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Basketball

Aktuelles

Back to the court – Renovierung unseres Freiplatzes

Auf unserem Freigelände gibt es einen Basketballplatz, der von den Kindern und Jugendlichen auch außerhalb der regulären Trainingszeiten genutzt werden kann. Dieser Platz ist inzwischen in die Jahre gekommen und bedarf einer gründlichen Renovierung.  Durch Vandalismus wurde einer der beiden Körbe schwer beschädigt und muss ersetzt werden. Auch der andere Korb entspricht nicht mehr den Anforderungen eines vollwertigen Sportgerätes. Auf Grund der hohen Frequentierung sind die Linien verblasst und müssen nachgezeichnet werden. Zudem wollen wir den gesamten Bereich aufwerten, um den dortigen Aufenthalt für Spieler und Zuschauer angenehmer zu gestalten. Zu diesem Zweck ist die Beschaffung mehrerer mobiler Tribünen angedacht, um den Freiplatz zu einem Ort der Zusammenkunft zu machen. Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene bekommen so die Möglichkeit in ihrer Freizeit außerhalb des Trainings, Basketball zu spielen, Spaß zu haben und neue Kontakte zu knüpfen. Die mobilen Tribünen können praktischerweise auch für andere Veranstaltungen, wie Fußball- oder Tennisspieltage, verwendet werden. Es soll ein attraktiver Treffpunkt für Basketballfreunde jeden Alters geschaffen werden, wobei der PSK mit der Renovierung hauptsächlich auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen eingehen will. Unsere Nachwuchsteams von der U10 bis zur U18 bekommen zwar mehrmals wöchentlich ein hochwertiges Training, sollen aber auch die Möglichkeit haben, unorganisiert und zwanglos zusammen zu kommen, um ihrem Lieblingssport nachzugehen.

Um das Projekt finanzieren zu können, setzen wir auf das Crowdfunding der Volksbank Karlsruhe. Dadurch sammeln wir Spenden, die dann unmittelbar und vollständig in die Renovierung des Platzes fließen. Damit das Projekt überhaupt starten kann, benötigen wir innerhalb von 14 Tagen 100 Fans!!! Man muss lediglich Fan des Projekts werden; man verpflichtet sich noch nicht dazu etwas zu spenden. Sobald wir genügend Fans erreicht haben, haben Sie die Möglichkeit das Projekt mit Spenden zu unterstützen. Bei einer Nicht-Vollendung des Projekts, erhalten die Spender ihr Geld zurück. Über den folgenden Link können Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse registrieren, um Fan von unserem Crowdfunding Projekt zu werden.

Bei Fragen können Sie gerne eine E-Mail an infopsk-lionsde schreiben.

Der Link mit allen weiteren Informationen und zum Fan werden: https://www.gemeinsam-fuer-unsere-stadt.com/backtothecourt


PlayOff-Halbfinale RASTA vs. LIONS: Der DOME hält stand, der Löwenkäfig wartet

Die Festung RASTA DOME wackelte kurzzeitig am Abend des 21. April, aber sie fiel nicht. Im ersten Halbfinalspiel der ProA-PlayOffs behielt RASTA Vechta nach einem intensiv geführten Duell die Oberhand über die PS Karlsruhe LIONS, die zuvor überraschend deutlich in die Vorschlussrunde vorgestoßen waren.

Die LIONS starteten mutig und konzentriert in die Partie, gingen in Front, zogen aber auch schnell die ersten Fouls. Mit zunehmender Dauer des ersten Viertels zeigte sich zudem, dass RASTA – anders als im Viertelfinale die RheinStars Köln – gut auf das Karlsruher Spiel eingestellt war, und mit leichten Vorteilen beim Stand von 28:22 in den zweiten Spielabschnitt starten konnte. Entsprechend schlecht lief es in der Folge für die Gäste, deren Headcoach Michael Mai bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff bei 39:27 eine Auszeit nehmen musste. Doch die Hausherren ließen sich davon nicht stoppen und bauten ihren Vorsprung in der 16. Spielminute auf 50:31 aus. Erst gegen Ende des Spielabschnitts fand der Ball auch wieder im Anschluss an Karlsruher Angriffe den Weg durch die Reuse. So ging es mit einem deutlichen, aber noch nicht vorentscheidenden Rückstand von zwölf Punkten für die LIONS in die Kabine. Kurz nach Wiederanpfiff beim Stand von 54:42 gelang es Karlsruhe, die Differenz auf sieben Punkte zu verringern und nachdem RASTAs wichtiger Center Dirk Mädrich den vorzeitigen Gang unter die Dusche antreten musste, war das Löwenrudel kurzzeitig mit nur noch vier Punkten Rückstand plötzlich auf Schlagdistanz. Doch in der Folge wurde das Spiel zunehmend zerfahren und viele Fouls auf beiden Seiten sorgten für zahlreiche Unterbrechungen. Unter dem Strich sorgte dieser Umstand dafür, dass Vechta zwar das Viertel, aber nicht die Führung abgeben musste und die Kontrahenten mit 73:66 in die abschließenden zehn Spielminuten gingen. Hier konnten zunächst beide Teams wenig Zählbares aus ihren Offense-Bemühungen verbuchen, bis den Gastgebern mit einem 8:0-Run zum 86:71 der entscheidende Schritt gelang, das Spiel und damit das erste Duell der Best-of-Five-Serie für sich zu entscheiden, denn die LIONS verkürzten bis zur Schlusssirene lediglich auf 90:79. Während Karlsruhe ein deutliches Übergewicht in der Reboundstatistik verbuchen konnte, schaffte es die Mannschaft nicht, an ihre zuletzt äußerst starke Trefferquote anzuknüpfen.

Craig Bradshaw erzielte 15 Punkte, Jarelle Reischel kam auf 14, Richard Williams auf 13, Cyrus Tate auf 12 und Maurice Pluskota ebenfalls auf 12 Zähler. Am kommenden Dienstag ab 19:30 Uhr haben die LIONS die Chance, im Löwenkäfig der Karlsruher Europahalle die Serie auszugleichen.


Basketball-Regionalliga-Saison beendet – LIONS-Teams mit guten Platzierungen

Der letzte Spieltag der Saison 2017/2018 am 14. April brachte Überstunden für die ProA-Reserve der PS Karlsruhe LIONS. Der Tabellendreizehnte TV 89 Zuffenhausen machte es dem Löwenrudel nicht einfach und erzwang im Karlsruher Friedrich-List-Gymnasium die Overtime. In einer äußerst ausgeglichenen Partie ergaben sich lediglich zu Beginn minimale Vorteile für die LIONS, die nach dem ersten Viertel mit 15:14 vorn lagen. Beim Stand von 42:42 ging es in die Halbzeit, und auch der erste Spielabschnitt nach dem Seitenwechsel endete Unentschieden (64:64). Als die Anzeige nach Ablauf der regulären Spielzeit 87:87 zeigte, war klar, dass eine Verlängerung erforderlich werden würde. Diese konnten die LIONS schließlich für sich entscheiden und feierten einen 100:96-Sieg. Es war der 16. Erfolg im 26. Spiel, was dem Team Rang sechs in der Abschlusstabelle der Regionalliga Baden-Württemberg bescherte. Nachdem Ambitionen auf die Meisterschaft bereits in der Frühphase der Saison begraben werden mussten, bewegten sich die LIONS mit fast durchgehend soliden Leistungen immer in der vorderen Tabellenhälfte. Dino Jakolis (28 Punkte), Lars Schierhorn (20), Sven Töppich (15), Matthias Hurst (13) und Wolfgang Otters (10) trugen sich zum Saisonabschluss nochmals zweistellig in die Scorerliste ein.

Eine fast durchweg starke Saison in der Regionalliga Baden-Württemberg endete für die LIONS Ladies am 14.4. mit einer Heimniederlage gegen den neuen Meister MTV Stuttgart. Der erst vierte Punktverlust in der laufenden Spielzeit änderte jedoch nichts mehr am zweiten Tabellenplatz, der bereits vor dem Spiel feststand. Das erste Viertel ging klar an die Gäste aus Schwaben und die LIONS konnten den Rückstand von 12:23 bis zur Halbzeit nur geringfügig auf 31:40 reduzieren. In Hälfte zwei trat das Team aus der Fächerstadt dann sicherer auf und kam vor den abschließenden zehn Spielminuten bis auf 52:53 heran. Doch getragen von der Meisterschaftseuphorie sicherte sich der MTV den Sieg bei einem Endstand von 65:70. 16 Siege aus 20 Spielen – so lautet die Saisonbilanz der LIONS Ladies, die sich nach der letztjährigen Meisterschaft diesmal mit dem Vizetitel begnügen mussten.


LIONS im ProA-Halbfinale – Karlsruhe entscheidet PlayOff-Duell gegen Köln mit 3:0 für sich

Mit überlegenen Siegen haben die PS Karlsruhe LIONS ein deutliches Zeichen gesetzt und im Viertelfinale der ProA-PlayOffs am 12. April bereits im dritten Spiel der Best-of-five-Serie gegen die RheinStars Köln die nächste Runde erreicht.

Die Zuschauer in der Kölner Lanxess-Arena sahen einen verhaltenen Beginn beider Mannschaften. Die RheinStars versuchten, den wie in den vorangegangenen Spielen sehr physisch auftretenden LIONS mit einer harten Gangart zu begegnen, was aber nicht verhindern konnte, dass Karlsruhe in Führung ging und Köln kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts eine Auszeit nahm, um sich neu zu sortieren. Dennoch stand es nach zehn Spielminuten 19:28. In der Folge kam der Fluss des gesamten Spiels etwas ins Stocken. Beide Teams hatten bereits vor Mitte des zweiten Viertels fünf Mannschaftsfouls erreicht, was zu vielen Unterbrechungen führte. Körbe fielen dennoch reichlich, und die LIONS nutzten die Tatsache, dass die RheinStars unbedingt gewinnen mussten für sich aus. Mit 38:49 ging es in die zweite Spielhälfte, in der sich für die Zuschauer wenig am Bild auf dem Feld änderte. Wie in den vorangegangenen Begegnungen gelang es Köln nicht, dem Karlsruher Spiel den Zahn zu ziehen und in höchster Not mussten die Hausherren angesichts eines 16-Punkte-Rückstands zur Mitte des dritten Viertels erneut eine Auszeit nehmen. Deren Wirkung auf den Lauf der Gäste war indes gering und beim Stand von 54:68 zu Beginn des Schlussabschnitts hielten die LIONS alle Trümpfe in der Hand. Drei Minuten vor Spielende vergrößerte das Löwenrudel den Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf 24 Punkte und triumphierte am Ende völlig verdient.

Zum Endstand von 68:88 trugen die Karlsruher Richard Williams 21, Orlando Parker 16, Maurice Pluskota 15, Jarelle Reischel 13 und Cyrus Tate 11 Punkte bei. Nun kann sich das Team von Headcoach Michael Mai eine kurze Verschnaufpause gönnen und abwarten, welchen Gegner die nächste Runde nach Abschluss der restlichen Viertelfinalspiele bereithält.


Vorletzter Spieltag in den Regionalligen: LIONS-Teams mit Niederlagen

Die ProA-Reserve der PS Karlsruhe LIONS bekam am 8. April beim Tabellendritten der Regionalliga Baden-Württemberg, BBU 01 Ulm, vor allem in der Schlussphase ihre Grenzen aufgezeigt. Die Partie hatte vielversprechend begonnen. Nach den ersten zehn Spielminuten stand es 20:24 und auch das Halbzeitergebnis von 44:48 wies noch einen kleinen Vorsprung für die LIONS aus. Doch die Mannschaft konnte in der zweiten Spielhälfte nicht mehr an die Leistung aus der Anfangsphase anknüpfen. Nach drei Vierteln hatte Ulm mit 71:65 die Führung erobert und lediglich acht Karlsruher Punkte im Schlussabschnitt führten zum deutlichen Endstand von 92:73. Für die Gäste punkteten Matthias Hurst (29 Punkte), Dino Jakolis (21) und Manuel Hagedorn (10) zweistellig. Mit dieser Niederlage bleiben die LIONS vorerst auf Tabellenrang sechs und treffen am kommenden Wochenende auf den TV 89 Zuffenhausen. Gegen den Tabellendreizehnten ist das Löwenrudel favorisiert und will die Saison mit einem Heimsieg beschließen. Anpfiff ist am 14. April um 17:00 Uhr im Friedrich-List-Gymnasium.

Nach einer durchweg starken Saison geht den LIONS Ladies auf der Zielgeraden etwas die Luft aus. Im Verfolgerduell am 7. April mussten die auf Tabellenplatz zwei liegenden Karlsruherinnen beim drittplatzierten USC Heidelberg II antreten und kamen dort nicht besonders gut ins Spiel. Die Gastgeberinnen führten nach dem ersten Viertel mit 24:16 und vergrößerten ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf 44:31. Dank einer verbesserten Defense gelang es den Löwinnen, sich nach dem Seitenwechsel wieder heranzuschieben und mit 54:50 zu Beginn der letzten zehn Spielminuten schien noch alles möglich. Doch die Kurpfälzerinnen hielten die Führung fest und konnten sie bis zum Endstand von 70:60 sogar wieder leicht ausbauen. Lotta Simon war mit 24 Zählern die einzige LIONS-Spielerin, die zweistellig punkten konnte. Durch die Niederlage hat Karlsruhe keine Chance mehr, am letzten Spieltag im direkten Duell den MTV Stuttgart von der Tabellenspitze zu verdrängen. Das Saisonfinale wird am 14. April um 13:00 Uhr im Friedrich-List-Gymnasium angepfiffen.


Galavorstellung! LIONS sichern sich souverän den zweiten PlayOff-Sieg gegen die RheinStars Köln

 

Mit gestärktem Selbstbewusstsein aus dem Erfolg in Köln zwei Tage zuvor haben die PS Karlsruhe LIONS in einem streckenweise rauschhaften Spiel am 9. April die Tür zum PlayOff-Halbfinale in der ProA weit aufgestoßen. Die Euphorie und Leichtigkeit, die den LIONS in der Schlussphase der regulären Saison abhandengekommen war, erfüllte plötzlich wieder die Karlsruher Europahalle und übertrug sich von Beginn an auf die Zuschauerränge.

Die Gastgeber erwischten den deutlich besseren Start und bauten ihre Führung nach dem zwischenzeitlichen 5:5-Ausgleich der Kölner kontinuierlich aus. Der Lohn für schnelles und sicheres Kombinationsspiel war die 30:17-Führung nach dem ersten Viertel. Mit Beginn des folgenden Spielabschnitts saßen Timing und Würfe der LIONS plötzlich nicht mehr so perfekt. Es war die schwächste Phase im Karlsruher Spiel. Aber die Partie blieb temporeich und nach wenigen Minuten hatten die Hausherren ihr Tief überwunden. Mit einem immer noch guten Punktepolster für die LIONS ging es nach einem insgesamt ausgeglichenen Viertel mit 45:33 in die Halbzeit. Die RheinStars schienen zunächst entschlossener aus der Kabine zurückgekehrt, doch nach wenigen Spielzügen lag das Momentum wieder aufseiten der LIONS, die mit einem 15:0-Run auf 67:41 davonzogen. In der Folge schien sich die Begegnung kurzzeitig zu beruhigen, doch schnell fanden die Gastgeber zu dem Tempo zurück, das sie in der Anfangsphase ausgezeichnet hatte und ließen keinen Zweifel aufkommen, dass sie das Duell für sich entscheiden würden. Beim Stand von 70:44 ging es in den letzten Spielabschnitt, in dem die LIONS nicht mehr so dominant auftraten, doch ihre Fans weiterhin gut unterhielten, wofür sie noch vor der Schlusssirene mit stehenden Ovationen gefeiert wurden und sich letztlich über einen auch in dieser Höhe verdienten 92:70-Sieg freuen durften. An diesem Abend passte fast alles. Selbst die zuletzt dürftige Freiwurfquote war mit 89 % mehr als gut.

Craig Bradshaw erzielte 21 Punkte, gefolgt von Richard Williams, Orlando Parker, Maurice Pluskota (je 14) sowie Jarelle Reischel (10). Bereits das nächste Aufeinandertreffen am 12. April könnte über das Weiterkommen entscheiden. Die RheinStars sind vor heimischer Kulisse in Zugzwang, wenn sie nicht vorzeitig aus den PlayOffs ausscheiden wollen.


Überraschung in Köln – LIONS entscheiden das erste PlayOff-Duell deutlich für sich

Die zuletzt eher formschwachen PS Karlsruhe LIONS zeigten sich im ersten Viertelfinalspiel der ProA-PlayOffs am 7. April gegen die RheinStars Köln couragiert und sicherten sich vor allem dank einer starken ersten Spielhälfte den ersten Sieg in der Best-of-five-Serie.

Die Hausherren fanden in der Lanxess-Arena nur sehr schwer ins Spiel. Mitte des ersten Viertels legten die LIONS mit einem 10-Punkte-Run den Grundstein für den späteren Erfolg. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts stand es bereits 14:26. Und für den Tabellenvierten der Hauptrunde sollte es noch dicker kommen. Den RheinStars gelang es nicht, die Karlsruher Offense zu stoppen. So führten die Gäste zwischenzeitlich mit 21 Punkten und hatten beim Halbzeitstand von 31:51 bereits ein komfortables Polster. In der Folge zeigte sich Köln ebenbürtig, ohne jedoch den Vorsprung der LIONS entscheidend zu verkleinern. Diese spielten selbstbewusst mit und konnten sich vor dem abschließenden Durchgang aufgrund des 48:68 bereits fast am Ziel wähnen, denn auch in den letzten zehn Spielminuten änderte sich nichts mehr am Gesamtbild, obwohl sich die LIONS die eine oder andere Unkonzentriertheit leisteten. Der Endstand von 67:85 drückte dennoch die Kräfteverhältnisse über den gesamten Spielverlauf hinweg aus, was auch durch die Treffer- und Reboundquoten der Kontrahenten unterstrichen wurde.

Die Rheinstars hatten hier durchweg das Nachsehen. Für Karlsruhe punkteten Orlando Parker (18 Punkte), Maurice Pluskota (12), Jeramie Woods (11), Craig Bradshaw (11) sowie Jarelle Reischel (10) zweistellig. Bereits am 9. April treffen LIONS und RheinStars erneut aufeinander, diesmal in der Karlsruher Europahalle. Spielbeginn der zweiten Viertelfinalbegegnung ist um 19:30 Uhr.


LIONS beenden ihre erste ProA-Saison auf Platz fünf und werfen sich für die PlayOffs warm

 

Aus rein sportlicher Sicht war die Bedeutung des finalen Spieltags der regulären ProA-Saison für die PS Karlsruhe LIONS begrenzt. Die Teilnahme an den am kommenden Wochenende beginnenden PlayOffs war für den Aufsteiger bereits seit Wochen in trockenen Tüchern. Zudem stand der Gegner am 31. März in der Karlsruher Europahalle, die OrangeAcademy, bereits vor dem Spieltag als Absteiger fest. Die vieldiskutierte Frage unter den LIONS-Anhängern war daher: Auf welches Team würde man im PlayOff-Viertelfinale treffen? Abhängig vom Ausgang des Spiels sowie der zeitgleich ausgetragenen anderen Partien kamen nur die MLP Academics Heidelberg oder die RheinStars Köln infrage, beides attraktive Gegner. Insofern durfte das Aufeinandertreffen mit der OrangeAcademy, die als Farmteam des Bundesligisten ratiopharm Ulm mit jungen Talenten gespickt ist, als Generalprobe für die anstehenden Aufgaben betrachtet werden.

Beiden Mannschaften war vom Start weg anzusehen, dass sie sich auf dem Parkett überzeugend präsentieren wollten. So entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für die LIONS und einem Stand von 22:19 nach den ersten zehn Minuten. Kurz nach Beginn des zweiten Spielabschnitts konnten die Ulmer zweimal kurz ausgleichen, bevor Karlsruhe das Tempo erhöhte und sich zur Halbzeit bereits recht deutlich mit 48:34 absetzte.

Kurz nach dem Seitenwechsel schien den LIONS kurzzeitig etwas die Konzentration zu fehlen. Den Gästen gelang es jedoch nicht, daraus Kapital zu schlagen und den Rückstand merklich zu verkleinern. Schnell hatten sich die Hausherren wieder gefangen und das Spiel beim Stand von 73:56 zu Beginn des letzten Viertels faktisch entschieden. Der OrangeAcademy gelangen daraufhin nicht mehr viele erfolgreiche Aktionen, während die LIONS-Fans von ihrem Team durchaus noch mit sehenswerten Spielszenen verwöhnt wurden und einen 96:63-Sieg bejubeln durften. Orlando Parker erzielte 24 Punkte (bei einer Einsatzzeit von weniger als 27 Minuten), gefolgt von Craig Bradshaw mit 18, Maurice Pluskota mit 17, Richard Williams mit 15 und Jarelle Reischel mit 13 Punkten. Insgesamt zeigten sich die LIONS über das gesamte Spiel hinweg deutlich frischer und ideenreicher als in den vorangegangenen Partien. Einzig die Freiwurfquote, die bei mageren 50 % lag, war nicht zufriedenstellend. Der deutliche Sieg zum Abschluss der regulären Saison hat allerdings nur geringe Aussagekraft, denn in den PlayOffs werden die Karten neu gemischt.

Am 7. April treffen die LIONS in der Best-of-five-Serie auf die RheinStars Köln, die sich als Tabellenvierter das Heimrecht im ersten Duell gesichert haben. Am Montag 9. April ab 19:30 Uhr folgt gleich das zweite Spiel – dann in der Karlsruher Europahalle vor sicher ausverkauften Rängen.


Saisonendspurt in den Regionalligen – LIONS II stabil, LIONS Ladies patzen

Am 26. und drittletzten Spieltag hatte die ProA-Reserve der PS Karlsruhe LIONS zumindest in der zweiten Spielhälfte keine Probleme mit der SG HD-Kirchheim und belegt weiterhin den fünften Platz in der Regionalliga Baden-Württemberg. Die Partie am 25. März im Friedrich-List-Gymnasium begann noch recht ausgeglichen. Die LIONS führten nach dem ersten Viertel mit 21:17, konnten sich aber im Folgeabschnitt nicht weiter absetzen, so dass sich die Gäste aus der Kurpfalz beim Stand von 40:37 zur Halbzeit noch Hoffnungen machen konnten. Nach dem Seitenwechsel agierten die LIONS souveräner und bauten den Vorsprung Schritt für Schritt auf 65:55 zu Beginn des Schlussviertels aus. Am Ende stand ein routiniert herausgespielter 86:71-Erfolg und damit der 15. Sieg in der laufenden Saison. Nach der Osterpause stehen noch zwei Spiele an. Am 8. April reisen die LIONS II zum Tabellendritten BBU 01 Ulm, und am 14. April ist zum Saisonfinale der TV 89 Zuffenhausen zu Gast beim Löwenrudel.

Für die LIONS punkteten: Wolfgang Otters (16), Manuel Hagedorn (15), Matthias Hurst (14), Dino Jakolis (10)

Auch die LIONS Ladies hatten am 25. März ihr drittletztes Saisonspiel und waren als Spitzenreiter der Regionalliga Baden-Württemberg im heimischen Löwenkäfig hoch favorisiert gegen den Tabellenachten BBU 01 Ulm. Doch die Gäste entschieden die Partie überraschend und deutlich für sich. Während im ersten Viertel mit 26:22 für Karlsruhe noch alles nach Plan lief, sorgte ein schwacher Folgeabschnitt der LIONS Ladies für einen Rückstand von 36:48 zur Halbzeit. Doch statt diesen nach Wiederanpfiff zu verringern, hatten die Gastgeberinnen große Mühe in der Defense und konnten sich gleichzeitig in der Offense viel zu selten durchsetzen. Zu Beginn der letzten zehn Spielminuten war der Rückstand so bereits auf 51:75 angewachsen und im Schlussabschnitt nicht mehr aufzuholen. Am Ende stand eine deftige 70:95-Niederlage, die dazu noch den ersten Tabellenplatz kostete, den die LUIONS-Ladies über die gesamte bisherige Saison hinweg belegt hatten. Das Restprogramm ist zudem alles andere als einfach. Am 7. April geht es zum Tabellendritten USC Heidelberg II, wo Karlsruhe unbedingt gewinnen muss, um in einem echten Showdown am 14. April im direkten Aufeinandertreffen mit dem nun die Tabelle anführenden MTV Stuttgart wieder die Plätze tauschen zu können.

Für die LIONS punkteten: Lotta Simon (18), Paulin Simon (12), Anne Slunecko (11)


Kalte Dusche – LIONS mit Niederlage gegen TEAM EHINGEN URSPRING

 

Für die einen ging es am vorletzten Spieltag der regulären ProA-Saison um eine gute Ausgangsposition für die anstehenden PlayOffs, für die anderen ging es um die vielleicht letzte Chance zum Klassenerhalt. Während die PS Karlsruhe LIONS am 24. März vor heimischem Publikum über weite Strecken nicht konsequent und konzentriert genug agierten, zeigte das stark abstiegsgefährdete TEAM EHINGEN URSPRING eine leidenschaftliche Mannschaftsleistung und entführte nach einem unterhaltsamen Spiel die Siegpunkte aus der Karlsruher Europahalle. Die Gäste drückten von Beginn an aufs Tempo, ließen den Ball laufen und erzielten die ersten Punkte. Bereits nach wenigen Minuten nahm LIONS-Headcoach Michael Mai beim Stand von 5:11 die erste Auszeit. Daraufhin egalisierten die Hausherren den Spielstand schnell, taten sich jedoch – wie über den gesamten folgenden Spielverlauf hinweg – in der Defense schwer gegen die entschlossenen Ehinger, die durch mehrere Fastbreaks bald wieder die Führung übernahmen. Gegen Ende des ersten Viertels kam Karlsruhe besser ins Spiel, ging jedoch mit einem kleinen Rückstand von 23:24 in den Folgeabschnitt. Hier zeigte sich das TEAM EHINGEN URSPRING weiterhin agiler und profitierte zudem von unnötigen Ballverlusten der LIONS, die nach fünf Minuten im zweiten Viertel erneut in die Auszeit gingen, um den auf 29:37 angewachsenen Rückstand einzudämmen. Doch anschließend gelang es den Hausherren zu selten, die Lücken in der gegnerischen Defense zu finden. Folglich verpassten es die LIONS, den Anschluss herzustellen und sahen sich nach 20 Spielminuten mit einem ernüchternden Halbzeitstand von 37:49 konfrontiert.

Auch nach dem Seitenwechsel sah es zunächst nicht gut für die Badener aus. Ehingen erhöhte den Vorsprung zeitweilig auf 16 Punkte, während den LIONS nun auch die steigende Foulbelastung zu schaffen machte. Doch mit der Zeit lief der Ball wieder besser durch die Reihen des Löwenrudels. Punkt für Punkt schrumpfte der Rückstand, bis er in der letzten Pause nur noch sieben Zähler betrug (64:71). Direkt nach Wiederanpfiff waren es nur noch vier Punkte. Das Spiel stand nun auf der Kippe, kippte aber nicht, sondern blieb vorerst völlig offen. Sieben Minuten vor Spielende kamen die LIONS bis auf 70:73 heran, verpassten aber die Wende. EHINGEN URSPRING hielt dem Druck stand und kam selbst immer wieder zum Korberfolg, vor allem durch den überragenden Davonte Lacy, der 37-fach punktete. Für Karlsruhe erzielten Richard Williams 17, Jarelle Reischel sowie Orlando Parker jeweils 16 und Maurice Pluskota 14 Punkte.

Über das gesamte Spiel betrachtet waren die Gäste schlichtweg durchsetzungsstärker und wahrten dank des Endstands von 86:93 ihre Chance auf den Klassenerhalt, während die LIONS auf Tabellenplatz fünf keine Chance mehr auf den Heimvorteil im ersten PlayOff-Duell haben.


Hochspannung im Saisonendspurt – LIONS mit Last-Minute-Sieg in Paderborn

Am drittletzten Spieltag der regulären ProA-Saison haben sich die PS Karlsruhe LIONS am 17. März bei den Uni Baskets Paderborn in einer umkämpften Partie zwei wichtige Punkte gesichert, und ihre Ausgangsposition für die Play-Offs verbessert. Noch im Hinspiel in Karlsruhe hatten die LIONS wenig Probleme mit den Ostwestfalen. Doch nachdem die vergangenen Wochen für das Team von Headcoach Michael Mai eher durchwachsen verlaufen waren, stellte der Tabellendreizehnte einen ernstzunehmenden Prüfstein dar.

Das Spiel begann recht ausgeglichen, bis die LIONS kurz vor Ende des ersten Viertels einen 11:0-Lauf starteten und bei einem Zwischenstand von 19:32 die weitere Marschroute klar schien. Doch im folgenden Spielabschnitt gelangen den Gästen lediglich neun Punkte. Die Uni Baskets holten auf und lagen zur Halbzeit nur noch 37:41 zurück. Direkt nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren gar bis auf einen Punkt heran, konnten aber die Führung in der Folge nicht erobern. Trotzdem konnte Paderborn das dritte Viertel knapp für sich entscheiden und der Stand von 55:58 vor Beginn des letzten Spielabschnitts versprach eine spannende Endphase. So sollte es auch kommen. Nachdem die Uni Baskets bereits zur Mitte des vierten Viertels kurzzeitig in Front gegangen waren, sah es 90 Sekunden vor Spielende beim Stand von 70:67 schlecht für die LIONS aus. Kurz nachdem sie eine Auszeit genommen hatten, sorgte Kapitän Richard Williams zwölf Sekunden vor Ablauf der Spielzeit mit einem erfolgreichen Dreier für den erneuten Führungswechsel und den 70:72-Endstand. Zwei Sekunden vor der Schlusssirene kamen die Gastgeber zwar nochmals zur Chance, ihrerseits einen Dreier zu erzielen, doch die LIONS retteten den Rebound und damit die so wichtigen Punkte.

Maurice Pluskota war Topscorer mit 20 Zählern, gefolgt von Richard Williams (15) und Jarelle Reischel (12). Nun ist der Auftrag des derzeitigen Tabellensechsten klar: An den beiden letzten Spieltagen sollen in Heimspielen gegen TEAM EHINGEN URSPRING und die OrangeAcademy unbedingt Siege her, um sich für die Play-Offs den vierten Rang und das damit verbundene Heimrecht zu sichern.


LIONS Ladies siegen deutlich, LIONS II erfolgreich in Ulm

Langsam aber sicher biegt die Saison in den Basketball-Regionalligen auf die Zielgerade ein. Das Damenteam der PS Karlsruhe LIONS gab sich am 10. März beim Tabellenschlusslicht SV Böblingen keine Blöße und führt nach 17 von 20 Spieltagen weiterhin die Tabelle der Regionalliga Baden-Württemberg an. Stand es nach den ersten zehn Minuten noch 14:23, so war die Partie zur Halbzeit mit 26:52 faktisch entschieden. Im dritten Viertel machten die LIONS Ladies dann alles klar, gingen mit 36:71 in die abschließenden zehn Minuten und ließen es nun etwas langsamer angehen. Das Endergebnis von 52:85 ließ jedoch keine Fragen offen. Die großartig aufgelegte Lotta Simon war für 32 der LIONS-Punkte verantwortlich, gefolgt von Anne Slunecko mit 19 Zählern. Weiter geht es für Karlsruhe am 25. März. Dann empfangen sie um 13:00 Uhr den derzeit Achtplatzierten BBU 01 Ulm.

Die LIONS II traten am 11. März ebenfalls beim Tabellenletzten der Herren-Regionalliga Baden-Württemberg an, machten es bei der TuS Urspringschule in der Nähe von Ulm aber am Schluss etwas spannender als ihr weibliches Pendant. Den ersten Spielabschnitt beendeten die Gastgeber gar mit einer 20:17-Führung. Erst zur Spielmitte wendete sich das Blatt. Mit 36:37 ging es in die zweite Halbzeit, die die LIONS zunächst nutzten, um zielstrebig den Vorsprung auf 47:60 auszubauen. Im Schlussviertel ließ dann die Konzentration etwas nach und die TuS schob sich bis zum Spielende noch auf 72:78 heran. Dino Jakolis war mit 21 Punkten bester Karlsruher Werfer. Alexander Breyer erzielte 15, Sven Töppich 12 und Matthias Hurst 10 Punkte. Vier Spieltage vor Saisonende belegen die LIONS nun den fünften Tabellenplatz und empfangen am kommenden Wochenende im Karlsruher Friedrich-List -Gymnasium den Zweitplatzierten USC Heidelberg. Spielbeginn ist am 18. März um 15:00 Uhr.


Ernüchterung bei den LIONS – bittere Niederlage beim Abstiegskandidaten Baunach

 

Nachdem die PS Karlsruhe LIONS in der vergangenen Woche nach dem wichtigen Heimsieg gegen die MLP Academics wieder obenauf waren, wartete am 27. ProA-Spieltag bei den abstiegsbedrohten Baunach Young Pikes eine herbe Enttäuschung auf das Team von Headcoach Michael Mai. Somit verloren die LIONS am 10. März auch weiterhin Boden im Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Play-Offs.

Das Spiel in Oberfranken kam zunächst nur schleppend in Gang. Beim Spielstand von 6:15 nach den ersten fünf Minuten schien noch alles im Sinne der LIONS zu laufen. Doch die Gastgeber hielten in der Folge konsequent dagegen und eroberten bis zur ersten Pause eine 25:22-Führung. Im folgenden Spielabschnitt stellte sich bei Karlsruhe eine echte Korbflaute ein. Bis zur Halbzeit gelangen den Gästen lediglich zwölf Punkte, was den Young Pikes einen Vorsprung von 44:34 zur Spielmitte bescherte. Zurück aus der Kabine präsentierten sich die LIONS anfangs wie verwandelt und starteten mit einem 14:2-Lauf, bevor sich die Hausherren wieder sortieren konnten und nach mehrfachem Führungswechsel zu Beginn der letzten zehn Spielminuten wieder mit 63:60 in Front lagen. Baunach gab nun weiter den Takt vor. Im nun folgenden Offensivspektakel gelangen zwar auch den LIONS zahlreiche Korberfolge, doch die Young Pikes kämpften verbissen darum, ihre Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Vier Minuten vor Spielende kam Karlsruhe nochmals auf drei Punkte zum 77:74 heran, doch im offenen Schlagabtausch in der Schlussphase der Partie zeigten sich die Hausherren durchsetzungsstärker und gingen am Ende mit 97:87 als Sieger vom Platz.

Den LIONS, für die Jarelle Reischel (22 Punkte), Maurice Pluskota (17), Richard Williams (16) sowie Orlando Parker (15) zweifach punkteten, steht nach der herben Auswärtspleite am kommenden Spieltag wieder eine Fahrt in die Fremde bevor. Beim Tabellenzwölften Uni Baskets Paderborn will sich das Löwenrudel keinen weiteren Stolperer leisten.


Ernüchterung bei den LIONS – bittere Niederlage beim Abstiegskandidaten Baunach

Nachdem die PS Karlsruhe LIONS in der vergangenen Woche nach dem wichtigen Heimsieg gegen die MLP Academics wieder obenauf waren, wartete am 27. ProA-Spieltag bei den abstiegsbedrohten Baunach Young Pikes eine herbe Enttäuschung auf das Team von Headcoach Michael Mai. Somit verloren die LIONS am 10. März auch weiterhin Boden im Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Play-Offs. Das Spiel in Oberfranken kam zunächst nur schleppend in Gang. Beim Spielstand von 6:15 nach den ersten fünf Minuten schien noch alles im Sinne der LIONS zu laufen. Doch die Gastgeber hielten in der Folge konsequent dagegen und eroberten bis zur ersten Pause eine 25:22-Führung. Im folgenden Spielabschnitt stellte sich bei Karlsruhe eine echte Korbflaute ein. Bis zur Halbzeit gelangen den Gästen lediglich zwölf Punkte, was den Young Pikes einen Vorsprung von 44:34 zur Spielmitte bescherte. Zurück aus der Kabine präsentierten sich die LIONS anfangs wie verwandelt und starteten mit einem 14:2-Lauf, bevor sich die Hausherren wieder sortieren konnten und nach mehrfachem Führungswechsel zu Beginn der letzten zehn Spielminuten wieder mit 63:60 in Front lagen. Baunach gab nun weiter den Takt vor. Im nun folgenden Offensivspektakel gelangen zwar auch den LIONS zahlreiche Korberfolge, doch die Young Pikes kämpften verbissen darum, ihre Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Vier Minuten vor Spielende kam Karlsruhe nochmals auf drei Punkte zum 77:74 heran, doch im offenen Schlagabtausch in der Schlussphase der Partie zeigten sich die Hausherren durchsetzungsstärker und gingen am Ende mit 97:87 als Sieger vom Platz. Den LIONS, für die Jarelle Reischel (22 Punkte), Maurice Pluskota (17), Richard Williams (16) sowie Orlando Parker (15) zweifach punkteten, steht nach der herben Auswärtspleite am kommenden Spieltag wieder eine Fahrt in die Fremde bevor. Beim Tabellenzwölften Uni Baskets Paderborn will sich das Löwenrudel keinen weiteren Stolperer leisten.


LIONS II jubeln wieder

Eine Woche nach der ernüchternden Niederlage beim Spitzenreiter SG Mannheim hat die ProA-Reserve der PS Karlsruhe LIONS mit einem Heimsieg gegen den TSV Wieblingen am 3. März den sechsten Tabellenplatz in der Regionalliga Baden-Württemberg vorerst abgesichert. Nach 21 Spieltagen stehen nun 13 Siege zubuche. Die Leistung des Teams vor heimischer Kulisse im „alten Löwenkäfig“ des Karlsruher Friedrich-List-Gymnasiums war über weite Strecken überzeugend. Nachdem die LIONS das erste Viertel mit 23:17 für sich entschieden hatten, schufen sie im folgenden Spielabschnitt dank einer starken Defensivleistung die Grundlagen für den Sieg und lagen zur Halbzeit bereits mit 48:27 in Front. Nach dem Gang in die Kabine zeigten sich jedoch die Gäste deutlich wacher und konnten den Rückstand bis zu Beginn der abschließenden zehn Minuten auf 58:46 verkürzen. Aber die LIONS brachten die Partie routiniert zu Ende und behielten mit 77:64 die Oberhand. Matthias Hurst war Topscorer mit 20 Punkten, gefolgt von Sven Töppich mit 15, Dino Jakolis mit 14 und Alexander Breyer mit 12 Punkten.


LIONS mit Überraschung in den JBBL-Play-Downs

Am 4. März ist den PS Karlsruhe LIONS ein großer Schritt in Richtung direkter Qualifikation für die kommende JBBL-Saison gelungen. Die JBBL (Jugend Basketball Bundesliga) ist Deutschlands höchste Spielklasse im U16-Bereich. In mehreren Gruppen und Spielrunden messen sich hier die Top-Nachwuchsteams miteinander. In der ersten Gruppenphase der Saison belegten die „Young LIONS“ noch Platz fünf von sieben und mussten in die Relegation, wo sie in einer Gruppe mit starken Vertretern aus Bayern den fünften Rang belegen konnten. Dies sicherte ihnen zwar noch nicht die direkte Qualifikation für die Saison 2018/2019, brachte ihnen aber als Play-Down-Gegner den Sechstplatzieren der nördlich gelegenen Relegationsgruppe. Mit den „TeneT young heroes“ ist dies allerdings niemand geringeres als das U16-Team des Bundesligisten Medi Bayreuth. Doch die LIONS schafften im ersten Spiel der Best-of-three-Serie einen echten Coup und nutzen ihr Heimrecht, um nach einem intensiv geführten Duell mit 90:85 einen unerwarteten und daher umso mehr umjubelten Erfolg zu feiern. Nun haben die LIONS in den kommenden Wochen zwei Matchbälle, um den direkten Verbleib in der JBBL abzusichern.


LIONS jubeln wieder und ziehen mit Heidelberg gleich

 

Die Ausgangslage der Paarung des 26. ProA-Spieltags zwischen den PS Karlsruhe LIONS und den MLP Academics Heidelberg am 4. März hatte es in sich. Den Gästen war es gelungen, den LIONS in der Vorwoche im Fernduell den dritten Tabellenplatz zu entreißen. Im beginnenden Saisonendspurt wollten sich nun beide Kontrahenten eine möglichst gute Ausgangsposition für die Play-Offs sichern und den Big Point landen.

Bereits zu Spielbeginn herrschten Partystimmung und echte Derbyatmosphäre im Karlsruher „Löwenkäfig“. Die Academics erspielten sich anfangs leichte Vorteile mit erfolgreichen Distanzwürfen, doch nach wenigen Minuten glichen die LIONS zum 9:9 aus. Beide Teams verlegten sich zunächst auf Versuche von der Dreipunktlinie, da unter dem jeweils gegnerischen Korb kaum ein Durchkommen war. Mit leistungsgerechten 18:18 Punkten ging es ins zweite Viertel, in dem LIONS-Headcoach Michael Mai seine Schützlinge nach kurzer Zeit zur Taktikbesprechung in die Auszeit bat, da sein Team mit 22:27 ins Hintertreffen geraten war. In der Folge arbeiteten sich die Hausherren bis kurz vor der Halbzeit heran und konnten zum 34:34 ausgleichen, mussten aber mit einem 36:38-Rückstand den Gang in die Kabine antreten. Doch drei Minuten nach Wiederanpfiff gingen die LIONS erstmals seit der zwölften Spielminute wieder in Front, was die Academics zu einer Auszeit veranlasste. Aber das Momentum war vorerst weiterhin aufseiten der Gastgeber, die nun den fast ausverkauften Löwenkäfig hinter sich hatten und sich – vom Publikum nach vorn gepeitscht – zwischenzeitlich bis auf zehn Punkte absetzen konnten und einen 58:53-Vorsprung in den Schlussabschnitt mitnahmen. Hier benötigten die Kurpfälzer weniger als eine Minute, um den Spielstand zu egalisieren. Die Partie nahm nun an Härte zu und die Spannung war aufgrund der Bedeutung des Spiels permanent greifbar. Die LIONS eroberten die Führung zurück, die Academics hatten allerdings zunächst ein ums andere Mal die passende Antwort. 3:47 min vor Spielende beim Stand von 69:64 nahm Heidelberg die erste von noch insgesamt drei Auszeiten. Karlsruhe verteidigte stark, brachte den Ball jedoch nur selten in der gegnerischen Reuse unter. Aber die Defense blieb stabil und angesichts der hohen Foulbelastung Heidelbergs durften die Hausherren mehrfach an die Freiwurflinie und sicherten sich auf diese Weise den so wichtigen Sieg nach zuvor vier Niederlagen.

Zum Endergebnis von 75:68 trugen Cyrus Tate 19, Jarelle Reischel 17 und Craig Bradshaw 16 Punkte bei.


LIONS verpassen um Haaresbreite den Sieg beim Spitzenreiter

Zum Auftakt des Doppelspieltags in der ProA am 2. März hatten die PS Karlsruhe LIONS den zuhause weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer RASTA Vechta am Rand einer Niederlage. Die weit gereisten Badener konnten sich allerdings nicht für ihr streckenweise starkes Spiel belohnen und verloren wie in der Vorwoche denkbar knapp mit zwei Punkten Differenz.

Die Zuschauer im Rasta-Dome sahen in der Anfangsphase ein sehr ausgeglichenes Duell zweier Toppteams, in dem sich bei einem ersten Pausenstand von 23:23 keiner der Kontrahenten einen Vorteil erspielt hatte. Auch im zweiten Spielabschnitt zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild, bis die LIONS wenige Minuten vor der Halbzeit mit einem 12-Punkte-Run auf 34:47 davonzogen, was gleichzeitig den Zwischenstand beim Gang in die Kabine darstellte. Doch die Gäste konnten nach dem Seitenwechsel nur noch bedingt an das Niveau aus der ersten Spielhälfte anknüpfen und leisteten sich kurz vor der letzten Pause ebenfalls eine Schwächephase. Dennoch waren die LIONS beim Stand von 56:61 zu Beginn der abschließenden zehn Minuten weiterhin in der besseren Ausgangsposition. Aber das ersatzgeschwächte Team von Headcoach Michael Mai bekam nun RASTAs Cleverness und Spielstärke in vollem Umfang zu spüren. Die Niedersachsen, die überhaupt erst in zwei von 25 Saisonspielen als Verlierer vom Platz gegangen sind, holten mit ihren Fans im Rücken nun Punkt für Punkt auf und übernahmen schließlich die Führung. In der letzten Spielminute konnte Karlsruhe nochmals zum 78:78 ausgleichen, musste aber bei einem Endstand von 81:79 mit leeren Händen die Heimreise antreten.

Beste LIONS-Werfer waren Jarelle Reischel (19 Punkte), Richard Williams (15), Roland Nyama (15), Orlando Parker (11) und Cyrus Tate (11). Zurück am Oberrhein hat die Mannschaft keine Zeit, sich auszuruhen, denn bereits am Sonntag steht mit dem Heimspiel in der Europahalle ein richtungsweisender Prüfstein an. Die MLP Academics Heidelberg, die durch die vergangenen Niederlagen der LIONS auf Platz drei vorgerückt sind, sind alles andere als ein Aufbaugegner. Das Baden-Derby gegen den Tabellennachbarn hat große Bedeutung im Hinblick auf die Ausgangsposition für die Playoffs. Doch das Löwenrudel kann der Partie selbstbewusst entgegenblicken, hat es doch in Vechta gezeigt, dass es selbst mit der absoluten Ligaspitze mithalten kann.


LIONS II ohne Chance beim Spitzenreiter, LIONS Ladies wieder souverän

Die ProA-Reserve der PS Karlsruhe LIONS kehrte am 25. Februar erwartungsgemäß ohne Punkte vom Tabellenführer der Basketball-Regionalliga Baden-Württemberg zurück. Die SG Mannheim hat mit nur zwei Niederlagen bei inzwischen 20 Spielen eine deutlich bessere Bilanz als die LIONS, die nun bei zwölf Siegen und acht Niederlagen stehen. Vor allem in Hälfte eins wurde dies durch die Kräfteverhältnisse auf dem Feld widergespiegelt. Nach zehn Minuten stand es 24:10 für die Gastgeber und zur Halbzeit war Mannheim bereits auf 55:24 enteilt. Ein starkes drittes Viertel Karlsruhes verhinderte eine krachende Niederlage, doch beim Stand von 70:56 zu Beginn des Schlussabschnitts waren die Siegchancen der LIONS nur noch theoretischer Natur. Mit 94:73 ließ die SG Mannheim nichts anbrennen und bleibt weiterhin erster Aufstiegsfavorit, während Karlsruhe mit Rang sieben bei noch verbleibenden sechs Spieltagen für eine weitere Saison in der Regionalliga Baden-Württemberg planen kann. Dino Jakolis war Topscorer der LIONS in Mannheim mit 18 Punkten, gefolgt von Lars Schierhorn (15), Matthias Hurst (11) und Marin Jakolis (10). Am kommenden Wochenende gastiert der TSV Wieblingen in Karlsruhe. Anpfiff ist am 3. März um 15:00 Uhr im Friedrich-List-Gymnasium.

Weiterhin alle Rümpfe in der Hand halten die LIONS Ladies, die in der Regionalliga Baden-Württemberg die Tabellenführung behaupten. Nach der schmerzlichen Niederlage gegen den USC Freiburg II in der Vorwoche stellte der Tabellenachte TV Konstanz die Korbjägerinnen aus der Fächerstadt am 24. Februar vor keine größeren Probleme. Nach dem Zwischenstand von 13:21 zur ersten Pause und einem etwas ausgeglicheneren Folgeabschnitt stand es 27:36 zur Halbzeit. Nun schalteten die LIONS einen Gang hoch und sorgten über den Zwischenstand von 39:55 vor dem Schlussviertel mit 46:76 für ein standesgemäßes Endergebnis. Theresa Voß trug 22 Punkte zum Sieg bei, Lotta Simon erzielte 14 und Anne Slunecko 12 Punkte. Vier Spieltage vor Saisonende belegt Karlsruhe mit 15 Siegen weiterhin Platz eins in der Tabelle, dicht gefolgt vom punktgleichen MTV Stuttgart.


Gnadenlose „Spiele“ in Karlsruhe: LIONS unterliegen nach hartem Kampf den Gladiators mit 84:86

 

Die Duelle zwischen Löwen und Gladiatoren in den antiken Amphitheatern können kaum nervenaufreibender gewesen sein, als dass, was sich am 24. Februar im Karlsruher „Löwenkäfig“ abspielte. Der 24. ProA-Spieltag brachte das Aufeinandertreffen der PS Karlsruhe LIONS mit den RÖMERSTROM Gladiators Trier. Nach einem wahren Spektakel behielten die Kämpfer von der Mosel denkbar knapp die Oberhand.

Trier legte vor, und so sahen sich die LIONS bereits nach zweieinhalb Minuten mit einem 2:10-Rückstand konfrontiert, arbeiteten sich nach einer ersten Auszeit jedoch auf 11:13 heran. Die Hausherren taten sich allerdings in der Frühphase des Spiels schwer mit der Defense der Gäste und verloren zu oft den Ball. Beim Stand von 11:19 drei Minuten vor der ersten Pause nahmen die LIONS die nächste Auszeit. Nach der Ansprache von Headcoach Michael Mai schob sich das Team bis zu Beginn des zweiten Spielabschnitts auf 19:22 heran und eroberte kurz darauf erstmals die Führung, welche die Gladiators im direkten Gegenzug egalisierten. In den folgenden Minuten ging es hin und her, bevor sich die Gäste dank mehrerer Treffer von der Dreipunktlinie und der hohen Foulbelastung der LIONS zur Halbzeit leicht absetzen konnten. Auch nach Wiederanpfiff beim Stand von 41:48 bewies Trier zunächst seine Stärke bei Distanzwürfen, bevor Karlsruhe wieder eigene Akzente setzte, oftmals aber Pech im Abschluss hatte. Dennoch verkürzten die LIONS stetig den Rückstand und kamen eine Minute vor der letzten Pause zum 62:62-Ausgleich, gingen aber mit einem knappen 62:64-Rückstand in die abschließenden zehn Minuten. Direkt zu deren Beginn sorgte Craig Bradshaw mit einem Dreier für die erste Führung seit der ersten Halbzeit und legte gleich mehrfach nach. Doch die Gladiators ließen sich nicht abschütteln. Lange Zeit stand das Duell nun auf Messers Schneide. 40 Sekunden vor Ende des hochintensiv geführten Schlagabtauschs sicherten sich die Gäste mit dem Korb zum 82:86 den entscheidenden Vorteil. Den LIONS gelang es zwar noch, auf 84:86 zu verkürzen und in der letzten Sekunde des Spiels hatte Orlando Parker die Chance, noch den Big Point zu erzielen. Aber letztlich konnte sich die Mannschaft nicht für ihren Einsatz belohnen und musste die dritte Niederlage in Folge hinnehmen.

Craig Bradshaw trug 24 Punkte zum Endergebnis bei, gefolgt von Roland Nyama mit 17, Jarelle Reischel mit 12 und Jeramie Woods mit 11.


LIONS II mit Sieg dank starkem Endspurt – LIONS-Ladies mit erster Saisonniederlage

Mit einem Erfolg im heimischen „Löwenkäfig“ am 17. Februar leistete die ProA-Reserve der PS Karlsruhe LIONS Wiedergutmachung für die vergangenen zwei Niederlagen und verbesserte ihre Bilanz auf zwölf Siege bei sieben Niederlagen in der Regionalliga Baden-Württemberg. Dabei erwiesen sich die Gäste von der TSG Schwäbisch Hall als harter Gegner, dem erst im letzten Viertel die Mittel gegen kämpfende LIONS fehlten. Zuvor war die Partie lange ausgeglichen. Während es zur ersten Pause noch 21:21 stand, mussten die Gastgeber zur Halbzeit einen 42:44- Rückstand hinnehmen, und lagen noch zu Beginn des Schlussabschnitts knapp mit 55:56 zurück. Starke letzte zehn Minuten retteten jedoch den Sieg, denn während die LIONS in der Defense so gut wie nichts mehr zuließen, machten sie unter dem gegnerischen Brett die entscheidenden Punkte und behielten mit 75:62 die Oberhand. Lars Schierhorn war mit 18 Zählern der erfolgreichste Punktesammler, gefolgt von Dino Jakolis (16) und Mathias Hurst (10). Am kommenden Sonntag wartet nun die nächste schwere Aufgabe auf das Team, das weiterhin den siebten Tabellenplatz belegt, denn dann geht es zum Spitzenreiter SG Mannheim.

Weniger erfreulich verlief der Spieltag für die LIONS-Ladies, die im 15. Saisonspiel die erste Niederlage einstecken mussten. Gegen die nun fünftplatzierten Damen vom USC Freiburg II jagte die Mannschaft über das ganze Spiel einem Rückstand hinterher. War dieser nach dem ersten Viertel mit 13:17 noch recht überschaubar, kamen die Gastgeberinnen auch im Folgeabschnitt nicht richtig in Schwung und lagen zur Halbzeit bereits mit 26:35 zurück. Auch in Hälfte zwei gelang es den LIONS nicht mehr, entscheidende Akzente zu setzen. Mit 47:59 ging es in den Schlussabschnitt, der mit 59:73 endete. Die Niederlage schmerzt, da mit dem MTV Stuttgart der erste Verfolger Karlsruhes punktete und mit den LIONS gleichzog. Lediglich der direkte Vergleich gibt momentan den Ausschlag für den alten und vorerst auch neuen Tabellenführer. Am kommenden Wochenende ist ein Sieg beim TV Konstanz Pflicht, um diese Position zu halten.


LIONS verpassen die Überraschung in Crailsheim

 

Am 23. Spieltag der ProA gelang es den PS Karlsruhe LIONS im Spitzenspiel am Sonntagabend bei den Crailsheim Merlins lange, die Partie offenzuhalten. Doch am Ende setzte sich der zuhause noch ungeschlagene Tabellenzweite durch und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Die LIONS halten sich trotz zweier Niederlagen in Folge weiter auf Platz drei.

Die Hausherren legten vor und gingen im ersten Spielabschnitt immer wieder in Führung, die jedoch meist im direkten Gegenzug von den Gästen egalisiert wurde. Erst zum Ende des Spielabschnitts hatten sich die Merlins einen 26:21-Vorsprung erarbeitet. Am Spielverlauf änderte sich in der Folge wenig, die LIONS kamen sogar kurz vor der Halbzeitpause nochmals zum 39:39-Ausgleich. Doch mit mehreren sicher verwandelten Freiwürfen verschaffte sich Crailsheim bis zum Gang in die Kabine etwas Luft und setzte den Lauf nach Wiederanpfiff beim Stand von 46:39 fort. Die „Zauberer“ von der Hohenlohe distanzierten das Löwenrudel innerhalb kurzer Zeit bis auf 55:39. LIONS-Headcoach Michael Mai nahm daraufhin die Auszeit und fand offenbar die richtigen Worte. Seine Schützlinge kämpften sich unter großem Einsatz bis auf einen Punkt heran und beim Stand von 68:65 zu Beginn des Schlussabschnitts war immer noch alles offen. Aber die Gastgeber waren in der Lage, ihre Führung durch nochmaliges Erhöhen des Tempos nach und nach auszubauen und wahrten somit bei einem Endstand von 96:86 auch im elften Heimspiel ihre weiße Weste.

Die LIONS waren vor allem im Hinblick auf die Reboundquote unterlegen, konnten aber dennoch über weite Strecken mit Tempo, Einsatz und einer ausgeglichenen Mannschaftsleitung überzeugen. Kapitän Richard Williams war mit 22 Punkten Topscorer, gefolgt von Cyrus Tate (14), Jarelle Reischel (13), Maurice Pluskota (12) sowie Josh Greene (12).


LIONS verlieren trotz kämpferischer Leistung – Schwächephase kostet Sieg

 

Die Schlussphase des Duells zwischen den PS Karlsruhe LIONS und den NINERS Chemnitz am 22. Spieltag der ProA war ähnlich spannend wie im Hinspiel, doch diesmal mit dem besseren Ende für die Sachsen, die damit am 10. Februar den Aufsteigern vom Oberrhein die erste Niederlage nach zuletzt fünf Siegen zufügten. Ein sehr schwaches drittes Viertel der LIONS sowie die bessere Trefferquote der NINERS aus allen Positionen gaben den Ausschlag.

Nach verhaltenem Start konnten die Gastgeber zunächst mit 9:8 in Führung gehen, die sich Chemnitz kurze Zeit später zurückeroberte. In den verbleibenden Spielminuten des ersten Viertels war die Partie ausgeglichen. LIONS-Neuzugang Josh Greene fügte sich in dieser Phase gut in das Team ein und erzielte seine ersten Punkte im „Löwenkäfig“. Karlsruhe behielt zur ersten Pause knapp mit 23:21 die Oberhand. Zu Beginn des folgenden Spielabschnitts dauerte es erneut etwas, bis die LIONS in Schwung kamen. Doch nach wenigen Minuten zeigten sich erste Anzeichen zum Ausbau der Führung. Mehr als ein Sieben-Punkte-Vorsprung sollte jedoch dabei nicht herausspringen. Die NINERS nutzten vor allem die sich ihnen bietenden Chancen durch Distanz- und Freiwürfe um sich wieder heranzuarbeiten und glichen kurz vor der Halbzeitsirene aus, bevor Craig Bradshaw in der Schlusssekunde knapp die Pausenführung für die LIONS sicherte. Mit 44:42 ging es in die zweite Hälfte, in der Chemnitz frischer agierte und LIONS-Headcoach Michael Mai bereits nach weniger als zwei Minuten veranlasste, seine Spieler beim Stand von 45:49 zur Besprechung in die Auszeit zu bitten.

Doch die NINERS, die inzwischen ihren Respekt vor den Hausherren weitgehend abgelegt hatten, zogen langsam aber sicher bis zur Mitte des Viertels auf acht Punkte davon. Die LIONS stabilisierten sich zwischenzeitlich nur kurz, bevor die Gäste dank ihrer Treffsicherheit bis zu Beginn des Schlussabschnitts auf 58:70 enteilten. Doch Karlsruhe raufte sich nochmals zusammen, ließ über fünf Minuten hinweg lediglich drei gegnerische Punkte zu und kam wieder bis auf 68:73 heran. Ein letztes Mal spannend wurde es 80 Sekunden vor Schluss, als beim Stand von 79:83 nochmals Hoffnung in der Karlsruher Europahalle aufkeimte.

Aber Chemnitz revanchierte sich für die 84:85-Niederlage im Hinspiel und entführte durch das 81:89 am Ende verdient die Punkte nach Sachsen.


LIONS Ladies weiter auf dem Vormarsch – Herren II stolpern in Haiterbach

Auch am 14. Spieltag der Regionalliga Baden-Württemberg haben die Basketballerinnen der PS Karlsruhe LIONS ihre weiße Weste gewahrt, stießen aber im Auswärtsspiel am 3. Februar bei der TG Sandhausen auch auf wenig Probleme. Die Gastgeberinnen konnten dem Tabellenprimus in keiner Phase des Spiels gefährlich werden und sahen sich bereits nach dem ersten Viertel mit einem 8:26-Rückstand konfrontiert. Dank einer starken Defense ließen die LIONS bis zur Halbzeit insgesamt lediglich 21 Punkte des Gegners zu hatten zu diesem Zeitpunkt selbst 42 Zähler auf dem Konto. Sandhausen bemühte sich in der Folge vergeblich um Ergebniskorrektur. Zehn Minuten vor Spielende war beim Stand von 38:64 die Entscheidung längst gefallen. Der Endstand von 47:86 spiegelte die Kräfteverhältnisse auf dem Feld wider. Lotta Simon war Topscorerin für die LIONS mit 16 Punkten, gefolgt von Barbara Juric (15), Paulin Simon (14) und Caroline Alte (10). Am kommenden Wochenende haben die LIONS Ladies spielfrei, bevor am 17. Februar ab 14:00 Uhr der Tabellenfünfte USC Freiburg II im Karlsruher Friedrich-List-Gymnasium gastiert.

An KKK Haiterbach haben sich in der Vergangenheit bereits viele gute Teams die Zähne ausgebissen. Der Klub aus der Nähe von Calw im Nordschwarzwald ist seit vielen Jahren eine feste Größe in der Regionalliga Baden-Württemberg und hat der ProA-Reserve der LIONS am 4. Februar eine empfindliche Niederlage zugefügt. Mit einem Auswärtssieg hätte Karlsruhe zur Spitzengruppe aufschließen können, muss sich aber nun aber vorerst eher in Richtung Tabellenmittelfeld orientieren. Haiterbach ging bereits früh in Front, konnte sich aber lange Zeit nicht wirklich absetzen. Nach zehn Spielminuten stand es 23:16, zur Halbzeit 41:33. Den dritten Spielabschnitt konnten die LIONS ausgeglichen gestalten und damit das Spiel offenhalten. Mit 59:51 ging es in die finalen zehn Minuten, in denen die Gastgeber das Spiel am Ende doch recht deutlich mit 86:71 für sich entschieden. Dino Jakolis (21 Punkte), Matthias Hurst (13) und Sven Töppich (13) punkteten zweistellig für die LIONS, die zwar den fünften Tabellenrang halten konnten, nun aber mit elf Siegen und sechs Niederlagen punktgleich mit Haiterbach und dem kommenden Gegner sind. Am 10. Februar führt das nächste Auswärtsspiel zur TSG Volksbank Reutlingen. Die Schwaben könnten mit einem Sieg an Karlsruhe vorbeiziehen. Dies will das Team von Coach Enrico Kufuor unbedingt verhindern.


Start verschlafen aber am Ende sicherer Sieger – LIONS behalten in Hamburg die Oberhand


Die Basketballer der PS Karlsruhe LIONS haben dank eines Auswärtssiegs bei den Hamburg Towers am 3. Februar ihre Erfolgsserie auf nun fünf Spiele ohne Niederlage ausgebaut. Mit dem 82:94 in der Edel-optics.de-Arena in Hamburg-Wilhelmsburg verteidigte der Aufsteiger somit auch am 21. Spieltag der ProA den dritten Tabellenplatz.

Wie so oft in dieser Saison fand die Mannschaft von Headcoach Michael Mai nur sehr schleppend ins Spiel und sah sich bereits nach dem ersten Viertel mit einem 23:12-Rückstand konfrontiert. Die Towers hatten die Partie mit einem 11-Punkte-Run eröffnet, bis die LIONS in der fünften Spielminute zu ihrem ersten Korberfolg kamen. Es dauerte bis zur Mitte des zweiten Spielabschnitts, ehe die Gäste erstmals ausgleichen konnten (35:35), und kurze Zeit später sogar knapp die Führung eroberten. Doch mit einem spielabschnittübergreifenden 12-Punkte-Run schraubten die Hausherren ihr Punktekonto von 40:42 auf 52:42 und hatten damit nach dem zwischenzeitlichen Halbzeitstand von 46:42 die alte Differenz wiederhergestellt. Aber in der Folge waren es die Hansestädter, denen unter dem gegnerischen Brett kaum mehr etwas gelingen wollte und Karlsruhe ging ungehindert bis zum Beginn des letzten Spielabschnitts mit 66:68 in Front. Die Korbflaute hielt bei Hamburg auch anfangs des Schlussviertels weiter an. Als sechs Minuten vor Spielende der Ball endlich wieder den Weg ins Netz der LIONS fand, waren diese bereits auf 80 Punkte enteilt und hielten die Gastgeber routiniert bis zur Schlusssirene auf Distanz.

Richard Williams war einmal mehr Topscorer bei den Karlsruhern (20 Punkte). Jarelle Reischel (19), Roland Nyama (18), Cyrus Tate (12) sowie Maurice Pluskota (10) punkteten ebenfalls zweistellig.


Verstärkung für die LIONS: US-Boy Josh Greene ab sofort im Karlsruher „Löwenrudel“

 

Kurz vor Ende der Transferperiode am 31. Januar ist den PS Karlsruhe LIONS ein echter Transfersteal gelungen. Der Kalifornier Josh Greene geht ab sofort für die ProA-Basketballer vom Oberrhein auf Korbjagd. Der 25-jährige Combo Guard ist vielseitig einsetzbar und folglich eine Ergänzung im Saisonendspurt. Ausgebildet wurde Greene in der US-Collegeliga NCAA und spielte danach zwei Jahre in der zweiten italienischen Liga sowie ein Jahr in Frankreich. Seine letzten Stationen in der Saison 2017/2018 waren der rumänische Club SCM CSU Craiova und der ungarische Erstligaclub Sopron KC. Glückliche Umstände führten Greene nun nach Karlsruhe, denn LIONS-Headcoach Michael Mai hält bereits seit mehreren Jahren Kontakt zu seinem neuen Spieler und hätte ihn bereits in der Vergangenheit gerne nach Deutschland geholt. Nun schien die Zeit einfach gekommen und auch für den Neu-Löwen bietet sich mit dem Engagement eine reizvolle Perspektive. Denn als Aufsteiger sind die LIONS die Überraschung der Saison und halten sich nach 20 Spieltagen auf dem dritten Tabellenplatz mit besten Aussichten auf die Playoffs. 

Josh wird die Rotation der LIONS unterstützen. Im letzten Spiel gegen die Nürnberg Falcons hat sich Center Cyrus Tate am Ellenbogen verletzt. Sein Einsatz im Auswärtsspiel gegen die Hamburg Towers ist ungewiss. Des Weiteren ist der Youngstar Patrick Teka wegen einer Sprunggelenksverletzung nicht einsetzbar und Toni Orlovic steht eine OP an der Hüfte bevor, sodass dieser bis Saisonende ausfällt.


Wichtige Erfolge in Möhringen: LIONS Ladies am Ende sichere Sieger, Herren II müssen dreimal in die Overtime

Beide Regionalligateams der PS Karlsruhe LIONS bekamen es am 27. Januar mit dem SV Möhringen 1887 zu tun. Am Ende sicherten sich die Basketballer aus der Fächerstadt jeweils wichtige Punkte gegen stark eingeschätzte Schwaben. Für die LIONS Ladies war ein Sieg sowieso Pflicht, wenn man den Platz an der Tabellenspitze halten wollte, denn Verfolger MTV Stuttgart gab sich erneut keine Blöße.

Im ersten Spielabschnitt tat sich Karlsruhe bei 13:11 noch etwas schwer, hatte das Spiel aber bereits zur Halbzeit gedreht. Mit 24:32 ging es in die zweite Hälfte, in der sich Möhringen mühte, aber wenig Mittel gegen die LIONS-Defense fand und weiter in Rückstand geriet. Beim Stand von 35:51 begannen die letzten zehn Spielminuten, in denen sich nichts mehr an den Verhältnissen änderte. Der Endstand von 48:64 besiegelte den 13. Saisonsieg der LIONS-Ladies, zu dem Barbara Juric und Paulin Simon jeweils 15 sowie Lotta Simon 12 Punkte beitrugen. Der Tabellenführer bleibt damit weiterhin ohne Punktverlust und empfängt nun am kommenden Samstag im Friedrich-List-Gymnasium die TG Sandhausen.

Ein denkwürdiges Duell lieferte sich die ProA-Reserve der LIONS mit dem Tabellendritten aus Möhringen. Dreimal fünf Zusatzminuten waren nötig, um eine Entscheidung herbeizuführen. Dabei liefen die LIONS lange einem Rückstand hinterher. 33:28 lautete der Vorsprung der Hausherren nach dem ersten Viertel, der sich bis zur Halbzeit noch leicht auf 52:45 vergrößerte. Nach dem dritten Spielabschnitt lag Möhringen 70:62 in Front, doch ein starkes Schlussviertel brachte die LIONS gleichauf. Mit 90:90 ging es in die erste Overtime, die erneut keinen Sieger hervorbrachte. Auch die zweite Verlängerung brachte keine Entscheidung. Erst weitere fünf turbulente Zusatzminuten später stand das Endergebnis von 123:129 fest. Der glänzend aufgelegte Dino Jakolis erzielte 36 Punkte. Ebenfalls besonderen Grund zur Freude hatte Sven Töppich, der bei insgesamt 28 Punkten achtmal von der Dreierlinie erfolgreich war. Matthias Hurst (23 Punkte) und Alexander Breyer (10) punkteten ebenfalls zweistellig.

Dieser hart erkämpfte Sieg ist für Karlsruhe doppelt wertvoll, geht es doch sehr eng zu in der Verfolgergruppe der Regionalliga Baden-Württemberg. Nach 16 Spieltagen haben die LIONS mit Platz fünf und 22 Punkten lediglich zwei Punkte Rückstand auf Rang zwei. Am 4. Februar wartet die nächste Herausforderung auf das Team von Coach Enrico Kufuor, denn dann geht es zum siebtplatzierten KKK Haiterbach in den Schwarzwald, wo es traditionell alle Gastmannschaften schwer haben.


Korbfestival im „Löwenkäfig“ am 20. Spieltag – LIONS siegen und verteidigen Platz drei


Die ProA-Basketballer der PS Karlsruhe LIONS hatten am 27. Januar gleich mehrfach Grund zu jubeln. Mit dem vierten Sieg in Folge blieben sie im neuen Jahr weiterhin ungeschlagen, sicherten den dritten Tabellenplatz ab, durchbrachen erstmals in der Europahalle die 100-Punkte-Marke und durften sich dafür von einer Rekordkulisse von 1.400 Zuschauern feiern lassen. Leidtragende waren an diesem Abend die Nürnberg Falcons BC, die beim 106:85 lediglich in der Anfangsphase mithalten konnten.

Das erste Viertel war in der Tat sehr ausgeglichen, mit leichten spielerischen Vorteilen für die LIONS, wodurch sich ein Zwischenstand von 22:16 zur ersten Pause ergab. Doch im folgenden Spielabschnitt brachten die Hausherren die Gäste aus Franken richtig in Bedrängnis, so dass diese in der 14. Spielminute beim Stand von 31:22 eine Auszeit nahmen, um sich taktisch neu zu formieren. Dieser Versuch misslang völlig, denn die LIONS bauten in den folgenden Minuten ihren Vorsprung kontinuierlich aus und schlossen ein überragendes Viertel mit einem sensationellen 19:0-Lauf ab. Headcoach Michael Mai konnte zufrieden sein und freute sich über eine komfortable Halbzeitführung von 61:33.

Die Falcons kamen kämpferisch aus der Kabine zurück und spielten engagiert auf, konnten die LIONS aber nur vereinzelt aus dem Konzept bringen, denn abgesehen von wenigen Nachlässigkeiten agierten diese trotz einer etwas schwächeren Leistung als zuvor auch im dritten Spielabschnitt weitgehend souverän. Der Stand von 80:57 vor Beginn der abschließenden zehn Minuten gab allerdings auch keinen Anlass zu Hektik und Unsicherheit. Nürnberg gab sich nicht auf und versuchte nochmals alles, wodurch die Partie weiterhin temporeich blieb und beiden Mannschaften die Möglichkeit gab, sich spielerisch in Szene zu setzen. Letztlich fehlte den Falcons aber die entscheidende Durchschlagskraft gegen quirlige LIONS, die mit stehendem Applaus vom gesamten Löwenkäfig für ihren 14. Saisonsieg gefeiert wurden.

Die ausgeglichene Teamleistung kam auch in der Punkteverteilung gut zum Ausdruck. Jarelle Reischel war Topscorer (24 Punkte), gefolgt von Cyrus Tate (18), Richard Williams (17), Orlando Parker (15), Maurice Pluskota (12) und Craig Bradshaw (10). Nach zwei Heimspielen in Folge müssen die LIONS kommende Woche wieder reisen. Mit gestärktem Selbstbewusstsein werden sie alles daransetzen, am 3. Februar bei den Hamburg Towers ihre Serie auszubauen.


Schule mal anders!

Für die Kinder der dritten und vierten Klassen der Rennbuckel Grundschule in Karlsruhe war der 16. November 2017 kein Schultag wie jeder andere. Während eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) gibt es die Vorgabe, selbständig ein Projekt zu organisieren, zu planen und durchzuführen. Unser LIONS-FSJler Paul Ziehlke setzte mit Hilfe unseres LIONS-Profis Dmitrij „Dima“ Kreis seine Idee eines Basketballtages an der Rennbuckel Grundschule um. Die Schüler, die am 27.01.2018 als Einlaufkinder fungieren, bekamen ein Gefühl für die Größe des Basketballes und lernten zu dribbeln und zu werfen. Alle waren mit Spaß und Motivation bei der Sache und konnten mit Sicherheit Erfahrungen aus dem Basketballtag sammeln.

 

LIONS-Regionalligateams setzen sich durch

Die ProA-Reserve der PS Karlsruhe LIONS hat das Siegen nicht verlernt. Nach einem kleinen Tief gegen Jahresende sind die Herren II wieder voll da und halten Anschluss an die Tabellenspitze. Gegen die Howie´s TSG Söflingen gelang in eigener Halle am 21. Januar ein letztlich ungefährdeter Sieg. Dabei liefen die Schützlinge von Trainer Enrico Kufuor anfangs noch einem Rückstand hinterher. 12:15 hieß es nach den ersten zehn Spielminuten, doch dank einer Leistungssteigerung gingen die LIONS zur Halbzeit mit 41:32 in Front. Souverän und routiniert hielt Karlsruhe die Gäste auch in Hälfte zwei auf Distanz. Mit 62:52 ging es in den Schlussabschnitt, wo sich im Hinblick auf die Kräfteverhältnisse keine großen Veränderungen mehr ergaben. Bei einem Endstand von 85:75 konnten mehrere LIONS-Akteure zweistellig punkten. Topscorer war Dino Jakolis (18 Punkte), gefolgt von Lars Schierhorn (16), Matthias Hurst (15), Patrick Teka (15) und Wolfgang Otters (12). Mit zehn Siegen aus 15 Spielen belegt die Mannschaft weiterhin Platz fünf in der Regionalliga Baden-Württemberg. Am kommenden Wochenende wartet jedoch ein echter Prüfstein. Beim Tabellenzweiten SV Möhringen 1887 ist ein Auswärtssieg fast schon Pflicht, wenn sich die LIONS unter den Spitzenteams etablieren wollen.

Ein Pflichtsieg – nicht mehr, aber auch nicht weniger war die Partie gegen die Basket Ladies Kurpfalz am 20. Januar für die „LIONS Ladies“, die nach nun zwölf Spieltagen weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze der Regionalliga Baden-Württemberg thronen. 79:54 hieß es nach 40 Spielminuten im Karlsruher Friedrich-List-Gymnasium. Bereits im ersten Viertel waren die LIONS mit 21:6 in Front gegangen und legten damit die Marschrichtung fest. Bis zur Halbzeit war der Vorsprung auf 43:23 angewachsen. Im Anschluss kontrollierten die Gastgeberinnen das Spiel. Der 64:41-Führung zu Beginn des Schlussviertels folgte der verdiente 79:54-Endstand. Lotta Simon erzielte allein 23 Punkte, gefolgt von Paulin Simon (20) und Theresa Voß (15). Das kommende Spiel wird das Team von Trainer Danijel Ljubic mehr fordern, denn am 27. Januar treten die LIONS Ladies wie ihr männliches Pendant in Möhringen bei Stuttgart an. Ein Sieg beim Tabellendritten ist Voraussetzung, um sicher den Spitzenplatz in der Liga zu verteidigen.


LIONS beißen spät aber kräftig zu und sichern sich den dritten Sieg in Folge

 

Beinahe wäre es nichts geworden mit dem zweiten Heimsieg im neuen „Löwenkäfig“. Die ProA-Basketballer der PS Karlsruhe LIONS hatten am 20. Januar einige Mühe mit ihren Gästen, den HEBEISEN WHITE WINGS Hanau. Dass am Ende doch der 13. Sieg im 19. Saisonspiel und der dritte Erfolg in Folge heraussprang, verdankte das Team einer deutlichen Leistungssteigerung im Schlussviertel.

Die LIONS verschliefen den Spielbeginn nahezu völlig und Headcoach Michael Mai musste bereits nach fünf Spielminuten beim Stand von 5:14 die erste Auszeit nehmen. In der Folge erhöhten die WHITE WINGS gar auf 7:21, bevor die Gastgeber sich sortiert hatten und ihren Rückstand auf 17:22 nach dem ersten Viertel eindämmen konnten. In Durchgang zwei startete Karlsruhe deutlich frischer und stellte durch zwei schnelle Dreier sofort den Anschluss her. Der Ball lief nun deutlich besser bei den Hausherren, die bald sogar die Führung übernahmen. Hanau spielte mit und die Partie nahm zwischenzeitlich richtig Fahrt auf. Kurz vor der Pause gingen die Gäste nochmals in Front, doch die LIONS erkämpften sich den Vorteil noch vor dem Gang in die Kabine zurück und starteten mit 42:39 in die zweite Spielhälfte. Hier stellte sich allerdings nach einem schönen Treffer direkt nach Wiederanpfiff eine wahre Korbflaute ein. Nahezu fünf Minuten wollte kein Korb für den Aufsteiger aus der Fächerstadt fallen. Die Hessen glichen zum 45:45 aus, konnten die Schwächephase der Gastgeber aber nicht für sich ausnutzen. In einem wenig ansehnlichen Spielabschnitt gelang es den LIONS, einen Vorsprung von vier Punkten (56:52) ins Schlussviertel zu retten. Dieses gestaltete sich vorerst ebenfalls schleppend. Wieder stockte der LIONS-Motor und es gelangen nur wenig Aktionen, bis sich nach einigen Minuten vermehrt gute Möglichkeiten eröffneten, die nun endlich konsequent genutzt wurden. In dieser entscheidenden Phase saßen vor allem die Freiwürfe. Aber auch wichtige Distanzwürfe fanden ihren Weg in den gegnerischen Korb und schneller als es der bisherige Spielverlauf vermuten ließ war das Duell mit 83:69 entschieden.

Roland Nyama (18 Punkte), Jarelle Reischel (14), Craig Bradshaw (10) und Maurice Pluskota (10) scorten zweistellig für die LIONS, die bereits am kommenden Wochenende erneut als Gastgeber fungieren. Am 27. Januar kommen die Nürnberg Falcons an den Oberrhein. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.


LIONS: Erfolgreicher Start ins neue Jahr für Damen und Herren II

Einen gelungenen Rückrundenauftakt konnten die Basketball-Regionalligateams der PS Karlsruhe LIONS am 14. Januar bejubeln. Bei den „LIONS Ladies“ wurde es allerdings spannender als erhofft. Als Tabellenführer ohne Punktverlust in den zehn bisherigen Spielen waren sie zur BSG Basket Ludwigsburg gereist. Um den Platz an der Sonne abzusichern, dürfen sich die Löwinnen allerdings keinen Fehltritt erlauben, da der erste Verfolger MTV Stuttgart mit lediglich zwei Punkten Rückstand in Lauerstellung liegt.

Anfangs lief beim Tabellensechsten in Ludwigsburg auch alles nach Plan. 17:22 lautete der Stand nach den ersten zehn Spielminuten. Doch bis zur Halbzeit gingen die Gastgeberinnen mit 35:33 in Front. Dank eines starken dritten Viertels verschaffte sich Karlsruhe wieder etwas Luft und ging mit 50:56 in den Schlussabschnitt, nach dem das Spiel aber keineswegs beendet war, denn Ludwigsburg schaffte noch den 70:70-Ausgleich und erzwang so die Overtime. Doch nun zeigten die LIONS Ladies routiniert, warum sie an der Spitze der Regionalliga thronen. Das Team ließ lediglich drei gegnerische Punkte zu. So war das Endergebnis von 73:81 letzten Endes verdient. Topscorer waren Paulin Simon (24 Punkte), Theresa Voß (20) und Caroline Alte (10). Am kommenden Samstag um 13:00 Uhr trifft die Mannschaft im Karlsruher Friedrich-List-Gymnasium auf die Basket Ladies Kurpfalz.

Nicht ganz so spannend machte es die Zweitvertretung der LIONS-Herren, obwohl auch sie zwischenzeitlich ebenfalls stark unter Druck geriet. Wie die LIONS Ladies trat das Team bei der BSG Basket Ludwigsburg an, die in der Regionalliga Baden-Württemberg lediglich den zwölften Rang belegt, sich aber vor heimischem Publikum Einiges vorgenommen hatte. Von Beginn an liefen die LIONS einem Rückstand hinterher. War dieser nach den ersten zehn Minuten mit 19:14 noch gering, so konnte sich die BSG dank guter Defensearbeit bis zur Halbzeit auf 33:24 absetzen. Nach dem Seitenwechsel zeigte Karlsruhe einen stärkeren Zug zum Korb, blickte jedoch zu Beginn des Schlussabschnitts bei 50:44 noch auf eine äußerst magere Punktausbeute. Dies änderte sich während der letzten zehn Spielminuten, in denen die LIONS 30 Punkte erzielten und sich bei einem Endstand von 67:74 den neunten Saisonsieg sicherten.

Lars Schierhorn steuerte 19, Matthias Hurst 16 und Patrick Teka 15 Zähler zum Ergebnis bei. Der Erfolg war wichtig für das Team, das so den fünften Tabellenplatz verteidigen konnte und die Perspektiven auf einen vorderen Rang nach Abschluss der Runde wahrte. Am 21. Januar haben die LIONS wieder Heimrecht und empfangen um 17:30 Uhr im Friedrich-List-Gymnasium die Howie´s TSG Söflingen.


Revanche in Kirchheim – LIONS wieder obenauf

Mit einem souveränen Auftritt am 12. Januar bei den VfL Kirchheim Knights haben die PS Karlsruhe LIONS ihren vierten Platz in der ProA vorerst gefestigt. Es war bereits das zweite Duell der beiden Teams binnen weniger Wochen. Im Hinspiel bei der Europahallen-Premiere am 16. Dezember hatte Karlsruhe eine schmerzliche 80:85-Niederlage hinnehmen müssen und schien daraufhin auch in den folgenden Partien etwas aus dem Tritt gekommen. Doch am 18. Spieltag ließen die LIONS bei den Knights nichts anbrennen und kehrten mit ihrem zwölften Saisonsieg im Gepäck zurück an den Oberrhein.

Von Beginn an ging die Mannschaft von Headcoach Michael Mai in Führung, die sie bis zum Schluss nicht mehr abgeben sollte. Nach einem 20:29 im ersten Spielabschnitt erhöhten die LIONS bis zur Halbzeit auf 34:50 und konnten sich schon fast auf der Siegerstraße wähnen. Doch im dritten Viertel herrschte aufseiten der Gäste eine weitgehende Korbflaute. Die Schwaben kämpften sich bis zu Beginn der letzten zehn Spielminuten bis auf 53:62 heran und reduzierten den Rückstand acht Minuten vor der Schlusssirene auf sieben Punkte, bevor die LIONS nochmals Ernst machten und für einen Endstand von 72:85 sorgten. Wie meistens in der jüngeren Vergangenheit zeichneten sich die Aufsteiger in Kirchheim nicht gerade durch gute Trefferquoten aus, überzeugten aber unter dem Brett mit ihrer Reboundstärke und leisteten sich weniger Turnover als die Gastgeber.

Kapitän Richard Williams, der fast 34 Minuten auf dem Feld stand, erzielte 25 Punkte für die LIONS, gefolgt von Jarelle Reischel mit 16 und Orlando Parker mit 12 Punkten.


LIONS brechen den Bann und setzen sich gegen Phoenix Hagen durch

 

Der 6. Januar ist in Baden-Württemberg bekanntlich Feiertag, und zu feiern gab es für die PS Karlsruhe LIONS am 17. ProA-Spieltag auch sportlich etwas: Im dritten Heimspiel nach dem Umzug in die Europahalle gelang dem Team der ersehnte erste Sieg und damit ein erfolgreicher Jahresauftakt.

Gegen Phoenix Hagen mussten die LIONS allerdings all ihre Kräfte aufbieten. Die Partie begann temporeich. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass sie sich Einiges vorgenommen hatten. Lediglich Distanzwürfe wollten anfangs keinem der Akteure auf dem Feld gelingen. So ernteten weder die Hausherren noch die Gäste aus dem Ruhrgebiet in der Frühphase des Spiels viel Zählbares und es stand nach zehn intensiv geführten Minuten nur 10:12. Dies tat aber der guten Atmosphäre auf den Rängen keinen Abbruch. Auch die stimmgewaltigen Phoenix-Fans leisteten hierzu ihren Beitrag. Im folgenden Spielabschnitt zeigte sich vorerst das gleiche Bild: hohes Tempo, Partystimmung in der Halle, einfallsreiche und druckvolle Spielzüge. Doch die Kontrahenten neutralisierten sich gegenseitig, bis es den LIONS in Spielminute 14 erstmals gelang, sich durch zwei innerhalb weniger Sekunden verwandelte Dreipunktwürfe einen Vorsprung von acht Punkten zu erspielen und die Gäste in eine Auszeit zwecks Taktikbesprechung zu zwingen. Hagen verteidigte daraufhin solide, konnte sich aber selbst nur selten gegen die Karlsruher Defense durchsetzen. So konnten die LIONS ihre Führung verteidigen und bis zur Halbzeit auf 34:25 ausbauen. Nach dem Seitenwechsel fielen die Körbe zunächst schneller. Binnen drei Minuten erhöhten die Gastgeber auf 44:29 und ließen den Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf 18 Punkte anwachsen. Aber gegen Ende des dritten Viertels ging die Linie im Karlsruher Spiel etwas verloren, wodurch es zu Beginn der letzten zehn Minuten nur noch eine 52:42-Führung war. Auf dem Parkett wurde weiterhin um jeden Ball hart gekämpft. Den ersten Sieg in der Europahalle vor Augen war die Laune bei den LIONS-Fans bestens, während sich bei ihrem Team etwas Nervosität einschlich. Doch mit viel Einsatz und einer tadellosen Mannschaftsleistung sicherten sich die Schützlinge von Headcoach Michael Mai am Ende relativ ungefährdet die ersten Zähler im neuen „Löwenkäfig“.

Zum 77:63 trugen Jarelle Reischel 17, Maurice Pluskota 16, Richard Williams 13 und Orlando Parker 10 Punkte bei. Dank des Erfolgs baut der Aufsteiger seine vorläufige Bilanz auf elf Siege aus 17 Spielen aus und hat Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben getankt. Denn am 12. Januar steht das Rückspiel bei den VfL Kirchheim Knights an, die den LIONS im Dezember in Karlsruhe eine Niederlage zugefügt haben.


Knappe Niederlage – LIONS verlieren auch zweites Heimspiel in der Europahalle

 

Auch im zweiten Heimspiel im neuen „Löwenkäfig“ gab es kein Happy End für die PS Karlsruhe LIONS, die sich im „X-Mas Game“ am 27. Dezember knapp den RheinStars Köln geschlagen geben mussten.

Die Gastgeber erwischten wie bei der Europahallen-Premiere zwei Spieltage zuvor einen denkbar schlechten Start und fanden während des ersten Viertels nur schwer in die Partie, wodurch sie zur ersten Pause mit 14:23 ins Hintertreffen gerieten. Mit Beginn des folgenden Spielabschnitts waren es jedoch die LIONS, die die Aktionen der Gäste erfolgreich neutralisierten und Köln früh in die Auszeit zwangen. Die Hausherren zeigten sich nun deutlich entschlossener und kamen noch vor Mitte des Viertels auf 25:26 heran. Wenig später konnte das Team von Headcoach Michael Mai erstmals in Führung gehen, die auch zur Halbzeit bestand haben sollte. Mehrere erfolgreiche Distanzwürfe auf beiden Seiten sorgten dafür, dass die lange eher punktarme Partie noch während der ersten Spielhälfte die fast 1.350 Zuschauer in ihren Bann zog. Die LIONS machten nach dem Seitenwechsel beim Stand von 41:37 in der Offense da weiter, wo sie in Hälfte eins aufgehört hatten, eröffneten den RheinStars aber angesichts unnötiger Ballverluste immer wieder Chancen, die Köln nutzte, um die Führung zurückzuerobern. Beim äußerst knappen Stand von 60:61 ging es in den Schlussabschnitt, in dem Karlsruhe erneut in Front ging, dann aber im Gegensatz zu Köln vom Wurfglück verlassen wurde. Die Gäste lagen bald wieder vorne, konnten sich aber nicht absetzen. Den LIONS gelang es noch, die Partie bis in die letzten Sekunden offen zu halten, nicht aber, nochmals die Wende herbeizuführen.

So endete auch das zweite Spiel in der Europahalle ohne zählbaren Erfolg für den ProA-Aufsteiger, der dennoch auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurückblicken kann und bereits am 6. Januar gegen Phönix Hagen einen neuen Anlauf starten wird, die Fans im neuen Löwenkäfig auch nach der Schlusssirene jubeln zu lassen.Jarelle Reischel (15 Punkte), Richard Williams (13), Orlando Parker (13) und Roland Nyama (10) punkteten zweistellig für Karlsruhe.


LIONS zur Saisonhalbzeit auf Platz 5 – zum Rückrundenauftakt kommt Köln nach Karlsruhe

 

Am 15. und letzten Spieltag der Hinrunde holten sich die PS Karlsruhe LIONS am 23. Dezember den zehnten Saisonsieg in der ProA. Zu Gast bei den NINERS Chemnitz war hierzu allerdings eine furiose Aufholjagd nötig, die die Fans beider Lager bis zur letzten Sekunde zittern ließ.

Anfangs lief es gut für die LIONS, die – anders als bei der Heimniederlage gegen Kirchheim in der Vorwoche – druckvoll begannen und die Partie vorerst bestimmten. Mit 18:24 ging es in den zweiten Spielabschnitt, in dem sich die Gastgeber besser präsentierten und zur Halbzeit bis auf 42:43 herankamen. Nach dem Seitenwechsel entglitt Karlsruhe zunehmend die Kontrolle über das Geschehen. Chemnitz übernahm die Führung und startete beim Stand von 60:58 viertelübergreifend einen 11-Punkte-Run. Angesichts einer Führung von 77:64 kurz nach Beginn des Schlussabschnitts schien das Duell bereits zugunsten der Gastgeber entschieden, doch die LIONS konterten ihrerseits mit einem 14-Punkte-Run und gingen zwei Minuten vor Spielende sogar in Front. Was folgte, war ein echter Basketballthriller. In einem echten Kopf-an-Kopf-Rennen wechselte die Führung mehrmals, blieb aber stets sehr knapp. Kurz vor Schluss sahen die Gastgeber beim Stand von 84:82 wie die Sieger aus, aber mit einem Treffer von der Dreipunktlinie durch Orlando Parker eine Sekunde vor der Schlusssirene sicherten sich die LIONS den entscheidenden Vorsprung und sorgten für den 84:85-Endstand. Richard Williams (23 Punkte) und „Matchwinner“ Orlando Parker (22) punkteten zweistellig für Karlsruhe.

Die Aufsteiger beenden die Hinrunde damit auf einem starken fünften Platz und empfangen zum Jahresabschluss am 27. Dezember die punktgleichen RheinStars aus Köln, die nach einem 68:51-Erfolg gegen die OrangeAcademy den vierten Tabellenrang belegen. Im Hinspiel am Niederrhein setzte es im Oktober eine 57:75-Niederlage für die LIONS, die sich aber inzwischen in der Liga zurechtgefunden haben. Das Team von Headcoach Michael Mai brennt darauf, sich den ersten Sieg im „neuen“ Löwenkäfig in der Europahalle zu sichern und damit ein äußerst erfolgreiches Jahr zu krönen. Nach der stimmungsvollen Premiere in der neuen Heimspielstätte am 16. Dezember können sich die LIONS-Fans nach den Weihnachtsfeiertagen auf ein weiteres Highlight freuen. Tip-Off ist um 19:30 Uhr.


Hinrunde in den Regionalligen beendet – „LIONS Ladies“ sind Herbstmeister, Herren II in Lauerstellung

Mit einer makellosen Bilanz von zehn Siegen aus zehn Spielen überwintern die Basketballdamen der PS Karlsruhe LIONS auf Platz eins der Regionalliga Baden-Württemberg. Bereits in der Frühphase der Saison hatte sich abgezeichnet, dass der Weg zur Herbstmeisterschaft nur über den MTV Stuttgart gehen würde. Da war es passend, dass zum Abschluss der Hinrunde am 16. Dezember eben jene Stuttgarterinnen auf die LIONS warteten. Über drei Viertel des Spiels hinweg war es der erwartete Kampf auf Augenhöhe. Sah sich der MTV nach dem ersten Spielabschnitt mit einem 10:15-Rückstand konfrontiert, so waren es die LIONS, die zur Halbzeit beim Stand von 29:28 um den Anschluss kämpfen mussten. In der Folge war die Partie weiterhin sehr ausgeglichen, bis es mit 44:43 ins Schlussviertel ging. Nun gelang es den Karlsruher Spielerinnen, sich etwas abzusetzen und ohne zittern für den Endstand von 54:64 zu sorgen. Damit fügten sie den Gastgeberinnen die erste Saisonniederlage zu und haben sich die bestmögliche Ausgangsposition für den Start der Rückrunde am 14. Januar gesichert. Dann reist das Team aus der Fächerstadt zu BSG Basket Ludwigsburg.

Beste LIONS-Werferinnen: Paulin Simon (18 Punkte), Lotta Simon (13), Theresa Voß (11), Caroline Alte (10)

Mit einem knappen Auswärtssieg am 16. Dezember beim TV 89 Zuffenhausen konnten sich die Herren II der LIONS zur Saisonhalbzeit in der Verfolgergruppe der Regionalliga Baden-Württemberg behaupten und belegen nach nun 13 Spielen mit neun Siegen den fünften Tabellenplatz. Doch Karlsruhe musste kämpfen, um in der Porsche-Stadt am Ende die Oberhand zu behalten. Die Gastgeber entschieden das erste Viertel knapp mit 24:23 für sich, und bauten die Führung bis zur Halbzeit auf 53:45 aus. Im dritten Viertel schafften die LIONS die Wende und beim Stand von 63:64 deutete alles auf einen spannenden Schlussabschnitt hin. Nach Ablauf der 40 intensiven Spielminuten hieß es 76:77, was der ProA-Reserve der LIONS einen wichtigen Erfolg im Kampf um den Verbleib im vorderen Tabellendrittel bescherte. Am 14. Januar starten die Herren II ebenfalls in Ludwigsburg in die Rückrunde.

Beste LIONS-Werfer: Matthias Hurst (24 Punkte), Dino Jakolis (19), Patrick Teka (14)


LIONS verlieren gegen die Kirchheim Knights ihre erste Schlacht im neuen „Löwenkäfig“

 

Zum 14. Pro-A-Spieltag am 16. Dezember konnten sich die PS Karlsruhe LIONS über einen neuen Zuschauerrekord freuen. 1.150 Basketballfreunde sahen das erste Spiel nach dem Umzug in die Europahalle und erlebten einen spannenden und streckenweise hochdramatischen Schlagabtausch, in dem sich die Hausherren am Ende knapp mit 80:85 den Kirchheim Knights geschlagen geben mussten.

Die LIONS eröffneten die Punktejagd, doch die Gäste aus Schwaben fanden schnell zu ihrem Spiel und konterten mit einem 11-Punkte-Run zum 5:11. Karlsruhe tat sich lange schwer gegen eine Mannschaft, die druckvoll in der Offense agierte und die Gegenstöße der LIONS häufig vereitelte. Mit 15:22 ging es in den zweiten Spielabschnitt, in dem es noch einige Minuten dauerte, bis die LIONS ihre Verunsicherung ablegen und die Gäste erstmals unter Druck setzen konnten. Die Gastgeber arbeiteten sich bis auf 38:41 heran, doch vor allem dank ihrer sicheren Distanzschützen – allein in Hälfte eins waren sie zehnmal von der Dreipunktlinie erfolgreich – verwalteten die Knights ihren Vorsprung. Beim Stand von 38:44 begann die zweite Halbzeit, in der die LIONS binnen 100 Sekunden zum Ausgleich kamen und wenig später erstmals seit der Anfangsphase wieder die Führung übernahmen. In der Folge war es eine enge Partie, in der sich keiner der Kontrahenten mehr als zwei Punkte absetzen konnte, bis Karlsruhe zwei Minuten vor der letzten Pause den Vorsprung etwas ausbaute. Die Emotionen auf dem Feld hatten sich inzwischen längst auf die Zuschauerränge übertragen und die Dramatik sollte noch zunehmen. Denn angesichts der 71:64-Führung zu Beginn des Schlussabschnitts machten sich die LIONS-Fans berechtigte Sieghoffnungen, die ihr Team weiter nährte, indem es den Vorsprung bis auf 77:66 ausbaute. Die Knights schafften jedoch wieder den Anschluss, auch weil die LIONS zunehmend die Präzision in ihren Aktionen vermissen ließen. 75 Sekunden vor Spielende wechselte die Führung wieder zu den Gästen, die gute Nerven bewiesen und in der hochspannenden Schlussphase den Sieg retteten.

Beste Karlsruher Werfer waren Cyrus Tate (20 Punkte), Jarelle Reischel (16) und Craig Bradshaw (13). Zum Abschluss der Hinrunde geht es für die LIONS am 23. Dezember nach Chemnitz zu den NINERS.


Starke Teamleistung in Hanau – LIONS feiern neunten Saisonsieg

Die mitgereisten Fans der PS Karlsruhe LIONS freuten sich am 13. Spieltag der ProA über einen erneuten Erfolg des Aufsteigers, der sich damit weiterhin auf einem starken vierten Tabellenplatz hält. Gastgeber am 9. Dezember waren die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau, die nach einem starken Saisonstart vorerst auf den achten Rang abgerutscht sind.

Die LIONS gingen gewohnt früh in Führung, und Hanau hatte Mühe, nach dem 13:21 im ersten Viertel den Karlsruher Vorsprung im folgenden Spielabschnitt einzudämmen. Vorerst mit wenig Erfolg, denn noch zur Halbzeitpause lief mit einem Spielstand von 34:46 für die LIONS alles nach Fahrplan. Doch nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Shooting Guard Craig Bradshaw, der sich eine Blessur am Finger zugezogen hatte, kam es nach 25 Minuten zu einem Bruch im Karlsruher Spiel. Die WHITE WINGS witterten ihre Chance und erzielten bis zur letzten Pause elf Punkte am Stück, womit sie sich bis auf 54:60 zu Beginn des Schlussabschnitts heranschieben konnten. Die Gastgeber drängten nun auf die endgültige Wende und kamen bis auf 60:62 heran. Doch in der Folge besannen sich die LIONS auf ihre Teamqualitäten und setzten den Hoffnungen Hanaus mit einem 11-Punkte-Run zum 61:78 ein Ende. Denn die verbliebenen vier Spielminuten änderten nichts mehr an den Verhältnissen auf dem Feld und angesichts einer starken Mannschaftsleistung und einer besseren Trefferquote aus allen Positionen hielt Karlsruhe bei einem Endstand von 74:87 den Sieg fest.

Kapitän Richard Williams, der auf über 38 Spielminuten kam, erzielte 19 Punkte, gefolgt von Maurice Pluskota (17), Jarelle Reischel (15), Craig Bradshaw (15) und Cyrus Tate (10).


LIONS: Damen weiter auf dem Vormarsch, Herren II stellen Anschluss an die vorderen Plätze wieder her

Mit dem achten Sieg im achten Spiel haben sich die Basketballerinnen der PS Karlsruhe LIONS an der Spitze der Regionalliga Baden-Württemberg behauptet. Am Ende war der Vorsprung am 3. Dezember bei BBU 01 Ulm nicht groß. Der Sieg war jedoch zu keinem Zeitpunkt des Spiels in Gefahr. Auf das 8:14 im ersten Viertel folgte ein etwas schwächerer Spielabschnitt der „LIONS Ladies“, der zum Halbzeitstand von 24:30 führte. Nach dem Wiederanpfiff drehte Karlsruhe jedoch auf und schraubte den Vorsprung nach oben. Mit 43:59 ging es ins Schlussviertel, wo der Tabellenführer das Ergebnis verwaltete und bei einem Endstand von 59:67 die Oberhand behielt. Anna Theresa Voß war Topscorerin mit 20 Punkten, gefolgt von Lotta Simon (16) und deren Schwester Paulin Simon (14).

Der ProA-Reserve der LIONS gelang es, am 2. Dezember mit einem Erfolg bei der SG HD-Kirchheim Tuchfühlung zur Tabellenspitze der Regionalliga Baden-Württemberg aufzunehmen. Mit nun sieben Siegen aus elf Spielen belegt die Mannschaft aktuell Platz fünf, hat jedoch lediglich zwei Punkte Rückstand auf den zweiten Rang. Im ersten Viertel hatten die LIONS noch etwas Probleme mit den Gastgebern, die vor dem zweiten Durchgang mit 22:20 in Führung lagen. Bis zur Halbzeit lief der Ball dann deutlich besser durch die Karlsruher Reihen und mit 37:51 ging es in die Kabine. In Hälfte zwei hielten die LIONS die SG weiter auf Distanz und gingen mit 55:71 in den Schlussabschnitt, wo sie routiniert den Sieg festhielten. Zum Endstand von 73:81 trugen Lars Schierhorn 24, Dino Jakolis 17 und Matthias Hurst 14 Punkte bei.


LIONS feiern Abschied vom „Löwenkäfig“ mit spielerischen Glanzlichtern

 

Es war ein besonderer Abend für die PS Karlsruhe LIONS am 2. Dezember, denn nach vielen Jahren in der Turnhalle des Friedrich-List-Gymnasiums, wo die Mannschaft zuletzt drei Aufstiege in Serie feierte, hieß es Abschied nehmen. Der zwölfte ProA-Spieltag war der letzte im legendären Karlsruher „Löwenkäfig“. Ab 16. Dezember ist die Europahalle Heimspielstätte der LIONS.

Als letzter Gegner in der alten Halle gaben sich die Uni Baskets Paderborn die Ehre, die von Beginn an unter Druck gerieten. Nach drei Spielminuten nahmen die Gäste beim Stand von 13:4 die erste Auszeit, doch die LIONS erhöhten dennoch auf 16 Punkte Vorsprung, bis Paderborn eigene Offensivakzente setzen konnte. Insgesamt hatten die Uni Baskets den schnellen und explosiven Spielzügen der LIONS aber nur wenig entgegenzusetzen. Nachdem die ersten zehn Spielminuten die Anfeuerungsrufe der Zuschauer bereits mit 34:16 Punkten belohnt hatten, ging es in einem ähnlichen Tempo weiter. Paderborn spielte nun mit und trug mit seinen zeitweise sehr sicheren Schützen dazu bei, dass die Partie nicht einseitig wurde. Dennoch war der Halbzeitstand von 62:41 zu diesem Zeitpunkt völlig leistungsgerecht. Karlsruhe eröffnete das dritte Viertel mit einem 10-Punkte-Lauf und zwang Paderborn erneut früh in die Auszeit. Doch den Offensivdrang der LIONS stoppte das nicht. Mit aggressivem und dennoch fairem Tempobasketball sorgten die Gastgeber für die Vorentscheidung. Trotz einiger Unkonzentriertheiten gegen Ende des Viertels war der Vorsprung zu Beginn des Schlussabschnitts mit 92:54 sehr komfortabel. Nun ließ die Konzentration aufseiten der LIONS etwas nach. Dennoch war nach gut 35 Spielminuten die 100-Punkte-Marke erreicht und am Ende stand trotz einer etwas schwächeren Schlussphase ein hochverdienter 104:82-Sieg und die Verteidigung des vierten Tabellenplatzes.

Beste Scorer für die LIONS waren Jarelle Reischel (22 Punkte), Maurice Pluskota (21), Craig Bradshaw (13), Orlando Parker und Roland Nyama je (11).


LIONS II siegen wieder – Damen weiterhin souverän

Nach zuletzt zwei Niederlagen feierten die Herren II der PS Karlsruhe LIONS am 25. November wieder ein Erfolgserlebnis und schlugen vor heimischer Kulisse den TuS Urspringschule mit 88:78. Mit nun sechs Siegen aus bisher zehn Saisonspielen rangiert das Team von Coach Enrico Kufuor auf Platz fünf in der Regionalliga Baden-Württemberg. Gegen den Tabellendreizehnten aus der Nähe von Ulm mussten die LIONS allerdings bis zum Schluss alles geben. Nach einem 18:22-Rückstand im ersten Viertel und der knappen Halbzeitführung von 40:38 konnte Karlsruhe den Vorsprung auch im dritten Spielabschnitt nicht ausbauen (63:61). Erst im Schlussviertel setzte sich die ProA-Reserve der LIONS dann etwas ab und kann nun mental gestärkt auf das nächste Wochenende blicken. Am 2. Dezember gastiert die Mannschaft bei der SG HD-Kirchheim.

Es punkteten: Lars Schierhorn (23), Matthias Hurst (14), Dino Jakolis (12), Patrick Teka (11), Alexander Breyer (10).

Die „LIONS Ladies“ haben auch am 25. November ihre weiße Weste in der Regionalliga Baden-Württemberg gewahrt und kamen zu einem ungefährdeten Heimsieg gegen den SV Böblingen. Mit 24:17 nach den ersten zehn Minuten und bei einem Halbzeitstand von 51:35 waren die Kräfteverhältnisse geklärt und Karlsruhe verwaltete souverän den Vorsprung mit 68:51 vor den abschließenden zehn Minuten, um sich am Ende über einen 86:68-Sieg zu freuen. Als nächster Gegner wartet am 3. Dezember der Tabellenachte BBU 01 Ulm, wo die LIONS Ladies den achten Sieg im achten Saisonspiel anstreben. Auf das wahrscheinlich entscheidende Duell gegen den MTV Stuttgart, der bisher ebenfalls noch ohne Punktverlust ist, muss das Team allerdings noch bis zum Abschluss der Hinrunde am 16. Dezember warten.

Es punkteten: Paulin Simon (26), Lotta Simon (22), Anna Theresa Voß (10).


Sieg in Trier – korbhungrige LIONS beißen sich in der vorderen Tabellenhälfte fest

 

In einem punktreichen Spiel am 26. November bei den RÖMERSTROM Gladiators Trier haben sich die PS Karlsruhe LIONS den fünften Sieg aus den vergangenen sechs Partien gesichert. Eine Woche nach der knappen Niederlage im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer Crailsheim Merlins stellte die Mannschaft von Headcoach Michael Mai ihre starke Form erneut unter Beweis. Insbesondere die Offense – nach den Merlins die zweitstärkste der ProA – konnte wieder einmal glänzen und die Gladiators mussten sich trotz engagierter Gegenwehr mit 79:96 geschlagen geben.

Von Beginn an entwickelte sich in Trier ein munteres Spiel mit vielen Gelegenheiten auf beiden Seiten und nach den ersten zehn Minuten stand es bereits 26:33. In der Folge fielen die Körbe nicht mehr so einfach. Dennoch konnten die LIONS ihre Führung ausbauen und mit einem 43:57-Vorsprung in die Halbzeitpause gehen. Doch die Gladiators kämpften und gestalteten das dritte Viertel ausgeglichen. Mit 64:77 ging es in den Schlussabschnitt, wo tatsächlich nochmals Spannung aufkam. Die Gastgeber schoben sich vier Minuten vor Spielende bis auf fünf Punkte zum zwischenzeitlichen 76:81 heran, aber im direkten Gegenzug eröffnete Craig Bradshaw mit einem Dreier einen 12-Punkte-Run der LIONS, die damit letztlich souverän die Oberhand behielten.

Zum Erfolg trug auch die gute Trefferquote bei, seine Freiwürfe konnte der Liganeuling sogar allesamt verwandeln. Am meisten Punkte für Karlsruhe erzielte Jarelle Reischel (24), gefolgt von Kapitän Richard Williams mit 21, Craig Bradshaw mit 13, Cyrus Tate mit 12 und Maurice Pluskota mit 11 Punkten. Der Lohn für sieben Siege nach elf Spieltagen ist der sechste Tabellenplatz – eine tolle bisherige Bilanz für den Aufsteiger.


Basketball-Thriller in Karlsruhe – LIONS unterliegen um Haaresbreite im Spitzenspiel der ProA


Die Crailsheim Merlins waren am Sonntagabendspiel des zehnten Spieltags am 19. November im Karlsruher „Löwenkäfig“ klar favorisiert, konnten sie doch erst in der Vorwoche den bisherigen Spitzenreiter RASTA Vechta durch einen Sieg im direkten Duell von der Tabellenspitze der ProA verdrängen. Doch die Aufsteiger von den PS Karlsruhe LIONS, ihrerseits seit vier Spielen unbesiegt, sollten sich als würdiger Herausforderer erweisen. Gemeinsam begeisterten die Teams das Karlsruher Publikum und boten ein hochspannendes Duell mit spielerischen Glanzlichtern.

Zu Beginn ging der Tabellenführer durch mehrere erfolgreiche Distanzwürfe in Front, doch die LIONS erarbeiteten sich mittels geschickter Kombinationen immer wieder Chancen, die sie meist erfolgreich verwerteten und nach acht Minuten den Spielstand egalisierten. Kurz vor Ende des ersten Viertels übernahmen die Hausherren sogar die Führung und starteten beim Spielstand von 22:21 konzentriert in den zweiten Spielabschnitt, wo sie sich mit einem kleinen Run sogar bis auf acht Punkte absetzen konnten. Doch gegen Mitte des Viertels ließ die Präzision der LIONS unter dem Korb nach. Dennoch entschieden sie auch diese zehn Minuten knapp für sich und gingen mit einer 38:35-Führung in die Kabine. In Halbzeit zwei dauerte es nur kurze Zeit, bis das Spiel erneut Fahrt aufnahm. Die beiden Teams schenkten sich nichts und hielten das Tempo konsequent hoch. Crailsheim hielt den Anschluss und ging eine Minute vor der letzten Pause erstmals seit Spielbeginn in Führung. Beim Stand von 51:54 vor Beginn des Schlussabschnitts schien noch alles möglich – und so war es auch, trotz eines schlechten Starts der LIONS. Die Merlins konnten wieder ihre Distanzwürfe von der Dreierlinie anbringen und vergrößerten ihren Vorsprung schnell auf elf Punkte. Karlsruhe zeigte sich kämpferisch, ließ nicht locker und kämpfte. Das Engagement sollte belohnt werden, denn 27 Sekunden vor Spielende verkürzte der Kapitän des Löwenrudels Richard Williams mit einem Steal und anschließendem Korbleger den Crailsheimer Vorsprung auf 75:76. Die Spannung erreichte acht Sekunden vor Schluss ihren Höhepunkt, als die LIONS nochmals in Ballbesitz kamen, aber keinen Korberfolg mehr erzielen konnten.

Drei Sekunden vor Spielende entschieden die „Zauberer“ von der Hohenlohe mit zwei erfolgreichen Freiwürfen das Duell für sich und siegten nicht unverdient mit 75:78. Aber die LIONS konnten in diesem hochklassigen Spiel den Beweis liefern, dass sie sich zurecht in der oberen Tabellenhälfte aufhalten.


LIONS – Herren II unterliegen dem Spitzenreiter, Damen weiterhin ohne Punktverlust

Es war ein ernüchternder Sonntag für die ProA-Reserve der PS Karlsruhe LIONS. Das Team von Coach Enrico Kufuor bekam es am 12. November mit der in nun acht Saisonspielen ungeschlagenen SG Mannheim zu tun.

Vor heimischer Kulisse begannen die LIONS gut gegen den alten und neuen Spitzenreiter der Regionalliga Baden-Württemberg. Nach einem munteren ersten Viertel lag Karlsruhe knapp mit 28:25 in Front, doch ein etwas schwächerer zweiter Spielabschnitt mündete in einen 43:52-Rückstand zur Halbzeit. Unter großem Einsatz und mit ansehnlichen Spielzügen kämpfte sich die junge Mannschaft wieder bis auf drei Punkte heran und hatte zehn Minuten vor Spielende beim Stand von 62:65 noch alle Chancen. Doch am Ende waren es die routinierteren Mannheimer, die sich durchsetzen konnten und die Punkte in die Kurpfalz mitnahmen.

Nach dem 73:81 liest sich die bisherige Bilanz der LIONS durchwachsen. Fünf teilweise sehr souveränen Siegen stehen drei schmerzhafte Niederlagen gegen die Konkurrenz im oberen Tabellendrittel gegenüber. Nach acht Spieltagen bedeutet dies Rang fünf für das Team aus dem Karlsruher Süden, das nun am 18. November beim Tabellenneunten TSV Wieblingen unbedingt gewinnen muss, um Anschluss nach oben zu behalten.

Im positiven Sinn nichts Neues gibt es indes bei den „LIONS Ladies“ zu vermelden. Die PSK-Damen entschieden am 12. November auch ihr sechstes Saisonspiel für sich und stehen weiterhin unangefochten an der Spitze der Regionalliga Baden-Württemberg. Freilich war der TV Konstanz kein echter Prüfstein für den amtierenden Meister.

Nach ansprechendem Beginn und einer 40:26-Halbzeitführung tat die Mannschaft von Coach Danijel Ljubic nicht mehr als notwendig, um ungefährdet mit 54:42 die Oberhand zu behalten. Am 18. November haben die LIONS Gelegenheit, ihre Siegesserie beim SV Böblingen auszubauen.


Vierter Erfolg in Serie – LIONS siegen im Endspurt in Nürnberg

 

Im Freitagabendspiel des neunten ProA-Spieltags am 10. November bewiesen die PS Karlsruhe LIONS bei den Nürnberg Falcons den längeren Atem und behielten beim 65:69 knapp die Oberhand. Dabei hatten die Gastgeber über weite Strecken der Partie mehr vom Spiel und waren offenbar gut auf die LIONS, die während der ersten fünf Minuten lediglich fünf Punkte erzielten, eingestellt.

Nach zehn Spielminuten stand es 18:15. Nach dem ausgeglichenen zweiten Viertel lagen die Falcons mit 34:29 in Front und bauten ihre Führung nach dem Seitenwechsel zeitweise auf bis zu zwölf Punkte aus. Doch kurz vor der letzten Pause erwischten die LIONS einen kleinen Lauf und beim Stand von 49:46 vor dem Schlussabschnitt war die Partie wieder völlig offen. Fünf Minuten vor Spielende eroberte Karlsruhe schließlich erstmals die Führung und sollte sie bis zur Schlusssirene auch nicht mehr abgeben. Dennoch blieb es spannend bis in die letzten Sekunden, in denen sich die Franken nochmals bis auf zwei Punkte heranschoben, aber am Ende mit leeren Händen dastanden.

Maurice Pluskota (17 Punkte), Jarelle Reischel (16) und Richard Williams (14) punkteten zweistellig für die LIONS, die durch den Auswärtssieg zumindest für eine Nacht auf den vierten Tabellenrang vorgerückt sind.


LIONS mit Pflichtsieg gegen Baunach Young Pikes

 

Am Ende waren im Karlsruher „Löwenkäfig“ Fans und Mannschaft erleichtert, denn die PS Karlsruhe LIONS holten sich am 5. November dank eines 76:67 gegen die Gäste aus Franken einen letztlich ungefährdeten Sieg. Baunach war zwar bereits als Tabellenschlusslicht angereist, doch die Young Pikes sind Kooperationspartner des BBL-Toppclubs Brose Bamberg. Daher war für den ProA-Aufsteiger Vorsicht geboten, wollte man nicht gegen einen vermeintlich formschwachen Kontrahenten straucheln.

Doch das Team von Headcoach Michael Mai begann standesgemäß und entschied das erste Viertel mit 26:14 für sich. Auch in der Folge kontrollierten die LIONS das Spiel und führten zur Halbzeit recht komfortabel mit 48:30. Nach dem Seitenwechsel nahm Karlsruhe etwas Tempo aus der Partie und ermöglichte so den Gästen, eigene Akzente zu setzen und das dritte Viertel ausgeglichen zu gestalten. Nachdem es mit 67:49 in den Schlussabschnitt gegangen war, taten die LIONS nur noch das Nötigste, um sich den dritten Sieg in Folge zu sichern.

Richard Williams zeigte sich mit 17 erzielten Punkten am treffsichersten. Dmitrij Kreis, Maurice Pluskota, Jarelle Reischel und Cyrus Tate sammelten jeweils zehn Punkte. Am 10. November geht es für die LIONS, die nun Rang sechs in der Tabelle belegen, nach Nürnberg zu den Falcons, die angesichts ihres 14. Tabellenplatzes dringend Punkte benötigen und dem Löwenrudel einen heißen Empfang bescheren werden.


JBBL: LIONS behaupten nach der Hinrunde Platz fünf

Die Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) ist die höchste deutsche Spielklasse in der Altersklasse U16. In acht unter geographischen Gesichtspunkten zusammengestellten Gruppen messen sich hier die besten Nachwuchsspieler der Republik miteinander. Die U16 der PS Karlsruhe LIONS konnte sich bereits mehrfach durch absolvieren einer harten Qualifikation einen Startplatz in diesem Elitefeld sichern, so auch in der Saison 2017/2018.

Am 5. November ging die Hinrunde zu Ende. Durch einen 72:61-Sieg bei den BIS Baskets Speyer am siebten Spieltag belegen die „Young LIONS“ aktuell den fünften Tabellenplatz in Gruppe sieben. Die Spielzeit hatte für die Schützlinge von Coach Drazan Salavarda mit unangenehmen Aufgaben gegen schwere Gegner begonnen. Nach der Auftaktniederlage beim Spitzenclub ratiopharm Ulm hatten die LIONS auch zu Hause gegen die Young Tigers Tübingen das Nachsehen. Am dritten Spieltag gelang schließlich der Befreiungsschlag im prestigeträchtigen Derby mit einem 73:51-Sieg gegen die Packservice BBA SSC Karlsruhe. Es folgten erneut zwei bittere Niederlagen am Doppelspieltag in der vergangenen Woche gegen die Porsche BBA Ludwigsburg bzw. die Nürnberg Falcons. Doch mit dem zweiten Saisonsieg in Speyer haben sich die LIONS eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde geschaffen.

Bei weiterhin kämpferischen Leistungen ist durchaus ein Überraschungssieg gegen das eine oder andere Nachwuchsteam der großen BBL-Clubs möglich. Die LIONS werden weiter angreifen.


LIONS bringen Hamburger Türme zum Einsturz und gewinnen erstes Heimspiel

 

Im wahrsten Sinne einen Feiertag gab es am 1. November in Karlsruhe, wo die PS Karlsruhe LIONS frenetisch für ihren ersten Heimsieg in der ProA gefeiert wurden. Die Hamburg Towers mussten hingegen im „Löwenkäfig“ die zweite Saisonniederlage hinnehmen.

Nach einer kurzen Abtastphase waren es die Gastgeber, die sofort auf das Tempo drückten und in Führung gingen. Hamburg bekam kaum Zugriff auf das schnelle Spiel der LIONS, die aggressiv verteidigten und immer wieder Ballverluste der Gäste provozierten. Nach Wiederanpfiff beim Stand von 20:8 zeigte sich im zweiten Viertel zunächst das gleiche Bild. Karlsruhe schraubte den Vorsprung auf 20 Punkte. Erst kurz vor der Halbzeit konnten sich die Towers mit einigen erfolgreichen Freiwürfe etwas Luft verschaffen und kamen daraufhin besser ins Spiel. Mit 39:23 ging es in die Kabine. Direkt nach dem Seitenwechsel demonstrierten die LIONS mit einem 15-Punkte-Lauf ihre Siegambitionen und wieder dauerte es mehrere Minuten, bis sich die Hansestädter aufgrund der hohen Foulbelastung Karlsruhes mit guten Freiwürfen und eigenen erfolgreichen Spielzügen in Szene setzen konnten. Beim Stand von 62:38 zu Beginn des letzten Spielabschnitts war der Hamburger Widerstand endgültig gebrochen. Die LIONS spielten sich in einen regelrechten Rausch und ließen sich von der ausverkauften Halle feiern.

Am Ende stand ein überzeugender 91:58-Sieg, zu dem Jarelle Reischel 21 Punkte, Craig Bradshaw 20 Punkte, Richard Williams 14 Punkte und Maurice Pluskota 12 Punkte beitrugen. Bereits am kommenden Sonntag kann das Team im nächsten Heimspiel nachlegen, denn dann gastieren die Baunach Young Pikes in Karlsruhe.


Korbfestival in Ehingen: LIONS mit überzeugendem Sieg

 

Die PS Karlsruhe LIONS bewiesen am 28. Oktober zu Gast beim TEAM EHINGEN URSPRING eindrucksvoll, wieviel Potenzial in der Mannschaft steckt. Am sechsten ProA-Spieltag hatten die LIONS ihre Gegner beim 65:104 vollständig im Griff und können mit bisher drei Saisonsiegen auf eine ausgeglichene Bilanz verweisen. Im Vergleich zur Niederlage gegen Aufstiegsfavorit RASTA Vechta in der Vorwoche leistete sich das Team von Headcoach Michael Mai deutlich weniger Ballverluste und hatte in Ehingen den passenden Aufbaugegner. TEAM EHINGEN URSPRING konnte lediglich in der Frühphase des Spiels dagegenhalten und verlor nach wenigen Minuten die kurzzeitig erkämpfte Führung.

Mit 17:24 ging es in den zweiten Spielabschnitt, den die LIONS deutlich für sich entschieden und mit einem Halbzeitstand von 29:53 frühzeitig für eine Vorentscheidung sorgten. In der zweiten Spielhälfte änderte sich nichts an den Kräfteverhältnissen auf dem Feld. Auch das dritte Viertel ging an Karlsruhe. Die letzten zehn Spielminuten begannen beim Stand von 48:77. Die LIONS wollten jedoch noch mehr und machten eine Minute vor Spielende die 100 Punkte voll. Dmitrij Kreis setzte mit einem Dreier den Schlusspunkt unter den bisher höchsten ProA-Sieg des Aufsteigers, der mit einer 61%igen Trefferquote von der Dreierlinie überzeugte. 

Jeder der neun mit nach Ehingen gereisten LIONS-Spieler konnte punkten. Besonders gut aufgelegt zeigte sich Craig Bradshaw mit 28 Zählern, gefolgt von Maurice Pluskota (20 Punkte) und Richard Williams (19).


LIONS: Damen weiter ohne Niederlage, Herren II stolpern in Schwäbisch Hall

Die Basketballdamen der PS Karlsruhe LIONS bleiben in der Regionalliga Baden-Württemberg auch nach dem fünften Spieltag ungeschlagen und führen die Tabelle an. Am 22. Oktober bei der Zweitvertretung des USC Freiburg waren die „LIONS Ladies“ jedoch bis zum Schluss gefordert.

Nach drei ausgeglichenen Vierteln konnte sich Karlsruhe erst im letzten Spielabschnitt absetzen. Zuvor war es keinem Team gelungen, sich einen entscheidenden Vorteil zu sichern. Die Gastgeberinnen waren zwar nach den ersten zehn Spielminuten leicht ins Hintertreffen geraten (19:21), gingen jedoch zur Halbzeit mit 36:34 in Führung. Nach dem Seitenwechsel waren es die LIONS, die mehr vom Spiel hatten. Mit 54:57 ging es in den Schlussabschnitt, wo Karlsruhe das Ergebnis dann eindeutig gestaltete und sich die Breisgauer am Ende mit 66:79 geschlagen geben mussten.

Die ProA-Reserve der LIONS war am 21. Oktober in Schwäbisch Hall gefordert und verlor bei der dortigen TSG erstmals in dieser Regionalliga-Saison. Eine unzureichende Trefferquote war die Hauptursache für die Niederlage.

Die Gastgeber verhinderten erfolgreich, dass die LIONS ihr Spiel aufziehen konnten und lagen nach dem ersten Viertel knapp mit 16:15 in Front. Auch nach dem zweiten Spielabschnitt war Karlsruhe noch in Schlagdistanz (36:31). Das dritte Viertel wurde schließlich zum Knackpunkt. Schwäbisch Hall setzte sich auf 20 Punkte ab und sollte diesen Vorsprung auch nicht mehr aus der Hand geben. Beim Stand von 62:42 ging es in den Schlussabschnitt, den die LIONS zwar ausgeglichen gestalteten, aber am Endergebnis von 86:66 nichts mehr korrigieren konnten. Beste Karlsruher Werfer waren Lars Schierhorn (16 Punkte), Sven-Carlos Töppich (14), Dino Jakolis (13) und Matthias Hurst (10). Nach fünf Spielen belegen die LIONS nun Tabellenplatz vier.


Aufstiegsfavorit zu stark: LIONS verlieren ProA-Heimpremiere

 

Die PS Karlsruhe LIONS zeigten sich in ihrem ersten Heimspiel der Saison am 21. Oktober leidenschaftlich und kämpferisch, mussten sich aber dem nun seit fünf Spielen ungeschlagenen Tabellenführer RASTA Vechta mit 55:73 beugen.

Die Gäste erwischten den besseren Start im „Löwenkäfig“ und LIONS-Headcoach Michael Mai nahm nach drei Minuten beim Stand von 2:8 die erste Auszeit, in deren Folge sich Karlsruhe mehr Spielanteile erarbeitete und die weit gereisten Gäste erfolgreich unter Druck setzte. Doch mit einem erfolgreichen Dreier kurz vor der Pause sorgte Vechta nach einem ausgeglichenen ersten Spielabschnitt für den Stand von 16:19, mit dem es ins zweite Viertel ging. Nun taten sich die LIONS zunehmend schwer gegen die physisch starken Niedersachsen, die sowohl mit schnellen Tempogegenstößen als auch mit Distanzwürfen erfolgreich waren. Kurz vor der Halbzeitpause gelang es den LIONS, sich besser durchzusetzen und den zwischenzeitlich auf elf Punkte angewachsenen Rückstand auf 30:36 zu verkürzen.

Die erste Spielphase nach dem Seitenwechsel gestaltete sich spannend, denn die Teams neutralisierten sich gegenseitig. Die Wende leitete Vechta mit einem 8-Punkte-Lauf ein, der ihnen erlaubte, bis zur letzten Pause auf 40:55 davonzuziehen. Durch einen unglücklichen Start ins Schlussviertel waren die LIONS bereits nach weniger als zwei Minuten mit fünf Mannschaftsfouls belastet, was die Lage noch schwieriger machte. Die Mannschaft gab sich jedoch nicht auf, konnte den Rückstand wieder auf elf Punkte verkürzen und hatte fünf Minuten vor Spielende in der aufgeheizten Atmosphäre der Halle das gesamte Publikum im Rücken. Aber auch größter Einsatz und Kampf der Gastgeber verhinderten nicht, dass sich am Ende das erfahrenere und abgeklärtere Team durchsetzte. Die konsequente aggressive Verteidigung Vechtas sowie die zu hohe Zahl Karlsruher Ballverluste besiegelten die Niederlage der LIONS, für die Orlando Parker (11 Punkte) und Cyrus Tate (10) zweistellig punkteten.


LIONS II und Damen siegen weiter!

Der 14. Oktober war ein überaus erfolgreicher Tag für die PS Karlsruhe LIONS im heimischen „Löwenkäfig“ der Friedrich-List-Schule. Sowohl die ProA-Reserve als auch das Damenteam holten im jeweils vierten Saisonspiel den vierten Sieg. Damit führen beide Teams die Tabelle der Regionalliga Baden-Württemberg an.

Die „LIONS Ladies“ fertigten ihren Gegner – die TG Sandhausen – regelrecht ab. Von Anfang an herrschten klare Verhältnisse in der Halle. Souverän entschied Karlsruhe das erste Viertel mit 24:9 für sich und lag zur Halbzeit bereits mit 46:24 recht komfortabel in Führung. Die Zuschauer sahen in Hälfte zwei das gleiche Bild. Als es mit 69:36 in die letzten zehn Minuten ging, war die Partie längst entschieden. Sandhausen brach in der Folge völlig ein und die LIONS triumphierten überlegen mit 94:41. Kommenden Sonntag wartet mit der Zweitvertretung des USC Freiburg jedoch vermutlich ein anderes Kaliber.

Deutlich spannender ging es im Anschluss an das Damenspiel im Duell der Herren II mit KKK Haiterbach zur Sache. Das Team aus einer kleinen Gemeinde im Nordschwarzwald ist eine feste Größe der Liga und eigentlich immer im vorderen Tabellendrittel zu finden. Die LIONS waren von Beginn an gefordert und lagen nach den ersten zehn Minuten knapp mit 19:22 zurück, erarbeiteten sich ihrerseits aber bis zur Halbzeit einen 44:36-Vorsprung. Haiterbach steckte jedoch nach dem Seitenwechsel nicht auf und stellte den Anschluss wieder her. Mit 68:65 ging es ins Schlussviertel, wo es richtig knapp für die LIONS wurde, die am Ende die Partie jedoch mit 92:90 für sich entscheiden konnten.

LIONS-Topscorer:
Damen: Lotta Simon (25 Punkte), Anne Slunecko (15), Paulin Simon (14), Maria Pelzl (10)
HerrenII: Dino Jakolis (28), Lars Schierhorn (23), Matthias Hurst (13), Sven-Carlos Töppich (10)


Heimpremiere in der ProA für die LIONS

Erstmals in dieser Saison genießen die PS Karlsruhe LIONS am 21. Oktober Heimrecht. Um 19:30 Uhr ist Tip-Off im legendären „Löwenkäfig“ der Friedrich-List-Schule, der Dank einer Sondergenehmigung durch die Liga für die ersten fünf Heimspiele dieser Spielzeit zur Verfügung steht. Danach zieht der Aufsteiger für die restliche Saison in die Europahalle um, die damit zum ersten Mal seit den erfolgreichen Zeiten der BG Karlsruhe Schauplatz hochklassiger Basketballspiele wird.

Doch zunächst steht den LIONS ein harter Prüfstein bevor. Zwar holte das Team von Headcoach Michael Mai respektable zwei Siege aus den bisherigen vier Saisonspielen, die sie allesamt auswärts absolvieren mussten. Doch ausgerechnet zur Heimpremiere am fünften Spieltag kommt mit RASTA Vechta die Mannschaft der Stunde an den Oberrhein. Die Niedersachsen werden derzeit ihren Aufstiegsambitionen mehr als gerecht und sind als einziges Team der Liga bisher ungeschlagen. Noch vor nicht allzu langer Zeit war es undenkbar, dass ein derartiger Spitzenclub beim Löwenrudel im Kampf um Meisterschaftspunkte antritt. Die LIONS benötigen demnach ihr ganzes Talent, jede Menge Teamspirit und die geballte Unterstützung des Karlsruher Publikums um gegen den Spitzenreiter zu bestehen.


Köln zu stark für Karlsruhe: LIONS unterliegen den RheinStars


Mit leeren Händen kehrten die PS Karlsruhe LIONS am 15. Oktober vom Niederrhein an den Oberrhein zurück. Am vierten Spieltag der ProA erspielten sich die RheinStars Köln bereits im ersten Viertel einen Vorsprung (27:12), den sie über den gesamten Spielverlauf hinweg verteidigen konnten. Lediglich Mitte des zweiten Viertels schoben sich die LIONS bis auf acht Punkte heran, verpassten aber aufgrund einer schlechten Punktausbeute aus dem Spiel heraus, den Anschluss herzustellen. Lediglich zwei verwandelte Dreier bei 22 Versuchen während der 40 Spielminuten waren zu wenig gegen routinierte Kölner, die zur Halbzeit mit 44:27 in Front lagen.

Nach dem Seitenwechsel gelang es den LIONS, die Partie ausgeglichen zu gestalten. Vor dem abschließenden Spielabschnitt stand es 58:43 für die Gastgeber, die sich keine Blöße mehr gaben und die Partie mit 75:57 für sich entschieden.

Auf Karlsruher Seite konnten nur Orlando Parker (15 Punkte) und Richard Williams (11) zweistellig punkten. Für die LIONS gilt es nun, den Blick nach vorn zu richten, denn nach vier Auswärtsspielen in Folge brennen die Basketballfans in Karlsruhe auf die Heimpremiere am kommenden Samstag gegen den souveränen Tabellenführer RASTA Vechta.


Regionalliga: LIONS an Tabellenspitze

Drei Spieltage – jeweils drei Siege: So lautet die bisherige Saisonbilanz der PS Karlsruhe LIONS II und der „LIONS Ladies“. Damit haben sich beide Basketballteams an die Spitze der Regionalliga Baden-Württemberg der Herren und der Damen gesetzt.

Am 8. Oktober im „Löwenkäfig“ der Friedrich-List-Schule waren es die LIONs-Ladies, die im Duell mit der SpVgg Möhringen 1887 vorlegten und das Spiel in den ersten drei Abschnitten kontrollierten (18:11, 21:17, 12:12). Beim Stand von 51:40 ging es in die letzten zehn Minuten, in denen sich die Gäste aus Schwaben noch bis auf fünf Punkte heranschieben konnten. Karlsruhe behielt allerdings am Ende mit 66:61 die Oberhand. Anna Theresa Voß (15 Punkte), Lotta Simon (13), Paulin Simon (12) und Meike Weiß (10) waren am treffsichersten.

Direkt im Anschluss an das Damenspiel stand die ProA-Reserve der LIONS auf dem Parkett. Gegner war ebenfalls Möhringen. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (21:18) setzten sich die Schützlinge von Coach Enrico Kufuor leicht ab und führten zur Hälfte des Spiels mit 48:40. Der Vorsprung schmolz allerdings nochmals auf 59:55, bevor die LIONS im Schlussabschnitt für klare Verhältnisse sorgten und verdient mit 85:72 das Feld verließen. Topscorer war Nachwuchsspieler Patrick Teka mit 24 Punkten, gefolgt von den etablierten Stammkräften Dino Jakolis (18) und Matthias Hurst (17) sowie Rückkehrer Lars Schierhorn (11).


LIONS erneut mit Auswärtssieg


Nach ihrem ersten ProA-Erfolg in der Vorwoche legten die Basketballer der PS Karlsruhe LIONS am 8. Oktober nach und erzielten bei der Orange Academy in Ulm ihren zweiten Saisonsieg. Gegen die Talentschmiede des Bundesligisten ratiopharm Ulm eroberten die LIONS von Beginn an die Führung und gaben zu keiner Zeit die Kontrolle über die Partie ab.

Nachdem es fast vier Minuten dauerte, bis Ulm erstmals punkten konnte, ließ bereits der Stand von 12:24 nach dem ersten Viertel erahnen, wie sich das restliche Spiel entwickeln würde. Karlsruhe zeigte sich deutlich aktiver und verzeichnete die höhere Trefferquote aus dem Spiel heraus. Die Rebound-Statistik fiel ebenfalls eindeutig zugunsten der Badener aus. Folglich lag Ulm zur Halbzeit bereits mit 25:44 zurück. Nach der Pause suchten die LIONS die Entscheidung und setzten sich vor Beginn des Schlussabschnitts auf 39:68 ab. In den letzten zehn Spielminuten verwaltete das Team von Headcoach Michael Mai den Vorsprung routiniert und zeigten sich bis zum Endstand von 61:91 weiterhin treffsicher.

Gleich sechs LIONS-Spieler konnten zweistellig punkten. Jarelle Reischel und Maurice Pluskota waren mit je 16 Zählern Topscorer, gefolgt von Richard Williams und Roland Nyama (je 14) sowie Cyrus Tate (12) und Orlando Parker (10). Am kommenden Wochenende treten die LIONS zum vierten Mal in Folge auswärts an und haben bei den RheinStars Köln eine schwere Aufgabe vor sich, bevor sie am 21. Oktober im ersten Heimspiel den Aufstiegsfavoriten RASTA Vechta empfangen. 


Endlich Gewissheit: Abschied vom „Löwenkäfig“ bereits im Dezember

Noch fünfmal können die Fans der LIONS ihr ProA-Team im legendären „Löwenkäfig“ der Friedrich-List-Schule anfeuern, bevor am 16. Dezember erstmals Tip-Off in der geschichtsträchtigen Europahalle ist, die für den gesamten restlichen Saisonverlauf die Heimat der LIONS wird. Auch von seiten der Stadt Karlsruhe gibt es definitiv grünes Licht, so dass nun auch Klarheit hinsichtlich des Ticketings herrscht.

Dauerkarten können bereits jetzt vorgemerkt werden. Bisherige Inhaber einer Dauerkarte erhalten hierbei eine Vorzugsbehandlung. Alle Infos zu Kategorien und zur Bestellung gibt es auf der LIONS-Homepage unter www.psk-lions.de. Ein neues Ticketing-system wird spätestens in der Woche vor dem ersten Heimspieltag einsatzbereit sein. Erworbene Dauerkarten gelten sowohl für die Spiele in der Friedrich-List-Schule als auch für die Partien in der Europahalle. Sobald die ersten fünf Paarungen im alten Löwenkäfig gespielt sind werden die Dauerkarten für die Europahalle neu ausgestellt.

Nun gilt es, sich die wichtigsten Termine vorzumerken. Nach vier Auswärtsspielen in Folge treten die LIONS am 21. Oktober erstmals zu Hause an und sind gegen das hoch favorisierte Team von Rasta Vechta auf lautstarke Unterstützung angewiesen. Erstmals in der Europahalle geht es am 14. Spieltag zur Sache. Am 16. Dezember empfangen die LIONS dort die VfL Kirchheim Knights, den ehemaligen Club des Löwencoachs Michael Mai.


LIONS II und „LIONS Ladies“ gewinnen erneut

Nach zwei Spieltagen stehen die Basketballdamen und die Herren II der PS Karlsruhe LIONS mit jeweils zwei Siegen an der Spitze der Regionalliga Baden-Württemberg. Die LIONS Ladies schufen am 30. September bei den Basket Ladies Kurpfalz erst im letzten Spielviertel klare Verhältnisse. Nachdem der erste Spielabschnitt mit 16:16 endete, gingen die Kurpfälzerinnen zur Halbzeit hauchdünn mit 26:25 in Führung. Das Blatt wendete sich in der zweiten Spielhälfte. Stand es zu Beginn der letzten zehn Minuten noch 41:45, so ließen die LIONS im Schlussviertel lediglich zwei gegnerische Punkte zu und fuhren bei einem Endstand von 43:66 siegreich zurück an den Oberrhein.

Anna Theresa Voß (18 Punkte) sowie die Geschwister Lotta (18) und Paulin Simon (14) waren Karlsruhes Topscorer.

Die Herren II knackten ihren Gegner auch erst in Halbzeit zwei. 20:21 und 34:44 lauteten am 1. Oktober die Zwischenstände im Ulmer Stadtteil Söflingen bei der dortigen TSG. Nach der Pause drehten die LIONS auf, entschieden das dritte Viertel mit 30:14 für sich und verwalteten die Führung sicher bis zur Schlusssirene. Zum verdienten Endstand von 72:93 trugen Matthias Hurst 19, Alexander Breyer 16 und Lars Schierhorn 14 Punkte für die LIONS bei.

Am 8. Oktober ist für die LIONS-Teams wieder Tip-Off im heimischen „Löwenkäfig“ des Karlsruher Friedrich-List-Gymnasiums. Um 15:00 Uhr empfangen die Herren II mit der Spvgg Möhringen 1887 einen starken Gegner. Bereits um 13:00 Uhr stehen sich die LIONS Ladies und die ebenfalls etablierten Möhringer Basketballdamen gegenüber.


Erster ProA-Sieg für die LIONS


Mit gedämpften Erwartungen waren die Basketballer der PS Karlsruhe LIONS am 30. September ins östliche Ruhrgebiet gereist. Nach der Auftaktniederlage in Heidelberg wartete das Team von Phoenix Hagen, das am vorangegangenen Wochenende Köln bezwungen hatte und klar favorisiert war.

Doch nach einer kurzen Orientierungsphase überraschten die LIONS den Gegner. Hagen wurde im Verlauf des ersten Viertels geradezu überrollt und sah sich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts bereits mit 12:36 Punkten im Rückstand. Wenige Minuten vor der Halbzeit kamen die Angriffsbemühungen Karlsruhes etwas ins Stocken. Hagen schob sich zur Spielmitte auf 38:53 Punkte heran und konnte Hoffnung schöpfen, die jedoch nicht lange währte, da die LIONS nach wie vor die höhere Treffergenauigkeit unter dem Korb verzeichnen konnten und die Partie beim Stand von 55:80 zu Beginn des Schlussviertels sicher kontrollierten. Drei Minuten vor Spielende sah es so aus, als könnte der erste Sieg des Liganeulings doch noch in Gefahr geraten. Phoenix hatte den Rückstand auf zehn Zähler reduziert. Die letzte Minute gehörte jedoch wieder den LIONS. Mit der Schlusssirene veredelte Craig Bradshaw den Erfolg, als er das Ergebnis mit einem Dunk dreistellig machte und für den Endstand von 83:100 sorgte.

Gemeinsam mit Jarelle Reischel (beide 19 Punkte) war er Topscorer der LIONS, gefolgt von Richard Williams (15), Jeramie Woods (14) und Orlando Parker (10).

Am kommenden Sonntag steht für Karlsruhe das nächste Auswärtsspiel an. Das „Löwenrudel“ gastiert in Ulm bei der Orange Academy zum Duell der Aufsteiger.


Erfolgreicher Saisonstart der LIONS Damen

Gegen die BSG Ludwigsburg ging es für die Damen der PSK Lions in die neue Saison. Nach einer langen Pause und einer kurzen Vorbereitung war der Respekt vor den traditionell taktisch sowie physisch gut eingestellten Ludwigsburgern groß. Für die PSK Lions lief es dann aber von der ersten Minute an als hätte es die Saisonpause nicht gegeben. Im Angriff kam man über gut herausgespielte Aktionen aber auch über gute Einzelaktionen zu Punkten, während man den Gegner defensiv gut im Griff hatte. Das Zusammenspiel im Angriff lief reibungslos, die drei Neuzugänge der Lions fügten sich nahtlos in die Rotation ein.

Die Ludwigsburger fanden zudem kein Mittel gegen die starke Defense der Lions. Der Plan, die starke Guards des Gegners unter Druck zu setzen, ging auf. Allen voran Paulin und Lotta Simon engten den Aktionskreis der Ludwigsburger Guards ein, so dass diese Probleme hatten das Spiel zu ordnen und kaum zu Punkten kamen. Nach einem hervorragenden ersten Viertel stand es 33-9 für die Lions. Im zweiten Viertel war die Defensivarbeit der Lions noch erfolgreicher. Lediglich fünf Punkte des Gegners wurden zugelassen. Zur Pause war das Spiel nahezu entschieden (51-14). Auch in der zweiten Halbzeit fanden die Ludwigsburger lange keine Mittel gegen die Defense der Lions, steigerten sich jedoch im Laufe des Spiels und konnten das letzte Viertel noch ausgeglichen gestalten.

Am Ende stand dennoch ein klarer 96-52 Sieg der Lions. Beste Scorer auf Seiten der Lions waren Paulin Simon (20 Punkte) und Caro Alte (18 Punkte). Auf Seiten der Ludwigsburger waren Nadja Stöckle (23 Punkte) und Iva Banozic (16 Punkte) die Top-Scorer.


ProA-Premiere für die LIONS: Niederlage im Baden-Derby

Die Aufsteiger der PS Karlsruhe Lions haben am 23. September eine Überraschung zum Saisonauftakt verpasst. Bei den MLP Academics mussten sich die Korbjäger aus der Fächerstadt mit 76:92 geschlagen geben. Im Olympiastützpunkt Heidelberg konnte sich das im Vergleich zur Vorsaison auf zahlreichen Positionen neu besetzte Basketballteam von Headcoach Michael Mai lediglich im Anfangsviertel behaupten. Die LIONS gingen sogar kurzzeitig in Führung, doch ein erfolgreicher Dreipunktversuch der Academics kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts führte zur Heidelberger Führung von 24:17 nach den ersten zehn Minuten.

Der Knackpunkt der Partie sollte die Mitte des zweiten Viertels werden, als Heidelberg innerhalb von weniger als zwei Minuten mit einem 10-Punkte-Run den Vorsprung auf 20 Zähler schraubte. Die Hausherren nutzten ihre 51:35-Halbzeitführung, um das Geschehen unter Kontrolle zu behalten. Karlsruhe gelang es, die zweite Spielhälfte ausgeglichen zu gestalten und einer hohen Niederlage zu entgehen. Aber ernsthaft in Bedrängnis kamen die Academics nicht mehr.

Die zahlreichen mitgereisten LIONS-Fans, deren Mannschaft erstmals einer wirklichen Drucksituation ausgesetzt war, sahen eine verbesserungswürdige Trefferquote sowohl aus dem Spiel heraus als auch von der Freiwurflinie, konnten sich aber auch von den Reboundfähigkeiten des Teams überzeugen, das in der Statistik insgesamt keinen schlechten Eindruck hinterließ. Beste Scorer für Karlsruhe waren Maurice Pluskota (16 Punkte), Orlando Parker (15), Cyrus Tate (14) und Jarelle Reischel (11).

Die LIONS, die zum Saisonstart vier Auswärtspartien in Folge bestreiten müssen, reisen am 30 September zum Team von Phoenix Hagen, das einen Auftaktsieg gegen Köln feiern konnte.


LIONS-Kader komplett: Tate und Vrsaljko vervollständigen das Team

Etwas mehr als eine Woche vor dem ersten Pflichtspiel in der ProA ist die Mannschaft der PS Karlsruhe LIONS komplett. Mit Cyrus Tate und Denis Vrsaljko hat Headcoach Michael Mai nun zwölf Spieler zur Verfügung. Nach einer guten Vorbereitung blickt der Aufsteiger zuversichtlich in seine Premierensaison in der zweithöchsten deutschen Basketball-Spielklasse.

Der US-Amerikaner Tate bringt jede Menge internationale Erfahrung mit an den Oberrhein. Der 31-Jährige kommt aus Mexiko, wo er zuletzt für die Tijuana Zonkeys auf Korbjagd ging. Weitere Stationen seiner Karriere waren im Anschluss an seine Collegezeit Clubs in der Türkei, in Israel sowie in Japan. Mit seiner Körpergröße von 2,03 m und 115 kg Wettkampfgewicht haben die LIONS in Tate einen sehr physischen Spieler, der sowohl als Power Forward als auch als Center einsetzbar ist.

Denis Vrsaljko kennt sich bereits in Karlsruhe aus, denn der 35-jährige Kroate hat die vergangenen zwei Jahre beim ProB-Aufsteiger KIT SC Gequos gespielt und kann auf Erstligaengagements in Kroatien und Frankreich zurückblicken. Seine Größe von 2,10 m und sein Gewicht von 120 kg qualifizieren ihn als klassischen Center.

Die LIONS sind nun auf allen Positionen mehrfach besetzt und sehen sich gut gerüstet für den Saisonauftakt am 23. September. Gleich das erste Spiel führt die Mannschaft nach Heidelberg, wo bei den MLP Academics Derbyatmosphäre herrschen dürfte.