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Handball

Herren 1

1. Mannschaft Saison 2016/17

hinten von links: Sebastian Jahr, Steffen Armbrust, David Herr, Rudger Heß, Stefan Reither, Philipp Kungl, Alexander Herrmann, Michael Dankowski, Robert Ptok, Trainer Patric Thiergärtner.
vorne v.l.: Marcel Bernhard, Vincent Riekert, Jonny Oertel, Jan Kiefer, Tim Stoll, Laurenz Riekert, Patryk Dzierzawski.
es fehlen: Robin Heck und Benedikt Poggel.

Ergebnisse und Tabelle

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Wir sind zurück in der Bezirksliga!!!

Trainer Patric Thiergärtner reckte die „Meisterschale“ in den Himmel, Abteilungsleiter Martin Pfistermeister belohnte das erfolgreiche Team mit einem riesigen Bierglas und die Mannschaft feierte ausgelassen auf dem Spielfeld – es dauerte nicht lange am Samstagnachmittag, ehe die Aufstiegsstimmung die gesamte Eichelgartenhalle erreicht hatte. Schnell vergessen war die Heimniederlage gegen die HSG PSV/SSC Karlsruhe 2 (26:28), die zwar die weiße Weste in eigener Halle kostete, an der Meisterschaft jedoch nichts mehr ändern konnte. „Die Luft war heute raus, wir waren mit dem Kopf nicht richtig bei der Sache“, gaben nach der Partie gleich mehrere Spieler zu Protokoll. Und nach wenigen Sekunden der Enttäuschung kam so langsam die Meisterschaft in den Köpfen an – die große Sause konnte starten.

Doch von vorne: Standesgemäß begann der Saisonabschluss vor eigenem Publikum, denn gemeinsam mit Kindern von der E-Jugend und den Minis liefen die PSK-Spieler in die Halle ein und wurden schon vorher vom eigenen Anhang lautstark gefeiert. Die Fans hatten auch einige Plakate vorbereitet und durften sich während des Spiels über Freibier freuen. Das eigentliche Spiel ist dann an und für sich nicht weiter erwähnenswert. Nie konnte man so richtig überzeugen und am Ende gewannen die Gäste nicht unverdient. Als Schiri Goppelsröder nach 60 teils zähen Minuten abpfiff, kam dies vielleicht sogar einer Erlösung gleich. Denn endlich konnten die Emotionen, die sich über eine Saison aufgestaut hatten, raus.

#PSKlation und #Wirsinddannmaloben hatten die fantastischen PSK-Fans auf Banner geschrieben und grüßten damit ihre frischgebackenen Meister. Die hatten sich für ihren Meistertrainer etwas Besonderes ausgedacht: Eine „echte“ Meisterschale mit Bildern von allen Spielern! Bevor die ausgelassene Feier aber starten konnte, ließen es sich die PSK-Spieler nicht nehmen, für eine tolle Saison zu danken. Der Feier-Organisator Steffen Armbrust bedankte sich bei den Fans für die tolle Unterstützung und überreichte anschließend kleine Präsente an die Zeitnehmer, unseren Fotografen sowie Hausmeister Ralf – Menschen, ohne die eine solche Saison nicht möglich gewesen wäre. Nochmals vielen Dank an alle! Endlich brachte Abteilungsleiter Martin dann eine Abkühlung für die trockenen Kehlen und verteilte die blauen Meistershirts. „Mission erfüllt“ – das Motto fasst die Hallenrunde gut zusammen. Nach dem Abstieg galt die Rückkehr in die Bezirksliga als oberstes Ziel, welches man letztlich sehr souverän erreichte. Hatte es aufgrund verschiedener Ergebnisse bis hin zur dritten Liga in den letzten Tagen noch Zweifel gegeben, so steht seit Sonntag endgültig fest, dass auch unsere zweite Mannschaft aufsteigt! Somit ist der PSK kommende Runde in der Bezirksliga und der Kreisliga 1 vertreten.

Mit rund 80 Personen stand nun einem feuchtfröhlichen Abend nichts im Weg, doch eine Überraschung gab es noch: Coach Patric überreichte seinem erfolgreichem Team unter lautem Beifall eine eigens gebackene Aufstiegstorte. Diese – das sei vorweggenommen – schmeckte so gut, dass sie nicht sonderlich lang überlebte. Zum Glück gab es auch noch reichlich Fleischkäse, mitgebrachte Salate und Brot für alle sowie genügend Kaltgetränke. Bis spät in die Nacht dauerte die schöne Feier. Die Handballer des PSK bedanken sich auf diesem Weg nochmals bei allen Fans, Sponsoren, ehrenamtlichen Helfern sowie den Trainern für eine überaus erfolgreiche Runde – ihr alle seid ein Teil des Team Handball PSK und habt damit Anteil an der Meisterschaft!

 

#Wirsinddannmaloben: Aufstieg 2017

 

TV Ettlingenweier - PSK, 23 : 33 (10 : 18)

Noch einen einzigen Schritt war die erste Mannschaft des PSK vor dem vergangenen Wochenende von der Meisterschaft und damit dem sicheren Aufstieg entfernt. Gegen das Tabellenschlusslicht TV Ettlingenweier sollten am Sonntag die nötigen Punkte eingefahren werden. Die Trainingswoche stand jedoch ganz im Zeichen von seriöser Arbeit – Coach Thiergärtner wollte am vorentscheidenden Spieltag nichts dem Zufall überlassen und ermahnte seine Spieler, konzentriert in die Partie zu gehen.

Der Spielverlauf jener Partie ist an und für sich schnell erzählt: Der PSK legte einen Start nach Maß hin und war in der Anfangsphase sehr dominant (0:4). Und auch nach der ersten Auszeit der Hausherren blieben die Gelbhemden die spielbestimmende Mannschaft. Mit einer besseren Chancenverwertung und kompakterer Abwehr hätte die Führung noch viel deutlicher ausfallen können. So nahm man zwar einen richtungsweisenden, nicht aber vorentscheidenden Acht-Tore-Vorsprung mit in die Kabine. Trotz der deutlichen Führung war der PSK-Trainer nicht recht zufrieden mit der Leistung seiner Mannen. Noch konsequenter sein, mehr Absprache in der Abwehr und mehr spielerische Linie waren seine Forderungen für den zweiten Durchgang. Doch nach Wiederanpfiff geriet der PSK-Motor ins Stocken. Der starke Rückraum Rechts des TV warf sich warm und brachte sein Team zwischenzeitlich bis auf fünf Tore heran (18:23, 19:24). In der Schlussphase konnte der PSK jedoch wieder eine Schippe drauflegen, sich weiter absetzen und am Ende einen nicht immer schönen, aber verdienten und sicheren 23:33-Sieg feiern.

Es spielten: de Bel, Pfistermeister (beide Tor), Herr (7), Armbrust (6), Herrmann (5), Reither (4), Kungl (3), Dankowski (3), Riekert (3), Heß (2), Kiefer, Hertel, Bernhard und Pastor Castro.

Damit sicherte sich die erste Mannschaft bereits einen Spieltag vor Schluss die Meisterschaft in der Kreisliga 1 und kehrt nun nach einem Jahr wieder in die Bezirksliga zurück. Gratulation an das Team und den Trainer! Die Spieler hatten sich bereits zum Umtrunk vor der Franz-Kühn-Halle versammelt, als Abteilungsleiter Martin Pfistermeister plötzlich die nächste freudige Überraschung parat hatte: Durch den Nichtabstieg der HSG Walzbachtal 2 aus der Landesliga stehen mehrere Aufstiegsplätze zur Verfügung, wovon sich unsere zweite Mannschaft einen Platz schnappte! Somit können die Handballer des PSK den Doppelaufstieg feiern. Und damit noch nicht genug: Denn bereits am Samstag sicherten sich die Basketball-Cracks der PSK Lions mit einem Sieg gegen die Baskets Elchingen den Aufstieg in die 2. Basketball Bundesliga Pro A – herzlichen Glückwunsch auch an dieser Stelle. Der Gesamtverein kann somit auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Wochenende zurückblicken.

Für die erste Mannschaft steht nun kommenden Samstag noch das letzte Saisonspiel auf dem Programm. Um 15:30 Uhr empfängt man die HSG PSV SSC Karlsruhe, möchte dort gemeinsam mit den Fans die weiße Heimweste bewahren und damit die große Aufstiegsfeier einläuten!

 

SG Stutensee-Weingarten 4 - PSK, 19 : 32 (9 : 12)

Nach dem Sieg im Topspiel galt es, nun wieder konzentriert die Aufgaben des Alltags anzugehen. Mit der SG Stutensee-Weingarten 4 wartete ein Gegner auf die PSK-Truppe, der schon für so manche Überraschung in der Saison sorgen konnte und sich deshalb im oberen Tabellendrittel wiederfindet. Für den PSK galt jedoch nichts anderes, als der Sieg.

Trainer Thiergärtner rotierte vom Beginn an kräftig durch und gab seinem Stammpersonal eine Pause. Dies machte sich im Angriff kaum bemerkbar: Die jungen PSK-Spieler arbeiteten sich immer wieder gute Wurfchancen heraus und konnten deshalb in der Anfangsphase vorlegen (1:2, 3:5). Abstimmungsprobleme der nicht eingespielten Formation zeigten sich jedoch in der Defensive. Dies nutzten die erfahrenen Spieler der SG clever aus und zeigten sich vor allem vom Siebenmeterstrich äußerst effektiv. Einige vergebene Chancen führten dazu, dass sich der PSK nicht wirklich entscheidend absetzen konnte. Und auch als Thiergärtner nach und nach wieder durchwechselte, so dauerte es auch mit der vermeintlichen Stammformation eine Zeit, bis man im Spiel angekommen war. Der Vorsprung zur Halbzeit betrug deshalb lediglich drei Tore.

Verändert kam das PSK-Team aus der Kabine und legte – wie schon in Mühlburg – nach Wiederanpfiff den Grundstein zum Erfolg. Über zahlreiche Kontertore zogen die Gelb-Blauen schnell auf 10:16 davon und konnten den Vorsprung danach weiter ausbauen. Jetzt präsentierte man sich auch der Tabellensituation entsprechend und konnte viele schöne Tore erzielen. Auch Debütant Pastor Castro trug sich mit zwei blitzsauberen Treffern in die Torschützenliste ein. Am Ende konnte man einen letztlich ungefährdeten 19:32-Sieg einfahren und die Pflichtaufgabe standesgemäß erfüllen.

Der PSK ist nun noch einen winzigen Schritt von der Meisterschaft und vom Aufstieg entfernt. Nach der Osterpause gastiert man am 23. April um 17:30 Uhr beim Tabellenschlusslicht TV Ettlingenweier. Auch dieses Spiel wollen die PSK’ler noch einmal hochkonzentriert angehen, denn mit einem Sieg oder Remis ist den Karlsruhern der erste Platz nicht mehr zu nehmen. Bis dahin freuen sich die Spieler über eine trainingsfreie Woche und wünschen ihren Fans und Gönnern ein frohes Osterfest.

Es spielten: Stoll, de Bel (beide Tor), Herr (8), Herrmann (5/5), Reither (4), V. Riekert (4), Armbrust (3), Kungl (2), Pastor Castro (2), Kiefer (2), L. Riekert (2) und Hertel.

PSK siegt im Topspiel gegen Ettlingen/Bruchhausen 2!

So voll war die Rüppurrer Eichelgartenhalle schon lange nicht mehr: Zahlreiche Handballfans wollten am Sonntagabend das Topspiel zwischen Tabellenführer PSK und der zweitplatzierten HSG Ettlingen/Bruchhausen 2 sehen. Im Hinspiel hatten sich die beiden Teams mit einem Unentschieden getrennt. Folglich erwartete man auch dieses Mal wieder eine enge Partie auf Augenhöhe.

Genauso stellte sich das Spiel von Beginn an dar. Von der ersten Minute an vorangepeitscht durch das fantastische Heimpublikum legte der PSK gleich gut los und konnte in der Anfangsphase stets vorlegen (2:1, 4:2, 7:4). Doch auch die Gäste zeigten, worum sie vorne mitspielen und konnten den Vorsprung der Hausherren insbesondere über den Kreisläufer immer wieder verkürzen. Hinzu kam, dass sich der PSK mit vielen vergebenen Torchancen das Leben selbst etwas schwer machte. War man jedoch mit viel Bewegung im Angriff aktiv, wurden auch stets wieder gute Torchancen kreiert. In den Minuten vor der Halbzeit präsentierten sich beide Teams dann als Spitzenmannschaften, denn abgeklärt wurden die jeweiligen Überzahlsituationen ausgenutzt. Mit viel Kampf und Einsatz konnten die Gelb-Blauen jedoch eine 14:11-Führung in die Kabine mitnehmen.

In der Halbzeit waren sich Spieler und Trainer einig, dass man keineswegs nachlassen dürfe, denn nur mit maximaler Leistung würde man diesen Gegner am Ende schlagen können. Verbessern wollte man außerdem die teilweise fehlende Absprache in der Abwehr sowie die Wurfausbeute. Nach Wiederanpfiff konnten zunächst die Gäste verkürzen, ehe sich das Spiel eine mehr als sechsminütige Auszeit nahm: Die beiden Kontrahenten machten Fehler am laufenden Band und spielten überaus nervös. Mit seinem Treffer zum 15:12 konnte Reither den Torbann brechen. Jetzt waren die Teams wieder im Spiel und es ging munter weiter hin und her. Ettlingen ließ sich nicht abschütteln und konnte zweimal bis auf einen Treffer verkürzen (17:16, 18:17). Wichtig, dass in dieser Phase des Spiels Armbrust und Herr für wichtige Tore aus dem Rückraum sorgten. Knapp drei Minuten vor dem Ende führte der aufopferungsvoll kämpfende PSK immer noch mit 26:24. Dann ein Dejà-Vu-Erlebnis: Dankowski bekam die rote Karte und wie schon im Hinspiel sah sich der PSK in Unterzahl einer offensiven Abwehr der Ettlinger gegenüber. Dieses Mal aber behielten die Spieler ihre Nerven – das Parteiballspiel in der Trainingswoche schien sich auszuzuzahlen. Mit viel Bewegung auf allen Positionen ohne Ball überrannte man die Abwehr der Gäste, ließ seinerseits keinen gegnerischen Treffer mehr zu und sorgte durch die Tore von Herrmann und Riekert für die Entscheidung.

Der Jubel in der Eichelgartenhalle kannte keine Grenzen: Die Spieler lagen sich in den Armen und skandierten lautstark „Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey“, während die PSK-Fans ihre Mannschaft mit Standing-Ovations feierten. Mit diesem Sieg konnte der PSK einen ganz wichtigen Schritt zur Meisterschaft und damit zum Aufstieg machen, sollte aber auch die restlichen drei verbleibenden Partien noch mit der nötigen Seriosität angehen.

Es spielten: Stoll (Tor), Armbrust (6/2), Reither (6/1), V. Riekert (5), Herr (3), Poggel (3), Herrmann (3/3), Bernhard (1), Kungl (1) und Dankowski (1).

Galerie zum Topspiel gegen die HSG Ettlingen/Bruchhausen 2

 

TS Mühlburg 2 - PSK, 16 : 33 (12 : 12)

Manchmal lohnt es sich für einen Fan, erst in der Halbzeit zu kommen – beim Spiel des PSK in Mühlburg hätte man sich damit als Anhänger der Gelb-Blauen sicherlich einige Nerven und graue Haare erspart. Denn im ersten Durchgang waren die Gäste zwar körperlich auf der Platte, mental aber irgendwie ganz anders.

Mühlburg konnte den unformierten PSK vom Start weg überraschen und mit zwei Toren vorlegen. Und auch wenn die Gäste kurz darauf ausgleichen konnten – die Hausherren blieben auch in den folgenden Minuten überlegen und schafften es geschickt, ihre Führung auszubauen (5:2, 6:3). Selbst eine Auszeit brachte den PSK nicht so richtig in die Spur. Während in der Defensive viel zu große Lücken offen blieben, fehlte im Angriff Durchsetzungsvermögen und Treffsicherheit. Und Tore über erste und zweite Welle fehlten nahezu gänzlich. Folglich tat man sich bis zur Halbzeit weiterhin unglaublich schwer und bekam außerdem den erfahrenen TSM-Spielmacher Dürr nicht so wirklich in den Griff. Wenigstens ließ der PSK die Gastgeber nicht von der Leine und konnte somit ein Unentschieden in die Kabine retten.

Die Worte von Trainer Thiergärtner waren deutlich. Er sah sein Team nicht bereit für dieses Spiel – es fehlte an Konzentration und Kampf. Diesen nahm sich das Team für die zweite Hälfte vor und wollte nach Wiederanpfiff noch einmal ganz von vorne beginnen. Und wer erst jetzt den Weg in die Carl-Benz-Halle fand, der sah eine ganz andere PSK-Mannschaft auf dem Feld. Jetzt wurde um jeden Ball gekämpft, engagiert verteidigt und konsequent in den Gegenstoß gegangen. Innerhalb von zehn Spielminuten konnte der PSK davonziehen (13:23). Mühlburg kam gegen die nun stabile PSK-Abwehr nicht zum Zug und Torhüter Stoll konnte nach Paraden viele Konterbälle an den Mann bringen. Insgesamt ließ man in der zweiten Hälfte nur noch vier Gegentreffer zu und konnte deshalb trotz schwacher erster Halbzeit noch einen deutlichen Auswärtssieg ins Ziel bringen.

Mit dem Pflichtsieg in Mühlburg hat der PSK nun den Grundstein für das Spitzenspiel am kommenden Sonntag gelegt. Gegen den Verfolger HSG Ettlingen/Bruchhausen 2 geht es um den ersten Tabellenplatz – der Sieger der Partie würde damit einen großen Schritt Richtung Aufstieg machen. Nach dem Remis im Hinspiel erwarten die Verantwortlichen ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. Der PSK wird dann über 60 Minuten konzentriert spielen müssen, um die Punkte in Rüppurr zu behalten. Dafür bauen die Spieler zusätzlich auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans. Spielbeginn der Eichelgartenhalle ist um 18 Uhr.

Es spielten: Stoll, de Bel (beide Tor), Herr (7), V. Riekert (5), Reither (4), Kungl (4), Dankwoski (4/2), Armbrust (3), Herrmann (3), Poggel (2) und Kiefer (1).

 

PSK - TG Neureut 2, 31 : 19 (18 : 12)

Eines war nach dem starken Sieg gegen Verfolger HSG Li-Ho-Li 2 jedem klar: Nur wenn man gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner wie die TG Neureut 2 nachlegen könnte, würde der Sieg auch etwas Wert sein. Trotz leicht dezimiertem Kader (kein etatmäßiger Kreisläufer) war die Marschroute vor der Partie sonnenklar: Zu Hause die weiße Weste behalten und mit zwei Punkten nachlegen.

Wie schon in den Spielen zuvor erwischte der PSK wieder einmal einen sehr gute Start: Nach knapp drei Minuten lagen die Gelb-Blauen durch Tore von Herr und Kungl bereits mit 3:0 in Führung. Doch diese drei Tore Differenz sollten in der ersten Hälfte immer wieder auf der Anzeigetafel erscheinen. Denn viel weiter konnte sich der PSK nicht absetzen. Zu unsortiert präsentierte sich in erster Linie die Defensive, die den Neureutern immer wieder Wurfchancen von sechs Metern anbot. Folglich kam man auch nur wenig über erste und zweite Phase zum Erfolg. Als die Gäste schließlich weiter verkürzen konnten (12:10) hatte PSK-Coach Thiergärtner genug gesehen und bat seine Mannen zum Appell. So war es denn auch die Abwehrarbeit, die er in seiner Ansprache hervorhob und zu mehr Kommunikation und Konsequenz im eins gegen eins aufrief. Die Worte nahmen sich seine Spieler zu Herzen. Denn nach der Auszeit legten sie – nun aufbauend auf eine stabilere Abwehr – einen Fünf-Tore-Lauf hin. In die Pause konnte man letztendlich eine 18:12-Führung mitnehmen.

Trotz des respektablen Abstands konnte und wollte man auf Seiten des PSK noch nicht zufrieden sein – in allen Belangen war deutlich Steigerungspotenzial vorhanden. Nach der Pause konnte der PSK die Führung schnell auf acht Tore ausbauen, blieb dann aber fast sechs Minuten ohne Tor, da man den Gästekeeper geradezu warmschoss. Rückraumspieler Herr hatte dann jedoch genug davon und sorgte mit dem 23:15 für eine kleine Vorentscheidung. Abwehr und Torwart harmonierten im zweiten Spielabschnitt deutlich besser – Kontertore waren die Folge. Die nicht gut genutzten Überzahlsituationen muss sich das Team jedoch ankreiden lassen. Am deutlichen Sieg änderte dieser Makel freilich nichts mehr. Per Kempatrick erzielte Reither 19 Sekunden vor Abpfiff den Treffer zum 31:19-Endstand.

Kommende Woche ist der PSK mal wieder in der Ferne gefragt: Im Derby ist man am Samstag, 25.03. um 17:15 Uhr zu Gast bei der TS Mühlburg 2. Der direkte Konkurrent aus Ettlingen musste in der dortigen Carl-Benz-Halle vor kurzem einen Punkt liegen lassen. Die PSK-Spieler sind also gewarnt und tun gut daran, die Aufgabe mit der nötigen Seriosität anzugehen.

Es spielten: Stoll (Tor), Herr (8), Reither (6), Kungl (5), Herrmann (4/3), Armbrust (2), Kiefer (2), L. Riekert (2/1), Dankowski (1), V.Riekert (1) und Hertel.

PSK - HSG Li-Ho-Li 2, 36 : 19 (17 : 11)

Am Sonntagabend erwartete den PSK ein schwieriges Spiel in der heimischen Eichelgartenhalle: Mit der HSG Li-Ho-Li 2 war das Team zu Gast, welches den Gelb-Blauen im Hinspiel verdientermaßen die bisher einzige Saisonniederlage zufügte. Unbedingt wollte man sich für diese Niederlage revanchieren, in erster Linie aber natürlich zwei weitere, sehr wichtige Punkte sichern. Die Voraussetzungen waren jedoch alles andere als gut, musste Coach Thiergärtner doch mit Stoll, Hess und Reither (alle verletzt) auf gleich drei Leistungsträger verzichten.

Allen Widrigkeiten zum Trotz startete der PSK wie entfesselt in die Partie und erwischte die Gäste mit diesem Start auf dem falschen Fuß (3:0). Im Angriff fand man gute Lösungen gegen die offensive 3:2:1-Deckung der HSG und konnte deshalb viele einfache Tore aus sechs Metern erzielen. In der eigenen Defensivarbeit ließen die PSK-Spieler ihrerseits nur sehr wenig zu. Viele vergebene Chancen und ein sehr gut aufgelegter Vertretungstorwart de Bel taten ihr Übriges dazu. So sah sich Gästecoach Mayer nach etwas mehr als elfeinhalb Minuten gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Die Worte des ehemaligen PSK-Spielers schienen Wirkung bei seinen Jungs gezeigt zu haben. Denn nach dem Timeout war die HSG nun urplötzlich besser in der Partie und kam gerade durch einige Überzahlsituationen bis auf ein Tor heran (10:9). In Gleichzahl war der PSK jedoch weiterhin überlegen und konnte den Vorsprung durch einen Zwischenspurt bis zur Pause auf sechs Tore aufbauen.

Auch der Start in die zweite Hälfte glückte den Hausherren hervorragend. Die Defensivabteilung stand nun noch sicherer und kompakter, sodass zu den Toren im Positionsspiel nun auch noch Treffer über die schnelle erste und zweite Phase hinzukamen. Mit einem verwandelten Strafwurf zum 24:14 nach fast 39 Spielminuten sorgte Armbrust schon für eine kleine Vorentscheidung. Die mit viel Spielfreude agierenden PSK-Spieler hatten – angetrieben vom hervorragenden Heimpublikum – jedoch noch nicht genug und bauten die Führung auch trotz einer doppelten Manndeckung sukzessive aus. Bis zehn Minuten vor Ende zeigte der PSK eine hochkonzentrierte Leistung und sicherte sich somit einen auch in der Höhe verdienten Heimsieg.

Spieler, Verantwortliche wie Fans waren sich nach dem Spiel einig, dass die Mannschaft in diesem Spiel die wohl beste Saisonleistung – defensiv wie offensiv – abliefern konnte. Endlich konnte man sein Leistungsvermögen einmal über nahezu die gesamte Spieldauer auf die Platte bringen. In der zweiten Halbzeit bei der offensiven Manndeckung machte sich außerdem die große Variabilität der Spieler bemerkbar, die ihre Stärken für ihr Team gewinnbringend einbrachten. Nach einer kurzen Pause möchte der PSK am 19.03. (17:00, Eichelgartenhalle) gegen die TG Neureut 2 eine ähnlich gute Leistung zeigen.

Es spielten:

de Bel (Tor), Herr (10), Kungl (6), V. Riekert (5), Dankowski (4), Armbrust (4/1), Herrmann (3), L. Riekert (3), Bernhard (1) und Poggel.

Bilder vom Heimsieg gegen die HSG Li-Ho-Li 2

 

PSK - TS Durlach 3, 23 : 12 (9 : 5)

Zu einem weiteren Heimspiel empfing der PSK am Sonntagabend die Drittvertretung der TS Durlach in der Rüppurrer Eichelgartenhalle. Im Hinspiel hatte man sich mit einem dezimierten Kader schwer getan, am Ende aber durch eine starke Willensleistung beide Punkte mitnehmen können. Angesichts eines wieder vollen Kaders schienen die Vorzeichen für das Rückspiel nicht allzu schlecht zu stehen.

Nach Anpfiff brauchte der PSK aber seine Zeit, um ins Spiel zu kommen, während die Gäste immer wieder Fehler in der Defensive ausnutzen und deshalb auch in Führung gehen konnten (1:2). Zwar stabilisierte sich die Abwehr in der Folge; doch die Partie wollte einfach nicht so richtig in Schwung kommen. Das lag zum einen an den sehr langen und bis zum Zeitspiel ausgereizten Angriffen der TSD, zum anderen aber vor allem daran, dass die Gelb-Blauen schlafwagenähnlich in den erweiterten Gegenstoß starteten und zudem beste Chancen ausließen. Beim 7:4 für den PSK wollte Coach Thiergärtner nachjustieren und sprach ebenjene Punkte an. Man wollte nun konsequenter nach vorne spielen und sicherer vor dem gegnerischen Tor werden. Bis zur Halbzeit änderte sich jedoch nicht viel an der Spielweise, weshalb man lediglich eine Vier-Tore-Führung mit in die Kabine nehmen konnte (9:5).

Mit der Abwehrleistung konnte man recht zufrieden sein, aber lediglich neun geworfene Tore bei unzähligen Wurfchancen waren einfach zu wenig. Die Abwehr sollte es dann auch sein, die dem PSK nach Wiederanpfiff Stabilität und das nötige Selbstvertrauen gab, um auch im Angriff besser zu agieren. Insbesondere der Mittelblock um Kreisläufer Heß blockte nun unzählige Bälle, die in Gegenstoßtore umgemünzt werden konnten. Bis zur 40. Spielminute konnte der PSK deshalb die Führung auf bis zu acht Tore ausbauen. Die Gäste hatten zwar an sich wenig dagegen zu setzen, schafften aber mit verschlepptem Tempo doch immer wieder Torerfolge, was einen weiteren Durchmarsch des Heimteams deutlich hemmte. So konnte man bis zum Schluss zwar auf elf Tore erhöhen, doch den Fans leider kein schönes Spiel liefern.

Mit den Punkten war man natürlich zufrieden und auch die Abwehr- und Torwartleistung war am Ende mit nur 12 Gegentreffern akzeptabel. Eingehakt werden muss im Angriffsspiel und in der Chancenverwertung, denn hier haperte es deutlich. Dafür hat der PSK nun knapp drei Trainingswochen Zeit, ehe am 5.3. mit Mitaufstiegsanwärter HSG Li-Ho-Li 2 ein ganz anderer Gegner zu Besuch kommt.

Es spielten: Stoll (Tor), V. Riekert (3), Herr (3), Kungl (3), Reither (3), Dankowski (3/1), Heß (2), Jahr (2), Armbrust (2/1), Kiefer (1), Poggel (1), L. Riekert und Hertel.

 

TV Malsch 2 - PSK, 24 : 29 (7 : 13)

Lange schwer tat sich die erste Mannschaft des PSK am Sonntagabend auswärts beim TV Malsch 2. Wie in der Vergangenheit konnte man bei diesem Gegner nicht glänzen, erfüllte die Pflichtaufgabe letztlich aber trotzdem. Durch einen 24:29 (7:13)- Sieg konnten die nächsten Punkte auf der Habenseite verbucht werden.

Obwohl es mehr als fünfeinhalb Minuten dauerte, ehe Dankowski mit seinem Treffer den Torreigen der Partie eröffnete, war der PSK in der Anfangsphase spielbestimmend und dominant. In der Defensive wurde Beton angerührt, sodass der TVM zu keinen klaren Torchancen kam und des Öfteren den Ball verlor. Unglücklicherweise konnte der PSK aus dieser passablen Defensivleistung kein Kapital schlagen: Erste und zweite Welle waren geprägt von Ballverlusten und Abschlussschwächen. Erst als man sich hierbei etwas fing und zielstrebiger nach vorne eilte, wurde der Abstand deutlicher (1:4). Nach einer Auszeit kamen nun aber auch die Gastgeber besser in die Partie und nutzten Abstimmungsschwierigkeiten der PSK-Defensive aus. Bis zur Pause konnten sich die Gelb-Blauen dennoch weiter absetzen, da zum einen Torhüter Stoll wichtige Bälle entschärfen konnte und zum anderen die Torchancen nun sicherer verwertet wurden.

Nach dem Seitenwechsel wollte man früh für eine Vorentscheidung sorgen und noch effektiver, noch konzentrierter agieren. Davon sahen die Zuschauer nach Wiederanpfiff aber nicht viel. Über die Spielstände 12:17, 14:18 und 18:20 arbeitete sich der TV Malsch sukzessive heran und drängte dem PSK sein Spiel auf. Bei den langen Angriffen der Hausherren fehlte doch oftmals die Konzentration, bis zum Abschluss oder Zeitspiel voll da zu sein. Und auch im Angriff lief außer Einzelaktionen nicht viel zusammen. Jenen war es letztlich auch geschuldet, dass der PSK nach einigen wilden und nervenaufreibenden Minuten letztlich doch die Oberhand behalten und mit fünf Toren Differenz gewinnen konnte.

Erneut hat sich das Team – dieses Mal in der zweiten Hälfte – das Leben selbst schwer gemacht und einen fest eingeplanten Auswärtssieg bis zum Ende offen gehalten. Um in Zukunft die eigenen Nerven (und auch die der Fans) zu schonen, sollte mehr Konzentration und Konsequenz an den Tag gelegt werden. Möglichkeit dazu besteht kommenden Sonntag um 17:00 Uhr, wenn man mit der TS Durlach 3 den nächsten unangenehmen Gegner in der Rüppurrer Eichelgartenhalle empfängt.

Es spielten: Stoll, Oertel (beide Tor), Herrmann (5/1), Dankowski (4), Kungl (4), Reither (4/1), Herr (3), Bernhard (3), Poggel (2), Hertel (2) und Kiefer (2).

 

PSK - HSG RüBu, 33 : 22 (13 : 10)

Im Derby gegen die HSG aus Rüppurr und Bulach war der PSK dieses Mal auch ganz offiziell der Gastgeber in der heimischen Eichelgartenhalle. Wie im Hinspiel wollte man konzentriert aufspielen und somit direkt für klare Verhältnisse sorgen.

Nach zerfahrenem Start beider Teams schien dieses Vorhaben zu gelingen, schließlich konnte der PSK mit 2:0 in Führung gehen. Die HSG hielt jedoch gut mit, war nach knapp zehn gespielten Minuten wieder da und konnte kurz darauf sogar erstmals in Führung gehen (5:6). Zwar sollte diese Führung die einzige an diesem Tag bleiben, doch nun war man gewarnt. Leider schaffte es das Team jedoch nicht, wirklich in der Partie anzukommen: Es waren meist die „kleinen Dinge“, also Grundlagen des Handballs, die einfach nicht funktionieren wollten. Da wurden Bälle nicht gefangen, die erste und zweite Welle unkonzentriert gespielt, klare Tormöglichkeiten ausgelassen und große Lücken in der Abwehr offenbart. Folglich konnte man zur Pause nur einen Vorsprung von drei Toren erspielen (13:10).

Trainer Thiergärtner bemängelte in der Kabine die mangelnde Konzentration seines Teams und er erinnerte noch einmal daran, dass eben jene kleinen Dinge erstmal funktionieren müssen. Dies schien sich das Team für die zweite Hälfte auch vorgenommen zu haben, denn man kam vor allem defensiv verbessert aus der Kabine. Dies war denn auch der Schlüssel zu einfachen Toren aus erster und zweiter Welle, die das Ergebnis etwas freundlicher aussehen ließen (15:10, 18:12). Zwar kam die HSG noch einmal auf drei Tore heran. Doch in den entscheidenden Phasen des Spiels vermochte es der PSK immer wieder, die nötige Schippe draufzulegen und sich wieder abzusetzen. Als Herrmann in der 49. Minute per Siebenmeter zum 25:17 traf und man kurz darauf weiter erhöhen konnte, war die Partie entschieden. Bis zum Schluss hatten nun gleich mehrere Spieler die Chance, sich in die Torschützenliste einzutragen. Letztlich behielt man im zweiten Derby mit 33:22 die Oberhand.

„Wir müssen in die nächsten Partien wieder mit einem freien Kopf gehen und uns selbst weniger Druck machen“, meinte der PSK-Trainer nach dem Spiel. Diesen Faktor hatte er unter anderem als Hemmschuh in der ersten Hälfte ausgemacht. Weiter geht es für den PSK kommenden Sonntag beim TV Malsch. Spielbeginn in der Bühnsporthalle ist um 17:00 Uhr.

Es spielten: Stoll (Tor), Oertel (n.e.), Reither (8/4), Herr (7), Armbrust (4), Dankowski, Heß, Kungl (je 3), Herrmann (3/3), Kiefer (1), Hertel (1), V. Riekert, de Bel und Jahr.

HSG Walzbachtal 3 - PSK, 19 : 29 (2 : 13)

Zum ersten Rückrundenspiel gastierte die Mannschaft des PSK am Sonntagabend bei der Drittvertretung der HSG Walzbachtal. Nach dem klaren Erfolg im Hinspiel waren die Erwartungen entsprechend groß und man wollte unbedingt zwei Punkt aus Jöhlingen entführen. Da die Gastgeber jedoch mit einer jungen, bunt gemischten Truppe antraten, nahm man sich vor, den Gegner keinesfalls zu unterschätzen.

Es dauerte ein bisschen, bis die Partie Fahrt aufnahm: Erst nach etwas mehr als anderthalb Minuten gelang dem PSK in Person von D. Herr – mit elf Treffern späterer Toptorschütze – das erste Tor des Spiels. Nummer zwei, drei, vier und fünf sollten erst ab der siebten Spielminute folgen. Da jedoch alle Treffer für den PSK fielen und man somit bestens da stand, gab es keinen Grund, unzufrieden zu sein (0:5). In der Defensive zeigte man eine der vielleicht besten Leistungen der laufenden Runde. Mit Beinarbeit und Kommunikation ließ man der HSG kaum Wurfchancen und kam mal ein Ball aufs Tor, so war der hervorragend aufgelegte Torhüter Stoll zur Stelle. Mit zahlreichen Paraden brachte er die HSG-Angreifer zur Verzweiflung und war maßgeblich dafür verantwortlich, dass dem Gegner im ersten Durchgang nur zwei Treffer gelangen. Über die schnelle und variable zweite Welle kam der Angriff zu einfachen Toren und konnte sich schon fast vorentscheidend absetzen (2:13).

Dass ein solcher Halbzeitstand zwar zum einen erfreulich, andererseits problematisch sein kann, wusste nicht nur Trainer Thiergärtner, der sein Team dazu mahnte, konzentriert weiter zu spielen. Und tatsächlich schien es zunächst, als käme der PSK genauso frisch, genauso stark aus der Kabine zurück. Zunehmend schlich sich jedoch der Schlendrian ein. In der Abwehr mangelte es an Absprachen und auch die Offensive kam ins Stocken und war mehr geprägt von Einzelaktionen, denn von Konzept. Wazbachtal schaffte es nun, viel einfacher zu Torerfolgen zu kommen und konnte somit das Ergebnis halten (7:18, 8:19). Mit einem kleinen Zwischenspurt auf 14 Tore Vorsprung setzte man sich weiter ab und sicherte sich die Punkte frühzeitig. Doch so richtig überzeugend agierte man weder vorne, noch hinten. Mit einer Auszeit wollte Thiergärtner sein Team zehn Minuten vor dem Ende noch einmal motivieren und auf Topniveau bringen. Doch die Luft war endgültig raus und bis zum Schlusspfiff plätscherte das Spiel nur noch vor sich hin. Aufgrund der formidablen ersten Hälfte sicherte man sich den Auswärtssieg aber dennoch ungefährdet.

Diese Hälfte sollte auch der Maßstab für die nächsten Aufgaben sein, während man den zweiten Durchgang getrost vergessen darf. Kommenden Sonntag, 17:30 Uhr, empfängt der PSK im Rüppurrer Derby die HSG RüBu in der Eichelgartenhalle und möchte die eigene Siegesserie ausbauen.

Es spielten: Stoll, Oertel (beide Tor), Herr (11), Armbrust (5/2), Reither (4), Dankowski (3), Kungl (2), Hertel, Heß, V. Riekert, L. Riekert (je 1), Kiefer und Jahr.

 

PSK - TV Ettlingenweier, 34 : 27 (21 : 15)

Nach einer Trainingswoche, in der die Spieler nach der langen Winter- und Weihnachtspause wieder schnell zur eigenen Form finden mussten, stand gegen den TV Ettlingenweier das erste Spiel im neuen Jahr an. Von der Tabellenplatzierung des Gegners wollte und durfte sich der PSK jedoch nicht täuschen lassen: Insbesondere mit einem so nicht unbedingt zu erwartenden Sieg beim Mitaufstiegsfavoriten Li-Ho-Li konnten die TV’ler durchaus beweisen, dass sie ein Stolperstein sein könnten.

Offensiv legte der PSK gleich richtig gut los und konnte in Person von Dankowski und Reither die Lücken nutzen, welche sich durch eine Manndeckung gegen Mittespieler Kungl ergaben. So konnte man ab der vierten Spielminute stets in Führung liegen (3:1, 5:2, 8:5). Ein Blick auf den Spielverlauf offenbart jedoch, dass die Gelb-Blauen es in dieser Phase nicht schafften, sich weiter als drei Tore vom Gegner abzusetzen. Grund: So ordentlich es im Angriff lief, so schwach zeigte man sich noch in der Defensive, was die Gäste durch einfache Rückraumtreffer erfolgreich ausnutzen und den Rückstand deshalb in Grenzen halten konnten. Dies änderte sich dann, als sich die Abwehr stabilisierte – und der bis dato beste Schütze des TVE mit einer roten Karte von der Platte musste. Bis zur Halbzeit gelang es dem PSK deshalb, sich auf sechs Tore abzusetzen (21:15).

21 geworfene Tore in der ersten Halbzeit spiegelten die gute Offensive deutlich wieder; andererseits zeigten 15 bekommene Tore auch, dass man im zweiten Durchgang mehrere Gänge in der Deckung hochfahren müsste. Dies funktionierte nach Wiederanpfiff auch ganz gut. Der Abwehrverbund stand deutlich sicherer und konnte so manchen Rückraumwurf der Gäste erfolgreich blocken. Aber Ettlingenweier blieb selbstverschuldet weiter im Spiel, denn erstens verhaspelte man sich bei erster und zweiter Welle zu oft und zweitens fehlte es im Positionsspiel an Struktur. Kontertore und der stark in die Lücken gehende V. Riekert waren es in dieser Phase der zweiten Halbzeit, die den Vorsprung des PSK hielten (29:23). Der TVE schien jedoch auch nicht mehr viel entgegensetzen zu können und kam nicht näher als vier Tore heran. So gewann der PSK letztlich sicher und verdient, jedoch nicht gänzlich überzeugend mit 34:27.

Nächsten Sonntag startet auch ganz offiziell die Rückrunde mit dem Auswärtsspiel bei der HSG Walzbachtal 3. Spielbeginn in der Schulsporthalle Jöhlingen ist um 17:30 Uhr.

Es spielten: Oertel, Stoll, Mußgnug (jeweils im Tor), Armbrust (8/2), Dankowski (6), Reither (6/1), V. Riekert (5), Herr (4), Kungl (2), Poggel (2), Kiefer (1), Heß, Hertel und Jahr.

PSK - SG Stutensee-Weingarten, 33 : 28 (13 : 15)

Im letzten Spiel des Jahres erwartete der PSK mit der SG Stutensee-Weingarten einen schwer ausrechenbaren Gegner. Die SG, welche bereits als erster Absteiger in die KL 2 feststeht, konnte so manches Team besiegen und dadurch den Anschluss an die erweiterte Tabellenspitze halten. Gewarnt aber dennoch optimistisch gingen also die Gelb-Blauen in die Partie, mit dem festen Ziel, zwei Punkte zum Jahresabschluss mitzunehmen.

Dennoch starteten die Gäste besser ins Spiel und konnten die noch nicht formierte PSK-Defensive einige Male allzu leicht überwinden. Bei den Hausherren ließ im Angriff die eigene Chancenverwertung zu wünschen übrig. Folglich bestimmten die SG’ler die erste Hälfte der Halbzeit (2:3, 3:5, 4:7). Es dauerte mehr als 17 Spielminuten, ehe der PSK in Person von Reither erstmals in Führung gehen konnte. Da auch der starke Kreisläufer Heß einen hervorragenden Tag erwischt hatte und sich immer wieder erfolgreich durchsetzen konnte, blieb der PSK auch weiterhin in Front – Abwehrschwächen verhinderten jedoch eine deutlichere Pausenführung (15:13).

Hier musste für den zweiten Durchgang angesetzt werden. Tatsächlich verbesserte sich die Defensive nach Wiederanpfiff erheblich. Dies ermöglichte den Hausherren, die nun mit mehr Biss auftraten, sich weiter abzusetzen. Aufbauend auf Ballgewinnen und Torhüterparaden kam die zweite Welle nun immer besser in Schwung und führte zu einfachen PSK-Toren. So wuchs der Vorsprung knapp zehn Minuten vor Schluss auf mittlerweile acht Tore, womit die Partie quasi vorentschieden war. So konnte Coach Thiergärtner die Schlussphase zum Durchwechseln nutzen und seinen Mannen viele Spielanteile auf teils auch ungewohnten Positionen geben. Letztendlich besiegte man des Gast aus Stutensee-Weingarten mit 33:28 und freute sich darüber, dass man zu Hause weiter verlustpunktfrei bleibt.

Spielerisch wird der PSK im neuen Jahr wieder zulegen müssen – man merkte doch sehr deutlich, dass der eine oder andere Spieler die nun anstehende Weihnachtspause gut gebrauchen kann, um den Akku wieder aufzuladen. Zum Trainingsauftakt im Januar hofft Thiergärtner dann auf die Rückkehr einiger verletzter Spieler. Bis dahin wünschen die Spieler des PSK allen Fans, Freunden und Sponsoren frohe Weihnachten sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Es spielten: Stoll, Oertel (beide Tor), Heß (7), Reither (7), Dankowski (4), Armbrust (4), Kungl (3/1), Herrmann, V. Riekert, Bernhard (je 2), L. Riekert, Kiefer (je 1), Hertel und Jahr.

HSG PSV/SSC Karlsruhe 2 - PSK, 28 : 32 (11 : 17)

Nach einer längeren Pause in der Adventszeit stand für den PSK das nächste Topspiel bei der punktgleichen HSG PSV/SSC Karlsruhe 2 an. Um weiter vorne mitzuspielen, wollte man unbedingt zwei Punkte aus der Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums mitnehmen. Bis auf die Langzeitverletzten Ptok und Dzierzawski konnte Coach Thiergärtner seit langem wieder auf einen kompletten 14er-Kader zurückgreifen.

Der PSK startete sehr konzentriert in die Partie und konnte die Anfangsphase klar zu seinen Gunsten nutzen (0:4). Es dauerte knapp fünf Minuten, bis auch die Gastgeber im Spiel angekommen waren. Da vorne Chancen liegen gelassen und in der Abwehr nicht immer konsequent gearbeitet wurde, konnte die HSG den Anschluss wiederherstellen. Insbesondere in eigener Überzahl bekam man viel zu leichte Tore, sodass man in der Folge nur noch mit zwei Treffern in Front lag. Grund genug für Trainer Thiergärtner, mit einer Auszeit wieder Ordnung in das doch etwas chaotische PSK-Spiel zu bringen. Dieses Time-Out fruchtete, denn mit drei schnellen Toren in Folge bauten die Gelb-Blauen ihren Vorsprung wieder aus (10:15). Begünstigt durch mehrere Zeitstrafen der Hausherren lag der PSK zur Pause schließlich mit sechs Treffern in Front.

Für den zweiten Durchgang nahm man sich vor, die Spielauslösungen noch konsequenter zum Einsatz zu bringen und aus der Überzahlsituation nach Wiederanpfiff Profit zu schlagen. Leider klappte dies nicht wie geplant: Bei der HSG übernahmen die beiden Routiniers nun die Verantwortung und führten ihr Team unbeschadet aus der Unterzahl. Und dann machte sich ein weiteres Manko auf, das noch so einige Auswirkung haben sollte: Während die Gastgeber ihre zahlreichen Strafwürfe souverän verwandelten, scheiterte der PSK insgesamt sechsmal an Torhüter oder Gehäuse. Dadurch und durch technische Fehler sowie Abwehrpatzer war der Nährboden für eine Aufholjagd der HSG bereitet (21:24, 24:26, 27:28). Alles hing nun also wieder von der Schlussphase ab. Anders jedoch als noch in Ettlingen behielten die Spieler dieses Mal am Ende die Nerven und konnten einen unnötig gering gewordenen Vorsprung über die Zeit retten.

Kein Spiel für schwache Nerven hatten die Anhänger des PSK an diesem Sonntagabend verfolgt. Für die weiteren Spiele muss die Mannschaft lernen, ruhiger und sicherer zu spielen und einen deutlichen Vorsprung mit mehr Cleverness zu verteidigen. Zum letzten Spiel im Jahr empfängt man kommenden Sonntag um 19 Uhr die SG Stutensee/Weingarten 4. Die PSK-Spieler möchten sich unbedingt mit einem weiteren Sieg in die Winterpause verabschieden und hoffen dabei auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans.

Es spielten: Stoll, Oertel (beide Tor), Reither (7), Herr (5), V. Riekert (5), Kungl (4), Armbrust (4/1), Dankowski (2), Herrmann (2/2), L. Riekert, Bernhard, Heß (je 1), Kiefer und Poggel.

 

HSG Ettlingen/Bruchhausen 2 - PSK, 27 : 27 (11 : 15)

Nach dem deutlichen Derbysieg wollte der PSK im Spitzenspiel bei der HSG Ettlingen/Bruchhausen 2 weitere wichtige Punkte mitnehmen. Hatte man noch zwei Tage zuvor im Kreispokalspiel gegen die Verbandsligamannschaft der HSG mehr als deutlich mit 22:47 das Nachsehen, so rechnete man sich im Ligaspiel gegen Team 2 schon deutlich größere Chancen aus. Da der PSK personell dezimiert war, halfen Sebastian Jahr und Sebastian Hertel aus – letzterer konnte an seinem Geburtstag sein Debüt für die erste Mannschaft geben.

Den wacheren und besseren Start in die Partie erwischten zunächst die Gastgeber, die sich in der Anfangsphase allzu einfach leichte Einwurfmöglichkeiten von sechs Metern erspielen konnten. Ettlingen hat somit folglich immer wieder die Nase vorn und nutzte seine Chancen konsequent (2:1, 4:3). Dann hatte sich die PSK-Defensive gefunden, verdichtete die Räume besser und ließ die HSG förmlich auflaufen. Den Rückstand konnte man – aufbauend auf dieser nun starken Abwehrleistung – in eine Führung ummünzen (6:10). Die HSG nahm die Auszeit, um den Lauf des PSK zu unterbrechen. Doch auch danach konnte man die Vier-Tore-Führung verteidigen und mit in die Pause nehmen. Schade, dass noch zu viele Bälle weggeworfen oder Torchancen nicht genutzt wurden, sonst hätte man durchaus noch deutlicher führen können.

Spiegelbildlich gehörten die ersten Spielminuten nach Wiederanpfiff erneut den Gastgebern – mit dem Unterschied, dass sich der PSK schneller fangen und seinen Vorsprung halten konnte. Ettlingen war jedoch inzwischen bis auf zwei Tore herangekommen und witterte wieder Morgenluft. Auf der anderen Seite gelang im Angriff nicht mehr viel, weshalb Coach Thiergärtner seine Spieler zum Gespräch bat. Doch die HSG war nun wieder voll da und konnte nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich in der 53. Spielminute die Führung übernehmen und ausbauen (25:23). Alles schien in diesem etwas verrückten Spiel nun für die Hausherren zu sprechen, aber irgendwie kämpfte sich der PSK wieder heran, erzielte den Ausgleich und legte seinerseits wieder um zwei Tore vor (27:25). In der hektischen Schlussphase verlor man dann jedoch leider den Ball, sodass die HSG zehn Sekunden vor dem Ende noch zum Ausgleich kommen konnte.

Um das Unentschieden einzuordnen, bedarf es im Nachhinein mehrerer Blickwinkel: Mit Blick auf den Halbzeitstand ist das Ergebnis zu wenig. Schaut man auf die 54. Minute hat man auf den Punkt gewonnen; aus Sicht der Schlussphase einen verloren. Als Fakt bleibt am Ende jedoch ein Punkt aus dem Spitzenspiel stehen, mit dem man weiter den Anschluss an die Tabellenspitze hält. Nach einer dreiwöchigen Pause gastiert der PSK dann zum nächsten Kracher beim Tabellenführer HSG PSV/SSC Karlsruhe. Termin: Sonntag, 11.12.16, 17:00 Uhr, Otto-Hahn-Gymnasium.

Es spielten: Stoll (Tor), Armbrust (8/1), Herrmann (7/3), Reither (4), Riekert (3), Kungl, Herr (je 2), Hertel (1), Bernhard und Jahr.

 

PSK - TS Mühlburg 2, 40 : 24 (20 : 11)

Im Derby gegen die TS Mühlburg 2 wollte die erste Mannschaft des PSK ganz wichtige zwei Punkte mitnehmen. Daneben galt es, nach zuletzt eher schwächeren Auftritten nun vor eigenem Publikum wieder eine bessere spielerische Leistung zu zeigen. Mit viel Tempo wollte man über die erste und zweite Welle schnell für klare Verhältnisse sorgen.

Der Start in die Partie war denn auch direkt spielversprechend, konnte der PSK doch recht zügig mit zwei Toren in Führung gehen (2:0). Die Mühlburger um ihren erfahrenen Spielmacher Dürr ließen sich jedoch nicht so leicht abschütteln und überrumpelten die PSK-Verteidiger immer wieder mit einfachen Toren im Positionsspiel. Hier zeigten sich die Gelb-Blauen noch zu unkonzentriert und inkonsequent – die TSM konnte dementsprechend den Rückstand gering halten (4:2, 6:5). Durch vier schnelle Tore in Folge schafften es die Hausherren schließlich, ihren Vorsprung auf fünf Tore auszubauen. Die Gäste versuchten den Lauf des PSK nun durch eine Auszeit zu bremsen. Bis zur Halbzeit machten die Spieler aber mit schnellem Tempohandball weiter und konnten deshalb eine verdiente 20:11-Führung mit in die Kabine nehmen.

„Der Grundstein ist gelegt, aber wir müssen auch in der zweiten Halbzeit weiter aufs Tempo drücken“, gab Trainer Thiergärtner seinen Spielern für die zweiten dreißig Minuten mit auf den Weg. Zu diesem Zeitpunkt ahnte er jedoch nicht, dass er knapp acht Minuten nach Wiederanpfiff bereits wieder aktiv werden und mit einer Auszeit für Sicherheit sorgen müsse. Denn die PSK’ler starteten sehr fahrig in den zweiten Durchgang und ließen den Gästen zu viele Freiräume. Nach dem Time-Out besann sich das Team jedoch wieder auf seine Stärken: Auslösehandlungen wurden nun druckvoller und zielführender gespielt und auch die Abwehr stand deutlich sicherer. So war das Spiel etwa 13 Minuten vor dem Ende beim Stand von 30:20 praktisch entschieden. Was dann noch folgte, waren – wie gefordert – einige Konter und Angriffe über die zweite Welle, weshalb man letztendlich einen sehr deutlichen Sieg im Derby feiern konnte.

Auch wenn nicht alles rund lief, so zeigte sich die Mannschaft im Gegensatz zu den vergangenen Spielen doch deutlich verbessert. Dieses andere Gesicht ist auch bei den kommenden schweren Spielen von Nöten: Bereits kommenden Freitag um 18:30 Uhr ist ein gemischtes Team aus erster und zweiter Mannschaft im Pokalspiel gegen die HSG Ettlingen/Bruchhausen (Verbandsliga) gefordert. In der Liga geht es dann am Sonntag gegen die zweite Mannschaft der HSG. Spielbeginn in der Franz-Kühn Halle Bruchhausen ist um 15:30 Uhr.

Es spielten: Oertel, Stoll (beide Tor), Reither (7), Herr (7), Armbrust (7/2), Dankowski (5), Herrmann (3/1), L. Riekert (3/1), Bernhard, V. Riekert, Kiefer und Heß (je 2).

 

Weitere Eindrücke vom Derby

 

TG Neureut 2 - PSK, 26 : 33 (11 : 16)

Nach einer zweiwöchigen Spielpause war für die erste Mannschaft des PSK Wiedergutmachung angesagt: Auf die unnötig hohe Niederlage in Linkenheim sollte beim nächsten Auswärtsspiel bei der TG Neureut 2 eine Reaktion gezeigt werden. Schon früh wollte man für klare Verhältnisse sorgen, um auch wieder mehr Sicherheit im eigenen Spiel zu gewinnen.

Zunächst entwickelte sich jedoch eine sehr ausgeglichene Partie, in welche die Gastgeber deutlich besser hinein kamen (2:0). Von der Stille in der Halle ließ sich der PSK fälschlicherweise anstecken und agierte weder in der Abwehr, noch im Angriff konsequent genug. Beim Stand von 6:7 konnten die Gelb-Blauen erstmals die Führung übernehmen. Jetzt hatte sich nämlich die Defensive gefunden und machte es den TG-Angreifern deutlich schwerer, freie Wurfchancen zu kreieren. Großes Manko blieb jedoch die normalerweise gut funktionierende Offensive. Teilweise kopflos schloss man zu früh ab, leistete sich Abspielfehler oder ließ die Konzentration im Abschluss vermissen. So verpassten es die PSK-Spieler, sich schon früher deutlich abzusetzen. Dies sollte dann in der Schlussphase der ersten Halbzeit gelingen, als man von 10:12 auf 10:16 erhöhen konnte. Schlüssel dazu waren Ballgewinne in Kombination mit schnellen Toren aus der ersten und zweiten Welle.

Den begonnenen Lauf wollte das Team in die zweite Hälfte mitnehmen. Hier zeigte man jedoch ähnliche Fehler wie zu Spielbeginn. Neureut schaffte es trotz mehrmaliger Unterzahlsituationen stets, in Schlagdistanz zu bleiben. Als die Hausherren schließlich nur noch zwei Treffer entfernt waren, hatte Coach Thiergärtner genug gesehen und versuchte sein Team mit einer Auszeit aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Allerdings mussten die PSK-Anhänger auch in der Folge noch viele Nerven aufopfern, denn ihr Team machte es lange spannend. Nahezu spiegelbildlich zum Verlauf in Halbzeit eins setzte der PSK der Ungewissheit erst kurz vor dem Schlusspfiff ein Ende, als man wiederum über viel Tempo zum dann doch noch eindeutigen 26:33-Erfolg kam.

Der Auftritt mit einer unterdurchschnittlichen Leistung ist dieses Mal noch gut gegangen. In den nächsten Partien gilt es jedoch, wieder zur eigenen Form zu finden, denn die kommenden Gegner werden solche Nachlässigkeiten konsequent bestrafen. Bestes Beispiel ist das Derby gegen die TS Mühlburg 2 am kommenden Sonntag um 17:30 Uhr in der Eichelgartenhalle. Um hierbei die Punkte in Rüppurr zu behalten, sollte eine deutliche Leistungssteigerung her.

Es spielten: Oertel, Stoll (beide Tor), Armbrust (9/4), Reither (7), Herr (6), L. Riekert (4/2), Heß (2), V. Riekert (2), Dankowski, Bernhard, Kungl (je 1) und Kiefer.

HSG Li-Ho-Li 2 - PSK, 33 : 28 (19 : 17)

Die erste Saisonniederlage hinnehmen musste der PSK am vergangenen Sonntag in Linkenheim. Gegen die zweite Mannschaft der HSG Li-Ho-Li verlor man am Ende deutlich mit 33:28 (19:17) und büßte damit die Tabellenführung ein. Schwerer wiegt jedoch die Tatsache, dass mit Patryk Dzierzwawski ein weiterer Spieler zum Kreis der Verletzten stößt. Gute Besserung an dieser Stelle.

Zu Beginn der Partie hielt der PSK sehr gut mit und konnte trotz mehr als ungewohntem Harzball die Anfangsphase ausgeglichen gestalten. Insbesondere Rückraummitte Herr fand immer wieder eine kleine Lücke in der Abwehr, die zum Torerfolg ausreichte. Nach etwa fünf Spielminuten stand es 3:3 und wohl noch keiner in der Linkenheimer Schulsporthalle wusste, wohin die Reise dieser Partie gehen würde. Erste Indizien dafür zeigten sich aber in den folgenden Minuten, in denen die Hausherren stärker wurden und sich mit einfach herausgespielten Toren einen Vorsprung herauswerfen konnten. Dem PSK fehlte es in der Abwehr nicht nur an Zugriff in den direkten Eins-gegen-Eins Duellen – auch die Kommunikation der Verteidiger untereinander ließ zu wünschen übrig. In der Folge kam die HSG über den Kreis oder Rechtsaußen zu besten Torchancen, welche nahezu alle genutzt wurden. Zumindest die kämpferische Einstellung stimmte, sonst wäre man zur Pause wohl schon einem höheren Rückstand hinterher gelaufen.

Den Spirit der ordentlichen Schlussphase von Durchgang eins wollte man nun unbedingt auch in die zweite Halbzeit retten. Doch nach Wiederanpfiff konnte der PSK mehr als acht Minuten kein eigenes Tor werfen, während Li-Ho-Li weiter traf. Weiteres Manko waren die unzähligen technisches Fehler sowie die schlechte Chancenverwertung vor dem gegnerischen Tor. Nach einer Auszeit von Coach Thiergärtner kam der PSK dann aber auf einmal wieder heran, trat mit mehr Wucht auf und zwang das Heimteam zu weniger aussichtsreichen Wurfchancen aus dem Rückraum (26:23). HSG-Coach Mayer sah nun ebenfalls die Notwendigkeit eines Time-Outs gekommen und brachte sein Team dazu, wieder konsequenter spielerische Mittel zu suchen. Auf Seiten des PSK verpasste man durch eigene Fehler die mögliche Aufholjagd und ermöglichte es dem Gegner stattdessen, in den letzten Minuten zu einem zu deutlichen Sieg zu kommen.

Ausreden wie das (wirklich inflationär und zweckentfremdet verwendete) Harz dürfen jedoch keineswegs geltem. Entschuldigt werden können damit weder die Nachlässigkeiten in der Abwehr, noch die fehlende Konsequenz im Abschluss. Ohne die Makel wäre die Partie aller Wahrscheinlichkeit nach anders verlaufen. Jetzt gilt es, konzentriert weiter zu arbeiten und in zwei Wochen gegen die TG Neureut 2 zurück in die Spur zu kommen.

Es spielten: Stoll, Oertel (beide Tor), Herr (8), Herrmann (7/3), Dankowski, Reither, Heß (je 3), Dzierzawski (2), Bernhard (1), Armbrust (1) und Riekert.

 

TS Durlach 3 - PSK, 24 : 28 (12 : 16)

Mit einem sehr dezimierten Kader von nur acht Feldspielern musste die erste Mannschaft des PSK bei der Drittvertretung der TS Durlach antreten. Gegen die noch ungeschlagenen und mit vielen erfahrenen Spielern gespickten Hausherren wollte man aber dennoch Vollgas geben und die nächsten Punkte einfahren.

Der Start verlief jedoch überhaupt nicht nach Plan: Mit ungewohntem Spielgerät, reichlich Anfangsnervosität und den daraus resultierenden Ballverlusten kam der PSK einfach nicht so recht in die Partie an. Durlach hingegen nutzte seine Chancen routiniert und konnte deshalb folgerichtig immer wieder vorlegen (2:1, 4:3, 5:4). Erst nach einer Umstellung in der Deckung bekamen die PSK’ler die Angreifer des Gegners zunehmend besser in den Griff. Diese Steigerung in der Defensive ermöglichte dann auch einige Konterchancen. So konnte der PSK nach knapp 16 gespielten Minuten mit dem 7:8 durch Stefan Reither erstmals in Führung gehen und im weiteren Verlauf verteidigen. Unzufrieden zeigte sich Coach Thiergärtner aber immer noch mit einer an diesem Tag zu behäbigen und leisen Abwehr, die dem routinierten Linksaußen der Gastgeber entschieden zu viele Freiräume gewährte. Da Durlach über ihn wieder auf zwei Tore herankam, bat der PSK-Trainer vor der Pause noch einmal zum Gespräch. In den verbliebenden zwei Minuten konnte man schließlich durch zwei Treffer in Folge einen etwas deutlicheren Vorsprung mit in die Halbzeit nehmen (12:16).

Entschieden – da war man sich auf Seiten des PSK einig – war das Spiel aber noch keineswegs. Zwar starteten die Gäste in Person von Armbrust nun mit einem eigenen Treffer und damit einer Fünf-Tore-Führung in den zweiten Durchgang. Doch nach wie vor zogen sich leichte Fehler in Angriff und Abwehr wie ein roter Faden durch die Partie. In der 40. Minute hatte die Turnerschaft plötzlich wieder ausgeglichen und das Nervenspiel begann von neuem. Nerven sind dann auch das entscheidende Stichwort für die Schlussphase. Diese behielten die PSK-Spieler auch in brenzligen Situationen, nutzten die Überzahlsituationen nun konsequent und ließen sich auch von einer offensiven Abwehr nicht mehr aus dem Konzept bringen. So gewann man am Ende mit 24:28 Toren.

Die Erleichterung nach der nervenaufreibenden Begegnung war nach Abpfiff doch deutlich in allen Gesichtern abzulesen. Auch wenn man an diesem Tag nicht die beste Leistung zeigte, konnte sich das stark geschwächte Team zusammen durchsetzen und mit viel Kampf die Punkte sichern. Nun haben die PSK-Spieler zwei Wochen Zeit, sich zu erholen und auf die nächste Aufgabe vorzubereiten. Dann steht am Sonntag, 23.10. das Topspiel bei der HSG Li-Ho-Li 2 an. Spielbeginn in der Realsporthalle Linkenheim ist um 17:30 Uhr.

Es spielten: Stoll, Oertel (beide Tor), Reither (10), Armbrust (8/4), Herr (4), Dzierzawski (3), Poggel (2), V. Riekert (1), L. Riekert und Kiefer.

 

PSK - TV Malsch 2, 36:27 (18:14)

Eine Woche nach dem Derbysieg gegen die HSG Rüppurr/Bulach, stand für die Männer von Trainer Thiergärtner nun wieder ein echtes Heimspiel an. Gegner der Partie war der TV Malsch 2, gegen den man die Erfolgsserie der letzten Wochen weiter ausbauen wollte um die nächsten zwei Punkte auf der Habenseite verbuchen zu können.

Vom Start weg gelang es den Hausherren direkt durch eine kompakte, offensive 3-2-1 Deckung vor Torhüter T. Stoll viele Bälle zu gewinnen und somit durch die erste und zweite Welle, wie vom Trainer gefordert einfache Tore zu erzielen. Folgerichtig konnte man sich über die Spielstände 2:0 und 7:4 bis zum 9:5 abzusetzen. Das Tempospiel im Angriff und gerade die gute Arbeit in der Abwehr, welches das Erfolgsrezept der ersten Minuten waren, wurde im Anschluss jedoch immer weniger konsequent und erfolgsbringend, so dass nun auch die Gäste im Angriff besser in die Partie fanden und spätestens beim Stand von 11:10 für den Post wieder endgültig im Spiel angekommen waren. Nach der Auszeit von Coach Thiergärtner gelang es zwar wieder etwas besser das eigene Können abzurufen, und doch zeigte die Anzeigetafel zur Halbzeit „nur“ ein 18:14 für die Hausherren.

Mit einem Blitzstart und einem 6:0 Lauf nach der Halbzeit (18:14, 24:14) zeigten die Gelb-Blauen nach der Halbzeit, dass ihr Trainer in der Halbzeit wohl die richtigen Worte gefunden hatte. Die Hausherren konnten den Vorsprung nun halten und zeitweise sogar weiter ausbauen (26:16, 30:17). Dies nutze Trainer Thiergärtner um allen Spielern Einsatzzeit zu geben und auch neue Dinge auszutesten. Dennoch geriet der Sieg der Hausherren nicht mehr in Gefahr, weshalb die Postler am Ende einen verdienten 36:27 Heimsieg mit den Fans feiern konnte.

Bereits am kommenden Wochenende wartet jedoch bereits die nächste schwierige Aufgabe auf den PSK, wenn man am Sonntag, den 9.10. um 16 Uhr bei der TS Durlach 3 in der Weiherhofhalle zu Gast ist. Auch hier hofft das Team auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung seiner Fans.

Es spielten: Stoll, Oertel (beide Tor), Reither (11), Kungl (7),  Herrmann (6/6), Herr (5), Armbrust (4), Bernhard (2), V. Riekert (1), Dzierzawski, Heck, Heß und L. Riekert

HSG Rüppurr Bulach - PSK, 28 : 42 (9 : 21)

Ein Auswärtsspiel in der eigenen Halle – so etwas hatte es für den PSK lange nicht mehr gegeben. Der Umstand jedoch, dass die HSG RüBu einige Heimspiele in der Eichelgartenhalle austrägt, führte am Sonntag zu dieser ungewöhnlichen Konstellation. Wirklich fremd – das sei an dieser Stelle vorweggenommen – fühlten sich die PSK-Spieler an diesem Abend aber zu keiner Zeit. Nach dem deutlichen Sieg vor Wochenfrist wollte man trotz einer personell dünn besetzten Mannschaft unbedingt nachlegen.

Der Start gelang erneut sehr gut. Über die Spielstände 1:2 und 2:4 konnten sich die Gelb-Blauen nach etwas mehr als sieben gespielten Minuten deutlich vom Gegner absetzen (2:8). Dieser hatte in der Anfangsphase gegen die stabile Deckung sowie druckvolle Angriffsaktionen des PSK wenig dagegenzusetzen. Dann jedoch leistete man sich eine viel zu lange Schwächephase: Unkonzentrierte Ballverluste sowie nachlassende Beine in der Abwehr ließen Rüppurr sukzessive näher kommen. Coach Thiergärtner hatte beim Stand von nur noch 8:9 genug gesehen und bat seine Mannen zum Gespräch. Die Worte schienen angekommen zu sein, denn danach knüpfte der PSK direkt an den starken Beginn an. Hinten ließ man nichts mehr anbrennen und selbst eine Auszeit des Gegners brachte die Spieler nicht aus dem Konzept. Unermüdlich wurden die Gegenstöße weitergelaufen und durch acht Tore in Folge ohne Gegentreffer bis zur Halbzeit bereits ein starkes Statement gesetzt (9:21).

Mit der ersten Halbzeit zeigte man sich in der Kabine durchaus zufrieden, jedoch war klar, dass dennoch eine ähnlich gute und konzentrierte Leistung im zweiten Durchgang nötig sein würde. In jedem Fall wollte man nichts mehr anbrennen und mit frischem Elan gar keinen Zweifel mehr aufkommen lassen. Angetrieben vom „Auswärtspublikum“, welches sich wie ein Heimpublikum präsentierte machte der PSK da weiter, wo er kurz zuvor aufgehört hatte. Im Positionsspiel und im Gegenstoß kam man insbesondere über den treffsicheren David Herr problemlos weiter zu leichten Toren. Spätestens Mitte der zweiten Halbzeit war die Partie entschieden (19:29). In der Folge wurde einiges ausprobiert: Spieler auf verschiedenen Positionen sowie auch wechselnde Abwehrformationen. So ließ man nun zwar einige Tore mehr zu als nötig – näher als acht Treffer kam die HSG jedoch nicht mehr heran. Zum Schluss stand ein deutlicher und auch in der Höhe verdienter Derbysieg zu Buche.

Mit einem weiteren Spiel in der Eichelgartenhalle – dieses Mal wieder ganz offiziell als Gastgeber – geht es kommenden Sonntag (Spielbeginn 17:30 Uhr) für die erste Mannschaft weiter. Gegner ist der TV Malsch 2, gegen den man den gelungenen Saisonstart weiter verbessern möchte.

Es spielten: Oertel, Stoll (beide Tor), Herr (13), Kungl (6), L. Riekert (6/3), Armbrust (5), Heß (5), Reither (2), V. Riekert (2), Kiefer (2) und Bernhard (1).

 

PSK - HSG Walzbachtal 3, 36 : 20 (16 : 10)

Rund 15 Wochen Vorbereitung mit viel Arbeit und Schweiß liegen hinter den Herrenteams des PSK. Nach zuletzt noch einmal drei ordentlichen Testspielen gegen Gegner aus der Bezirksliga ging nun endlich die langersehnte Hallenrunde wieder los. Gegen die HSG Walzbachtal 3 wollte das Team von Trainer Thiergärtner gleich mit einem Erfolgserlebnis in die Saison starten.

Die Gelb-Blauen erwischten denn auch einen Start nach Maß und konnten sich innerhalb von nur wenigen Spielminuten direkt deutlich absetzen. Der Schlüssel war in dieser Anfangsphase eine konzentrierte Defensive und ein gut aufgelegter Torhüter Oertel. Über die Abwehr kam der PSK deshalb immer wieder zu Ballgewinnen und folglich zu leichten Toren aus der ersten und zweiten Phase. Es waren schon über zehn Minuten gespielt, ehe auch die Gäste aktiver am Spiel teilnahmen. Begünstigt durch die deutlich nachlassenden Hausherren, kam die HSG nun zu einfachen Toren aus dem Positionsspiel heraus. Coach Thiergärtner nahm sofort die Auszeit und stellte sein Team neu ein - mehr Biss in der Abwehr und konzentrierteres Spiel in der Offensive wurden gefordert. Bis zur Halbzeitpause konnte man den Vorsprung verteidigen, nicht aber weiter ausbauen (16:10).

"Wir müssten schon viel deutlicher führen. Sechs Tore sind im Handball nichts", mahnte der Trainer in der Kabine. Zwar hatten viele Dinge schon ganz gut funktioniert; doch man nahm sich vor, den zweiten Durchgang konstanter und noch zielstrebiger anzugehen. Nach dem Seitenwechsel kam der PSK wieder gut ins Spiel und ging die erste und zweite Welle konsequent. Bei der HSG schwanden nun auch allmählich die Kräfte, was man für sich zu nutzen wusste. Insbesondere über die Außenpositionen gelangen immer wieder einfache Tore aus dem Gegenstoß. Somit war die Partie schon früh entschieden - einen handballerischen Leckerbissen sahen die Zuschauer dennoch nicht. Manko war noch zu oft die Chancenauswertung gegen den gut haltenden Keeper der Gäste. Am Ende gewann der PSK sein erstes Rundenspiel aber dennoch deutlich und insgesamt souverän mit 36:20.

Gute Ansätze konnten in diesem Spiel gezeigt werden, es ist aber noch reichlich Luft nach oben. Kommenden Sonntag (18:30 Uhr, Eichelgartenhalle) möchte der PSK im Derby bei der HSG RüBu den nächsten Schritt machen. Bei diesem "Auswärtsspiel" bauen die Spieler auf die Unterstützung ihrer Fans.

Herren 1 und 2 beim Trainingslager im August

1. Team Handball - Triathlon: Ein voller Erfolg

Die Sonntagmorgen Frühaufstehschwimmer des Rüppurrer Freibads, welche sich bereits um 8:50 Uhr an der Kasse tummelten, um wie jeden Sonntag ihre Bahnen zu ziehen, staunten nicht schlecht: Um diese ungewohnte Uhrzeit hatte sich ein großer Auflauf an Sportlern vor dem Eingang versammelt. Coach Patric hatte am 07.08.2016 zum 1. Triathlon der Handballer geladen. Da fast alle der 16 Teilnehmer noch keinen Triathlon auf dem Zettel der erledigten Sportarten hatten, war die Stimmung vor dem Start des Events stark von Unsicherheit geprägt – schließlich standen, 400 Meter Schwimmen, ca. 15 Kilometer Radfahren und knappe 6 Kilometer Laufen auf dem Plan. Dennoch war auch der sportliche Ehrgeiz jedes Einzelnen zu spüren, was man auch bei dem ein oder anderen durch das Richten des Fahrrads sowie der Kleidung für den schnellen Wechsel sichtlich erkennen konnte. 

Im Bad hieß es zunächst, die Leine für die abgesperrte Bahn zu spannen, bevor dann die erste der drei Gruppen um 9:35 Uhr starten konnte. Bei schönstem Sonnenschein schafften es alle Teilnehmer, im Becken nicht unter zu gehen, was die Folge hatte, sodass alle auf die Radstrecke gehen konnten. Leider war für Lukas bereits auf dem Schwimmbadparkplatz aufgrund eines Sturzes mit dem Rad das Rennen gelaufen. An dieser Stelle nochmals gute Besserung! Die Radstrecke, welche über die Rüppurrer Wiesen, entlang der Autobahn A5 und der B 3 über Ettlingen zur Hedwigsquelle und von dort zurück durch den Oberwald zum PSK führte, konnte bis auf kleinere Orientierungsschwierigkeiten sowie technische Defekte von allen bewältigt werden und so gingen die Athleten auf die Laufstrecke vom PSK um den Erlachsee. Da ein Teil der Radstrecke sowie der Laufstrecke gleich war, kam es nun immer wieder zum Aufeinandertreffen der Teilnehmer, die sich gegenseitig anfeuerten. Auch beim Einlaufen auf das PSK-Gelände sowie während der noch bevorstehenden Runde auf der Aschenbahn konnte sich jeder Teilnehmer über Anfeuerungsrufe der Kollegen bzw. von Helfern und Fans freuen, was den einen oder anderen dann nochmals zum Schlusssprint verleiten ließ. 

Beim „Cooldown“ an der Vereinshütte mit anschließendem Grillen konnte man in den Gesichtern der Teilnehmer die Erleichterung sowie den Stolz über den bewältigten Triathlon ablesen. Spannend wurde es dann nochmals gegen 14 Uhr: Die Siegerehrung stand bevor. Alle Teilnehmer erhielten ein PSK-Handtuch sowie eine PSD Bank-Tasche. Vielen Dank hierfür an Felix Pauli, der uns diese Preise zur Verfügung gestellt hatte. Die Plätze 1 bis 3 konnten sich zudem über einen Gutschein des Hummel Store Karlsruhe freuen. Auch hierfür ein großer Dank.

Aber nicht nur die Teilnehmer standen bei der Siegerehrung im Vordergrund. Auch die Helfer und Streckenposten in Person von Jessi, Nicole, Markus, Marcel, Lars, Thomas und Uwe erhielten ein PSK-Handtuch mit Tasche. Zudem dürfen sich die genannten Personen über einen Brunch im Hopfenschlingel in Rastatt freuen, welcher von Coach Patric gesponsert wird. Letztlich war das Event also ein voller Erfolg, der reichlich Rückenwind für die restliche Vorbereitung und den Saisonstart gibt.  

Ergebnisliste:

 

1.Sven Lautenschläger

1:11 Std.


2.
Robert Ptok
Jan Kiefer
1:21 Std.

3.
Jogi Mußgnug
David Herr
1:22 Std.

4.

Stefan Reither

1:26 Std.

5.

Michael Dankowski

1:29 Std.

6. 

Alexander Herrmann

1:30 Std.

7.

Heidi Mußgnug

1:31 Std.

8.

Steffen Armbrust


1:32 Std.


9.


Martin Pfistermeister


1:33 Std.

10.

Laurenz Riekert
Vincent Riekert
Robin Heck

1:42 Std.

11.

Fernando Pastor Castro

2:10 (Danke für Rettungsdienst an Lukas!)

12.

Lukas Schreiber

Sturz Radstrecke

 

 

Eindrücke vom Triathlon

 

Interview mit Herrentrainer Patric Thiergärtner

Die Saisonvorbereitung ist mittlerweile in vollem Gange. Höchste Zeit, eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen. Patric Thiergärtner, neuer Trainer der PSK Herrenteams, stellte sich unseren Fragen und blickte auch schon auf die neue Saison voraus.

 

Patric, du bist nun seit Anfang Juni als Trainer beim PSK tätig. Wie hast du diese erste Zeit hier erlebt? Was sind deine Eindrücke?

Meine erste Zeit hier fand ich sehr beeindruckend. Der Verein ist sehr groß, aber auch bodenständig und man hat viele Möglichkeiten, auch intern in den verschiedenen Abteilungen zu arbeiten. Auf die Handballabteilung bezogen sehe ich den Verein sehr gut aufgestellt. Bis auf die A-Jugend hat man jede männliche Jugend besetzt, was zeigt, dass man viel Wert auf die Jugendarbeit legt. Und das Team der Herren finde ich sehr homogen – ein lustiger, aber auch sehr zielstrebiger, junger Haufen.

 

Im Vergleich zu deinem alten Verein hat sich deine Fahrtstrecke zum Training halbiert. Was war darüber hinaus noch reizvoll für dich, die Aufgabe hier zu übernehmen?

Für mich war nicht nur die Fahrtstrecke ausschlaggebend, zumal mir das natürlich zugutekommt. Wichtig war auch der Reiz, mal wieder was Neues zu machen. Ich war jahrelang fast nur im weiblichen Bereich tätig und die Herausforderung, ein Männerteam zu formen – vor allem auch dahingehend, dass man im Herrenbereich nicht nur mit Kraft agieren kann, sondern auch mit spielerischen Elementen – war schon sehr reizvoll. Da möchte ich mit dem PSK an der Hand neue Akzente setzen.

 

Du trainierst sowohl die erste, als auch die zweite Mannschaft. Zurzeit sind immer zwischen 20 und 25 Personen im Training. Wie behältst du da den Überblick?

Von der Trainingsbeteiligung bin ich in der Tat sehr positiv überrascht. Dadurch dass wie gesagt mit erster und zweiter Mannschaft immer 20 bis 25 Leute im Training sind, ist das schon nicht ganz einfach, da immer den Überblick zu behalten. Natürlich macht man sich Notizen mit einer Anwesenheitsliste und zwecks Kaderplanung schon Gedanken, wo vielleicht schon Defizite sind, auch spielerisch. Die Spreu vom Weizen zu trennen, ist nicht so leicht. Da wird dann auch in der Vorbereitungsphase geschaut, wie die Jungs mitziehen, wer mehr da ist und wer eher weniger. Aber die, die wollen, sind auch regelmäßig da und fehlen kaum. Bei den anderen, die zum Beispiel beruflich mehr gebunden sind, wird man dann schauen müssen, wie es reicht auch im Hinblick auf die erste Mannschaft. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden mit dem momentanen Verlauf.

 

Was sind deine sportlichen Ziele mit den beiden Teams? Die erste Mannschaft musste ja gerade den Abstieg hinnehmen, die Zweite landete im Mittelfeld der Tabelle.

Für die erste Mannschaft muss das Ziel nach dem Abstieg natürlich lauten, wieder hochzugehen in die neugegründete Bezirksliga. Dafür muss die Devise sein, recht schnell und überzeugend mit hohem Tempo zu agieren und dem Gegner unser Spielsystem aufzuzwingen. Das System, das ich dem Team geben möchte, sollte auch möglichst schnell verinnerlicht werden, in der Abwehr wie im Angriff. Für die zweite Mannschaft gilt es, konditionell vorwärts zu kommen und den Nachwuchs zu fördern, beziehungsweise auch Backup-Möglichkeiten zu haben, wenn sich bei der Ersten jemand verletzt. Und auch bei der zweiten Mannschaft soll das Spielsystem einstudiert werden, wenn auch altersbedingt mit eingeschränkterem Tempo als bei der ersten Mannschaft.

 

Stelle dir vor, es ist Ende April, gerade ist der letzte Spieltag zu Ende gegangen. Was muss in den rund sechs Monaten zuvor passiert sein, damit du mit deinem ersten Jahr hier zufrieden warst?

(denkt nach) Zum einen muss ich den Kader noch komplett zur Verfügung haben, also dass wir ohne große Verletzungen durch die Runde gekommen sind. Dann sollte das Spielerische soweit umgesetzt sein mit schnellem und effektivem Handball. Man muss auch erkennen, dass Fortschritte gemacht wurden. Da wird mir mit Sicherheit auch Martin zur Seite stehen und mir sagen können, ob wir wirklich vorwärts gekommen sind, oder ob manche Dinge noch nicht so gut laufen. Und ich wäre natürlich überglücklich, wenn es am Ende die Meisterschaft wäre.

 

Der sportliche Bereich ist die eine Seite. Was ist dir darüber hinaus im Verein wichtig?

Für mich ist immer extrem wichtig, dass ein Verein harmoniert – das ist hier recht leicht, weil wir hier fast nur den männlichen Bereich vorhanden haben und nicht noch zusätzlich Männlein und Weiblein zusammen integriert werden sollen. Außerdem sollte der Vorzeigestatus für eine erste Mannschaft großgeschrieben werden. Wir sind alle Vorbilder für die Kinder und Jugendlichen und wenn sich da jeder ein bisschen daran hält, dann wird die Jugend auch im eigenen Verein aufstreben wollen und ihre Vorbilder in der ersten Mannschaft suchen.

 

Du möchtest hier einen Dreijahresplan umsetzen. Was kannst du uns davon verraten? Und welche Rolle spielt die Jugend in deinen Planungen?

Der Verein wollte eine Dreijahresplanung haben. Ich habe mich dann hingesetzt und überlegt, was man in drei Jahren in so einem Verein bewirken kann. Für mich ist ganz wichtig, dass der Verein zeigt, dass man qualitativ nach oben möchte. In der Jugend wird ja schon recht qualifiziert gearbeitet mit einigen Teams in der Landesliga, da kann man schon Qualität ausmachen. Die Jugend soll deshalb auch eingebunden werden, also immer mal wieder zwei bis drei Spieler werden wir dazu nehmen. In der A-Jugend sollen die Spieler dann vor allem in der zweiten Hälfte mit ins Training integriert werden, um auch schneller an den Seniorenbereich und das System heranzuwachsen – schließlich werden die Herrenspieler alle auch nicht jünger. Aber selbst in der B-Jugend kann man schon einige Grundelemente mit hineinbringen. Einige Herrenspieler sind dort ja als Trainer aktiv und können so schon ein paar Dinge übernehmen.

 

Zum Abschluss: Worauf freust du dich besonders?

Die Frage ist gar nicht so leicht (lacht). Mich freut auf jeden Fall immer das Team, also das Strahlen in den Augen, die Neugierde, was kommt, was wir heute im Training machen. Ich hab das Team ja auch letzte Runde zweimal gesehen. Da war schon ein gewisses Funkeln zu sehen, dass ich mir gesagt habe: Mensch das ist ein Team, das kannst du formen, da kann man etwas weiterentwickeln. Auch auf diesen Anreiz, die Spieler weiterzubringen, freue ich mich – und ich denke, das wird in diesem gesunden Verein auch gelingen.

 

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, Patric. Wir wünschen dir viel Erfolg bei deinen Zielen hier und freuen uns auf eine hoffentlich tolle Saison.