Zum Inhalt springen

Basketball

Aktuelles

Knapp, knapper, ProB-Finale: LIONS verlieren Endspiel und feiern trotzdem den Aufstieg

Hinsichtlich der Wertigkeit stellte das Finalrückspiel im Kampf um die ProB-Meisterschaft am 6. Mai den Saisonhöhepunkt für die beteiligten Teams dar. Sportlich für die ProA qualifiziert hatten sich die PS Karlsruhe LIONS und die Weißenhorn Youngstars bereits durch ihre Siege im Halbfinale. Nun ging es um die Veredlung des Erreichten. Die Ausgangslage im Karlsruher Löwenkäfig war klar. Bei einer Niederlage mit weniger als vier Punkten Differenz würden die LIONS dank des 71:67-Hinspielsiegs in Weißenhorn die Meisterschaft gewinnen. Karlsruhe startete allerdings nicht gut in die Partie und lag schnell mit neun Punkten zurück. Vor allem Würfe aus der Distanz fanden so gut wie nie ihr Ziel. Dennoch kämpften sich die LIONS nach einigen Minuten heran. Bei konzentrierterem Spiel wäre sogar mehr als der 13:16-Stand nach dem ersten Viertel möglich gewesen. Leider leistete sich das Team weiterhin viele individuelle Fehler und ermöglichte den Gästen einen 8:0-Run. Auch eine Auszeit brachte vorerst keine Besserung und es dauerte über drei Minuten, bis die Hausherren im zweiten Viertel erstmals punkteten. Dabei konnten sie sich bei ihren Gegnern bedanken, dass der 25:33-Rückstand zur Halbzeit nicht noch deutlicher ausfiel. Denn auch die Youngstars hatten Probleme mit der Trefferquote, agierten insgesamt aber konzentrierter und verteidigten aggressiv. Mit Beginn der zweiten Spielhälfte schienen sich die LIONS zu stabilisieren, doch zur Mitte des dritten Viertels zeigten sich erneut Schwachstellen im Karlsruher Spiel, die von den Gästen nun konsequenter ausgenutzt wurden. Beim Stand von 38:56 ging es in die letzten zehn Minuten der Spielzeit 2016/2017. Zwei verwandelte Dreier zu Beginn des Schlussabschnitts ließen die LIONS und ihre Fans wieder Hoffnung schöpfen. Und tatsächlich: die Mannschaft kämpfte sich zurück in die Partie und war knapp drei Minuten vor Ende nach Addition beider Spiele bis auf zwei Punkte herangerückt. Der Spannungsbogen hielt bis zur Schlusssirene, doch trotz großen Einsatzes musste sich das Überraschungsteam der Saison mit 71:77 geschlagen geben und Weißenhorn feierte angesichts des Zweipunkte-Vorsprungs die Meisterschaft.

Beste LIONS-Werfer waren Jordan Talbert (22 Punkte), Dmitrij Kreis (18) und Orlando Parker (14).

Nach kurzer Niedergeschlagenheit konnten die Schützlinge von Headcoach Aleksandar Scepanovic trotzdem jubeln, denn in der kommenden Saison gibt es ein Wiedersehen mit den Youngstars – aber dann in der ProA.


Weißenhorn Youngstars vs. PS Karlsruhe LIONS 67:71 (33:38)

Am vergangenen Wochenende konnten beide Mannschaften mit überzeugenden Siegen die Qualifikation für die Pro A feiern. Die Finalserie der ProB besteht aus zwei Spielen. Bei einem Unentschieden mit Siegen entscheidet die Korbdifferenz über die Meisterschaft. Im Finalhinspiel reisten die LIONS ins bayerische Weißenhorn. Beide Teams starteten nervös und es entwickelte sich ein knappes erstes Viertel, indem die Karlsruher mit einem 17:19 Punktevorsprung in die Viertelpause gingen. Im zweiten Viertel kamen die LIONS in Fahrt und erspielten sich eine 12 Punkte-Führung, die die Youngstars zur Pause auf 5 Punkte verkürzten. In das dritte Viertel starteten die Karlsruher ähnlich druckvoll und waren bei einem Zwischenstand von 35:50 fast schon vorentscheidend enteilt. Hinzu kam eine ungewöhnliche Weißenhorner Dreierquote von 4%. Ende des dritten Viertels stellten die Weißenhorner die Vereidigung auf eine Halbfeld-Zonenpresse um, mit der die LIONS ihre Schwierigkeiten hatten. Die kampfbetonte Schlussphase nutzten die Youngstars für sich und gewannen das letzte Viertel mit 22:17.

Die Karlsruher Korbjäger reisten mit einem knappen 67:71 Sieg zurück in die Fächerstadt und haben am 6. Mai um 19.30 Uhr im heimischen Löwenkäfig nun die Chance eine perfekte Saison zu krönen.

Im ersten Finalspiel standen folgende LIONS auf dem Feld: Talbert J. 17 (Punkte), Curth E. 15, McDuffie D. 11, Mampuya J. 9, Parker O. 9, Kreis D. 5, Jakolis D. 4 und Hurst M. 1.


Tickets für das 2. Finale am 06. Mai

Am 06. Mai findet das entscheidende 2. Finalspiel um die Meisterschaft in der ProB gegen die Weißenhorn Youngstars statt! Tip-Off wird wie immer um 19:30 Uhr im Löwenkäfig sein.

Kategorie I + II:
Sitzplatz Block A - E: 12,- Euro
Kategorie III:
Sitz-/Stehplatz Oberrang/Körbe: 7,- Euro

Vorverkauf in der PSK-Geschäftsstelle:
Dienstag - Freitag: 09:00 - 12:00 Uhr
Dienstag: 14:00 - 17:00 Uhr
Donnerstag: 14:00 - 18:00 Uhr

Telefon: 0721-887444
E-Mail: psk@post-suedstadt-ka.de


Saisonkrönung: LIONS ziehen ins ProB-Finale ein


Die Friedrich-List-Halle, der Karlsruher „Löwenkäfig“, erlebte am 22. April ein denkwürdiges Basketballspiel, denn die PS Karlsruhe LIONS qualifizierten sich dank eines Siegs im entscheidenden Halbfinalspiel auf sportlicher Ebene für die ProA, die zweithöchste deutsche Spielklasse. Gegenseitiges Abtasten war nicht mehr gefragt, denn die ScanPlus Baskets Elchingen waren bereits zum fünften Mal in der Saison 2016/2017 Gegner der Karlsruher Korbjäger. Zu Beginn gingen beide Teams sehr konzentriert zu Werke. Mit einigen gut vorgetragenen Fastbreaks konnten sich die LIONS einen kleinen Vorsprung erarbeiten und hinterließen insgesamt den entschlosseneren Eindruck im ersten Viertel, das sie mit 18:12 für sich entschieden. Anfangs des zweiten Spielabschnitts schockte Karlsruhe die Gäste mit einem 13-Punkte-Run. Die Baskets versuchten daraufhin mit großem Einsatz, sich freizuspielen, hatten allerdings angesichts ihrer schlechten Trefferquote keine Möglichkeit, die LIONS ernsthaft unter Druck zu setzen. Insbesondere die Reboundstärke der LIONS sorgte dafür, dass der Vorsprung der Hausherren bis zur Halbzeit auf 48:25 anwuchs. Trotz der deutlichen Führung blieb Karlsruhe auch in der zweiten Halbzeit konzentriert. Die Baskets verhinderten lediglich angesichts ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit die vorzeitige Entscheidung, sahen sich allerdings einer 72:52-Führung der LIONS vor Beginn des Schlussabschnitts gegenüber. Dieser war insgesamt ein Duplikat des Vorhergehenden. Die Baskets bäumten sich auf, doch das Selbstvertrauen der Karlsruher Spieler war stark genug, keinen Zweifel an den Kräfteverhältnissen mehr zuzulassen. Dementsprechend entschieden die LIONS die Partie mit 92:75 für sich.

Beste Werfer der Fächerstädter waren Jacob Mampuya (22 Punkte), Eric Curth (14), Orlando Parker (14), Dmitrij Kreis (11) und Jordan Talbert (11).

Das Team aus dem Karlsruher Süden ist gerüstet für das Finale gegen die Weißenhorn Youngstars!


Entscheidung vertagt: Elchingen gleicht gegen LIONS aus


Um Haaresbreite verpassten die Basketballer der PS Karlsruhe LIONS am 17. April den vorzeitigen Einzug in das PlayOff-Finale der ProB. Nach 40 umkämpften Minuten stand es 78:77 für die gastgebenden ScanPlus Baskets Elchingen, die damit ein drittes und entscheidendes Duell erzwangen. Elchingen hatte zwar bereits den besseren Start ins Spiel erwischt. Zu keinem Zeitpunkt während der gesamten Partie sollte sich jedoch eine Mannschaft mehr als sieben Punkte absetzen können. Während die Baskets das erste Viertel mit 17:15 für sich entscheiden konnten, drehte Karlsruhe in der Folge auf und die Gastgeber sahen sich zur Halbzeit mit 33:39 im Rückstand. In den folgenden vier Minuten gelangen den LIONS jedoch lediglich zwei Punkte und die Führung wechselte erneut. Der Spielstand von 55:54 bildete den Ausgangspunkt für ein hochspannendes Schlussviertel. Drei Minuten vor Spielende sah es gut für die Baskets aus, die 71:64 in Front lagen. Doch die seit fünf Spielen ungeschlagenen Karlsruher kamen noch einmal zurück. In einer dramatischen letzten Spielminute rettete Elchingen die Führung über die Zeit und tritt am 22. April erneut die Reise nach Baden an, wo im „Löwenkäfig“ die Finalteilnahme ausgespielt wird.

Beste LIONS-Werfer waren Deon McDuffie (19 Punkte), Dmitrij Kreis (19) und Jacob Mampuya (12).


Ein hartes Stück Arbeit: LIONS gewinnen erstes Halbfinale

Die Anspannung war greifbar beim Tip-Off am Ostersamstag um19:30 Uhr, als das ProB-Überraschungsteam der PS Karlsruhe LIONS die ScanPlus Baskets Elchingen zum Halbfinal-Hinspiel empfing. Entsprechend nervös gestaltete sich der Beginn der Paarung. Die LIONS punkteten zwar als Erster, fanden jedoch daraufhin kein Mittel gegen die kompakte Defense der Baskets, die ihrerseits immer wieder gefährlich unter dem Karlsruher Korb in Erscheinung treten konnten. Gegen Ende des ersten Spielabschnitts spielten sich die Hausherren etwas frei und gingen mit einem knappen Vorsprung von 14:11 in die Pause. In der Folge konnten teilweise sehr gut vorgetragene Einzelaktionen Karlsruhes nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Mannschaft verunsichert war. Doch das Team glich mit großem Einsatz die sich häufenden Unsicherheiten aus und gab das Viertel nur knapp mit 18:20 ab. Der Halbzeitstand von 32:31 verhieß demnach Spannung pur. Auch in der zweiten Hälfte leisteten sich die LIONS mehrere schwächere Phasen, die jedoch immer nur kurz währten und von den Baskets lediglich kurzzeitig zum 37:37- Ausgleich genutzt wurden. Im Schlussabschnitt kam 5 Minuten vor Spielende nochmals Dramatik auf, denn Elchingen schob sich bis auf einen Punkt heran, konnte daraufhin allerdings keinen einzigen Korberfolg mehr verbuchen, so dass Karlsruhe ein punktarmes und dennoch mehr als sehenswertes Spiel leistungsgerecht mit 66:55 für sich entschied. Beste LIONS-Werfer waren Jordan Talbert (16 Punkte), Deon McDuffie (15) und Dmitrij Kreis (11). Bereits am Ostermontag steht das Rückspiel in Elchingen an


LIONS im Play-Off Halbfinale


Für den Aufsteiger geht das Märchen weiter. Die Basketballer der PS Karlsruhe LIONS haben sich im zweiten Viertelfinalspiel gegen die Iserlohn Kangaroos den Einzug ins Halbfinale der ProB Play-Offs gesichert. Nach dem Sieg in der Vorwoche vor heimischer Kulisse war das Team aus dem Karlsruher Süden am 1. April im Sauerland gefordert. Iserlohn hatte in der laufenden Saison sämtliche bisherigen 13 Heimspiele gewonnen, und ging von Beginn an in Front. Die Hausherren entschieden das erste Viertel mit 28:20 für sich. Karlsruhe hingegen kämpfte sich im Folgeabschnitt schnell heran und konnte nach 15 Spielminuten erstmals kurzzeitig in Führung gehen. Zur Halbzeit waren es wieder die Kangaroos, die mit 42:40 knapp die Nase vorn hatten.

Mit einem 8:0-Run zu Beginn der zweiten Spielhälfte erarbeiteten sich die LIONS erneut leichte Vorteile, die sie in den letzten Spielabschnitt, der beim Stand von 56:58 begann, mitnahmen. Dort schuf das Team von Headcoach Aleksandar Scepanovic mit einer Serie von 13:0 Punkten frühzeitig Fakten, und konnte das Ergebnis in den letzten Spielminuten sicher verteidigen.

Zum Endstand von 75:84 trugen auf Karlsruher Seite Orlando Parker 16, Dmitrij Kreis 15, Dino Jakolis sowie Jordan Talbert jeweils 13 und Eric Curth 12 Punkte bei.

Die Mannschaft trifft nun im Halbfinale auf den Gewinner des Duells zwischen der TG s.Oliver Würzburg und den ScanPlus Baskets Elchingen.


Sieg im Hinspiel – LIONS starten erfolgreich ins Viertelfinale


Mit den Iserlohn Kangaroos war am 25. März der Hauptrunden-Viertplatzierte der ProB Nord zu Gast bei den Basketballern der PS Karlsruhe LIONS. Das Team aus dem Sauerland hatte im Achtelfinale den FC Bayern II ausgeschaltet. Die Hausherren waren also gewarnt und starteten druckvoll in das erste Play-off der Best-of-three-Serie. Viele der herausgespielten Chancen konnten die LIONS anfangs nicht verwerten, waren aber mit Distanzwürfen erfolgreich und gingen mit einer 22:10-Führung in die erste Pause. In der Folge zeigten die Kangaroos zunehmend ihre Qualitäten in schnellen und technisch versierten Spielzügen, konnten aber die Gegenstöße der LIONS nur selten stoppen. So entschieden die Gastgeber den Spielabschnitt knapp für sich und gingen mit 43:29 in die Halbzeit. Gegen Mitte des dritten Viertels schien das Spiel aufgrund der früh erreichten fünf Mannschaftsfouls der LIONS kurzzeitig eine Wendung zu nehmen. Allerdings brachten auch mehrere verwandelte Freiwürfe die Kangaroos nicht näher heran. Dennoch war beim Stand von 62:48 zu Beginn des letzten Viertels noch alles möglich. Doch nun zeigte Karlsruhe einen ausgeprägten Siegeswillen und gab die Kontrolle über die Partie nicht mehr ab. Nach einem souveränen Schlussviertel hatten sich die LIONS deutlich mit 88:67 durchgesetzt und können mit einem Sieg in Iserlohn am 1. April das Ticket für das Halbfinale lösen. Beste Werfer im „Löwenkäfig“ waren Orlando Parker mit 17, Dino Jakolis mit 14 und Dimitrij Kreis mit 13 Punkten. Jakob Mampuya (12), Deon McDuffie (11) und Jordan Talbert (11) punkteten ebenfalls zweistellig


LIONS gewinnen in Rostock und stehen im Play-off-Viertelfinale


Die 800 km lange Anreise hat sich für die Basketballer der PS Karlsruhe LIONS gelohnt. Nach einem spektakulären und äußerst knappen Hinspiel in der Vorwoche sicherte sich der Meister der ProB-Südgruppe am 19. März im zweiten Duell mit den ROSTOCK SEAWOLVES den zweiten Sieg und damit das Ticket für das Viertelfinale. Von Beginn an gingen die LIONS in Führung, die sie bis zur ersten Pause auf 18:10 ausbauen konnten. Die somit unter Druck stehenden SEAWOLVES konnten das zweite Viertel ausgeglichen gestalten und kamen zeitweise sogar bis auf einen Punkt heran, lagen zur Halbzeit allerdings wieder mit 32:40 zurück. Im dritten Spielabschnitt baute Karlsruhe die Führung weiter aus. Rostock hatte zu Beginn des Schlussabschnitts bereits 15 Punkte Rückstand. Dann jedoch gelang es den Gästen jedoch fünf Minuten lang nicht, weitere Punkte zu erzielen, so dass die Hausherren nochmals bis auf fünf Zähler heranrückten. In der Folge bekamen die LIONS die Partie jedoch wieder in den Griff und siegten am Ende souverän mit 77:65. Ausschlaggebend waren in der Summe die bessere Treffer- sowie die bessere Reboundquote in der Defense. Topscorer für Karlsruhe war Eric Curth mit 23 Punkten, gefolgt von Bill Borekambi (12) und Dino Jakolis (11).

Am kommenden Samstag genießen die LIONS wieder Heimrecht und treffen auf den Gewinner des Achtelfinal-Entscheidungsspiels zwischen den Iserlohn Kangaroos und dem FC Bayern II.


2 ½ Stunden Hochspannung im „Löwenkäfig“: LIONS gewinnen erstes Play-Off Spiel


Um Haaresbreite haben sich die Basketballer der PS Karlsruhe LIONS am 11. März gleich bei der Play-Off Premiere den ersten Sieg gesichert. Im Heimspiel gegen die ROSTOCK SEAWOLVES mussten die Aufsteiger aus dem Karlsruher Süden jedoch zweimal in die Overtime, um ein über die gesamte Spieldauer enges Duell für sich zu entscheiden. Das ausgeglichene und temporeiche erste Viertel endete 21:17 und bot einen Vorgeschmack auf das, was noch kommen sollte. Auch der zweite Spielabschnitt präsentierte dem Karlsruher Publikum schnellen und kampfbetonten Basketball mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, die mit einer Führung von 41:34 in die Halbzeit gingen. Die SEAWOLVES kamen allerdings frischer aus der Kabine und egalisierten den Spielstand binnen kurzer Zeit. Die LIONS eroberten sich die Führung zurück, konnten sich aber gegenüber den kämpferischen Rostockern nicht absetzen und führten zu Beginn des vierten Viertels eher knapp mit 61:65. In der Folge nahm die Spannung immer weiter zu. Sechs Spielminuten vor Schluss konnten die Gäste erstmals in Führung gehen und wähnten sich in der vorletzten Minute der regulären Spielzeit beim Stand von 81:86 bereits auf der Siegerstraße. Doch drei Sekunden vor dem Ende erzielten die LIONS den Ausgleich und erzwangen die Verlängerung, in deren Verlauf dann wieder die SEAWOLVES den Ton angaben, bis vier Sekunden vor der Schlusssirene ein verwandelter Dreier den Hausherren den 95:95-Ausgleich und den Zuschauern die zweite Overtime bescherte. Mit einer beherzten Teamleistung und unter Aufbietung der letzten Reserven gelang es den LIONS schließlich wieder in Front zu gehen und diese Führung bis zum 107:105-Endstand zu halten.

Am 19. März ist nun Rostock im Zugzwang, denn mit einem Sieg an der Ostsee würde sich Karlsruhe direkt für das Viertelfinale qualifizieren.


Schwache Leistung zum Hauptrundenabschluss – LIONS können trotzdem die Meisterschaft feiern

Am 22. und letzten Spieltag der Hauptrunde am 4. März waren die Basketballer der PS Karlsruhe LIONS trotz einer Niederlage beim FC Bayern II nicht mehr von der Tabellenspitze der ProB-Südgruppe zu verdrängen. So lässt sich der schwache Auftritt des Teams von Coach Aleksandar Scepanovic in München erklären. Nach einem ausgeglichenen, aber mit 12:12 korbarmen Auftaktviertel bekamen die LIONS im folgenden Abschnitt zunehmend Probleme mit der Bayern-Offense. Die Hausherren entschieden das zweite Viertel klar für sich und lagen zur Halbzeit mit 38:24 in Front. Auch nach der Pause kam Karlsruhe nicht richtig ins Spiel, konnte im dritten Viertel noch einigermaßen dagegenhalten, ergab sich jedoch im Schlussabschnitt in die deutliche Niederlage. Das Ergebnis von 76:49 spiegelt die extrem schlechte Trefferquote der LIONS wider, die zudem in der Rebound-Statistik nicht gut gegen die Gastgeber aussahen. Lediglich Jacob Mampuya konnte mit 10 Zählern zweistellig punkten.

In die Play-Offs wird das Team aus dem Karlsruher Süden sicher mit einer anderen Einstellung gehen. Als Erstplatzierter genießen die LIONS Heimrecht, wenn am 11. März um 19:30 Uhr im Achtelfinale das erste von maximal drei Spielen ansteht. Gegner im „Löwenkäfig“ sind die ROSTOCK SEAWOLVES, die sich durch einen Sieg am letzten Spieltag noch auf Platz acht in der ProB Nord schieben konnten.


LIONS behalten die Oberhand im Duell um die Tabellenspitze


Die Herausforderer der PS Karlsruhe LIONS am 26. Februar waren ein harter Prüfstein für den Tabellenführer. Denn die Weissenhorn Youngstars bilden das Nachwuchsteam des BBL-Spitzenreiters ratiopharm Ulm und sind mit jungen talentierten Spielern gespickt. Demnach waren am vorletzten Spieltag der Hauptrunde beste Voraussetzungen für einen hochklassigen Kampf um Platz eins in der ProB gegeben. Die ersten Punkte im Karlsruher „Löwenkäfig“ holten sich die Youngstars, doch danach hatten die Gastgeber mehr von der Anfangsphase. Nach sechs Spielminuten musste Weissenhorn beim Stand von 14:5 die erste Auszeit nehmen, konnte aber nicht verhindern, dass die LIONS das erste Viertel mit 21:13 für sich entschieden. Auch in der Folge lief der Ball weiterhin gut durch die Reihen der Gastgeber, die ihre Führung weiter ausbauen konnten. Das Spiel der Youngstars krankte an der niedrigen Trefferquote und wurde von der Reboundstärke der LIONS weiter erschwert. Der Halbzeitstand von 44:23 war die logische Konsequenz. Zwar kamen die Gäste motiviert zurück auf das Feld, doch Karlsruhe zerstörte mittels mehrerer präzise geworfener Dreier Weissenhorns Hoffnungen auf den Anschluss und lag zeitweise mit über 30 Punkten in Front. Mit einem 8-Punkte-Run bäumten sich die Youngstars nochmals auf, doch auch das dritte Viertel konnten die LIONS für sich entscheiden. Mit 68:45 ging es in den Schlussabschnitt, in dem das Gästeteam seine Klasse aufblitzen lassen konnte, jedoch keine realistische Chance mehr bekam, die Partie nochmals spannend zu gestalten. So gewannen die LIONS leistungsgerecht mit 86:71.

Für Karlsruhe konnten sich Eric Curth (19 Punkte), Jordan Talbert (15), Bill Borekambi (13) und Orlando Parker (11) zweistellig in die Scorerliste eintragen.

Am kommenden und letzten Spieltag der Hauptrunde reisen die LIONS zum FC Bayern II. Das Team aus dem Karlsruher Süden kann jedoch bereits jetzt die Hauptrundenmeisterschaft der ProB Süd feiern, da es durch die Niederlage der Bayer Giants Leverkusen in Würzburg nicht mehr von Platz eins verdrängt werden kann.


Karlsruhe-Krimi ohne Happy End für die LIONS


Die Erwartungen der Fans im ausverkauften „Löwenkäfig“ wurden nicht enttäuscht, denn die Stadtrivalen lieferten sich am 18. Februar einen packenden, kampfbetonten und dennoch weitgehend fairen Schlagabtausch. Am drittletzten Spieltag der Hauptrunde in der ProB fungierten die PS Karlsruhe LIONS als Gastgeber in der Friedrich-List-Halle, die auch von der BG Karlsruhe als Heimspielstätte genutzt wird. Die „Gäste“ waren es auch, die zu Beginn mehr von der Partie hatten und zeitweise auf über zehn Punkte davonziehen konnten. Das LIONS-Spiel war hingegen anfangs eher von Nervosität geprägt und ließ trotz guter Ansätze die nötige Durchschlagskraft vermissen, was in einem Spielstand von 17:25 nach dem ersten Viertel resultierte. In der Folge präsentierten sich die Hausherren allerdings wesentlich sortierter, kamen nach 14 Spielminuten bis auf einen Punkt heran und konnten zur Halbzeit sogar mit 45:44 in Führung gehen. Die BG verdankte es ihrer guten Trefferquote, dass sie nicht weiter ins Hintertreffen geriet. Die zweite Spielhälfte gestaltete sich weiterhin eng. Während die LIONS hauptsächlich mittels Distanzwürfen Akzente setzen konnten, überzeugten ihre Gegner weiterhin durch ihre Effektivität und konnten den Spielabschnitt für sich entscheiden. Mit 62:66 ging es in die abschließenden zehn Spielminuten, die dem Publikum weiterhin ein spannungsgeladenes Kräftemessen boten. Das Spiel wurde noch kampfbetonter und die Kontrahenten neutralisierten sich gegenseitig. Doch dank ihrer über die gesamte Spielzeit betrachteten höheren Treffsicherheit und eines guten Teamplays setzte sich die BG gegen kämpferische LIONS am Ende knapp aber verdient durch.

Für die Gastgeber, die durch das 75:79 ohne Punktgewinn in der Tabelle blieben, erzielten Eric Curth (24 Punkte), Orlando Parker (14), Deon McDuffie und Jordan Talbert (10) die meisten Treffer. Unter dem Strich bleibt ein Stadtderby, das hinsichtlich des Unterhaltungswerts keine Wünsche offenließ und beiden Karlsruher Teams alle Perspektiven für die Play-offs bewahrt.


Kalte Dusche für die LIONS

Deutliche Niederlage für den Tabellenführer in Leipzig: Am 12. Februar mussten die Basketballer der PS Karlsruhe LIONS mit leeren Händen die Heimfahrt antreten. Nur zu Beginn hatte das Team von Coach Aleksandar Scepanovic die Partie im Griff. Doch nach sechs Spielminuten übernahmen die Uni-Riesen Leipzig das Kommando und konnten in der Folge jedes Viertel für sich entscheiden. 25:20 nach dem ersten Spielabschnitt und 47:38 zur Halbzeit lagen die Gastgeber in Front. Lediglich zur Mitte des dritten Viertels schoben sich die LIONS nochmals bis auf vier Punkte heran, lagen aber in der letzten Pause bereits mit 56:69 im Hintertreffen. Die Sachsen ließen nichts mehr anbrennen und behielten überraschend deutlich mit 86:66 die Oberhand. Dabei profitierte der Tabellenvorletzte von einer deutlich besseren Trefferquote, sowohl von der Freiwurflinie als auch aus dem Spiel heraus. Bei den LIONS waren Eric Curth (17 Punkte), Bill Borekambi (16), Dino Jakolis (11) und Jordan Talbert (10) die erfolgreichsten Werfer. Die Mannschaft muss nun das langerwartete Heimspiel gegen den Stadtrivalen BG Karlsruhe am kommenden Samstag unbedingt gewinnen, um die Tabellenführung zu verteidigen. Das Derby markiert vor allem für die Fans beider Mannschaften DEN Saisonhöhepunkt. Um 19:30 Uhr ist Tip-off im „Löwenkäfig“ vor voraussichtlich ausverkauften Rängen.

Etwa 150 Stehplatzkarten sind noch erhältlich und können am Mittwoch zwischen 9:00 und 12:00 Uhr und am Donnerstag zwischen 14:00 und 18:00 Uhr in der PSK-Geschäftsstelle in der Ettlinger Allee 9 erworben werden - solange der Vorrat reicht.


Tabellenführung verteidigt: LIONS gewinnen gegen Lich


Die PS Karlsruhe LIONS stehen dank eines Heimsiegs gegen die Licher BasketBären am 4. Februar weiter auf Tabellenplatz eins der ProB. Karlsruhe startete druckvoll und mit mehreren gelungenen Angriffen. Es dauerte mehrere Minuten bis sich die hessischen Gäste auf das LIONS-Spiel eingestellt hatten und ihrerseits aggressiver wurden. Der unterhaltsame erste Spielabschnitt endete 22:18. Mit Beginn des zweiten Viertels gelang den Gastgebern weniger unter dem gegnerischen Korb und die BasketBären konnten nach 13 Spielminuten sogar kurzzeitig in Führung gehen. Doch die LIONS fingen sich schnell wieder und fanden die Lücken in der Licher Defense. So konnten sie auch diesen Spielabschnitt für sich entscheiden und gingen mit einer 41:34-Führung in die Halbzeit. Die zweite Hälfte begann mit einem 7-Punkte-Run Karlsruhes. Lich nahm die Auszeit und konnte sich daraufhin stabilisieren. Doch vor allem die Reboundstärke der LIONS war dafür verantwortlich, dass sich an den Verhältnissen auf dem Feld wenig änderte. Beim Stand von 57:43 ging es in den Schlussabschnitt, der den Zuschauern weiterhin ein intensiv geführtes Spiel bot. Das Team von Karlsruhe-Coach Aleksandar Scepanovic hielt die Gäste aber weiterhin auf Distanz und behielt am Ende recht deutlich mit 76:57 die Oberhand. Beste Werfer waren Orlando Parker mit 17, Bill Borekambi mit 13 und Dmitrij Kreis mit 12 Punkten.

Kommende Woche geht es für den alten und neuen Tabellenführer nach Leipzig, bevor am 18. Februar mit dem Duell LIONS gegen BG das lang erwartete zweite Karlsruhe-Derby ansteht, das vor ausverkauften Rängen im „Löwenkäfig“ der Friedrich-List-Halle stattfinden wird.


Dämpfer für die LIONS


Nach einer knappen 86:89-Niederlage mussten die PS Karlsruhe LIONS am 29. Januar die Heimreise aus Franken ohne Punkte antreten. Die Bundesligareserve der TG s.Oliver Würzburg verstand es, ihre schnell erarbeitete Führung gegen den Tabellenführer der ProB zu verteidigen und am Ende über die Zeit zu retten. Die LIONS erwischten einen denkbar schlechten Start in die Partie und lagen nach weniger als drei Minuten bereits mit 3:15 Punkten im Hintertreffen. Nach dem ersten Viertel führte Würzburg mit 31:22 und konnte auch den zweiten Spielabschnitt für sich entscheiden, was dem Tabellenneunten eine 53:40-Halbzeitführung bescherte. Karlsruhe kämpfte sich nochmals heran, gewann das dritte Viertel mit 13:21, kam knapp fünf Minuten vor Spielende noch bis auf einen Punkt heran, musste aber insgesamt zu viele Gegentreffer hinnehmen und den Hausherren den Sieg überlassen.

Beste LIONS-Werfer waren Eric Curth (19 Punkte), Jordan Talbert (18), Neuzugang Jacob Mampuya (12) und Bill Borekambi sowie Orlando Parker (beide 11).


Vorverkauf für das Derby LIONS vs. BG Karlsruhe

Der 18. Februar markiert das absolute Saisonhighlight für alle Karlsruher Basketballfans. Denn an diesem Samstag um 19:30 Uhr ist Derby-Time im legendären „Löwenkäfig“ der Friedrich-List-Halle. Hatte in der Hinrunde die BG Heimrecht, so sind am 20. und drittletzten Spieltag der Hauptrunde die LIONS Gastgeber.

Aufgrund der zu erwartenden großen Nachfrage gibt es speziell für dieses Spiel einen Vorverkauf. Ab Montag, 30. Januar können Tickets zu folgenden Zeiten in der PSK-Geschäftsstelle in der Ettlinger Allee 9 erworben werden. Wir erwarten einen ausverkauften Löwenkäfig, im Moment gibt es noch Karten aller Preiskategorien, der Vorverkauf läuft wie angekündigt:Montag 14 – 17 Uhr: 30. Januar, 06. und 13. Februar
Mittwoch 9 – 12 Uhr: 01., 08. und 15. Februar
Donnerstag 14 – 18 Uhr: 02., 09. und 16. Februar
Die Abholung der reservierten Karten ist nur in der Geschäftsstelle möglich und nicht an der Abendkasse.

Eine Übersicht über Ticketkategorien und Preise gibt es auf der LIONS-Homepage unter www.psk-lions.de.


LIONS mit Arbeitssieg weiter an der Tabellenspitze


Die Karlsruhe LIONS konnten das erwartet schwere Heimspiel am 21. Januar am Ende souverän für sich entscheiden. Die Dragons Rhöndorf, mit einer Serie von drei Siegen angereist, lieferten im Karlsruher „Löwenkäfig“ eine gute Show und waren dem Tabellenführer über weite Strecken ebenbürtig. Von Beginn an lieferten sich die Kontrahenten ein faires Duell auf Augenhöhe. Die LIONS mussten sogar einen 18:19-Rückstand zur ersten Viertelpause hinnehmen und kamen in der Folge sehr unter Druck. Nach einer Durststrecke, während der sich die Dragons mit zehn Punkten absetzen konnten, sorgten zwei schnelle Dreipunktwürfe Karlsruhes für den Anschluss. Der Halbzeitstand von 34:34 spiegelte das Kräfteverhältnis recht präzise wider. Auch in der zweiten Spielhälfte konnte sich zunächst keine Mannschaft einen entscheidenden Vorsprung erarbeiten, bis Karlsruhe zur Mitte des dritten Viertels konsequenter den Abschluss suchte und vor dem Schlussabschnitt mit 57:48 in Führung lag. Drei Minuten vor Ende der Partie kam Rhöndorf nochmals auf fünf Punkte heran, musste sich dann jedoch der spielerischen Routine der LIONS beugen, die das Duell letztlich leistungsgerecht mit 80:72 für sich entschieden. Für Karlsruhe punkteten Eric Curth (20), Orlando Parker (14), Bill Borekambi (13) und Jordan Talbert (12) zweistellig.


LIONS unterliegen in Leverkusen

Nach der Niederlage in der Hinrunde mussten sich die PS Karlsruhe LIONS auch am 15. Januar im Rückspiel bei den Bayer Giants geschlagen geben. Es war der dritte Punktverlust im 15. Saisonspiel in der ProB. Lediglich ganz zu Beginn konnte Karlsruhe in Führung gehen. Im weiteren Spielverlauf gab jedoch Leverkusen den Ton an und konnte seinen Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Ging das erste Viertel mit 17:14 noch knapp an die Gastgeber, so stand es zur Halbzeit bereits 43:31 für die Bayer Giants. Mitte des dritten Viertels kamen die LIONS noch einmal bis auf sieben Punkte heran, konnten die Partie jedoch bis Spielende nicht mehr spannend gestalten und verloren deutlich mit 66:87. Ausschlaggebend war die bessere Trefferquote Leverkusens, während Karlsruhe im Spielaufbau durchaus überzeugen konnte, allerdings die eigenen Chancen nicht konsequent verwertete. Beste LIONS-Werfer waren Orlando Parker mit 17 Punkten, gefolgt von Jordan Talbert (13), Eric Curth (12) und Dino Jakolis (10).

Am kommenden Samstag benötigt das Team von Aleksandar Scepanovic einen Heimsieg gegen die Dragons Rhöndorf, um die Tabellenspitze zu verteidigen.


LIONS gewinnen glanzlos


Eine starke Halbzeit genügte den PS Karlsruhe LIONS am 8. Januar im Heimspiel gegen die Giants TSV 1861 Nördlingen um den zwölften Saisonsieg unter Dach und Fach zu bringen. Nachdem die LIONS schnell in Führung gegangen waren, kamen die Gäste besser ins Spiel, konnten aber gegen die sicheren Werfer Karlsruhes wenig ausrichten. Allein im ersten Viertel verwandelten die Gastgeber sechs Dreipunktwürfe und konnten den Spielabschnitt mit 32:16 für sich entscheiden. Erst gegen Mitte des zweiten Viertels bekamen die Giants die LIONS-Offense besser in den Griff, waren aber nicht in der Lage, den Rückstand zu verkürzen. Zur Halbzeit führte der Tabellenführer aus Karlsruhe mit 55:37. Das Ligaschlusslicht aus Nördlingen gab sich jedoch nicht auf und zeigte in der Folge ein engagiertes Spiel mit sehenswerten Aktionen. Auf der anderen Seite sank die Trefferquote der LIONS und der Vorsprung auf 69:55. Im Schlussabschnitt witterten die Giants ihre Chance und kamen zwischenzeitlich bis auf sieben Punkte heran. Die Hausherren schafften es jedoch, die Führung in der etwas zerfahrenen Schlussphase über die Zeit zu retten und damit die Tabellenspitze der ProB zu verteidigen. Jordan Talbert erzielte 26 Punkte. Eric Curth, Deon McDuffie (je 16) und Orlando Parker (12) punkteten ebenfalls zweistellig.

Kommende Woche bei den Bayer Giants Leverkusen erwartet Headcoach Aleksandar Scepanovic von seiner Mannschaft jedoch eine Steigerung um die Verfolger auf Distanz zu halten.


LIONS verteidigen Tabellenspitze


Die PS Karlsruhe LIONS behielten in einem umkämpften Spiel bei Verfolger ScanPlus Baskets Elchingen am 17. Dezember die Oberhand und gehen als Spitzenreiter der ProB in die kurze Winterpause. Lange Zeit konnte sich kein Team entscheidend absetzen und nach einem ausgeglichenen ersten Viertel stand es 17:18. Erst gegen Ende des zweiten Spielabschnitts erspielten sich die LIONS einen Elfpunkte-Vorsprung und befanden sich bei einem Halbzeitstand von 30:41 in einer guten Ausgangsposition für die folgenden 20 Spielminuten. Doch die ScanPlus Baskets kämpften sich heran und konnten während einer Karlsruher Schwächephase im dritten Viertel sogar zeitweise in Führung gehen. Der Zwischenstand von 54:57 versprach einen spannenden Schlussabschnitt, in dem Karlsruhe weiter knapp in Front lag. Zwei Minuten vor Spielende stand die Partie schließlich auf Messers Schneide, denn Elchingen konnte bis auf einen Punkt aufschließen. Die Entscheidung fiel erst wenige Sekunden vor der Schlusssirene und die Hausherren mussten sich mit 72:76 geschlagen geben. Aus einer ansonsten ausgeglichenen Statistik stach die geringe Foulbelastung der LIONS heraus. Beste Werfer Karlsruhes waren Jordan Talbert und Bill Borekambi mit jeweils 19 Punkten.

Nach dem elften Sieg im 13. Spiel kommt den LIONS die dreiwöchige Winterpause gelegen, um wieder Kraft zu schöpfen, bevor dann am 8. Januar 2017 die Giants aus Nördlingen in der Karlsruher Friedrich-List-Halle zu Gast sind.


LIONS wieder auf Kurs


Nach einem schwächeren Auftritt und der Niederlage gegen Leverkusen in der Vorwoche meldete sich der ProB-Tabellenführer PS Karlsruhe LIONS im Duell mit den FRAPORT SKYLINERS Juniors am 10. Dezember mit einem Sieg zurück. Nachdem die LIONS in der Hinrunde noch das Nachsehen gegenüber der Frankfurter Bundesligareserve hatten, sorgte ein über weite Strecken souveräner Auftritt zum Rückrundenauftakt dafür, dass die Punkte diesmal nach Karlsruhe gingen. Beide Mannschaften hatten zu Beginn Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden und kamen selten zum Korberfolg. Beim Stand von 9:11 ging es ins zweite Viertel. Die Partie war weiterhin recht ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die LIONS, die sich aber nicht absetzen konnten. Als das Spiel mit 29:33 in die zweite Hälfte ging, setzte sich der bisherige Verlauf vorerst fort. Zur Mitte des dritten Viertels nutzte das „Löwenrudel“ jedoch eine Schwächephase der SKYLINERS und zog bis zur letzten Pause auf 44:58 davon. Anfangs des Schlussabschnitts baute Karlsruhe die Führung sogar auf 19 Punkte aus und schien damit für die Vorentscheidung gesorgt zu haben. Frankfurt gelang es gegen Spielende, noch etwas Ergebniskorrektur zu betreiben, aber beim Stand von 72:77 wurden die LIONS von der Schlusssirene erlöst und konnten sich über einen in der Gesamtschau verdienten Sieg freuen, denn nahezu alle statistischen Werte sprachen für sie. Topscorer waren Jordan Talbert (21 Punkte), Eric Curth (15), Orlando Parker (13) und Dmitrij Kreis (13).

Am 17. Dezember steht dem Tabellenführer im letzten Spiel des Jahres bei Verfolger ScanPlus Baskets Elchingen noch eine große Aufgabe bevor.


Vom Rekordmeister ausgebremst


Am 3. Dezember mussten die PS Karlsruhe LIONS im letzten Spiel der Hinrunde die erste Niederlage seit dem Saisonauftakt in der ProB hinnehmen und den Bayer Giants Leverkusen die Punkte überlassen. Die Gäste vom Niederrhein waren über die gesamte Spielzeit betrachtet effektiver in ihrer Chancenverwertung und zeigten deutlich, warum sie zur absoluten Ligaspitze zu rechnen sind. Die Abtastphase in der Karlsruher Friedrich-List-Halle war nur von äußerst kurzer Dauer. Schnell konnten sich die LIONS einen 9:2-Vorsprung erarbeiten und zwangen die Giants bereits nach vier Minuten in die Auszeit. Leverkusen fand daraufhin besser ins Spiel, auch weil sich Karlsruhe einige unnötige Ballverluste leistete. Beginnend mit dem zweiten Spielabschnitt, der beim Stand von 14:10 begann, war es das erwartet schwere Spiel für die LIONS. Nach 13 Minuten wechselte die Führung und die Giants setzten die Gastgeber mit ihrem schnellen Umschaltspiel unter Druck. Karlsruhe fand wenig Mittel gegen die robuste Leverkusener Defense und lag zur Halbzeit mit 29:37 zurück. Nach der Pause gelang es den Herausforderern vom Niederrhein dank präziser Distanzwürfe davonzuziehen, bevor ein Ruck durch die Hausherren ging, die daraufhin aufgrund einer harten und von physischem Spiel geprägten Aufholjagd die Partie wieder offen gestalten konnten. Der Spielstand von 50:55 vor Beginn des Schlussabschnitts ließ noch alles offen, aber die Verunsicherung der LIONS war zunehmend spürbar, was die Giants geschickt ausnutzten und das Duell leistungsgerecht mit 76:63 für sich entschieden. Beste LIONS-Werfer waren Dmitrij Kreis mit 13 und Eric Curth mit 12 Punkten.

Trotz der Niederlage beendet die Mannschaft aus dem Karlsruher Süden die Hinrunde als Tabellenführer. Die letzten beiden Spiele in diesem Jahr führen das „Löwenrudel“ nach Frankfurt und Elchingen.


LIONS weiterhin nicht zu stoppen


Den bereits neunten Sieg in Folge sicherten sich die PS Karlsruhe LIONS am 26. November bei den Giants Nördlingen. Nach einem ausgeglichenen Beginn verpasste der Tabellenführer der ProB allerdings fast den Anschluss, denn die Gastgeber konnten sich in einem schönen 12-Punkte-Lauf absetzen und gingen mit einem Vorsprung von 24:16 in die erste Pause. In der Folge übernahmen die LIONS zunehmend die Kontrolle über das Spielgeschehen, konnten das zweite Viertel deutlich für sich entscheiden und lagen nach der ersten Spielhälfte knapp in Front (Halbzeitstand: 44:46). Die Giants kamen jedoch konzentriert aus der Kabine und erarbeiteten sich nochmals die Führung. Die anschließende Phase von sieben Minuten ohne Korberfolg wurde allerdings unerbittlich bestraft. Karlsruhe erzielte 19 Punkte am Stück und hielt damit im Schlussabschnitt, der beim Spielstand von 59:71 begann, alle Trümpfe in der Hand. Folglich ergab sich für Nördlingen keine Chance mehr, dem Verlauf der Partie noch eine andere Richtung zu geben. Der Endstand von 76:99 erklärte sich aus der höheren Effektivität der LIONS, die zudem in der Defense mit einer starken Reboundquote glänzten. Alle von Headoach Aleksandar Scepanovic eingesetzten Spieler konnten punkten. Topscorer waren Orlando Parker (24 Punkte), Jordan Talbert (19), Eric Curth (14), Bill Borekambi (14) und Dmitrij Kreis (12).

Am Samstag 03. Dezember findet das letzte Heimspiel des Jahres statt. Gegen die Bayer Giants Leverkusen wollen die LIONS zusammen mit ihren Fans einen Sieg im Löwenkäfig einfahren und das überragende Jahr erfolgreich beenden.


LIONS vor heimischem Publikum ohne Probleme


Mit einer ausgewogenen Mannschaftsleistung konnten die PS Karlsruhe LIONS am 19. November ihre Serie auf nun acht Siege in Folge ausbauen. Gegner im Karlsruher Friedrich-List-Gymnasium war die TG s.Oliver Würzburg. Die LIONS erwischten nicht den besten Start und fanden anfangs wenig Mittel gegen die disziplinierte Defense der Gäste, die ihrerseits Probleme vor dem Karlsruher Korb hatten. Nach etwa fünf Minuten nahm das Spiel Fahrt auf und die LIONS bauten trotz einer hohen Foulbelastung gegen Ende des ersten Viertels ihre Führung auf 24:15 aus. Zu Beginn des folgenden Spielabschnitts stockte der Motor bei den Gastgebern etwas und Würzburg glich zum 27:27 aus. Die LIONS fingen sich jedoch wieder und erspielten sich eine erneute Führung, die sie bis zum Spielende nicht mehr abgeben sollten. In dieser Phase waren es vor allem die konsequent vorgetragenen Fastbreaks, die den LIONS Punkte bescherten, während die Franken ihre Qualitäten vornehmlich an der Freiwurflinie zeigen konnten. Der Halbzeitstand von 45:39 ließ noch keine sichere Prognose über den Spielausgang zu. So sah die gut besuchte Halle nach Wiederanpfiff eine offene Partie bis die Gastgeber nach wenigen Minuten die Kontrolle weitgehend an sich rissen und durch teils spektakuläre Aktionen für Unterhaltung sorgten. Entscheidend absetzen konnten sie sich hingegen noch nicht. Mit 67:54 ging es in den Schlussabschnitt, in dem die LIONS zügig für klare Verhältnisse sorgten. Das Spiel war schon bald faktisch entschieden, da Würzburg nicht über die Mittel verfügte, noch einmal heranzukommen. Zum Endstand von 89:71 trugen neun Karlsruher Spieler mit Punkten bei. Beste Werfer waren Orlando Parker (16 Punkte), Eric Curth (14), Dmitrij Kreis (13), Dino Jakolis (13), Jordan Talbert (11) und Bill Borekambi (11).

Am kommenden Samstag geht es für die LIONS zu den Giants TSV 1861 Nördlingen.


LIONS bauen Erfolgsserie aus


Bereits den siebten ProB-Sieg in Folge konnten die PS Karlsruhe LIONS am 12. November im Auswärtsspiel bei den Dragons Rhöndorf feiern. In einer Partie, die über weite Strecken nicht das spielerische Niveau der vorangegangenen Auftritte der LIONS erreichte, setzte sich das Team von Headcoach Aleksandar Scepanovic Dank einer konsequenteren Chancenverwertung durch. Es dauerte mehrere Minuten, bis das Spiel mit den ersten Punkten auf beiden Seiten in Schwung kam. Nach einer kurzzeitigen Führung der Gastgeber erarbeitete sich Karlsruhe einen kleinen Vorsprung, den das Überraschungsteam der laufenden Saison bis auf eine kurze Phase zur Mitte des Spiels nicht mehr aus der Hand geben sollte. Dem 16:19 im ersten Viertel folgte ein ausgeglichener Spielabschnitt, der in einen Halbzeitstand von 38:41 mündete. Die zweite Spielhälfte nahm erst nach einiger Zeit Fahrt auf und war von vielen verworfenen Bällen sowie einer mageren Punktausbeute sowohl bei den Dragons als auch bei den LIONS gekennzeichnet. Mit 49:56 ging es in die letzten zehn Minuten, die nochmals mit Spielfreude und erfolgreichen Aktionen auf beiden Seiten aufwarten konnten. Der Tabellenführer gab sich aber keine Blöße, hielt die Hausherren bis zur Schlusssirene auf Distanz und trat bei einem Endstand von 73:82 mit zwei verdienten Zählern die Heimreise an. Jordan Talbert (21 Punkte), Orlando Parker (20) und Bill Borekambi (18) konnten zweistellig für die LIONS punkten.

In Karlsruhe geht der Blick nun in Richtung des kommenden Heimspiels am 19. November gegen die TG s.Oliver Würzburg. Die Franken haben ihre Negativserie gestoppt und sind daher nicht zu unterschätzen.


Klarer Sieg für die LIONS im Spitzenspiel

Das Aufeinandertreffen der PS Karlsruhe LIONS und der Scan Plus Baskets Elchingen am 5. November bot den Zuschauern im Karlsruher Friedrich-List-Gymnasium einen offenen Schlagabtausch mit einem am Ende deutlichen Sieg für die Hausherren. Die LIONS starteten engagiert und mit Zug zum gegnerischen Korb in die Partie. Die Baskets ihrerseits – die Eroberung der Tabellenspitze in der ProB vor Augen – zeigten sich jedoch zu Beginn insbesondere von der Dreipunktlinie treffsicherer und gingen schnell in Führung. Aber Karlsruhe konnte sich durch körperlich starkes und schnelles Kombinationsspiel bis zur ersten Pause wieder auf 24:25 heranschieben. Im folgenden Abschnitt wurde die Begegnung kampfbetonter und war anfangs von Fouls geprägt, die den Spielfluss unterbrachen. In der Folge agierten die LIONS konsequenter und konnten sich auch dank der steigenden Foulbelastung und der schlechteren Trefferquote Elchingens bis auf elf Punkte absetzen. Eine spektakuläre erste Hälfte endete mit 46:35 und mündete nach Wiederbeginn in ein etwas zerfahrenes Spiel, bis sich die Baskets auf ihre Qualitäten von der Dreipunktlinie besannen und Karlsruhe ebenfalls mit schönen Treffern aus der Distanz punkten konnte. In einer bis dahin weitgehend ausgeglichen zweiten Halbzeit ging es beim Stand von 69:55 in den Schlussabschnitt, der wieder ein hohes Tempo aufwies. Die Baskets drängten, doch Karlsruhe hielt dem Druck stand und gewann vermehrt wichtige Rebounds, die in erfolgreichen Gegenstößen resultierten. Der Widerstand der Gäste bröckelte und der Endstand von 90:64 brachte die Überlegenheit der LIONS in Bezug auf alle spielbestimmenden Parameter zum Ausdruck. Elchingen war der erwartet schwere Gegner, doch eine starke Mannschaftsleistung und teils herausragende Individualaktionen machten den Unterschied, was den Aufsteigern weiterhin den Platz an der Tabellenspitze sicherte. Bester Werfer war Eric Curth mit 20 Punkten. Dino Jakolis (15), Jordan Talbert (14), Orlando Parker (12) und Bill Borekambi (11) punkteten ebenfalls zweistellig.

Nach den schweren Spielen der vergangenen Wochen nimmt sich das Team von Headcoach Aleksandar Scepanovic eine kurze Verschnaufpause bevor es an die Vorbereitung der Auswärtspartie bei den Dragons Rhöndorf am kommenden Wochenende geht.


Sensation an Spieltag 6: LIONS übernehmen Tabellenführung


Mit dem fünften Sieg in Folge setzten sich die PS Karlsruhe LIONS am 29. Oktober an die Spitze der ProB. Zu Gast beim bisherigen Ligaprimus Licher BasketBären behielten die Aufsteiger nach hartem Kampf und einem beeindruckenden Endspurt die Oberhand. In einem anfangs ausgeglichenen Spiel lagen die Hessen zur ersten Viertelpause mit 16:21 hinten. Die LIONS hielten den Druck aufrecht und beim Stand von 29:37 zur Halbzeit schien die Marschrichtung vorgezeichnet. Doch die BasketBären zeigten nach der Pause, warum sie zu den Toppteams der Liga zählen und ließen Karlsruhe im dritten Viertel, das sie mit 23:8 gewannen, kaum eine Chance. Der anschließende Punktestand von 52:45 ließ dennoch für den Schlussabschnitt alles offen. Eine Überraschung war es trotzdem, als die LIONS, nachdem sie sich langsam wieder herangeschoben hatten, drei Minuten vor Spielende die Partie komplett drehten und keinen einzigen gegnerischen Korb mehr zuließen. Der Endstand von 59:70 bedeutete gleichzeitig einen Platztausch in der Tabelle der ProB, die nun von den LIONS angeführt wird. Topscorer Bill Borekambi (25 Punkte), Deon McDuffie (11) und ihr Team haben allerdings keine Zeit, sich auf diesem Erfolg auszuruhen.

Denn bereits am kommenden Samstag erwarten sie im heimischen Friedrich-List-Gymnasium den nächsten schweren Gegner. Die ScanPlus Baskets Elchingen zählen zu den stärksten Teams der Liga, und kommen mit Siegambitionen nach Karlsruhe.


Verdienter Sieg gegen starke Gäste: LIONS bezwingen den FC Bayern II


Die Zuschauer im sehr gut besuchten Friedrich-List-Gymnasium mussten sich am 22. Oktober eine halbe Stunde länger gedulden als ursprünglich geplant, denn das mit Spannung erwartete Gastspiel des Münchner Topp-Clubs bei den PS Karlsruhe LIONS in der ProB wurde mit Verspätung angepfiffen. Wegen einer Vollsperrung der A 8 war der Bus der Bayern auf dem Weg nach Baden im Stau steckengeblieben und die Mannschaft musste auf Taxis ausweichen, um überhaupt zum Spielort zu gelangen.

Trotz der langen und chaotischen Anreise präsentierte sich das Perspektivteam des großen Bundesligisten von Beginn an konzentriert und machte es Karlsruhe schwer, in die Partie zu finden. Nach dem ersten Viertel lagen die LIONS knapp mit 15:17 zurück und mussten zusehen, wie der FC Bayern kurz vor der Halbzeit auf neun Punkte davonzog. Die Gastgeber konnten allerdings bis zum Pausenpfiff auf 32:38 verkürzen und zeigten im dritten Viertel die beste Leistung der bisherigen Saison. Mit 30:14 entschieden die Schützlinge von LIONS-Coach Aleksandar Scepanovic diesen Spielabschnitt für sich und setzten sich bis auf 62:52 ab. Die courgierten Gäste mussten nun dem langen und turbulenten Tag Tribut zollen. Karlsruhe verwaltete im Schlussviertel den Vorsprung und gewann weitgehend ungefährdet mit 81:72. Topscorer bei den LIONS waren Eric Curth mit 17 Punkten sowie Jordan Talbert (13), Deon McDuffie (12) und Orlando Parker (11). Durch den vierten Sieg im fünften Saisonspiel schiebt sich Karlsruhe vorläufig auf den zweiten Tabellenplatz. Bei allem Jubel drückten Mannschaft und Fans jedoch auch ihren Respekt für die Bayern aus, die sich wie erwartet als schwerer und spielstarker Gegner präsentiert hatten.


Dritter Sieg in Folge: LIONS gewinnen in Weißenhorn

In einer über weite Strecken engen und intensiv geführten Partie behielten die PS Karlsruhe LIONS am 15. Oktober bei den Weißenhorn Youngstars – dem Perspektivteam des Bundesligisten ratiopharm Ulm – die Oberhand. Zu Beginn dauerte es fast fünf Minuten bis Karlsruhe erstmals punkten konnte und langsam ins Spiel fand. In der Folge kam es zu einem ebenbürtigen Schlagabtausch bei dem die Führung ständig wechselte und sich kein Team einen Vorsprung erarbeiten konnte. Nachdem das erste Viertel mit 17:15 an die Gäste gegangen war, konnte Weißenhorn bis zur Halbzeit mit 31:30 in Front gehen. Den LIONS fehlte es über weite Strecken an Wurfglück, doch eine gute Reboundquote und die starke physische Präsenz hielten Karlsruhe im Spiel. Mit einem Stand von 48:49 ging es in den Schlussabschnitt, in dem sich die Youngstars noch einmal die Führung erkämpften, bevor sich die LIONS in der Offense ein ums andere Mal durchsetzen konnten und Topscorer Orlando Parker (20 Punkte) drei Minuten vor der Schlusssirene mit einem verwandelten Dreier den Vorsprung auf zehn Punkte ausbaute. Die Gastgeber konnten nicht mehr entscheidend kontern und unterlagen mit 66:74. Neben Parker punkteten bei den LIONS Jordan Talbert (16), Bill Borekambi (12) und Deon McDuffie (11) zweistellig.

Mit sechs Zählern aus vier Spielen verzeichnet der Aufsteiger einen gelungenen Einstand in der ProB. Doch Headcoach Aleksandar Scepanovic blickt grundsätzlich nach vorne. Bis zum kommenden Samstag hat er die Aufgabe, sein Team bestmöglich auf den bisher ungeschlagenen FC Bayern II einzustellen. Tipoff ist am 22. Oktober um 19:30 Uhr im „Löwenkäfig“ des Friedrich-List-Gymnasiums.


LIONS feiern ersten Heimsieg


Die Ausgangslage am 8. Oktober in der Karlsruher Friedrich-List-Halle war vielversprechend, denn die PS Karlsruhe LIONS gingen durch den Derbysieg in der Vorwoche mit gestärktem Selbstbewusstsein in die Partie gegen die Uni-Riesen Leipzig. Die Sachsen ihrerseits, in den ersten zwei Saisonspielen ohne Punktgewinn geblieben, wollten unbedingt den ersten Sieg in dieser ProB-Saison einfahren. Karlsruhe startete gewohnt schnell und druckvoll. Die Hausherren schienen Anfangs mehr vom Spiel zu haben, doch Leipzig verlegte sich schnell auf Distanzwürfe und war so mehrfach von der Dreipunkte-Linie aus erfolgreich. Die schlechte Trefferquote der LIONS mündete so in einen 13:15-Rückstand nach dem ersten Spielabschnitt. Im zweiten Viertel bot sich den 500 Zuschauern zunächst das gleiche Bild. Dem engagierten Karlsruher Spiel stand eine magere Punktausbeute gegenüber, bis in der 15. Spielminute der Knoten platzte, als Deon McDuffie und Dimitri Kreis innerhalb von wenigen Sekunden je drei Punkte erzielten. Nun übernahmen die LIONS das Spiel nahezu komplett und zogen bis zur Halbzeit auf 44:33 davon. Beide Teams kamen mit einer hohen Schlagzahl aus der Kabine. Leipzig suchte den Anschluss und Karlsruhe wollte die Entscheidung möglichst bald erzwingen, was der Partie ein hohes Tempo verlieh. Der Schlussabschnitt begann beim Stand von 62:52 für die Hausherren, die in der Folge nur wenige Minuten benötigten, um ihren Vorsprung uneinholbar auszubauen und den ersten Saisonsieg vor heimischem Publikum zu verbuchen. Der Endstand von 93:77 war letztendlich leistungsgerecht. Topscorer für Karlsruhe waren die beiden Neuzugänge Orlando Parker und Jordan Talbert mit 19 bzw. 14 Punkten sowie Matthias Hurst mit ebenfalls 14 Punkten.


Dramatik in Karlsruhe – LIONS gewinnen erstes Stadtderby in der ProB


Am Abend des 1. Oktober in der ausverkauften Halle des Friedrich-List-Gymnasiums war von Beginn an eine spannungsgeladene Atmosphäre greifbar, trafen doch die BG Karlsruhe und ihr ehemaliger Kooperationspartner, die PS Karlsruhe LIONS, erstmals in einem Ligaspiel aufeinander. Die Offense beider Teams zeigte allerdings Startschwierigkeiten. Es dauerte fünf Minuten bis die LIONS durch einen 7:0-Lauf die gastgebende BG erstmals zu einer Auszeit zwangen und auch in der Folge den Verlauf der Partie bestimmten. Zwei Minuten vor Ende des ersten Spielabschnitts summierte sich der Rückstand der Hausherren auf 2:15 Punkte. Dank einer verbesserten Wurfquote konnte die BG bis zur Viertelpause auf 8:20 verkürzen. Auch im zweiten Viertel dauerte es lange bis die Gastgeber erstmals punkten konnten. Dann aber wurde das Spiel plötzlich offener und die BG nutzte die sich ihr bietenden Chancen. Der weitere Verlauf der Partie war beim Halbzeitstand von 26:38 völlig offen und nach 25 Spielminuten waren es die LIONS, die erstmals in Rückstand gerieten. Die Teams begegneten sich nun auf Augenhöhe und die 800 Zuschauer sahen eine Begegnung, die keine Wünsche offenließ. Mit 49:51 ging es in den Schlussabschnitt. Keiner der Kontrahenten konnte sich entscheidend absetzen und die Spannung nahm zu. Fünf Minuten vor Spielende leiteten die LIONS schließlich die Entscheidung ein und zogen innerhalb kürzester Zeit um 10 Punkte davon. Doch die BG gab sich nicht auf und konnte den Spannungsbogen bis kurz vor Spielende aufrechterhalten. Nach 40 intensiv geführten Minuten stand dennoch ein verdienter 79:68-Sieg der LIONS. Der Aufsteiger hat sich damit seine ersten Punkte in der ProB gesichert. Topscorer der Gäste waren Dino Jakolis und Eric Curth mit jeweils 19 Zählern.


Krimi ohne Happy End für die LIONS


Bei ihrer ProB-Premiere im Heimspiel am 24. September mussten sich die Basketballer der PS Karlsruhe LIONS knapp den FRAPORT SKYLINERS Juniors geschlagen geben. Die Starting Five von LIONS-Coach Aleksandar Scepanovic bestand komplett aus Neuzugängen und tat sich zu Beginn schwer, ins Spiel zu kommen. Aber auch die SKYLINERS starteten nervös. Es dauerte über zwei Minuten bis der erste Korb fiel. Für Karlsruhe sprang in der Anfangsphase wenig Zählbares in der Offense heraus. Aber sie konnten verhindern, dass sich die Gäste absetzten und den Rückstand im ersten Spielabschnitt auf 11:15 begrenzen. Auch im zweiten Viertel sahen die 450 Zuschauer in der Friedrich-List-Halle wenig Punkte, aber viele technische Unsauberkeiten auf beiden Seiten. Doch Frankfurt war mehrfach von der 3er-Linie erfolgreich und konnte sich bis zur Halbzeit eine 32:23-Fuehrung erarbeiten. Auch anfangs der zweiten Hälfte konnten die LIONS kaum Kapital aus den Fehlern der SKYLINERS schlagen. Doch mit der Zeit lief der Ball bei den Gastgebern besser und es gelangen zunehmend erfolgreiche Tempogegenstöße. Karlsruhe entschied das dritte Viertel für sich und schob sich bis auf drei Punkte heran. Im Schlussabschnitt wurde das Spiel hitziger und sieben Minuten vor dem Ende konnten die LIONS dank ihres nun konzentrierteren Auftretens erstmals ausgleichen. Doch die hohe Foulbelastung sollte zum Problem werden, denn die Frankfurter verwandelten ihre Freiwürfe meist zuverlässig und sorgten kurz vor Schluss für die Entscheidung.

Der Sieg wäre möglich gewesen und so können die LIONS trotz der 56:61-Niederlage zuversichtlich nach vorne blicken und alle Konzentration auf das Derby gegen die BG Karlsruhe am kommenden Samstag richten.


JBBl: PSK-Lions bleiben erstklassig

 

Mit einem klaren 77:50-Sieg im Heimspiel am 1. Mai gegen die BIS Baskets Speyer haben sich die U16-Basketballer des Post Südstadt Karlsruhe (PSK) vorzeitig den Verbleib in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) gesichert. Das von Aleksandar Scepanovic trainierte Team musste sich nach Abschluss der Vorrunde der Relegation stellen. Von bisher zehn Spielen konnte Karlsruhe hier bis jetzt fünf für sich entscheiden. So ist dem Löwennachwuchs zwei Spieltage vor Saisonende der Klassenerhalt nicht mehr zu nehmen. Für Speyer besiegelte die Niederlage hingegen den Abstieg, womit die Lions nun im Jugendbereich die unangefochtene Nummer eins in der Region sind. Damit fühlt sich der PSK in seinem Förderkonzept bestätigt. Beginnend mit der U10 deckt der Verein aus dem Karlsruher Süden sämtliche Altersstufen ab. So kann sich der Nachwuchs kontinuierlich weiterentwickeln. Basketballtalente haben  bei den Lions zudem die Chance, später auch im Aktivenbereich hochklassigen leistungsorientierten Basketball zu spielen. Die ebenfalls von Scepanovic betreute erste Mannschaft wird kommende Saison in der ProB antreten und die Herren II haben vor wenigen Wochen den Aufstieg in die Regionalliga 2 perfekt gemacht. Auch für Spielerinnen bieten die Lions Perspektiven, denn bei den Damen nehmen ebenfalls zwei Mannschaften am Ligabetrieb teil. Die Lions verkörpern über 50 Jahre Basketballtradition beim PSK und die Entwicklungen in den vergangenen Spielzeiten deuten auf eine erfolgreiche Zukunft hin.