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Handball

Herren 1

PSK - TV Malsch, 27 : 30 (13 : 15)

Das, was man am letzten Spieltag in der eigenen Halle vermeiden wollte, ist leider eingetreten: Nach vielen Jahren in der 1. Kreisliga steigt der PSK in die Kreisliga 2 ab – ein trauriger Tag für die Blau-Gelben. Und doch soll hier der Versuch unternommen werden, mehr das Positive in den Vordergrund zu rücken.

Beginnen wir am Samstagabend gegen 18 Uhr. Anpfiff in der Eichelgartenhalle Rüppurr. Sowohl der Gast aus Malsch, als auch die Hausherren haben jeden Fan mobilisiert. Eine grandiose Kulisse, die sich da den Spielern bietet. Als dann die PSK-Fans eine besondere Choreographie für den Klassenerhalt zaubern, ist die Gänsehaut vorprogrammiert. Dann sollte allerdings auch Handball gespielt werden. Und dies gelang den Mälschern vor allem zu Beginn deutlich besser. Viereinhalb Minuten dauerte es, bis der PSK seine Nervosität abgelegt hatte und endlich den ersten Treffer erzielen konnte – der Gast hatte da bereits dreimal eingenetzt. Die Chancenverwertung blieb weiterhin ein großes Problem. Malsch machte dies besser und konnte deshalb auch einen Vorsprung mit in die Kabine nehmen (13:15).

In einem hochspannenden und fairen Spiel war aber auch im zweiten Durchgang noch alles offen. Angepeitscht vom hervorragenden Publikum schaffte der PSK immer mal wieder den Anschlusstreffer (15:16, 17:18, 20:21); leider aber zu keinem Zeitpunkt den Ausgleich. Trainer Pfistermeister war indes gefragt, musste er doch neben den Langzeitverletzten auch noch auf die Ausfälle von Bernhard und Kungl reagieren. Kämpferisch legte der PSK aber weiterhin alles in die Waagschale, doch die Gäste ließen nichts mehr anbrennen und konnten somit am Ende nicht unverdient gewinnen und sich den Klassenerhalt sichern.

Viel Zeit, um lange zu trauern, blieb den PSK-Spielern nach Abpfiff nicht: Zu überwältigend war der Zuspruch aus den eigenen Reihen trotz der Niederlage, zu frisch und komplex waren die Eindrücke, die auf jeden Spieler wirkten. Und dann war da ja noch ein weiterer emotionaler Höhepunkt. Unser Mitspieler Simon Scheu wurde verabschiedet. Ihn wird es beruflich nach Tschechien ziehen. Dass der PSK damit nicht nur einen guten Handballer, sondern auch einen tollen Menschen verliert, machten die Fans mit einem Plakat deutlich: „Simon, für uns und den Verein wirst du immer die Nummer 12 der Herzen sein“. Wir wünschen Simon für die Zukunft nur das Allerbeste und hoffen, dass wir uns ab und zu sehen und hören werden.

Zum Schluss möchten wir uns noch herzlich bei allen Fans bedanken, die uns in dieser schwierigen Saison immer unterstützt haben – das war absolut erstklassig! Ein weiterer Dank geht an „unseren Fotografen“ Matthias Nowak – ihm überreichte die Mannschaft als kleine Aufmerksamkeit ein spezielles T-Shirt für seine Einsätze während der Spiele. Für den PSK gilt es nun, einen kompletten Neustart in der Kreisliga 2 hinzulegen. Mit vielen jungen Spielern und dem neuen Trainer Patric Thiergärtner soll nächste Runde wieder angegriffen werden. Bis dahin allen eine schöne handballfreie Zeit und alles Gute!

Zum Saisonabschluss waren für den PSK dabei:

Tim Stoll und Max Lill (im Tor), Steffen Armbrust (7 Tore), Alexander Herrmann (7/1), Vincent Riekert (4), Philipp Kungl (3), Laurenz Riekert (3/1), Robert Ptok (2), Simon Scheu (1), Michael Dankowski, Rudger Heß, Marcel Bernhard, Sven Lautenschläger, Markus Kolb, Stefan Reither und Trainer Martin Pfistermeister

TG Neureut - PSK, 34 : 22 (15 : 12)

Eine mögliche Vorentscheidung ist ausgeblieben. Am Samstag verlor der PSK auswärts am Ende deutlich bei der TG Neureut; einen Tag später gewann der TV Malsch sein Heimspiel gegen die TG Eggenstein 2. Somit kommt es nächstes Wochenende zum absoluten Showdown der beiden Schlusslichter in der Rüppurrer Eichelgartenhalle.

In Neureut startete der PSK überraschend gut und erwies sich für die Hausherren als unangenehmer Gegner. Die favorisierte TG konnte sich in der ersten Halbzeit nie entscheidend absetzen und leistete sich viele Fehler gegen die offensiv ausgerichtete Abwehr der Gäste. So kam der PSK in der 23. Spielminute durch den bereits vierten verwandelten Strafwurf von Armbrust zum Ausgleich (10:10). Die letzten Minuten der Halbzeit gehörten jedoch den Gastgebern: Diese erzielten ihre Tore nun viel einfacher und waren besonders aus dem Rückraum deutlich effektiver. Somit musste man mit einem Rückstand von drei Treffern in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel schien es zunächst, als könne der PSK sich wieder herankämpfen und das Spiel weiter offen gestalten. Man arbeitete sich auf zwei Tore heran, musste in der Folge jedoch abreißen lassen. In der Defensive bekamen die PSK-Spieler keinen Zugriff mehr und kassierten nun Tore am Fließband. Im Gegenzug tat man sich gegen die massive Abwehr der TG äußerst schwer. Beim Stand von 24:17 setzte Trainer Pfistermeister dann alles auf eine Karte und schickte seine Mannen nach der Auszeit in einer Manndeckung auf die Platte. Doch auch diese Maßnahme brachte Neureut nicht mehr aus dem Konzept. Routiniert konnten die Gastgeber die Partie herunterspielen und ohne große Gegenwehr des PSK letztlich mit 34:22 gewinnen.

Es spielten:

Stoll, Lill (beide Tor), Armbrust (9/6), Kungl (3), Herrmann (3/1), Riekert L. (2), Heß (2), Scheu (1), Dankowski (1), Ptok (1), Riekert V. und Bernhard.

Kommenden Samstag, 23.4.16, braucht der PSK nun einen Heimsieg gegen den TV Malsch, dann ist der Klassenerhalt gesichert. Für dieses Unterfangen bauen die Gelb-Blauen auf eine volle Eichelgartenhalle und hoffen, dass sie sich auf ihre treuen Fans als „8. Mann“ verlassen können. Anpfiff ist um 18:00 Uhr; zuvor spielt die zweite Mannschaft gegen TV Malsch 2 (16:00 Uhr).

PSK - TV Knielingen 2, 19 : 18 (8 : 8)

Zum ersten Spiel nach der etwas längeren Osterpause empfing der PSK am Samstag die Zweitvertretung des TV Knielingen in der Rüppurrer Eichelgartenhalle. Im Hinspiel hatte man knapp verloren, dabei aber gesehen, dass man mit dem Gegner durchaus mithalten kann. Somit gingen die PSK-Spieler optimistisch in die Partie – schließlich konnte Coach Pfistermeister auch endlich wieder auf eine volle Bank zurückgreifen.

Der Start gehörte allerdings ganz klar den Gästen, die sich schnell mit zwei Toren absetzen konnten (0:2, 1:3). Die Gelb-Blauen zeigten sich überaus nervös und produzierten Fehler am laufenden Band. Glücklicherweise schien jedoch auch der TVK an diesem Tag nicht gänzlich auf der Höhe zu sein, sonst hätte der Rückstand noch deutlich höher ausfallen können. Nach einer nötigen Auszeit und mit einer nun deutlich defensiveren Abwehrformation kam nun auch der PSK endlich in der Partie an und konnte die Partie nach zwei schnellen Toren von Linksaußen Riekert drehen (7:6, 8:6). Bis zur Pause blieb das Spiel dann offen, weshalb es mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Kabinen ging.

Im zweiten Durchgang wollte man von Beginn an hellwach sein, die vielen Fehler minimieren und somit gleich davonziehen. Dies klappte jedoch nur mäßig: Zwar stand man defensiv mittlerweile solide, schwächte sich jedoch durch viele weggeworfene Bälle und vergebene Chancen immer wieder selbst. Beim Stand von 13:11 schien es dann, als könne der PSK sich endlich etwas absetzen. Doch nach der Auszeit der Gäste kamen diese wiederum zum Ausgleich. So wagte wohl auch knapp fünf Minuten vor Schluss keiner der Zuschauer eine Prognose zum Spielausgang. Symptomatisch für ein schwaches und seltsames Handballspiel war denn auch die Schlussphase: Zunächst warf sich der TVK wieder in Front; dann erspielte sich das Heimteam im Angriff zwei gute Chancen am Kreis – die daraus resultierenden Strafwürfe verwandelte Herrmann souverän und sicherte dem PSK damit zwei ganz wichtige Punkte.

Direkt nach Schlusspfiff taten sich die Verantwortlichen schwer, das Spiel einzuordnen. Nach einer kurzen Phase des Sammelns überwog dann jedoch die Freude über den Sieg. „Wir haben heute sicherlich kein gutes Spiel gemacht, aber was zählt, sind die zwei Punkte“, fasste PSK-Spieler Marcel Bernhard treffend zusammen. In den verbleibenden zwei Spielen wird das Team nun alles daran setzen, mit guten Leistungen die Klasse zu halten. Nächste Woche gastiert man bei der TG Neureut. Das Spiel findet am Samstag, 16.04. um 19:30 Uhr in der Sporthalle Neureut statt.

Es spielten:

Stoll (Tor), Kungl (5), Riekert L. (4/1), Dankowski (3), Herrmann (3/2), Armbrust (2), Scheu (1), Bernhard (1), Riekert V., Ptok und Heß.

Bildergalerie zum Heimspiel gegen Knielingen

 

PSK - TS Durlach 2, 14 : 19 (11 : 8)

Nach dem Sieg bei der TS Mühlburg wollte der PSK gegen die TS Durlach 2 vor eigenem Publikum unbedingt nachlegen. Personell stark geschwächt ging man dennoch sehr optimistisch in die Partie. In der Anfangsphase konnten die Gäste noch sehr leichte Treffer erzielen und folglich auch führen (0:1, 1:2). Dann kam aber die PSK-Defensive immer besser ins Spiel und schaffte es, zahlreiche Ballgewinne zu verbuchen. Den Durlachern fiel nur sehr wenig im Angriff ein, was die PSK-Spieler ihrerseits nutzen konnten. So hatte man sich in der 21. Spielminute auf drei Tore abgesetzt (9:6). Leider wurden dann freie Chancen nicht genutzt und es wurde häufig viel zu schnell abgeschlossen – die Führung hätte sonst noch deutlicher ausfallen können. So nahm man also die bestehenden drei Tore mit in die Kabine.

Im zweiten Durchgang wollte man an diese Leistung anknüpfen und den Gegner weiterhin in der Defensive unter Druck setzen. Zu Beginn gelang dies noch gut und der PSK konnte sogar ein Tor draufsetzen (13:9). Dann kam es aber zum großen Bruch im PSK-Spiel: Nach der dritten Zeitstrafe gegen Armbrust fehlte im Angriff eine wichtige Alternative, da nun auch Kungl manngedeckt wurde. Defensiv hielt man sich noch einigermaßen, aber ohne eigene Treffer konnte die TSD dennoch Stück für Stück aufholen. Folglich glichen die Gäste rund fünf Minuten vor Spielende zum ersten Mal wieder aus und zogen in der Schlussphase davon. Der PSK hatte nichts mehr entgegen zu setzen und musste sich am Ende äußerst ärgerlich geschlagen geben.

Trotz der personellen Situation wäre ein Sieg für die PSK’ler durchaus möglich gewesen. Nur drei Tore in der zweiten Halbzeit sind aber absolut schwach – so kann man kein Spiel gewinnen. In der Osterpause heißt es nun weiter nach vorne schauen und in den verbleibenden drei Spielen alles zu geben.

Es spielten:

Stoll (Tor), Kungl (6), Bernhard, Armbrust (je 3), Grimm, Riekert (je 1), Dankowski, Scheu und Heß.

TS Mühlburg - PSK, 33 : 36 (19 : 17)

Derbysieg! PSK gewinnt nach 126 sieglosen Tagen in Mühlburg

126 lange, schwere Tage musste die Mannschaft des PSK warten – gestern Abend war es dann endlich soweit: In einem packenden, torreichen Derby bei der TS Mühlburg behielten die Spieler von Coach Pfistermeister mit 33:36 (19:17) die Oberhand und holten damit schon länger fällige zwei Punkte auf das Habenkonto.

Vom Start weg präsentierte sich der PSK als eingeschworene Truppe, die alles für den Sieg geben möchte. Mit einer vorher geprobten offensiven Abwehrvariante machte man den Hausherren in der Anfangsphase immer wieder Probleme. Und obwohl die Gelb-Blauen im eigenen Angriff nicht gänzlich zu überzeugen wussten, konnten sie sich mehrfach die Führung sichern (5:6, 6:8). 25 Minuten lang schaffte man es, den Gegner zu Fehlern zu zwingen. Dann hatte dieser sich auf die Abwehrformation zunehmend besser eingestellt und kam postwenden zu einfachen Toren über die Außenpositionen. Auch nach der Auszeit von PSK-Trainer Pfistermeister zeigte sich die Defensive zu unsortiert. Mühlburg konnte deshalb die Führung übernehmen und mit in die Halbzeitpause nehmen (19:17).

In der Kabine wurde der zweite Durchgang geplant. Wieder wollte man den Gegner überraschen und vor neue Aufgaben stellen. Das klappte nach Wiederanpfiff sehr gut. Durch Ballgewinne konnte der PSK ausgleichen und die Führung wieder übernehmen (22:23, 22:24). Zeitweise wurde das eigene Tor geradezu vernagelt: Der Defensivverbund arbeitete stark im Kollektiv und die Rückraumwürfe wurden immer wieder vom gut aufgelegten Torhüter Stoll entschärft. Im Angriff strahlte der PSK nun von jeder Position Torgefahr aus – knapp vier Minuten vor Schluss hatte man sich mit 30:34 in Front geworfen. Da war nun ein richtiger Spirit auf dem Feld. Kein Spieler ließ auch nur um ein Prozent nach, sondern kämpfte bis zum Ende um jeden Ball und jeden Raum. So sicherte sich der PSK hochverdiente und vielumjubelte zwei Punkte im Derby.

Die Freude nach der endlos langen Durststrecke war natürlich immens. Mit einer hervorragenden Teamleistung konnte der PSK die Negativserie brechen. Nun gilt es aber dennoch, fokussiert und konzentriert an die kommenden Aufgaben heran zu gehen. Am Samstag, 19.03. erwarten die PSK’ler um 17:15 Uhr die TS Durlach 2. Beim letzten „großen“ Heimspieltag vieler PSK-Mannschaften hoffen die Spieler auf lautstarke Unterstützung von der Tribüne.

Es spielten:

Stoll (1.-60.), Lill (bei 7m), Armbrust (11/1), Probst (7), Kungl (6), Dankowski (5), L. Riekert (3), Bernhard (2), Scheu, Ptok (je 1) und V. Riekert.

TG Eggenstein 2 - PSK, 29 : 26 (15 : 14)

Beim direkten Tabellenkonkurrenten musste der PSK eine bittere Niederlage hinnehmen. Trotz einer ordentlichen kämpferischen Leistung verlor man am Ende mit 29:26 (15:14) und verpasste es damit, näher an den Gegner heran zu rücken.

Dabei war der Start für den PSK durchaus gelungen. Frühe Zeitstrafen für die Gäste nutzten die Blau-Gelben aus, um sich eine erste Führung zu erspielen (1:3). Allerdings zeigte man sich darauf zu unkonzentriert und ließ entweder viele Chancen liegen oder machte technische Fehler. Die TGE kam dadurch zu Kontertoren und ins Spiel zurück (6:6, 7:6, 8:6). Zwar ließ sich der PSK nicht abschütteln und konnte immer wieder ausgleichen; dennoch musste man dann mit einem knappen Rückstand in die Kabine.

So gut der Start zu Beginn der Partie verlief, so schlecht startete man nun in den zweiten Durchgang. Dieses Mal waren es die Hausherren, die durch drei schnelle Tore davonziehen konnten (18:15). Vor allem die gegnerischen Außenspieler konnten zu einfach einnetzen. Gestützt auf eine nun deutlich stärkere Abwehr und einen gut aufgelegten Torhüter kämpfte sich der PSK zurück und drehte die Partie wieder (20:22). Leider gehörte die Schlussphase dann erneut der TGE. Technische Fehler und Abschlussschwächen häuften sich wieder bei den PSK’lern und Eggenstein zeigte sich einfach konsequenter. Somit war die Partie bereits drei Minuten vor Spielende entschieden.

Kommenden Samstag gastiert der PSK im Derby bei der TS Mühlburg. Spielbeginn in der Carl-Benz-Halle ist um 20 Uhr. Die Spieler möchten mit einer guten Leistung endlich punkten.

Es spielten: Stoll, Lill (im Tor), Armbrust (8/2), Riekert L. (6), Riekert V. (3), Bernhard, Kungl, Dankowski (je 2), Pfistermeister, Herrmann, Ptok (je 1), Scheu, Siegel und Widmann (n.e.). 

PSK - TSV Rintheim, 23 : 28 (9 : 14)

Gegen den Favoriten und Tabellendritten TSV Rintheim musste der PSK die nächste Heimniederlage hinnehmen. Am Ende gewann der Gast relativ ungefährdet mit 23:28 (9:14). Weil die TG Eggenstein 2 am Wochenende gewinnen konnte, ist der PSK nun nur noch einen Punkt vor dem direkten Konkurrenten.

Wie schon vor Wochenfrist kam der PSK überhaupt nicht in die Partie. Zwar konnte man noch zum zwischenzeitlichen 1:1 ausgleichen; dann zog Rintheim allerdings unaufhaltsam davon. Im Angriff zeigten sich die Gelb-Blauen konzeptlos und hektisch. Die daraus folgenden Ballverluste nutzte der Gast im Stile einer Spitzenmannschaft und konnte seinen Vorsprung weiter ausbauen (1:9). Alles schien auf ein Debakel hinauszulaufen. Zumindest in der Defensive stabilisierte sich der PSK nun merklich und ließ aus dem gebundenen Spiel deutlich weniger Gegentore zu. „Richtig“ in der Partie angekommen war man allerdings erst nach 20 Minuten. Jetzt wurden Tugenden wie Kampf und Wille wieder entdeckt. Dies spiegelte sich auch im Ergebnis wider: Beim Stand von 8:13 konnte man auf fünf Tore verkürzen. Mit dieser Differenz ging es schließlich auch in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel schien es zunächst, als könne der TSV wieder davonziehen. Dieses Mal fand der PSK jedoch früher in die Spur zurück. Vor allem die PSK-Torhüter drehten jetzt auf und zeigten immer wieder starke Paraden. Vorne fand man nun deutlich bessere Lösungen, spielte viel über den Kreis und konnte so dranbleiben. Nach etwas mehr als 45 gespielten Minuten waren die Gastgeber auf einmal in Schlagdistanz (17:20). Weiter verkürzen und es nochmal richtig spannend machen, konnten die PSK’ler dann aber leider nicht. Zum einen ging am Ende doch etwas die Kraft aus, zum anderen kamen technische Fehler zur Unzeit hinzu, welche die Aufholjagd jäh beendeten. Letztlich konnte man so zwar die zweite Halbzeit mit einem Remis beenden; dennoch stand am Ende die 5-Tore-Niederlage zu Buche.

Kommenden Sonntag kommt es zum überaus wichtigen Spiel bei der TG Eggenstein 2. Anwurf im Sportzentrum Eggenstein ist um 15:00 Uhr.

Es spielten: Stoll, Lill (beide Tor), Kungl (6), Armbrust (5/3), Riekert L. (3), Pfistermeister (3), Scheu (2), Siegel (2), Herrmann (1), Riekert V. (1), Dankowski, Ptok und Heß.   

HSG PSV/SSC Karlsruhe - PSK, 31 : 23 (19 : 8)

Viel vorgenommen hatte man sich auf Seiten des PSK für das Auswärtsspiel bei der HSG PSV/SSC Karlsruhe. Im Hinspiel konnte man nach einer sehr guten Leistung als Sieger vom Platz gehen und hoffte nun deshalb darauf, dies womöglich wiederholen zu können. Verzichten musste Coach Pfistermeister auf M. Kolb, dafür sprang kurzfristig mit Probst ein ehemaliger Teamkollege ein.

Fehlstart und Gegentore im Sekundentakt

Die PSK-Spieler wollten sich wieder auf die einstigen Stärken der Post besinnen, nämlich eine stabile Abwehr und eine daraus folgende schnelle erste und zweite Welle. Vom Start weg waren es aber die Gastgeber, die mit jenen Tugenden auftrumpfen konnten. Der PSK legte einen Fehlstart nach Maß hin: Nach noch nicht einmal fünf gespielten Minuten sah man sich bereits einem 5:0-Rückstand gegenüber. Ballverluste im eigenen Angriff, welche die schnellen HSG’ler eiskalt ausnutzten sowie mangelndes Rückzugsverhalten ermöglichten dem Gegner jede menge Konter. Auch nach der Auszeit von Pfistermeister änderte sich zunächst nichts: Polizei erzielte weiter Tore im Sekundentakt und konnte den Vorsprung weiter ausbauen (10:3, 15:5, 19:8).

"Nicht da hoch schauen, einfach Handball spielen und kämpfen!"

Zur Pause hatte Trainer Pfistermeister eine Mammutaufgabe vor sich. Er musste sein völlig desorientiertes und bereits frustriertes Team gleichzeitig aufbauen und aufrütteln, um ein völliges Debakel zu verhindern. Den Blick auf die Anzeigetafel verbot er seinen Spielern für die zweite Hälfte. „Nicht da hoch schauen, ihr sollt einfach Handball spielen, kämpfen und euch als Team präsentieren“, gab er als Prämisse vor. Tatsächlich kam der PSK in Durchgang zwei etwas besser in die Partie, entdeckte nun die zweite Welle als vielversprechendes Mittel und konnte diese einige Male nutzen. Zumindest konnte man so ein wenig aufholen (21:14). Begünstigt wurde dies aber auch vom Gegner, der nun einen bis zwei Gänge zurückschaltete. Knapp zehn Minuten vor dem Ende war der alte Abstand aber wieder hergestellt – weiterhin bekam man in der Defensive kaum Zugriff auf den Gegner, was insbesondere HSG-Rechtsaußen Niedermayer auszunutzen wusste. Durch ein wenig Kosmetikergebnis am Ende trennte man sich schließlich mit 31:23.

Schnelle Aufarbeitung nötig: Jetzt wartet Rintheim

Gerade die erste Halbzeit und explizit die desaströse Anfangsphase muss der PSK möglichst schnell aufarbeiten. Denn bereits kommenden Sonntag, den 28.02.16, erwartet man um 19:00 Uhr den TSV Rintheim in der heimischen Eichelgartenhalle. Erlaubt man sich gegen diesen Topgegner Fehler wie die gezeigten, wird man böse unter die Räder kommen. Konzentration und voller Einsatz jedes Spielers und des gesamten Teams sind einmal mehr gefragt. Über die Unterstützung der derzeit ebenfalls leidgeplagten Fans würden sich die PSK-Spieler in jedem Fall freuen.

Es spielten:

Lill, Stoll (beide Tor), Armbrust (8/4), Probst, Kungl, Dankwoski, Scheu, Herrmann Riekert V., Riekert L. (je 2), Heß (1), Siegel, Ptok und Bernhard.

PSK - HSG Li-Ho-Li, 18 : 36 (8 : 13)

Gegen den Tabellenzweiten aus Linkenheim nahmen sich die PSK-Spieler vor, dem Favoriten von Beginn an nichts zu schenken und das Leben so schwer wie möglich zu machen. Dies gelang zunächst ganz ordentlich, war man doch in den Anfangsminuten einigermaßen auf Augenhöhe mit dem Gegner (1:1, 2:2). Die defensive 6:0-Formation der HSG schmeckte den PSK‘ lern überraschenderweise gar nicht mal so schlecht – man fand Lösungen und hätte mit einer besseren Chancenverwertung und Wurfauswahl das Ergebnis durchaus noch offener gestalten können. Auch in der Defensive zeigte man zehn ordentliche Minuten. Gästetrainer und Ex-PSK’ler Sascha Mayer hatte dann genug gesehen und stellte nach seiner Auszeit auf eine offensivere Deckung um. Mit dieser kam man auf Seiten des PSK nun nicht mehr so gut zurecht. Es fiel zunehmend schwerer, klare Tormöglichkeiten zu erspielen. Folglich konnte sich die HSG bis zur Pause auf fünf Tore absetzen.

Eigentlich wollte man nach Wiederanpfiff mit einer kämpferischen Leistung dagegenhalten und an den passablen Start anknüpfen. Dies gelang aber leider zu keinem Zeitpunkt mehr. Im Angriff kopf- und ideenlos, in der Abwehr nachlässig und ungestüm, musste der PSK abreißen lassen. Als der Rückstand erstmals zehn Tore angewachsen war (46.), versuchte Aushilfscoach Diebold, sein Team noch einmal wachzurütteln – leider ohne Erfolg. Die PSK-Spieler ergaben sich förmlich ihrem Schicksal, während die Gäste Konter um Konter laufen konnten. So kam dann letztendlich ein unschönes, überdeutliches Ergebnis zustande, das durchaus vermeidbar gewesen wäre.

Vorwerfen lassen muss sich die Mannschaft, dass man im kompletten zweiten Durchgang jeglichen Kampfgeist und Willen vermissen ließ – so darf man sich vor allem zu Hause nicht präsentieren. Zeit sich zu sammeln, bleibt dem PSK aber nicht viel: Bereits kommenden Sonntag, 21.02. gastiert man bei der HSG PSV/SSC Karlsruhe, die im Hinspiel knapp geschlagen wurde. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr in der OHG-Sporthalle.

Es spielten: Stoll, Lill (beide Tor), Armbrust (4/1), Riekert L. (4/3), Kolb (3/1), Kungl (2), Herrmann (2), Ptok (1), Riekert V. (1), Bernhard (1), Dankowski, Scheu und Siegel.  

SG Stutensee/Weingarten 3 - PSK, 26 : 25 (11 : 9)

Ganz schwache Leistung verhindert möglichen Sieg

Gegen den direkten Konkurrenten SG Stutensee/Weingarten 3 wollte der PSK endlich zwei Punkte einfahren und sich damit weiter vom letzten Tabellenplatz absetzen. Zwar geriet man relativ schnell in Rückstand, schien dann aber in den folgenden Minuten in der Spur: Die 1:3-Führung nach etwas mehr als drei Minuten sollte den Weg für dieses Spiel vorgeben. Allerdings hatten die Gastgeber nach weiteren sechs Minuten den Rückstand bereits wieder egalisiert und waren nun ihrerseits in Front (4:3). Die erste Halbzeit blieb ein hin und her. Geprägt von guten Abwehrreihen, ansonsten aber von einem unterdurchschnittlich schwachen Niveau, ließ die Partie keine richtungsweisende Prognose zu. Bis zur Halbzeitpause konnte sich allerdings die SG auf zwei Tore absetzen.

Für die zweiten dreißig Minuten nahm sich die PSK-Mannschaft vor, temporeicher in der ersten und zweiten Welle nach vorne zu spielen. Die Umsetzung gelang jedoch nicht wirklich. Man rannte dem Rückstand weiter hinterher und ließ nun durch hinzukommende Abwehrschwächen sogar weiter abreißen (24:20). So stand man knapp zwei Minuten vor dem Ende mit drei Toren im Hintertreffen mit dem Rücken zur Wand. Durch eine nun ganz offensive Deckung kämpfte sich das Team mit der über mehr als 50 Minuten fehlenden Entschlossenheit wieder heran: 26:25 und in Überzahl etwas mehr als eine Minute auf der Uhr. Leider schaffte man es nicht mehr, sich zumindest eine Torchance und damit die Möglichkeit zu zumindest einem Punkt herauszuspielen.

Nach der zweiwöchigen Faschingspause kommt am 14. Februar (Spielbeginn 17:30 Uhr) die HSG Linkenheim-Hochstetten-Liedolsheim in die Eichelgartenhalle. Bei diesem Heimspiel hoffen die PSK’ler auf die Unterstützung ihrer treuen Fans.

Es spielten: Lill (Tor), Kungl (4), Armbrust (4/3), Riekert L., Dankowski, Bernhard, Herrmann (je 3), Scheu (2), Kolb, Ptok, Jahr (je 1) und Siegel.

HSG Walzbachtal 2 - PSK, 25 : 21 (14 : 10)

Ordentliche Leistung beim Tabellenführer / PSK zeigt sich deutlich verbessert

Mit einem über weite Strecken ordentlichen und couragierten Auftritt beim Tabellenführer HSG Walzbachtal 2 nahm der PSK am Samstagabend zwar keine Punkte aus Jöhlingen mit, dafür aber die Gewissheit, dass man mit viel Einsatz und Willen einiges erreichen kann. Gegenüber der Vorwoche in Malsch zeigte sich das Team von Coach Pfistermeister vor allem in der Abwehr deutlich verbessert. Das Spiel endete mit 25:21 (14:10) für die Gastgeber.

Der PSK hielt in der Anfangsphase gleich gut mit und hielt durch Tore von Armbrust und Kungl den Anschluss an die Hausherren. So gestaltete sich die Partie bis zum 4:4 in der neunten Spielminute äußerst ausgeglichen. Beide Teams erspielten sich immer wieder gute Torchancen und nutzten diese konsequent. Erst als der PSK ein paar technischer Fehler zu viel machte und klare Torgelegenheiten ausließ, konnte sich die HSG erstmalig etwas absetzen (10:6, 12:8). Kämpferisch voll auf der Höhe ließen die Gelb-Blauen aber keineswegs abreißen, sondern hielten den Rückstand bis zur Pause auf vier Tore.

Besser kam denn auch der PSK aus der Kabine, konnte man doch in Person von Riekert und Armbrust auf zwei Tore verkürzen (14:12). Den Walzbachtalern indes gelang acht Minuten kein eigenes Tor mehr. Die PSK-Defensive stand kompakt, ließ kaum etwas zu und hinten drehte nun einer so richtig auf: Torhüter Tim Stoll vernagelte sein Gehäuse geradezu. Umso bitterer, dass der PSK aus der Überlegenheit in dieser Spielphase nur wenig Profit schlagen konnte und viele Möglichkeiten liegen ließ. Die Gastgeber fingen sich wieder und kamen über ihren Kreisläufer Lang nun zu einfacheren Toren – der alte Abstand war wiederhergestellt (20:16). Trotz weiterhin großem Einsatz kamen die Postler bis zum Schluss nicht mehr näher heran und mussten sich somit erneut geschlagen geben.

Positiv stimmt die Verantwortlichen vor allem die deutlich verbesserte Abwehrleistung. Mit konzentriertem Spiel gelang es zudem, den Tabellenführer lange zu ärgern und vor einige Probleme zu stellen. Dass der „ganz große Wurf“ am Ende dann nicht gelang, kann zum einen mal wieder auf die teilweise mangelhafte Chancenverwertung zurückgeführt werden. Hier muss sich das Team noch steigern, um sich in den folgenden Spielen zu belohnen. Möglichkeit dazu besteht nach einer zweiwöchigen Pause auswärts bei der SG Stutensee/Weingarten 3. Spielbeginn in der Sporthalle Blankenloch ist am 30.01. um 19:30 Uhr.

Es spielten: Stoll, Lill (beide Tor), Armbrust (9/2), Kungl (7), Kolb (3), Riekert L. (1), Bernhard (1), Siegel, Dankowski, Ptok, Scheu, Riekert V. und Heß. 

TV Malsch - PSK, 30 : 29 (18 : 15)

Zum ersten Spiel im neuen Kalenderjahr und gleichzeitig letzten Spiel der Hinrunde gastierte der PSK beim Tabellennachbar TV Malsch. Mit neuem Elan und dem klaren Ziel, die zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen, gingen die PSK-Spieler in die Partie.

Den deutlich besseren Start erwischten die Gastgeber, die konzentriert aufspielten und sofort vorlegen konnten (3:1, 6:3). Probleme hatte der PSK vor allem in der Abwehr, wo man keinen Zugriff auf den Malscher Rückraum fand. Im Angriff jedoch kam man nach Anlaufschwierigkeiten endlich in der Partie an und konnte in Person von Dankowski und L. Riekert den Anschluss an den TVM wiederherstellen (6:5). Der psychologisch enorm wichtige Ausgleichstreffer sollte aber – wie noch viele weitere Male in der Partie – einfach nicht fallen. Stattdessen zogen die Hausherren auf fünf Toren davon; der PSK konnte bis zur Pause zumindest noch etwas verkürzen.

Nach dem Seitenwechsel brachte der erst später zur Mannschaft gestoßene Kolb neuen Schwung in die Offensive – der Rückstand konnte weiter verkürzt werden (18:16, 19:17). Durch nun konzentrierte Abwehrarbeit ergaben sich dem PSK weitere Möglichkeiten zum Ausgleich, die jedoch allesamt ungenutzt blieben: In diesen Situationen schwächte man sich durch Zeitstrafen und schlechte Chancenverwertung immer wieder selbst. So lief dem PSK allmählich die Zeit davon und knapp zwei Minuten vor Schluss war die Partie beim Stand von 30:26 somit entschieden. In der Restzeit gelang nur noch brotlose Ergebniskosmetik.

Wieder einmal haben in den entscheidenden Phasen der letzte Wille und die unbedingte Entschlossenheit gefehlt. Der PSK muss nun auf sich selbst schauen und weiter von Spiel zu Spiel alles in die Waagschale werfen. Das nächste schwere Auswärtsspiel findet bereits kommenden Samstag, 16.01. statt,  wenn man um 19:30 Uhr auf den derzeitigen Tabellenführer, die HSG Walzbachtal 2, trifft.

Es spielten: Stoll, de Bel (beide Tor), Armbrust  (7/3), Kungl (5), Riekert L. (5/2), Kolb (4), Dankowski  (4), Siegel, Riekert V., Bernhard und Scheu (je 1), Ptok und Heß.

PSK - TS Mühlburg, 22 : 27 (9 : 14)

Mit einem Sieg im Derby wollte sich der PSK vor heimischem Publikum in die Winterpause verabschieden und damit zwei ganz wichtige Punkte mitnehmen. Nach 60 intensiven Spielminuten musste man sich jedoch – wie schon vor Wochenfrist – mit fünf Toren geschlagen geben; die Gäste aus Mühlburg siegten mit 22:27 (9:14).

Auch wenn der PSK gleich mit dem ersten Angriff gut ins Spiel fand und in Person vom stark aufspielenden Armbrust den ersten Treffer markieren konnte, waren es in den folgenden Minuten stets die Mühlburger, welche vorlegen konnten (2:3, 4:5, 5:7). In der Abwehr ließen die Hausherren die nötige Präsenz und Konzentration vermissen, die nun mal nötig ist. Das Problem, welches sich wie ein roter Faden durch die gesamte Partie ziehen sollte, lag jedoch woanders: Zwar erspielten sich die Gelb-Blauen in nahezu jedem Angriff hervorragende Torchancen, indem sie die TSM-Abwehr immer wieder durcheinander wirbelten. Doch völlig frei vor dem Tor wurden jene Chancen in großer Zahl leichtfertig vergeben. In doppelter Unterzahl wuchs der Rückstand bis zur Pause dann bereits auf stattliche fünf Tore an.

Man war sich einig, dass man im zweiten Durchgang unbedingt konzentrierter im Abschluss sein müsse. Doch auch nach Wiederanpfiff vergaben die PSK-Spieler Chance um Chance sowohl im gebundenen Spiel, als auch vom 7 Meter-Strich. Die Turnerschaft machte dies deutlich besser, ließ kaum Tormöglichkeiten ungenutzt und baute den Vorsprung folgerichtig aus (12:18, 13:19). Der PSK kämpfte jedoch weiter und kam durch Überzahlsituationen wieder auf zwei Tore heran. Aber auch in dieser Phase, als man deutlich Oberwasser hatte, konnte das angesprochene Problem nicht behoben werden. Mühlburg stellte den alten Abstand wieder her und ließ sich auch von einer offensiven Manndeckung nicht mehr aus dem Konzept bringen.

Mehr als ärgerlich ist es, wenn man ein Spiel auf diese Art und Weise verliert. Der PSK hat an diesem Tag vieles richtig gemacht: Gekämpft, unzählige hervorragende Torchancen herausgespielt – aber das Wichtigste vergessen: die Tore auch zu machen. Mit einer besseren Chancenverwertung wären die Punkte mit Sicherheit in Rüppurr geblieben. So musste man die nächste Pleite hinnehmen und sich mit einer Negativserie in die Pause begeben. Für das neue Handballjahr gilt es nun, an der eigenen Konzentration zu arbeiten und somit endlich wieder in die Punkte zu kommen. Bis dahin wünschen die PSK-Spieler allen ihren Fans, Gönnern und Sponsoren schöne Weihnachten sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Es spielten: Stoll, Lill (beide Tor), Armbrust (9/4), Kungl (3), Riekert L. (3/2), Kolb (3/3), Riekert V. (2), Scheu (1), Herrmann (1), Poggel, Heß und Bernhard.

PSK - TG Neureut, 27 : 32 (13 : 18)

Wieder ordentliche Leistung, aber wieder keine Punkte

Mit der TG Neureut empfing der PSK ein absolutes Spitzenteam in der Eichelgartenhalle, das sich nach mäßigem Saisonstart immer weiter Richtung Tabellenspitze geschoben hat.  Auf dem Papier war also die Favoritenrolle schnell geklärt; optimistisch stimmte jedoch das Heimspiel der Vorsaison, in dem man nach einer starken kämpferischen Leistung ein Remis erreichen konnte. An genau diese Leistung wollte der PSK anknüpfen, um dem Favoriten ein Bein zu stellen.

Gut auf die offensive Abwehr der Gäste eingestellt, startete die Pfistermeister-Truppe vielversprechend in die Partie. Nach dem schnellen 1:0 durch Jahr, der das Team auf Linksaußen unterstützte, konnte der PSK auch in den folgenden Minuten vorlegen (2:1, 4:2, 5:3). Viel Bewegung ohne Ball, Einläufer und Doppelpässe ermöglichten einige einfache Tore. Dann allerdings leistete sich das Heimteam wieder einmal eine Schwächephase, in der man vorne zu viele Fehler machte. Diese nutzte die TG in Person von Goalgetter Angermann clever aus und konnte sich dadurch erstmals deutlich absetzen (9:14). Bitter für den PSK zudem der Ausfall von Stefan Reither, der sich am Knie verletzte – gute Besserung an dieser Stelle. Auch nach einer Auszeit gelang es nicht, in der Abwehr stabiler zu stehen, weshalb Neureut den Vorsprung von fünf Toren mit in die Kabine nehmen konnte.

Mit 13 eigenen Toren konnte man auf Seiten des PSK gut leben. Einig war man sich allerdings, dass 18 Gegentore deutlich zu viele sind. Hier wollte man im zweiten Durchgang ansetzen und die Gäste vor neue Aufgaben im Angriff stellen. Erneut startete der PSK stark und spielte sich durch drei schnelle Tore zurück in die Partie (16:18). Hier hätte das Spiel durchaus kippen können, wären da nicht wieder Abwehr- und Passfehler gewesen, die dies verhinderten.  Dennoch sahen die Zuschauer in den folgenden Minuten ein offenes und spannendes Spiel auf Augenhöhe. Abgezockter präsentierte sich aber die TG, die sich nicht aus der Ruhe bringen ließ und auch durch eine insgesamt deutlich bessere Chancenverwertung den alten Abstand wieder herstellen konnte (19:24, 23:28). So kam der PSK nicht mehr entscheidend heran, konnte sich aber zumindest mit einer über weite Strecken ordentlichen Leistung gegen einen starken Gegner trösten.

Rückblickend hat man das Spiel bereits in der ersten Halbzeit verloren, denn wäre man mit einem besseren Ergebnis in die Pause gegangen, wäre im zweiten Durchgang vieles einfacher gewesen – so erwies sich die Hypothek von fünf Toren gegen ein Spitzenteam als am Ende zu hoch.

Das Team blickt jedoch nun weiter nach vorne. Gedenken möchte man auch an dieser Stelle unserem kürzlich verstorbenen Vereins- und Abteilungsmitglied Marianne Zimmermann, die den PSK-Handball jahrelang mit viel Einsatz unterstützte. Viel Kraft wünschen wir ihrem Ehemann und werden ihm in dieser schwierigen Zeit zur Seite stehen.

Zum letzten Spiel vor Weihnachten empfangen die PSK’ler kommende Samstag um 18:15 Uhr die TS Mühlburg. Im Derby wollen die Gelb-Blauen unbedingt gewinnen und sich mit einem Erfolgserlebnis von den hoffentlich zahlreich erscheinenden Fans in die Winterpause verabschieden.

Es spielten: Lill, Stoll (beide Tor), Armbrust  (5), Kolb (5/3), Herrmann (4), Heß (3), Riekert L. (3), Kungl (2), Riekert V. (2), Scheu (1), Jahr (1).

TV Knielingen 2 - PSK, 27 : 25 (13 : 12)

Knappe Niederlage / PSK auswärts weiter ohne Punkte

Zwei Trainingswochen hatten die PSK-Spieler Zeit, um die desaströse Vorstellung in Durlach zu verarbeiten. Für die nächste Auswärtspartie beim TV Knielingen 2 nahm man sich dementsprechend vor, eine deutliche Reaktion zu zeigen. Ziel war es, die negative „Auswärtsserie“ zu stoppen und endlich auch in der Ferne etwas Zählbares mitzunehmen. Obwohl Interimscoach Pfistermeister auf gleich mehrere Spieler verzichten musste, ging das Team hochmotiviert in die Partie.

Der Start gehörte jedoch ganz klar den Hausherren, die in der Anfangsphase deutlich wacher waren. Clever wurden die Lücken in der noch nicht formierten PSK-Defensive genutzt und über den Kreis abgeschlossen (2:0). Der PSK fing sich aber recht schnell und konnte seinerseits leichte Tore im Angriff erzielen. Somit war wieder alles offen und es entwickelte sich das erwartet enge Spiel. Kein Team konnte sich nun mit mehr als einem Tor absetzen und die Führung wechselte mehrfach. Auf Seiten des PSK waren der treffsichere Reither sowie Siebenmeterschütze Kolb die Garanten dafür, dass das Spiel weiter offen blieb. Weil man sich aber unterm Strich etwas mehr Unkonzentriertheiten leistete als der Gegner, ging es mit einem knappen Rückstand (13:12) in die Kabinen.

Für die zweiten 30 Minuten galt es nun, an der kämpferischen Leistung anzuknüpfen und sich vor allem in der Abwehr weiter zu steigern. Nach dem zwischenzeitlichen 13:13-Ausgleich schien es, als könne der PSK diese Vorgaben auch umsetzen. Dann jedoch leistete man sich eine kurze Schwächephase – Knielingen konnte die Führung erstmals weiter ausbauen (17:14). Pfistermeister nahm nun die Auszeit und brachte sein Team wieder auf den richtigen Weg. Kungl und zweimal Kolb stellten den Ausgleich wieder her. Die Hausherren jedoch fanden ihrerseits passende Antworten. Dann der Knackpunkt: In eigener Überzahl erlaubte sich der PSK einfachste Abwehrfehler und versäumte es, mit dem Gegner gleichzuziehen. Stattdessen kassierte man zwei leichte Tore. So langsam lief dem PSK die Zeit davon, doch das Team kämpfte davon unbeirrt weiter und war rund eine Minute vor dem Ende wieder da (26:25). Leider kassierte man dann doch das letztlich entscheidende Tor und verlor somit denkbar knapp.

Positiv anzumerken ist die Reaktion der Mannschaft, die eine deutlich bessere Leistung als noch in Durlach abrufen konnte. Hätte man die eigene Überzahl cleverer genutzt und den einen oder anderen Fehler weniger gemacht, wäre durchaus ein Sieg möglich gewesen. Nun gilt es aber, auf der gezeigten Leistung aufzubauen und weiter konzentriert zu arbeiten. Kommenden Sonntag erwartet der PSK mit der TG Neureut einen absoluten Topgegner. Bei dieser großen Hürde baut die Mannschaft fest auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans. Anpfiff ist um 18:15 Uhr in der Eichelgartenhalle.

Es spielten: Stoll, Lill (n.e.), Reither (8), Kolb (8/6), Kungl (4) Armbrust (3), Scheu (1), Heß (1), Bernhard, Riekert und Siegel.

TS Durlach 2 - PSK, 34 : 15 (14 : 9)

Rabenschwarzer Tag des PSK führt zu Debakel
In einem regelrechten Debakel ist das Auswärtsspiel des PSK bei der Turnerschaft 2 geendet. Die gesamte Mannschaft erwischte einen rabenschwarzen Tag, hatte den Gastgebern nichts entgegen zu setzen und verlor deshalb mehr als deutlich mit 34:15 (14:9).

Zu Beginn deutete eigentlich gar nichts darauf hin, dass die Partie so enden könnte. Der PSK startete konzentriert und konnte direkt mit zwei Treffern vorlegen (0:2, 1:3). So passabel man sich in dieser Phase noch im Angriff zeigte, so nachlässig agierte die Abwehr. Dies ermöglichte es nun auch, dass die Turnerschaft den Anschluss halten und in der fünften Spielminute in Person ihres starken Rückraumshooters Knepper wieder ausgleichen konnte. Während beim PSK nun nicht mehr viel zusammen lief, hatten die Gastgeber reichlich Selbstvertrauen getankt und konnten sich ohne entscheidende Gegenwehr bis zur Pause auf fünf Tore absetzen.

Zwar nahm man sich vor, im zweiten Durchgang wieder konzentrierter und vor allem defensiv stabiler zu sein, doch schon schnell nach Wiederanpfiff zeigte sich, dass daraus nichts werden sollte. Im Angriff funktionierte weiterhin nahezu nichts und hinten fehlte es an jeglicher Kompaktheit. So war die Partie allerspätestens beim Stand von 21:11 vorentschieden – damit jedoch nicht genug: Leider waren alle PSK-Spieler nun völlig von der Rolle, weshalb Durlach jeden Ballverlust eiskalt bestrafen und die Führung sukzessive ausbauen konnte. Der PSK hatte dem nichts entgegen zu setzen und war letztendlich mehr als froh, als dieses Spiel endlich zu Ende war.

In zwei Wochen muss die Mannschaft nun ein ganz anderes Gesicht zeigen, damit sich eine solche Vorstellung keinesfalls wiederholt. Zu Gast ist man am Sonntag, 7.12. um 15:30 Uhr beim TV Knielingen 2.

Es spielten: Stoll (Tor), Herrmann (5), Reither, Scheu, Heß, Kungl (je 2), Riekert L. (1), Riekert V. (1), Siegel, Bernhard, Dankowski und Bernhard.

PSK - TG Eggenstein 2, 24 : 19 (12 : 4)

Starke erste Halbzeit brachte den PSK auf die Siegerstraße

Nach der kurzen Spielpause ging es für den PSK zum Ende der Herbstferien weiter. Zu Gast war die TG Eggenstein 2, die in dieser Runde bisher noch punktlos ist. Davon wollte man sich jedoch keineswegs täuschen lassen, reisten die Eggensteiner doch mit einem komplett besetzten Kader an, der mit einigen starken Spielern gespickt ist.

Obwohl sich die Gelb-Blauen, die auf Hermann und V. Riekert verzichten mussten, einen konzentrierten und abgeklärten Start in die Partie vorgenommen hatten, wollte dieser zu Beginn nicht gelingen. Viel zu unkonzentriert und nicht wirklich präsent waren die PSK-Spieler und erlaubten sich zahlreiche einfache Fehler. Viele Unterbrechungen ließen zudem keinen richtigen Spielfluss zustande kommen, woran beide Teams zu nagen hatten. Folglich blieb die Anfangsphase torarm und eng umkämpft (2:2, 3:3). In der Folge kam der PSK jedoch immer besser zu seinem Spiel und konnte sich nun in allen Belangen steigern. Basierend auf einer stabilen Defensive wurden nun auch die Angriffe konsequent ausgespielt. So konnte der PSK seine Führung immer weiter ausbauen und einen deutlichen 8-Tore-Vorsprung herauswerfen. Mit dem Spielstand 12:4 ging es in die Pause.

Auch wenn es danach aussah, wollte man auf Seiten des PSK von einer Vorentscheidung nichts wissen. Stattdessen galt es, weiter viel Druck zu machen. Das gelang nach Wiederanpfiff durch ein Siebenmeter-Tor zunächst auch recht gut (13:4). Allerdings sah man sich in der Folge einigen Zeitstrafen gegenüber und verlor vor allem im Angriff etwas den Faden. Die TGE konnte dadurch aufholen (15:10). Bis zum Schluss blieb die zweite Halbzeit so hektisch und unkonzentriert und war geprägt von unzähligen Hinausstellungen. In den entscheidenden Phasen behielt der PSK jedoch die Nerven und ließ es nicht zu, dass der Gegner noch einmal gefährlich nahe kommen konnte.

Am Ende stand also ein unterm Strich verdienter Heimsieg, der ganz klar mit der starken ersten Halbzeit auf den Weg gebracht wurde. Vorwerfen lassen muss man sich aber, dass man im zweiten Durchgang nicht mit der gleichen Konsequenz weiterspielte –  so kann ein Spiel auch schnell einmal aus der Hand gegeben werden. Um an der eigenen Konstanz weiter zu feilen, hat das Team nun erneut eine Spielpause, ehe man am 22.11. um 16:00 Uhr bei der TS Durlach 2 gastiert. Verzichten muss der PSK in diesem Spiel auf Michael Dankowski, der sich einen Bänderriss zugezogen hat – gute Besserung an dieser Stelle!

Es spielten: Stoll (Tor), Kungl (5), Reither (4), Riekert (3), Bernhard  (3), Armbrust  (3/1), Kolb (3/2), Heß  (2), Siegel (1), Dankowski und Scheu.

TSV Rintheim - PSK, 27 : 17 (12 : 8)

Nur in der Anfangsphase auf Augenhöhe / PSK verliert in Rintheim

Nur in der Anfangsphase der Partie konnte der PSK dem Mitaufstiegsfavoriten TSV Rintheim Paroli bieten. Weil die Kräfte bei zunehmender Spielzeit schwanden und man sich zu viele einfache Fehler erlaubte, gewannen die Gastgeber am Ende deutlich mit 27:17 (12:8).

Gestartet waren die PSK’ler überaus motiviert, was sich auch schnell auf der Platte zeigte. Nach dem bereits zweiten Tor von Dankowski, der stark aus dem Rücklauf traf, lagen die Gäste mit 1:3 in Front – und nötigten den TSV zur ersten Auszeit. Vor allem die Abwehr stand kompakt und zwang die Hausherren zu Rückraumwürfen, die nicht immer das Ziel fanden. Erst als Rintheim treffsicherer wurde, war das Spiel wieder ausgeglichen (5:5). Leider fehlten dem PSK-Spiel nun auch Tempo und Leichtigkeit in den Offensivaktionen. Rintheim nutzte diese Schwächephase geschickt und setzte sich bis zur Pause mit vier Treffern ab.

So gut der Start in die erste Halbzeit war, so schlecht war er nun im zweiten Durchgang. Dem TSV fiel es mittlerweile immer leichter, die längst nicht mehr stabile Deckung des PSK auseinander zu spielen. Zudem lief auch im Angriff nichts mehr zusammen. So war das Spiel in der 39. Minute quasi entschieden (18:10). Für die Gastgeber war es ein Leichtes, den deutlichen Vorsprung bis zum Ende zu verwalten. Zumindest gab sich der PSK in dieser Partie zu keinem Zeitpunkt auf und präsentierte sich bis zum Schlusspfiff als Team. Folglich zeigte sich Trainer Kolb nach Spielende zufriedener, als mit der ähnlich hohen Niederlage in Linkenheim, da zumindest die Einstellung an diesem Tag stimmte.

Gefehlt hat in Rintheim zum einen die Kraft, die auch auf die geringe Manpower – man musste auf Kolb im gebundenen Spiel sowie auf Heß verzichten – zurückzuführen ist. Außerdem waren es in der Summe einfach zu viele technische Fehler und vergebene Chancen, die dafür sorgten, dass man das Spiel nicht länger offen gestalten konnte. Nun haben die PSK-Spieler zwei Wochen Zeit, um sich auf das nächste Heimspiel vorzubereiten. Gegner ist am 8.11. um 17:30 Uhr die TG Eggenstein 2.

Es spielten: Lill, Stoll (beide Tor), Dankowski (4), Hermann (4), Kungl (3), Reither (2), Kolb (2/2), Riekert V. (1), Siegel (1), Armbrust, Scheu und Riekert L.

PSK - HSG PSV/SSC Karlsruhe, 31 : 27 (14 : 14)

Gute Reaktion: PSK zeigt Teamgeist und gewinnt nächstes Heimspiel

Eine deutliche Reaktion wollten die PSK-Spieler nach der desolaten Vorstellung in Linkenheim zeigen. Mit der HSG PSV/SSC Karlsruhe war ein Team zu Gast in der Eichelgartenhalle, das von der Tabellensituation her favorisiert erschien. Da man aber in den vergangenen Jahren gerade in eigener Halle starke Spiele gegen diesen Gegner gezeigt hatte, ging das Team von Trainer Ralf Kolb optimistisch in die Partie.

Vom Start weg entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich zunächst kein Team entscheidende Vorteile verschaffen konnte. Während der PSK sich noch einige Abwehrfehler leistete, warfen aber auch die Gäste zahlreiche Bälle weg und konnten klare Chancen nicht nutzen (4:4, 5:5). Dann schaffte es die HSG aber, präsenter zu sein. Die frühe Manndeckung gegen Kungl stellte die Gastgeber vor neue Aufgaben, was auch einige Ballverluste mit sich brachte. Folglich konnten die Gäste in Führung gehen  (9:11). Durch eine Auszeit von Coach Kolb, in der taktische Maßnahmen für Angriff besprochen wurden, verbesserte sich das PSK-Spiel merklich. Die Freiräume in der Offensive wurden nun konsequenter und mit Tempo genutzt, sodass zur Pause wieder alles völlig offen war.

Nach dem Seitenwechsel stellte der Gast auf eine sehr offensive 3:3 Deckung um, wovon sich die PSK’ ler jedoch nicht beirren ließen. Kungl und Kolb waren im Angriff weiterhin nicht zu halten und da auch die Abwehr von Minute zu Minute weiter zulegte, konnte sich nun der PSK absetzen (24:20, 28:24). Die starke Defensivleistung konnte weiter durchgehalten werden und der Gegner schaffte es deshalb nicht, entscheidend zu verkürzen. Auch im Angriff fanden die Gelb-Blauen weiterhin gute Lösungen. Letztlich gewann der PSK verdient mit 31:27 und konnte damit den nächsten Heimsieg bejubeln.

„Wenn man nach einer Leistung wie in Linkenheim so zurückkommt, zeugt das von großem Charakter“ lobte Trainer Kolb sein Team nach Spielende. Mit einer in allen Bereichen verbesserten Leistung insbesondere auch im mentalen Bereich konnte man dieses Mal als Team überzeugen. Diesen Schwung gilt es nun in die schwere Auswärtspartie in Rintheim mitzunehmen. Spielbeginn  ist am Samstag, 25.10. Um 20:00 Uhr.

Es spielten: Stoll (Tor), Kolb (11/6), Kungl (10), Herrmann  (4), Armbrust  (3), Reither  (2), Heß  (1), Siegel, Dankowski, Scheu, Riekert V. und Riekert L.

HSG Li-Ho-Li - PSK, 31 : 19 (13:8)

Deutliche Niederlage in Linkenheim / PSK kann nicht überzeugen

Nach dem ersten Saisonsieg vor Wochenfrist fuhren die PSK-Spieler guten Mutes nach Linkenheim. Wenngleich der Landesligaabsteiger klar die Favoritenrolle in dieser Partie einnahm, wollte man sich dennoch auf das eigene Spiel konzentrieren und dem Tabellenführer Paroli bieten. Dies gelang vom Start weg leider überhaupt nicht. Viele technische Fehler und schwache Abschlüsse ermöglichten es der HSG, schnell mit 3:0 in Führung zu gehen. Trainer Ralf Kolb versuchte, diesen Negativlauf mit einer Auszeit zu unterbrechen und seine Spieler wachzurütteln. Doch auch danach gelang es dem Team nicht, die klaren Vorgaben in die Tat umzusetzen. Folglich vergrößerte sich der Rückstand immer weiter (5:0). Durch den ersten PSK-Treffer nach 9 ½ Minuten (!) durch Armbrust kamen die Postler endlich halbwegs in der Partie an. Mit mehr Tempo in der Offensive und durch Übergänge konnte der Rückstand verkürzt werden (7:3). Vor der Pause erlaubte sich die Mannschaft allerdings eine erneute Schwächephase, in der man vorne wieder unzählige Bälle wegwarf und sich dementsprechend Kontertore einhandelte.  Somit konnten die Gastgeber mit einer klaren 13:8-Führung in die Kabine gehen.

Viel Schatten speziell in der Anfangsphase aber auch etwas Licht hatte man in der ersten Hälfte gesehen. Immer wenn es das Team schaffte, konzentriert zu bleiben und sich an die Vorgaben zu halten, konnte der Anschluss gehalten werden. Für die zweiten dreißig Minuten nahm man sich vor, diese Lichtmomente über einen längeren Zeitraum zu halten. Leider konnte der PSK im zweiten Durchgang nichts entscheidend entgegen setzen. Weder einzelne Spieler noch das Team als Ganzes konnten überzeugen und auch nicht die dringend nötige kämpferische Leistung an den Tag legen. Speziell in der Abwehr bot man nun kaum mehr Gegenwehr, was der HSG-Spieler Tjart mit unzähligen Rückraumtoren für seine Farben nutzen konnte. Knapp acht Minuten vor dem Ende war der Vorsprung der HSG Li-Ho-Li auf zehn Tore angewachsen. Natürlich war die Partie zu diesem Zeitpunkt längst entschieden. Ohne richtige Gegenwehr ergab sich der PSK in der Schlussphase förmlich und ermöglichte den Hausherren damit einen deutlichen 31:19-Sieg.

Wie Kolb bereits nach dem Schlusspfiff anmerkte, ist eine Niederlage in Linkenheim grundsätzlich kein Beinbruch. Schlimmer ist die Art und die Weise, wie man verloren hat, konnte man doch zu keinem Zeitpunkt als Team überzeugen. Bereits nächste Woche gastiert mit der HSG PSV/SSC Karlsruhe der nächste schwere Gegner in der Eichelgartenhalle (Sonntag, 17:30 Uhr). In diesem Spiel müssen die PSK-Spieler eine deutliche Reaktion zeigen.

Es spielten: Lill, Stoll (beide Tor), Kolb (6/4) Reither (4), Herrmann (3), Kungl (2), Scheu, Armbrust, Heß, Siegel (je 1), Riekert V. und Riekert L.

PSK - SG Stutensee-Weingarten 3, 28 : 22 (17 : 10)

Erster Saisonsieg dank starker kämpferischer Leistung

Nach rund zweiwöchiger Spielpause durfte auch der PSK endlich wieder ins Spielgeschehen eingreifen und im nächsten Heimspiel um die ersten Saisonpunkte kämpfen. Gegen die dritte Mannschaft der neuformierten Spielgemeinschaft Stutensee-Weingarten behielten die PSK’ler nach 60 spannenden und nervenaufreibenden Spielminuten mit 28:22 (17:10) die Oberhand und durften den ersten Saisonsieg bejubeln.

Der Start in die Partie war zunächst wie im Bilderbuch: Den ersten Angriffsversuch des Gegners abgewehrt und per Gegenstoß über den schnellen Linksaußen Reither direkt in Führung gegangen. In den folgenden Minuten zeigte man sich hier und da aber zu nachlässig in der Abwehr und erlaubte auch den Gästen einige unnötige, leichte Tore. Beim Stand von nur noch 10:6 nahm Trainer Ralf Kolb die Auszeit und forderte seine Spieler zu erneuter Konzentration und mehr Tempo auf. Dass der PSK dann binnen fünf Minuten davonziehen konnte (14:10, 17:10), lag an mehreren Faktoren: Zum einen hatte sich die Defensive gefunden und konnte so die Außen Reither und Riekert immer öfter in Gegenstöße schicken. Außerdem spielte man vorne nun druckvoller und mit mehr Überzeugung. Hierzu steuerte auch Neuzugang Herrmann wichtige Tore bei. Mit mehr Konzentration wäre durchaus eine noch höhere Halbzeitführung möglich gewesen.

Kolb prophezeite seinem Team eine spannende und enge zweite Hälfte – und sollte damit leider Recht behalten. Zwar nutzte man nach Wiederanpfiff die Überzahlsituation zum ersten Mal gut und konnte gleich nachlegen. In der Folge kam das PSK-Team, das sich nun auch durch mehrere Zeitstrafen geschwächt sah, allerdings nicht richtig in die Gänge; Stutensee konnte weiter verkürzen. Zwei Unterzahltore von Kungl stellten zunächst den Abstand wieder her (21:15), doch die Gäste hatten sich jetzt ins Spiel gekämpft. Mit einer aggressiven Abwehr und den daraus resultierenden Gegenstößen kam die SG bis auf einen Treffer heran. Erst als sich der Angriff der Gelb-Blauen besser auf die Deckung der Gäste eingestellt hatte und die Halbspieler um Kolb die Freiräume durch die zwischenzeitliche Manndeckung gegen Kungl zu nutzen wussten, war wieder Struktur und Ordnung im Spiel. In den letzten zehn Spielminuten verwaltete der PSK das Ergebnis clever und konnte sich dabei neben der nun sehr stabilen Abwehr auf einen starken Stoll im Tor stützen. Letztlich gewann man verdient und konnte sich dank einer starken kämpferischen Leistung in der zweiten Hälfte der zweiten Halbzeit über den ersten Sieg freuen.

Kommende Woche geht es nun zum ungeschlagenen Tabellenführer und Landesligaabsteiger HSG Li-Ho-Li. Dort gibt es ein Wiedersehen mit unseren langjährigen Mitspielern Sascha und Mathias Mayer. Die PSK-Spieler freuen sich auf dieses schwierige Auswärtsspiel und hoffen auf die Unterstützung ihrer Fans. Spielbeginn ist am Sonntag um 17:30 Uhr in der Realschulhalle Linkenheim.

Es spielten: Stoll, Lill (beide Tor), Reither (8), Kolb (6/3), Herrmann (4), Riekert V. (4), Kungl (3), Armbrust (1), Riekert L. (1), Heß (1), Siegel und Scheu.

PSK - HSG Walzbachtal 2, 25 : 26 (12 : 14)

Knappe Niederlage zum Saisonauftakt

Zum ersten Saisonspiel empfing der PSK die neu gegründete HSG Walzbachtal 2 in der Eichelgartenhalle. Wohlwissend, wie wichtig ein positiver Start in die neue Runde doch ist, stellte Trainer Ralf Kolb sein Team gut auf den Gegner ein und forderte seine Mannen dazu auf, vom Start weg hochkonzentriert und präsent auf der Platte zu sein.

Das waren die PSK-Spieler auch, denn nach dem zwischenzeitlichen Rückstand (0:1) war der PSK in der Folge die dominierende Mannschaft und kam im Angriff immer wieder zu leichten Toren. So konnte man bis auf 5:2 davonziehen. Dann allerdings kamen auch die Gäste besser in die Partie. Über Außen und den Kreis schafften es die HSG’ler, die ansonsten ordentliche Defensive der Hausherren zu überwinden (5:5). Es blieb das erwartet enge und spannende Spiel zweier Teams, die sich an diesem Tag nahezu egalisierten: Kaum ein Gegenstoß wurde dem jeweiligen Gegner gewährt und für jedes Tor musste lange und hart gearbeitet werden. Erst kurz vor der Pause schaffte es Walzbachtal, zwei Tore vorzulegen und mit in die Kabine zu nehmen (12:14).

Die letzten Minuten vor dem Pausentee hatten Kolb nicht gefallen, war seine Mannschaft doch vor allem in der Abwehr zu nachlässig. Hier war nun für die zweite Halbzeit wieder mehr Konzentration und Absprache gefragt. Wie schon zu Spielbeginn startete der PSK wach und konnte den Rückstand schnell wettmachen. Mit dem berühmten Momentum auf der eigenen Seite gelang es nun, durch drei Tore in Folge davonzuziehen (18:15). Leichte Tore und einige starke Paraden von Keeper Stoll ermöglichten es, dass dieser Vorsprung kurzzeitig gehalten werden konnte. Leider versäumte man es, in dieser Phase weiter Vollgas zu geben und sich noch weiter abzusetzen. Die HSG’ler witterten ihre Chance und nutzten die Schwächephase der Gastgeber gnadenlos aus: 21:21. Die letzten zehn Spielminuten blieben dann erneut eng und umkämpft. Anstatt weiter geduldig auf Tormöglichkeiten zu warten, entschied man sich nun im Angriff für weniger gute Optionen und die Deckung war nicht mehr präsent. 38 Sekunden vor Schluss kam der PSK bei einem Tor Rückstand in Ballbesitz und hatte noch die Möglichkeit zum Ausgleich. In Unterzahl schaffte man es aber nicht mehr, sich eine klare Tormöglichkeit herauszuspielen, weshalb am Ende eine knappe und auch sehr ärgerliche 25:26-Niederlage zu Buche stand.

Das spielfreie Wochenende wird man nun nutzen, um im Training weiter an einigen Punkten zu arbeiten. In zwei Wochen ist mit der SG Stutensee/Weingarten 3 dann die nächste neugebildete Spielgemeinschaft zu Gast beim PSK.

Es spielten: Stoll (1.-60.), Lill (bei einem 7m), Reither (6), Kungl (6), Kolb (6/4), Armbrust, Scheu, Heß, Riekert L., Herrmann (je 1), Siegel und Riekert V.

Neue Trikots für die 1. Herrenmannschaft


Mit einem nagelneuen Satz Trikots geht die 1. Herrenmannschaft in die neue Saison. Erneut hat sich Mirko Krutz, Inhaber vom Friseursalon STYLE LAB HAIRDESIGN (Rastatter Str. 91, 76199 Karlsruhe), dazu bereit erklärt, neue Trikots zu sponsern. Hierfür ein herzliches Dankeschön an Mirko und sein Team für die tolle Unterstützung. 

Am 12.09. kamen Mirko und seine Frau Simone zur Präsentation der neuen Trikots in die Eichelgartenhalle. Ganz traditionell in den alten "Post-Farben" laufen die Herren in dieser Runde in Gelb/Blau auf. Jetzt muss nur noch die Leistung auf dem Feld stimmen, wenn es am 19.09. endlich losgeht - für die Optik ist schonmal gesorgt.