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Quidditch

Aktuelles

1. Spieltag der Baden-Württenberg-Liga

Foto: Nina Annabelle

 

Am Sonntag, dem 7. Mai 2017, waren die FlyingFoxes PS Karlsruhe zu Besuch in Freiburg, zum ersten Spieltag der BaWü-Liga. Leider konnten wir von der dieser Begegnung nicht siegreich nach Hause fahren, aber wir hatten dennoch wirklich viel Spaß und haben einiges an Erfahrung mitgenommen.

Die genauen Ergebnisse der Spiele lauten wie folgt:

Black Forest Bowtruckles 100 - 60* Flying Foxes Karlsruhe
Flying Foxes Karlsruhe 60 - 100* Heidelberger HellHounds
Heidelberger HellHounds 30 - 140* Black Forest Bowtruckles

Die Neuheit beim PSK - Quidditch

 

12. Januar 2017

Dieses Wochenende finden in München die Winterspiele statt. Hier haben die teilnehmenden Mannschaften die Möglichkeit sich für den Euopean Quidditch Cup - die euroweite Clubmeisterschaft - zu qualifizieren. Wir stellen zwar noch kein eigenes Team, sind jedoch mit drei Spielern vor Ort und unterstützen die Mannschaften aus Darmstadt (Darmstadt Athenas) und Heildelberg (Heilderberger Hellhounds).

 

Ein Teil der Spiele ist bei sportdeutschland.tv live im Internet zu sehen. Mehr Informationen gibt es auf der Homepage des Deutschen Quidditchbundes (DQB).


1. Januar 2017

Nicht nur in der Zauberwelt von Harry Potter wird Quidditch gespielt. Mittlerweile hat sich die einzige Vollkontaktsportart für gemischte Teams auch in Deutschland etabliert. Das nach der Weltmeisterschaft 2016 gegründete Team in Karlsruhe ist seit dem 1.Januar 2017 beim PSK beheimatet und freut sich auf die Vorbereitung für den im zweiten Quartal startenden Spielbetrieb in der Baden-Württemberg Liga. Hier duellieren wir uns mit den Teams aus Freiburg, Heidelberg, Mannheim sowie Tübingen und streben nach einem guten Abschneiden auch die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft 2017 an.

 

Quidditch setzt sich aus Elementen der Sportarten Handball, Rugby und Dodgeball zusammen. Als Handicap dient der Besen – ein ca. 1m langer PVC Stab –, welcher während aller Aktionen zwischen den Beinen gehalten werden muss. Was zunächst seltsam anmutet, entpuppt sich nach einmaligem Ausprobieren zu einer rasanten, facettenreichen und von taktischen Finessen geprägten Sportart in welcher sich jeder Neuling schnell zurechtfindet.

 

Ein kurzer Überblick

Gespielt wird in Teams mit sechs bzw. nach 18 Minuten sieben Feldspielern - ein voller Kader inklusive Auswechselspieler besteht aus 21 Spielern, welche beliebig oft gewechselt werden dürfen. Dabei darf jede Mannschaft maximal vier Spieler des gleichen Geschlechts gleichzeitig aufstellen. Ziel ist es mehr Punkte als die gegnerische Mannschaft zu erzielen. 10 Punkte gibt es für das erzielen eines Tores. Hierfür muss der Quaffel – ein Volleyball – durch einen der drei gegnerischen Torringe geworfen werden.

 

30 Punkte gibt es für den Fang des Schnatzes, welcher zugleich das Spiel beendet oder bei Gleichstand in die Verlängerung schickt. Es gibt vier unterschiedliche Positionen: Angefangen mit dem Hüter oder Keeper, dessen Hauptaufgabe es ist, die Torringe zu verteidigen und die drei Jäger (Chaser) im Angriff zu unterstützen. Die beiden Treiber (Beater) haben die Aufgabe, gegnerische Spieler durch das Abwerfen mit Dodgebällen aus dem Spiel zu nehmen. Wird ein Spieler von einem gegnerischeren Treiber abgeworfen, muss er zu seinen Torringen zurückkehren, diese berühren und darf erst dann wieder am Spiel teilnehmen. Abhängig von der Geschwindigkeit des Getroffenen spielt somit die Mannschaft für eine kurze Zeitspanne in Unterzahl. Komplettiert wird die Aufstellung durch den Sucher (Seeker). Seine Aufgabe ist es, den Schnatz (Snitch) zu fangen. Der Schnatz ist ein Tennisball, welcher in eine Socke gesteckt an der Hose des Schnatzläufers (Snitch Runner) befestigt wird. Dieser ist eine neutrale Person und versucht den Schnatz so gut es geht zu verteidigen.

 

Die rasante Vollkontaktsportart legt großen Wert auf Sicherheit

Wie bereits erwähnt, ist Quidditch ein Vollkontaktsport. Körperkontakt ist in vielen Fällen Teil des Spiels. Dies zeigt sich beispielsweise bei Tacklings, bei welchen gegnerische Spieler durch gezieltes Zugreifen aus dem Tritt und zu Fall gebracht werden können. Um die Verletzungsgefahr so gering wie möglich zu halten, besitzt Quidditch ein strenges Regelwerk, welches dank seines logischen Aufbaus schnell einprägsam ist. Beispielsweise dürfen Tacklings nur von vorne und ausschließlich im Bereich zwischen den Knien und der Schulter initiiert werden. Die Adaption des Sports für junge Spieler verzichtet sogar gänzlich auf Tacklings. Weiterhin ist für den mehr Sicherheit bei offiziellen Spielen ein Mundschutz vorbeschrieben.

 

Vorkenntnisse nicht erforderlich

Um in dieser Sportart Fuß zu fassen wird nicht viel benötigt. Vorkenntnisse jeglicher Art sind nicht notwendig. Den Einstieg erleichtert die Erfahrung mit Mannschaftssportarten, wie beispielsweise Handball. Allerdings hat sich bis jetzt jeder in unserem Team schnell zurechtgefunden.

In unserem abwechslungsreichen Training steht neben Technik, Taktik, Kondition, Koordination und Kraft auch der Mannschaftsgedanke und Fairness im Vordergrund. Im Quidditch wird unsportliches Verhalten konsequent geahndet und nicht geduldet. Dies spiegelt sich auch in der harmonisch mit einander verbunden internationalen Quidditch-Gemeinschaft wieder. Um die Qualität unseres Trainings zu sichern, stehen wir in engen Austausch mit anderen Mannschaften und sind auch Stolz darauf einen deutschen Nationalspieler mit internationaler Erfahrung in unseren Reihen zu haben. Er muss nicht der einzige bleiben! Ambitionierte Sportler haben in dieser jungen Sportart die Möglichkeit, sich schnell ins Rampenlicht zu spielen und somit die Chance bei den nächsten Welt- und Europameisterschaften für ihr Land zu spielen!