsaubere Treffer erzielen. So betrug der Vorsprung in der 45. Spielminute erstmals zehn Tore (14:24), was einer kleinen Vorentscheidung gleichkam. Trainer Thiergärtner nutzte nun die Gelegenheit, Spielzeiten zu verteilen, und auch die eingewechselten PSK-Spieler machten ihre Sache gut. In der Schlussphase machte es sich der PSK das Leben dann selbst etwas schwer. Einige Spieler mussten mit Zeitstrafen auf der Bank, Herr nach seiner dritten gar auf der Tribüne Platz nehmen. Und auch in der Offensive wurden jetzt weniger gute Entscheidungen getroffen. Dies erlaubte dem KIT SC zwar Ergebniskosmetik, hatte aber auf den doppelten Punktgewinn des PSK keinen Einfluss mehr.

Eine über weite Strecken starke Leistung, insbesondere in der Abwehr, machte den ersten Saisonsieg somit perfekt. Nun haben die PSK-Spieler zwei Wochen Pause und Zeit, sich auf das erste „richtige“ Heimspiel in der Eichelgartenhalle vorzubereiten. Die Mannschaft hofft, dass die Halle am Sonntag, 15. Oktober (16:00 Uhr) bespielbar ist, denn dann empfängt man im Derby die TS Mühlburg.

Es spielten:

Stoll (Tor), Herr (7), Reither (6/1), Kungl (4), Bretzinger (3), Armbrust (3/1), Strüwing (3/2), Riekert, Heß (je 2), Dankowski, Proft (je 1), Hertel und Kiefer.

 

PSK - TG Neureut, 21 : 27 (9 : 15)

Ein in vielerlei Hinsicht kurioses Spiel erlebten die Fans des PSK zum Saisonauftakt der ersten Mannschaft gegen die TG Neureut. Da wäre zum Beispiel der Spielort zu nennen, der nicht wie gewohnt bei Heimspielen die Eichelgartenhalle in Rüppurr sein konnte, sondern die Reinhold-Crocoll-Halle in Knielingen. Eindringender Regen durch eine undichte Stelle im Hallendach machte einen risikofreien Anpfiff dort unmöglich. Und auch der Spielverlauf nach Anpfiff zeigte sich alles andere als normal: In den ersten zwölf Minuten gelang dem PSK kein einziges Tor, während sich der Aufstiegsfavorit bereits auf 0:10 absetzen konnte. Das erste Tor von Herr schien dann als Dosenöffner fungiert zu haben, denn im Anschluss kamen die Gelb-Blauen besser ins Spiel und konnten den Rückstand erträglicher gestalten. Ärgerlich - und auch das ist sicherlich nicht an der Tagesordnung - waren in dieser Phase gleich zwei rote Karten, die den PSK schwächten. So ging man mit einem Stand von 9:15 in die Kabine.

Deutlich besser als zu Spielbeginn startete man in den zweiten Durchgang. Zwar konnte die TGN zwischenzeitlich wieder auf acht Tore erhöhen. Doch nach einer Auszeit kamen die Postler weiter heran. In der 58. Minute warf sich der PSK plötzlich an den Favoriten heran (21:24). Die große Überraschung blieb aber aus, denn Neureut konnte den Vorsprung erfolgreich verteidigen und die alte Differenz wie zur Halbzeit wieder herstellen.

Leider konnte man - sicher auch wegen des verschlafenen Starts - der TGN am Ende kein Bein stellen. Am kommenden Samstag (18 Uhr) möchte der PSK beim Auswärtsspiel von Beginn an konzentriert agieren. Gegner ist die Mannschaft des KIT SC.

Es spielten:

Stoll, de Bel (im Tor), Herr (5), Riekert (4), Bretzinger (3/2), Kiefer (2), Strüwing (2/2), Dankowski, Reither, Proft (je 1), Armbrust (1/1), Hertel und Ried.

"Wiederholungstäter" siegt beim 2. Team Handball Triathlon

Insgesamt 16 Personen stellten sich den Herausforderungen, die der 2. Team Handball Triathlon so mit sich brachte. Am wohl meisten gehasst wurde schon vorab das Schwimmen. 400 Meter galt es morgens im Rüppurrer Freibad zurückzulegen, acht Bahnen also, die für den einen oder anderen eine echte Herausforderung darstellten. Lieber machten sich die Triathleten, darunter Spieler der Herrenmannschaften, der A-Jugend sowie die Gäste Erwin, Heidi und Paddi, auf die rund 14,5 Kilomter lange Radstrecke. Begann diese noch schön flach entlang der Felder Richtung Ettlingen, so war spätestens am steilen Vogelsang die Schonzeit vorbei. Etwas entspannter wurde es jedoch dann bergab von der Hedwigsquelle und durch den Oberwald zurück zum PSK. Unterwegs sorgten die Streckenposten Fernando, Jessica und Markus für einen sicheren und reibungslosen Ablauf. Vielen Dank an dieser Stelle! Die sechs Kilometer Laufstrecke als letzte Disziplin kannten zumindest die Herrenspieler schon auswendig: Wöchentlich geht es in der Vorbereitung um den Erlachsee im Oberwald. Diesen galt es erneut zu umrunden, dann zurück zum PSK-Gelände zu laufen und nach einer Ehrenrunde im Stadion unter lautstarkem Jubel der Kollegen und Fans ins Ziel einzulaufen.

Erschöpft, aber auch glücklich ob der geschafften Leistung kamen die Triathleten nach und nach am PSK an. Sieger wurde der "Wiederholungstäter" Sven Lautenschläger, der wie schon im Vorjahr der Konkurrenz keine Chance ließ. Jan Kiefer und Stefan Reither teilten sich den zweiten Platz und Dennis Ried wurde Dritter. Von Trainer Patric organisiert bekamen die Gewinner Preise vom Hopfenschlingel in Rastatt überreicht. Beim anschließenden Helferfest rund um die Vereinshütte konnte der Tag dann entspannt ausgeklungen werden.